Fühlst Du es?

In meiner jetzigen Lebenssituation geschehen bedenkenswerte Ereignisse. Ich will euch ein wenig davon berichten.

Ich beobachte als „Reisender“ oder auch als „Transformator“, dass eine Energie zum Wirken kommt, deren Ursache- und Wirkungsgefüge mich stark erinnert an das, was ich über historisch gesicherte und eingehend untersuchte Paradigmenwechsel bisher studieren konnte.

Anscheinend wirkt diese Kraft regelmässig, sonst gäbe es ja nicht so viel dazu zu lesen. Was ich dazuschicken möchte, ist, dass ich durch Schulbildung – hier insbesondere mein Kunstgeschichtslehrer – den ersten und sehr tiefgreifenden Kontakt zu einem Paradigmenwechseln bekam. Der Wechsel von der Epoche der Gotik hin zur Rennaissance ist nur eines dieser Ereignisse.
Zweifelsfrei existierte in diesem Zeitraum auch eine ganz besondere Energie und sie veränderte einfach Alles. Und für gewöhnlich widmet man sich „greifbaren“, also sichtbaren Zeugnissen einer so gearteten gesellschaftlichen Umwälzung, also Bauwerken, Literatur, Zeitdokumenten aus Verwaltungen u.v.m. und mag daran dann erkennen, dass ein tiefgreifender Wechsel in der Bewertung der jeweiligen Alltage stattgefunden haben mag.

Meist wird der eigentliche Aspekt meiner persönlichen Interessen, eben die Erkundung der wirkenden Energien als solches, kaum genauer dargelegt, was ja insofern auch nachvollziehbar ist, da man scheinbar kein geeignetes Vokabular hat, um sie zu beschreiben. Umso einfacher aber deutlich umfangreicher ist es, sich genau anzusehen, was, wann und wo passierte, z. B.  in Hinsicht von Bauwerken, Siedlungsgefügen, künstlerischer, medizinischer, sozialer Gefügemuster. Indirekt also erkunden wir das Geschehnis. Wären da nicht die Linguisten und Historikerschaften. Sie können uns anhand von Schriftstücken einen Einblick in Teilausschnitte des gelebten Alltags von damals geben. Wenn man das versucht, in eine Gesamtschau zu bringen, dann wird mir eines ganz klar vor Augen geführt: hier wirkt eben jene Energie, deren Erscheinung ich untersuche.

Natürlich gibt es Gemeinschaften und oder sogar Gesellschaften, die ein Vokabular haben, doch diese werden für gewöhnlich von den sogenannten Mainstreams vor allem westlicher HErkunft absichtlich verunglimpft, gar diffamiert und zu gerne „kategorisiert“ als mindestens esoterisch, wenn nicht als Schwurbler, Querdenker u.v.m..Dabei muss man nur genau hinschauen lernen und man entdeckt recht zügig, dass es insbesondere im Bereich der Indigenen und der vielen Farbigen durchaus Denk-, Moral- und Wertevorstellungsmuster gibt, die zumindest mich hinsichtlich des „energetischen Vokabulars“ zutiefst beeindrucken ob ihrer Tiefgründigkeit, Zugewandtheit und überwiegenden Friedfertigkeit. Vielleicht sogar Weisheit. Ja, es ist weise. Wir tun das als Sagen, Mythen u.ä. zu gerne ab und kategorisieren sie gerne in mMn diffamierender Art und Weise. Wir neigen sogar oft dazu, das sei der einzig mögliche Zugang zu den Informationen, es in Sagen und Mythen einzuordnen, nur weil wir sie nicht nachvollziehen können und wollen.
Ich denke, das geht – absichtlich oder nicht – an den tiefgründigen Weisheiten vorbei. Die Suche nach Energien, die Beobachtung hochenergetischer Geschehnisse ist von Anbeginn an etwas, was viele Menschen zutiefst fasziniert. Zurecht. Und es ist mMn mehr Neugierde als irgendeine ponerologisch ambitionierte Selbstüberhöhung. Zu dieser neigen wiederum andere Geisteseinstellungen, vorwiegend jene, die meinen, es sei eine besonders „überlegene“ Interpretation sogenannter „Vernunft“.

Ich widme mich nicht diesem Abgrund menschlicher Aberrationen, sondern ich erlaube mir, mich nur der Energie zu widmen, die zu den erkennbaren Wendezeiten aufgetreten ist und meiner These, dass genau das in meiner aktuellen Mitweltsituation anscheinend gerade geschieht.

Und wenn wir schon dabei sind, dann erlaube ich mir den Begriff des Volkes der Hopi: Koyaanisqatsi hier einzubringen. Energetisch betrachtet eine sehr ereignisreiche Phase in vielerlei Hinsicht.

Neigen menschliche Gemeinschaften dazu, dass sie sich selbst sehenden Auges vernichten können?!

Ich denke, ja. Nicht von ungefähr betrachte ich diesen Begriff und das, was ich darüber gelernt habe, nicht als Sage, nicht als Mythos, sondern als eine auf uns überkommene Geschichte, die uns bewusst machen kann, dass wir Menschen irrational sind, dass wir in dieser Irrationalität zu destaströsen Ereignissen fähig sind, die die Lebensuhren aller davon Betroffenen verstellen kann bis hin zur Extinktion ganzer Gesellschaften.

Ich frage euch, wie kann eine Gemeinschaft, die deutlichst vor unserer Zeit existierte, zu solchen Geschichten kommen? Und warum hat sie überdauert? Leben aktuell Menschen, die sich damit tiefgreifender auskennen? Einige veröffentlichen ihre Interpretationen und Darlegungen zum Glück und man kann sie mit konzentrierter Forschung auch auffinden. Wenige sind es, dennoch gibt es sie. Noch viel weniger wirst Du die finden, die sich differenziert und mit Nachweisen versehenen Interpretationen widmen, vor allem hinsichtlich einer tiefgründigen Analyse der erkennbaren Geschehnisse. Und das nicht nur im Sinne der Wahrheitsfindung, sondern vor allem im Sinne einer lebensorientierten und -respektierenden Versinnbildlichung.
Das ist schon etwas befremdlich, ich kann das zu gut nachvollziehen, denn auch ich bin unsicher noch und suche.

Es gibt mMn immer und immer wieder Konstellationen, die alle Menschen erfassen und zwar zunächst friedfertig. Friedfertig aus Respekt. Nicht friedfertig, weil es ausreichend ausgebildete oder angelernte Waffenträgerschaften gibt. Es ergreift einfach Alles und Jeden. Und es scheint immer zunächst eine Art unruhiger Neugierde, die uns Menschen erfasst und dann auch antreibt, dieser Unruhe Kern und Ursachen zu erkunden.
Und alleine diese Tatsache der Wiederholung solch gelagerter Ereignismuster macht mich staunen und sehr neugierig. Und anscheinend hat es mich bereits erfasst, denn sonst würde ich mich anders ausdrücken. Mag ja sein, dass dem so ist, doch mein kritischer und vermeintlich gut geschulter Verstand versuchen, mein Verständnis oder meine Suche nach der Wahrheit treffsicherer zu machen.

Was geht da vonstatten? Mich interessiert es brennend, denn gibt es nicht auch den weisen Franz v. Assisi, der da für uns den hochenergetischen Satz hinterließ: Das kleinste Licht erhellt das größte Dunkel. Ich liebe diesen Satz.

Ihr fragt euch jetzt, was hat das eine mit dem anderen zu tun? Scheinbar recht wenig. Ich denke, dass eine Geisteshaltung, die Koyaanisqatsis wie auch immer überlebt, eine hochbrisante Entscheidung trifft. Um Koyanisqatsen zu vermeiden, ist Sorge dafür zu tragen, dass möglichst viele Menschen das Prinzip der Hoffnung verinnerlichen und damit Respekt vor dem Leben lernen. Denn das Leben erst erzeugt Hoffnung, z. B. das der Geburt eines gesunden Kindes oder des Keimens und Reifens. Die Hoffnung ist uns verinnerlicht, weil wir ebenso an den Strand des Lebens gespült wurden, wie alles uns umgebende Leben. Und weil dem so ist, hegen wir die Hoffnung, dass Leben etwas einzigartiges ist und weiter existieren kann. Sie ist uns allen angeboren und wird durch fördernde Mitweltsituationen eher gestärkt als geschwächt. Ich vermenge hier zwei weise und tiefgehende Welt-teil-anschauungen. Weil sie für mich sozusagen zwei Antagonisten sind, wobei ich von den Indigenen (hier wohl vom Volk der Hopi) noch weniger wirklich weiß als von Franz.

Und das immer wiederkehrende und stets für jeden spürbare und auch sichtbare Wechselspiel der  Geschehnisse in Wendezeiten ist deutlichst erkennbar. Und es entwickelt sich stets weiter, habe ich den Eindruck. Die besonderen und hochenergetischen Phasen begleiten uns Menschen von Anbeginn an, so will es mir zumindest erscheinen. Genau sie sind insgesamt betrachtet oftmals sogar die Antagonisten zum desaströsen Übel, das ebenfalls eine klarerkennbare Musterbildung hat, die in tausenden von Veröffentlichungen selbst erarbeitbar ist. Mein Verstand sagt mir, dass ich mich nicht vereinnahmen lassen sollte von derart ausgeprägten Deutungsszenarien sondern mich darauf fokussieren sollte, wirkende Energien mit ihren Mustern erkennen zu lernen.
Es gibt , darin sind wir uns wahrscheinlich einig, zur Zeit ein Übermaß an destruktiver Obszession allenthalben. Ist der Antagonist des Guten nicht mehr vorhanden oder eben einfach nicht gewünscht von den Machtinnehabenden? Ich denke, letzteres trifft es gut. Und können wir dennoch die wachsende Energie des Gerechten, Guten erkennen? Oder sehen wir sie nur dann, wenn wir konzentriert danach suchen, wobei alleine schon die neugierige Suche danach seitens der Mächtigen nicht gewünscht ist und folglich diffamiert und teils kriminalisiert wird. Einmal ganz zu schweigen von den zahlreichen völlig verblendeten und meist gierig-gefrässigen Mitläuferschaften, die sich einfach jedem andienen, der sie „füttert“. Doch selbst dieses Szenario kann die Dynamik eines Paradigmenwechsels allenfalls verlangsamen, doch anscheinend nicht aufhalten. So denke ich.

Wenn Du in Deiner Lebenssituation genau beobachtest, was Dir widerfährt und was Du Deiner Mitwelt angedeihen lässt, dann wirst Du schnell erkennen können, dass das Übel scheinbar ubiquitär ist, denn wirklich niemand kann sich davon freisprechen, gänzlich unbescholten zu sein.  Wir kennen alle Situationen, in denen wir uns „nicht von der besten Seite“ gezeigt haben.

Allerdings ist es schon von Bedeutung, ob Du eher die eine Seite oder die andere Seite betrachtest in Deinen Reflexionen und Deines Alltags. Zudem spielt es eine grundlegende Rolle, in welcher Mitweltsituation Du Dich gerade aufhälst, denn gemeinschaftliches Miteinander kann individuelle Interpretationen vollständig und umfassend verändern. Wenn Du beispielsweise Tag ein Tag aus, Leid und Zerstörung erlebst,wird es zu solchen Gedanken wir hier dargelegt aller Voraussicht nach nur selten kommen. Und wenn doch, dann ist es ein beredtes Zeugnis der Leidensfähigkeit und der oftmals damit einhergehenden Hoffnung auf bessere, lebensbejahendere Zeiten. Meist allerdings sind intellektuelle Akrobatiken notwendig, um Dich selbst zu reflektieren und Deiner inneren Stimme zu lauschen, was ein beschwerlicher Weg ist.Ich persönlich denke dann oft an meine Bitte: Vergebung und Gnade. Vielleicht geht es euch auch so? Denen es so oder so ähnlich geht, findet ihr nicht auch, dass dieses Geschehnis als solches wie ein unsichtbares Band ist, das uns miteinander verbindet?

Neugieriges Lernen ist immer zielführend, doch das ist Deine Entscheidung und ich wünsche mir, dass Du solche Besinnungsmomente auch als sehr werthaltig für Dich persönlich betrachtest.

Und was bringst Du Gutes ein? Ein spontane Frage.

Kannst Du es überhaupt oder sind die Mitweltereignisse, in denen Du lebst für Dich allgegenwärtig bedrohlich oder gar erkennbar lebensfeindlich?
Bist Du gar das kleine Licht, das größtes und umfassenstes Dunkel erhellt, und sei es nur zeitweise?! Oder werden die erkennbaren Lichter um Dich herum qua brutaler Extinktion durch Waffenträgerschaften schlicht ausgelöscht?

Ja, es ist von essentieller Bedeutung, wie Du, ich, jeder andere Mensch sich in den Mitweltkontext einbringt und mit welcher Intention? Du bestimmst ganz alleine, wie Deine Interpretation ist. Und Du enscheidest alleine, wie Du gemäß Deiner Auswahl von Interpretationen „über“-lebst. Dein Handlungsmuster ist das alles entscheidende Momentum. Was , wenn ein hochenergetischer Paradigmenwechseln stattfindet. Ergreift er Dich, weil Du konform gehst mit den Wechselszenarien oder ergreift Dich die Existenzangst, weil z. B. die Wahrheiten ans Licht kommen, z. B. was genau Du durch Deine Handlungsmuster an Leid verursacht hast o.ä..? Bist Du nur noch erfüllt von Existenzängsten, Rachemustern für erlebtes Leid? Oder versuchst Du zu fliehen, dem Desaster zu entgehen, weil Du nicht teilhaben möchtest und willst?

Könnte ja sein, oder? Ich habe viel gelesen dazu. Die Mächtigen wollen für gewöhnlich alles, nur niemand darf ihre Gier und Gefrässigkeit behindern. Störe nicht meine Geschäfte! Und Kriege sind egal wo immer ein Konglomerat vielfältigster Geschäftstätigkeiten.

Doch genau das scheint bei Paradigmenwechseln zu passieren. Menschen verändern ihre gesamte Lebenseinstellung und ihre Alltagshandlungen weisen daraufhin, dass sich die Persönlichkeit beginnt zu verändern. Diese Energie ergreift meist binnen kurzer Zeiträume eine gigantische Anzahl von Menschen, und sei es nur, weil sie hinterfragen und damit ihr erlebbaren Alltage in Frage zu stellen. Und genau dadurch werden sehr viele „Geschäfte“ erheblich gestört. Das hat oft umwälzende Ereignisse zur Folge, was im Nachhinein für gewöhnlich als Revolutionen interpretiert werden kann. Leider gibt es unsägliches menschliches Leid dabei. Ganz zu schweigen von der Mitwelt, die gänzlich zerstört werden kann. Ein ganzes Netz von Desastern kennzeichnet solche Zeiten. Und wenn wir genau hinsehen lernen, erkennen wir die unverkennbare Änderung in den Herzen der betroffenen Menschen und wir können auch besondere „Lichter“ herausarbeiten. Und damit lernen wir schnell, dass es immer schon Menschen gegeben zu haben scheint, die vielleicht ohne ihre Wissen, zumindest aber im Nachhinein als  eine Art  „Träger des Lichts“ erkannt werden können. Und warum das? In Ihnen hat diese unbeschreibliche große Energie einer Wechselzeit, eines Paradigmenwechsels direkt gewirkt. Ich erkenne kein Muster, dass also bestimmte Individuen oder Geisteshaltungen „selektiert“ werden. Leider! Ich schaue vielleicht nicht genau genug hin?!

Die, von denen es Zeugnisse des individuellen Überlebens gibt, berichten von tiefgreifend existenziellen Erlebnissen in ihrem direkten Umfeld. Sei es durch die direkten Erfahrungen mit lebensvernichtender Grausamkeit und Brutalität, sei es durch das erlebte Glück des Überlebens und Überdauerns.

DAS ist mMn bei jedem von uns eine der hochenergetischsten Fragestellungen: Wer bin ich, woher komme ich und wohin gehe ich? Oftmals auch: wer steht mir genau mit was und bei was im Weg und warum?

Brennt es in Dir? Lässt Dich die reflektierend  kritische Beobachtung Deiner Lebenssituation dazu kommen? Warum beginnst Du zu lesen, zu recherchieren? Was hat Dein Mind in diese Richtung getriggert? Liegt es vielleicht in der Luft, wie man so schön treffend im Volksmund dazu sagt?

Dein zutiefst Inneres fragt unaufhörlich und ständig wünscht es eine Lösung. Wenn Du Dich dieser Energie widmest, dann wirst Du aktiv und spürst die wahrlich beeindruckende Kraft einer Liebe, die viel größer ist als Du und ich, als wir alle zusammen, und die sich in Form von Emanzipationsbestrebungen bei jedem Einzelnen zeigen kann.
Anscheinend ist es vor allem die zunehmende Kommunikation miteinander und damit der Austausch zu den „anderen“ Interpretationen des Lebensalltags. Oft ist dieser Weg einer der beschwerlichsten, vor allem dann, wenn Menschen einander wegen Herkunft, Hautfarbe, und meist aus purem Neid und Schadensfreude bekriegen und Hass säen statt aufeinander respektvoll zuzugehen und sich zuzuhören und gemeinsam zu beobachten.  Doch gerade in diesen Wendezeiten kann unschwer erkannt werden, dass „Schranken geöffnet und überwunden werden“, die umwälzende soziale Änderungen hervorrufen. Neue Ideen, neue Träume, neue Initiativen – es vibriert richtiggehend.

Und die ponerologisch Infizierten werden plötzlich diagnostizierbar, weil man deren Muster erkennbar macht und sie damit sozusagen „geoutet“ werden.

Nehmen wir das Beispiel eines narzisstische Veranlagten. Dieser wird alles tun, um sein fragmentiertes Persönlichkeitsbild, das meist duch unzählige, die Mitmenschen schädigende Vorgehensweisen von ihm – dem Narzissten – geprägt wurde, immer als das Wichtigste interpretieren. Ein Narzisst wird sich niemals mit dem Begriff Liebe auseinandersetzen. Und wenn, dann steht davor ein Suffix „Selbst“. Alles arrangiert ein Narzisst zu seinem Vorteil und da er sich völlig bewusst darüber ist, dass Liebe frei ist, wird er sie meist versklaven im Sinne seiner egomanen Selbstüberhöhung. Kennt ihr solche Menschen? Sie sind relativ häufig anzutreffen. Und deshalb sind gerade so mental verstellte Persönlichkeiten im Grund genommen Gift für jedwede zwischenmenschliche Beziehung. Ja, ich gehe so weit zu behaupten, dass sie sogar in der Lage sind, den sozialen Frieden zumindest zeitweise erheblich zu belasten und sogar zu zerstören.

Sie werden bei Paradigmenwechseln meist vehementen Widerstand leisten, denn nicht nur deren Selbstbild ist gefährdet, sondern oftmals auch deren Besitzverhältnisse, die viel zu häufig mit unlauteren Mitteln erlangt worden sind. Durch die genaue Analyse und die vielen neuen Instrumente, die sich in einer sehr schnellen Verbreitung über alle Gesellschaften wie morgendlicher Nebel legen, werden gerade so geartete Minds mit ihren Lügengebilden, Manipulationsgespinsten und immer desaströs wirkenden subliminalen Taktierereien „erkannt“. Und das hat erhebliche und radikale Folgen für eben jene. Nichts fürchten narzisstische Minds mehr als das Infragestellen ihrer Handlungsmuster. Sie zeigen dann gerade die Mixtur, die für alle sie Umgebenden geradezu giftig wirkten. Die beginnende Umorientierung erzeugt aber eine fast therapeutische Wirkung, fast wie eine Art Gegengift.

Zur Zeit bekomme ich wie schon angerissen den Eindruck, dass genau so eine Phase hochenergetischer Ereignisse gerade stattfindet. Vielleicht trügt mich mein Verstand und meine Beobachtungsfähigkeit ja. Genau deshalb forsche ich weiter.

Die unter uns, die meinen, dass ihr Weltbild das einzig und alleinig richtige ist und sich folglich meist sehr darauf kaprizieren, eben diese ihrer Ansicht nach alleinig richtige Lebensinterpretation  ihrem gesamten Mitweltsystem qua Macht aufzudrücken, sind in jeder Mitweltsituation schnell herausarbeitbar und damit als (zer)störende Energien diagnostizierbar.  Ponerologisch indizierbar wird es immer ab dem Moment, wo die Agierenden zu „Konstruktionen“ greifen, um ihre Weltsicht durchzusetzen. An einigen anderen Stellen meiner Texte habe ich das z. B. durch eine charakteristische „Ad-hominem-Strategie“ bereits versucht darzulegen. Und diese ist mMn schnell und treffsicher als ponerologische Indikation Einzelner zu klassifizieren. Sie sind es, die einem Geflecht des Bösen frönen, ja, es sogar oftmals zum Leidwesen vieler Mitweltsituationen despotisch durchzusetzen versuchen und das auch schaffen. Heutzutage benennt man das mit dem seichten und deutlich am Ziel vorbeischiessenden Begriff „Deutungshoheit“.

Solche Persönlichkeiten, die ernsthaft denken, sie seien die hellsten Kerzen auf der Torte, verhalten sich ähnlich wie räudige Raubtiere, denn sie wittern überall Beute, aber auch etwaige Bedrohungen der von ihnen eingenommenen Deutungshoheit. Und genauso fanatisch sind sie bei der Umsetzung desaströser Konstruktionsmuster. Sie lügen sich ihre Weltinterpretation selbst vor und jeder, der davon abweicht oder sogar opponiert, wird zum Todfeind erklärt.“Ich mache Dich fertig“ oder „Sie sollen mich kennenlernen“ sind oftmals zu hören aus ihrem Munde. Sie haben im wahrsten Sinne bereits „abgehoben“ und betrachten sich selbst und die ihnen Folgenden als besondere Menschenwesen und interagieren meist immer nach demselben Muster. „Bist Du für mich, dann schütze und unterstütze ich Dich!“, „Bist Du gegen mich, vernichte ich Dich!“. Und nach Aussen hin, tarnen sie sich mit vermeintlicher Aufgeschlossenheit und Zugewandtheit, um ihr wahres Gesicht, die Raubtierfratze, zu verbergen. Schrecklich. Verkommen. Und extrem gefährlich.

Denkt bitte nicht, dass sie alleine damit sind. Im Gegenteil, Myriaden von Kleingeistern folgen ihnen und dienen mit vorauseilendem Gehorsam, denn sie sind nicht nur infiziert sondern identifizieren sich mit den vorgestellten Lügengespinsten, ohne jedwede Besinnung darauf, was sie an Leid verursachen. Folglich erniedrigen sie sich und unterwerfen sich dem Übel, ohne innezuhalten.
Doch noch einmal, das interessiert mich nicht so sehr wie wenn ich das Gute erkenne und folglich wissen möchte, was macht es, wie macht es und ist es in der Lage,das Böse einzudämmen, und wenn ja, wie genau?! Taucht es einfach so auf? Woher kommt es, wie genau findet der meist rasante Aufstieg oder besser die durchgreifende mentale VEränderung in den jeweiligen Gemeinschaften  statt?

Und dennoch, trotz dieser „durch herausarbeitbare Persönlichkeiten“ induzierten Verseuchung der Lebenssituationen, geschieht anscheinend etwas, was ich nicht ganz verstehe und dennoch tagtäglich spüren und erkennen kann. Regelmässig, so will es scheinen, greifen anscheinend energetische Muster ein, die alle zu erfassen in der Lage sind. Und die vielen, die nach wie vor denken, dass sie mit ihrem kleinen Dasein wichtiger sind als alle andere, sie umgebende Leben, sie sind Raubtiere allenthalben und töten sogar Menschen für ihre durcheinandergeratenen Moral- und Denkmuster. Terror. Ein gewichtiges Instrument der völlig Entarteten. Es gibt gar nicht genug einschlägige Kliniken, um diesen Wesen eine adqäquate und vermeintlich heilende Behandlung zukommen lassen zu können. Und denkt mal nicht, dass diese desaströsen Mentalitäten nicht längst dafür Sorge tragen, dass Kliniken sich in ihrer Hand befinden und damit dem Prinzip der Hilfe zur Gesundung das Prinzip der Gewinnmaximierung übergestülpt wurde. Wer es sich leisten kann, lebt länger und vielleicht gesünder. Wer es sich nicht leisten kann, stirbt früher.

In wissenschaftlichen Kontexten werden solche Geschehnisse gerne Paradigmenwechsel genannt. Sie sind zum Einen gelenkt, zum Anderen – und das ist für mich persönlich um einiges attraktiver – treten sie durchgreifend zu Tage und es gibt keine für mich erkennbare Korrelation mit Hautfarben, sozio-ökonomischen Gegebenheiten, Glaubenssystemen u.e.m.. Ich vergleiche sie mit den zugänglichen Diskrepanzen in einem bestehenden System, das dann anscheinend einen profunden Einfluss üben kann, wenn sich der Paradigmenwechsel erkennbar zeigt. Innerhalb nur weniger Jahre verändert sich einfach alles. Sozial- und Rechtssysteme verändern sich durchgreifend und damit auch die Alltage der in ihnen gerade verweilenden Menschen.

Dagegen sind die vergleichsweise meist plumpen, brutalen und lebenvernichtenden menschlichen Energiemuster ein laues Lüftchen, selbst wenn sie es bewerkstelligen können, dass Millionen von Menschen, Myriaden von uns umgebenden Lebens auf brutale Weise vernichtet werden.
Aus rein energetischer Betrachtung sind die so etwas verursachenden Geister verloren, denn die von ihnen geschaffenen Energien werden für sie selbst irgendwann existentiell werden. Ich denke nicht, dass sie einfach verloren gehen, oder wie eine Jacke abgelegt werden können. Sie sind verbunden mit den Initiatoren. Und wie sich das auswirken mag, das können uns vielfältige Berichte über den Übertritt einzelner Exponierter verdeutlichen.  Ich selbst kenne Geschichten von Geschehniszeugen, die davon berichtet haben, dass sogar Möbel und andere Gegenstände von solchermaßen Infizierten um Verzeihung gebeten wurden.
Auch sie stehen in der Liebe und die ist größer als alle ihre schändlichen Taten zusammen.  Vielleicht führt das zu solchen Obszessionen? Ich kann nicht behaupten, ich wüsste etwas von dieser uns umgebenden Liebe, ausser dass sie die wichtigsten Energieform des Universums zu sein scheint. Und als solche kann man durchaus konstatieren, dass rein energetische Gefälle und Ausgleiche stattfinden, auch wenn sie für uns mit unserem eingeschränkten menschlichen Fähigkeiten kaum nachvollziehbar erscheinen.

Sie zeigt sich hin und wieder. Ich mutmaße, dass eben jene viel stärkere Energie gerade erkennbar wird. Woran mache ich das fest?

Begegnungen und Gespräche –  Lesen und Zuhören.

Immer mehr Begegnungen und Gespräche lassen in mir den Eindruck entstehen, dass uns diese starke Energie zusammenbringt und verbindet. So viel Offenheit und Menschlichkeit widerfährt mir dabei, dass ich die ebenfalls stattfindenen misslichen Erlebnisse immer aktiver und schneller erkennen kann und mich davon distanziere. Das funktioniert nicht ständig aber ich durchlebe eine Art Schulung.

Ich interpretiere diese Ereignisse als genau das, was ich oben bereits angerissen habe.  Hier geschieht genau diese Energie, die zu durchgreifenden Änderungen im Lebenssystem  führt. Ich bin weiß Gott keine aussergewöhnliche Person, doch ich habe gelernt zu Beobachten und herauszubekommen, was genau vor sich geht. Und das Miteinander reden, sich einzubringen, wenn es erlaubt ist, einander Zuhören und situationsgemäß ein gemeinsames Gespräch zu entwickeln, erzeugt eine hochenergetische Kraft. Unabdingbar dafür sind Begegnungsebenen, also alltäglich stattfindende Muster wie z. B. Pendeln, Arbeits- und Ausbildungsstätten u.v.m.. Vor allem aber ist es eine individuelle Angelegenheit, die jeder für sich erfährt oder auch nicht. Denn ob wir aufeinander zugehen, ist und bleibt unsere eigene und individuelle Entscheidung. Auch wenn Du es selbst kaum mehr praktizierst, tief im Innern ist es Dir sehr wohl bewusst, dass nur dadurch etwas sich ändern kann. Solange Du schweigst und innehälst, wird sich gar nichts ändern. Wie auch?! Es ist der Austausch untereinander!

Es ist das aufeinander zugehen, das aufeinander eingehen, das gemeinsame Gespräch zu gemeinsamen Fragestellungen. Hier entsteht mMn der Paradigmenwechsel. Durch gemeinsames Verständnis und gemeinsam versuchte Interpretation der Geschehnisse. Und es gibt solche Zeiten und solche. Momentan überlässt man zu gerne anderen das Reden, ja sogar die Meinungsmache. Sei es aus stumpfer Dummheit, sei es aus Abkehr von anderen Mitmenschen, sei es aus Angst. Das Ergebnis ist dasselbe. Die Verstummung macht es denen einfach, die lauthals agitieren können und es verstehen, sich stets in den Vordergrund zu rücken. Achtet dabei einmal darauf, ob sie dieses Kaprizieren aus empathischen und altruistischen Beweggründen heraus vornehmen, oder ob es gar um teils egoistische Zielsetzungen geht, wie z. B. die Erlangung von attraktivem Einkommen und Machtvermehrung. Letztere sind nicht die wirklichen Faktoren eines stattfindenden Paradidgmenwechsels, sondern meist nur seichtes und viel zu oft ponerologisch induziertes Verdrängungsgehabe auf Kosten anderer. Sehr schnell ist bei genauem Hinsehen der egomane Grundtenor und damit die personifizierbare Vergiftung des unfähigen Mindsets diagnostizierbar. Mit solchen Figuren wird jedwede umwälzende Strömung zu einem Desaster. Man chte deshalb von Beginn an darauf, ob sich solche Mindsets einstellen und entferne sich schnellmöglich von diesen, denn sie sind für alle anderen Mitstreiterschaften sogar lebensgefährlich. Sie neigen dazu, alles, was anders lebt, denkt, handelt sogar zu verfolgen und auszumerzen. Nicht umsonst gibt es die Weisheit, dass die Revolution ihre eigenen Kinder frisst. Das ist dann leider kein Paradigmenwechsel sondern schiere Tyrannei.

Ich persönlich praktiziere das offene Gespräch und mache damit sehr gute Erfahrungen. Vielleicht – so kommt es mir meist vor – bin ich auch nur ein Spinner. Das ist kein Paradigmenwechsel! Es ist eher eine Art Feldforschung meinerseits.

 

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