LEADER braucht das Land oder wie sich neue Leader „leaderlich“ verhalten

Inzwischen hat es auch der letzte Vogel in meiner Heimat verstanden, dass es Programme der europäischen Union gibt, die darauf abzielen, auf verschiedenen staatlichen Ebenen neue wirtschaftliche Impulse zu setzen. Und da diese zu einem bestimmten Teil auf der sogenannten NUTS-III-Ebene auszuführen sind, also auf der Ebene der kreisfreien Städte, der Landkreise und oder von diesen gemeinschaftlich gegründeten und geführten Zusammenschlüssen, kann man, muss aber nicht, diese Ebene genauer betrachten, um herauszubekommen, wie sie diese Subventionsprogramme anwendet.
Oftmals werden für die organisatorische und inhaltliche Abwicklung externe Beraterstrukturen beauftragt. Ich halte diese Vorgehensweise zwar für wenig effizient, denn sie mindert die eigentlichen „Einsatz- und Projektmittel“, denn wenn Dritte „eingekauft“es eine oft anzutreffende Vorgehensweise.
Diese Vorgehensweise wird meiner Ansicht nach deshalb sehr häufig gewählt, weil sowohl die Konzeption und erst recht die organisatorische und inhaltliche Umsetzung zusätzlich Arbeit bedeuten und man dadurch dann niemanden mehr hätte, auf den man zeigen kann, wenn es, was völlig normal ist, zu inhaltlichen Differenzen kommt und dann ein Disput (oder auch zwei, drei und mehr) darüber geführt wird. Allerdings ist, zumindest in meinem Land, die Politik der Hauptauftraggeber für solche Projekte. Sei es, dass sie Vorlagen der Verwaltung zustimmt oder sei es, dass es gerade die Politik ist, die die Verwaltung beauftragt, solche Projekte umzusetzen. Insofern würde ich immer dafür plädieren, die Umsetzung solcher Projekte mit einer Federführung und Projektverantwortung im eigenen Hause zu bevorzugen. Nur eine Figur einzusetzen oder auch mal zwei oder drei oder vier und diese dann Lenkungsgruppe zu nennen, ist nicht das Salz in der Suppe. Warum? Ganz einfach, für gewöhnlich glänzen diese „Ausschüsse“ durch thematische und inhaltliche Abwesenheit, was kein Vorwurf sein soll, doch auf der kommunalen Ebene gibt es nun einmal kaum Fachleute in den politischen Gremien, die Potenziale aufgrund einer statistischen Feinanalyse nachvollziehen können, fundierte Kenntnisse der Situation haben und über ausreichende thematisch-fachliche Projekterfahrungen verfügen. Und so finden sich häufiger Menschen in diesen Lenkungsgruppen, die zwar ein hohes Maß an Geltungsdrang aufzuweisen haben, doch projektrelevante Newcomer sind und zudem meist nur politische Papageien sind, die im Phrasen nachsprechen glatt ein sehr gut bekommen, doch einer fundierten und nachvollziehbaren eigenen Meinungbildung obsolet gehen.
Würden eigene Fachleute das Projekt führen, besteht demnach aber immer auch das von politischen Entscheidungsträgern gefürchtete Risiko, dass politische Gegner sich daran erfreuen, und alles in Grund und Boden zu reden. Und so hat man gerne einen „Externen“, dem man ggf. das „Versagen“ aufbürden kann. Das ist eine reichlich dumme Vorgehensweise, denn es sollte immer daran gearbeitet werden, auch die politischen Kräfte am Portepee zu fassen und sie in die Verantwortung gegenüber ihren Wählerschaften und der Bevölkerung zu bringen, wenn sie nicht sogar selbst Auftraggeber und Initiator sind. Zudem sind genau diese PolitikerInnen diejenigen, die als Multiplikatoren eine herausragende Bedeutung haben, wenn es darum geht, Inhalte, Perspektiven und Vorhaben in ihre Parteistrukturen zu kommunizieren und dort zu diskutieren! Aber, ich habe es gerade dargestellt, wenn die Verwaltungsstrukturen eigene Fachleute aufzuweisen haben, dann sollten diese die Projektführung bekommen.
Also werden leider für gewöhnlich hunderttausende EUR verbraucht, damit die externen Uhrenableser und Zeitansagedienste eingekauft werden können. Und diese wiederum spielen all zu häufig im organisatorischen als auch inhaltlichen Bereich den Ball zurück und kaprizieren sich als Tagungsorganisationen und Protokollanten. Frei nach dem Motto „Wer, wenn nicht ihr, weiß, was vor Ort dringend benötigt wird!?!“Also verlagern sie die Verantwortung zum  Auftraggeber zurück. Einmal, um sich Zeit zu sparen, zum Anderen, um nur nicht den Anschein zu erwecken, sie würden auch nicht den letzten Vogel noch vergessen und nicht zu Wort kommen lassen. Dass dadurch ein Dilemma entsteht, ist klar und offensichtlich. Wenn nicht, lest weiter!

Und damit beginnen die unzähligen Dilemmata, die im Bereich der europäischen Förderungskulissen tagtäglich ablaufen, und egal wo solche europäischen Förderprogramme angewendet werden, anzutreffen sind. Europaweit gesehen ist die Beraterszene geradezu hervorragend aufgestellt und kann sich professioneller Netzwerke bedienen, um an diese lukrativen Verträge zu kommen. Und immer wieder laufen diese Akquisen und darauf folgende Umsetzungen nach einem Schema ab, das ich persönlich als „low-level-Schema“ bezeichne. Ich selbst habe es erlebt, dass ein politisch gewogener Stellvertreter in Funktion, ein Fördeprogramm dazu nutzte, seine eigene, wohlgemerkt fachlich wenig fundierte Vorgehensweise durchzusetzen. Insofern ist es ratsam, eben gerade die administrativen Führungskräfte entsprechend der Wertigkeit der akqurierten Fördeprogramme einzusetzen und nicht, wie gerade dargestellt, politiwsch fügsame Speichelleckerstrukturen aus der nächst tieferen Ebene. Das ist das erste Merkmal von „low-level“ Das zweite betrifft die Arbeit von Beraterfirmen, die eben weil sie von stellvertretenden Kleinhorizontvertretern bevorzugt werden, häufiger als man denkt gar keine entsprechende Expertise aufzuweisen haben. Ein Beispiel: Wenn eine Beraterfirma sich mit landwirtschaftlichen und touristischen Kleinprojekten befasst und dazu auch entsprechende Umsetzungskonzepte erstellen kann, bedeutet das nicht, dass eben diese Beraterfirma auch hochkomplexe Industriekonversionsprojekte führen kann. Man merkt deren Unkenntnisse oftmals daran, dass die Konzepte für die avisierte Industriekonversion gehäuft Elemente enthalten, die fachlich betrachtet kleinräumige, teilweise einfach nur abgekupferte Elemente aufzuweisen haben, die wenig mit Industriekonversion und viel mit, wie in diesem Beispiel hier dargelegt, landwirtschaftlichen, kulturtouristischen, auf der Mikroebene möglicherweise wirksamen Elementen zu tun haben. Und wenn dann zudem allzu oft weder – zumindest auf der kommunalen Ebene –  die Ist-Situation tiefergehend analysiert wird, noch fachliche treffsichere Schwerpunkte herausgearbeitet werden, um das Projekt gleich zu Beginn professionell aufzustellen und dann die „Macher“ vor Ort zu involvieren, dann bezeichne ich das als Dilemma. Statt dessen werden mit auffälliger Häufigkeit geradezu oberflächliche Vorgehensweisen gewählt, die m. E. viel mit dem der Beraterszene typischen Opportunismus zu tun haben. Man redet dem Kunden resp. seinen scheinbaren Vertretern nach dem Mund, analysiert nur oberflächlich und gibt etwaige Präsentationen im Vorhinein zur „Korrektur“ ins „System. Und schon beginnt das Dilemma, denn wenn nicht tiefgehender analysiert wird (oft werden z. B. keine intensiven Literatur- und Internetrecherchen durchgeführt), sind die Ergebnisse schon einmal als mindestens kritisch zu betrachten. Wenn dann noch diese oberflächlichen Ergebnisse zur Korrektur an den Auftraggeber zugereicht werden und dieser wiederum, wie es oft geschieht, nicht die eigenen Fachleute involvieren, sondern die Stellvertreterebenen, z. B. weil sie der politischen Führungskraft eher genehm sind, dann wird daraus ein weiteres Dilemma. Das Dilemma der selbstbeweihräuchernden, karriereorientierten, politisch eingefärbten Proklamatik. Besonders bitter ist, dass nur in den wenigsten Fällen Erfahrungen von ähnlichen Projekten und vor allem deren Ergebnisse mit der Vor-Ort-Situation verbunden werden, um etwaige Perspektiven aufzuzeigen. Wie auch, wenn jemand einen Bioladen und seinen Förderantrag bearbeiten kann, bedeutet das keinesfalls, dass dieselbe Person aus der Industriekonversion herausgearbeitete Projektanträge generieren und umsetzen kann und es bedeutet schon gar nicht, dass er – eben wegen der fehlenden Expertise – Projekterfahrungen aus ähnlich gelagerten Industriekonversionsprojekten einbringen kann.

So geschieht es auch in meinem Heimatlandkreis. Von ein paar expliziten Beispielen  möchte ich im Folgenden berichten.

Das Beispiel des historisch-kulturellen Projekts „Romanik“. Ich wähle es deshalb, weil es so einfach ist und ich nicht in die Tiefe von hochkopmplizierten Industriekonversionsprojekten zu gehen brauche, was sie – werte Leserschaft – wahrscheinlich leicht verwirren könnte. Anhand dieses Beispieles kann ich ihnen dennoch darlegen, was geschieht, wenn ein ganzes Gefüge von Dilemmata wirksam wird.

Vor vielen Jahren hatte das Land Niedersachsen einmal ein kulturhistorisches Projekt . Es hieß „Wege in die Romanik“ und wurde Mitte bis Ende der 90er Jahre im vergangenen Jahrhundert initiiert. Vor Ort schloss man sich diesem Landesprojekt an, schilderte mit organisatorisch-finanzieller Unterstützung des Landesministeriums diverse Romanikdestinationen aus und erstellte Kartenwerke dazu. Dann ließ das Land das Projekt auslaufen und die sogenannten Routenpaten wurden sich selbst überlassen. Damit konnte ich mich in Funktion aber niemals abfinden, denn diese Kulturepoche ist geradezu fundamental für unseren Raum. Es gibt im nahen Umfeld  hunderte Destinationen aus dieser Zeit und in diesem Zeitraum wurde u.a. die Erschliessung des deutschen Reiches römischer Nation in Richtung Osten etabliert, so dass schnell offensichtlich wird, mit welchem Schatz an kulturhistorischen Zeugnissen man es beim Thema Romanik zu tun hat. Diese Epoche ist für ganz Mitteleuropa ein sehr wichtiges und weitreichendes Zeitalter.

Hier vor Ort ist in einer ehemaligen Templerkommende in Süpplingenburg z. B. der spätere Kaiser Lothar III. geboren worden, der selbst, und vor allem seine direkten Nachfahren, für die Weiterentwicklung des damaligen deutschen Reiches von hoher Bedeutung sein sollten. Und so habe ich mit dem mir angehörigen Durchsetzungscharme u.a. dafür Sorge getragen, dass die Romanik zu einem festen Bestandteil der kulturhistorischen Tourismusvermarktung des Landkreises Helmstedt wurde. Es konnte  im Laufe der Jahre u.a. ein Themenradweg etabliert werden und ich habe die www.romanik.de gesichert und dann mit Inhalten gefüllt. Dort finden Sie z. B. eine Datenbank, die international einzigartig ist, kann sie doch alle romanischen Destinationen aufnehmen und so dem interessierten Kunden wie auch den Orten mit den Bauzeugnissen Nutzen und Aufmerksamkeit geben. Allerdings hat sich auch wirklich so gut wie niemand gefunden, der diese entwicklungspolitische Projektierung nachvollziehen und loben konnte. Ich war relativ alleine und selbst meine damaligen Mitarbeiter waren größtenteils nur mit Nachdruck und Hinweisen auf die Professionalität zur Unterstützung zu gewinnen.

Was mir seit 2011 widerfuhr, habe ich an anderer Stelle ausreichend vertieft dargestellt. Es wurde mir letzten Ende nicht nur Personal und Budget weggenommen, sondern es wurden mir bis heute sogar alle Verantwortlichkeiten  entzogen. Ergebnis: wenn niemand mehr da ist, der dieses Thema bearbeitet, dann erodiert es in Sachen Wahrnehmung und damit verbunden marktgängiger Wirkung. Vor allem dann, wenn sich politische Kräfte dazu entschliessen, weder Taten noch Ergebnisse zu werten, sondern sich lieber an einer Haarpracht auslassen, die den meist mit schütterem Haarkleid gesegneten politischen Kräften anscheinend ein Dorn im Auge ist. Wohlgemerkt, das Projekt Romanik ist ein sog. Nischenprodukt, weil die Zielgruppe vergleichsweise eingeschränkt ist, doch auch ein Nischen- oder Sekundärprodukt hat seine Berechtigung, vor allem dann, wenn es als Segment eines umfassenderen Themen- und Marketingsmixes entwickelt wird.

Ingesamt betrachtet führt das o.a. „Umfeld“ des Romanikprojektes  dazu, dass sogar von denen, die damals wie heute in Funktion sind, diese o.a. Ergebnisse negiert und bei aktuellen Entwicklungsprojekten scheinbar ausser acht gelassen werden. Da ist z. B. ein heutiger Bürgermeister in einer Stadt am Elm, der einst Führungskraft  in einer Samtgemeinde mit einer herausragenden romanischen Destination war und seinerzeit gerne dabei war, wenn es um Ausschilderung, Einweihungen und Veranstaltungen ging. Und heute leitet er eine LEADER-Gruppe, die sich dem Thema Romanik widmet und kein Wort zu den bereits bestehenden und am Markt platzierten Romanik-Angeboten. Doch er ist nicht alleine untätig, sondern das diesen Prozess begleitende Beratungsunternehmen hat bis dato auch keinerlei recherchierte Informationen bereit gestellt, die  selbstverständlich – wäre es ein professionelles Beratungsunternehmen – alle die bereits etablierten Initiativen erkannt haben sollte. Vor allem die Romanik-Datenbank auf der www.romanik.de sowie den Themenradweg „Romanik“! Denn diese können und müssen aus professioneller Sicht aktualisiert und weiterentwickelt werden. Geschieht aber nicht! Zumindest findet man dazu keine offiziellen Verlautbarungen oder gar Dokumente.

Wie blind und oberflächlich! Und vor allem wie unprofessionell. Eigentlich ist das inhaltlich betrachtet ganz schrecklich, denn es gibt ja  „neue Tourismusverantwortliche“ (also mindestens das ehemalig unter meiner Führung tätige Personal), die anscheinend auch den Mund halten und alles zu vergessen haben scheinen. Wissen sie es nicht? Wollen sie es nicht wissen? Natürlich müssten sie als Profis alles zum Thema „Romanik“ in unserem direkten Umfeld wissen, denn sie haben diverse Projektausführungen zu verantworten (Messematerial anfertigen, Verkaufsangebote erstellen, Messedienste, Pressebetreuung und und und). Doch es ist – zumindest auf den einschlägigen Internetseiten oder in Presseverlautbarungen – kein Hinweis zu finden, der darauf schliessen ließe, dass sie ihre Kenntnisse weitergeben obwohl sie seit geraumer Zeit dafür zuständig sind.

Hier vermischt sich meiner Ansicht nach eine klar diagnostizierbare Unprofessionalität mit opportuner und karrieregeiler Politseichtheit zu einem nur Geld kostenden Agglomerat. Das ist zum Einen wirklich schade um das Steuergeld, zum Anderen werden Laien nicht tiefergehend informiert und geraten damit auf eine ressourcenverschwendende Schiene, was einfach schade ist um das bürgerliche Engagement. Schon gar nicht sprechen wir hier davon, dass es stringent wäre, die vorhandenen Instrumente zu aktualisieren und weiter auszubauen! Würden die sich engagierenden gesellschaftlichen Kräfte professionell unterstützt – und dazu gehört eindeutig in diesem Kontext das Auffinden der www.romanik.de mit der dazugehörigen Datenbank, dazu gehört sicher der Themenradweg „Romanik“, Messematerialien und und und – dann bräuchten sie sich nicht darum kümmern, romanische Destinationen zu suchen, eine Internetseite gestalten zu lassen und und und, denn das ist ja alles bereits vorhanden. Statt dessen wird mit großem Hallali das Rad neu erfunden. Natürlich gefällt das den politischen  Fähnleinschwenkern, denn sie können sich als „Macher“ kaprizieren, bekommen das eine oder andere Artikelchen in der lokalen Gazette und dürfen an mit Steuermitteln gesponsorten Arbeits- und Präsentationstreffen teilnehmen und sich dort dann groß und wissend darstellen. Zudem können sich die Funktionsträger als erfolgreiche Projektierer feiern lassen, was für den einen oder anderen kleine Karrieresprünge bedeutet. Doch die europäischen Fördermittel sind nicht dafür aufgelegt worden, um sich politisch und öffentlichkeitswirksam darzustellen, sondern sie sind für konkrete Projektinhalte geschaffen worden, um z. B. mit dem Kulturtourismus ein weiteres wirtschaftliches Standbein für die Vor-Ort-Akteure zu ermöglichen.

Leute, das ist schlimm! Schlimm, weil jahrzehntelange Arbeiten am Thema einfach negiert werden, Ressourcen verschwendet werden, das Rad immer und immer wieder neu erfunden wird, statt sinngebende Weiterentwicklungen zu ermöglichen. Und ich persönlich betrachtet es als Rückschritt! So sieht nun ein Fortschritt gar nicht aus! Im Gegenteil!

Ich denke, dass ich einer der letzten Fachleute in meinem Heimatlandkreis bin, der die Zusammenhänge noch kennt, sie selbst gestaltete und professionalisierte und versuchte, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und Personal eine Marktgängigkeit für das Projekt Romanik zu etablieren. Scheinbar siegt seit 2012 der kleingeistige Neid, der widerliche Opportunismus verbunden mit einer geldverschwendenden Mentalität, die ich so vorher niemals erleben musste. Das ist um der Sache Willen wirklich bedauerlich, denn das Thema „Romanik“, „Wege in die Romanik“, www.romanik.de und dazugehörige Datenbank, Romanik-Radweg und und und, hat viele Energien gekostet sowie Enthusiasmus und Einsatzbereitschaft der dafür Verantwortlichen, die daran arbeiteten, um unserem Landkreis Helmstedt ein kulturtouristisches Profil zu geben.

Dass das nicht das Einzige ist, steht ausser Frage. Doch ich habe mich hier darauf konzentriert, um einen Mechanismus zu erklären, der m. E. fatale Wirkungen hat. Einige davon habe ich im Text dargelegt.

Und es ist nur eine Einzelfallbetrachtung. Es gibt diverse andere Beispiele, die ich genauer darlegen kann, da ich selbst für die Arbeiten mit verantwortlich war und heute alles negiert wird und aus dem Blickwinkel gerät.

Da sind u.a. die Themen Gründerberatung, Gründerzentrum, Flächenentwicklung (Bergbaufolgeszenarien, wie z. B. der Lappwaldsee sowie der Schöninger Bereich des ehemaligen Reviers, das Gewerbegebiet Barmke), Standortmarketing, Internetarbeit, das Thema „Grenzenlos“, der UNESCO-Geopark, die Internetbandbreitenversorgung, etc..Das alles lief dereinst zentral bei mir und meinem Team zusammen. Wir haben es unter meiner Führung mit den bestehenden Ressourcen soweit entwickelt, wie es eben nur möglich war. Und heute? Heute bin ich vereinzelt worden, weil bestimmte politische Kräfte und Hauptverwaltungsbeamten die für die Umsetzung der angegebenen Projekte völlig falsch interpretieren und weil sie sich selbst als die Macher präsentieren mögen. Gemessen an ihren Leistungen, sind das aber keine Macher sondern eher Auslasser und Fehlleistungen Produzierende. Leider! Und die, die engagiert sind, werden gemobbt, diffamiert, diskredistiert oder schlicht negiert. DAS ist eine der wirklich nachhaltigen Fehlleistungen, wenn es um die Entwicklung und Weiterentwicklung eines Raumes geht! Wer so einfältig ist und stets ein Rad neu erfindet, dem muss geholfen werden. Doch stattdessen wird ein Leichentuch aufgespannt und als neue Tischdecke verkauft. Sorry, doch ich finde das fachlich und auch menschlich betrachtet schrecklich!

Danke für eure Aufmerksamkeit. Seid´gesegnet!

 

 

 

 

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Was denn nun?! Windräder Nein, Lappwaldsee Ja, Klärschlamm Ja!?

Zugegeben, es ist manchmal nicht einfach, eine klare Position zu beziehen wenn man in beruflicher Funktion etwas „bewegen möchte“. Vor allem dann nicht, wenn man als demokratisch legitimierte Persönlichkeit zunächst die Windrichtung -und -stärke der umgebenden Öffentlichkeit prüfen muss, um das eigene Fähnchen sichtbar, schön wehend und vor allem aufrecht zu halten. Diese Fahnenträgerverhaltensweisen sind in allen gesellschaftlichen Bereichen zu finden, denn es geht bekanntlich immer irgendwie um Geld, Macht, Einfluss oder manchmal auch nur darum, das eigene Ego im gegebenen gesellschaftlichen Kontext möglichst strahlend darzustellen. Sicherlich kennt ihr die kleingeistige und vor allem retardierte Version der MO´s, dass sich gerade solche Umgebungsindividuen häufig darin kaprizieren, anderer Menschen Arbeitsergebnisse vor einem ihnen gewogenen Publikum durch den Kakao oder ähnlich trübe Flüssigkeiten zu ziehen, indem sie diskreditieren, diffamieren, degradieren und somit schlicht und einfach mental onanieren, um sich fast im gleichen Atemzug als die einzig wahren und großen Problemlöser darzustellen. Hoch lebe der psychosozial pathogene Onaniefetisch und das im Zuge dessen fabrizierte Diffamierungsejakult, denn was wäre unsere Welt ohne diese MO´s?! Sie wäre geradezu friedlich und etwas harmonischer, wenn nicht diese retardierten OnanistenInnen wären, doch – ich wiederhole mich – das ist ein anderes Thema. Und ausserdem, wer weiß wofür es gut ist!?

Nicht, dass ihr mich hier jetzt falsch versteht. Ich bin nicht neidisch oder möchte bestehenden Persönlichkeiten an die Karre pinkeln, wie man so schön im Volksmund sagt. Ich habe auch keinerlei Ambitionen, mich jetzt hier über mentale Onanie und ihre Rückstände auszulassen. Wanking is not forbidden! Und es ist nicht verboten, andere runterzumachen und sich selbst als das strahlendste Beispiel menschlicher Geistesgröße darzulegen, wenn man denn auch die adäquaten und nachweisbaren Leistungen aufzuweisen hat. Nur, es ist manchmal überflüssig und wird als Anmaßung interpretiert, vor allem, wenn die eigenen Auswürfe sich weder in der Konsistenz, noch im Informationsgehalt irgendwie abheben vom negativ Dargelegten, oder nicht?!?

Anderes Thema! Weiter im Kontext.

Mir geht es viel mehr darum, die Mechanismen des Fähnchenschwenkens aufzudecken. Ab und zu verwende ich dazu einen deskriptiven Spiegel, um den Handelnden ihr zeitweise skuril verstelltes Zerrbild aufzuweisen. Das gefällt diesen nicht. Kann ich nachvollziehen. Doch ganz gleich, was sie auch anstellen, ich werde nicht aufhören, meine Gedanken darzulegen und das Spieglein fein aufzupolieren. Ich mag Spiegel. Wirklich!

Zu den Windspielen, den Seen und dem Wir-sind-Sch.-Syndrom.

Wie wir dem Blog eines aufmerksamen politischen Kreistagsfraktionsführers entnehmen können, wurde bei der Positionierung einer wichtigen oder sich als wichtigst empfindenden Repräsentativpersönlichkeit zum Thema Klärschlamm (also dem Wir-sind-Sch.-Syndrom – anderes Thema, aber ich bin so dreist und fasse es mit diesem Kürzel vorab schon einmal zusammen) angeführt, ein Landkreis als Verwaltung habe so und so keine Möglichkeit zu intervenieren, da er bei der Genehmigung nicht federführende Behörde sei.
Nun darf man sich die Frage stellen, ob das bei den oben genannten anderen Themen in der Überschrift dieses kleinen Essays ansonsten auch so ist!?

Beginnen wir beim Thema Windräder. Hier ist eine Landkreisverwaltung interessanterweise ebenfalls nicht federführende Behörde. Federführend ist der Regionalverband Braunschweig (ehemals ZGB = Zweckverband Braunschweig).

Beim Thema Lappwaldsee ist die federführende Behörde ebenfalls nicht eine Landkreisverwaltung sondern die obere Bergbaubehörde.

Und beim Thema Klärschlamm verhält es sich, wie gerade dargelegt, ganz genauso. Auch hier ist die federführende Behörde nicht eine Landkreisverwaltung sondern das Gewerbeaufsichtsamt.

In allen genannten Fällen dürfen sowohl die Verwaltung eines Landkreises als auch die kreisangehörigen Städte und Gemeinden, wie bei solchen Planverfahren üblich, als sogenannte TÖB (Träger öffentlicher Belange) eine Stellungnahme abgeben. Zum Teil werden dieses Stellungnahmen durch die Beteiligung öffentlich tagender Ausschüsse und abschliessend durch den Rat oder den Kreistag verabschiedet, was der jeweiligen Stellungnahme ein besonderes Gewicht verleihen soll. Teilweise werden die Stellungnahmen diesen Ausschüssen zur Kenntnis gegeben und oder seitens der jeweiligen Verwaltung als sog. Geschäft der laufenden Verwaltung gehandhabt. Das ist bei Planverfahren eine übliche und stets praktizierte Ausführungsoption. Doch ein TÖB hat keine Federführung, wie wir gerade gelernt haben.

Unter uns Lorbeerblattsammlern, und ich kenne viele Gewürzliebhaber, es sei die Frage erlaubt, warum also sollte ich bei dem einen Themenbereich nun so tun als könnte ich irgendetwas bewirken und kapriziere mich darin, mich für Land, Leute und sonstige Liebesverhältniss in meinem Obliegenheitsbereich einzusetzen, und in einem anderen, wo ich genauso wenig zu sagen und zu walten habe, tue ich dann so, als seien mir die Hände gebunden und ich könne so und so nichts bewerkstelligen?!

Die Antwort, werte Leserschaft, überlasse ich wohlweislichst dem Auditorium, denn weder bin ich ein politischer Fahnenschwenker oder gar -träger, noch kann ich mir solche Handlungsweisen selbst tiefgreifender erklärbar machen. Wundern, ja wundern, das darf sich einjedEr. Wunder geschehen schliesslich immer wieder. Zufälle soll es auch geben. Bei genauerem Hinsehen und bedingt durch ein gehöriges Maß an professioneller Erfahrung, schwinden für gewöhnlich diese beiden Aspekte in der Nichtigkeit. Soll passieren. Und genau dann fragt man sich, weshalb tut ein Verantwortlicher das denn dann?! Ist es die Liebe zu sich? Ist es die Zuneigung und der ihm anhaftende Altruismus gegenüber „seinem Volk“? Oder ist es gar eine medizinisch indizierbare Persönlichkeitsstörung? Oder gar einfach nur Ahnungslosigkeit? Unprofessionalität? Korrumptives Verhalten? Oder vielleicht denkt der- oder diejenige, er oder sie habe ausreichend Veranlassung, Luft durch umfangreiche Worteagglomerationen zu verbrauchen?

Wer weiß das schon genau?

Es geht hier nicht darum, dazu eine schlüssige Antwort zu finden.

Wir wundern uns nur. Zudem ist Wundern eine ganz vortreffliche Gabe, fördert sie doch u.a. den humoresken Interpretationsanteil einer Beobachtung. Wenn das nichts ist!

In diesem Sinne, seid gesegnet!

 

 

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Helmstedter Regionalmanagement – retrodespektierlich-graduelle Amnesie oder wie man etwas einfach neu organisiert und schon vergessen die meisten….

Das Helmstedter Regionalmanagement. Ja, das Helmstedter Regionalmanagement. Erst neulich haben die Gewürznelkensammler unter uns eine Revitalisierung, eine Reanimation dieses inzwischen über 15 Jahre alten Projekts der Wirtschaftsförderung meines Heimatlandkreises ins Werk gesetzt. Da dachte ich, ich mache einmal eine Retrospektive. Was ist eine Retrospektive?  Wozu verwendet man rein stilistisch betrachtet Retrospektiven? Welchen Wert haben Retrospektiven im kommunalentwicklungstechnischen Kontext? Welchen hat sie hier?

Dazu komme ich gleich. Aber zuvor möchte ich mich mit einer medizinischen Indikation beschäftigen, die mir seit kurzem im Gehirn umherspukt. Es ist diese die ganz spezielle retrodespektierliche Amnesie. Diese ist laut der einschlägigen Literatur eine Steigerungsform der retrograduellen Amnesie. So von wegen, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, wenn ich es heute so und so nicht mehr weiß und vor allem wenn es wirklich der totale geistige Dünnpfiff war?! Also, auch wenn Du Dich schlechterdings nicht erinnerst, was Du gestern noch von Dir gegeben und getan hast, Du äusserst Dich zudem noch despektierlich daüber auch wenn Du nicht weisst worum es eigentlich geht, denn Du erinnerst Dich ja nicht mehr daran, dann willkommen im Reich der retrodespektierlichern Amnesie.
Es gibt nichts, was es nicht gibt, magst Du jetzt denken. Macht auch nichts, denn gleich weisst Du es so und so nicht mehr, auch nicht dass Du der totale Armleuchter bist. Aber das sagst Du ja. Nicht ich. Denn Du hast ja die retrodespektierliche Amnesie und nicht ich, oder?!

Nun, wie sind diese thesenartig dargelegten Teildiagnosen eines inzwischen sich qua Lorbeerkranzflechtenden zu einem perfiden Gespinst von Mutmaßungen, sequentiell paranoid emotionalen Eigenlobhudeleien und seiner im Grunde genommen von Beginn an als obsolet zu bezeichnenden Opportunistenveranstaltung, ausgestaltenden Pottbourry´s mit dem Thema Helmstedter Regionalmanagement verbunden?

Schauen Sie einmal selbst! Ich meine, verwenden Sie einen Suchdienst und geben Helmstedter Regionalmanagement ein. Was sehen Sie? Richtig! Sie finden eine ganze Anzahl von Artikeln seit 2017 und einige aus dem aktuellen Jahr 2018. Und so können Sie schnell erkennen, dass es ein ganzes Jahr gedauert hat bis man es bewerkstelligen konnte, endlich organisatorisch und inhaltlich sowie personell loslegen zu können. Gut Ding will eben Weile haben, nicht wahr?! Das interessiert jetzt aber nicht, auch wenn diese Retrospektive ihren eigenen Reiz hat, denn lassen Sie es sich einmal auf der Zunge zergehen, dass man über ein Jahr benötigt, um so eine einfache organisatorische Problemstellung zu lösen! Das muss man erst einmal hinbekommen! Und man muss es auch erst einmal hinbekommen, dass einfach ehemalige Funktionen umgesetzt werden, zwei neue Stellen (eine mit einer umgelagerten Funktion und eine neue, also eine, die man abrechnen kann und eine die aus dem Haushalt selbst bezahlt wird) geschaffen werden und man dann so tut, als wäre es  nach über einem Jahr endlich soweit, dass es losgehen kann. Hui, hui, hui! Nur was genau geht los? Vielleicht geht ja auch ´was nach hinten los? So und so ist es betrachtenwert, sein Pferd von hinten aufzuzäumen und falsch herum durch die Gegend zu reiten. Retro eben, wobei nur weil jemand ein Pferd von hinten aufzäumt und sich dann im Grunde genommen sogar „richtig herum“ aufs Pferd setzt, ist das noch lange kein Grund zur Besorgnis. Fatal wird es, wenn er dem Pferdeschwanz zuredet und mit allen Mitteln versucht, sich Gehör zu verschaffen, um die Richtung zu ändern. Retrodespektierliche Amnesie steigert diese Darstellung noch um einen Grad, denn dabei wird das Pferd beschimpft, weil es immer schon falsch herum gegangen sei und in seiner ganzen Ausprägung so und so kein Pferd sondern ein Rhinozeros o.ä. ist. Und noch besser, der nun eigentlich „richtig herum“ sitzende Reiter vergisst sowohl Rhinozeros als auch Pferd und dass er es gerade als das dümmste Pferd auf der Welt genannt hat. Ist das nicht seelig machend?! Frei nach der Bergpredigt, seelig sind die ….usw. usw. usw..

War was? Ach ja, Suchbegriffe!

Und jetzt ändern Sie die Suchbegriffe in „Landkreis Helmstedt Regionalmanagement“ und finden ggf. dieses oder jenes. Nein, Sie haben sicher noch keine retrograduelle und auch keine retrodespektierliche Amnesie. Sie haben schlichtweg gesucht und gefunden. Und Sie haben damit erfolgreich eine Retrospektive ermöglicht. Eine Rückschau darauf, was bereits getan wurde und zudem Informationen erhalten zum wie, wer und welche Ergebnisse das Projekt Helmstedter Regionalmanagement zeitigte. Retrodespektierliche Amnesie wird es erst dann, wenn sich eine Persönlichkeit dahingehend äussert, dass Vergangenes „Schuld“ sei an der bestehenden, natürlich aus Sicht des Patienten stets unbefriedigenden Situation, und das sogar mit Namen verbindet. Die Morbidität des Vorgehens ist schnell feststellbar, wenn Sie das o.a. einmal selbst durchführen und dann feststellen, Moment mal, das Vergangenes ist weder schlecht noch hat es zu einer Verschlechterung der aktuellen Situation beigetragen.
Vielleicht haben Sie dann auch den durchaus richtungsweisenden Gedanken, dass der das Vergangene Streichende und sogar mit depektierlichen Äusserungen Bewertende eine Art der Amnesie hat, die sauber diagnostizierbar ist. Und vielleicht kommen Sie zu dem Schluss, dass es fortan vernünftiger ist, das von der nachweisbar, indizierten retrodespektierlichen Amnesie heimgesuchte Individuum und dessen Äusserungen differenzierter zu betrachten. Sollten Sie einen therapeutischen Ansatz pflegen wollen, um diese kranke Person bei der Heilung zu unterstützen, dann prüfen Sie alles von diesem Individuum Geäusserte auf seinen Wahrheitsgehalt und konfrontieren ihn damit. Denn eines ist auch in der medizinischen Fachliteratur zu diesem Themenkomplex ersichtlich, die Verzweifelung derer, die von einer retrograduellen Amnesie und ihrer Steigerungsform der retrodespektierlichen Amnesie betroffen sind, nimmt zeitweise groteske Züge an und sie bedürfen der helfenden Hände. Manchmal schwitzen sie ganz fürchterlich, manchmal sind ihnen die Hemdskragen zu eng. Wollen Sie solchen Patienten helfen, schenken Sie ihnen ein Deo, Rollkragenpullover und im Rahmen der Gesprächstherapie weisen Sie ihnen nach, dass nur weil etwas vergessen und verunglimpft wird durch den Patienten, es dennoch existiert haben kann. Und dass das gar nicht schlecht ist, nur weil es andere erarbeitet haben. Es ist eine intensive Betreuung indiziert, aber retrodespektierliche Amnesie ist heilbar! Die mit der retrodespektierlichen Amnesie Befassten wissen, dass es einer liebevollen Pflege und Geduld bedarf, um die Blockaden zu lösen und den Geist wieder auf Vordermann zu bekommen. Zeitweise Rückfälle und partiell auftretende Verschlimmbesserungen sind in der einschlägigen Literatur benannt und können durch eine intensive Gesprächs- und Beschäftigungstherapie gelindert, wenn nicht sogar vollständig beseitigt werden.

Übrigens – das sei hier noch kurz angesprochen. Der Autor weiss inzwischen nicht mehr, dass er einst einmal gute Arbeit leistete, denn das Pogromisten- und Opportunisten-Kabinett seiner Umgebung hat ihn handlungsunfähig gemacht und er befindet sich in einer stationären Therapieeinrichtung. Also habt bitte Nachsicht, dass alles, was er von sich gibt, nicht ganz für bare Münze zu nehmen ist, und nur wenn ihr Spaß daran habt, dann lächelt ein wenig. Denn dieses Lächeln ist ein Zeichen dafür, dass eure Solidarität noch nicht erloschen ist und tief in eurem Innern so etwas wie eine Differenzierung stattfindet, die es euch ermöglicht, wahrhaftig Geschehendes von einer wie auch immer gearteten Interpretation zum Geschehenen und Geschehenden zu trennen und dann für euch zu bewerten..

Und wenn euch interessiert, was da vor Ort passiert, dann schaut einmal genau nach, was im Grunde genommen wirklich gemeint ist. Es geht um ein Helmstedter Reviermanagement, denn der bewilligte Förderantrag bezieht sich eindeutig auf eine Bergbaunachfolge. Dass daraus nun ein Projekt mit maßgeblicher Beteiligung der kreisangehörigen Städte und Gemeinden gemacht werden soll,  erhöht die Gefahr, dass eine Landkreisverwaltung zu einer manipulierbaren Institution wird, weil wenn sie durch die sog. kreisangehörigen Städte und Gemeinden gesteuert wird,  werden ihre gesetzlichen Funktionen durch partei- und karriereorientierte Willfährigkeit einzelner Hauptverwaltungsbeamter manipulierbar. Und das ist kritisch, denn wenn der übergeordneten Behörde Kontroll- und Steuerungsfunktionen  gesetzlich zugedacht sind, sollte darauf besonderes Augenmerk gelegt werden, dass  diese nicht durch Einzelne unterhöhlt werden, insbesondere dann, wenn sie als kreisangehörige Städte und Gemeinden unter der Dienstaufsicht u.a. des Landkreises als Teil der Landesverwaltung stehen. Aber das ist bis zu einem gewissen Grad Sache eines Kreistages als gesetzlich legitimiertem Gremium. Grundsätzlich sollte eine Objektivität eher die Leitlinie darstellen als eine für alle immer gerne gesehene Opportunität. Kontrollinstitutionen sind nun einmal keine Instrumente für ein Andienen bei den Kontrollierten.
Es klingt immer erst einmal so schön und ach so kameradschaftlich, wenn ein wohliges Miteinander propagiert wird. Doch es kann genauso gut ein Zeugnis von fachlicher Fragwürdigkeit darstellen, denn es gehört ein nennenswertes Maß an professioneller Fähigkeit dazu, sich im Zusammenspiel der Kräfte, die zudem in einem transparenten gesetzlichen Rahmen agieren, entsprechend klar zu positionieren.  Auch im sog. freiwilligen Bereich, zudem hier letzten Endes bezüglich der Bergbaunachfolge hauptsächlich zwei kommunale Gebietskörperschaften und eher marginal eine weitere betroffen sind. Fatal wird es, weil eine der Grundlagen des bewilligten Förderantrags die ist, dass das Fördergebiet = Revier seitens der Bewilligungsstelle wie folgt festgelegt wurde: Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel, Städte Braunschweig und Wolfsburg! Aber das ist ein anderes Thema, wobei es schon Charme hatte, dass einige Herren des Landesministeriums die letzten drei genannten Gebiete als Revier deklariert haben obwohl dort keinerlei Barunkohlebergbau stattgefunden hat. Aber vielleicht sind wir hier einfach zu dumm, um diese Logik zu verstehen!?
Wie dem auch sein, anderen nach dem Mund zu reden und sich opportunistisch durchzulavieren, kann fatale Wirkungen haben, denn wo klare Kante angesagt ist, kann Weichspülerei nichts bewegen. Aber solange die Betroffenen andere Spielwiesen haben und sich darin kaprizieren können, die eigenen Leute zu maßregeln und gar funktionsunfähig zu machen (teilweise verstehen diese das als kollegiales Miteinander), solange haben sie ja ihre Spielwiese und können sich dann das eine oder andere Lorbeerblättchen ins lichte Haarkleid basteln lassen. Ich persönlich wünsche ihnen bei ihrer ganz eigentümlichen Art des „kollegialen Miteinanders“ eine starke und unnachgiebige Hand , denn schliesslich ist es doch auch wichtig, politisch und teils auch fachlich unliebsame Personen auszugrenzen und ggf. sogar zu zerstören. Man hat ja anscheinend sonst nichts zu tun. Zudem ist es ja schon fast zur Pflichtaufgabe geworden, jene auszusortieren, die den Bierstammtischteilnehmerschaften und vergreisenden Politzirkeln nicht ins Kalkül passen oder eben einfach nur aufstrebenden Kräften in den eigenen Häusern damit den Weg zu weiteren Einkommenssteigerungen freizumachen.

In diesem Sinne – seid´gesegnet!

P.S.: Ein junger und engagierter Mann hat als Betriebsleiter des sogenannten HRM angefangen. Wie man aus den öffentlichen Meldungen ableiten kann, soll er die Wirtschaftsförderung des Landkreises Helmstedt bearbeiten. Manche politische Kräfte lassen verlautbaren, dass das HRM dann als Wirtschafts- und Zukunftsförderung firmieren könnte. Ich wünsche ihm aus professioneller Sicht eine glückliche Hand und möge ihm mehr Erfolg beschieden sein als mir selbst. Rein aüsserlich dürfte er den meisten wohl gefallen. Immerhin hat er ein ganz schickes Outfit und wichtig – keine längeren Haare :-)

 

 

 

Veröffentlicht in Joerg Pohl kommentiert | Kommentare deaktiviert für Helmstedter Regionalmanagement – retrodespektierlich-graduelle Amnesie oder wie man etwas einfach neu organisiert und schon vergessen die meisten….

Lorbeerkranzflechterei 4.0 – Grenzen-LOS

Wer sich den ganzen Zores über Historie und meine Aus- und Einlassungen zur Entwicklung meines Heimatlandkreises ersparen möchte und viel lieber zum meiner Meinung nach wichtigsten Projekt eines HRM, einer Wirtschaftsförderung, einer Standorteentwicklung im Landkreis Helmstedt kommen möchte, der schaue bitte hier unter Grenzenlos

Wer allerdings wissen möchte, was es mit Lorbeeren so auf sich hat, der möge verweilen. Laurus nobilis ist eine Pflanze, deren Inhaltsstoffe wie auch deren Symbolkraft seit alters her bekannt ist, steht deren Blattwerk zu einem Kranz verwoben doch immer für besondere Auszeichnungen. Im Alltag meines eigenen Daseins begegnen mir seit geraumer Zeit gehäuft solche Individuen, die eine hohe Antriebskraft aufzuweisen haben, wenn es darum geht, solch´einen Lorbeerkranz auf dem Haupte tragen zu dürfen. Also jetzt nicht so in echt, die Zeiten sind wohl vorüber, viel mehr symbolisch. Ich beschreibe diese Begegnungen mit Lorbeerkranzheischenden, Lorbeerkranzflechtereien, Lorbeerkranzsüchtigen u.ä. Begriffen. Möget ihr euch daran erfreuen oder auch nicht. Vergesst bitte nicht, dass ich mir lediglich erlaube, meine ganz subjektiven Erlebnisse hier zu dokumentieren. Ausserdem ist der Lorbeer eine faszinierende Pflanze.

Lorbeerkränzewicklerszenario 4.0 – was ist das? Ein Lorbeerkranzwicklerszenario besteht zum Einen aus dem, der der vermeintliche oder potenzielle Lorbeerkranzträger ist, und zum Anderen aus einer ganzen Schar von Lorbeerblattsammlerschaften, also einer gemeinhin hin opportun ausgerichteten Gemeinschaft. Diese sammelt und wickelt was das Zeug hält, denn sie werden natürlich vom cäsarisch Angehauchten mit adäquaten Belohnungen versehen für ihre wohlfeilen Dienstbarkeiten am zu Schmückenden. Und die, die nicht sammeln, die werden, wie schon seit Jahrtausenden üblich, ausgelöscht oder eben kalt gestellt oder beides.
Damit ein ganz besonderes Lorbeerkränzchen gewickelt werden kann, wird seinerzeit in meinem mir ach so heimelig gewordenen Heimatlandkreis ein Stell-Dich-ein der außerordentlichen Persönlichkeiten zelebriert. Regionales Management heißt das Hauptthema. Oder einfach ins Deutsche übersetzt regionale Verwaltung. Als gäbe es nicht schon genug zu Verwaltendes, wird also noch mehr zu Verwaltendes geschaffen. Eigentlich wurde das Geschehnis ja noch vor gar nicht allzu langer Zeit Reviermanagement genannt, denn es geht im Kern darum, ein der endgültigen Schließung nahes Bergbaurevier so zu verwalten, dass daraus etwas Neues entstehen möge. Möglichst etwas Neues, das dazu geriert, neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu etablieren. Zu der entsprechenden Förderkulisse und allen dazugehörigen Arbeiten habe ich mich bereits an anderer Stelle geäußert. Deshalb lasse ich diesen Teilaspekt jetzt einmal außer acht. Allerdings darf man doch sagen, dass ein ganzes Jahr verging bis die Verwaltung eine neue Verwaltungseinheit schuf. Aber das ist ganz normale Härte in den Hydrocephalien von sich mit sich selbst beschäftigenden Verwaltungen. Überhaupt sind alle Begriffe, die mit Ver- beginnen, immer wieder dadurch gekennzeichnet, dass sie über kurz oder lang eine Art Selbstbeweihräucherung zelebrieren, die zur Lähmung der gesamten sie umgebenden Lebensgemeinschaft führen. Ist das jetzt eine Ver-brämung?!
Man darf sogar konstatieren, dass je größer die Verwaltung wird, desto mehr beschäftigt sie sich mit sich selbst. Beispiel gefällig? Nun, vor 20 Jahren konnte man z. B. in Helmstedt das dem Kreis zugehörige ehemalige Universitätsgebäude relativ einfach für gesellschaftliche Zusammentreffen buchen. Man fragte den obersten Chef, schaltete die Verwaltungseinheit ein, um einen Termin zu prüfen, bezahlte später seinen Obulus an eben jene Verwaltungseinheit und fertig. Heute beschäftigen sich ca. 10-15 Verwaltungseinheiten damit, ein Buchungsgesuch zu prüfen, um dann erst noch ein Go von einem Ausschuss bekommen zu müssen. Und bevor ein Ausschuss darüber entscheidet, muss natürlich erst einmal der Verwaltungsleiter zustimmen, dass es überhaupt eine Vorlage gibt. Und das wird alles sorgfältigst dokumentiert und mit der internen Leistungsverrechnung auf höchst unerfreuliche, weil damit verteuernde Art gewürzt.
Das ist nur ein kleines und beiläufiges Beispiel von geringer Tragweite. Sie können garantiert selbst Fälle benennen, die eine viel vehementere Wirkung haben.

Wohl denn – im Kern geht es also jetzt um Beratungen – nicht für den, der Lorbeerkränze sammeln möchte, sondern für alle die, die mit dem Thema der bergbaulichen Revierverwaltung, Reviernachfolge, Revierentwicklung verbunden sind oder sich dadurch direkt angesprochen fühlen.
Beraterverträge eines kommunalen Eigenbetriebs sind gebunden an vorhergehende Vergabeszenarien, die in den dazugehörigen, einschlägigen Gesetzen genau dargelegt sind. Nun schaut man sich seit Jahren die dazu bekannten Veröffentlichungen und Verzeichnisse ja genau an. Einmal, um zu sehen, was so los ist auf dem staatlichen und damit auch kommunalen Vergabemarkt. Zum Anderen, um nachzuvollziehen, welche Finanzaufwendungen wofür an welchen Orten eingesetzt werden, um so etwas wie kommunale Entwicklung oder Bestandspflege abzuarbeiten. Der Abgleich mit den Homepages der betroffenen staatlichen oder partiell staatlichen Institutionen (Ausschreibungspflichten bestehen dann, wenn eine solche Institution zu mehr als 50% in der öffentlichen Hand ist) ermöglicht dann eine weitere Vertiefung der Zusammenhänge. Diese Veröffentlichungspflicht, also auch auf den jeweiligen Homepages, sieht das Gesetz so vor. Aus dieser umfassenden informellen Zusammenstellung wiederum kann die mit Ausschreibungen vertraute Leserschaft Tendenzen ablesen, was auf den verschiedenen Märkten, die sich um solche Vergaben bewerben, los ist. Dieses wiederum lässt direkte oder indirekte Schlussfolgerungen z. B. dahingehend zu, ob z. B. der staatliche Beratungsmarkt gerade in Bewegung ist. Das ist dann wichtig, wenn man betrachten möchte, ob die ausschreibenden Institutionen ggf. auf dem bestehenden Markt dann umeinander buhlen müssen, denn je mehr Angebote gemacht werden, desto enger kann es auf einem Nachfragermarkt werden. Bemerkenswert, dass sich in allen zugänglichen Veröffentlichungen zu dem Thema „Beratung eines Helmstedter Regionalmanagements“ wenig finden lässt. Gut, manches Mal ist der Blick warum auch immer verstellt. Vielleicht wurde ja aber auch gar nicht ausgeschrieben. Kann ja immerhin sein. Und das wäre durchaus ein auch rechtlich interessantes Gebaren, denn dann muss es ja Schriftstücke geben, die plausibel darlegen, weshalb nicht öffentlich ausgeschrieben wurde und hernach dann weitere Schriftstücke, die darlegen, weshalb wie ausgewählt wurde. So ist das bei der öffentlichen Hand nun einmal und es hat Sinn, denn damit sollen sog. „Kungeleien“ verhindert werden. Doch egal wie dem auch sei, Fakt ist, jetzt geht es richtig los.
Plötzlich tauchen Personen auf Bildern in den Tagesgazetten auf, die sich bereits höchste Ehren verdienten, indem sie rechtliche Essays zu Sachverhalten anfertigten, deren Inhalte jedem, der auch nur ein ganz klein wenig fachliche Belichtung widerfahren ist, noch vor Veröffentlichung, hier konkret zum Thema Fusion kommunaler Gebietskörperschaften längst bekannt waren. Man nennt solche Schriftstücke für gewöhnlich Gutachten. In diesem speziellen Fall wurde seinerzeit die etwaige Fusion der Stadt Wolfsburg mit dem Landkreis Helmstedt begutachtet. Oft fragte man sich damals, wozu bedarf es für so ein Vorhaben eines Gutachtens, wenn den Profis im Umfeld schon klar ist, das wird so einfach nicht möglich sein. Schon alleine aus diesem Umstand ist demzufolge ein entsprechendes Gutachten so schlecht auch wieder nicht, denn es schafft eine Orientierungshilfe für alle, die es bereits wissen und jene, die es ahnen. Die Profis haben damals bereits vor Veröffentlichung des entsprechenden Gutachtens immer wieder verlautbaren lassen, dass es keine gangbare Lösung geben wird solange das Land Niedersachsen, als eigentlich zuständige staatliche Ebene, kommunale Fusionen nicht qua Gesetz umsetzt. Dieses tat es aber nicht, sondern – damals hatte man nur einen Sitz Mehrheit in der Mehrheitsfraktion – überließ es der sog. Freiwilligkeit der kommunalen Einheiten und setzte „Kopf- und Belohnungsgelder“ aus für freiwillige Zusammenschlüsse.
Zu der damaligen Zeit wollten z. B. eine Samtgemeinde Velpke oder eine Stadt Königslutter sich mit der Stadt Wolfsburg verbinden, obwohl das rechtlich betrachtet Unsinn war. Doch es gab zu dieser Zeit einen Tullius destructivus unter uns, ich nenne ihn den Wundersamen. Dieser Wundersame kennzeichnete sich u.a. durch eine ausgeprägte Kundenorientiertheit = geilheit, die u.a. wiederum darauf abzielte, dass er von Beginn an Kalif anstelle des Kalifen werden wollte. Ihm alleine konnten solche Gutachten nützen, obwohl das Ergebnis prinzipiell schon feststand. Na egal, Hauptsache diese Schriftstücke hatten überhaupt einen Sinn. Und sei es der, dass sich 1. ein Gutachter daran erfreuen konnte, etwas Nebenverdienst dazu zu bekommen und oder 2. sich bestimmte Persönlichkeiten im Zuge dessen öfters als einmal ablichten lassen konnten, um dann später wiederum „endlich“ die Stimmen zu hören, die sie riefen, sogenannte höhere Ehren zu empfangen. Das ist immerhin eine Sinngebung, denn Kenner wissen, solche Selbstwerbemaßnahmen kosten schnell tausende EURO. Und was ist schöner, als wenn der Steuerzahler das bezahlt und der eigene Karriereweg auf diese Weise ganz umsonst und für lau mit schönen Presseartikeln gepflastert wird. Es ist vielleicht ein wenig perfide, doch für jemanden, der nur sich und wirklich nur sich als das Gelbe vom Ei interpretiert, der geht ohne mit einer Wimper zu zucken über die diversen Killing fields und betrachtet sie sogar noch als notwendigen Nährboden für sein aufstrebendes Ich-will-ich-will. Und genau dieser Aspekt ist bei bestimmten Personen nachweislich dokumentiert. Wir lassen jetzt die psychopathische induzierte Komponentenbeschreibung des besonderen Falls weg, da sie den Argumentationsstrang behindern könnte. Ich hoffe, das ist in Ordnung?
Nun aber zu den Inhalten, die der wie auch immer ausgewählte Berater als erste Schwerpunkte seiner hochkonzentrierten zukünftigen Tätigkeit, zunächst ob der notwendigen Kürze eines Presseartikels, grob darlegte.

Struktur!
Ein wahrlich wichtiger Punkt, denn ohne Struktur geht ja mal gleich gar nichts. Lorbeerkranzflechtmeister und -gesellen stehen also traut beieinander und bieten einem einen Status zahnärztlicher Tätigkeit, um als erstes das Thema Struktur zu benennen! Bevor also irgendjemand etwas falsches von sich gibt, da ja so und so meist alles ein wenig unstrukturiert daherkommt, vor allem dann, wenn sich vermeintlich Allwissende an Themen üben, von denen sie nur herzlich unstrukturiertes Wissen haben, ist es natürlich angesagt, dass die Themen Struktur, Klassifizierung und Kategorisierung zuerst benannt werden, auch damit überhaupt ´mal Ordnung in den Laden kommt. Wenn ich also Struktur als solches benenne, impliziere ich damit, dass es eben KEINE Struktur gibt! Das ist schon fast frech. Ok, wenn ich irgendwo als Berater aufschlage, um allen fortan zu sagen wieviel Uhr es ist, dann gehört es schon fast zum guten Handwerkszeug, erst einmal das Thema Struktur zu benennen. Das schafft Respekt, denn ab jetzt werden die Uhren anders laufen. Eben mit einer neuen Struktur :-)

Widmen wir uns der in der Gazette veröffentlichten Struktur einmal etwas intensiver.

Zunächst einmal lässt man verlautbaren, dass unser Heimatlandkreis „ein Schatz im Verborgenen“ darstelle.
Das ist so ein Spruch, der oftmals verwendet wird, um den Leser in eine mystisch-märchenhafte Stimmung zu bringen (ein Schatz im Verborgenen – der Schatz der Nibelungen im Rhein – die Jungfrau im dunklen Walde etc. etc. etc.) und natürlich schon von Beginn an darauf hinweist, dass ab jetzt eine Schatzsucherstimmung herrsche, denn das Verborgene gilt es an das Licht zu holen. Klingt doch geiler als wenn Du sagst, dann schauen wir mal, was die Analysen für Ergebnisse zeitigen werden, oder nicht!?
Hier klingen m. E. durchaus psychologische Hintergrundmuster und -verbindungen des den solches  Sagenden an, denn wenn das Verborgene geborgen, also das Versteckte offensichtlich gemacht werden soll, dann hat das seine Ursachen auch in einer meist männlichen Individuen zu eigenen Sucht nach dem Schoß der Mutter, dem Schoß der Geliebten, und ist somit wiederum Hinweis auf ein Verlusttrauma männlicher Konvenienz, eben des Verlustes mütterlicher Vollversorgung, des Abnabeln, des Abstillens, des in diese kalte Welt Verwiesenen, weg vom schützenden mütterlichen Schoß, abgestillt und Alleine gelassen Seins des dieses Äußernden. Freud´hatte ich, das zu schreiben :-) Überhaupt spielt bei männlichen Mitgliedern unserer postindustriellen Gesellschaft dieser Schockzustand eine größerer Rolle als man zunächst vermuten mag. Und als Ersatzhandlung, um eben diese Verlusttraumata zu kompensieren, wird die Schatzsuche, das „Wir sind auf Abenteuerfahrt zu fernen Ufern“, das „Wie werden die Schätze im Verborgenen bergen“, das „es warten großartige Schätze auf uns“ ein gern verwendetes Entre bevorstehender Handlungenszenarien und gleichzeitig eine allumfassende Begründung für alle zukünftigen Maßnahmen. Wenn also der Landkreis Helmstedt ein Schatz im Verborgenen sei, dann ubiquitiert der das Deklarierende, dass dieses Verborgene jetzt offensichtlich zu machen ist. Und da wir alle Säugetiere sind, zielt dieser Satz auch darauf ab, das in uns Verborgene, das sich vor uns Verbergende offen zu legen. Und es ist für den das Verlautbarende denn auch „reizvoll“. ´Mal davon ab, ich finde das auch cool. Nun könnte man aber auch denken, dass dieser Mensch zum ersten mal in seinem Leben im Landkreis Helmstedt verweilt und folglich ganz erstaunt ist über die vielen erlebnisträchtigen Orte und deren Menschen. Er entdeckt sie quasi gerade neu für sich und sagt dann folglich „Der Landkreis Helmstedt ist ein Schatz im Verborgenen“ und meint damit lediglich, dass er noch Null Plan hat von diesem Landstrich und gerade dabei ist, das ihm persönlich Verborgene nach und nach zu entdecken. Es gab mal einen Lächler bei der Allianz für die Region, der keine Möglichkeit ausließ, allen zu sagen, dass es ja ach so viel Tolles gäbe in unserer Region. Ach?! Ehrlich!? Fällt euch auch auf, dass die, die am wenigsten Plan haben von irgendetwas, auffällig oft solche Sprüche ablassen? Von wegen, wenn ich euch sage, dass ich es ja ach so schön hier finde, dann nehmt ihr mich auf in euren Kreis der Schönsehenden, nur weil ich gerade entdecke, dass auch dieser Landstrich Einzigartigkeiten aufzuweisen hat. Eigentlich ist das eine ganz flache Nummer, doch wer von den opportun veranlagten Mitlächlern würde zu so einer Flachlinienaussage irgendetwas sagen?! Schliesslich können die da vorne labern was sie wollen, Hauptsache meine kleine Karrieregeilheit wird weiter befriedigt, also klatsche ich mal :-) Muster….aber ich komme ab vom Thema.

Sicher ist, es klingt irgendwie cool, oder nicht?!

Und dann kommt eine ganze Breitseite an Themenvorschlägen, die das HRM-Team mit dem Berater bereits definiert habe. Aha?! Definiert?! Zukunft des Industrieareals Buschhaus, kreisweites Gewerbeflächenkonzept, Entwicklung Tourismus und Kultur, Infrastruktur 4.0 etc..

Da sich der nach Lorbeerkränzen Sehnende ja darin gefiel, die Aufgabenstellungen und Planstrategien der amtierenden Wirtschaftsförderung zu über 90% auf das HRM zu übertragen, was rein bewilligungstechnisch so eigentlich nicht vorgesehen war, nimmt es nicht Wunder, dass die seit Jahrzehnten erarbeiteten Aufgabenschwerpunkte plötzlich als Kernthemen beim HRM auftauchen. By the way – hier ist demnach eine Struktur erkennbar, oder nicht?! Eben die Struktur, vermeintliche Strategen wie eine Orange auszuquetschen und dann in den Kompost zu entsorgen. Opportunisten, vor allem die psychopathische Version derer, beherrscht dieses Verarscheprogramm ganz hervorragend, was man schon alleine daran merkt, dass sich immer irgendwelche LobhuldelrednerInnen finden, die dem so Gesalbten dann den Allerwertesten ablecken und damit klar zu erkennen geben, dass sie sich mit dieser Orangenpresse auf einer Linie sehen. Ich komme schon wieder vom Thema ab.

Die Buschhaus-Problematik ist ganz sicher und auf jeden Fall keine Neue. Die Abstimmung in der Gewerbeflächenentwicklung wurde bereits beim Regionalmanagement 2003-2005 als Schwerpunkt eruiert, die Entwicklung des Tourismus findet spätestens seit 1995 strukturiert und stringent statt (zu dieser Zeit hat der Autor mit der adäquaten konstruktiven touristischen Entwicklungsarbeit begonnen) und die Breitbandarbeit ebenso. Diese wurde bereits 2007 begonnen und gipfelte darin, dass der sehr komplexe Glasfaserantrag erfolgreich durchgebracht wurde. Eben von diesem besagten Mitarbeiter und seinem Team. Dass jetzt jemand Neues das zu vollenden beauftragt ist, ist sehr gut und der Autor wünscht diesem Menschen dabei viel Glück und Erfolg.

Nun dürft ihr zusammen mit mir staunen! Hier wird also eine über 20-jährige wirtschaftförderliche Struktur, die so ganz nebenbei aus meiner Feder kommt und nachweislich seit 1995 nach und nach ausgebaut und teilweise verwirklicht wurde, als eine Zielsetzung eines zusätzlichen Betriebs übernommen. Ich meckere hier nicht darüber, dass neue Betriebe gegründet werden, im Gegenteil, habe ich doch selbst den dazugehörigen Förderantrag mit Inhalten gefüllt und dieser wurde bekanntlich ja dann auch bewilligt. Was mir etwas seltsam anmutet ist die Tatsache, dass plötzlich die Wirtschaftsförderung in meiner Person isoliert wird, ja, platt gemacht werden soll und einfach mal hoppla hopp ein neuer Betrieb gegründet wird, der genau diese Zierlstrukturen 1:1 übernimmt und das dann noch als etwas Besonderes „verkauft“ wird. Eine der großartigsten politischen Rädchendreherinnen, Rädelsführerinnen und Kranzflechtassistentinnen in meinem Heimatlandkreis nennt es denn auch „Wirtschafts- und Zukunfstförderung“. Wobei, so ganz nebenbei bemerkt, diese Dame ihre vermeintliche Zukunft, sei es aus Langeweile, überbordendem Müßiggang oder einfach weil sie sich als eine dazu Geborene interpretiert, noch einmal politisch hauptamtlich tätig werden möchte. Im nahen und näheren Umfeld ist sie politisch bereits verbrannt, aber Brüssel, da ließe sich ja vielleicht noch etwas holen?! Mögen ihr die Speichelleckergemeinschaften, die Opportunistengemeinschaften u.ä. gnädig gewogen sein.

Und dann benennt der Berater noch das Thema Wissenschaft. Begründet wird es damit, dass die seit dem Jahre 1810 geschlossene Universität Helmstedt doch einen profunden Ansatz für einen Neubeginn darstelle. Wow! Doch das ist allenfalls kalter Kaffee, denn es gibt bereits diverse Verbindungen vor allem zur Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. So wird seit 2003 an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der berufsbegleitende Masterstudiengang Business Administration an der Alten Universität Helmstedt angeboten. Zudem ist die Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt Akademisches Lehrkrankenhaus der Otto-von Guericke-Universität Magdeburg, und das seit vielen Jahren. Hiermit sind also bereits seit Jahren existierende wissenschaftliche Kooperationen vorhanden, die vielleicht dem Berater so nicht bekannt sind und ihm auch nicht von dem sog. HRM-Team benannt werden konnten, da diesem der professionell-erfahrene Weitblick fehlt oder wegen mangelnder Kenntnisse einfach abgeht. Richtig ist, dass im Paläon ein dritter Baustein hinzugekommen ist. Doch finanziell lebensfähig ist dieses Konstrukt nur weil mehr als 400.000 EURO Steuermittel seitens der Stadt Schöningen und des Landkreises Helmstedt seit einigen Jahren dort zur Verfügung gestellt werden. Das unterscheidet dieses Projekt ganz erheblich von den beiden zuvor genannten! Es ist ein reiner Zuschussbetrieb. Da seit geraumer Zeit aber Lorbeeren im Vordergrund und Zuschussgeschäfte in höchst professioneller Perfektion im Fokus stehen, ist es gar nicht so abwegig, zu behaupten, da findet sich sicherlich noch jemand, der auch dieses reine Steuermittelzuschussgeschäft als DIE Bringernummer deklariert und sich dann vielleicht sogar dazu hinreissen lässt, alle anderen universitären Verbindungen ad acta zu legen, einfach weil sie funktionieren und sich ein Lorbeerheischender dort keine entsprechende Öffentlichkeit verspricht. Könnte ja sein, oder?

Das vom neuen Berater benannte AWO Psychatriezentrum Königslutter gehört zusammen mit dem o.a. Lehrkrankenhaus zu den Top-5 der Arbeitgeber und ihre wissenschaftliche Profilierung ist bereits Jahrzehnte alt. Darauf ist aufzubauen, denn hier ist das notwendige wissenschaftliche Netzwerk eingespielt. Vielleicht kann der neue Berater es erneut ins Spiel bringen, doch ich hege wenig Hoffnung, dass die Entscheidungsträgerschaften im Umfeld dieses wissenschaftliche Pfund wirklich nachvollziehen können. Sie haben es immerhin bewerkstelligt bekommen, es seit Jahrzehnten stiefmütterlich zu behandeln und folglich auch herzlich wenig getan, es weiter zu profilieren resp. den dort Verantwortlichen wichtige Hilfestellungen zu vermitteln, um die vorhandene einzigartige Ist-Situation zu festigen und weiter auszubauen. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich als Letztes.

Zu guter Letzt benennt der neue designierte Berater noch die Paramentenwerkstatt in Helmstedt sowie die Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn. Auch das ist schon seit Jahren in der wirtschaftsförderlichen Diskussion. Zuletzt (und das ist inzwischen auch schon wieder acht Jahre her) hat es die Wirtschaftsförderung- also ich selbst – bewerkstelligt bekommen, dass ein profundes und international tätiges Beratungsunternehmen, das im Auftrag der Allianz für die Region GmbH nach besonders herausragenden etwaigen Freizeit- und Erlebnispark-Ideen suchte, einen Plan der Wirtschaftsförderung des Landkreises aus dem Jahr 1999 reanimierte, der sich dem Thema „Grenzen-los“ widmet.

Grenzenlos

Grenzen-Los

Dieses Thema ist nach Ansicht des Autors und Konzeptionierers DAS Thema schlechthin für alles, was mit der sozio-ökonomischen Entwicklung des Landkreises Helmstedt zu tun hat. Zur Expo 2000 wurde dieses Projekt ins Leben gerufen (die dazugehörige Domain www.grenzen-los.de wurde durch den Autor ins Netz gestellt und harrt dort der weiteren Entwicklung). Eines der Überbleibsel sind die sog. Helmstedter Universitätstage, die sich leider aber thematisch völlig entfernt haben von der ursprünglichen Konzeption. Diese beruht darauf, dass das Thema „Grenzen“ ein ganzheitliches Themenfeld darstellt, unter das sich sowohl die nicht ganz freiwillige Standortkompetenz des ehemaligen Grenzstandortes Helmstedt/Marienborn als auch jedwede wissenschaftliche und gesellschaftliche Thematik zum Thema „Grenzen, Grenzziehungen, Grenzwissenschaften, Grenzgebiete, Grenzenüberwindung, institutionelle und administrative Bearbeitung von Grenzen“ etc. einordnen lässt.

Helmstedt als internationaler Standort, der sich der Grenzüberwindung widmet.

Internationale Fachtagungen dazu an der historischen Universität Helmstedt (denken wir dabei bitte an einen das Weltbild verändernden Giordano Bruno, der aus Helmstedt verjagt wurde und seinem karriereorientierten Drang folgend hernach auf dem Scheiterhaufen endete), politischer Treffpunkt an historischem Ort zum Thema „Grenzkonflikte“, Ausbildung zum Thema „was sind Grenzen, physisch, naturräumlich als auch, anthropogen, was bewirken sie, wie kann man sie durchlässiger machen etc. etc. etc.“.

Ich betone das deshalb, weil es mir 20 Jahre nach der ersten konkreten Umsetzung zu diesem Thema leider bis heute nicht gelungen ist, die Initialzündung zu einem Flächenbrand mit internationaler Aufmerksamkeit zu entfachen. Und dabei ist es das Topp-Thema in der heutigen Welt, denn ganz gleich wo auf dieser Welt, Abgrenzungen, Grenzziehungen und daraus entstehende widerlichste kriegerische Auseinandersetzungen sind ubiquitär geworden. Die Gesellschaften grenzen sich ab, innergesellschaftliche Grenzziehungen sorgen für eine Entsolidarisierung, die so noch nie in den letzten 80 Jahren diagnostiziert werden konnte.  Mit allen fürchterlichen Folgen für die betroffenen Gesellschaften auf nationaler, regionaler und vor allem auf internationaler Ebene.

Helmstedt bietet nach meinem Dafürhalten ein Terrain an, um sich hier auf sog. „neutralem aber historisch betroffenen Boden“, miteinander unter entsprechender Mediation auszutauschen und zu vereinbaren.

Helmstedt sendet damit ein international bemerkbares Signal des FRIEDENS in diese durch Grenzkonflikte gekennzeichnete aktuelle Welt. DAS ist das herausragende Alleinstellungsmerkmal von Helmstedt!

Helmstedt wird Frieden bedeuten, es wird in einem Zuge mit herausragender Mediation in Sachen Grenzüberwindungen genannt werden. Es wird zu einem Treffpunkt der verschiedensten Fachleute, zum Lernort für die Lösung bei Grenzkonflikten, bei der Beschreibung und wissenschaftlichen Aufarbeitung zum Thema Grenzen der Wissenschaften, Grenzen der Erkenntnis, Grenzen der Wahrnehmung und somit bei der „Bewusstseinserweiterung“, denn wo miteinander Austausch betrieben wird, erweitert sich der Horizont aller Teilhabenden. Indem es bewusst gemacht wird, dass Grenzen etwas ganz natürliches sind, dass sie aber niemals undurchlässig, also mindestens semipermeabel sind, kann ein Bewusstsein geschaffen werden, dass eine Grenze völlig neu definiert. Eben als Austauschraum, Austauschmedium des Eigenen mit dem Anderen,  Fremden und damit als Initiator oder Impuls völlig neuer Energien und Wirkmuster, die sich gerade durch die Grenze als solches etablieren. Das Abgrenzen des Eigenen zum Anderen, Fremden, Neuen, Raumgreifenden bietet auch Schutz und damit Selbstbestimmung bis zu einem gewissen Grad. Wenn sich aber eine Zelle, ein Zellverband, eine Gemeinschaft hermetisch abriegeln, stirbt sie.

Frieden wird dadurch geschaffen, dass man sich über Abgrenzungen, Durchlässigkeiten der Abgrenzungen, über Grenzbeziehungen und ggf. sogar (z. B. institutionalisierte) Grenzüberschreitungen ins Einvernehmen setzt. Und genau DAS ist die Botschaft aus Helmstedt. Helmstedt ist ein diesbezüglich traditioneller Standort, der heute, 30 Jahre nach der deutsch-deutschen Grenzöffnung, mitten in Deutschland liegt und nicht mehr, wie vor 30 Jahren, am Rande der westlichen und dem Beginn der östlichen Machtststrukturen.

Und wenn sich diese Region dann noch darauf besinnt, dass sie einen Leuchtturm hat (eben den höchsten Schornstein Europas), dann wird das alles auch gut. Denn jede Botschaft benötigt ein Symbol. Ein Leuchtturm ist immer ein sehr positives Signal, im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Leuchtturm ist ein Symbol der Sicherheit, der Orientierung, ein Zeichen aber auch der Warnung vor Untiefen. Statt ihn also einfach nur plattzumachen – was bereits jetzt schon als scheinbar gegeben dargestellt wird in der öffentlichen Diskussion, sollte man ihn meines Erachtens als Symbol behalten. Zudem zeigt man damit seine Verbundenheit zum Bergbau und signalisiert eine intelligente Transformation vom Bergbau zu einem Dienstleistungsstandort allerhöchster Güte, denn welcher Standort kann schon mit so einem Symbolsignal, das so weit sichtbar ist und so viel „Strahlkraft“ hat, aufwarten?! Ich kenne keinen anderen Standort in Deutschland!

Last but not least. Wenn sich ein Landrat darin kapriziert, dass es „ganz häufig gehapert“ habe bei der Umsetzung, dann sage ich, das stimmt so nicht. Ich denke, ich habe das im o.a. Text eingehend dargelegt. Gut, es gibt unterschiedliche Geschwindigkeiten der Entwicklung, doch auch wenn sie langsam ist und zwei Schritte vor und einen zurück macht, sie geht dann immerhin Schritt für Schritt, auch wenn es mir persönlich viel zu langsam ist. Es hapert also nicht an der Umsetzung, sondern es hapert an der Geschwindigkeit.

Ich werde zu gegebener Zeit meine Thesen weiterhin darlegen. Für heute ende ich erst einmal.

Seid gesegnet und habt Dank für eure Aufmerksamkeit.

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RIK Landkreis Helmstedt – Regionales Investitionskonzept

Werte Leserschaft!
Auch für die Lektüre dieses Dokuments ist Geduld und Durchhaltevermögen notwendig. Die Dinge sind nun einmal komplizierter und es reicht eben nicht, einfach nur mal eben ein paar Sätze zu lesen, sich dann in seeliger Gruppendynamik abzustimmen unter Leuten, die auch nur ein paar Sätze gelesen und verstanden haben, um sich dann darin zu gefallen, proklamatorisch und simpelst ausgestattet, hochkomplexe Vorgänge zu bewerten und demokratisch zu legitimieren. Doch was sage ich, das ist ganz normale Härte in unserem politischen System. Das ist leider so und es erzeugt viel Missmut und vor allem Ärger, denn die Bevölkerung ist eben nicht so hohl wie einige Politnasen sie gerne sähen und vor allem tagtäglich behandeln! Die Zeiten haben sich längst geändert. Und es muss Vieles, wenn nicht Alles alsbald auch grundlegend geändert werden. Ich trage mit meinen Beiträgen dazu bei, indem ich hier in meinem Heimatlandkreis Helmstedt die freie Meinungsäusserung zelebriere. Und dass die nicht immer angenehm ist für einige Betroffene oder sich betroffen Fühlende, das steht ausser Frage. Doch ich bin eines ganz sicher nicht: ein Opportunist! Und ich nutze die verfassungsgemäßen Freiheiten, ob es nun einigen gefällt oder nicht!
Also, bevor einige von euch jetzt in vorauseilendem Gehorsam zum Telefon greifen oder eine Whats App senden an Lorbeerheischende oder andere Opportunisten, lest einfach erst einmal. Und bitte berücksichtigt, dass dieses Dokument, wie viele andere von mir  auch, ein dynamisches Dokument ist. Das heisst, es ändert sich von Tag zu Tag, wird ergänzt, redigiert, korrigiert, teils eliminiert. So ist das in der heutigen Zeit. Selbst Schriftstücke sind einer steten Wandlung unterzogen. Sie leben, möchte man fast meinen ;-) Sie sind so lebendig wie der Verfasser und die ihn umgebende Gesellschaft.

Also, Leute! Nicht nach dem Prinzip „Er hat den Namen des Herrn genannt! Steinigen wir ihn!“ (Filmszene aus „Das Leben des Brian, Monty Pytons)

Jehooova, Jehoova, Jehooova…..

Bevor mich der amtierende Landrat und seine heimliche GroKo von allen aktuellen Wirtschaftsförderungsprojekten offiziell ab Dezember 2017 entbunden haben, was ich persönlich sehr schade finde, wurde das momentan diskutierte Regionale Investitionskonzept noch von mir inhaltlich vorbereitet und dann redigiert. Ich tat wie mir geheissen und habe Satz für Satz durchgearbeitet. Und da waren viele Fehlleistungen im zugelieferten ersten Entwurf, was aber bedingt durch die Auftragsvergabe an ein Beratungsunternehmen eigentlich ganz normale Härte war, beschäftigte dieses sich ja hauptsächlich nicht mit industriellen Entwicklungskonzepten sondern eher mit Land-Forstwirtschaft sowie Tourismus und Natur. Somit entstammt die letzte und jetzt beschlossene Fassung in weiten Teilen aus meiner Feder, auch wenn ich sie dem Landrat sozusagen in die Feder diktierte. Danach wurden anscheinend seitens des Bundeswirtschaftsministeriums noch einige Änderungen vorgenommen, an denen ich nicht mehr beteiligt wurde. Schade, denn ich mache meinen Job nach wie vor gerne und betrachte sowohl das HRM wie auch das RIK als eine gewaltige Chance, einen echten Strukturwandel im Landkreis Helmstedt zu bewerkstelligen. Es sind die I-Tüpfelchen meiner inhaltlichen Arbeit seit 1992 für meinen Heimatlandkreis, denn auch die beiden erfolgreichen Förderanträge (HRM und RIK) entstammen meiner seit Jahrzehnten stets fortgeführten Entwicklungsarbeit für den Landkreis Helmstedt. Ich hätte sie gerne selbst geführt. Gut, dem ist nicht so und ich wünsche den Verantwortlichen, dass sie diese Chance nutzen und mit Leben erfüllen können und damit hunderte neuer und hochwertiger Arbeitsplätze im Landkreis Helmstedt schaffen. Und vielleicht können sie auch endlich die Nachnutzung der offenzulassenden Bergbaufelder in eine sinntragende und arbeitsplatzschaffende Initiative entwickeln. Die konzeptionellen Grundlagen sind allenthalben dafür sehr gut geeignet.

In der aktuellen Vorlage zum Kreistag in der vergangenen Woche wird nun in kondensierter Form die Öffentlichkeit mit dem Thema betraut. In der Zwischenzeit hatten schon einige Ausschüsse, wie z. B. der Wirtschaftsausschuss, der Strategieausschusss und der Betriebsausschuss getagt. Man schaue sich nur das Datum der beschlossenen Fassung des RIK an. Es datiert auf den 7.12.2017.  Ich hatte schon alleine weil man mir nach und nach diese Projekte der Wirtschaftsförderung entzogen hat, u.a. die des RIK, keine Möglichkeit eine geordnete politische Beteiligung zu initiieren. Dabei war mein Vorschlag, die Entwurfsfassung allen Kreistagsabgeordneten zur Debatte zukommen zu lassen, leider nicht willkommen. Inzwischen schaue ich denn auch mit einem lächelnden Auge zu, denn ich kenne den eigentlichen Inhaltsgeber und dann Korrekturleser sehr genau. Und das weinende Auge sieht zu, wie dieses weittragende Dokument, das Grundlage eines Vertrags zwischen dem Bund und dem Landkreis Helmstedt ist, m. E. politisch und damit öffentlichkeitswirksam anscheinend inhaltlich gar nicht nachvollzogen und in seiner Tragweite bewertet wird. So zumindest interpretiere ich die mir zugänglichen Informationen aus der Presse und einem hoch interessanten Blog eines Kreistagsabgeordneten.

Damit die werte Leserschaft selbst bewerten kann, worum es genau geht, stelle ich hier das öffentlich zugängliche Dokument des Kreistages vom 7.3.2018 zur Verfügung. Es enthält sowohl die zu entscheidende Kreistagsvorlage, das RIK, die jeder Förderung zugrunde liegende Richtlinie sowie den Vertrag (Verwaltungsvereinbarung) zwischen dem Bund und dem Landkreis Helmstedt zu diesem Vorgang.

Bevor ich mit der Detailbetrachtung beginne, möchte ich noch etwas vorausschicken. Dieses Konzept erscheint zugebenermaßen wegen der knappen Fristen und dem daraus entstandenen Hauruck-Verfahren wie mit der heissen Nadel gestrickt. Zudem hat der beauftragte Berater herzlich wenig Plan von der industriellen Entwicklung und er hat, warum auch immer, niemals mit mir selbst gesprochen. Dazu kam ein von ihm praktizierter technischer Anachronismus, wie ich ihn bisher noch nicht erlebt hatte. Er setzte sich beim amtierenden Landrat damit durch, dass das zur Korrektur zugereichte Dokument nicht mit einem entsprechenden Textbearbeitungsprogramm bearbeitet werden konnte. Und das in der heutigen Zeit! :-) Sorry, wenn ich gerade lächle. Das muss man sich auch erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Somit musste ich aus einem inhaltlich streckenweise satt daneben liegenden Dokument handish versuchen, einen Guss zu formen. Dazu kommt, dass der besagte LR dann alles Stück für Stück mit mir durchging und hier war der zweite faux-pas zu verzeichnen. Er hat ebenso wenig Plan von industrieller Entwicklung und Standort- und Strukturwandel wie der beauftragte Berater, der den ersten Entwurf zureichte. Also versuchte ich in der Kürze der Zeit so gut ich eben konnte, die handschriftlichen Verbesserungen zu erläutern, die dann der besagte LR aufnahm und als eigenes Word-Dokument sozusagen Zeile für Zeile, Satz für Satz benennend dem Berater zukommen ließ. Wie sagte er damals so treffend: ich kann dazu nichts sagen, da ich noch viel zu kurz im Amt bin und kein Erfahrungen habe! Dennoch hat er sich breitschlagen lassen und dem Berater nicht die notwendige technische Vorgehensweise auferlegt, so dass ich das Dokument viel besser hätte inhaltlich geradeziehen können, um es dann der letzten Korrekturlesung durch den LR zuzuführen. In dieser Vorgehensweise liegt einer der grundlegenden technischen Fehlerquellen, die sich dann bei genauerer Betrachtung wunderschön im nun kritisierten Dokument belegen lassen.

Leider ist das so geschehen, doch mich haben fachliche Laien schlicht an die Wand gedrängt. Ich finde das sehr schade, denn natürlich sehe ich nach wie vor in den beiden Projekten des HRM und des RIK sehr wertvolle Impulse, doch ich sage es auch klar und ehrlich, wenn etwas m. E. nicht so funktioniert, wie es funktionieren sollte, denn durch solche Vorgehensweisen werden solche Papiere m. E. in ihrem inhaltlichen und konzeptionellen Wert gemindert und nicht gerade befördert. Und das lege ich im Folgenden genauer dar, damit ein jeder es ggf. selbst nachvollziehen kann. Öffentlichkeit zu schaffen ist eines der Urprinzipien freier Gesellschaften. Wie die amtierenden Mächtigen mit freier Meinungsdarlegung umgehen, das legt mal für mal Zeugnis davon ab, wie diese die freiheitlich-demokratische Grundordnung in unserem Land verinnerlicht haben oder auch nicht.

Schauen wir uns das entsprechende Papier des Regionalen Innovationskonzeptes jetzt einmal genauer an.

Unter Punkt 2 auf S. 8 findet sich der Schwerpunkt Zukunftsfeld „Innovation: Junge Unternehmen – Neue Wege“. Das klingt zunächst wertfrei. Aber bei genauerem Hinsehen wird hier fokussiert auf  Wertstoff- und Abfallverwertung, insbesondere auf den Aufbau eines Forschungs- und Gründerzentrums im Themenfeld Recycling und Abfallverwertung. Dieses “ leitet inhaltlich sich aus den Bestrebungen ab, dass die vor Ort entwickelten und eingesetzten Technologien und wissenschaftlichen Ansätze im Sinne einer wirtschaftlichen Entwicklung genutzt werden“, so der Wortlaut. Das Engagement eines chinesischen Investors vor Ort zeigt, dass diese Technologie an dem Standort wirtschaftlich eingesetzt werden kann. Parallel gibt es Überlegungen, im Wirtschaftsbereich Wertstoff- und Abfallverwertung weitere Unternehmen anzusiedeln, z.B. die Demontage und die Weiter- und Endverwertung von Batterie- und Akkumulatoren-Technik in der Auto-Region Wolfsburg“. Der Standort Buschhaus soll demnach konvertiert werden in einen Recycling und Abfallverwertungsstandort höchster Güte. Das ist insofern konsequent, als man damit den Absichten des ansässigen Unternehmens entgegenkommt, Klärschlämme zu verbrennen, um diese dann zur Phosphorrückgewinnung weiter zu veräussern. Das ist das Thema Abfall und Recycling. Mit Batterietechnik oder gar „Digitaler Kompetenz“ hat das zunächst wenig zu tun.
Selbstverständlich ist es sinnvoll, das ansässige Unternehmen bei seinen Klärschlammverbrennungsplänen soweit es geht zu unterstützen, doch es steht auch ausser Frage, dass dieses Unternehmen aus eigenen Kräften – und die sind finanziell und organisatorisch hervorragend ausgebildet – seine Pläne auch ohne externe Hilfe umsetzen können wird. Und in Sachen Batterierecycling hat sich das Unternehmen bis dato noch nicht komittet und es ist bisher auch nichts im Netz zu finden, was darauf hinweist, dass es in dieser Richtung überhaupt seine Fühler ausstreckt. Dazu kommt, dass ein Batterierecycling eher dort anzusiedeln ist, wo neue Batterien hergestellt werden, denn die Recyclingprodukte werden aller Voraussicht nach dann schnell und kostengüntig in den bestehenden Produktionsprozess neuer Batterien implementiert werden können. Zudem besagen die einschlägigen  Gesetze, dass Batterien vom Hersteller zurückzunehmen sind. Folglich werden sie sinnvollerweise auch am Produktionsstandort bzw. Veräusserungsort verortet werden. Da wäre zumindest rein ökonomisch und vom gesetzlichen Rahmen her angesagt, oder nicht?! Zudem wäre meiner Ansicht nach zu klären, was genau bedeutet denn Batterierecycling, inbesondere das von Autos und welche Verfahren sind denn momentan gängig? Hierbei ist die Rückgewinnung von Lithium wohl als die wichtigste Fraktion zu betrachten. Zur Zeit werden die Altbatterien schlicht verbrannt und aus den Aschen sowie den Flugstäuben werden die metallurgischen Anteile herausgeholt. Somit erfreuen sich die Abfallverbrenner, denn sie können ihr Anlagen besser auslasten. Doch so ganz einfach ist es dann auch wieder nicht, denn Batterierecycling in dieser Version kann meines Wissens nach nicht in einer Mischverbrennung stattfinden, was ja auch nachvollziehbar ist. Somit müssen gesonderte Anlagentypen errichtet werden.
Selbst wenn diese Betrachtung zugegebenermaßen sehr oberflächlich ist, eines zeigt sie dennoch auf: sie fehlt im RIK und wird dort leider auch nicht unter einem perspektivischen Szenario hinsichtlich der Entwicklung eines Recycling und Abfallverwertungsstandorts aufgeführt.Wie dem auch sei, das ansässige Unternehmen belegt beim Thema Klärschlamm recht eindeutig seine Position, eben die eines Verbrenners. DAs REcycling sollen andere machen, auch ausserhalb des Standortes Buschhaus. Zeigt das nicht auf sehr anschauliche Weise, dass hier bis dato keinerlei Hilfestellung bei der Entwicklung einer „neuen“ Standortsperspektive geleistet wird, sondern vielmehr nur auf die Kernkompetenzen ausgerichtet wird?! Hier ist noch viel Arbeit zu leisten, so sehe ich das.

Im darauf folgenden Abschnitt auf den S. 9 und 10 wird das Paläon als wissenschaftliches Zentrum genannt. Ein Gedanke, den auch der Berater des HRM gerne aufgegriffen hat. Doch hier wie dort ist die finanzielle Situation leider die, dass diese Institution am Steuermitteltropf hängt. Und dass ausgerechnet zwei völlig verschuldeten kommunale Gebietskörperschaften jeweils 200.000 EURO zumindest dieses und die letzten beiden Jahre zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs beigetragen haben. Ansonsten wäre das Paläon wohl schon längst insolvent. Insofern ist es berechtigt, hier Kritik zu üben, denn sollen die kommunalen Gebietskörperschaften weiterhin bei eigener finanziell prekärer Situation dafür aufkommen?!

In den folgenden Darlegungen diees Papiers wird offensichtlich, dass hier Menschen versuchen etwas zum Ausdruck zu bringen, was sie gar nicht inhaltlich und damit konzeptionell nachvollziehen können. Es ist sozusagen ein Stückwerk. Bitte verzeiht mir, dass ich es erst hier darlegen kann. ich wurde bereits im Dezember von allen wichtigen Aufgabenstellungen, u.a. HRM und RIK abgezogen und konnte so auch nicht dazu beitragen, dieses Papier eingehender zu erläutern und die inhaltlichen Dinge verständlich zu machen. Einer dieser gedanklichen Brüche findet sich auf S. 10 am Ende des vorletzten Absatzes.

Hier wird plötzlich davon gesprochen: „Es ist angedacht,das Instrument einer direkten und zielgerichteten KMU-Förderung in Verbindung mit einem spezifizierten Gründer- und oder einem Werkstattzentrum zu eruieren.“ Mehr nicht! Es war einst einmal deutlich mehr, doch das passte bestimmten Personen wohl nicht ins mentale Muster. Was ist damit genau denn beabsichtigt? Die Richtlinie und auch die Kollegen vom Bundeswirtschaftsministerium legten besonderen Wert darauf, für kleine und mittlere Unternehmen und die Gründerszene etwas zu tun. Und die Idee von mir ist nach wie vor, KMU benötigen Platz, sie benötigen Werkstätten, sie benötigen ein Sekretariat, Steuerberater, teils auch Rechtsanwaltskanzleien, vor allem aber benötigen sie Raum. Einen geschützten und buchbaren, günstigen und damit sicheren Platz, um ihre Vorhaben ins Werk zu setzen. Doch nicht nur KMU brauchen das, sondern auch sehr viele Kreative und Handwerksaffine ( so nenne ich einmal all jene, die keinen oder lediglich einen grundlegenden handwerklichen Abschluss haben) haben einen erkennbaren Bedarf an einem Werkstatt- und ggf. Gründerzentrum. Dort können Sie eingerichtete Werkstätten zu günstigem Preis buchen und ihre Ideen und Vorhaben ins Werk setzen. Werkstätten und Büroraum sind auf dem freien Markt selten und wenn dann erfüllen sie fast nie die gewünschten Voraussetzungen dieser Klientel. Und genau da setzt diese Idee an. Sie richtet ein solches Werkstätten- und Gründungszentrum ein und versieht es mit der notwendigen Infrastruktur, sowohl was die Hard- als auch die Software angeht. Die Software umfasst neben Sekretariats- und Hausmeister-, steuerlichen und anwaltlichen sowie Sicherheitsleistungen auch die Förderdienstleistung. Dadurch erst wird so ein Objekt zu einer Art Brüter! Und genau das, so verstehe ich die Vorgaben des Bundes- und Landeswirtschaftsministeriums, ist das Ziel. Und jetzt können Sie diesen einen Satz vielleicht besser verstehen. Denn genau so war er eingeplant. Als ein eigenes Vorhaben!

Das findet sich im Dokument dann im Folgenden auf S. 11 unter der Überschrift Projektideen. Sie ergänzt das eben Dargestellte und macht es greifbarer. Allerdings ist der Begriff kein Guter. Ein Regio-Büro mit daran angeschlossenen Gründer-Kompetenz-Werkstattzentren klingt sehr holprig und muss deshalb hier noch einmal genauer erläutert werden. Die Fehlleitung liegt in der Beschreibung, dass diese Zentren auf Volkswagen ausgerichtet sein sollen. Sie können, wenn das seitens der Mieter ermöglicht werden kann, sie können aber auch auf ganze andere Kunden ausgerichtet sein. Sie dienen, und das ist wichtig, als ländliche Zentren, die Werkstätten wie auch Büroräume zur Verfügung stellen. Ja warum sollen dort nicht auch Kinderbetreuungseinrichtungen sesshaft werden? Warum soll ein Teil der Büroräume nicht auch ärztlichen Dienstleistungen zugänglich sein? Das Konzept von solchen dörflichen Entwicklungszentren wird in vielen Teilen der Welt (u.a. vielen afrikanischen Staaten, in China, in einigen südamerikanischen Staaten u.v.m.) seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert. Und wenn wir uns Deutschland ansehen, so gab es das auch hier. Erinnern Sie sich vielleicht an das dörfliche Wasch- und Backhaus?! Dieses Konzept erweitert dieses Dorfzentrum lediglich um die Komponenten Büros und Werkstätten sowie Glasfaseranschlüsse und wird damit der Moderne angepasst.

Der letzte Absatz auf S 11, also die Domäne in Schöningen, steht in diesem Kontext als ein Beispiel für die Umsetzung des eben genannten Beispiels. Und damit bekommt dieser Satz auch erst Sinn. So wie er jetzt im Dokument steht, da fragt man sich doch ernsthaft, was wollen die uns denn jetzt damit sagen?! Hier haben Sie die Erklärung!

Und jetzt wird Ihnen dieser Teil des Dokuments vielleicht auch zugänglicher?! Ich hoffe es sehr.

Kommen wir zum nächsten Abschnitt  auf S. 12 des Dokuments mit der Überschrift Zukunftsfeld „Potenzialraum in Mitteleuropa“

Dieser Absatz ist fast vollständig aus meiner Feder, was man sofort merkt, wenn man ihn sich genauer ansieht. Die Nutzung der offenzulassenen ehemaligen Tagebauflächen für Freizeitintensivnutzung u.ä. ist von mir bereits 1995 vorgestellt worden. Und genauso lange schaut man in der Riege der politisch Verantwortlichen lächelnd auf diesen Vorschlag. Das gilt auch für die Nutzung des Schornsteins als Leuchtturm, der sich in diesem Dokument ebenfalls wiederfindet. Es geht mir wirklich nicht darum, hier ein Lob auf meine Ideen darzulegen. Viel mehr geht es mir darum, dass die politisch Verantwortlichen nicht mutig genug sind, um zu erkennen, dass das eine wahrhaft bemerkenswerte Vorgehensweise wäre, um eine Umnutzung eines Bergbaubetriebs zu beginnen. Viel mehr hört man auf die „Abwinker“, „Beschwichtiger“, „Diskreditierer“ und die vermeintlichen Fachleute. Das Konzept Leuchtturm, Freizeitintensivnutzung, Kunst- und Kulturflächen lässt sich eben nicht umsetzen, indem man diesen „Fachleuten“ Folge leistet, vor allem wenn sie immer nur von sich geben, weshalb etwas nicht geht. Oft genug schon standen Fördermittel zur Verfügung und genauso oft haben sich Verwaltungen und Politik belabern lassen, dass solche Ideen Hirngespinste sind. Lieber kriecht man dem Unternehmen in den Allerwertesten, weil das ja deutlich einfacher ist, als eigene zukunftsgerichtete und vor allem Arbeitsplatz schaffende Maßnahmen einer wirklichen Konversion standfest und verbissen durchzusetzen gegen einen unternehmerischen Dinosaurier, der zudem in den vergangenen Jahren langsam vor sich hinstirbt. Opportunismus ist eben schon immer einfacher gewesen, als gegen den Strom zu schwimmen.

Zurück zum Text des Dokuments auf S. 12.

Unter der Überschrift fehlt denn in der jetzigen Version vom 7.12.2017 demnach auch ein ganz wichtiger Teil. Es fehlt der Teil, der weiter oben im Dokumentenext bereits beschrieben wird. Das West-Ost-Güterzentrum für die Zug-Verbindung über Russland, Weissrussland, Kasachstan nach China. Ich habe sie im ersten Korrekturgang, den ich noch vorgenommen habe, auch benannt: der Yuxinou-Güterzug!
Die Bezeichnung ist schlicht ausradiert worden. Und das trotz der bereits im Dokumententext nachvollziehbaren Tatsachenbeschreibung, die von jedem nachvollziehbar ist, würde man nur die einschlägigen Veröffentlichungen dazu endlich einmal ernst nehmen und sich aus dem eigenen dörflichen Umfeld lösen können. Warum dann ausgerechnet diese Idee unter der Überschrift „Projektideen“ weggelassen wurde, ist mir ein Rätsel. Und falls Deutschland und seine Ting-Germanen im Landkreis Helmstedt es noch nicht bekommen haben, pro Woche rollt drei-bis siebenmal ein voll beladener Zug aus China durch Helmstedt in Richtung des Warenverteilzentrums nach Duisburg in Nordrhein-Westfalen. Und genauso oft fährt er fast leer wieder in die andere Richtung! Diese riesige verkehrstechnische Chance wird erst gar nicht benannt im Text, obwohl ich sie einst darin verankert hatte.

Statt dessen wird eine weitere Idee von mir unter „Projektideen“  benannt, aber so bruchstückhaft, dass es mir persönlich fast weh tut. DAs 3-D-Druckzentrum in Anbindung an die o.a. Büro-Werkstatt-Zentren. Auch hier kann ich belegen, dass ich es eingehender beschrieben habe als es im jetzigen Dokument dargestellt wird. Warum habe ich das getan? Es hat mit dem Industriewandel zu tun und mit einer der noch jungen aber bereits im Groß- wie im Kleinstmaßstab praktizierten TEchnologie des 3-D-Drucks. Diese hat, wenn man den einschlägigen Veröffentlichungen dazu vertraut, eines der größten Wandlungspotenziale für die gesamte Entwicklungs- und Fertigungskette aller vorhandenen Produktfertigungsbranchen. Und sie vereint zudem den sog. Laien- und Halblaienbereich mit dem Profi-Bereich. Warum also nicht die Werkstätten, wie ich sie o.a. beschrieben habe, mit genau so einem Segment ausstatten?! Es eröffnen sich damit riesige Ideen- und Fertigungspotenziale, denn selbstverständlich sind die „Skripte“ über Glasfaseranschlüsse jederzeit schnell austauschbar, ja es können sogar ganze Druckerkolonnen zusammengeschaltet werden, vorausgesetzt sie weisen dieselben Qualitätsmerkmale auf, um schnell Kleinserien ins Werk zu setzen. Einmal ganz abgesehen vom kreativen Bereich, der schon heute ungemein interessante Werkstücke ans Licht bringt, ist diese tiefgreifende Umwälzung des Gestaltungs- und Fertigungsprozesses mit Hilfe der 3-D-Drucktechnologie nicht mehr von der Hand zu weisen. Die rudimentär wiedergegebene und auch nicht erläuterte VErbindung zur Industrie, lege ich hier noch einmal des Verständnisses halber genauer dar. Dezentrale 3-D-Gestaltungs- und Fertigungseinheiten sind deshalb möglich – vorausgesetzt sie verfügen über eine Glasfaseranbindung – weil die Industrie ihren gesamten Fertgungsprozess vehement umbaut und sie ständig neue Zulieferer benötigt, vor allem in der Kleinteileproduktion. Und da die Procurement (Beschaffungs)-prozesse allesamt online und teils sogar voll automatisiert vorgenommen werden, ist es gleichgültig, ob die Zulieferer in Wolfsburg, Velpke, Lehre, Königslutter, Helmstedt, Schöningen sitzen. Wichtig ist alleine, dass sie schnell und in ausreichender Stückzahl liefern können. Und wichtig ist,  Und diese kann der Staat mit Hilfe der hier beschriebenen Vordass die „Gestalter“ in den kleinen Orten die entsprechenden Infrastrukturen zur Verfügung haben!gehensweise zur Verfügung stellen und dafür Sorge tragen, dass die 3-D-Technologie Eingang in die Bildungsstrukturen (Volkshochschulen, Schulen, Handwerksausbildungen) findet. Und genau darauf zielt diese, meine Projektidee ab. Und deshalb hieß es in meiner Version auch Miet-Werkstattplätze und nicht wie im Dokument auf S.  13 vorletzter Absatz „Miet-Arbeitsplätze“ .

Revier Helmstedt – Landschaftslabor Seite 14 – 17

Ich sprach gerade eben von meinem Entwurf und meiner Konzeption. Und genau diese wird ab S.14 im „Zukunftsfeld Helmstedter Revier als Landschaftslabor“ fast 1:1 wiedergegeben. Das hat seinen Grund u.a. darin, dass keiner der Korrektoren hier irgendetwas fachlich relevantes dazu tun konnte. Das Kernprojekt „Ausgleichsflächenpool“ habe ich seit 1995 oftmals erklärt. Die Reaktion war dieselbe wie beim Projekt „Leuchtturm“. Dieses seelige, abwertende und diskreditierende Lächeln ist mir inzwischen ein Graus, denn es ist der Indikator für stumpfes Nicht-Verstehen-wollen und -können. Dennoch ist es eines der wichtigsten Projekte hinsichtlich des Bundesprojektes „Unternehmen Revier“, denn hier könnte das Revier Helmstedt ein herausragende Vorreiterrolle übernehmen. Es ist nun einmal eminent wichtig, dass die Rekultivierungsplanung schon Jahrzehnte vor Beendigung eines Tagebaus die richtigen Weichenstellungen vornimmt. Ein Beispiel, wie man es nun wirklich vor die Wand fahren kann aus dem Revier Helmstedt, möchte ich hier zur Erläuterung kurz darlegen. Es betrifft das Nordufer des sog. Lappwaldsees. Ich habe immer und immer wieder versucht, die Zuständigen und Verantwortlichen dahingehend zu sensibiliseren, dass ein Nordufer DAS Sonnenufer eines zukünftigen Gewässers darstellt. Erst danach folgt in der Attraktivitätsabfolge das Ostufer. Und warum ist das so? Ganz einfach. Vor allem ein Nordufer ist logischerweise südexponiert und damit das „Sonnenufer“ schlechthin, gefolgt vom Ostufer, das folglich westexponiert ist, und deshalb den Rang zwei in der Attraktivitätsskala für touristische aber auch naturgestaltungsorientierte Planungen aufweist. Schauen Sie sich doch den Ist-Zustand einmal genau an. Das Nordufer ist als Steilufer angelegt! Und das wurde in den dazu notwendigen Planungsrunden auch akzeptiert. Jahrzehnte vor heute hat man also den Grundstein für eine Entwicklungsblockade SELBST gelegt. Genau das meine ich mit dem o.a. Text. Man hat sich damit selbst ein Entwicklungspotenzial verbaut und das legitimiert durch alle möglichen Planungsebenen. Ganz hervorragend! Und genau solche Fehler gilt es weiterzugeben andere in ähnlichen Situationen, denn sie dürfen oder sollten an anderer Stelle nicht wiederholt werden!
Ausgleichsflächen! Offen zu lassende Bergbauflächen können naturschutzfachliche und siedlungsentwickelnde Planungen auf sehr anschauliche Weise miteinander verbinden, ist die erstere doch sowohl die vorbereitende als auch die begleitende Voraussetzung für die siedlungsentwickelnde Planung. Wenn man sich all das Wissen um ökologische Beschleunigungsgestaltung zur Hilfe nimmt, so können künstlich geschaffene Landschaften von nachweisbarer hoher ökologischer Qualität entstehen. Und in diese läßt sich ab einem bestimmten Zeitpunkt auch die Siedlungsplanung aufsetzen, die meist mit dem Wege- und Platzbau beginnt, um spätere Erholungs- und Wohnareale vorzubereiten, die dann ab einem beginnenden adulten Stadium der Gestaltung mit der konkreten Bauumsetzung in die ökologischen Gestaltungsmuster integriert wird.

Deshalb habe ich diesen Abschnitt des Dokuments „Landschaftslabor“ genannt. Ein solches Labor gibt es meines Wissens nach nirgends auf der Welt. Es ist immer dasselbe abgestumpfte administrativ-technokratische und oftmals lobbyistisch gelenkte „Abwickklungsmuster“, das von „geht-nicht“, „gibts-nicht“ und „das haben wir noch nie so gemacht“ gekennzeichnet ist geradezu definiert werden kann. Hunderte sog. Fachleute, Tausende sog. politischer „Entscheidungsträger“ schauen stumpf zu, wie aus einem „Impulspotenzial“ eine abgeschmackte, degenerierte und meist als lästig empfundene „Restlochfläche“ gemacht wird. Ohne jeden Esprit, ohne interdisziplinäre auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Vorgehensweisen. Beispiel aus dem Revier Helmstedt gefällig? Betrachten Sie sich einmal genau den sog. Lappwald-See. Schauen Sie sich die Uferbereiche genau an. Was sehen Sie? Nichts! Genau richtig! Und warum ist das so? Weil die Wasserqualität unter aller Kanone ist. Und warum ist das so? Weil das im Unterbau befindliche Substrat Asche-Abraum-Gemisch sauer ist und bleiben wird und weil es keinen direkten Zu- und Abfluss gibt. Diese Voraussetzung wird einfach so hingenommen, anstatt initiativ zu werden. Jeder Aquarianer weiß, wie man diese sauren ph-Werte verändert. Es ist so einfach und hätte gewaltige sichtbare und vor allem limnologische und damit gesamtökologische Folgen.  „Gutes Wasser“ kann man künstlich schaffen und „gutes Wasser“ lebt und Leben bringt Vielfalt und Vielfalt ist ein nicht von der Hand zu weisendes Qualitätsmerkmal für jedwede humanogene Nutzung, sei es als Freizeitareal, als Wohnareal o.ä..Und deshalb habe ich ja auch die „Helmstedter Wasserspiele“ erfunden, denn durch den Eintrag von u.a. Sauerstoff über Fotänen- und dazugehörige Pumpeinrichtungen entstehen „Wasserspiele“, die sogar zur Finanzierung beitragen können, indem sie als überregionale einzigartige „Attraktion angeboten werden. Zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, ist im Übrigen typisch für ganzheitlich ausgebildete Menschen, von denen es meiner Meinung nach viel zu wenige gibt und die nach wie vor ähnliche Schicksale wie ich erleiden müssen, indem sie verlacht, gehasst, diffamiert und funktionsberaubt werden, weil sie mit ihren Denkmustern nicht in die Flachlinienmuster rudimentärer mentaler Konvenienz passen.

Gut, weiter im Kontext. Immerhin wurde meine Idee der „Helmstedter Wasser-, Musik- und Lichtspiele“ unter den zum Landschaftslabor zugehörigen Leitptojekten auf S. 13 des Konzepts aufgenommen. Allerdings wird auch sie rudimentär erläutert, denn es fehlt einmal mehr der ganzheitliche Ansatz. Und der lautet: Die bestehende Wasserqualität ist unter aller Kanone. Nicht umsonst seht ihr keine Pflanzen an den Rändern des Sees. Und Leben in diesem sauren Gewässer (ph-Wert liegt nach eigenen Messungen stellenweise unter dem Wert 3!) ist fast unmöglich. Also was liegt näher als den See – übrigens wie auch andernorts (z. B. dem Leipziger Revier) –  mit Kalk aufzupuffern UND Sauerstoff einzuleiten und zwar durch Umwälz- und Fontänenpumpen, die ggf. sogar mit ehemaligen, dann umgegebauten und umgenutzten Grundwasserpumpen bestückt werden können. Damit werden zum Einen Arbeitsplätze gesichert, eine zusätzliche Einnahmequelle geschaffen für die ab 2020 ehemaligen Mitarbeiter, und zum Anderen wird damit die Wasserqualität nach und nach deutlichst verbessert UND es wird eine überregional interessante Destination initiiert. Denn mal ehrlich, es mag ja dem provinziellen Politcharme durchaus entgegenkommen, sich zum trauten Parteienstelldichein oder eben mal mit Ehefrau wandernd im Wahlkampf vor diesem toten See abzulichten, doch so richtig cool ist das nun einmal gar nicht. Es ist m. E. sogar fast so trivial wie die bereits heute durch den amtierenden Landrat verlautbarte Absicht, dann alles abzureissen und das einzigartigste Wahrzeichen des 300m-Schornsteins schlicht platt zu machen. Und das alles ohne auch nur eine einzige Verhandlung mit dem Eigentümer selbst geführt zu haben. Davon einmal ab, die zum Kraftwerk führenden Schienenwege werden ggf. an die EEW verkauft werden können, falls eine schienengebundene Klärschlammanlieferung überhaupt Sinn macht. Ansonsten wird die MIBRAG sicher sehr froh sein, wenn sie den ganzen Ausstattungsbestand schlicht abbauen kann und dadurch vielleicht eine sog. schwarze Null durch den Altstahlverkauf erzielen kann. Doch wäre sie bereit, das auch zu verkaufen und wenn ja zu welchem Preis?! Dazu gibt es keinerlei Informationen. Statt dessen kann sich die ansässige Bevölkerung schon einmal darauf einstellen, dass mind. 150.000 Tonnen Klärschlämme pro Jahr antransportiert und verarbeitet werden, falls die lobbyistisch starke EEW es schafft, dass die Landesregierung ein entsprechendes Gesetz veranlasst. Wird sie wohl, denn diese drückt in diesem Kontext noch ein ganz anderer Schuh, nämlich die Nitrat- und Schwermetallbelastung der Böden und vor allem des Grundwassers, das wir ja auch je nach Gegend dann wieder über die Wasserleitungen zu uns nehmen. Haben Sie einmal nachgerechnet, was das an VErkehrsbelastungen mit sich bringt, nur um ein einzelnes Unternehmen zu erfreuen und vielleicht ca. 50 MitarbeiterInnen?! Der Großteil der Klärschlämme wird aller Voraussicht nach per Lkw kommen. Gehen wir von einer Frachttonnage von ca 25 Tonnen pro Lkw aus, dann sind das 6.000 Lkw pro Jahr. Das sind in einer Woche 115 zusätzliche Lkw. Bei einer 8-stündigen Anlieferung sind das ca. 14 Lkw pro Stunde und noch einmal dieselbe Summe für die Abfuhr. Das erscheint auf den ersten Blick erträglich zu sein, denn wenn wenn alle 4 Minuten pro Arbeitstag ein Klärschlamm-Lkw zur Müllverbrennungsanlage fährt, dann fällt das nicht gleich auf. Klärschlamm enthält ca. 25% Trockensubstanz (nach der Verbrennung). Damit wird rein verkehrstechnisch betrachtet, etwa jeder dritte abfahrende Lkw noch Klärschlammasche abtransportieren. Die anderen fahren dann wohl leer wieder zurück. Das ist nur eine vereinfachte und grobe verkehrstechnische Betrachtung und sie betrifft nur das Plus durch die etwaige Klärschlammverbrennung. Wenn ich schon dabei bin, nur ein kleiner Exkurs in die chemische Betrachtung. Einschlägige Untersuchungen weisen darauf hin, dass bei einer Klärschlamm(mit)verbrennung mit signifikanten Erhöhungen der Schwermetallbelastungen sowohl in den Stäuben, in den Abgasen und demzufolge den Filteranlagen, den Abwässern als auch in den Klärschlammaschen zu rechnen ist.  Schwermetalle sind für die Lebewelt besonders giftig und bedürfen deshalb besonderer Aufmerksamkeit. Und was ist mit dem Abwasser der Anlage? Sie sehen, hier sind einige sehr wichtige Fragen zu beantworten, die allesamt im Genehmigungsverfahren nach dem BImSchG abgearbeitet werden, denke ich.

Und was mich besonders freut, ist, dass der „regionale Ausgleichsflächenpool“ im RIK für den Landkreis Helmstedt überlebt hat und hier dezidiert benannt wird. Diese Idee von mir gehört zu dem seit Jahrzehnten erfolglos propagierten Schwerpunkt eines Tagebaufolgenutzung. Die Gestaltung von großflächigen und mit Hilfe permakulturell und deswegen ökologischer Planungs- und Umsetzungsinstrumente kann hier eine künstliche Landschaft gestaltet werden. Was vergessen wurde, ist auch hier der ganzheitliche Charakter, denn dieser Ausgleichsflächenpool sollte so geplant werden, dass er an die potenziellen Bauflächen anschliesst und somit z. B. für den Bereich Wohnen eine Art Parklandschaft darstellt. Dort, wo später ggf. eine Freizeitintensivnutzung vorgesehen ist, bietet er Rekreationsflächen für dort Verweilende an und erweitert zudem noch das ökologische Potenzial. Eine permakulturell angelegte „Parklandschaft“ ist ein Verbundmuster, wo sich alle Teile gegenseitig ergänzen und bedingt durch ihre Anlage sogar fördern. Die zu rekultivierenden Tagebauflächen sind groß genug, damit man ein deutlich höheres Maß an Naturflächen etablieren kann,, als die laut der Rekultivierungspläne vorgesehenen 2-5%. Eine Besonderheit permakulturellen Anlagen ist die, dass das Hauptaugenmerk auf Nahrungsbeschaffungen liegt. Nahrungsbeschaffung für alle dort verweilenden Lebewesen. Das betrifft insbesondere den Amphibien-, Insekten-, Reptilien und Vogelschutz und last but not least auch den Menschen. Durch diese Besonderheit werden Permakulturdesigns zu immer wieder wunderschönen und sehr vielfältigen, parkähnlichen Nutzungslandschaften, wo es auch von vorne herein vorgesehen ist, eben nicht zu pflegen oder die Pflege durch die Integration von Nutztierarten durchführen zu lassen. Und genau dieser Aspekt wurde bedingt durch den Autoren und den Korrekturleser wohl willentlich übersehen. Leider! Doch vielleicht liegt es auch an dem ganzheitlichen Aspekt, den ich stets in der Vordergrund meiner Überlegungen stelle, und der seitens „einfach“ Ausgebildeter und Erfahrener somit u. U. sogar als „esoterischer Quatsch“ diskreditiert wird. Oder eben der Einfachheit geschuldet, einfach weggelassen wird.

Die Ausbildungsregion Helmstedter Revier Seite 17 – 19

Auch hier fehlt der ganzheitliche Ansatz! In meinem Konzept wurde als eine grundlegende Infrastruktur für die Umsetzung eben der dezentrale Charakter der o.a.  Gründer- und Werkstatt-Zentren in den Vordergrund gerückt. Diese Infrastruktur schafft den benötigten Raum für alle Bildungs- und Weiterbildungsinitiativen. Raum ist ein grundlegender Faktor! Für Alles! Ohne den notwendigen Raum in einer dezentralen Beschaffenheit, kommt kein Leben in die Dörfer und Kleinstädte, wie wir sie hier im Landkreis Helmstedt nun einmal haben. Sie erkennen unschwer, dass der ganzheitliche Charakter wieder darin besteht, dass das Eine das Andere befördert und unterstützt! Ich brauche es jetzt hier nicht mehr detaillierter darlegen, denke ich. Wichtig ist alleine, Strukturen zu schaffen, die eine dezentrale und damit bevölkerungsnahe Bildungs- und Weiterbildungsinfrastruktur schaffen. Und da der Landkreis Helmstedt in mancher Hinsicht vorbildlich ist, sei hier das Freizeitheim Scheppau genannt. Vor über einem Jahr habe ich in einem Alleingang mit einem mir sehr sympathischen Metallwerkstattleiter die bestehende EU-LEADER-Förderkulisse besprochen und wir haben Initiative ergriffen und ein Konzept für den Ausbau des Freizeitheims in Sachen Metallwerkstatt aufgelegt. Nun, ein Jahr später mahlen die Mühlen immer noch, geschehen in Sachen Ausbau ist noch nichts. Aber es ist wohl in der Vorbereitung. Und zudem ist gerade erst der Haushalt des Landkreises genehmigt worden. Also schauen wir frohen Mutes in die nahe Zukunft, denn Antrag ist gestellt und die Kofinanzierung müsste demzufolge auch im Haushalt verankert worden sein. Mal sehen. Was ich sagen wollte, dieses praktische Beispiel einer dezentralen Bildungsstruktur wie das Freizeitheim Scheppau ist genau der Ansatz, den es noch zu verstärken gilt.

Nehmen wir uns das Kapitel „Revierpakte“ ab S. 19 des RIK-Konzepts des Landkreises Helmstedt einmal vor.

Auffällig ist, dass hier das HRM als zentraler Organisationspartner benannt wird. Ich weise deshalb darauf hin, dass damit der sich nach Lorbeeren Sehnende ganz klar komittet, indem er fixed, dass die Wirtschaftsförderung trotz eines klar definierten Arbeitsvertrages meinerseits, platt gemacht werden soll. Und das ist sein Plan von Anbeginn an. Vielleicht klappt es, vielleicht auch nicht. Hart nur, dass die gesamte Struktur seines Hauses in erfüllendem oder manchmal auch einfach nur karriereorientiertem Gehorsam mitzieht. Klaro, wenn die POLITIK einen Hass schiebt auf mich, was nach über 25 Jahren ständiger Dispute durchaus menschlich nachvollziehbar ist (oder haben sie in ihren Ehen das nicht auch erlebt?! 25 Jahre Bett und Tisch zu teilen, ist manchmal – vor allem nach diesem Zeitraum – nicht mehr möglich und dann schiebt man ggf. nur noch Hass, und manchmal orientieren sich die Partner neu. Das allerdings ist so einfach nicht, denn wir leben in einem Rechtsstaat, der Ausgleiche, Abfindungen und inhaltliche Vergleiche vorschreibt, vor allem dann wenn es vertragliche Vorbedingungen gibt. Ich selbst teilte – zum Glück darf ich anmerken – niemals das Bett mit irgendeinem der in meinem Fall Betroffenen). Nun, ich möchte mit meiner Kritik den Sommernachtstraum von Shakespeare einmal anführen und zwar die Szene „Handwerker im Elfenwald, Einübung eines Theaterstücks“. Genauso zeigt sich für mich das Geschehnis jetzt in Sachen Revierpakte und deren Organistionsform. Mehr brauche und möchte ich nicht sagen, denn selbstverständlich ist meine Leserschaft in Sachen Mitsommernachtstraum und Shakespeare ausreichend im Thema, um nachvollziehen zu können, was ich mit diesem Vergleich und diesem Bild dazu zum Ausdruck bringen möchte.

Nun aber zu zentralen Kritikpunkten an den Arbeits- und Entscheidungsstrukturen meinerseits.
Die Organisationsstruktur ist ein Glanzstück der Bürokratie. Also der Herrschenden am Schreibtisch, denn das bedeutet der Begriff Bürokratie. Wenn Sie sich das Organigramm der Projektstruktur auf S. 21 ff. genauer ansehen, dann werden sie zweifelsfrei schnell feststellen können, dass diese Struktur zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen führen wird.
1. ist das Ausgliedern des Regionalpartners an eine Beratungsinstitution, die mit industriellem Strukturwandel keine nachweisbaren Erfahrungen hat, m. E. ein Schnellschuss. Und warum das? Ganz einfach, weil die hausinterne Organsiationskraft und vor allem -fähigkeit m. E. ebenfalls keinerlei Erfahrungen im Umgang mit industriellem Strukturwandel hat. Es werden Strukturen geschaffen und fixiert, die insgesamt gesehen letal sein können, denn wenn ich eine komplizierte Operation vorhabe, dann müssen die erfahrensten Operateure an den Tisch und nicht sog. Möchtegerne und politisch gewogene Emporkömmlinge und oder Karrieristen. Und genau das ist der Fall. Zumindest sehe ich es persönlich so.
2. Projekte ab 50.000 und 100.000 Euro – und diese Beträge sind in der heutigen Zeit ganz schnell erreicht – müssen seitens des BMWI freigegeben werden. Hier liegt ein erheblicher Verzögerungsfaktor verborgen, der im dargestellten Organisationsplan ja bestimmte Vorläufe hat, die wiederum zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen führen werden. Strukturwandel, vor allem industrieller Strukturwandel ist ein steter Prozess mit einer vehementen, teils tagesaktuellen Dynamik. Hier wird demnach eine in sich anchronistisch wirkende Vorgehensweise zementiert. Ich halte das für nicht adäquat.
3. Der Abwicklungspartner soll der Landkreis Helmstedt sein, und wie man aus der Vorlage (s.o.) entnehmen kann, soll dazu eine Verwaltungskraft nach VErg-Gr. 9 angestellt werden. Das bedeutet, dass sich der Landrat selbst und höchstpersönlich darin kaprizieren möchte, die zentrale Steuerung inne zu haben, denn diesem Abwicklungspartner obliegt die zentrale und entscheidende Funktion der „abschließenden Projektauswahl und Förderentscheidung“! Das bedeutet, dass trotzdem das Modellvorhaben Revier Helmstedt vier kommunale Gebietskörperschaften umfasst (wir erinnern uns: Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel sowie die Städte Braunschweig und Wolfsburg), werden diese völlig aussen vorgelassen.
4. Das Regionale Empfehlungsgremium tagt zweimal im Jahr und wird überwiegend (was nicht abschließend so sein muß) aus Vertretern aus dem Landkreis Helmstedt besetzt. Das wiederum bedeutet, dass trotzdem die Führungsspitze des Landkreises über verschiedenste funktionsgebundene Tätigkeiten in der Region präsent ist, hat sie es nicht im Ansatz bewerkstelligt bekommen, die seitens des BMWI vorgegebene Modellstruktur organisatorisch auch nur im Ansatz abzubilden. Beispiel: Vorstand et al der Allianz für die Region GmbH, Verbandsdirektor et al des Regionalverbandes Großraum Braunschweig, Industrieclub Braunschweig-Wolfsburg , Zuständige Verwaltungsfachleute aus den Bereichen Wirtschaft u.ä. aus den zur Modellregion zugehörigen Landkreisen Wolfenbüttel sowie der Städte Braunschweig und Wolfsburg, und nicht zu vergessen die Präsidentschaften et al der Universitäten und Fachhochschulen aus Braunschweig, Wolfenbüttel und Wolfsburg u.v.a.. Von diesen eigentlich naheliegenden und unter der Prämisse der Gebietsabgrenzung des Modellvorhabens notwendigen Vertretungen ist niemand benannt worden. Was zeigt uns das? Es zeigt uns an, dass hier niemand daran gedacht hat, diese Vertretungen zu benennen! Sie können jetzt selbst eruieren, warum das geschehen ist. Sicher ist allerdings, dass in der zugehörigen Richtlinie Bundesanzeiger Bekanntmachung vom 3.11.2017 sowohl auf S.2 dieser Bekanntmachung als auch unter 3.2. (Gegenstand der Förderung) klar darauf hingewiesen wird, dass a l l e  zur Region gehörigen sog. Stakeholder zu involvieren sind und dass die Hochschulen unbedingt dabei sein sollen, was auch nachvollziehbar ist, wenn auch diese als Institute der Länder selbst keine Förderanträge stellen dürfen.

So, nun bin ich am Ende dieses einmal mehr langen und inhaltlich tiefgreifenden Aufsatzes. Ich hoffe, es ist offensichtlich geworden, dass dieses RIK und auch das darin involvierte HRM noch viele Hausarbeiten zu erledigen haben. Ich hoffe auch, dass es klar genug zum Ausdruck gekommen ist, dass hier eine fast seeligmachende Flickschusterei offensichtlich wird, was die organisatorische Ausführung angeht. Scheinbar geht es den Stakeholdern im Landkreis Helmstedt einzig und alleine darum, mich herauszudissen und umso mehr öffentlich unter Beweis zu stellen, dass alles Schlechte nur von mir kommt. Ich hoffe, ich konnte das hiermit widerlegen. Ich habe mir seit 1992, also inzwischen mehr als 26 Jahre, intensive Gedanken gemacht um die sozio-ökonomische Entwicklung und sie Stück für Stück vorangebracht. Das HRM und das RIK und vor allem die dazu gestellten und erfolgreich bewilligten Förderanträge basieren inhaltlich gesehen auf meinen Kenntnissen und Arbeiten sowie Erfahrungen aus dem genannten Zeitraum. Schade, dass ich nun kaltgestellt werde. Dennoch kann ich mitreden, und sei es hier in dieser ausführlichen Art und Weise. Ich wünsche den Beteiligten mehr Glück als ich es habe und dass sie lange leben möchten und es hoffentlich niemals erleben müssen, dass ihr Lebenswerk auf infame und hintertriebene Art und Weise Stück für Stück zerlegt wird.

Wirtschaftsförderung wie ich sie verstehe und immer praktiziert habe, besteht eben nicht nur aus dem Abnicken der proklamatorisch-politischen und administrativen Komponenten, sondern sie muss sich stets neu justierend mit der speziellen Situation und dem Geschehen vor Ort auskennen und versuchen, in diesem Gewirr von politischen,  und teils fachlich fragwürdigen Vorgehensweisen eine den Förderbedingungen und vor allem der Situation gerecht werdende Strategie durchzusetzen und dann auch „sauber“ umzusetzen. Und dazu bedarf eines fachlichen Rückgrats und nicht einer „gehorsamen“ und dienenden Ausrichtung der Verantwortlichen. Letztere ist leider zur Zeit anscheinend vorhanden. Umso mehr wünsche ich allen Beteiligten, dass es schon alles gut werde.

Erlaubt seien mir aber Zweifel daran, dass schon alles gut gehe, denn ich sehe die Zeit als einen der wichtigsten kritischen Faktoren, denn sie läuft und läuft und läuft. Und es geschieht hinsichtlich der praxisorientierten Umsetzungsschritte doch herzlichst wenig. Sicherlich knirschen jetzt einige mit den Zähnen, denn schließlich ist ja doch etwas geschehen. Hat man sich nicht unlängst sogar im  Kraftwerk mit einigen HonoratiorInnen bis hin zur ministeriellen Ebene getroffen?! Ja, hat man, doch mehr als das, was das Kraftwerk resp. die Müllverbrennung schon ständig fabriziert, ist dabei meines Erachtens nicht herausbekommen – eben viel heisse Luft!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht in Joerg Pohl kommentiert | Kommentare deaktiviert für RIK Landkreis Helmstedt – Regionales Investitionskonzept

Der letzte macht das Licht aus im Revier Helmstedt – ja und?!?

Alle hier dargestellten Dinge beruhen auf Veröffentlichungen des lokalen Zeitungsblatts, Internetseiten von Kreistagsmitgliedern und der Homepage des Landkreises Helmstedt. Und es steht jedem frei, seine eigenen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. So auch mir als Bürger eines kleinen Dorfes im Landkreis Helmstedt, das so und so meines Erachtens eines der schönsten im gesamten Elm-Lappwald-Gebiet ist.

Ich fokussiere hier auf „Reviergeschehnisse“. Ich lasse die Bundes- und Landesebene also einmal fast aussen vor, obwohl gerade die Bundesebene der eigentliche Veranlasser der kommunalen Schuldensituation ist, die bei dieser Betrachtung eine markante Rolle spielt, schränkt sie doch den Handlungsspielraum der „Revierkommunen“ spürbar ein. Was schreibe ich? Sie schränkt ihn nicht ein, Nein, sie verhindert ihn und das mit Absicht und seit Jahren sehenden Auges.

Seit Jahrzehnten wissen die gesellschaftlichen Entscheidungsträgerschaften im sog. Revier Helmstedt (Bergbaubetriebe, vor allem an Tagebau mit Braunkohlebergbau angrenzende Bergbaugemeinden, nennt man im Allgemeinen ein Revier), dass Braunkohle eine endliche Ressource ist. Sie sitzen größtenteils seit demselben Zeitraum in ihren durchgesessenen Ehrensitzen in den Räten und im Kreistag und schauen dabei zu, wie die Ressource von Jahr zu Jahr schwindet und immer mehr Bergleute ihren Job verlieren – ja und?!
Und nun ist es bereits in zwei Jahren soweit. Das Kraftwerk Buschhaus wird 2020 endgültig stillgelegt.

Ja und?!

Ich stelle meinen kleinen Essay unter das Thema „Ja und?!“, denn ich versuche darzulegen, dass in meinem Heimatgebiet ein besonderer Menschenschlag lebt, unter denen sich Menschen finden, die viel reden und solche, unter denen wiederum, die noch mehr reden. Und das Jahrzehnte lang, doch es passiert nicht wirklich etwas, um das eigentliche Problem des im Strukturwandel befindlichen Bergbaureviers zu lösen – den Ersatz der wegfallenden hochwertigen Arbeitsplätze im Bergbau resp. den Ersatz dieser Arbeitsplätze durch neue, hochwertige Arbeitsplätze. Bis, ja, bis dann alle Jahre wieder von mir so benannte „Heilsbringer“ im politischen Umfeld auftauchen und einen auf große Hose machen. Sie hauen dann so richtig hemdsärmelige Parolen ´raus oder tun so, dass nur weil sie viel reden, Arbeitsplätze entstehen würden. Schön wär´s, denn dann wäre der Landkreis Helmstedt seit ebenso langer Zeit DIE Boomregion in Deutschland, vielleicht sogar Europa. Bei den Wahlen gewinnen diese meist als „Macher“ bezeichneten Menschen. Ein für sich hochbrisantes gesellschaftliches Phänomen, das im Übrigen kein Problem dieses Landkreises alleine ist, sondern ein weltweites!

Ja und?!

Menschen mit herzlich wenig Ideen – von Visionen, Projekterarbeitungen und ähnlichem gar nicht zu sprechen –  aber umso mehr Geltungsdrang, haben sich in trauter Einigkeit gegenseitig dabei seit Jahren übertroffen, „etwas zu tun“. Bzw. oftmals verwendet diese Spezies die Begrifflichkeit „Da muss MAN etwas tun!“. Das bedeutet, Sie sagen, dass andere – eben MAN – etwas tun muss. Würde ich diesen MAN kennen, ich würde alles tun, ihn von meinen Vorstellungen zu meiner Heimat in Kenntnis zu setzen und würde mich freuen, mit MAN Projekte in die Wege zu leiten und externes Geld dafür heranholen. Aber ich kenne MAN leider nicht! Vielleicht Sie? oder Du ?!?

Ja und?!

 

Aktuelle Geschehnisse (Bericht in der lokalen Zeitung Anfang Februar 2018), die hier unbedingt genannt werden müssen! Das ansässige Pekinger Stadtunternehmen, das Eigentümer der gesamten Müllverbrennungsbetrieblichkeit geworden ist, hat beschlossen, auf dem Kraftwerksgelände von Buschhaus eine vierte Müllverbrennungslinie einzurichten. Hier sollen dann Klärschlämme verbrannt werden. Das stellt den gesamten unten geschilderten Verlauf und Essay auf den Kopf, denn nun benötigt man eigentlich kein Helmstedter Reviermanagement mehr, da der eigentliche Kraftwerksstandort damit eine sinnvolle Nachnutzung erfährt. Die Frage sei erlaubt, ob die Entscheidungsträgerschaften davon wussten und nur deshalb solange abgewartet haben? Wie dem auch sei, dennoch wird eine Müllverbrennungsanlage mit vier Linien und dazugehöriger Verwaltung sowie Technik im Fallkreis eines nicht mehr gewarteten Schornsteins mit 300 m lichter Höhe so einfach auch nicht sein. Die reine Sprengung dieses einstigen Prosperitätssysmbols und Ablegen des Bauwerks in Richtung Osten wird rein laienmäßig betrachtet relativ einfach sein, doch es gibt sicherlich viele Details, die das zu einem komplexen Vorgang werden lassen, einmal ganz abgesehen von der Finanzierung des Abrisses, sollte er denn vorgenommen werden.

 

 

Wohlgemerkt, es gab auch im Landkreis Helmstedt Zeiten, in denen wurde wirklich etwas getan, doch leider blieb das wegen der zeitlichen Vergänglichkeit – und dem Verkauf an die E.ON AG  und später dann der vollständigen Zerlegung des einst überragenden Bergbauunternehmens – ein Tropfen auf den heissen Stein (Bsp. Outsourcing der ehemaligen BKB AG in Form eines Call-Centers, Etablierung der Müllverbrennung und der Terracomp). Das waren echte und wahrnehmbare Projekte und sie schufen einen Ersatz für die wegbrechenden Arbeitsplätze im Bergbauunternehmen. Gewerkschaft und Unternehmensleitung arbeiteten zusammen und die öffentlichen Verwaltungen unterstützten diese positiven unternehmerischen Vorgehensweisen.

Ist seitdem etwas geschehen?

Ok, das Paläon! Ja, das Paläon! Wer kennt dieses aussergewöhnliche Projekt denn nicht?!
Doch leider ist es wirtschaftlich betrachtet ein Zuschussgeschäft und das trotz sehr teurer Wirtschaftlichkeits- und Machbarkeitsuntersuchungen im Vorfeld des Baus vor einigen Jahren, die nämlich etwas gänzlich anderes behaupteten. Sie behaupteten dreist und frech, das Paläon werde sich alsbald wirtschaftlich selbst tragen, weil ja mindestens 100.000 zahlende Besucher jedes Jahr Eintrittsgelder generieren würden.
Fakt ist heute und die vergangenen Jahre, dass es ohne die öffentlichen und finanziell erheblichen Zuschüsse seitens des Kreises und der direkt angrenzenden Stadt in Höhe von mehreren hunderttausend Euro pro Jahr sofort schliessen müsste. Nun mag man sagen, das ist bei allen anderen, ähnlich gelagerten Institutionen auch so. Ohne die öffentliche Hand geht es nicht. Ok, das ist eine gute Denkart, denn schliesslich sollen neben den Strukturwandlungen eines ehemaligen Bergbaureviers auch die Menschen im jeweiligen Bergbaurevier erkennen mögen, dass neue Wege beschritten werden, auch mit öffentlichen Mitteln. Doch was, wenn nicht genügend zahlende Besucher kommen?! Mag es daran liegen, dass die Eintrittspreise so happig sind, dass es sich eine durchschnittlich verdienende Familie kaum mehr leisten kann?! Mag es daran liegen, dass es eben eine sehr eingegrenzte Zielgruppe ist?! Es gibt sicher viele Gründe, dass die zahlenden Besucherströme einfach zu gering sind. Ist das der Strukturwandel, der gewünscht ist? Ich habe da meine Zweifel, Sorry! Es ist sicherlich ein Baustein für eine positive Wende, doch es ist ein echt teurer Baustein. Ein sehr teurer!
Und ich hege noch mehr Zweifel, wenn ich mir die finanzielle Situation der o.a. kommunalen Gebietskörperschaften einmal näher betrachte. Sie sind – ob nun selbst herbeigeführt oder nicht (letzteres ist der Fall) – bis über beide Ohren im Minus und müssen selbst weitere staatliche Mittel in Anspruch nehmen, um überhaupt genehmigungsfähige Haushalte beschliessen zu können. Das ist irgendwie eine recht fatale Situation, oder nicht?!
By the way, auch das ist ein Strukturwandel. Eben ein negativer Strukturwandel, der oftmals und das leider und auch richtig als Abwärtsspirale in der Fachliteratur beschrieben wird. Die eingesetzten Millionen für den Bau hätte man z. B. in Form einer Unternehmensförderung zur Erhaltung und Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen einsetzen können und so wären in den Jahren mehrere hundert neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse entstanden. Oder man hätte es kombinieren können mit einem Bergbauwandel mit Paläon usw. usw. usw..
Aber, was soll´s. Es ist nicht so gekommen, weil bestimmte Herrschaften sich anscheinend lieber Lorbeeren für wohlfeile Reden ins Haar setzen  lassen möchten und nicht an die wirklichen Problemstellungen herangehen wollten. Und nicht, dass sie die gesellschaftlichen Ist-Situationen in ihrem Umfeld  nicht hätten wissen könnten, als da wären Alterung der Bevölkerung, Wegzug der jungen Generation, Schlafdörfer, sozio-kulturelle Dissonanzen, ökologische Verarmung wegen Höchstintensiv-Landwirtschaft (Bördeböden) und Flächenbetonierung in oder direkt bei historischen Dörfern, Bestandsunternehmensnachfolgeproblematiken, hohe soziale Belastung des Kommunen und damit prekäre Verschuldungssituationen der Städte und Gemeinden im Landkreis Helmstedt usw.. Doch das wissen alle1 Ich, Du, Viele!
Und last not least haben diese Hau-ruck´s dann auch noch die notwendigen Mehrheiten der demokratisch Legitimierten hinter sich. So sei es denn. Es ist wie es ist und es kommt wie es kommt.

Ja und?!

Selbst der Bund und auch das Land Niedersachsen haben erkannt, dass wenn solche Dinge geschehen, also ein Bergbaurevier endgültig dicht gemacht werden soll, unbedingt „etwas getan werden muss“. Das Land selbst gefällt sich sehr darin, Fördermittel des Bundes und der Länder (die sog. Gemeinschaftsaufgaben) einzuwerben (immerhin!), doch selbst tut es finanziell betrachtet herzlich wenig dazu. MAN tut etwas. Zudem doch wiederum bekannt ist, dass der Landkreis Helmstedt, also die Verwaltung und alle kreisangehörigen Städte und Kommunen wegen der bestehenden Bundesgesetzgebung erhebliche, wenn nicht knebelnde Haushaltssituationen aufzuweisen haben. Folglich sind sog. Eigenanteile, die bei allen Fördermitteln als Gegenfinanzierung benötigt werden, Gegenstand hitzigster politischer Diskussionen. Und da haut man aufeinander ein statt sich geschlossen nach Berlin zu wenden, an die Verbände heranzutreten und sich mit allen anderen deutschen Kommunen, die eine ähnliche Ausgangslage haben, zusammenzutun, um diese gesetzlichen Vorgaben zu beenden. Denn  so wie sie momentan  sind, vernichten sie jegliche Zukunftsperspektive, da sie den Bewegungsspielraum schlicht und einfach zunichte machen.

Ja und?!

Für Südniedersachsen gibt es einen Sonderfonds des Landes Niedersachsen von über 50 Millionen Euro für ein paar Jahre, für den Landkreis Helmstedt gibt es lediglich ein freundliches Lächeln und er könne sich ja immerhin um die Fördermittel aus einer anderen Förderkulisse bewerben. Na tolle Wurst! Das Südniedersachsen-Programm ist eben auch dem zufälligen Wohnsitz eines Bundespolitikers zu verdanken. Er tut für seinen Heimatkreis wirklich etwas! Doch so richtig gut ist das nicht, denn es gibt nun einmal nicht nur den notleidenden Landkreis Goslar sondern noch andere.
Ach ja, da gibt es eine wunderbare Legendenbildung, die ich an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte. Sie ist so delikat, dass es mir beim ersten Hören fast die Tränen in die Augen trieb – vor Lachen. Da soll doch einer der sich ganz groß Fühlenden zu einem anderen sich noch größer Fühlenden gesagt haben, der Landkreis Helmstedt bekomme keine zusätzlichen Fördermittel weil es mich gäbe.  Hoppla! Gut, man sagt auch, dass der eine aus einer Institution stammt, die sich vorwiegend mit Menschen beschäftigt, die mit Gott reden resp. solchen die denken, er antworte ihnen, und der andere aus einer Institution, die zu gerne jedem Verdacht nachgeht, ob er nun stimmt oder auch nicht. Und manchmal ist er sogar zugegen ist, wenn irgendwelche Leute sagen, dass sie etwas wissen möchten, ob es stimmt oder auch nicht, um eine dritte Person endlich rechtlich angehen zu können. Kurz gesagt, wenn sich solche Menschen unterhalten,kann es zu Verwirrungen auf beiden Seiten kommen. Das mag solche Proklamationen in ihrer Sinnhaftigkeit erklären, doch geistig gesehen ist das ein Niveau, das eine geistig-intellektuelle Nulllinie belegt, sollte diese kleine Anekdote wirklich so geschehen sein. Ich denke, es kann eigentlich nicht sein, denn das ist Kinderkram und wenn erwachsene Männer so etwas lancieren sollten, dann könnte das ein erster Hinweis darauf sein, wie hilflos die betroffenen Personen im Grunde genommen sind und wie hoch der Grad der externen Hilfsbedürftigkeit ist.

Zurück zum Text.

Wer hilft dem Revier-Landkreis und den Revierkommunen im Landkreis wirklich ?! Natürlich gibt es seit Jahren Fördermittel für Unternehmen und es gab sogar einmal eine direkte Wirtschaftsförderung der Städte und Gemeinden UND des Landkreises Helmstedt, doch auch hier gab es solche, die gut mitmachten und einige mehr, die so taten, als sei es lästig, eigene Bestandsunternehmen direkt mit Fördermitteln zu unterstützen, wenn sie neue Arbeits- und Ausbildungsplätze aufbauen und bewahren. Und es gibt nach wie vor Fördermittel, doch die Kommunen sind VERSCHULDET. Was nützen da die schönsten Förderprogramme und die Tatkraft einiger Weniger, wenn sie Mehrheiten gegenüber stehen, die vorrangig die Erfüllung der jährlichen Haushaltsdaten bearbeiten!?! Was wenn eine zögerliche, unkreative und konservative Grundhaltung einer Meherheit überwiegt?! DAS ist Demokratie! Tatendurstige, Ungeduldige, Neugierige, Kreative, Neue-Wege-Suchende haben in so einem Umfeld keine Chance. Im Gegenteil, sie werden teilweise sogar angefeindet und verunglimpft. Und genau das ist das größte Manko jedweder Entwicklungsarbeit, ganz gleich auf welcher Ebene und ganz gleich wo auf der Welt. Dörfer, Gemeinden, Gemeindeverbände, Landkreise, Länder und Nationen leiden auf genau dieselbe Weise, wenn solche wie o.a. Konstellationen bei den Entscheidern anzutreffen sind. Wenn sich diese Handlungsletargie in Sachen Finanzen dann noch mit stumpfem Erfüllungsgehorsam vereint, dann passiert einfach nichts mehr, denn diese dröge Mischung macht jedwede Strategie zunichte.

Ja und?!

Der Bund selbst möchte dem Revier (wohlgemerkt, das Revier ist sowohl in Sachen Fördermittel Bund als auch Land geographisch abgegrenzt durch die Kommunalgrenzen der Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel sowie der Städte Braunschweig und Wolfsburg) insgesamt 400.000 EUR pro Jahr zur Verfügung stellen, um neue Impulse in Sachen Nachfolgenutzung zu entwickeln.

Ja und?!

Einmal abgesehen von dieser etwas seltsam anmutenden „Revier-Abgrenzung“, denn was haben die Autostadt Wolfsburg oder die Technologiestadt Braunschweig mit dem Braunkohlerevier zu tun, was sind schon 400.000 EUR pro Jahr, wenn hunderte Arbeitsplätze wegfallen, die einen Gegenwert von mindestens dem zig-fachen pro Jahr volkswirtschaftlich betrachtet hier im Landkreis an Steueraufkommen generieren?!
Aber gut, vielleicht hat man diese Abgrenzung des Reviers deswegen eingerichtet, weil man es mit einer deutschlandweit einzigartigen Situation zu tun hat. Das Revier Helmstedt ist eben sehr klein ist und Kleines kann nicht gefördert werden, weil wie sieht das denn aus?! Da muss man auf Teufel komm´heraus, eben einfach einmal größere Förderregionen konstruieren. Und dennoch bleibt es bei dem jährlichen Betrag von  marginalen 400.000 EUR. Das verstehe mal einer!

Ja und?!

Ich wiederhole mich, doch ich finde, das ist notwendig, damit es wirklich jeder versteht! Was sind schon 400.000 EUR pro Jahr, wenn hunderte Menschen keine Arbeit mehr haben bzw. in die Frührente gehen, Umschulen müssen und dadurch zur Steigerung der Soziallasten beitragen, vielleicht sogar Wegziehen, weil es andere gute Beschäftigungsmöglichkeiten gibt und die Kinder einen Umzug verkraften. Und die Einwohner trifft keinerlei Schuld, nur dass das klar zum Ausdruck gebracht wird. Doch so sind nun einmal die Zusammenhänge! Was sind 400.000 EUR pro Jahr, wenn keine Zulieferverbindungen mehr wirksam sind , weil einfach kein Strom mehr aus der Braunkohle gewonnen wird?! Andere Bergbaureviere, vornehmlich Braunkohlereviere, investieren seit Jahren in den sich abzeichnenden Strukturwandel und werden dabei intensivst von der Bundes- und den Landesregierungen finanziell und organisatorisch unterstützt, z. B. weil sie sich seit Jahren kooperativ zusammentun und mit Hilfe von Bundes- und Landes- und teils sogar EU-Mitteln neue Beschäftigungsinintiativen ins Leben rufen, Flächen neu bewerten und ganzheitlich und bedachte Flächennutzungspotenziale entwickeln. Das ist wohlgemerkt kein Königsweg, doch sie SIND AUF DEM WEG. Und das ist genau das Unterscheidungsmerkmal.
Kurz, sie setzen sich zusammen und damit nachweislich auseinander, wie der Strukturwandel bewerkstelligt werden kann.  Sie bekommen jeweils mehrere Millionen EUR pro Jahr vom Bund, von ihrem Bundesland, der EU und und und für genau dieselben Lösungsansätze wie sie zur Fördermittelbewilligung seitens des Landkreises Helmstedt als Antragsteller beim aktuellen Reviermanagement dargelegt wurden. Warum ist das so?!? Warum fängt man hier vor Ort nicht schon vor einem knappen Jahr damit an?! Auch wenn die Förderbeträge kritisch zu bewerten sind, doch wenn man eine Bewilligung für Steuergelder bekommt, dann ist es eine Frage der Ehre, diese auch umgehend anzuwenden und in konkrete Projekte zu investierten, oder verstehe ich die Welt nicht mehr?!?

Auch hier vor Ort war das Thema Reviernachnutzung in der Vergangenheit bei jedem Förderprojekt immer und immer wieder auf der Agenda, alleine es fehlte der politische und administrative Wille, sich ernsthaft darauf zu konzenrieren, denn sonst wäre man in Sachen Koordination und Nachnutzung z. B. (und das ist nur eines von Vielen) rekultivierter oder zu rekultivierender Tagebauflächen sicher deutlich konstruktiver vorgegangen und hätte nicht nur Land- und Forstwirtschaftsflächen zugelassen oder findet sich damit ab, dass eben nur solche entstehen.
Wer im Übrigen zu der aktuellen Förderkulisse des Bundes in Sachen „Unternehmen Revier“ mehr wissen möchte, der schaue einfach unter diesem LINK.

Insgesamt darf man zum jetzigen Zeitpunkt demnach konstatieren, dass ausser dass die jeweiligen Förderbeantragungen erfolgreich umgesetzt werden konnten, nichts oder nur wenig Sichtbares geschehen ist, wenn man der Presse Glauben schenken darf.

Ja und?!

Und diese Umsetzungen von Fördermittelbeantragungen beruhen nicht stringent darauf, dass ein neuer Landrat im Amt ist, sondern sie gründen sich auf den Vorarbeiten seiner Vorgänger sowie der fokussierten Arbeit der bestehenden Verwaltung in dieser Angelegenheit, die in Form der Kreis-Wirtschaftsförderung seit Jahrzehnten an dem Thema dran ist und versucht, die Förderimpulse in konkrete Projekte umzuwidmen. Doch leider fehlt es an konzertierter Aktion, denn die jeweiligen Räte und Parlamentäre kommen nicht so richtig aus den Puschen und haben sich zudem mit der existenziellen Fragestellung der jeweiligen kommunalen Haushalte herumzuschlagen, was jedwede Neuorientierung im Keim zu ersticken vermag, vor allem dann wenn man kreativen und erfahrenen Schiffslenkern immerdar nur hereinredet und sie für die Darstellung neuer Möglichkeiten als Spinner, Störer und Nestbeschmutzer verunglimpft.

Ja und?!.

Nun, man mag ja hoffen dürfen, dass z. B. so ein Führungswechsel befruchtend wirken mag, doch allein es stirbt die Hoffnung als letztes. Denn ausser den anscheinend auf die opportune Erfüllungshilfe ausgerichteten Neuorganisationen, deren Fördertatbestände aber seit Mai vergangenen Jahres auch nur mit einem spürbaren Quota erfüllt werden konnten, geschieht nichts Anmerkenswertes, Das kann ein jeder durch Studium der Presseveröffentlichungen zu diesem Thema selbst nachvollziehen. Man lasse es sich auf der Zunge zergehen. Da besteht die Chance, einen Förderbetrag von über einer Million Euro in zielweisende Nachnutzuungsprojekte resp. deren Vorbereitungen (wie z. B. die wichtige Fragestellung der aktuellen Eigentumsverhältnisse, der Baugrundbeschaffenheit u.v.m.)  zu investieren und es geschieht so gut wie NICHTS. Monate gehen ins Land und man beschäftigt sich auf vortreffliche Weise mit irgendwelchen mehr oder minder bunten Orga-Bildchen, statt in die Umsetzung und damit den längst ausstehenden Startschuss zu geben. So schön z. B. ein Eigenbetrieb sein mag, wenn alleine die formelle Vorarbeit Monate in Anspruch nimmt, dann könnte eine GmbH doch letztlich viel schneller organisiert werden, oder nicht?! Also ich habe schon bei Vereinsgründungen mitgemacht, da haben sich sieben Leute getroffen und zwei Monate später war die formelle Anerkennung da und wir konnten loslegen.

Und wenn MAN dann die Monate verrinnen läßt, ohne auch nur einen winzigen und zielführenden Schritt (Gründung, Personal, Projektstarts, Meetings, Übereinkünfte und so etwas) weiterzukommen, dann fragt man sich ernsthaft, ist der Buchstabe des Gesetzes und der Gestaltungswille Einzelner nur zum Selbstzweck da, oder geht es vielleicht auch anders, vielleicht bitte auch um eine euphemistische Zielsetzung, wirklich neue Arbeitsmöglichkeiten im ehemaligen Bergbaurevier zu schaffen?!? Ok, die Show ist inzwischen unterhaltsamer geworden, denn es werden eigene Leute hin- und hergeschoben, es kaprizieren sich andere Leute und zelebrieren einen Administrativpotpourri allerbester Convenience, doch so richtig voran geht es nur gaaanz laaangsam. Und das bei der bestehenden Dringlichkeit.

Ja und?!

Statt dessen werden nette Reden gehalten, bunte Bildchen gemalt und in selbstverherrlichender Kaprizierungsfestivalstimmung „Umorganisationen“ als scheinbarer Beginn der, fördertechnisch gesehen, genehmigten Projekte dargestellt. Doch das sind m. E. allenfalls Flickschustereien und führen bis dato nur dazu, dass der äussere Schein gewahrt wird. Man kann so ja durchaus behaupten, dass doch etwas geschehe. Die Wahrheit ist (so wurde es in der Presse zumindest dargestellt), dass lediglich bestehende Funktionen aus der Aufgabe der bestehenden Wirtschaftsförderung auf das Projekt verschoben werden und man zudem noch Mitarbeiter abzieht. Ok, mag sein, dass das alles ganz wichtig und bedeutsam ist, ich finde es ehrlich gesagt weniger zielführend!

Ja und?!

Versteht mich bitte nicht falsch! Wenn sich eine Kreispolitik und die Kreisverwaltung darin kaprizieren möchten,  spezielle Leute einer Karrierebehandlung zu unterziehen, dann sei es so. Doch so zu tun, als könne man auf jahrzehntelange Erfahrungen verzichten, vor allem im Bereich der Fördermittelakquise UND der dazugehörigen Projektumsetzungen, das ist schlichtweg fatal. Und man kann ja gerade sehr deutlich erkennen, wie ein sich selbst als der strahlendste aller Lorbeerträgerschaften Kaprizierender agiert, um sich in den Fokus des Geschehens zu rücken. Das sei ihm gegönnt und er möge sich darin selbst beweihräuchernd auch seine vollste Befriedigung finden. Doch es geht bei unserem Bergbaurevier nicht darum, Lorbeerkränze zu verteilen und Selbsthuldigungen zu generieren. Es geht auch nicht darum, neue Organisationen dahingehend auszurichten, dass sie direkt dem Lorbeerträger unterstehen, es geht eindeutig nur darum, Wege zu finden, eine wirtschaftliche Nachnutzung zu ermöglichen, die hunderte neuer und möglichst hochwertiger (also übertariflich bezahlter) Arbeitsplätze schaffen – und zwar eher Gestern als Heute! Und es gibt noch ganz viele andere Baustellen in unserem Landkreis! Sehr viele! Es gibt vor allem die Hauptbaustelle der anwachsenden Sozialleistungen, die die Kommunen finanziell an die Wand drücken. Es geht um Abwanderung, Veralterung und vieles mehr! Oder doch nicht? Vielleicht habe ich ja inzwischen einen völlig verstellten Blick ob der Sonderbehandlungen.

In so einer vielschichtigen Problemkonstellation geht es eben nur, wenn man auch erfahrene Querdenker an Bord hat, die die Untiefen und Strömungen sehr genau kennen, denn sonst erleidet man voraussichtlich Schiffbruch. Und wenn bestimmte Strandläuferscharen meinen, es gehe nur, wenn sie selbst eine „Gemeinsame Strandläuferorganisation“ gründeten, dann frage ich mich wirklich, ob das der richtige Weg ist, denn eigentlich geht es ums Schiff fahren und nicht darum, sich mit Strandläuferproblematiken herumzuärgern. Und diese Schiffe fahren los, um die eben geschilderten Zusammenhänge inhaltlich umzukehren,  Und da ist eine „Gemeinsame Strandläuferorganisation“ nur zweitrangig. Es sei denn, sie steht mit allen Ressourcen zur Verfügung, um neue Schiffe auf den Weg zu bringen! Aber ich sehe sie nicht. Sie vielleicht?

Ja und?!

Schauen wir also einmal aus Projektentwicklersicht auf das Geschehern. Ehrlich, es ist kaum etwas Konstruktives und Zielorientiertes geschehen bis zum heutigen Tage. Im Gegenteil, man schafft es sogar noch, dass sich profunde BewerberInnen für die ausgeschriebene Projektleitung mit Presseerklärungen konfrontiert sehen, die verlautbaren lassen, dass man so und so nur die zweite Garnitur als Bewerber für im Projekt benötigte Stellenbesetzungen bekomme. Und dann wird der dann nach Monaten des Hin und Her´s auserwählte Bewerber in einer großartig besetzten öffentlichen Runde vorgestellt und der zieht dann plötzlich zurück. Man darf mutmaßen, dass es vielleicht daran gelegen hat, dass dieser Mensch von Beginn an von dem nach Lorbeer Heischenden verbrannt worden ist, man kann es aber auch lassen. Es kann ja auch daran liegen, dass der werte Betroffene, von dem ich hier spreche, die Liebe seines Lebens gefunden hat. Was im im Übrigen von Herzen gegönnt sei! Und deswegen sagte er ab. Wie auch immer, er trat nicht an!

Ja und?!

Wer sich nur darin gefällt, seine offensichtliche Unerfahrenheit in jedweder Kommunalprojektierung als „DEN WEG“ zu deklarieren, der ist durchaus in der Lage, Menschen und ihre Kenntnisse zu verheizen, vielleicht auch nur, um mehr Lorbeer auf dem lichten Haarkleid tragen zu können, vielleicht aber auch, weil er wirklich denkt, er wisen wie es geht. Wer weiß das schon genau?! Sorry, nur so ein Gedanke, der meiner Blitzbirne gerade beim Schreiben aus den Fingern rutschte. Es können sich viel Ursachen finden, da bin ich sicher. Aber so richtig was Impulsgebendes ist nicht geschehen und dafür muss es wiederum Ursachen geben. Ich kenne sie einfach nicht genau!

Wie dem auch sei,  das sei denen überlassen, die in einer stillschweigenden Klein-Groko ihren vermeintlichen Heilsbringer unterstützen und in seinen Vorgehensweisen anscheinend voll und ganz unterstützen. Und es steht mir gerade auch nicht der Sinn danach, diese Geschehnisse weiter zu interpretieren, zudem das ja die Presse und einige Kreistagsmitglieder bereits ausgiebigst getan haben.

Letzteres gibt durchaus Anlass zur Hoffnung, denn es zeigt, dass der neue Kreistag auch Parlamentäre aufweist, die einen kritischen und aufrichtigen Geist haben und den Finger in die Wunde zu legen in der Lage zu sein scheinen. Und das ist auch gut so, denn wenn mit viel Pomp und lauten Fanfarensignalen zum Aufbruch geblasen wird und das Schiff aber weiter am Steg vertäut liegt, dann können noch so viele fleissige Ruderer sich ins Zeug legen. Solange das Tau fest verankert an der Mole ist, wird ausser einer immensen und dann auch sinnlosen Kraftanstrengung nichts geschehen in Sachen Aufbruch!

Ja und?!

Wichtig ist alleine, dass seit der Absage des ersten profunden Bewerbers und vermeintlichen Stelleninhabers erneut Monate vergingen und man sich darin gefiel, die Förderbank sowie die Fachleute sowie die Entscheidungsträgerschaften im betroffenen Umfeld NICHT unmittelbar und öffentlich über etwaige Alternativen zu informieren oder gar – und das ist wirklich notwendig – einen öffentlichen Diskurs dazu zu führen, um neue Wege der Personalbeschaffung gemeinsam zu eruieren. Mir fehlt einfach der gesellschaftliche Diskurs und e ist zu wenig Action! Sorry, ich bin so. Es muss auch ruhig mal Brummen dürfen und dazu bedarf es einfachster handwerklicher Fähigkeiten.

Nein, statt dessen wurden bestehende Stellen und deren Funktionen verlagert und mehr oder minder sinnfreie Gespräche  mit wem auch immer geführt, um u.a. die in den Bewilligungsdokumenten fixierte Lohndotierung aufzuweichen, weil man doch ernsthaft dachte, dass man für eine Entgeltgruppe 13 niemanden finde könne und unbedingt eine Entgeltgruppe 14 im Bewilligungsbescheid aufnehmen müsse. So zumindest wird es öffentlich diskutiert und alleine diese Tatsache spricht nicht gerade für eine professionelle Hintergrundarbeit, oder denken Sie, dass gewiefte und erfahrene Projektierer solche Dinge überhaupt zulassen würden?! Ich denke, dem wäre eindeutig nicht so. Aber ich kann mich ja auch täuschen, nicht wahr? Der neue Berliner Flughafen liegt in ….ok! Ist das eine deutsche Art, die nur wir Deutsche drauf haben?!

Dabei gibt es viele erfahrene Projektierer. Es gibt viele junge wissenschaftliche Kräfte,  die eine Anfangsstellung suchen. Doch das scheint so richtig niemanden zu interessieren. So hat man bei den aktuellen Stellenausschreibungen lediglich die Berufsbezeichnung geändert, mehr nicht. Das spricht im Grunde genommen Bände in Sachen Entwicklungsplanung oder eben Projektplanung.

Ja und?!

Was ist also aus öffentlicher Sicht demnach in dieser Sachlage geschehen? Wenig bis Nichts! So leid es mir tut, das Nichts kommt eindeutig freier über die Lippen als alles andere, denn es findet sich einfach nichts im direkten Umfeld, was als zielgerichtete und projektorientierte Vorgehensweise interpretiert werden könnte. Aber vielleicht habe ich auch nicht wirklich alles dazu Veröffentlichte gefunden, was ich aber bezweifle, denn ich beobachte das System seit Jahrzehnten sehr genau. Dennoch, auch mir kann etwas durch die Finger flutschen, denn auch ich bin nur ein Mensch. Die einfache und erneut monatelang sich hinziehende Etablierung eines Bürokomplexes, die Veränderung der inneren Struktur und damit verbundene Stellen- und Funktionsverlagerung sind nicht wirklich die Bringer in dieser Sache und belegen auf anschauliche Weise, mit welcher Unkreativität und mit welchem Grad an Wissen und Elan hier agiert wird. Sorry! War das jetzt zu ehrlich!?

Ja und?!

Natürlich wird ein Förderbescheid nicht dahingehend verändert, dass man gefixte Fördertatbestände, wie es z. B. Entgeltgruppen für geförderte Stellenbesetzungen sind,  verändert, denn ein bewilligter Förderantrag basiert für gewöhnlich auf Vorgaben anderer staatlicher Ebenen, die wiederum auf vorher ausgehandelten Freigaben der Europäischen Union fussen, um diese Fördermittel national anwenden zu dürfen, ohne bestehende Märkte zu beeinträchtigen. Oder es handelt sich direkt um europäische Fördermittel und das ist ein RIESENAKT für alle beteiligten staatlichen Ebenen. Zumindest hier bei uns in Deutschland.

Und das wusste der nach Lorbeeren Heischende, denn es wurde ihm mehrfach erklärt. Doch verstanden hat er es in seiner sich selbst als das Wohl der Menschheit kaprizierden Leidenschaft (ähm, vielleicht merkt er es auch nur einfach nicht und die Lorbeeren spielen eine untergeordnete Rolle) wohl leider nicht. Im Gegenteil. Er konsultierte Dritte und Vierte und Fünfte und auch Sechste und Siebente – ich habe bei über 10 aufgehört zu zählen. Tatsache ist, dass ausser dem durchaus gegönnten Bauchpinseleinheitenschmeichelgefühl wenig Konstruktives und Zeitnahes auf den Weg gebracht werden konnte. Das ist übrigens ein Phänomen, das alle Lorbeersuchtsysteme kennzeichnet, sowohl historisch betrachtet, als auch inhaltlich. Die vermeintlich Lorbeertragenden und danach Süchtigen organisieren sich immer eine Gefolgschaft von vermeintlichen Fachleuten, die mindestens ebenso süchtig sind – nach Lorbeeren. Und in dieser Sucht nach Lorbeeren und dem dazugehörigen Mechanismus liegt das vermeintliche Ende auch schon immer wieder von Beginn an verborgen. Und es tritt über kurz oder lang zu Tage und reisst dann viele, viele Andere mit in den Abgrund, wobei sich die Lorbeerfraktion meist vortrefflich darin versteht, die Schuld rechtzeitig stets auf Andere zu übertragen und sich den vermeintlich neuen Machtstrukturen Fähnchen in den Wind haltend – typisch für jedweden Opportunismus, ganz gleich wo und in welchem Land – erneut anzudienen, um diesen Teufelskreislauf aufs Neue zu starten. Sollte der Lorbeer keine so bedeutsame Rolle spielen, dann ist es eben irgendein anderes Kraut.

Ja und?!

Und genau das passiert hier vor Ort, denke ich. Leider! Leider deshalb, weil damit wahrlich große Chancen vergeudet werden und wertvollste Zeitbudgets ungenutzt verronnen sind . Schade, weil es ganz gleich wo und wann, es immer wert ist, an der Sache konzertiert und konzentriert zu arbeiten und alle Kräfte, die daran Interesse haben und sich einbringen können, wollen und müssen (z. B. der Eigentümer MIBRAG AG), umgehend und drängend zum öffentlichen Diskurs zu bitten und vortrefflich um Argumente zu streiten, um Wege zu finden, die dem Wohl Aller dienen. Vor allem dem Wohl der unmittelbar Betroffenen, also den vielen Menschen, die nur zum Wohle ihrer Angehörigen eine Einkommenquelle wollen, um die Ihren und sich selbst,sicher und wohlbedacht durchs Dasein zu bringen. Und das bitte nicht erst Gestern und Heute sondern schon Jahre zuvor! Wir brauchen hochwertige Arbeitsplätze und wir müssen mit dem Bund aushandeln, dass eine bestehende Sozialgesetzgebung viele Kommunen in unserer Heimat finanziell ruinieren.

Ja und?!

Was nützt es den Menschen, wenn sich nach was auch immer Süchtige darin kaprizieren, vermeintliche Fehlorganisationen zu etablieren, ohne dass auch nur ein einziger neuer Arbeitsplatz entstanden ist, gefördert wurde etc., geschweige denn Grundlagen erarbeitet wurden, um viele, neue und höher- bis hochwertige sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu ermöglichen!?! Wegweisende Grundlagenarbeiten (u.a. Klärung der Eigentumsverhältnisse in Sachen Bergbaufolgenutzung, Baugrunduntersuchungen, Planänderungen u.v.m.) getätigt worden wären, obwohl seit mindestens zwei Jahren bekannt ist, dass der Bergbau endgültig ab 2020 Vergangenheit sein wird und seit Jahrzehnten auch dem letzten Schulkind geläufig sein dürfte, dass Braunkohle eine ENDLICHE RESSOURCE darstellt. Statt dessen vergeht die Zeit, und Geld in Form von Fördermitteln, also Steuermitteln, fliesst auch kaum, vielleicht weil es nicht konsequent entsprechend dem Förderbescheid und damit dem eingereichten Förderkonzept, mit Handlungen unterlegt wird, für die dann die Fördermittel abgerufen werden können. Denn die Haushaltsplanungen und geschaffenen Tatsachen lassen das durchaus seit März vergangenen Jahres zu! Seit März 2017!

Ja und?!

Um dem vorzubeugen, dass alle kleingeistigen Hofberichterstatterstrukturen jetzt sofort zum Telefonhörer greifen, vielleicht um ein kleines Lorbeerblatt zu erheischen oder sich sonst irgendein Gemüse ins Harr zu stecken, ich schreibe dies, um mich als kritischer Zeitgeist zu den Geschehnissen zu äussern. Ich versuche, ein Bild zu zeichnen , auch um darzulegen, wie man hier vor Ort mit Menschen umgeht, die einfach nur als Fachleute dereinst angeworben wurden, wenn sie sich kritisch und gegen den ach so heimelig sich anfühlenden Nestbesatz darzulegen in der Lage fühlen, um Entwicklungsimpulse zu setzen. Und ich schreibe es auch, um gegen den seit 2011/2012 stattfindenden Femeprozess kritisch, teil satirisch unterlegt, anzugehen, denn ich bin auch ein freier und mündiger Bürger dieses Landkreises, der ein Recht auf freie Meinungsäusserung hat.  Ich nehme mir das Recht, in der Öffentlichkeit bereits bekannte Tatsachen zu beleuchten und zu interpretieren, aber eben auch Kritik zu üben an den Geschehnissen, die in der Öffentlichkeit dazu bekannt sind. Es handelt sich bei dem gesamten Vorgang immerhin auch um eine Angelegenheit, die im öffentlichen Raum stattfindet und von demokratisch Gewählten verantwortet wird und auch ich bin ein Bürger dieses Landkreises und nicht nur ein klemmendes Rädchen in einer öffentlichen Institution. Dass mir vorgehalten wird, ich äussere mich abwertend, gar diskreditierend, das ist eine Sache des jeweiligen Standpunktes. Dass sich Machthabende stets gegen jedwede Form der Kritik wehren, steht doch ausser Frage, oder nicht? Wenn sich aber Bürger gegen Vorgehensweisen der Mächtigen sträuben, sei es in Form von Berichten und Statements in irgendwelchen Medien ihrer Wahl, dann kommt es zu Dissonanzen und die Mächtigen versuchen alles in ihrer Verfügungsgewalt Stehende zu unternehmen, um diese Bürger dann mundtot zu machen. Statt sich der Kritik zu stellen, wird also (leider oftmals) mit scharfer Munition gearbeitet. Und das ist etwas, was für despotische und in die Despotie abgleitende Machtsysteme geradezu charakteritisch ist. Was aber, wenn sich Bürger wie ich dem stellen und dennoch nicht aufgeben werden, das freie Wort und auch die manchmal auch zwickende Kritik nicht einstellen?!

Ja und?!

Das ist Demokratie! So wie viele Mitstreitende ständig kritisiert, hinterrücks verraten und diskreditiert werden, sei es im Beruf oder manchmal auch im privaten Umfeld, so steht einjeder dennoch im Austausch mit der ihn umgebenden Gesellschaft und viele Geschehnisse sind es m. E. wirklich wert, öffentlich dargestellt zu werden. Vor allem, um einen Diskurs zu initiieren, denn nur wenn die Menschzen streiten und um Argumente miteinander kämpfen, entstehen Impulse, die dann zu konkreten Projektarbeiten führen.

So menschlich nachvollziehbar es ist, wenn sich ein Machtmensch und die ihn direkt umgebenden Mitsstreiter*innen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen verwahren, doch sie werden es in einer Demokratie wie der Unseren nur schwerlich hinbekommen, dass man jemandem die freie Meinungsäusserung verbieten kann.  Und schon gar nicht, wenn sie genau wissen, wer rechtlich angreift, bekommt rechtliche Gegenmaßnahmen. Und mit diesem „Pottbourie“ ist Lorbeeren zu sammeln auch nicht so leicht, das darf einmal gesagt werden.
Wer sein Spiegelbild als das größte Wohl der umgebenden Gemeinschaft  zelebriert und dies ihm dann vor Augen geführt wird – das ist ggf. kritisch zu bewerten- doch es ist keine Majestätsbeleidigung, denn die gibt es de fakt in unserem Land rechtlich gesehen nicht, da die Majestäten dazu fehlen.
Zum Glück leben wir in einem Rechtsstaat wie dem Unseren und in diesem gibt es  immer auch anzurufende Gerichte, um dort die dargelegten Tatsachenbeschreibungen hinsichtlich bestehenden Rechts bewerten = beurteilen zu lassen.

Doch leider vergeudet das nur unnütz die vorhandenen Ressourcen. Wirklich nutzbringend im Sinne der Reviernachfolge ist es eindeutig nicht! Im Gegenteil, es ist hinderlich, finde ich!

Ja und?!

Oftmals ist es besser, so denke ich,  miteinander in den Disput zu gehen, als unnötig Ressourcen zu verschwenden für fast bedeutungslose Rechtsangelegenheiten, vor allem, wenn es um gemeinsame Ziele geht und man die Kraftanstrengungen bündeln sollte. Leider neigen machthungrige Männer immer zu entsprechenden vehementen Reaktionen, weil sie denken, dass wenn sie nicht entsprechend vorgehen würden, keine Macht mehr hätten. Ein fataler Denkfehler. Es geht um Arbeitsplätze und zwar neue und hochwertige! Darum geht es doch alleine, oder nicht?

Ja und?!

Viele, für mich werte Zeitgeister, haben mir schon oftmals vorgeschlagen, geh´einfach weg. Ja, das ist eine mögliche und vor allem sicherlich meiner Gesundheit und dem persönlichen Wohlergehen viel zuträglichere Option, zweifelsohne. Dennoch habe ich mich dazu entschlossen, solange ich noch hier vor Ort bin, mir nicht das kritische Wort von denen verbieten zu lassen, die nachweislich nur an Gemüse- und Lorbeerblattsammeln denken und fachlich und erfahrungstechnisch betrachtet, nicht dazu in der Lage zu sein scheinen, mutige und dennoch professionelle Wege zu gehen. Mutige, professionelle Wege und damit verbundene Projekte sind aber genau das Salz in der Suppe, um der bestehenden sozio-ökonomischen Situation in meinem Heimatlandkreis entgegenzuwirken. Ja, so denke ich! Und das sage ich auch!

Ich wünsche den Beteiligten, ob Lorbeersammlern oder Beweihräucherungsexpertenschaften, Aufrichtigen, Judassen, Ambitionierten und Engagierten, wem auch immer, eine glückliche Hand und falls nicht, dann macht eben der Letzte das Licht aus! Vielleicht merkt es ja niemand.

Ja und?!

 

 

 

Veröffentlicht in Joerg Pohl kommentiert | Kommentare deaktiviert für Der letzte macht das Licht aus im Revier Helmstedt – ja und?!?

Eintritt und Ausgang

Hallo! Gleich zum Einstieg,

Ich möchte gleich zu Beginn anmerken, dass dies ein Blog ist. Und ein Blog wird vor allem durch eines gekennzeichnet, insbesondere dann, wenn es ein privater Blog ist, er ändert sich von Tag zu Tag. Zumindest, was die Inhalte angeht. Was heute geschrieben wurde, kann morgen schon wieder ergänzt und redigiert worden sein. Blogs leben durch ihre Dynamik und mir macht es höchste Freude, mich schriftlich darzulegen. Insofern ändern sich meine Bloginhalte zeitweise täglich.

Transparenz ist ein zentrales Thema und eine Intention dieses Blogs. Ich persönlich halte Transparenz und Nachvollziehbarkeit /und damit auch eine indirekte Kontrolle) für DIE zentralen und unabdingbaren Voraussetzungen für eine funktionierende Demokratie, also Herrschaft des Volkes. DAs sehen viele ganz anders. Auch davon berichtet mein Blog.

Und ich kann euch bestätigen, dass das schon immer ein Dorn, ach, was sage ich, ein Balken im Auge der Mächtigen war. In anderen Ländern hätte man mich schon längst „entsorgt“. Hier, in unserer noch freiheitlichen Demokratie, ist diese Entsorgung der auf den Zahnfühlenden deutlich schwieriger. Dafür sind die Instrumente der Macht auch perfider. Funktionsentzüge, Informationsabnabelung, disziplinarische Massnahmen, gesellschaftliche Feme und last but not least direkte Einflussnahmen auch im privaten Bereich sind an der Tagesordnung für die, die sich öffentlich und kritisch äussern. Und nun fragt man sich, weshalb macht dieser Mensch das denn? Warum nimmt er all dieses Ungemach auf sich?

Es begann im Jahr 2011, als ich mich entschloss, eine eigene Kandidatur für den Posten des Landrats im Landkreis Helmstedt auf den Weg zu bringen. Kaum hatte ich das ohne jedewede Unterstützung einer Partei – also als Parteiloser – bewerkstelligt, gingen auch schon die Angriffe des damaligen Kandidaten und seiner insgeheim oder ganz offen agierenden Verbündeten los und sie liessen keine Möglichkeit aus, mich dienstlich wie auch privat zu verunglimpfen und anzugreifen. Natürlich verstand des der später obsiegenden KAndidat sehr wohl, sich niemals direkt zu exponieren, sondern bediente sich ein im Hintergrund agioerenden politischen Parteimehrheit im damaligen Kreistag.

Es war somit eine für eine demokratische Gesellschaft ganz normaler Vorgang, die Kandidatur eines Bürgers um ein öffentliches Amt, das den Grundstein legte für diesen und andere Blogs. Ein besonderes Highlight und direkter Auslöser war eine schriftliche Ermahnung des dann obsiegenden Parteikandidaten auf dienstlicher Ebene Ende des Jahres 2011, worin er mich ermahnte, ich hätte auf einem Blog geschrieben, dass es sich mit amtierenden Parteimitgliedern in etwa so verhält wie mit allen Säugetieren, wenn sie jemanden Mobben wollen. Sie werfen mit Exkrementen. Hier tauchte der Begriff Blog für mich zum ersten mal, denn ich wusste bis dahin gar nicht, was ein Blog überhaupt ist. Ein werter Freund wies mich ein und so kam es zu meiner Blogarbeit, die ich also seit nunmehr sieben Jahren betreibe. Sehr zum Unwohlsein der parteilichen Organisationen auf Kreisebene und bis hinein in die gemeindlichen Unterorganisationen amtierender Parteien.

Hätte man einen ganz normalen Konfliktlösungsweg beschritten, also Konfliktgespräche geführt, mir dargelegt, wie genau man sich denn eine Änderung von Arbeitsinhalten und -vorgehensweisen vorstellt, ich hätte niemals begonnen, mich so kritisch darzulegen. Doch das ist anscheinend nicht gewollt. Ich war schon die Jahre zuvor stets auf der „Abschussliste“, doch ich verstand mich mit dem damaligen Chef der Kreisverwaltung fachlich sehr gut und er schütze mich vor den Angriffen, da er die bestehenden Organisationsformen und Arbeitsinhalte (also Projekte) für sehr gut befand. Das hörte schlagartig mit seiner Pensionierung im November 2011 auf und es folgten seitdem Angriffswelle auf Angriffswelle, um mich zu loszuwerden und zu schädigen. Doch diese werten Mitglieder unserer Gesellschaft machten die Rechnung ohne mein Wissen und ohne meine Widerständigkeit auf. Und so habe ich zumindest sieben Jahre bis heute durchgehalten, was, wenn man ständig unter Druck steht, eine sehr lange Zeit ist, vor allem wenn man alleine und vereinzelt ist, was u.a. darauf zurückzuführen ist, dass die Menschen einfach keinen Antrieb und somit keine Lust haben, sich in ihrem direkten Umfeld durch offene Kritik oder gar alternative Modelle von Projektumsetzungen einen Stress zu machen. Ich höre es selbst tagtäglich: “ Warum sollte ich das tun? Hast Du dazu schon einmal meinEn PartnerIn gefragt? Was bringt mir das?“
Nicht dass ihr das jetzt falsch versteht, ich mache niemandem einen Vorwurf. Soll einjedEr glücklich werden in seinem und ihrem Alltag. Ich will nur nachvollziehbar machen, was mir hier widerfährt und wie sich seitdem mein Leben verändert hat.

Und so kämpfe ich gegen Windmühlenflügel, gegen anonyme und verdeckte Angreifende oder gegen die von dieser dumpf-dunklen Seite instrumentalisierten opportunistischen Psychopathen. Ich kämpfe darum, dass in meiner Heimat nicht unsinnigerweise Gelder ausgegeben werden, weil es ein paar Kurzsichtige qua Funktion mal eben so verfügen wollen und können oder weil sie ansonsten keinerlei Plan haben und den freiwilligen Bereich einer Verwaltung okkupieren (der im Übrigen weniger als 0,5% des laufenden Geschäfts einer Kreisverwaltung ausmacht), um sich selbst zu kaprizieren.

 

Manche Freunde, Neider, Judasse aber auch Fans meiner Schreibe erliegen der Versuchung, jedes Wort, jedes Komma, einfach alles auf die Waagschale zu legen, weil sie im Auftrag oder manchmal auch aus eigenen Stücken hier Inhalte suchen, die sie gegen mich verwenden könnten. Einmal davon ab, dass ich mich natürlich über so viel Aufmerksamkeit freue, ein Blog ist keine Zeitschrift oder sonst ein Druckwerk. Es ist eine ganz dynamische Sache und selbst ein Screenshot ist nur eine Momentaufnahme. Im nächsten Moment kann sich etwas ändern. Zudem ist diese Spielplatzsandkastenkorngrößenzählerei ein Relikt alter Zeiten, denn nur weil ich die Spielplatzsandkastensandkorngröße eines Sandkorns kenne, kenne ich noch lange nicht den ganzen Spielplatz.
Ach ja, wenn ihr es nicht gewohnt seid, lange Texte zu lesen, dann geht lieber gleich weiter und sucht euch von mir aus ´nen Wolf im Netz der Netze :-).
Also, noch einmal zum Buchstabieren. DAS IST EIN PRIVATER BLOG. Was Du heute liest, kann morgen weg, verändert, variiert worden sein. Es kommt sogar vor, dass man heute diese Tendenz und beim Betrachten älterer Texte diese Tendenz erkennt. Oftmals bin ich müde, enttäuscht, frustriert oder auch mal enthusiastisch. Bsp.: Ich ärgere mich über berufliche Gemeinheiten heute, gestern war ich noch zuversichtlich zum selben Themenbereich.

Mein Blog – also dieser hier – setzt sich mit meinen Erlebnissen in meiner Heimat auseinander. Und demzufolge sind da auch Texte, die fies, satirisch, direkt, ehrlich, völlig verworren sind und wie o.a. z. B.  nach einem damit zusammenhängenden weiteren Erlebnis entsprechend in ihren Aussagen nach und nach variieren.
Mir dient mein Blog auch als eine Art Tagebuch und ich schreibe es sowohl für mich als auch für eine viel spätere Generation. Vielleicht schreibe ich es auch deswegen, um frei nach Franziskus mit dem kleinsten Licht das tiefste Dunkel zu erhellen. Welch´ ein heerer Gedanke. Vielleicht aber auch als so eine Art Zeitzeugnis und bevor ich wegen der Erlebnisse in bestimmten Bereichen völlig durchdrehe, ist es, last but not least, auch eine therapeutische Maßnahme. Schreiben befreit ungemein!
Ihr werdet bei der etwaigen Lektüre meine Geistes- und seelischen Zustände relativ leicht ablesen können, denn ich habe mich verändert im Laufe der Geschichte dieses Blogs. Folglich verändern sich die Aussagen oder werden durch aktuelle Artikel inhaltlich redigiert obwohl zeitlich zurückliegend vielleicht noch andere Aussagen getätigt wurden. In einem Blog wird das nicht immer sofort nach Aussen hin offensichtlich, dennoch geschieht es. Wer also immer nur das herausinterpretiert und sich die „Rosinen herauspickt“, um dann daraus das Mücken-Elefanten-Spiel abzuleiten, der ist, Sorry, etwas kurzsichtig.
Ein persönlicher Blog ist in der Form eines Tagebuchs immer auch emotional. Einige, ganz bestimmte äussere Umstände sind so auch in meinem Lebens existenzbestimmend! Und sie verändern mich! Seit einigen Jahren begleitet mich deswegen  ein dunkler Schatten, der sich vorübergehend einnistet und den ich dann an meiner Seite habe. Doch genau darum entstand u.a. meine Leidenschaft zum Dokumentieren der Geschehnisse in meinem Leben und meinem direkten oder weiteren Lebensumfeld aus meiner ganz individuellen Sichtweise. Ich nutze einfach nur die bestehenden Medien, um mich zum Ausdruck zu bringen. Internet und Blogarbeit sind dafür eine hervorragende und topp moderne Möglichkeit. Und es ist mir eigentlich völlig schnurps ob Du das nun gut oder schlecht findest, denn es geht – und das möchte ich noch sagen dürfen – um meine ganz persönliche Sicht der Dinge. Und diese erhebt keinerlei Anspruch darauf, etwas ganz besonderes zu sein. Sie ist eben einfach nur! Und wenn sie dich ärgert, dann sieh´es doch mal so! Wo wird denn sonst von Dir berichtet ;-)

Habt Spaß, seid gesegnet und jetzt geht es los!

Da jeder Blog einen Eintrittsbereich hat. Hier den Meinen:

Alle bisher denkbaren ethischen Begriffe blieben nicht vor des Menschen dunkler Seite verschont und wurden irgendwann nicht vergewaltigt. Seien es Begriffe wie humanistische Intellektualität, sei es soziale und gerechte Marktwirtschaft und und und.
Kein Volk dieser Erde, unendlich viele Familien und Freunde dieser Welt wurden durch Krieg, Seuchen, Rache, Misgunst, Machtgelüste und Neid für immer durch Mord, Totschlag, Blutrache, kriegerische Konflikte., Krankheiten voneinander getrennt und erlebten größten Schmerz.
Es ist also müßig, sich irgendeinem Denksystem zu verschreiben, denn Idealismus schützt in keiner Weise vor Ungemach. Vernunft und Inbrunst mit voller Hingabe ebenso wenig.
Du kannst nicht in die Menschen hineinblicken und ihre wahren Beweggründe sehen. Du kannst aber ihre Handlungen bewerten. Du kannst allerdings durch das Erlernen und hinterfragende Bewerten von Wissen, das von Millionen Büchern, wissenden Menschen erhalten und getragen wird, einige Entwicklungen für Dich und die Dich Umgebenden verstehen und folglich Initiativen ergreifen.

Du kennst Dich. Kämpfe diesen wirklich heiligen Krieg, wie ihn alle Glaubenssysteme in ihrem Kern als höchste seelische und geistige Vollendung des Daseins kennen. Kämpfe gegen Dich selbst, Deine Gier, Deine Gelüste.Fordere Dich dazu auf, zu Lernen! Sei´neugierig! Schaue genau hin bei allem, was Dir widerfährt.
Verharre stets einen kleinen Moment bevor Du handelst, damit Du Dich mit Deinem Gegenüber austauschen kannst und suche stets Vereinbarungen. Erst wenn diese nur zu Deinem Nachteil sind – DANN KÄMPFE und agiere.
Wenn Du Dich so orientierst, dann trägst Du zum Erhalt der Vielfalt des Lebens mehr bei als durch welches Denk- und Glaubenssystem auch immer.. Ich denke, das Leben dankt Dir.
Ich ganz sicher!
Und lass´nicht nach. Es ist wahrlich schmerzhaft, Du wirst Entsagungen erleben und Verluste. Doch Du wirst auch Siege einfahren, das Hochgefühl der Überwindung, der Freude und Zuversicht auskosten dürfen. Ich denke, dass dies Dich als Mensch in der Erinnerung vieler halten wird und Du von denen, die Dich umgeben, Respekt erfährst. Dieser Respekt verbindet verschiedene Kulturen, verschiedene Sozialisationen und die mit Respekt einhergehende Freundschaft bildet vielleicht eine Grundlage für Frieden miteinander und für Frieden mit Deiner und meiner Mitwelt.

Seid´ gesegnet!

P.S.: Du hast eine andere Art der Willkommensseite erwartet?! Klar habe ich eine. Die Zeiten ändern sich, so auch die Webseiten. Nichts ist beständiger als die Veränderung. Aber wenn Du nun unbedingt schauen möchtet, wie die alte Willkommensseite ausgesehen hat, dann schau doch.

 

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