Muster und Methodik der Unterdrückung von Innovationen

In diesem Aufsatz widme ich mich dem Thema Innovationen mit einer Gewichtung darauf, wie sie verhindert werden.  Dafür versuche ich, euch Muster und Methodik zu beschreiben,denn wie alles im Leben hat auch die Verhinderung von Innovationen bestimmte Muster und folgt einer erkennbaren Methodik.

Ich halte die Verhinderungsstrategien, die sich im Großen und Ganzen über die sozialen Gruppengrenzen gesellschaftlich relevanter Gemeinschaften sehr ähnlich sind, für sehr schädlich für eine Gesellschaft. Schon deshalb versuche ich deutlich herauszuarbeiten, welche gesellschaftlichen Gruppen sich hier besonders hervortun. Das geschieht einmal mehr, um euch, werte Leserschaft, die Methodik und ein Muster der Verhinderung darzulegen, damit ihr sie besser erkennen könnt. Ich wage dabei auch, immer wieder einen Bezug zu Dir als Individuum und Teilnehmenden in unserer postindustriellen Gesellschaft offenzulegen. Denn jedR ist ja auch ein Mitglied der Gesellschaft und diese kann zwar nicht als die Summe der Individuen betrachtet werden, die sie als Ganzes ausmachen, denn es gibt bekanntlich ganz eigene gruppenspezifische Phänomene, dennoch ist das Bezugssystem Individuum – soziale Gruppe nicht von der Hand zu weisen. Es gibt eine stete Wechselwirkung. Berühmt ist das Sinnbild:wenn Du auf andere zeigst, zeigt für gewöhnlich nur ein Finger auf die Anderen, vier zeigen auf Dich. Und deshalb weise ich Dir immer auch den Bezug Deiner Persönlichkeit zu den Dich umgebenden sozialen Gruppen auf, an denen Du teilnimmst oder zum Beispiel als BürgerIn schlicht dazu gehörst, ob es Dir zusagt oder nicht.

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Regionalentwicklung – Landkreis Helmstedt – HRM – Kohlenachfolgeszenarien

Sicher habt ihr schon davon gehört, dass die amtierende Führungsspitze der Landkreisverwaltung versucht, Regionalentwicklung zu machen.Es geht dabei in erster Linie um die Kohlenachfolge, denn die steht direkt vor der Tür. Mitte 2020 wird das bestehende Kraftwerk endgültig und schwer vergoldet durch den Steuerzahler abgeschaltet.
Da fiel mir ein, dass ich vor gar nicht allzu langer Zeit einen anregenden Brief an die für die Kohlenachfolgeszenarien Verantwortlichen (HRM und folglich auch den Landrat) geschrieben habe. Wohlgemerkt als Bürger, um erst einmal vorzuchecken, ob überhaupt ein Gesprächsbedarf auch fachlicher und projektbezogener Ausrichtung besteht.
Interessant, dass sich unlängst sowohl der Landtags-wie auch der Bundestagsabgeordnete über die lokale Zeitung dazu äusserten. Vielleicht haben sie ja Kontakt zu einem der MA im HRM, an die ich den u.a. Brief gesendet habe? Ist auch gleichgültig. Denn deren Äusserungen sind unvollständig und oberflächlich, so dass es keiner inhaltlichen Kritik bedarf.

Bevor ich hier loslege, noch ein paar Worte zum amtierenden LR. Er will mich wieder enger an sich heranholen. Das ist räumlich gemeint, denn inhaltlich liegen wir beide so weit voneinander entfernt wie der Nordpol vom Südpol entfernt ist. Doch ich freue mich darauf, denn dadurch habe ich einen deutlich erhöhten Informationsfluss und der Wahlkampf für 2021 hat für mich längst begonnen. Überhaupt befinde ich mich sozusagen in der Vorbereitungsphase für diese Landrats- und Kommunalwahl 2021, denn ich habe nur ein Ziel: die Vorstellung eines zum bestehenden überwiegend  komplementären Konzepts und dadurch auch die Herbeiführung einer Veränderung der Kreistagszusammensetzung. Ich halte die bestehende GroKo, die rein informell und nicht offiziell besteht, für inhaltlich gesehen zu wenig agil. Ok, was meine eigene Person angeht, bemühen sie sich seit Jahren redlich, mich aus dem System zu nehmen. Ich wünschte mir, sie würden dieselbe Kraft und denselben Aktionismus aufbringen, um sich um die aktuellen Geschehnisse in ihrem Verantwortungsbereich – dem Landkreis Helmstedt – intensiv zu kümmern. Wünsche darf man ja haben, nicht wahr?! Und sicherlich übersehe ich auch das Eine oder Andere. Sicher ist, die gegebenen Tatsachen hinsichtlich einer begreifbaren und halbwegs stringenten Regionalentwicklung sind zumindest für mich nicht erkennbar.

Hier der etwas zusammengefasste Wortlaut meines Briefes, den ich vor über einem Monat versandt habe:

Das grosse E. E wie Entsorgung, E wie Energie, E wie EEW
Die Strategie der Konkretisierung und hernach Kommunikation könnte man ggf. noch besprechen. Ich hatte es ja gestern angedeutet. Ich würde ein gemeinsames, informelles Gespräch mit den Verantwortlichen avisieren.
Eine Energielandschaft – typisch Geograph.  Es gibt dazu einige Papiere,  die meist durch Studiengruppen erarbeitet wurden. Man findet auch was im Netz dazu. Wenn das LROP sagt E- nun, dann nehmen wir das für bare Münze und machen E².
Grundlage des Konzepts ist die Verbindung auf der Grundlage der Verbrennung von Abfällen und einer -jetzt neu – Kombination der Verbrennung mit der GEwinnung eines der wichtigsten chemischen Grundstoffe- dem Methanol oder eben Ethanol
Man braucht für die Herstellung von Methanol zunächst einmal jede Menge Abfälle, ganz gleich welcher Art.Besonders geeignet sind sicherlich organische Abfälle, doch auch aus allem anderem Müll (z. B. Hausmüll) lässt sich Methanol gewinnen. Hier fällt sofort die Verbindung zur erworbenen Terracomp ins Auge sowie die Klärschlammverbrennung, nur dass man eine erkennbare Konversion einbaut. Nicht Kompost, nicht Phosphor, nicht Verbrennungsasche,sondern METHANOL.
Dazu braucht man Sauerstoff und Wasserstoff, was hier vor Ort noch fehlt, denn bisher hat niemand daran gedacht, dass man aus den hochenergetischen Abfällen eben auch solche grundlegenden Elemente herstellen kann, die dann für einen hochenergetischen Energieträger wie Methanol benötigt werden.
Produktionstechnisch ist die Methanolherstellung easy,vor allem,wenn man bedenkt, dass die EEW „noch“ einen guten Satz von Kenntnisträgern für die Aufrechterhaltung der Anlagen und die noch existierende HE-Revier ebenso Leute hat. Konversion! Erhalt von hochwertigen Arbeitsplätzen. Schulung für neue Anlagentechnik, wegen technischer Konversion. Du verstehst?!
Zum Tagebaunachnutzungsszenario. Wir benötigen für die Herstellung von Methanolen eben genannte Elemente O und H. Stellen wir uns vor, dass bestimmte Tagebauflächen inkl.Seeflächen, Uferflächen zu photovoltaischen Sonnenfallen umgebaut werden. Zusätzlich werden neue Windräder errichtet (die alten sind bald fällig und müssen so und so weg) und wir nutzen den Schornstein (Symbol der Konversion – Leuchtturm) als eigenes Kraftwerk (der Schornsteineffekt bekommt hier eine völlig neue Bedeutung). Und schon ist ausreichend Energie vorhanden, um sowohl Slurry, Methanol und die notwendigen Grundstoffe herzustellen. Es ist nach meiner Berechnung sogar soviel Energie vorhanden, dass zukünftige „Grüne Firmen“ versorgt werden können. Hier wird dieses Konzept zum Ansieldungsfaktor. Nicht E allein – Nein, grüne E!
Das erzeugte Methanol wird sowohl für etwaige Ansiedler zur Verfügung stehen als auch für die Brennstoffzellenjunkies, die ihre Karre mit eben diesen betreiben. Warum sollte nicht der LK hier zu einer Art Vorbereiter dafür werden und eigene Methanoltankstellen einrichten. Wir haben genügend Pendler, genügend eigene Fuhrparke, genügend Firmen, die eigene Fuhrparke unterhalten. Das dürfte insgesamt im Laufe von fünf Jahren für einen festen Kundenstamm von mehreren tausend Kunden gereichen. Zudem, ich sagte es bereits, Methanol ist ein hoch begehrter Stoff, der schnell in der chemischen Industrie Abnehmer findet.
Der Ansatz Power to Gas geht im Grunde genommen schon in die richtige Richtung, allerdings ist Methanol für mich noch viel besser zu verwenden und zu nutzen. Ergo wäre es Power to Synthesegas. Eine ganz einfache Technologie. Fast so einfach wie die Slurry-Produktion, die ja für sich auch geil ist. Doch wozu Slurry, wenn Methanol hier vor Ort hergestellt wird?!
Kurz einen Ausflug in die CO2-Debatte. Gehen wir davon aus, dass die EEW zusammen mit der Terrakomp an die 350.000 Tonnen Müll verwerten. Aus 350.000 Tonnen Müll kann man ca. 210.000 Tonnen umweltfreundliches Methanol herstellen (knapp unter 260.000 Liter). Das ist in etwa der Menge von ca. 700.000 Einwohnerwerten Müll gleichzusetzen und entspricht einer CO2-Einsparung von – festhalten – 300.000 Tonnen CO2. Noch Fragen?
Das genau ist dann der argumentative und technologische Kern des Konzepts, denn es weist nachweislich in die Richtung Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft und schon wird das LROP-E zu einem HE²
Allerdings wäre meine Voraussetzung, dass es jemand führt, der das auch kann, denn die bisherigen Akteure haben deutlichst bewiesen, dass sie herrlich gescheitert sind und mehr Flurschaden angerichtet haben als alle ihre Vorgänger in den vergangenen dreissig Jahren.

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Die globale Erwärmung

Falls ihr ausserhalb der städtischen Verdichtungsräume lebt, in letzteren aber arbeitet oder sonstigen Beschäftigungen nachgeht, dann kennt ihr das Phänomen eines deutlich spürbaren Temperaturunterschieds zwischen Stadt und Umland. Wie dieser zustande kommt,ist wohl jedem nachvollziehbar. Und nun schaut euch dazu die Zunahme der überbauten Flächen pro Jahr,pro Tag, pro Stunde an. Schaut in Deutschland, schaut im europäischen und bitte auch im internationalen Bereich.Es sind pro Tag ca. 800 Hektar und mehr, die überbaut werden. Alleine in Deutschland kommen jeden Tag fast 70 Hektar zusammen. Also 700.000 Quadratmeter werden versiegelt mit Teer, Beton u.ä. Materialien. Weltweit kommen also 8 Millionen Quadratmeter pro Tag zusammen. Und das sind nur die Flächen, die durch eine halbwegs gesicherte Planung versiegelt werden. Die Schwarzziffer wird von der UNO auf ein Hundertfaches mehr pro Tag angenommen. Also 800.000.000 oder achthundert Millionen Quadratmeter pro Tag durch Slumbildung, die durch eine exorbitante Landflucht verursacht wird. In diesen wilden Versiegelungen gibt es weder eine geordnete Stadtplanung, geschweige denn eine geregelte Ver- und Entsorgung, so daß mit Müll und Abwässern versiegelte oder unbrauchbare Flächen noch dazukommen. Und nun rechnet einmal selbst, welche Temperaturanstiege alleine durch des Menschen Siedlungsgeschehen da zusammen kommt?! Ich habe die Industrieflächen und vor allem den Verkehr noch nicht hinzugerechnet! Täte ich es, ihr wärt schockiert, glaubt mir das bitte.
Ich denke, ihr könnt jetzt verstehen, wie es zur „Globalen Erwärmung“ kommt. Und ihr könnt auch nachvollziehen, dass Geschehnisse wie Steppen- und Waldbrände, die globale Erwärmung der Ozeane und der Permafrostareale und Gletschergebiete sozusagen das I-Tüpfelchen sind, da hier unglaubliche Mengen an klimawirksamen Methan freigesetzt werden, ohne dass dieser Prozess noch aufzuhalten wäre. Oder anders gesagt, sie sind der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt Und die Menschen, also wir sind es, die das Fass tagtäglich weiter auffüllen.
Und nun schaut euch die Politik im direkten oder weiteren Umfeld an, also die Menschen, die wie auch immer sie in diese Positionen gelangt sind, und fragt euch einmal, was tun sie, um die globale Erwärmung vor Ort, in der Region, im Bundesland, in der Nation durch eine entsprechend angepasste Bauleitplanung oder entsprechende -regelungen anzugehen?
Na, wisst ihr jetzt, warum es von Jahr zu Jahr wärmer wird und sich daran nichts, aber auch gar nichts ändern wird, solange diese Verantwortlichen einfach wegsehen und die einfachen physikalischen Geschehnisse sogar in Abrede stellen.

Selbst denken, lesen, verstehen lernen und dann handeln, das sind die Gebote dieser Zeit und zwar für einen jeden Menschen, an ganz gleich welchem Ort er sein Leben lebt.

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