Wie ein leiser Geist, so durchsichtig

In dieser Zeit der ubiquitären Sprachlosigkeiten und zunehmenden Vermeintlichkeiten geschehen Dinge, die meiner Meinung nach schon bald immense Folgen haben werden für unsere und auch ähnlich gelagerte gesellschaftliche Netzwerke.
Eine der Ursachen sehe ich darin, dass in der Auseinandersetzung um die Deutungshoheit gerade die, die um sie mit allen Mitteln kämpfen, nachhaltig wirkende Irritationen auslösen. Und das insbesondere bei Kindern.
Kinder sind von vielen Meinungsträgerschaften oder sich dazu berufen fühlenden sogenannten Influencern, oder einfach nur auch von Kritikerschaften derselben, gerne angeführt worden, als die Infektiösen, Gefahrenverbreiter und zu Isolierenden. Ich will hier und jetzt nichts dazu ausführen, ob es dazu irgendeine nachvollziehbare wissenschaftliche Grundlage gab oder gibt, denn das überlasse ich gerne denen, die sich um die Deutungshoheit mehr streiten als um die Menschen, für die sie denken, Verantwortung zu haben. Und ich möchte mich abseits der politischen Notwendigkeiten von Sachverstand, Führungs- und Durchsetzungsstärke, Pragmatismus und sogenannter „klarer Kommunikation“ gerne der Sicht der Kinder auf das gerade stattfindende Geschehnis widmen.
Sie sehen die Welt mit ganz anderen Augen als Erwachsene und ich vernehme eigentlich tagtäglich und stetig, dass gerade die „großen Macher“ mit den eben genannten vermeintlich „notwendigen Machereigenschaften“ völlig darin versagen, sich der Sicht der Kinder anzunehmen. Sie versagen meiner Meinung nach vor allem darin, die Welt mit den Augen der Anderen sehen zu lernen, weil sie vielleicht auch viel zu sehr auf ihr vermeintlich herausragendes Ego konzentriert sind und sich dadurch so stark ein- und beschränken, dass sie nur noch sich selbst sehen können oder wollen.

Fatalerweise erweisen sich aber so gelagerte „Lebensanschauungen“ als spätere Ursachen für tiefste seelische Problemkonstellationen bei Heranwachsenden oder dann Heranreifenden. Wenn sich Elternteile dem Kindlichen verschließen, weil sie nur noch sich im Fokus haben, ihre Karriere, ihre vermeintlichen gesellschaftlichen Führungsfunktionen u.ä., dann bleiben viel zu oft die Kinder in ihrer Entwicklung auf der Strecke. Und was ich persönlich am Bedrohlichsten empfinde ist, dass es nun einmal der Gang der Dinge ist, dass aus kleinen Menschen große werden. Und dass sie in vielen, mir sogar persönlich bekannten Fällen, eigentlich nie eine wirkliche Chance von den sie Umsorgenden bekamen, sich zu eigenständigen Persönlichkeiten zu entwickeln.
Ein Grund ist, dass die Eltern eben jene o.a. Prinzipien der Verwirklichung ihrer ganz eigenen gesellschaftlichen Wertigkeiten höher gestellt haben als die „Sorge“ um ihre Nächsten. Vielleicht fällt es euch jetzt beim Lesen dieses kleinen Aufsatzes selbst auf, dass dieses Hinwenden zu „besonderer gesellschaftlicher Leistung“ vieler Erwachsener genau das vermissen lässt, was am Allerwichtigsten für Menschen ist – Liebe und Zuneigung. Und diese benötigt vor allem eines – Zuwendung und damit Zeit!
Wenn gesellschaftliches Funktionieren und „Emporstreben“ einen höheren Wert bekommt als das Kümmern“ um die Eigenen und Nächsten, vor allem also um die eigenen Kindern, dann bleibt es nicht aus, dass der kommunikative Grundkonsens eines sich herausbildenden Vertrauens schlicht und einfach auf der Strecke bleibt. Das zeigt sich u.a. darin, dass im besten Falle aus Verantwortlichen nur noch versorgende Leistungserbringer werden. Im schlechtesten Fall entfernen sich die Entwicklungsstränge der Handelnden soweit voneinander , dass sie sich im wahrsten Sinn des Wortes „aus den Augen“ verlieren.

Obwohl also räumlich betrachtet ganz nah beieinander, sind sie innerlich soweit voneinander entfernt, dass daraus Verlustirritationen vor allem bei den Kindern entstehen können.

Und weil ich euch ganz sicher nicht langweilen möchte mit meinen Ausführungen, möchte ich euch heute dazu anhalten, euch den hier genannten Hinweis zu Gemüte zu führen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr das kleine Lied und die Präsentation einfach erst einmal auf euch wirken lasst.

Ich beleuchte nicht den Hintergrund der Produzentenschaft oder gar die technische Aufbereitung, die Musikkunst u.v.m., sondern mir geht es um die Gesamtschau des hier Vorgetragenen. Um die Wirkung auf mich und vielleicht auch auf euch. Ich denke, treffender kann es schwerlich kaum vorgetragen werden. Im Gegenteil, es ist wundervoll. Es ist die Sicht der Kinder auf das gerade ablaufenden Geschehnis. „Mit den Augen der Kinder“ betrachtet.
„Wie ein leiser Geist, so durchsichtig!“

Die Quellenangabe ist durch das veröffentlichte Stück selbst gewährleistet und wenn es euch gefällt, dann gebt vielleicht ein positives Zeichen dafür ab. Die Leute, die das produziert und daran teilgenommen haben, werden sich bestimmt darüber freuen.

Lebt, liebt, lernt und lacht !

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Kinder-Eltern

Unser Verhältnis zu unseren Kindern – ein Aufsatz über Dich und Dein Kind

Dieser Tage sind viele von uns sicher in ihren Freizügigkeiten ganz erheblich beeinträchtigt. Das betrifft vor allem unsere Kinder, aber auch uns ganz persönlich. Wir sind wie „entmachtet“ und ich denke, ja, das trifft es, wir sind unserer Freiheit beraubt worden durch die, denen wir unser Vertrauen geschenkt haben, indem wir ihnen unsere Stimme gaben.
Das ist nur der Vorspann, um meine Beweggründe dieses Aufsatzes zu erläutern.

Wer kennt es nicht, dass das Verhältnis zwischen uns als Eltern oder Elternteilen zu den Kindern zeitweise oder auch über längere Zeiträume kritisch und angespannt ist? Und das, was jetzt gerade in unserer Gesellschaft passiert, hat durchaus die Kraft, genau dieses Kernverhältnis Kind-Elternteil zu eskalieren, zu vertiefen, sprachloser, „zeit“loser zu machen.
Ganz besondere Situationen sind vor allem dort vorhanden, wo sich die Eltern getrennt haben und nun – sozusagen „on top“ noch zusätzliche Probleme entstehen, z. B. hinsichtlich des regelmäßigen Kontakts, der uns in einer despotischen Art bekanntermaßen eingeschränkt wird.

Seitens der uns Durchregierenden scheint dieses spezielle Thema und die im Grunde genommen erschreckende und verstörende Konfliktfelderweiterung durch aufgedrückte Verhaltensregeln weitestgehend ausgeklammert zu werden, zumindest finde ich selbst kaum Erläuterungen dazu, wie die Betroffenen denn unter den „verordneten Maßnahmenbündeln“ mit ihrer Situation umgehen können.

Bevor ich nun beginne, noch ein Wort zu meiner Situation.
Die Mutter meiner Kinder und ich haben uns getrennt, da waren unsere beiden Kinder ca zweieinhalb und vier Jahre alt. Folglich spreche ich aus der Erfahrung als Scheidungsvater heraus. Ich möchte es gleich vorwegnehmen, meine Kinder und ich haben bis heute ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Erst unlängst hatte ich ein längeres Telefonat mit meinem Sohn und er brachte die Idee ein, dass ich doch unseren Gesprächsinhalt „zu Papier bringen“ solle, weil er die Meinung vertrat, dass meine Aussagen es wert seien, anderen mitgeteilt zu werden, die in einer „kritischen Situation“ mit den Eltern oder eben umgekehrt mit den Kindern leben.
Ich möchte noch besonders hervorheben, dass dieser Aufsatz bitte nicht den Eindruck erzeugen möchte, dass „ich weiß, wie es geht“ oder der Leserschaft gar vermitteln möchte, dass ich selbst ein ganz „großer Hecht im Teich bin“.
Im Gegenteil, ich bin nur Vater von zwei Kindern und ich lerne stets gerne dazu und mache mir Gedanken über ihr Wohl und Wehe, denn ich habe sie dereinst gerufen. Und auch wenn ihre Mutter und ich nun seit über zwanzig jahren getrennte Wege gehen, ich denke, wir haben uns wirklich und wahrhaftig Mühe gegeben, ihnen, also unseren Kindern, ein gutes Leben zu ermöglichen. Deshalb geht es in diesem Aufsatz auch nicht um Elternpaare sondern jedes einzelne Elternteil – Mutter und Vater als Einzelpersonen in Bezug zu den eigenen Kindern. Und falls es mehrere sind, dann um die Zweierbeziehung Kind-Elternteil, denn jedes Kind ist bekanntermaßen anders und jedes bedarf der auf seine Persönlichkeit ausgerichteten Fokussierung.

Wohl denn, beginnen wir.

Wo beginne ich denn nun am Besten?

Eines unserer Themen im o.a. Telefongespräch mit meinem Sohn war die Aussage, dass wir Eltern unseren Kindern gegenüber immer Verantwortung haben, denn wir haben sie schließlich in diese Welt gebracht. Sie sind demnach im wahrsten Sinne des Wortes unschuldig an der Situation. Vielmehr haben wir Eltern es so gewollt. Wir ermöglichten unseren Kindern ihr Leben und wir haben deshalb auch Verantwortung für sie, ganz gleich wie alt sie sind. Diese Verantwortung verändert sich sachgemäß im Laufe der Jahre von einem schützenden und be- und versorgenden Aspekt hin zu einem weisenden und entwickelnden Bereich.
Kinder können also wirklich gar nichts dafür, dass sie in diesem Leben sind. Und wir Eltern sind einzig und alleine Grund und Ursache dafür. Ich denke, das sollten sich alle Eltern immer und immer wieder vergegenwärtigen.
Unsere Kinder sind für gewöhnlich auch so orientiert, dass sie ihre Eltern zunächst einfach nur lieben, weil es die Personen sind, zu denen sie in den allermeisten Fällen auch einen sehr engen Bezug haben.
Sie sind ganz sicher auch nicht geboren worden, um das zu tun, was die Eltern für richtig und notwendig erachten, sondern sie sollten darauf vertrauen können, dass wir Eltern sie als freie Menschen lenken und anleiten und sie nur in verhältnismäßig wenigen, grundlegenden Dingen auch regelnd anführen. Führung und Aus“führung“ sind z. B. bei folgender Beispielsituation notwendig.
Du siehst Deine Kinder nicht mehr. Du wartest. Du wartest immer noch. Dann rufst Du. Sie antworten nicht. Durufst ein zweites Mal und sagst, es ist jetzt NOTWENDIG. Sie „führen“ aus.

Du gehst irgendwo spazieren und es sind viele Menschen um Dich herum. Die Kinder nehmen den Ausflug spielerisch, Du pausierst und sagst Ihnen, hier bitte zu mir, damit ich euch sehen kann. Sie führen aus.

ES sind demnach Situationen, in denen Du unmittelbare Aufmerksamkeit einforderst und die Kinder müssen lernen, dass diese NOTWENDIGEN Führungsansagen der Eltern umgehend ausgeführt werden. Zum Glück sind das nur sehr wenige Begebenheiten, in denen Du so vorgehen musst, doch die wenigen können Dich binnen Minuten in den „roten Bereich“ bringen.

Dennoch bitte ich darum, zu berücksichtigen: unsere Kinder sind nicht auf dieser Welt, um genau das zu tun, was wir Eltern in ihnen sehen und entwickeln wollen. Kinder sind keine Puppen, Roboter, Spielzeuge, mit denen wir Eltern entsprechend verfahren können und dürfen. Und sie sind auch nicht unter uns, um sich immer und immer wieder die ganzen Erfahrungen der Eltern anhören zu müssen oder zu dürfen, wenn diese ihnen irgendwelche Beispiele erläutern wollen, um ihre ganz eigenen Erziehungsabsichten und auf die Kinder bezogenen Ziele zu erzählen. Schon gar nicht, wenn es sie nicht interessiert. Ja, wir Eltern haben die Verantwortung, doch diese darf nicht verwechselt werden mit „Du tust, was ich Dir sage, weil es sonst böse enden wird, weil ich es selbst erlebt habe“ und und und.
Und wenn dann, wie es wirklich häufig geschieht, Eltern wieder auseinandergehen, weil sie sich nicht mehr Riechen und Sehen können, dann vergesst bitte niemals eure Kinder.

Sie sind völlig unschuldig an der Mann-Frau-Situation und -Beziehung.

Und genau dann beginnt ein ganz erheblicher Teil der jeweiligen Verantwortung der beiden Elternteile gegenüber dem Wohl und Wehe für die Kinder. Wie oft erlebe ich es, dass die Elternteile sich trennen und schon kurze Zeit später neue Partner haben. Was denkt ihr, wie das bei den Kindern ankommt? Habt ihr sie gefragt und ihre Meinung und Einstellung dazu angehört. Und habt ihr sie in eure Handlungen integriert? Habt ihr wirklich gelernt, mit den Augen der Kinder die Geschehnisse zu betrachten? UND das auch in eure Erwägungen zu implementieren?

Ich frage das an dieser Stelle deshalb, weil ich den Eindruck über viele Jahre bekommen habe, dass die Kinder nur ein Spielball sind, und dass teilweise sogar ein Elternteil oft so tut, als seien sie gar nicht mehr vorhanden. Leider betrifft das oftmals die Väter.

Hier will ich euch eines mit auf den Weg geben, wenn ich darf.

Seid immer und ständig zuverlässig. Das betrifft sowohl die Unterhaltszahlungen als auch die Besuchszeiten. Was der andere Elternteil mit dem bezahlten Unterhalt anstellt, das darf euch nicht vordergründig kümmern. Oft gibt es Streit über die Höhe dieser Zahlungen und viel zu oft werden die Kinder dann seitens des die Höhe der Zahlungen kritisierenden Elternteils als „Pfand“ oder gar als „Druckmittel“ eingesetzt, wenn es um die, genauso wie die Unterhaltszahlungen, rechtlich geregelten Besuchszeiten geht.

Denkt immer wieder daran: die Kinder sind unschuldig an der Situation.

Sie wurden weder gefragt, ob sie euch als Eltern aussuchen können, noch können sie die jeweilige Situation zwischen den Eltern maßgeblich beeinflussen (zumindest wenn sie noch Kleinkinder und Teens sind). Nicht umsonst hat der Gesetzgeber in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Professionen, die in dieser Sachlage maßgeblich sind (z. B. Kinderpsychologen, Sozialarbeiter, Erzieher und Pädagogen u.v.m.) Orientierungswerte geschaffen, die natürlich zwischen den Elternteilen im Falle einer Trennung „vereinbart“ werden können (Stichwort Scheidungsfolgenvereinbarung) , bevor z. B. eine gerichtliche Trennung erfolgt.

Mir hat bei meiner eigenen Trennung ein erfahrener Kinder- und Jugendpsychologe drei sehr wichtige Ratschläge erteilt, die ich niemals vergessen werde und an die ich mich immer gehalten habe. Ich zitiere sie hier einmal. Vielleicht sind sie für euch relevant? Für mich sind sie es, denn sie legten den Grundstock für ein gute Umgehensweise mit den Stiuationen, die für die Kinder von besonderer Tragweite in ihrer eigenen Entwicklung sind, die aber auch für euch wichtig sind.

1. Du bist IMMER zuverlässig in Sachen Unterhalt und Besuchszeiten. Du wirst niemals auch nur ein einziges Mal unzuverlässig sein. Du wirst das auch einfordern, denn es ist wichtig für DICH und DEINE Kinder, wenn es z. B. um das Thema „Gemeinsame Zeit“ geht.
2. Du kannst gegenüber Deinem Ex-Partner kritisch sein, doch Du trägst das NICHT in Dein Verhältnis zu Deinen Kindern.
3. Du wirst Dir eine Wohnsituation schaffen, in der Deine Kinder ein eigenes Zimmer haben, mit eigenen Spielsachen und einem eigenen Zuhause und das wird solange der Fall sein, wie sie Dich besuchen und noch nicht auf eigenen Beinen stehen.

Deine Kinder brauchen Deine Zuverlässigkeit.

Diese darf niemals aussetzen, ob es Dir nun gefällt oder nicht. Du siehst es als bedeutsam an, selbst zuverlässig zu sein und Dein Ziel ist immer 100%.
Es sind Deine Kinder und Deine Besuchszeiten (bei Paaren – Gemeinsame Zeit), die Du auch nicht ein einziges mal aussetzen wirst, denn sie brauchen diese Form der Verlässlichkeit und vor allem der Vertrauensbildung.

Sollte das nicht so möglich sein – warum auch immer – dann arbeite an Dir. Siehe es bitte immer auch aus Sicht Deiner Kinder. Sie sind unschuldig an der Situation und sie konnten es sich auch nicht frei aussuchen, sondern sie sind in der jeweiligen Situation und können nicht ohne weiteres daraus entweichen. Das betrifft insbesondere die alltäglichen Situationen. Und wenn wir das auf einen gesunden und ganz normalen Familienalltag herunterbrechen, dass wird aus Besuchszeit ein „Miteinander Zeit verbringen“!

Also, sei zuverlässig und kümmere Dich darum, dass Du niemals Aussetzer hast, sei es bei Besuchszeiten oder beim „Miteinander Zeit verbringen“.

Nun werden Kinder, wie alles im Leben, älter und entwickeln sich. Der Schwerpunkt meiner Darlegung liegt hierbei auf dem Begriff „Entwickeln“. Unsere Kinder entwickeln sich jeden Tag, jeden Monat, von Jahr zu Jahr, das steht ausser Frage. Aber fördern wir sie dabei auch? Entwicklung ist, ganz gleich was wir auch unter diesem Aspekt betrachten, immer aufs Engste mit Förderung verbunden. Und hier ganz speziell damit, wie wir als Eltern die Kinder fördern. Nun betrachten viele Eltern nach meinen eigenen Beobachtungen ihre Kinder zu stark durch die „eigene Brille“. Damit meine ich, die Eltern scheinen vermeintlich dazu in der Lage zu sein, zu wissen, was genau Fördern bedeutet.
Wenn Du nur Deine eigene Sichtweise zu diesem Thema betrachtest, dann werden alle Eltern hier sehr viel auszuführen wissen. Eigentlich logisch, oder?! Du weißt, was für Deine Kinder gut ist. Du weißt, was sie lernen usw. sollen, damit „etwas aus ihnen wird“. Doch ist das wirklich Fördern oder ist es nicht eher eine sehr eingeschränkte und damit vielleicht sogar fehlererzeugende Sichtweise der Thematik „Förderung“.
Wenn Du die Welt nur aus Deinem Blickwinkel betrachtest und meinst, das sei die Wirklichkeit, dann denke jetzt doch einmal darüber nach, wieviele Menschen sich Deiner ganz eigenen Sichtweise anschließen werden? Und? Stellst Du vielleicht fest, dass ein und dieselbe Sache, ein- und derselbe Geschehnisablauf ganz unterschiedlich betrachtet werden kann und wird?! Ich möchte Dir nur kurz eine wissenschaftliche Erkenntnis dazu vermitteln. Es gibt einschlägige wissenschaftliche Untersuchungen z. B. zur Wertigkeit von Zeugenaussagen. Und es wurden ganz einfachen Tatsachenbeständen beobachtet und die Aussagen dann ausgewertet.
Wann, wie sah es aus, wieviele Menschen waren zugegen, welche Farbe hatte das Auto, welcher Autotyp war es usw.. Die Ergebnisse dazu zeigen eindeutig, dass 90% aller in einem Tatbestand abgegebenen Zeugenaussagen schlicht falsch sind!
Und jetzt wieder zur Förderung unserer Kinder. Denkst Du vielleicht auch, dass Deine ganz eigene Ansicht nur ein winzig kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit ist und dass Du vielleicht völlig falsch liegst mit den dieser Ansicht zugrunde liegenden Interpretationen von Wirklichkeit?! Wenn es also um die Förderung von Kindern geht, dann gibt es prinzipell zwei unterschiedliche Wege. Den einen Weg habe ich gerade angerissen. Er ist meines Erachtens der, den weit über 90% praktizieren. Der andere Weg ist der, dass Du genau beobachtest und dann Dich selbst reflektierst. Was kann ich denn entwickeln, wo sind Ansätze erkennbar, die für eine Förderung ein erkennbares und nachvollziehbares Potenzial aufweisen? Das bedeutet, dieser Weg ist damit verbunden, dass Du nicht das in den Fokus stellst, was DU als wichtig betrachtest, sondern Du beobachtest, bewertest und förderst das, was Du in Deinen Kindern erkennen kannst. Malen Sie gerne, Lesen Sie, Spielen Sie und mit was, Unterhalten Sie sich gerne, haben Sie Phantasien und äussern diese auch ohne Vorbehalt Dir gegenüber?
Letzteres ist übrigens ein Kennzeichen für Vertrauen zwischen Dir und Deinen Kindern. Gibt es Themenbereiche, die tabu sind? Wie reflektierst Du Phantasien, Träume, Visionen – was auch immer – Deiner Kinder? Lässt Du sie überhaupt zu? Kommen Deine Kindern gerne zu Dir, um Dir von Träumen, Phantasien oder einfach nur von ihrer jeweiligen Interpretation von Geschehnissen zu berichten?
Nimmst Du Dir wirklich Zeit? ZEIT ! Gehst Du auf Ihre Wünsche und Vorstellungen wirklich ein oder müssen sie sich gar Strategien zurechtlegen, um durch Deine Filterblasen zu kommen und damit auch ihr ureigenstes Anliegen überhaupt erst einmal darstellen zu können?
Na!? Ganz ehrlich!?
Ich sehe in dem hier abstrahiert beschriebenen Ablauf eines der Hauptprobleme in der zunehmenden Entfremdung von Kindern und Eltern. Zurück zum Fördern. Der hier angerissene „zweite Weg“ sieht demnach genau hin und fördert zu Beginn vor allem eines, die Phantasie, die Merkfähigkeit, die Kreativität, die Musik, das Malen und Tanzen, was auch immer. Wann habt ihr zum ersten Mal „Memory“ gespielt, gepuzzelt, Spiele des Jahres gekauft und dann gespielt? Wie genau machst Du es denn?
Oder habt ihr zusammen gekocht? Gar etwas gebaut? Gemalt? Neu gepflanzt? Boden bearbeitet? Vögeln zugehört? Einfach nur miteinander verweilt und etwas getan, was auch BEIDE zusammen an etwas teilnehmen lässt?
Das ist ein sehr wichtiger Aspekt des „zweiten“ Wegs. Das Miteinander, das gemeinsam Zeit verbringen. Und das I-Tüpfelchen ist dann, dass Du Dich nicht nur einbringst, sondern einfach z. B. weil Du „entwickeln“ möchtest, Gedanken Deines Kindes zulässt, ohne sie bewertend zu interpretieren, es sei denn – und das ist erneut ein großes Zeichen in Sachen Vertrauen – Du wirst darum eindeutig angefragt oder bekommst „das Wort“ zugeteilt durch Dein Kind.
Dazu komme ich später noch einmal.
Zeit miteinander verbringen, ohne irgendwelchen Sinn außer dem „Miteinander zu sein (Sein)“. Wann und wie oft hast Du solche Zeiten mit Deinen Kindern verbracht?
Warum reite ich so auf dieser Tatsache herum?

Sie ist für mich ein Grund, dass sich Kinder und Eltern voneinander entfernen. Und wenn sie sich voneinander entfernen, dann wird das eigentlich tiefste Vertrauen ausgetrocknet. Denn es sind DEINE KINDER und nicht irgendwelche beiläufigen Begegnungen. Vergegenwärtigst Du Dir das wirklich? Es ist nicht ´mal so einfach dahergesagt.
Wenn Du fördern möchtest, und das ist sehr wichtig, dann schenkst Du Zeit. Und Du forderst und förderst diese gemeinsame Zeit nach Kräften! Das bedeutet, Du animierst auch. Du versuchst, Dein Ziel gemeinsamer Zeit dahingehend zu entwickeln, dass Du immer wieder und wieder einen Weg suchst, um gemeinsame Zeit miteinander zu haben.
Dazu gehört natürlich ein Zeitmanagement, doch das ist schlicht unsere Bringschuld an unseren Kinder, denn wir haben ihnen das Leben ermöglicht und wir wollen nur das Beste. Aber erreichen wir sie mit unserer Absicht auch?
Unsere Kinder sind vor allem eines, sie sind freie Menschen, die ihr freies und unabänderliches Recht haben, Fragen zu stellen, Dir etwas stolz zu zeigen, was sie gemacht oder erlernt haben oder einfach nur davon zu erzählen, was sie gerade bewegt. Und genau dafür kann man „gemeinsame Zeit“ auch zum Einsatz bringen.
Kennst Du es nicht, dass gemeinsame Küchenarbeit, Gartenarbeit, gemeinsames Film anschauen, Musik hören, was auch immer, die Menschen zum Austausch anregt?! Man kommt miteinander ins Gespräch! Und hier genau setzt Förderung des „zweiten Wegs“ an.
Dieser Weg ist u.a. gekennzeichnet davon, dass Du Zeit gibst, zuhörst, nur bewertest, wenn Du dezidiert dazu aufgefordert wirst, dass Du ein Gespräch mit den Komponenten Verständnis, Nachvollziehbarkeit, Trost, Zuneigung, Freude vermitteln, Anteilnahme zeigen „garnierst“. Du förderst also!

Ich kenne eine Mehrheit an Eltern-Kind-Konstellationen, in denen dieser „zweite Weg“ nie beschritten wurde. Noch nicht einmal ansatzweise. Und dafür muss man weiß Gott nicht studiert haben, denn ganz gleich auf welchem intellektuellen Level, ganz gleich in welcher wie auch immer gearteten Lebenssituation Kind-Eltern-Beziehungen stattfinden, immer und immer wieder ist es DEINE Verantwortung, Deine Zuneigung und damit Aufmerksamkeit gegenüber DEINEN Kindern zu zeigen, zu entwickeln, am Leben zu erhalten und ggf. sogar zu fördern. Zeit geben!
Zeit miteinander verbringen und diese Gemeinsamkeit als Zeichen des gegenseitigen Vertrauens und der Liebe immer mit Nahrung zu versorgen, das ist DEINE Verantwortung. Und Du kannst am Ist-Zustand Deines Eltern-Kind-Verhältnisses sehr wohl und treffsicher ablesen, ob dieses Vertrauen, das gerne miteinander Zeit zu verbringen, überhaupt noch vorhanden ist oder ob es jemals wirklich existiert hat und diese Nicht-Existenz dann sogar ein Grund für den Konflikt darstellt, den Du u.a. darin spürst, dass sich Deine Kinder von Dir abwenden.
Und ich meine das wirklich im wahrsten Sinne des Wortes so. Abwenden! Weggehen! Keinen Kontakt mehr! Keinen Austausch! Und egal wie Du Dich auch immer verhalten hast in Bezug auf Deine Kinder, es tut einfach weh! Ja, dieses Abwenden bedeutet für uns als Eltern Schmerzen, denn es spricht unsere tiefsten Instinkte an, die u.a. damit zu tun haben, dass wir als Menschentiere Rudelwesen sind und Rudelmitglieder weggehen zu sehen, das schmerzt einfach, denn es ist ein Verlust für Dich als Individuum wie auch für die gesamte Gruppe oder eben die Familie, das Rudel. Ihr seht, ich fokussiere nicht nur auf das Kind, sondern ich habe auch den Aspekt, der Dich Elternteil direkt anspricht und sich um Dich kümmern möchte und Dich nicht darauf beschränkt, Vorbild, StetsliebendeR, FürsorglicheR, VersorgendeR u.ä. zu sein. Sondern Du als Mensch bist mit denselben Vorgehensweisen zu behandeln. Du bist es genauso wert wie jedes Deiner Kinder.

Und damit bin ich bei dem Aspekt, der dem Kind ab einem bestimmten Alter auch etwas zutraut, ihm die Fähigkeit zuschreibt, eigene Handlungen zu bewerten und zu reflektieren. Wir als Eltern dürfen das durchaus einfordern, denn auch wir sind Menschen, die denselben Respekt, dasselbe Vertrauen und dazugehörige „Zeit-nehmen-Anteile“ benötigen, um uns zu öffnen, die Liebe gestärkt fühlen zu dürfen. Auch wir Eltern haben starke und schwache Momente, wünschen uns immer wieder einmal die „zu uns durchdringende Geste“, um „Zeit miteinander zu bekommen“.

Im Organisationswesen, vor allem wenn es um ausschließlich stringent hierarchische Systeme geht, spricht man gerne von einer sogenannten „Bringschuld“. Das ist der falsche Begriff im hier dargestellten Zusammenhang, denn ich habe bereits oben ausgeführt, dass wenn wir von den großen Begriffen „Schuld“ und „Unschuld“ sprechen, dann würden wir aus diesem Modell der „Bringschuld“ heraus, eine stets und ein Leben lang währende Bringschuld der Eltern gegenüber ihren Kindern ableiten können. Weit gefehlt.
Kinder sind Menschen, die sich entwickeln, die Heranwachsen und dann ihre Rolle und Funktion suchen und finden, sei es befristet, vielleicht auch immer einmal wiederkehrend oder eben ein Leben lang. Und damit werden sie auch eigenständige Persönlichkeiten. Und sie können, wenn wir sie in dieser Hinsicht weisend behandelt haben, auch erkennen mögen, dass ihre Eltern denselben Respekt verdienen, der ihnen als Kinder und Heranwachsende gegenüber „eingebracht“ wurde.

Wenn ich mir so meine Netzwerkssituationen ansehe, dann sehe ich allenthalben, dass eindeutig erkennbare Verhaltensweisen im zwischenmenschlichen Bereich der Familie die Ursache für teils sehr tiefgreifende Konflikte und damit einhergehende Eskalationsstufen sind. Und weil es mir wichtig ist und mein Sohn und ich ein gutes Telefongespräch miteinander zu diesem hier beschriebenen Themenbereich hatten, habe ich meine eigene Sichtweise vorgestellt, um euch vielleicht ein wenig Hilfestellung für „euer Miteinander“ zu leisten.

Zusammenfassend könnte ich hier gerne festellen, dass wir unsere Kinder aufrichtig, liebend weisend und respektierend, dass sie als Mensch wertgeschätzt werden, behandeln können, wenn wir es wirklich wollen. Willst Du es?

Vielleicht konnte ich euch ein paar Hinweise geben, über die ihr jetzt nachdenken könnt oder es eben lasst. Solltet ihr nachdenken und etwas erkennen, das ihr in eurem Alltag genauso empfindet wie ich es hier dargestellt habe, dann ist genau das meine Absicht gewesen. Was ich mir persönlich wünsche ist, dass in der Folge dessen, was ich gerade beschrieben habe, bei euch der Satz vorkommt: „Hast Du einmal etwas Zeit für mich? Ich möchte gerne mit Dir reden!“.

Ja, das beseelt mein Herz und ich freue mich für die, die jetzt mein Lächeln erkennen. Denn dann haben wir beide eine Ebene miteinander gefunden, auf der wir uns Zeit schenken.

Ich ende meine Texte zu gerne mit dem Leitsatz meines Lebens, und deshalb sei er hier als Schlusssatz benannt:

Lebt, liebt, lernt und lacht!

 

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Konzerthäuser und ähnliche Destinationen

Evidenzbasierte Argumentation bedeutet schlicht und einfach, ich habe zugrundeliegende Untersuchungen und Untersuchungsergebnisse und anderweitige Quellenangaben zur Verfügung, um meine Argumentationslinie nachvollziehbar zu machen und um sog. Faktenlagen zu belegen.

Wenn ich z. B. in der Situation wäre, entscheiden zu müssen, ob ich bestimmte Destinationen in geschlossenen Räumen (z. B. einen Konzertsaal, ein Theater, ein Stadion) oder offenen Destinationen (Skigebiet, Naturpark, Naherholungsgebieten) einzuschränken, dann gäbe es je nach Zeitpunkt und damit Vorliegen von wissenschaftlichen Untersuchungsergebnissen prinzipiell drei Vorgehensweisen:

1. Ich habe keine Ergebnisse und schließe
2. Ich schließe und sobald ich Ergebnisse habe, öffne ich unter Berücksichtigung der Ergebnisse
3. Ich habe Ergebnisse, die mir sch…egal sind und ich ziehe meine Linie durch und propagiere mich als den Mutmacher, den Kümmerer, Hauptsache ICH ICH ICH

Zu den Konzerthäusern gibt es eine wegweisende und neue Untersuchung. Schaut bitte unter dem u.a. link und dann schaut euch die Reaktionen dazu an. Wie lange wird es wohl dauern, bis diese Ergebnisse bei allen Entscheidungsträgerschaften (selbsternannten, legitimierten, indirekt legitimierten oder sich einfach nur selbst kaprizierenden) angekommen sind UND wie lange es dann noch dauert, bis die Folgen und Empfehlungen durch die Gehirne gesintert sind und adäquate Änderungen von bestehenden Regelwerken zum „Schutz“ der Bevölkerung zur Folge haben.

https://www.konzerthaus-dortmund.de/aerosolstudie/

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Das europäische Unionsrecht steht über dem nationalen Recht.

Thema: Lockdown-Maßnahmen oder „Nebenwirkungen“ derselben auf Unternehmen, Selbständige, Freischaffende.
Unlängst berichtete ich in meiner nicht immer heimelig und konformen Art, dass es ggf. sehr spannend werden könnte für Exekutivorgane jeglicher staatlichen Ebene, wenn….
Unionsrecht contra nationales Recht unter Bezug auf unternehmerisch relevante Folgewirkungen. I
Ich bin KEIN Rechtsfachmann, dennoch kenne ich mich in einem Teil des Unionsrecht aus, z. B. wenn es um Fördermaßnahmen geht. Hier gibt es nur wenige Ausnahmen, die seitens der EU NICHT ratifiziert und als konform freigegeben werden müssen. Sie umfassen zum größten Teil die unter der sogenannten Daseinsvorsorge definierten gesellschaftlichen Bereiche und werden in Höhe und zeitlicher Befristungdurch durch die EU regelmäßig genehmigt. Dazu gehören z. B. und u.a. Krankenhäuser und Schulen sowie Universitäten (Gesundheits- und Bildungsvorsorge) oder auch der Öffentliche Personennahverkehr u.e.m..
Wenn jetzt der Bund den unternehmerisch tätigen Menschen, ganz gleich in welcher gesellschaftsrechtlichen Form sie am Markt teilnehmen, sog. Überbrückungshilfen anbietet, dann müssen diese natürlich auch eine Konformitätsprüfung durchlaufen, um sicherzustellen, dass sie z. B. nicht zu Beeinträchtigungen und Einschränkungen der Wettbewerbsfähigkeiten im europäischen Kontext führen oder gar Wettbewerbsverzerrungen im selben Kontext zur Folge haben könnten. Kernpunkt dieser Prüfung ist das Beihilferecht. Ich habe dazu bereits berichtet.
Doch nun kommen wir zum Thema der Einschränkungen des Wettbewerbs durch Lockdown-Maßnahmen. Und hier wird es für die betroffenen Menschen, die als Unternehmen eingetragen sind, hoch interessant. Ganz besonders für Unternehmen, die nachweisen können, dass ihre Dienstleistungen grenzüberschreitend angeboten werden oder auch nur angeboten werden könnten. Das mag jetzt etwas schwieriger sein für einen regional und lokal aufgestellten Bäcker oder Frisör sein, denn seine Kundschaft wird für gewöhnlich regional und lokal ausgerichtet sein. Doch in dem Moment wo z. B. Produkte ausserhalb eines Radius von mehr als 50 km zum Hauptumsatzbringer gehören, vor allem dann, wenn es sich um grenznahe Unternehmensstandorte handelt oder eben um exportorientierte Hersteller von Waren und Dienstleistungen, wird es hoch interessant.
Das Unionsrecht schreibt zwingend vor, dass der grenzüberschreitende Waren- und Dienstleistungsverkehr NICHT durch nationale Gesetzgebungen behindert werden darf. Folglich können demgemäß ausgesprochene Zwangsmaßnahmen auf ganz gleich welcher staatlichen Ebene rechtlich bewertet werden. Wenn also z. B. ein Hersteller von Frisörbedarfen, von Kunststoffartikeln u.v.m. durch entsprechende Maßnahmen bei der Herstellung und der Produktion, dem Vertrieb „sanktioniert“ wird und gemäß EU-Recht Einspruch einlegt (Rechtsmittel einlegt in Bezug auf die einschlägige EU-Gesetzgebung), dann ist die Institution, ja sogar der einzelne Sachbearbeiter in der Haftung, falls es um dann stattfindende Gerichtsverfahren geht, denn jede Sanktion darf NICHT das nationale Recht als Begründung heranziehen, wenn es ein darüber liegendes geltendes Unionsrecht betrifft bzw. muss genau dargelegt werden, inwiefern es mit diesem konform ist.
Und genau das ist der Punkt, wo ich nur sagen kann, AUFPASSEN !
Dank eines Interviews der Zeitung Nord-Kurier, das gerade erst veröffentlicht worden ist (und wofür ich sehr dankbar bin), habe ich mich veranlasst gesehen, euch das mitzuteilen.
Der link dazu ist u.a., da ich ja möchte, dass ihr meine Informationen selbst prüfen und euch eure eigene Meinung dazu bilden könnt. Ich persönlich empfehle, dieses wegweisende Interview allen unternehmerisch tätigen Menschen zur Verfügung zu stellen, damit sie ggf. überprüfen lassen können, ob sie weiterführende rechtliche Schritte avisieren, um sich gegen sie im freien Unternehmertum erheblich beeinträchtigende Maßnahmen im Rahmen der Lockdown-Maßnahmen zu verwehren.
Und auch hier gilt das Prinzip des Nicht-Verjährens, wenn denn ein Rechtsmittel fristgemäß und inhaltlich begründet eingelegt wurde. Inwiefern es dort anderweitige Regelungen gibt, befragt bitte Anwaltskanzleien eures Vertrauens, die sich mit dem Unions-Wettbewerbsrecht auskennen. Sicherlich gibt es da einige Kanzleien, die sich sehr gut auskennen.

https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/koennte-eu-recht-den-corona-lockdown-sprengen-0641971201.html

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Überbrückungsgelder – wo sind sie denn? Ein Lösungsansatz

Ich schreibe hier ja auch dem Aspekt heraus, ein Zeugnis zu haben. Ja, ihr ganzen anonymen Denunzianten.Es ist auch an euch gerichtet, die ihr nichts auf die Kette bekommt, ausser den Blockwart zu machen.
Das ist nicht dsystopisch, utopisch oder gar illuminerend, es ist eine ganz wirklich stattfindende Tragödie. Das Sterben der Unternehmen, weil Laien und Selbstdarsteller sich über alle Fachwelt erheben und sich selbst rechtfertigend und euphorisch Mut machend die ganze Gesellschaft mit ihrem selbstgewebten Leichentuch überziehen.
Überbrückungsgelder – wo sind sie, wo bleiben sie?
Es war Fachleuten wie mir von vorneherein klar, dass die Abstimmung auf europäischer Ebene zu Verzögerungen führen wird. Und nun müssen im Nachhinein „Anpassungen“ vorgenommen werden, die sowohl bestehende wie auch zukünftige Antragstellungen ganz erheblich verändern werden oder sogar zu Rückzahlungen und dem Subventionsbetrugsverdacht führen werden. Das ist ganz grosses Kino und ein Schlachtfest der Bürokratien auf dem Rücken des Unternehmertums.
Dabi gibt es ein geeignetes Instrument, das schon seit Jahrzehnten bekannt und vor allem praxiserprobt war. Es handelt sich dabei um „Regionalisierte Teilbudgets“. Macht euch schlau. Sie sind regional-lokal ausgerichtet und werden sozusagen vor Ort auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte zur Anwendung gebracht. Eine EU-Konformität bestand und kann schnell revitalisiert werden. Die Vorteile gegenüber der momentanen Anwendung von Förderinstrumenten in sachen Überbrückungshilfen für Unternehmen sind, dass sowohl EU,- Bundes,-Landes- wie auch Kommunalmittel zur kombinierten Kofinanzierung eingesetzt werden können, dass die Ausführung und Kontrolle vor Ort stattfindet und dass sie um Längen schneller treffsicher zum Einsatz gebracht werden können. Und es gibt damit umgangserfahrenes Personal auf allen involvierten Ebenen. Doch statt sich vehement dafür einzusetzen, knicken Landräte, Bürgermeister, Landtags- und Bundestagsabgeordnete, Ministeriale weg. Zum Teil, weil sie es gar nicht wissen wollen, zum Teil,weil es sie Null interessiert, wenn ihnen Fachleute solche Ratschläge geben und tlw. auch, weil sie sich lieber gerade als die Mutmacher und hohle Phrasenschwurbler kaprizieren möchten, weil wir ja eine GROßE LAGE haben.
Doch das hilft nicht in der jetzigen Situation. Im Gegenteil. Es werden tausende Unternehmen und hunderttausende Arbeits- und Ausbildungsplätze vernichtet und es wird Jahrzehnte dauern, wenn es überhaupt möglich ist, das irgendwie zu revitalisieren.
Also merkt euch: Regionalisierte Teilbudgets.
Wer eine bessere Strategie hat, die die o.a. Merkmale aufweist, kann sich gerne an mich wenden. Wer wissen möchte, wie sie funktionieren, wie man sie revitalisiert und kurzfristig zur Anwendung bringen kann, der oder die dürfen sich auch gerne an mich wenden. Ich helfe gerne!

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Regen wir uns doch einfach einmal etwas auf

Dieser Tage regen sich die Gemüter auf, wenn einige der a-sozialen Dienste einen Präsidenten dissen und schlicht abschalten. Die StatraMedn schiessen aus allen Rohren und siganlisieren ZUSTIMMUNG und bewerfen diesen Menschen mit Unmengen an Dreck. Und man echauffiert sich in der verbleibenden Gemeinde doch auf vortreffliche Weise.

Habt ihr es nicht schon selbst erlebt, dass ihr in i-welchen Gruppen disloziert wurdet, weil i-ein Admin meinte, dass das, was ihr von euch gegeben habt „unmöglich“ sei?! Na? Ich bin mir sehr sicher, dass es jedem schon widerfahren ist.

Kennt ihr es nicht sogar aus euren Alltagen, dass in dem Moment wo ihr nicht konformistisch handelt und redet, ihr dem Druck der Menge ausgesetzt wart? Na?!

Seid ihr eigentlich überhaupt auch nur ein einziges Mal gegen den Strom gerichtet geschwommen? Ganz gleich in welcher Ausprägung, ganz gleich in welcher Angelegenheit und in welcher Sache?!

Versteckt ihr euch nicht lieber hinter der wohlig-heimeligen Konformität der Masse, um ja nicht aufzufallen, weil ihr viel zu dünne ausgestattet seid, jemals eine eigene Meinung zu entwickeln und auch darzustellen? Na?!

Und seid ihr nicht auch so ausgerichtet, dass ihr, sobald man euch auch nur ein Quäntchen Macht zugesteht, diese auf fast schamlose Weise durchsetzt?

Ich persönnlich kenne eine überragende Mehrheit von machtlüsternen, narzisstisch-psychopathischen Individuen, die rigide, unsachlich und selbstverliebt nur nach der Befriedigung des eigenen Wohles alles tun oder tun würden. Ich kenne Menschen, die für 50 EURO mehr im Monat und gestützt durch sublime Feinworte des „Ich halte große Stücke auf Sie“-Prinzips alles drangeben und sich nicht zu schade sind, „zu liefern“. Koste es, was es wolle.

Versteht mich bitte nicht falsch! Jede:r ist Schmied des eigenen Glücks. Doch wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und wievielen ist es völlig gleichgültig, dass es Knochensplitter sind, mentale Teil-Vernichtungen von Persönlichkeiten, Hauptsache das eigene kleine Bäuchlein ist wohlgenährt!?! Na?!

Das ist der Alltag und es wird als unkonformistisch interpretiert, eine eigene, individuelle Ausrichtung zu haben. Solange sie ins Konformitätsmuster passt, alles gut. Doch in dem Moment, wo i-ein selbsternannter, gewählter, beförderter „Admin-Wächter“ meint, das sei unpassend, seid ihr fortan dem Druck der reaktionären und oftmals anachronistischen „Befehlssysteme“ ausgesetzt und es werden dann von Tag zu Tag mehr, die aus der Masse heraus anonym – was sonst – oder in erfüllender Gehilfenmentalität funktional gegen euch vorgehen werden. Es sind die Speichellecker, die Gesäßpflegeschaften, die konformistisch ausgerichtete Sozialsysteme zum Horror werden lassen für die, die sich dem entgegenstellen, teils weil sie sogar nur partiell anderer Meinung und Erkenntnis sind und es wagen, das auch darzustellen.

Zurück zum Dislozieren….

Und? Was konntet ihr tun? Wurdet ihr angehört? Hat man euch i-eine Möglichkeit gegeben, euch zu verteidigen oder gar zu rechtfertigen? Nein! Raus und gut!
Und an alle die Admins aus vielen Gruppen, die mich schon entfernt haben, ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und ich finde weit über Dreiviertel dieser Gruppen nicht mehr, weil sie nicht mehr existieren. Ups!

Und nun regen wir uns hier künstlich auf, dass ein Hetzer und Spalter, und das ist wirklich eindeutig zu erkennen gewesen, aus einem a-sozialen Medium entfernt worden ist. Ok, manchmal tun die Wahrheiten weh und dieser Mann hat eine eigenwillige Art der Wahrheitsempfindung gehabt. Ich persönlich trauere ihm nun nicht wirklich nach, dennoch habe ich versucht zu verstehen, was er meinte und tat. Und ich habe Respekt vor ihm, denn eines hat er NICHT getan. Er hat nicht wie alle die anderen vor ihm irgendeinen Krieg in die Welt getragen. Im Gegenteil, er hat sogar versucht, einst vom Krieg – auch mit den Militärkräften seines Landes – zumindest tlw. unterstützt – wieder zu befrieden. Oder war es ein Fake, dass arabische Staaten den Flugverkehr mit Israel wieder aufnehmen und dabei seine Person eine zumindest öffentlich wahrnehmbare Rolle gespielt hat? Ich verstehe nun wirklich nichts von internationaler Politik. Will ich auch nicht, denn das widert mich einfach nur an. Dennoch hat mein Prinzip der Beurteilung nach Handlungen auch hier ganz gut funktioniert. Vielleicht täusche ich mich ja auch. Aber ich finde keinen kriegerischen Konflikt, den dieser Präsident befohlen hat. Ihr vielleicht? Ich finde kein Statement, das er abgegeben hat, das nicht darauf ausgerichtet gewesen wäre, sein Land nicht zu schützen und die wirtschaftlichen Interessen nicht zu wahren. Ihr vielleicht?
ich finde allerdings Taten, die mich erschüttern, wie z. B. den einseitigen Ausstieg aus Abrüstungsverträgen, der mein eigenes Land noch mehr der Gefahr aussetzt, zum Erstziel russisscher Präventions- und Verteidigungsschläge zu werden. Ich sehe Maßnahmen, die dazu führten, dass die russischen Verteidigungslinien nach Westen hin verstärkt wurden, weil Goßmanöver entlang russischer Westgrenzen MIT amerikanischer Unterstützung durchgeführt wurden. Ich sehe die Initiativen der Weltraummilitärischen Aufrüstung, die öffentlichkeitswirksam vorgenommen worden sind. Ich sehe auch, dass seine eigenwillige Innenpolitik zu noch mehr internen Verwerfungen geführt hat.

Dass allerdings ein Privatunternehmen ihm den Zugang sperrt, das ist unverhältnismäßig und dreist. Doch, es ist der Alltag und einjede:r von uns hat entweder selbst so etwas schon erlebt und gespürt, dass er oder sie NICHTS dagegen unternehmen kann, oder er oder sie hat es sogar selbst bereits gemacht, um unbeliebte Argumentationen schlicht zu entfernen. Und wenn es nun an der Zeit ist, dass sich private Unternehmen in die Politik dermaßen einmischen, dass sie Informationsweitergaben verlangsamen, ausdünnen oder sogar ganz abschalten, dann zeigt das nur, dass wir uns alle völlig neu orientieren müssen.

Und genau das geschieht allenthalben. Es ist mMn noch nie so eine Vielzahl neuer Formate entstanden wie im letzten Jahr.. Viele sagen dazu, das sei Spaltung. Ich sage dazu Differenzierung. Druck erzeugt Gegendruck. Die Freiheit der Rede und der Meinung, der Lebensgestaltung ist inzwischen so weit ausdifferenziert, dass es sämtlichen Regierungen nur noch qua diktatorischer Repression gelingt, ihre tlw. verqueren Machtapparate zu erhalten. ich persönlich denke sogar, ihre Tage sind bereits gezählt. Es ist das Internet und die durch Neugierde, kreativen Erfindergeist und unaufhaltsamen Willen zur Selbstbestimmung induzierte Schaffenskraft von Vielen unter Vielen. Und wenn der Druck noch so verstärkt wird seitens der Machthabenden, und ich weiß sehr genau wovon ich hier spreche, denn auch ich werde seit gut zehn Jahren „sonderbehandelt“, ich meine zu spüren, dass diese Kreativ- und Willenskraft der Vielen unter Vielen wie ein Tsunamie über die Welt beginnt zu rollen.

P.S.: Und statt sich aufzuregen über die a-sozialen Medien, wie wäre es denn, wenn ihr euch anderen Formaten zuwendet, um euch ein eigenes Bild zu machen und euch daran zu erfreuen, eure eigene Persönlichkeit zu entwickeln?

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Das Wort, das schärfer ist als jedes Schwert

Seit nahezu zehn Jahren ist er ständigen Angriffen ausgesetzt. Seien es Disziplinarmaßnahmen, seien es Funktions-, Budget- und Personalentzüge, wobei die bisherigen Zeugnisse anscheinend eine andere Sprache sprechen, als es die Maßnahmen in ihrer Vehemenz vermuten lassen. Doch das fällt niemandem auf.

Es ist fast so, als hätte sich binnen eines Jahres die Persönlichkeit völlig verändert und die Arbeitsleistung, die weit über zwanzig Jahre mehrere tausend Arbeits- und Ausbildungsplätze gesichert und geschaffen hat, die viele Millionen an unternehmerischen Fördermitteln in den Landkreis brachten, die Millionen an Subventionen für kommunale Entwicklungsvorhaben vor Ort brachten, die Entwicklung eines gewerblichen Problemgebietes bei der Gemeinde Lehre sowie dessen vollständige VErmarktung und und und …als seien das Arbeiten gewesen, die vom Himmel gefallen wären. Sind sie bei Leibe aber nicht. Sie sind einzig und alleine auf die Kraft und den Durchhaltewillen eines einzigen Menschen zurückzuführen.

Das vergessen sehr viele Menschen allzu gerne. Es wurde nicht ein einziges Mal dafür gedankt, mit Ausnahme eines Menschen, der einst einmal der erste freigewählte Landrat war.

Es wurden diesem Menschen niemals Fairness und Alternativangebote entgegen gebracht.

Also musste er mit dieser Situation klarkommen, ob es ihm gefiel oder nicht. Er hat Kinder zu versorgen, so wie viele zehntausende anderer Menschen in seinem Umfeld. Er musste sich zeitweise externe Hilfe heranholen, um nicht zu verzweifeln.

Doch dann geschah etwas, was diese externen Hilfsangebote erst induzierten. Sie schufen einen völlig anderen Menschen. Sie generierten durch ihre Unterstützungsprogramme die Neuaufstellung einer Persönlichkeit.

Heute, nach fast zehn jahren ständiger Verunglimpfung und Diskreditierung findet derselbe Mensch eine Vielzahl an neuen Aspekten. Und er verwehrt sich gegen den ständigen Druck, indem er völlig neue Aspekte seiner Persönlichkeit entwickelt hat. Es ist dies die kreative Kraft, die jeder Perönlichkeit innewohnt. Der Verstand wird immer schärfer und trotz des weiter zunehmenden Bossings und gesellschaftlichen Drucks verzweifelt dieser Mensch nicht mehr, weil er verstanden hat, dass größter Druck immer auch neue Impulse entstehen läßt in ihm.

Hat er vor fast zehn Jahren noch sehr holprig und unbeholfen seine Gedanken in Worte gefasst, so sind sie heute schärfer als jedes Schwert. Konnte er seine Gedanken nicht in Bildern und Fotos mit Hilfe von Bildbearbeitungprogrammen illuminieren, so ist das heute gar keine Problemstellung mehr, sondern Freude an Formen, Farben und Funktionen. Konnte er noch vor sechs Jahren seine musischen Vorstellungen nur durch Abhören vielfäligster Musikangebote triggern, so spielt er heute ein Instrument so gut, dass er wirklich große Musik sogar begleiten kann. Seine Hände können aus Metall, Stein und Holz Gegenstände erschaffen und er weiß sehr wohl, dass diese verschiedenen Wege und Fertigkeiten ihm völlig neue Möglichkeiten und Potenziale ermöglichen, die er vor knapp zehn Jahren noch nicht einmal erahnte oder sich gar wagte, zu sagen, Nein, es ist kein Traum, sondern ich kann das, weil ich es lernen werden und gelernt habe.

Druck erzeigt Gegendruck.

Er hat Menschen gesehen und gehört, die an diesem Druck zerbrochen sind, weil sie verzweifelt und vereinsamt sogar so schlimm erkrankten, dass sie heute nicht mehr unter uns weilen. Und das geschah nicht, weil sie nicht auch versucht hätten, einen Gegendruck aufzubauen, sondern weil sie durch ihre Mitwelt ständig und mehr und mehr langsam zerlegt worden sind.

Oft denkt er an diese Menschen. Die wenigen, die er persönlich kennenlernen konnte. Mehr als eine Handvoll sind nicht mehr unter uns.

Und heute weiß er, dass sein Wort schärfer ist als jedes Schwert. Er hat viel gelernt darüber, wie Du die, die angreifen und nur eines im Sinn haben, Dich zu zerstören , wie Du sie abwehren kannst bzw. ihnen klar verdeutlichen kannst, dass sie mehr Menschenfresser denn Menschenliebende sind. Warum? Das entzieht sich ihm und oftmals versucht er wie ein Fischer in fischarmen Fanggründen zu verstehen, wie diese Fische sich verhalten und wovon er denn noch leben könnte ausser von Fischen, denn er hat gelernt zu überleben. Er weiß, dass es andere Einweißquellen gibt und er weiß, wo er sie finden kann.

Denken, Schreiben, Gestalten und immer weiter vordringen in Bereiche, die er noch nie zuvor gesehen hat, das ist sein Alltag geworden. Wieviele Male hat es ihm schon den Boden unter den Füßen weggezogen bei seinen Vorhaben und Versuchen. Doch er hat verinnerlicht, dass Du es immer und immer wieder versuchen mußt, denn dann wird sich der Erfolg schon einstellen. Diese Kunst des Beharrens, der Geduld, der Nachdringlichkeit und des stets neuen Versuchs, die kannte er bereits von sich und wußte deshalb genau, dass die ständige Wiederholung, der stete, neue Versuch zwar kraftraubend doch erfolgreich ist. 51% ist Erfolg!

Und so schaut er heute lächelnd zurück und sagt sich: Was eine Wahnsinns Achterbahnfahrt. Ich lebe! Ich liebe! Ich lerne! Ich lache!

Manchmal schießt er über vor Willen, vor Lust, vor Leidenschaft! Ja, das ist so mit kreativen Menschen. Sie werden genau dadurch gekennzeichnet, dass sie niemals aufgeben und an ihren Fertigkeiten stets und ständig arbeiten. Und genau das unterscheidet sie auch von der Mehrzahl der sie umgebenden Menschen. Sie sind unbequem. Sie sind mürrisch. Sie sind kämpferisch und leidenschaftlich. Sie wissen, dass Freiheit nicht vom Baum fällt, vor allem dann nicht, wenn sie in einer geistig umnachteten Mitwelt ausharren und dort ihren Weg versuchen zu gehen.

Und auf dem Weg wohin auch immer, auf dem Weg im Hier und Jetzt entwickelt so ein Mensch auch für ihn neue schriftstellerische Sphären, wie z. B. die Kunst der Dystopie. Und bitte glaubt mir, das sind dunkle Gefilde, denn dystopische Geschichten enden niemals gut. Er fühlt dabei viel Verständnis für die sog. „Schwarzen“, die Gothics, die diese dystopische Kunst teils sogar vollständig in ihre Lebensrealitäten übernehmen, die eine ganz bestimmte Musik, eine besondere Kreativität dann ihr Eigen nennen und sich abwenden von den gesellschaftlichen Alltagen. Sie zeigen es sogar in ihrer Kleidung, ihrer Art der Körpergestaltung. Sozusagen Dystopie gelebt.

Doch für ihn ist es lediglich ein weiterer Aspekt seiner sich entwickelnden Persönlichkeit. Es ist häufig wie ein Raum in einer großen Burg, die er niemals zuvor erkundet hat. Mit dunklen, feuchten und teils gruseligen Verliesen und dunklen, engen Treppentürmen, die wenn das Licht ausgeht und nicht mehr an, zu geradezu neuprägenden Erlebnissen werden, da sie Dich alleine mit Deinen Gefühlen, Ängsten und dennoch großer Angespanntheit beeindrucken. Gehst Du weiter, gehst Du nicht weiter?! Verharrst Du und gibst Dich Deinen Ängsten und Gefühlen hin oder bist Du in der Lage, Dich selbst erkundend weiter voranzugehen, um eine weitere, unbekannte Tür zu öffnen in einen Raum, der Dir einen kleinen Lichtschimmer zeigt. Du gehst weiter, denn Du hast gelernt, Deine Ängste zu beherrschen. Die Augen haben Angst, die Hände fassen zu. Oder anders ausgedrückt. Die Rettung der Ertrinkenden ist Sache der Ertrinkenden.

Genau so oder ähnich ist es, wenn Du die Dystopie als Erzählstil kennenlernst. Gedanken, Ängste, Wut, Verzweifelung, Euphorie, düstere Szenarien allenthalben. Du fühlst die Steigerung Deiner Sinne hin zu ungeahnten Mitteilungen Deiner Mitwelt. Krün, Plau, Rod. Es verändern sich Deine Sinne auf zunächst fast gespenstische Weise.

Und wenn er dann einen weiteren Raum mit diesem klitzekleinen Lichtstrahl erreicht und der Boden unter ihm nachgibt und er fällt und fällt und dann denkt, das ist es jetzt gewesen, dann wacht er in einem Raum auf, der völlig verkehrt herum ist. Die Tür findet sich an der oberen Wand, er sieht Tische, Stühle, Schränke, die an der Decke sind und erneut muß er sich orientieren und lernen, dass diese Verkehrtwelt nur ein neues Prägungsmuster initiiert, so wie es die Todesangst beim vorhergehenden Fall in diesen neuen Raum in ihm erzeugt hat.

So oder so ähnlich ist es, wenn Deine suchende und erkundende Persönlichkeit Dystopien als Erzählstil entdeckt. Du stehst auf in diesem neuen Raum, gehst umher und tastest alles ab, denn Du hast gelernt, dass nur weil eine Weltsituation verkehrt erscheint, weil sie der Schwerkraft vermeintlich nicht mehr Folge leisten will, es irgendeine weitere Option gibt. Jeder Stein, jede Ritze, Du schaut zu, wie Dein Urinstrahl fliesst oder nicht, Du hauchst und beobachtest den vielleicht stattfindenden Weg des ausgehauchten Atems. Die Rettung der Ertrinkenden ist Sache der Ertrinkenden.

Und so genau sind es die Dystopien, die diesen Menschen gerade in Anspruch nehmen. Er erkundet die vielen, neuen Räume und Sphären, die sich ihm auf seinen kleinen Exkursionen in Verkehrtwelten auftun. Nicht immer ein Vergnügen, wahrlich nicht. Und dennoch sind sie ein Aspekt seiner sich entwickelnden Persönlichkeit.

Viele Menschen bekommen Angst, wenn sie seinen dargelegten Erlebnisberichten lauschen oder folgen. Sie lächeln, wenn sie sehen, wie er aus einem sehr festen Gestein ein weibliches Geschlechtsteil herausarbeitet. Sie erschaudern bei Bildern, die er neu zusammenstellt und fragen sich, was ihn dazu veranlasst. Sie sind nur vorübergehende Schaufenstergäste in seiner Welt. Es kümmert ihn nicht mehr, was andere über ihn denken oder wie sie sich fühlen, denn er geht seinen eigenen Weg. Es ist nicht von Bedeutung, ob es jemandem gefällt oder auch nicht.

Seine Gedanken erzeugen Visionen, Utopien, Dystopien, seine Hände gestalten vielleicht fremdartig wirkende Dinge, seine Musik mag befremdlich wirken für einen Großteil der ihn umgebenden Menschen, doch es hat für ihn nicht dieselbe Bedeutung, die es noch vor zehn Jahren hatte, wo er FÜR die Menschen alles gab, um ihnen neue Ipulse zu ermöglichen. Heute ist er ab und zu wie Don Quijote, wie ein Braveheart, ein Looser, einer, der immer wieder Schiffbruch erlebt und dennoch, er ist. Er ist in dieser Welt Zuhause und er gestaltet Erzeugnisse, die seiner Meinung nach erst in einigen Jahrzehnten eine Mehrzahl von Menschen auch innerlich erreichen wird, weil sich die Menschheit und ihre geistig-kreative Fähigkeit gerade erst aus dem Ei herausarbeitet.

Ja, so ist das mit einem Menschen, den ich kenne. Und ich bin glücklich, ihn zu kennen, auch wenn ihr das vielleicht nicht nachvollziehen könnt. Ich respektiere ihn. Ja, ich liebe ihn sogar ein wenig. Vielleicht, weil er so ist, wie ich gerne wäre. Vielleicht, weil er sich die Freiheit nimmt, die ich nicht habe. Vielleicht aber auch, weil er einfach weitergeht und sich nicht umsieht, wenn wir uns voneinander verabschiedet haben.

Und bis ich ihn vielleicht erneut wiedertreffe, lese ich seine Zeilen, schaue mir seine Bilder und Kunsterzeugnisse an, höre seiner Musik zu und dann beseelt mich ein inniger und sehnsüchtiger Wunsch. Mögen die Götter Deinen Weg begleiten und Dich schützen, mein Freund und Bruder ! Ich danke Dir!

 

 

 

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Finde den Fehler

Unlängst habe ich mich zu Inzidenzwerten ausgelassen und folgendes berechnet:

Inzidenzwert: Anzahl der Infektionsnachweis-Werte der letzten sieben Tag geteilt durch Einwohnerzahl und dann multipliziert mit 100.000. Findet ihr es nicht auch interessant, dass die Bezugsgröße Einwohnerzahl sehr selten genannt wird?
Nun, rechnen wir mit einer Kommune, also einer Stadt oder einem Landkreis mit 100.000 Einwohner. Nehmen wir eine Gesamzahl von mit Test nachgewiesenen Fällen von ca. 1000 pro Tag an. Das sind demnach 7.000 Fälle in den sieben Tagen. Geteilt durch 100.000 Bewohneranzahl ergeben 0,07. Diese bezogen auf 100.000 Bewohnergröße ergibt 7.000 als Inzidenzwert pro Woche, die 7-Tage-Inzidenz. Folglich wäre der durchschnittliche Inzidenzwert pro Tag bei 1000.
Nehmen wir einen anderen Fall. Die Bevölkerung beläuft sich auf 92.300. In den vergangenen sieben Tag wurden 6.086 Fälle mit positivem PCR-Test-Ergebnis gemeldet. 6.086 geteilt durch 92.300 ergeben 0,066 mal 100.000 sind 6589 für den 7-Tage-Inzidenzwert. Folglich müsste jeden Tag ein Inzidenzwert von 941,3 erreicht werden.
Das ist schon eine satte Zahl. Doch was genau sagt sie aus?
MAcht euch doch einfach auch selbst schlau und sucht nach der Berechnung des Inzidenzwertes, schaut euch Informationen dazu an, warum und weshalb er eingesetzt wird und den R-Wert ersetzt hat. Und berechnet euch den R-Wert selbst für euren Wohnort, eure Stadt und euren Landkreis, das Bundesland und für welche Bezugsgröße auch immer ihr es möchtet.
Vielleicht habt ihr dann jede Menge Fragezeichen in den Augen. Schön, dann geht es euch wie mir, denn die zugereichten Zahlen wollen einfach nicht zu denen passen, die ihr selbst recherchiert von offiziellen Seiten.
Und bitte, ich mache Fehler. Also rechnet selbst. Und wenn ihr meine Fehler erkennt, dann kritisiert meine dargelegten Rechenbeispiele bitte.

UND NUN ZUM FEHLER

Ich bin schlicht zu doof gewesen, die Tagesunterschiede, also die per PCR-Test nachgewiesen NEUINFEKTIONEN PRO TAG zu berechnen. Stattdessen habe ich Gesamtwerte pro Tag seit Beginn der Aufzeichnungen berechnet. Das ist der FEHLER.

Nehmen wir also das Beispiel meines Landkreises, so habe ich für die 7-Tage-Inzidenz folgendes berechnet. 178 Neuinfektionen binnen sieben Tagen ergibt bei einer Einwohnerzahl von 91.297 einen 7-Tage-Inzidentwert von….194,97. Ups!
Angegeben wurde auf den offiziellen Quellen (Covid-19 Fälle im LK HE, Stand 9.1.2020, 13:45) 187,3 und auf der Seite des Bundeslandes Niedersachsen (aktuelle Lage in Niedersachsen, Stand 10.1.2020 09:00 Uhr) 112,8 als 7-Tage-Inzidenzwert.
Ja, was denn nun?
Wenn sich nicht so drastische Maßnahmen daran knüpfen würden, wäre ich geneigt zu sagen, ach egal. Doch es sind an diesen politisch geschaffenen künstlichen Grenzwert deutlich spürbare gesellschaftliche Sanktionen und Restriktionen geknüpft. Und da macht es schon einen Unterschied ob 194,97, 187,3 oder 112,8 !
Meine eigene Berechnung ergab den höchsten Wert, der vom Landkreis veröffentlichte lag etwas niedriger und der des Landes Niedersachen ist der niedrigste angegebene Wert.
So, ich habe mich selbst korrigiert und hoffe, dass mir nicht wieder ein fataler Verständnisfehler unterlaufen ist.

Und nun noch kurz zu einem weiteren wichtigen Zahlenwerk. Zur Zeit sind im Landkreis 297 Menschen erkrankt. Das sind 0,32 % der Gesamtbevölkerung des Landkreises. Warum dieses Zahlenergebnis nicht benannt wird, das ist mir ein Rätsel, denn Pandemie sieht mMn ganz anders aus.

Von allen gemeldeten Fällen sind 66 % bereits wieder genesen,ca 31% sind als krank gemeldet . Von allen gemeldeten Fällen sind 2,6% leider verstorben. (Stand 09.01.2020; Covid-19 Fälle im Landkreis Helmstedt). Bei den Verstorbenen wird nicht unterschieden ob es die Vorerkrankungen waren, gar die Schutzimpfung oder per zweitem Labornachweis gar das C-Miststück selbst.

Die Heliosklinik in Helmstedt meldet laut eigener Statistik mit Stand 10.1.2021 neun Patienten auf Intensivstation mit Covid. Das DIVI-Intensivregister mit Stand vom 11.1.2021 meldet 8 Patienten, wovon drei invasiv beatmet werden müssen. Die GEsamtauslastung der Intensivbetten mit akuten Covid-Fällen, die intensivmedizinischer Behandlung bedürfen, wird danach mit 25% angegeben für den Landkreis und seine Klinik in Helmstedt.

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Fragen über Fragen und es gibt Lösungen

Fragst Du Dich nicht auch, ob es alles wirklich wahr ist, was Du gerade erlebst?

Es vergeht kein Tag, an dem nicht alles noch enger geschnürt wird, an dem nicht irgendeine Meldung der staatsaffinen Medien scheinbar unwiderlegbare Hinweise veröffentlicht, dass das C+-Miststück gewaltig um sich greift, an dem nicht Bilder der schwarzen Exekutivausführenden abgelichtet werden, die für die Durchsetzung noch so fragwürdiger Beschlüsse eines nicht legitimierten Führungsgremiums unseres Landes rigoros durchgesetzt werden, weil Befehl ist Befehl !

Und dann veröffentlicht dieses Agglomerat des Dunklen im nervenaufreibenden Mentalstakkato Todeszahlen, dann erfährst Du, dass irgenwer Gelder für Ärzte, Kliniken und Bestattungsunternehmen bereitstellt, um schnell noch einen Test durchzuführen oder Intensivbetten im Walzertakt erst aufzubauen, um sie dann wieder abzubauen, um Impfzentren einzurichten, um dann erst keinen Impfstoff zu haben, um weiter Testverfahren durchzuspielen, die vielleicht in der Lage sind, nachzuweisen, dass Du Neandertalgene oder deren Bruchstücke hast, die aber bei weitem nicht reichen, um eine Infektion nach medizinischer Definition nachzuweisen. Kurz, es wird fast wie bei einer Theaterinszenierung eines Dramas vorgegangen. Vorhang auf – nächster Akt des Grauens! Vorhang runter – kurzes Durchatmen. Schnell das Kunstblut auf der Bühne verteilen, Umschminken, Aufstellung, Vorhang hoch! Nächster Akt!
Nach dem dritten Vorhang hat sich die Zuschauerschaft schon mehr als halbiert. Zum Ende des letzten und vierten Akts sind nur noch ein paar Menschen im Zuschauerraum. Also läßt die Intendanz kurzerhand das Tonband mit Bravo-Bravo und lautem Klatschen einspielen und die Schauspieler verneigen sich vor- Niemandem, denn selbst die wenigen, die noch auf ihren Plätzen waren, sind einfach nur kopfschüttelnd von dannen gezogen.
Diese Art von Aufführung, so scheint es mir, findet gerade als inszeniertes Pandemie-Stück statt. Und draussen stehen die Menschen zusammen, reden miteinander, lachen, echauffieren sich kurzzeitig, viele stehen an der Kasse und geben ihre Abonnements zurück und als die Intendanz auftaucht, erklingen statt Bravo-Rufen Buh-Rufe.
Und dann fahren und gehen sie alle nach Hause und es wird noch lange darüber geprochen, welch schales Schauspiel sie gerade erlebt haben.
Das, meine Lieben und Werten, das ist unser Alltag geworden. Und ich denke, ihr merkt es genauso wie ich. Die Zeit der trügerischen Schauspiele ist in ihrer letalen Phase angelangt. Sie wird versterben. Neue Medien sind angesagt. Informationen aus profundem Munde machen die Runde. Und wir lächeln in unsere Masken, denn wir ahnen, dass sich etwas völlig Neues den Weg bahnt. Etwas, was nicht auf Lügen- und Intrigenspielen basiert, sondern was auf nachvollziehbaren, personengebundenen Fachinformationen beruht und die wir uns immer öfters auch selbst ansehen und anhören und dann beginnen, selbst zu recherchieren. Noch ist es leise, ganz leise, fast wir ein morgendliches Räuspern kaum vernehmbar, doch ich sehe in den Gesichtern von immer mehr Menschen, dass sie sich genauso wie ich fragen, will ich dieses Lügenspiel noch weiter ansehen und mich daran erfreuen, wenn mir selbsternannte oder funktionsbezogene Befehlsempfängerschaften meine Freiheit nehmen? Mein Eindruck ist, dass es sich gerade ganz erheblich ändert. Und je mehr sanktioniert wird, desto lauter wird das morgendliche Räuspern, das die Blätter rascheln lässt. Könnte es ein Sturm werden? Vielleicht?! Manchen von uns weht es ja bereits eiskalt um die Nase, vor allem denen, die ihre Sanktionsszenarien auf Befehlsbasis ausführen aber genau spüren, die Menschen geben ihre Abonnements zurück und entziehen damit die Legitimation der Aufführungen, denn ein Theater, ganz gleich wo auf dieser Welt, lebt und gedeiht nur, wenn die Menschen Eintritte bezahlen und Abonnements buchen.

Lebt, liebt, lernt und lacht !.

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Molnupiravir und COR-110 – oder wie hoch ist der Unterschied zwischen der Anwendung von ungeprüften Impfstoffen und geprüften Medikamenten gegen das C-Miststück?!

Und manchmal passieren Dinge, die mich vom Hocker hauen. Hier wird demnach eine klinische Studie an einem Medikament durchgeführt, um zu belegen, dass es das C-Miststück in die Schranken weisen kann.

Merkst Du den Unterschied? Ja, oder?!

Wenn es um einen Impfstoff geht wird das Hau-ruck-Verfahren gewählt und beim MEdikament läuft alles nach einem bewährten Schema. Und da ich immer transparent in meinen Recherchen bin, hier der link direkt zur Molnupiravir-Studie.

Und bitte, es komme mir niemand damit, dass es einen aussergewöhnlichen Handlungsdruck gibt. Der existiert nur bei ganz bestimmten – sehr gut nachvollziehbaren – Interessenvertretungen und sog. demokratisch Legitimierten, die völlig vereinnahmt sind von ganz speziellen viruellen Ereignissen, die deren Wahrnehmung anscheinend völlig verklärt. Sie zwingen ganze Gesellschaften in die Knie, um sich ggf. besonders hervorzuheben als die „Mutmacher“ u.ä.. By the way – mit welchen ct-Werten werden C-Tests in Deutschland vorgenommen? Warum werden inzwischen noch nicht einmal mehr zwei Tests gemacht, auch wenn sie mMn mit belegbar kritisch hohen ct-Werten einhergehen?
Hier wird die herkömmliche ärztliche Diagnostik politisch ausgehebelt und das geht ja mal gar nicht. Und warum heulen so viele mit, obwohl sie genz genau wissen, dass es immer einer Differentialdiagnostik bedarf, um symptomhafte Beweise zu erlangen? Viele Kkh machen inzwischen ja zumindest CT´n, um die Lunge genau anzusehen, wenn ein positives Testergebnis vorliegt und sie testen dann mindestens noch einmal. Das wissen hier viele besser als ich.

Ich stelle mir von Tag zu Tag mehr Fragen und bin erschrocken über das erkennbare Maß an Unvernunft bei unseren Entscheidungsträgerschaften, vor allem weil sie Maßnahmen ins Werk setzen, die mMn keinerlei beweisbasierte Hintergründe aufzuweisen haben, ausser den PCR-Tests mit viel zu hohen ct-Werten, mangelnden weiteren notwendigen Differentialdiagnostiken und inzwischen nachweisbar manipulierten Zahlen, u.a. bei den Verblichenen-Statistiken.

Und wenn es mich schon vom Hocker gehauen hat, dann kann ich auch gleich noch etwas mehr Licht ins Dunkel bringen in Sachen Medikament gegen das C-Miststück. Es handelt sich um COR-101, das in Braunschweig, Niedersachsen entwickelt worden ist. Und auch hier gilt, im Unterschied zu den Schnellschüssen in Sachen Vakzine gegen das C-Miststück, es wird ein standardisierter Versuchsablauf vorgesehen, um sicherzustellen, dass u.a. die Wirksamkeit, Verträglichkeit u.ä. gegeben sind oder auch nicht. Hier der link zur COR-101-Studie.

Übrigens, die Argumentation, dass nur weil es ein „paar Nebenwirkungen“ gibt, die auch dokumentiert werden (bis hin zum Tod von Geimpften), sei das Mittel insgesamt betrachtet nicht unsicher, so die Argumentation der F-Checker, ist für mich fast so wie die Argumentation, nur weil es in einem Krieg ein „paar Tote“ gibt, sei der Krieg insgesamt betrachtet aber notwendig und zielführend, um den Sieg zu erringen. Da läuft dieselbe dialektische Argumentationsschiene ab. Krieg ist Krieg und er ist immer widerlich schmutzig. Eine Impfung ist eine Impfung und sie erzeugt immer widerliche Nebenwirkungen. Wie beim Krieg wird es auch bei einer Impfung einen Großteil von Überlebenden geben. Doch was nützt es Dir, mir, uns, wenn die „Nebenwirkungen“ fortan das Leben der Menschen so verändern, dass sie nie mehr so leben und wirtschaften können wie in der Zeit davor? Das ist by the way die Crux mit den politischen Kräften, ganz gleich in welcher Gesellschaftsform sie wirken. Solange keine stringente Kontrolle vorliegt – und sie sind wirklich ganz hervorragend darin, sich jedweder Kontrolle zu entziehen – solange können solche Abläufe wie ich sie gerade angerissen habe, immer und immer wieder ins Werk gesetzt werden Und damit werden Tür und Tor geöffnet für die Lobbyisten der Waffenproduktion, der Industrielobbyisten, für die Kriege DER Wachstumsmotor und damit DER Bediener der Share-Holder schlechthin sind.

Wohl denn,
lebt, liebt, lernt und lacht !

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