ist es scheinbar ein leichtes, die, die im Kampf sind, zum Vergießen des eigenen Blutes anzufeuern. Es ist zudem vergleichsweise von hoher Simplizität, Waffen an die zu verkaufen,die sich niemals selbst in kämpferischen Auseinandersetzungen befinden und sich zudem eine selbst definierte Vermittlungsmarge einstecken!?
So geschieht es jeden Tag, jede Stunde.
Erstere machen es sich wirklich sehr einfach. Sie haben ihre Körper und die ihrer Familien in Sicherheit gebracht, leben auf Kosten anderer von deren Steueraufkommen und können es anscheinand nicht lassen, ihre eigenen Leute an den Fronten dazu aufzufordern, bis zum letzten Tropfen Blut ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Teils lassen sie sich noch alimentieren, indem sie Weiterbildungen, Sportmöglichkeiten und vieles mehr „mitnehmen“ und dennoch ihre vermeintlich einseitigen Todesverherrlichungen weiterhin ins gesellschaftliche Leben zu streuen.
Was ist das für eine Mentalität?
Andere darin zu fordern, ihr Leben für einen Krieg zu vergeuden und sich selbst dreist und oberflächlich an Kriegverherrlichungen zu beteiligen? Warum kämpfen sie nicht selbst? Gibt es keinen eklatanten Personalmangel allenthalben?
Doch, den gibt es offensichtlich!
Ich persönlich empfinde es völlig verwerflich, sich so zu kaprizieren. Davon einmal abgesehen, dass sich viele dieser Klientel darin gefallen, and sog. Feinden den Tod zu wünschen? Sind es nicht alles Kinder oder Eltern, denen sie den Tod wünschen.
Es ist für mich persönlich nicht nachzuvollziehen, warum man sich auf diese Weise – meist sogar öffentlich – gebärdet?
Perfide ist es für mich persönlich, sich dann noch zu bereichern, indem reine Lippenbekenntisse dazu führen, die Kriegsparteien noch mit Leben vernichtenden Waffen zu versorgen. Teils werden sie sogar verschenkt und allzu gerne werden ideologisch-moralische Gründe für dieses abscheuliche Verhalten ins Feld geführt. Und immer und immer wieder werden die vermeintlichen Beweggründe als Rechtfertigungen genutzt, um die eigene Schlechtigkeit schönzureden.Das ist kaum mehr auszuhalten.
Doch tagtäglich wird der Horror weiter vorangetrieben. Und es sind immer Menschen wie Du und ich. Sie unterscheiden sich in Nichts von jedem anderen Menschen, denn sie steigen genauso wie alle anderen aus der oder in die Hose.Aber sie sehen sich als „bessere“ Menschen. Als Menschen, die andere in den Tod schicken, die anderen Menschen todbringende Waffen veräussern und ständig aktiv daran mitwirken, dass das Böse obsiegt. Welch‘ ein Dilemma!