Die Brücke – eine Projektkonzeption

Einige Texte entwickeln sich über Monate, wenn nicht sogar Jahre. Und das geschieht deshalb, weil der Inhalt kompliziert ist und zudem ständig überarbeitet werden muß. Und ja, es gehört auch Geduld dazu und eine Eigenschaft, die heute kaum noch vorhanden ist, die Selbstmotivation. Wenn Du tagtäglich angegriffen wirst, weil Du frei denkst und versuchst, Dich gegen die vielen Unratverteiler zur Wehr zu setzen, indem Du nicht aufgibst, die FREIHEIT der freien und eigenen Entscheidungen zu erhalten, dann wirst Du am eigenen Leib erfahren, wie schwer es ist, sich trotz allen Drucks immer und immer wieder neu zu motivieren, das kleine Licht am leuchten zu halten.

Und selbst wenn Du über Wochen an einem Konzept für irgendeine Entwicklungsprojektierung arbeitest, bedeutet das noch lange nicht, dass alles gut geht. Erst unlängst ist mir das erneut widerfahren, als ich eine Konzeption für weitere Projekte für das Kraftwerksgelände Buschhaus bei Helmstedt angefertigt habe. Dass ich dabei keinerlei Unterstützung aus dem „System“ bekam, spricht Bände. Doch das will ich hier gar nicht vertiefen.

Gründe?

Eigentlich sind sie trivial. Die eine Seite kann es gar nicht, obwohl sie als zentraler Projektierer fungiert (dafür hat sie eine ungemein erotische Pose für Fotos einstudiert) und die andere Seite will es nicht, weil sie alles „kleinhält“, was die eigene Position auch nur ansatzweise gefährden könnte. Wie sagt eine der Hauptpersonen in meinem Roman so treffend:  „Und in den Gehirnwindungen dieser Persönlichkeit marodieren eine Menge Verwirrungen und sind qua Einfältigkeit und allenthalben spürbarer Selbstverliebtheit stark kanalisiert und fokussiert auf das eigene Über-Ich. Fachlich betrachtet bleibt dabei leider fast alles Konstruktive auf der Strecke. Aber, und das muß neidlos anerkannt werden, auch sie beherrscht ungemein erotische Posen und erfreut alle Menschen mit einem souverän wirkenden und gut einstudierten Gehabe.“

An diesem Roman schreibe ich noch viel länger und einzelne Ausschnitte davon haben mir schon sehr denkwürdige Erlebnisse beschert.

Wenn das nichts ist?! Was soll´s.

Ergebnis?

Abgelehnt und natürlich von der zuletzt genannten Position aus diffamiert und diskreditiert. Keine Worte! Inhaltlich betrachtet enthält das Konzept zu geschätzten 90% Projektvorschläge, die inzwischen an anderen Orten und ähnlichen Strukkturindikatoren hoch gefördert werden. 

Ich lasse hier wieder eine meiner fiktiven Hauptpersonen in meinem Roman zu Wort kommen: „So ist das, wenn die bestehenden Systeme von politischen Granden nur noch proklamatorisch okkupiert sind. Dann bleiben alle fachlichen Inhalte einfach auf der Strecke und man kapriziert sich lieber mit eingeübter „Ich-kann-Alles-Pose“ und „kümmert“ sich um wen auch immer, auch wenn niemals irgendjemand gefragt worden ist, ob er oder sie das denn überhaupt wollen. Ich nenne es den Kampf um die Deutungshoheit, denn wenn Fachlichkeit von sog. „politischen Notwendigkeiten“ platt gemacht wird, dann ist dieser Kampf um die Deutungshoheit bereits in vollem Gange. Besonders zerstörerisch ist diese politische Okkupation der Deutungshoheit, wenn die „andere Seite“ nicht mehr gehört wird, wenn demokratische Grundlagen ausser Kraft gesetzt werden und sich die Granden mit ihrer lebenvernichtenden Widerlichkeit wie eine Amöbe über alle Grundrechte und Verfassungsrechte der Menschen legen und sie ersticken. Und dass sie dabei alle möglichen suppressiven Staatsinstrumente zur Anwendung bringen, steht wohl ausser Frage, denn es ist ein Kampf, ja, es ist sogar ein Krieg. Wer ihn gewinnen wird, das sei der Zukunft überlassen, doch der Widerstand war spürbar. Auf den Strassen, in den Gassen, in den vielen neuen Medien, die seit der besagten Zeit vor über einem Jahr entstanden sind. Und je mehr sich die herrschende Kaste auch dagegen wehrte, sie konnte nicht verhindern, dass immer mehr Menschen sich anderweitig informieren und einander dazu in Kenntnis setzen. Und das hat Folgen. Auch wenn wir in Deutschland schon einmal eine Zeit hatten, in der alles Andersdenkende vernichtet wurde, es hat VERLOREN. Unglücklicherweise hat diese Okkupation des „besseren Menschen“ insgesamt mehr als 100 Millionen Menschenleben gekostet.“

Ich bin wirklich sehr hart am arbeiten, um meinen Roman weiterzuentwickeln und weise aus gegebenem Anlass noch einmal deutlich darauf hin, dass es eine FIKTION, ja sogar eine DYSTOPIE ist, die momentan groß im Rennen liegen.

Nun aber zu meiner neusten Projektierung. 

Ich habe sie „Die Brücke“ genannt.

Habe ich mich in den vergangenen Wochen der Eltern-Kind-Problematik und der „Kinder-Interpretation“ in Bezug auf den parasitär okkupierten gesellschaftlichen Wahnsinn gewidmet, fehlt noch der Aspekt der Altwerdenden und alten Menschen sowie der scheinbar durch die gesellschaftlich allgemein akzeptierte „Verdrängungstatktik“ ins Abseits Geschobenen.

„Ja, die Gemeinschaft besteht aus mehr als dem „politisch verbrämten Kümmerwahnsinn“. Sie besteht z. B. aus Menschen, die niemanden brauchen, der sich „kümmert“, sondern der sie einfach in Frieden läßt. Schon gar, wenn diese unsäglich einfältigen „Kümmerer“ einfach nicht aufhören wollen, ihr mental Erbrochenes als die „Erleuchtung“ zu deklarieren und sich dann in ihrer eigenen Kotze suhlen, weil ihre Gesäßpflegeschaften und mental Retardierten ihnen zujubeln, da sie dann in ihrer Retardiertheit kleine Geschenke erhoffen und man ggf. sogar nur „große Stücke“ auf sie hält.“ So oder so ähnlich spricht ein meiner handelnden Hauptpersonen in meinem Roiman.

„Im Gegensatz zu diesen Schleimspuren intellektueller Degradation habe ich niemanden, der fordert, um darauf zu bauen, dass ich mit letal verschlossener Rosette irgendeinen Müll abliefere. Ich liefere das, was ich für richtig halte. Und ich entscheide selbst, wem oder was ich mich anschliesse. Auch wenn diese Form der einst garantierten grundgesetzlichen Freiheiten heute vergewaltigt und geschlagen im Strassendreck liegt, ich greife ihr unter die Arme, bringe sie in Sicherheit und pflege sie, bis sie wieder aufrecht sein kann. Und sollte ich dabei von der Okkupationsmacht hinweggespült werden, dann versuche ich alles in meiner Macht Stehende, aufrecht zu gehen“, sagt einer meiner Romanfiguren zu einem Ermittler, der im Rahmen der Handlungen festgesetzt wurde und diese Hauptperson dann begleitete, als es darum geht, einige SEK´s zu isolieren und ….ach, was sage ich, lest ihn dann, wenn er fertiggestellt wurde einfach selbst. 

Falls es euch denn interessiert, was genau „Die Brücke“ ist, dann schaut doch bitte hier.

Bleibt wacker.

Lebt, liebt, lernt und lacht.

 

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