Unvorstellbar…und doch geschieht es

Erst zuletzt habe ich mich dazu geäussert, was wir uns so alles vorstellen können.
Die Phantasie ist schliesslich neben der Neugierde eine der treibenden Kräfte menschlicher Entwicklung. Wenn wir uns gemeinsam etwas vorstellen, dann muss das nicht gleichbedeutend mit einem für uns angenehmen Ereignis sein. Es kann sogar der blanke Horror sein. Für die Einen absurd, menschenverachtend, gefühllos und psychopathisch. Für die Anderes ein intensives Wohlfühlprogramm, da sie ihre Visionen für allgemeingültig deklarierend Abermillionen von Ja sagenden, speichelleckenden Gefolgsleuten generieren, die dann ihre verschrobenen Visionen ins Werk setzen.
Deswegen können Plebiszite so ausserordentlich gefährlich sein, vor allem dann, wenn sie, nur weil es ein Volksentscheid ist, ausserhalb der Rechtsnormen gestellt werden bzw.die Rechtsnormen so abgeändert werden, dass im Grunde einst Unvorstellbares plötzlich rechtlich möglich wird. Nehmen wir uns kurz als Beipiel dienend die Todesstrafe, die Abschiebung, die Aufnahme von Menschen auf der Flucht. Denkt ihr, dass sich in unserem schönen Land nicht deutliche Mehrheiten bilden, wenn es um das Pro dieser Themenbereiche geht?! Deswegen dürfen Plebiszite nicht ohne einen eindeutigen Rechtsrahmen stattfinden! Und deshalb ist die in unserer Verfassung verankerte Gewaltenteilung so ausserordentlich wichtig. Diktaturen sind im Unterschied zu den der Gewaltenteilung obliegenden Demokratien diesbezüglich gleichgeschaltet. Einige der existierenden Demokratien sind nur „Hüllen-Demokratien“ und in Wirklichkeit „Parteien-Diktaturen“ oder „Präsidial-Diktaturen“, denn die Exekutive, Judikative und Legislative werden durchgehend von einer Partei oder einem Präsidenten gleichgeschaltet im Sinne der Machtausübung.
Unvorstellbar, um beim Thema zu bleiben,  wären diese Pseudo-Demokratien, wenn es eine strikte Gewaltenteilung gäbe, denn dieser ist wie ein Schutzwall für den verbindlichen und einzuhaltenden Rechtsrahmen z. B. in Form der in der Verfassung fixierten strikten Wahrung der Menschenrechte in Form von Grundrechten. Erst dadurch ist es möglich,  Sanktionen durchzusetzen gegen jene, die versuchen, eine solche Verfassung einfach zu negieren oder durch ständiges juristisches Herumbasteln, z. B. an den verfassungsgemäßen Grundrechten, auszudünnen. In einem gleichgeschalteten Gesellschaftssystem ist das Wahren von Menschenrechten und erst recht das juristische Aufrufen von Verletzungen derselben geradezu ins Gegenteil verkehrt und wird zu einer Straftat gegen den Staat. Der aktuelle Fall eines Arztes, der lange vor dem eigentlichen epidemischen Ausbruch des Corona-Virus gewarnt hat, und vor allem dessen Behandlung durch die Staatsorgane ist geradezu exemplarisch für eine gleichgeschaltete Parteiendiktatur.

Nun berichte ich euch aber vor einer für mich kaum zu fassenden Unvorstellbarkeit. Sie geschieht in meinem Heimatlandkreis. Um euch einzustimmen auf das bevorstehende Thema, ein paar kurze Erläuterungen dazu. Es geht darum, dass der amtierende Landrat als vom Volk 2016 gewählter oberster Hauptverwaltungsbeamte auf Zeit (seine Legislaturperiode dauert fünf Jahre) in Abstimmung mit den anderen, vom Volk gewählten Hauptverwaltungsbeamten der kreisangehörigen Städte und Gemeinden, die Vision einer sog. Wirtschaftsentwicklung auf Kreisebene haben.
Und selbstverständlich haben oder werden sich alle diese kommunalen Selbstverwaltungsorgane – also die dazugehörigen Räte – die nur indirekt vom Volk gewählt werden im, Gegensatz zu den Hauptverwaltungsbeamten (Bürgermeistern),die direkt gewählt werden -mit dem Thema einer gemeinsamen Wirtschaftsentwicklungs-GmbH (hier der Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH) befassen  und beschliessen dazu. Erst unlängst hat bereits die kreiszugehörige Stadt Königslutter und ihr Stadtrat einen positiven Beschluss dazu gefasst. Eigentlich ist es unvorstellbar, dass das geschehen konnte, wenn doch der Kreistag noch gar nicht beschlossen hat. Man mag daran erkennen, dass es Abläufe gibt, die jahrzehntelang erfolgreiche und stillschweigend akzeptierte Verhaltensweisen auf den Kopf stellen. Man darf sogar von Manipulation auf den Gesamtvorgang sprechen, aber auch von der Gefahr, dass ein Stadtrat etwas beschliesst, was vom Beschluss des in dieser Sache wichtigsten Gremiums, dem Kreistag völlig abweicht.

Mir geht es, um es vorweg zu nehmen, nicht darum, dass ich im Zuge dessen beruflich  auf Eis gelegt wurde, und mir geht es auch nicht darum, dass sämtliche Aufgabenstellungen dieser Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH eins zu eins meinem bestehenden und bald dann ehemaligen Aufgabenprofil entstammen. Wenn die politische Steuerung der Verwaltungen in meinem Landkreis denkt, das soll so sein, dann wird man für mich schon eine neue Aufgabenstellung finden (müssen).

Schaut euch einmal die hier dargelegten Dokumente vorher an. Übrigens, es sind öffentlich zugängliche Dokumente, die auf der Homepage des Landkreises Helmstedt veröffentlicht werden und damit jedem zugänglich sind, der über einen Internetanschluss verfügt.
Wenn der Landkreis Helmstedt eine eigene GmbH gründen möchte, dann gibt es gesetzlich festgeschriebene Abläufe, die in ihrer Reihenfolge durchaus variiert werden können. Dennoch ist es aus Sicht vieler Profis in diesem Metier empfehlenswert, eine strategische Vorgehensweise vorzunehmen.
Zunächst sollte demzufolge das zuständige Innenministerium des Landes eine Genehmigung aussprechen. Dieses prüft die Rechtmäßigkeit der GmbH-Gründung.
Dann müssen sich der oder die öffentlich tagenden  Fachausschüsse, dann der nicht öffentlich tagende Kreisausschuss und zuletzt der öffentlich tagende Kreistag mit den für die Gründung einer GmbH seitens der Verwaltung vorgelegten Vorlagen beschäftigen und dazu dann abstimmen. Eine ähnliche Vorgehensweise gilt für alle kommunalen Gesellschafter.
Zudem muss ein Betrauungsakt erfolgen, im Kreistag wie auch den anderen kommunalen Gesellschaftern, also deren Stadt-und Gemeinderäten. Und erst dann kann die GmbH ins Werk gesetzt werden.

Hier nun der Tagesordnungspunkt 11/2020 für den Fachausschuss Wirtschaft, der die gerade genannte Ausschussserie beginnt und einen Empfehlungsbeschluss abgibt. Das bedeutet, er beschliesst nicht im Sinne Ja, so wird das gemacht oder Nein, so wird das nicht gemacht. Der Fachausschuss gibt eine Handlungsempfehlung per Beschluss für den Kreisausschuss und danach dann den rechtlich eigentlich beschliessenden Kreistag ab. Wesentliche Dokumente für die Gründung einer Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH sind die Entwürfe eines Gesellschaftervertrags und eines Finanzierungsvertrag.

Unvorstellbares:

Wenn eine kommunale GmbH ins Werk gesetzt wird, dann gibt es dabei einige kritische inhaltliche Punkte, die allen bei der Gründung Beteiligten bewusst sein sollten oder die diese sich vor einer Beschlussfassung für die Gründung einer kommunalen GmbH bewusst machen sollten.

Um es euch als Leserschaft zu vereinfachen, habe ich hier einen Auszug eines Berichtes des Landesrechnungshofs Schleswig-Holstein anbei gelegt. Zudem habe ich einen Bericht des Deutschen Instituts für Urbanistik verlinkt.

Im Abgleich mit diesen Kenntnissen fällt mir persönlich folgendes ins Auge bei der geplanten Gründung der Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH:

  1. Im Finanzierungsvertrag wird davon gesprochen, dass alle Gesellschafter einen Betrag in Höhe von 3,00 EURO pro Bürger:in bezahlen. Der Landkreis Helmstedt selbst bei einer Bevölkerung von ca. 90.000 Personen also 270.000,00 EURO pro Jahr, die kreisangehörigen Gemeinden und Städte dann entsprechend ihrer Bevölkerungsanteils deutlich kleinere Beträge. Alle Gesellschafter verpflichten sich, bis einschliesslich 2025 diese Finanzierungsbeiträge aufzubringen. Wichtig ist, der Landkreis Helmstedt ist also Hauptfinanzierer = Gesellschafter der zu gründenden GmbH
  2. Im Gesellschaftervertrag dann wird von der Einrichtung eines Aufsichtsrates ausgegangen, dessen Stimmanteile gleich sind. Und das obwohl von den Anteilen der Stammeinlagen der GmbH wie auch des jährlichen Finanzierungsbeitrags der Landkreis selbst die Hauptanteile aufzuweisen hat.
  3. In  einer GmbH geht die Macht von einer Gesellschafterversammlung aus. Sie ist nur dann abwandelbar, wenn das in einem Gesellschaftervertrag entsprechend geregelt ist. Dennoch darf die zentrale Machtstellung der Gesellschafterversammlung nicht ausgehöhlt werden, so dass man etwaig von einer feststellbaren Aushöhlung dieser Befugnisse sprechen kann.
  4. Der, dem oder den Geschäftsführ(er:in)ungen muss ein zentraler und unentziehbarer Kernbereich der Geschäftsführung verbleiben. Dieser ist demnach zwar weisungsgebunden und zwar für gewöhnlich an die Weisungen der Gesellschafterversammlung und nicht wie im vorgelegten Entwurf an die Anweisungen des Aufsichtsrats gebunden. Ein Aufsichtsrat wird für gewöhnlich erst bei GmbH mit mehr als 500 Mitarbeitern eingerichtet, wobei es auch für kleinere GmbH möglich ist, doch der Aufsichtsrat bleibt ein von der Gesellschafterversammlung gesteuertes und damit weisungsabhängiges Organ der Gesellschafterversammlung.

Und somit ergibt sich für mich persönlich eigentlich Unvorstellbares, denn

  1. In dem hier vorgelegten Entwurf eines Gesellschaftervertrags  besteht die Gefahr, dass der Landkreis Helmstedt als Hauptanteilseigner und Hauptfinanzierer keine Macht über seine eigene GmbH ausüben können wird. Zudem wurde fixiert, dass alle Gesellschafter eigene wirtschaftsförderliche Tätigkeiten ausüben können. Ja, wozu denn dann eine „gemeinsame“ Wirtschafts-GmbH?
  2. Die Gesellschafterversammlung wird meiner Meinung nach zu einer machtlosen Hülle, die einmal im Jahr zum Abnicken, gegenseitigen Händeschütteln und Kaffeekränzchen zusammen kommen darf. Von der eigentlich steuernden und gestaltenden Funktion einer Gesellschafterversammlung als zentralem Organ einer GmbH bleiben nur nichtssagende und wenig wirksame Aufgabenstellungen.
  3. Die zentrale Machtfunktion wird auf den Aufsichtsrat verlagert, in dem aber wie unter 1. dargestellt der Hauptfinanzierer und Stammeinlagenhalter nur eine Stimme hat und somit jederzeit von den anderen Gesellschaftern gesteuert und gelenkt werden kann.
  4. Das Organ Geschäftsführung wird zu einer handlungsunfähigen und völlig abhängigen Einheit und weist kein bedeutsamen Kernbereich auf, wie es eigentlich im entsprechenden Gesetz vorgesehen ist.
  5. Aus dem Berichten des Landesrechnungshofs Schleswig Holstein und dem Institut für Urbanistik ist ableitbar, dass bei kommunalen Gesellschaften mbH die Beteiligung der Politik als steuerndem Element für die Gesellschaftsvertretungen ein geregelter (hier zeitlich möglicher Vorlauf) Beteiligungsablauf der politischen Gremien zwingend vorgeschrieben ist, um den Gesellschaftsvertretungen Handlungsanweisungen für die Abstimmung in der Gesellschafterversammlung zu erteilen. Doch der Landkreis Helmstedt hat nur eine Stimme sowohl in der Gesellschafterversammlung wie auch dem hier qua Satzung machtvollen Aufsichtsrat und folglich bestimmen im Grunde genommen Mehrheitsverhältnisse im Aufsichsrat über das Wohl und Wehe der Gesellschaft, selbst wenn die Politik des Hauptanteilseigner und Hauptfinanzierers vielleicht eigene Vorstellungen hat.

Ich bin ob dieses Entwurfs geschockt und es ist für mich unvorstellbar, dass das wichtigste Steuerungsorgan, der zugleich Hauptstammanteilseigner und Hauptfinanzierer dieser zu gründenden GmbH ist, der Kreistag und seine Fachausschüsse zu machtlosen Organen und Instituten werden. Dass sogar im Gegenteil, der vom Volk gewählte Landrat als Organ und Hauptverwaltungsbeamter sich selbst entmachtet und den Kreistag dazu anhalten möchte, die Hauptsteuerung abzugeben und sich in dieser Sache selbst zu entmachten, obwohl er im Grunde genommen die zentrale Steuerungs-und Machtbefugnisse hätte und haben muss.

Nun, ich bin gespannt, denn etwas Unvorstellbareres habe ich in fast 30 Jahren als Bürger dieses Landkreises noch nicht erlebt. Das Sagen haben die demokratisch legitimierten Gremien und das Innenministerium, nicht ich. Dennoch erlaube ich mir, eine inhaltliche Kritik zu veröffentlichen und möchte hier gleich vorwegschicken, dass ich das ausdrücklich NICHT als Wahlkampf betrachte, auch wenn ich 2021 zur Kommunalwahl erneut antreten möchte.
Die Kommunalwahl und damit Wahl für den Posten eines oder einer Lanndrats:rätin wird erneut ein große Herausforderung für mich sein, denn ich habe keine Verwaltung im Hintergrund, um mich wahlkampftechnisch zu positionieren. Demnach habe ich weder einen Chauffeur, der mich zu allen möglichen medienwirksamen Auftritten chauffieren kann, noch verfüge ich über Organe, die wahlkampftechnisch ausgerichtete Presseverlautbarungen und -aktionen vorbereiten können. Ich gehöre auch keiner Partei an, die mich luxusmäßig mal eben kurz nominiert,sondern ich werde erneut über 230 Unterstützungsunterschriften sammeln müssen, um überhaupt auf die Wahlliste bei der Kommunalwahl 2021 kommen zu können.

Doch das ist hier nicht von Belang. Von Belang ist, wie sich das politische Steuerungs- und Kontrollgremium des Kreistages und das Innenministerium zu den hier kritisierten Vorlagen und denen damit verbundenen Beschlussempfehlungen positioniert.

 

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Man stelle sich einfach einmal vor….

Man stelle sich einmal vor, dass eine kommunale Gebietskörperschaft über eine Fläche direkt an einer vielbefahrenen Autobahn und in Fühlnähe zu einem Industriekomplex  (in dem Fall des weltweit größten Autobauers) verfügt.
Sie ist also Eigentümerin dieser Fläche, die zudem ein schnuckelige Größe von knapp 50 Hektar aufweist.  Also ein Stück Land, das aus Sicht der gewerblichen Entwicklung relativ leicht und übersichtlich zu handhaben ist, was Finanzierung der Erschliessung sowie Vermarktung angeht. Das nennt man aus Immobiliensicht ein Goldstück, zudem die benachbarte und für die Bauleitplanung zuständige Stadt sozusagen in Sichtweite liegt und diese Fläche verfügt sogar über einen direkten Autobahnanschluß. Was will man mehr?! Es wäre für Profis in diesem Metier also eine recht einfach zu lösende Aufgabenstellung, sowohl die Erschliessung wie auch die darauf folgende Vermarktung sozusagen im Vorbeimarsch zu handhaben. Denkt man, doch die Geschehnisse belehren einen etwas anderes.
Natürlich gibt es, wie überall in unserem feinen Ländchen, diverse politische Führungskräfte, die sich allzu gerne darin kaprizieren, diese Fläche zu „entwickeln“ oder eben auch nicht. Warum der Eigentümer dieses Filetstückchens erst zum Jahr 2020 ein wenig in die Hufe kommt, belegt, dass es hier kommunalpolitische Feinheiten geben muss, die die doch recht einfache Aufgabenabarbeitung behindern. Nicht vergessen, wir stellen uns das alles nur vor.
Nun gibt es in diesem kleinen Bereich seit einigen Jahren neue politische Granden, die die Entwicklung (also Erschliessung und Vermarktung) auf ihre meist schlapp herunterhängenden Fahnen geschrieben haben. Teils aus der Motivation heraus, allen zu zeigen, was für einzigartige und professionelle Fachleute sie sind, und zum Teil, weil sie sich durch dieses offenkundige Hervortun ihrer scheinbar von den Göttern gegebenen Einzigartigkeiten versprechen, weitere Jahre eines sehr auskömmlichen vom Staat und damit der Bürgerschaft bezahlten Einkommens gönnen zu können. Daran ist nichts Verwerfliches zu finden, denn wollen wir nicht alle unsere Einzigartigkeiten beweihräuchern lassen, wollen wir nicht alle ein kleines Stückchen vom kleinen Heldentum abbekommen?! Wir stellen es uns einfach einmal vor.
Interessant wird es, wenn man etwas in die Tiefe des Geschehens geht, eben weil man sich vielleicht fragt, warum kommen die nicht in die Pötte?
Suchen wir also gemeinsam nach etwaigen Erklärungsansätzen für die Handlungslethargie. Und suchen wir nicht alle, wenn wir uns selbst etwas vorstellen?
Aus finanzpolitischer Sicht sind sowohl die Eigentümerin des Grundstücks wie auch die für die Planung zuständige nahegelegene Stadt hoch verschuldet und leiden seit Jahren daran, dass sie an Bevölkerungsschwund leiden. Mit den abnehmenden Einwohnerschaften verlieren sie wichtige Steuereinnahmen, die an die Wohnbevölkerung gekoppelt sind. Denn es verziehen zum überwiegenden Teil nicht etwa die die kommunalen Kassen belastenden Einwohner, sondern die aktiven und damit Einkommen generierenden Bevölkerungsanteile. Und diese können seit Jahren nicht mehr durch entsprechende Zuzüge kompensiert werden. Und Dank HARTZ-IV-Gesetzgebung wird daraus schnell eine kommunale Schuldenfalle, aus der es kaum ein Entkommen gibt.

Nun hat man also ein hochwertiges Grundstück, das geradezu um eine gewerbliche Nutzung bettelt und hat in Anbetracht der hier kurz zusammengefassten Situation zwei Optionen:

Option 1

Die Eigentümerin übernimmt selbst die Erschliessung und vermarktet dann das Grundstück. Zuvor einigt sie sich mit der für die Planung und später das Betreiben der Erschliessungseinrichtungen zuständigen Stadt insofern als sich beide vertraglich festlegen, auf wen welche Belastungen und Erträge durch diese Erschliessungsmaßnahme zukommen. Hierfür sind genügend Fachleute bei beiden Handlungseinheiten vorhanden, die das berechnen können und, was viel wichtiger in diesem Kontext ist, die Eigentumsverhältnisse wie auch die notwendigen weiteren Schritte bei der Erschliessung und dem nachfolgenden Verkauf sind vergleichsweise einfach, weil direkte Kontaktmöglichkeiten und Zuständigkeiten vorhanden sind.
Sprich, die Führungs- und politischen Entscheiderkräfte sind sich größtenteils sogar persönlich bekannt, was man in der Fachliteratur gerne als Fühlvorteile bezeichnet. Es steht einer zügigen Umsetzung somit, zumindest rein theoretisch betrachtet, nichts im Wege. Dennoch gehen Jahre ins Land und es geschieht herzlich wenig.
Gehen wir als kritische Betrachter dieser obskuren Szenerie davon aus, dass das Vorhaben gerechnet wurde (selten genug) und sich alle darin einig sind, dass das Vorhaben umgesetzt werden soll. Dann wäre es demnach auch berechnet worden, dass der Eigentümer durch den Verkaufspreis auf die Zeit gesehen ein leichtes Plus – mindestens als Kommune aber eine schwarze Null – erreichen kann und die zugehörige Stadt neue Arbeitsplätze schafft, die möglichst auch von „ausserhalb“ dort Arbeit finden und sich ggf. sogar im Wohnstandort ansiedeln. Dieses bringt wiederum zusätzliche Steuereinnahmen ins Stadtsäckel, womit dann zusätzliche Gelder zur Verfügung stehen, die eine Kommune u.a. für Kindergartenplätze, Vorschulen, Schwimmbäder, Sportanlagen, Kulturprojekte und ähnliches verwenden können. Also eine gesunde kommunale Entwicklung. Schön wäre es! Was aber, wenn die durch bundesgesetzliche Regelungen entstandene und stets fortschreitende Verschuldung keine solchen finanziell-organisatorischen Kraft- und Entwicklungsakte zulässt? Was, wenn man sich durch kommunale Knebel-Entschuldungsverträge mit dem Land darauf geeinigt hat, die Verschuldung egal wie zu senken und schon gar nicht, neue Kraftakte wie die Erschliessung und Vermarktung eines solchen Filetstücks anzufangen?!
Dann sind Fördermittel gefragt. Und Fördermittel sind an Vorgaben gebunden, weil die Fördermittelgeber Bund und Land damit bestimmte politisch geeinigte Entwicklungen beabsichtigen und nur diese dann auch fördern. Zudem sind seit vielen Jahren auch Vorgaben der Europäischen Union zu berücksichtigen, die den Bund und die Länder dazu zwingen, eben diese auch einzuhalten und damit etwaige Alleingänge Deutschlands im europäischen Entwicklungskontext verhindern sollen.
Falls dann ausreichend Fördermittel auf der Landesebene zur Verfügung stehen, auch wenn nicht,  beschliesst man vor Ort gemeinschaftlich, sich um diese Fördermittel zu bewerben. Zwischenzeitlich haben sich die Eigentümerin und die Stadt vertraglich geeinigt, denn keiner traut sich alleine zu, dieses Entwicklungsprojekt zu stemmen. Und das liegt nicht oder nur bedingt an fehlenden  Fachleuten im Hintergrund, sondern an den politischen Führungskräften, die herzlichst wenig Plan, vor allem aber immer ihre eigene Karriere (und sonst nichts anderes) im Fokus haben und deshalb nach dem Prinzip handeln: es ist mir doch gleichgültig, ob wir ein finanziell-organisatorisches Risiko stemmen könnten, solange ich wiedergewählt werde. Zwischenzeitlich kommen auch die Landtagsabgeordneten aus den Löchern, weil die etwaigen Fördermittel schliesslich auf Landesebene koordininiert werden, und geben den allseits bekannten pressetechnischen Einheitsbrei von „steter und tatkräftigster Unterstützung“ zum Besten. Großes Kino,  und ein allzu häufig anzutreffendes ländlich idyllisches Hallali, das hier, wie auch anders möchte man sich fragen,  in Szene gesetzt wird.  Leider sind nun alle sich in vollem Tatendrang und illustrer Unterstützerfröhlichkeit Kaprizierenden vor allem durch eines gemeinsam gekennzeichnet: sie haben allesamt vergelcihsweise wenig Plan, denn es geschieht ausser dem heisse Luft verbreiten über Jahre gesehen nichts bemerkenswertes.
Zwischenzeitlich geben die Fördersachstellen auf Landesebene trotz vielfacher inhaltlicher Nachfragen zum Fördervorhaben entnervt auf.
Vor Ort schiebt man natürlich dem Land und seiner Förderinstitution den schwarzen Peter zu. Unglücklicherweise meist auf politisch infame Weise, von wegen die Quergestreiften mögen die Kleinkarierten nicht und die Kleinkarierten haben ja immer alles versucht, doch gegen die Quergestreiften hätten den Kleinkarierten von vorneherein niemals eine Chance gehabt, weil quergestreift einfach nicht kompatibel ist zu kleinkariert.
Nun besinnen sich die Kleinkarierten darauf, ihren völlig vermurksten Vertrag in eine neue Richtung zu lenken. Und zwar die, dass man unbedingt, egal wie, vor Ort einen Beauftragten des Landes benötige, der erkennen möge, wie schwierig kleinkariert sein doch ist, und der dann eben quergestreift Kleinkarierte auf den richtigen Weg bringen möge. Und der solle bitte schön sich nicht nur um dieses kleine Gewerbegebiet kümmern, sondern gleich den ganz großen Wurf in Sachen Kohlenachfolge in die Hand nehmen.
Fatal nur, dass das Geschehen nicht in Frankreich stattfindet, denn dort gibt es eine Zentralregierung. Hier ist das ganz anders. Hier setzt man auf Föderalismus und auf die sog. kommunale Selbstverwaltung, die durch die Klammer eines Landesinstituts sowohl koordiniert als auch im Wettbewerb um die besten Ideen und Konzepte vorangebracht werden soll. Wenn also Kleinkarierte nach einem Oberquergestreifen anhalten, dann endet das bei einem Landesministerium und seinen Instituten. In dem speziellen Fall ist es angezeigt, dass die Förderzuständigkeit für die Erschliessung eines Gewerbegebietes beim Wirtschaftsressort des Landes liegen dürfte. Doch dieses verzweifelt inzwischen an der lokalen Kleinkariertheit, weil diese Fördersummen avisieren, die erkennbar zu großkariert sind und selbst wiederum quergestreiften Angeboten nicht mit Zuarbeiten entgegen gekommen wird, um einen Förderantrag sauber abarbeiten zu können. Die Quergestreiften lassen sich also nicht davon abbringen, dass ihre Fördervorgaben in Klein-Klein-Arbeit abuleisten sind, selbst wenn Oberkleinkarierte denken, dass dramatisch in Szene gesetzte Telefonate und gemeinsames Aufschlagen und Jammern und Zetern eine Änderung dieser Vorgaben herbeiführen könnte. Ein fataler Trugschluß, der aber dank der ausgeprägten Kleinkariertheit nicht etwa dazu führt, sich intensiver den quergestreiften Vorgaben zu widmen, um dann Fördermittel für die Erschliessung des avisierten Gewerbestandortes zu bekommen, sondern man schwelgt in Selbstverliebtheit und -überzeugung und vor allem darin, dass Quergestreifte einfach nicht wüssten, wie kleinkarierte Uhren ticken. Die Quergestreiften, inzwischen vollständig entnervt, geben die avisierten und eingeplanten Fördermittel an ein anderes Projekt weiter, wo die verantwortlichen Kleinkarierten es doch wirklich geschafft haben, die Klein-Klein-Arbeit erfolgreich abzuleisten und so quergestreiftes Fördergeld für ein Gewerbestandortvorhaben erhalten. Und schon ist das Fördervorhaben unseres kleinkarierten ländlichen Idylls futsch! Und, was noch viel schlimmer ist, was aber die Vor-Ort-Kleinkarierten gar nicht merken, weil es einer etwas grösseren und vor allem quergestreifter Intellektualität bedarf, sie brauchen in den nächsten Jahren erst gar nicht mehr vorstellig werden, weil sie einen Grad an Verzweifelung bei der quergestreiften Förderinstitution generiert haben, der prägend und damit nachhaltig geworden ist.

Nun kommt Option 2!

Weil die Kleinkarierten Option 1 völlig versemmelt haben, kommt einer der Kleinstkarierten auf großkariert anmutende Vorgehensweisen – die Option 2!
Wir resümmieren kurz: Kleinkarierte neigen dazu, dass es nicht zielführend ist, größer karierte Vorhaben ins Werk zu setzen, weil quergestreiftes Denken einmal gar nicht kompatibel ist und zudem im Kleinkarierten zu schwelgen, also so eine ländlich eingefärbte Schweinegattermentalität  zu pflegen, dem kleinkarierten Intellektualitätsmuster deutlich eher entspricht als jedes andere, für manche Fachleute sogar vermeintlich besseres Muster.
Nicht, dass Du jetzt denkst, die beissen doch die Schweine!? Fatal error. Schweinehüter sind und bleiben dem Kleinkarierten schon aus Tradition verbunden, denn erstens können sie mal gerade bis zum Gatter denken, und zweitens, das haben wir so und so noch nie so gemacht. Hoch lebe die Schweinegatterdenke, denn es ist der, wenn auch begrenzte, doch in den Augen aller Kleinkarierten, einzig wahrnehmbare Welten- und damit Denkhorizont. Und wer daran zweifelt, dem wird das Schwänzchen allzu schnell coupiert. So ist das eben im Gatter der kleinkarierten Schweinehirten. Ich höre sie grunzen vor Freude über dieses hier dargelegte Lob.

Option 2!
Einer der großen Kleinkarierten zaubert plötzlich einen Investor aus dem Schlapphut. Einen, der alles bezahlt und gleich 1000 und noch viel mehr Arbeitsplätze schaffen wird. Es nimmt nicht Wunder, dass innerhalb kurzer Zeit die neu zu schaffendcn Arbeitsplätze dank dieses Wunderinvestors zwischen mehreren hundert und mehreren tausend variieren. Ja, wirklich! Es kommt bei Kleinkarierten nicht darauf an, die Wahrheiten zu vermitteln, nein, es sind Visionen! Perspektiven! Kleinkarierte neigen zu solchen Vorgehensweisen. Es ist einigen von uns sicherlich der weltberühmte Roman „Farm der Tiere“ bekannt?! Wenn also Napoleon, die dort beschriebene qua Schweineplebiszit ausgwählte Obersau, ansagt, dass etwaige kritische Stimmen nicht in der Lage wären perspektivisch und entwicklungstechnisch zu denken, dann hat das arge Konsequenzen, wie u.a. das Coupieren des sich zu heftig drehenden Anhängels am Hinterteil. Oder eben gleich die Auslieferung an einen weiterverabeitenden Betrieb.
Obersau hin oder her. Das ist doch wirklich großes Kino! Endlich die Erlösung! Und warum das alles? Weil einer der kleinstkarierten Großspurigen dank seines weltmännischen Auftretens (was sich in lang eingeübter Gestik und Mimik sowie geschulter Wichtigstimmungsmache relativ leicht erkennen läßt) und der dazugehörigen Kontakte es doch ganz locker bewerkstelligen kann, hier die großen und quergestreiften Ansiedlungen zu bewerkstelligen. Es nimmt nicht Wunder, dass plötzlich die gesamte Führungsebene des Schweinegatters grunzt und quiekt, was das Zeug hält! Schaut, ihr Säue, wir haben es geschafft! Hier, da ist er, der Großinvestor, der alles zum Besten bringen wird. Klar, er will gleich alles kaufen und Hallo, natürlich wird er auch die Erschliessung selbst bezahlen. Logisch, wir machen dann die Drecksarbeit, also wir betreiben die Erschliessungen und Nein, wir bekommen dafür richtig viel Kohle und selbst wenn nicht, WIR haben Arbeitsplätze geschaffen. Ok, nicht wir, aber WIR haben es ermöglicht. Ok, auch nicht ganz wahr, aber dennoch sind WIR einfach voll wichtig in dieser Angelegenheit. Eigentlich haben WIR gar nichts auf die Reihe bekommen, aber WIR tun so als ob.
Wie? Wer was aushandelt in Sachen Preis und allen damit zusammenhängenden Inhalten? Na, die Obersau natürlich, weil die ist inzwischen schon nahezu quergestreift. Was? Inhaltlich natürlich nicht, aber so rein vom Habitus und dem Verhalten. Das reicht ja wohl. Ihr werdet schon sehen. Erstens glauben wir an alle Quergestreiften, denn die haben die großen Karos schliesslich, die wir nicht haben. Und die werden das schon richten. Dafür sorgen WIR schon.
Überpüft? Was denn? Wie, überprüfen? Wir glauben schliesslich an uns, was ja schon einmal die halbe Miete ist, oder nicht?! Und großkariert Quergestreifte haben das schon zig-mal gemacht. Warum wir nichts überprüfen und euch sagen? Weil ihr es so und so nicht schnallt, so einfach ist. Also senkt die Köpfe und schaut mal auf dem Boden. Wir sorgen dafür, dass ihr ein paar Brotkrumen mehr bekommt. Also feiert uns, eure Obersäue, gefälligst! Denn WIR sind jemand.
Was bitte? Ob  wir es nicht selbst…., also Leute, wir haben echt alles probiert, nur die ganzen Quergestreiften schnallen es ja nicht ab, was wir hier vor Ort wirklich wert sind und vor allem können. Und jetzt kommt die mega geile oberquergestreifte Vollsau daher und wir sollen ihr nicht glauben? Wie krass seid ihr denn ´drauf? Ok, WIR haben Option 1 nicht auf die Reihe bekommen. Aber wir haben jetzt die Option 2 gezogen.
Was? Nein es ist in unserer Geschichte noch nie irgendjemand gescheitert mit Option 2. Ok, da war mal eine Geschichte als ein Investor, dem das Grundstück dann gehörte, insolvent wurde. Und ja. es hat uns Jahre gekostet. Doch, hey ihr Säue, das ist ein Märchen und eine Sage. Schliesslich ist nicht nur unser Denkzyklus an die Verarbeitungszyklen, und damit sehr kurzsichtig, gebunden, und warum sollten wir plötzlich irgendso einem Märchen etwas an Wahrheitsgehalt abgewinnen? Erstens, das ist noch nie unser Ding gewesen, und zweitens, das wird uns nicht passieren, dafür sorgen WIR. Wir werden einen Vertrag machen, der den Investor frei von allen seinen eigenen Vorgaben spricht. Ist doch wohl klar. Ja, das Grundstück ist dann in seinem Besitz und geht in die etwaige Insolvenzmasse ein oder, was natürlich alle hoffen, er versilbert ein günstig eingekauftes Grundstück, da er es wirklich entwickelt. Ist doch egal, oder? WIR haben schliesslich die Kohle eingeheimst und gut ist. Warum also sollten wir kritisch sein. Alles wird gut! Und vergesst einfach all´die heren Wortschwälle, als wir euch davon überzeugen wollten,welches Kaliber wir wirklich sind und das Gebiet selbst planerisch, fördermitteltechnisch und verkaufsorientiert oder auch nicht  „entwickeln“ wollten.

Und nun wollen WIR doch  alle zuversichtlich in die Zukunft schauen, oder nicht?! Oder kann man mit euch etwa keine positive Entwicklung bewerkstelligen,weil ihr ständig nur herummäkelt und nichts besseres zu tun habt, als unsere Fähigkeiten anzuzweifeln?! Was, WIR sind nicht ausreichend qualifiziert? Wer sagt das? Also, einige von uns sind Erfahrungsplaner, Erfahrungsjuristen, Erfahrungssonstwas, das ist mehr als ausreichend für solche einfachen Aufgaben. Wie, was wenn doch etwas geschieht und der Investor nicht unsere Vorgaben erfüllt? Welche Vorgaben denn? Wir vertrauen voll und ganz darauf, dass jemand, der für wenig Geld ein großes Grundstück erwirbt, dieses dann auch entsprechend belegt, oder habt ihr etwa Zweifel daran? WIR nicht! Deshalb bauen WIR auch keine Klauseln in den Vertrag, sondern sind zuversichtlich, dass der Quergestreifte ganz große Dinge vollbringen wird. Zudem sind wir kleinkariert genug, um nicht zu wissen, was passieren könnte. Und was sollen denn solche Fragen? Habt ihr uns nicht ausgewählt, weil WIR die geilsten Säue im Gatter sind?! Doch, habt ihr! Also, Schnauze halten!
Ob das ausgeschrieben wurde? Was denn? Förmlich? Das haben andere Schweinegatter übernommen und ja, wir haben dafür einen Obulus zu entrichten und es geht euch einen Schweineschiss an, ob das gesamte Verfahren bei der avisierten Größenordnung europaweite zur Kenntnis gegeben wurde, um ggf. vielleicht sogar einen besseren Verkaufspreis mit einem besseren Belegungskonzept zu bekommen. WIR haben das schon richtig gemacht. Vergesst nicht, wir sind Erfahrungsplaner, Erfahrungsjuristen und Erfahrungsprojektierer. Euch kann gar nichts passieren und deswegen verbitten WIR uns solch hinderliche und despektierliche Fragen! Und wozu überhaupt ausschreiben, es reicht doch, wenn wir auf bestimmten Kanälen zur Kenntnis geben, dass wir Investoren suchen. Wir müssen dafür nicht ganz Europa involvieren. Schliesslich reicht es, wenn einer einen kennt, der einen kennt. Ausserdem, ihr wisst es doch zu gut, wir haben die richtigen Berater.
Wie, es könnte ein besserer Preis erzielt werden? Wer sagt das denn?! Wir sind ja wohl Schweins genug, um den besten Preis auszuhandeln!
Wie, mit wem denn? Na mit dem einen, wem denn sonst? Und nun reicht es aber mit solchen dreisten Fragen. Seid gefälligst glücklich, dass ihr uns habt und nörgelt nicht immer an uns herum. Wir sind zudem Erfahrungsprojektierer und lassen uns doch von euch hier nicht vorführen. Und die kritischen Anmerkungen werde ich ganz sicher rechtlich überprüfen lassen, denn das geht mir echt zu weit. Ihr sollt mich kennenlernen!

Und so kam es, dass in diesem kleinen Gebiet mit seiner schönen Fläche für Gewerbeansiedlungen verschiedene Optionen gezogen wurden, wovon eine aus purem Dilletantismus versemmelt wurde und somit nur noch die zweite Option blieb. Dass es dabei gewisse und auch durchaus ernsthafte Erwägungen galt, aus dem Weg zu räumen, steht ausser Frage. Doch Kleinkarierte haben eines ganz sicher: einen herausragenden Drang quergestreift und großkariert daherzukommen. Und die Schweine im Schweinegatter grunzen zufrieden und widmen sich ihrer täglichen Nahrungsaufnahme. Und die wenigen, etwas kritischeren, sind inzwischen bereits auf dem Weg zum Schlachthaus.

Zum Glück haben wir uns das nur einmal vorgestellt…

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Warum und wieso schreibe ich zu den Geschehnissen in meinem Landkreis

Es ist eine etwas längere Geschichte. Ich bin ja auch älter, also gibt es auch etwas mehr zu erzählen. Und ich habe sie zeitweise off gestellt, denn ich wollte einige Passagen erst einmal für mich wirken lassen. Ich weiss ja, dass hier einige mitlesen und darüber bin ich durchaus erfreut, doch es sind auch solche dabei, die als Fähnchenschwenker und Sublimsouffleusen eine steile Karriere hingelegt haben oder gerade dabei sind, diese auszubauen. Folglich berichten sie gerne mit Blick nach oben und herausgestrecktem Hinterteil und lesen nicht die Ankündigungen, dass sich der Text binnen kürzester Zeit verändern kann. Gut Ding will zudem Weile haben. Aber jetzt ist er ja wieder da und auf geht´s.

Also nehmt euch einfach etwas Zeit.  Zeit ist so und so etwas sehr wertvolles. Aber sie kann auch sehr sehr lang werden, vor allem wenn Dir Dinge widerfahren, die Dich quälen. Dinge? Nein, es sind meistens keine Dinge sondern deutlich häufiger Handlungen von den Dich umgebenden Menschen. Zumindest ist das in meinem hier geschilderten Fall so.

Zuerst verzeiht mir bitte, dass mein Lektorat aus mir alleine besteht und sich folglich immer wieder ein paar Snytax- und Grammatik-oder einfach nur Rechtschreibfehler in meinen Texten finden. Ich gebe mir redlich Mühe, das möglichst zu vermeiden.

Zudem müsst ihr leider berücksichtigen, dass sich dieser Text in einer Art fortwährenden Entwicklungszustandes befindet. Ich stelle ihn also bereits online, ohne dass er fertig geschrieben ist. Oder, so gerade erst geschehen, stelle ich ihn auch mal off. Da kann sich demzufolge noch einiges bis alles ändern oder Du siehst zeitweise gar nichts von diesem Text. Doch in Anbetracht des Druckes, den man mir durchgängig gegenüber aufbaut, starte ich diesen Versuch einmal und wir werden gemeinsam sehen, wie und wo und ob das überhaupt  enden wird. Oder vielleicht endet es auch gar nicht, sondern wird eine Fortsetzung mit Intermezzi, die sich durch neue Impulse ergeben?! Wir werden sehen.

Dieser Text hat somit bis auf weiteres von der Anlage her ein offenes Ende, was mir zum Zeitpunkt der Erstellung selbst noch nicht bekannt ist. Aber seid bitte mutig und vielleicht auch neugierig. Schliesslich ist es meine kleine Geschichte, die mir hier in meiner beruflichen Funkti0nsausübung vor Ort widerfährt und die ich deshalb hier niederschreibe, einfach auch, um für mich diese unfassbaren Verhaltensweisen zu rekapitulieren. Ausserdem sind viele dieser Geschehnisse meiner Meinung nach geradezu exemplarisch und dadurch vermag diese Story beim Lesen dem einen oder anderen vielleicht die Galle hochkommen lassen. Andere wiederum wird es ggf. in ihrer eigenen Geschichte und in ihren eigenen Erlebnissen bestätigen. Und wieder andere können sogar lächeln. Vielleicht ist die Darstellung der von mir geschilderten Ereignisse auch eine Art Lehrstück für einige. Wer weiss das schon? Schauen wir einfach einmal.

Ich als Schreiber möchte euch offen und ehrlich erzählen, was mir hier im Landkreis Helmstedt in meiner Berufsausübung widerfahren ist.  Es ist im Grunde genommen banal, denn es handelt von niederen Instinkten, Machtgeilheit, Neid, Selbstverliebtheit, opportunistischen Psychopathien und Zerstörungsfreude, und vor allem von meinem Versagen. Ja, ihr habt es richtig gelesen. Ich habe versagt. Versagt dabei, den richtigen (richtig im Sinne von karrierefördernd) Personen sublim und unterwürfigst die Puperze zu kraulen. Versagt aber auch darin, bei der Wahrnehmung eines demokratischen Grundrechts – hier der Kandidatur um ein politisches Wahlamt – die wohlfeilsten Wortwahlen anzuwenden, um euch, werte Leserschaft, Honig ums Maul zu schmieren damit ihr mich wählen könnt.
Es ist demnach kein Text, der irgendwie Veränderungen generieren möchte, sondern eher ein Erlebnisbericht, eine Art Zeitzeugnis vielleicht, ganz sicher aber auch eine Erinnerungsmöglichkeit für mich und alle, die irgendwie mit meinem Heimatlandkreis Helmstedt verbunden sind. Und folglich ist er in seiner Anlage eher trivial. Fast so trivial wie die Geschehnisse, von denen ich hier berichte.

Dadurch dass ich seit Jahren am eigenen Leibe und bei vollstem Bewusstsein ständiges Bedrängen und Drangsalieren erlebt habe und nach wie vor durchleben muss, sind bei mir im Laufe der Jahre einige Krankheitsphänomene erzeugt worden, die man nach ärztlicher Sprechart auch als Burn-out, depressive Phasen bis hin zu Depressionen bezeichnet. Ich habe zum Glück gelernt, wie man sich dagegen positioniert, dennoch kann ich es anscheinend nie mehr ganz beseitigen, vor allem, wenn die Auslöser immer und immer wieder erneuert werden. Gut, ich könnte ja auch Puperzen kraulen, immer schön Abnicken, ganz gleich wie dumm die Hinweise sind, und vielleicht wäre ich dann gesünder geblieben. Ja, man könnte immer irgendetwas anders machen,vor allem so, wie es eine vermeintliche Gruppendynamik von einem erwartet. Aber dem ist nicht so bei mir.
Die Erstellung dieses Textes ist somit auch eine Art von Selbsttherapie. Schreiben befreit. Schreiben bringt dich dazu, das Chaos Deiner Denk- und Gefühlswelten zu ordnen, wenn Du unter erheblichem, kaum aushaltbarem Druck stehst, z. B. weil Du Dich aus Vernunfts- und Sachgründen, aber auch Gründen des aus fachlich-inhaltlichem Widerstand entspringenden Gefühls nicht beugst und anpasst an Geschehnisse, die sich u.a. und wie bei mir speziell beruflicherseits ereignen. Ja, ich gehe direkt ins Eingemachte, ich weiß. Doch irgendwie muss ich ja anfangen,nicht wahr?! Und warum nicht einen Vorspann verfassen, der gleich zu Beginn eine der fürchterlichen Konsequenzen darlegt, die von Aussen erzeugt und erhalten werden. Das ist, als ständest Du ständig unter Strom. Keine Ruhe, kein Entweichen, nichts dergleichen. Und es ist Absicht von denen, die ich hier als Aussen bezeichne.
Und ja, ich habe durch die ganzen Erlebnisse seit 2011 bis heute im Jahr 2019 erheblichen Schaden genommen. Das betrifft nicht nur das berufliche Profil, sondern, und das ist für mich persönlich wichtiger, wie schon o.a. meine Gesundheit. Die durch das von der Führung der Verwaltung ausgehende Mobbing resp. Bossing (natürlich verschleiern die Täter das mit gekonnt inszenierten, disziplinarischen Freiheiten als da wären organisatorische Notwendigkeiten, Personalabtretungen, wichtige Funktionsverlagerungen etc. so dass es schwer wird, ein Mobbing oder Bossing zu belegen und gerichtsfest zu machen), wie z. B. Entzug von Führungsaufgaben, Budgetverminderung, Verminderung von Projekten und Personal, keine Antworten auf schriftlich ausgearbeitete Projektvorschläge, Isolation und Entzug von Zuständigkeiten und und und, entstand bei mir ab Mitte 2014 eine  Depression, die mich sogar dazu brachte, auf dringenden ärztlichen Rat hin eine psychosomatische Klinik aufzusuchen und mich sechs Monate arbeitsunfähig machte. Seitdem habe ich gelernt, mit den immer wieder auftretenden depressiven Schüben umzugehen, die eindeutig durch weitere Massnahmen der Handlenden erzeugt werden. Leider entwickelte sich in der Folge durch ein Fehlverhalten meinerseits in Sachen Ernährung noch eine Diabetes-II und Arteriosklerose. Auch dagegen arbeite ich an und musste mich vollständig neu ein- und in meiner körperlichen Ertüchtigung umstellen. Ich sage nicht, dass diese Krankheiten ausschliesslich auf das Fehlverhalten der o.a. Führungspersonen und deren Erfüllungsgehilfen zurückzuführen ist, doch nach eingehender Analyse durch externe Fachleute (u.a. in der Klinik) und intensive Auseinandersetzung mit den Geschehnissen, die sich bis heute nur noch verschlimmert haben, meinerseits , bin ich inzwischen dessen gewiss, dass sie zu den Auslösern gehören. Und ich habe es nicht erkannt und mich rechtzeitig verändert und muss mich deshalb auch immer wieder aufraffen, nicht aufzugeben und weiter an mir zu arbeiten. Es liegt schliesslich laut der zur Zeit herrschenden Therapieschule immer an einem selbst. Dass das nur teilweise den Kern der Geschehnisse abdeckt, das mag ein kleines Sinnbild verdeutlichen. Wenn Du den ganzen Tag mit Exkrementen beworfen wirst und nicht ohne weiteres ausweichen kannst, dann gründe doch eine Biogasanlage. So die vorherrschende psychsomatische Therapieschule. Oder anders, erfreue Dich daran, denn mit Exkrementen beworfen zu werden ist doch eine total geile Sache. Das sind keine Exkremente, auch wenn Du stinkst wie ein faulendes Stück rohes Fleisch. Das ist gar nicht wahr. Du duftest wie eine Frühlingswiese.
Ich tendiere nach wie vor dazu, dass wenn Dich jemand mit Exkrementen bewirft, dann sammle es als Munition und ballere irgendwann volles Rohr zurück. Noch besser, so handhaben es die Spezialkräfte, gehe zum Gegenangriff über und lass sie ihre Exkremente doch fressen. Doch das ist meine ganz eigene Interpretation, die zugegebenermaßen eine kleine Nuance neben der klassischen Schule der psychosomatischen Therapieansätze ihr karges Dasein fristet.

Welche Version Dir am liebsten ist, das überlasse ich jetzt Dir selbst.

Es kostet mich viel Kraft und Energie, den Kopf im wahrsten Sinne des Wortes über Wasser zu halten. Wie sagte ein Anwalt einmal so treffend zu mir: die wollen sie fertig machen! Mobbing oder, wenn es von der Führungsebene ausgeht, Bossing sind eigentlich recht leicht erkennbar. Ich habe dafür bereits gerade einige Charakteristika angeführt. Für mich selbst kann ich noch etwas hinzufügen. Mobbing und Bossing, wie hier dargelegt, wird durch ein Abschneiden des gegenseitigen Austauschs und eine funktionale Isolation ohne weiterführende Gespräche gekennzeichnet, eine stete und immerdar währende langsame Abschaltung Deines Könnens, Deines Wissens und Deiner Kraft, Dich einbringen zu wollen wird durch entsprechende disziplinarische oder verdeckt disziplinarische „Notwendigkeiten“ begründet und ausgeführt. Und, das ist ein ganz wichtiges Charakteristikum, durch das willentliche Vorenthalten etwaiger Alternativen für Dich selbst. Man darf es durchaus als Folter bezeichnen, denn es enthält einige grundlegende Elemente der Folter wie z. B. das der Isolation und der scheinbar ausweglosen Alternativen.
Genau dieses ist bei mir so. Und ich werde euch im folgenden erzählen, wie sich die Geschichte aus meiner eigenen Sicht darstellt, denn ich habe nichts zu verbergen und bin ein aufrichtiger Mann. Und durch diese Form der Transparenz und Nachvollziehbarkeit wird selbst mir als Verfasser einiges deutlicher und verstehbarer, was ich für sehr bedeutsam halte, denn ich bin auch nur ein Mensch mit Stärken und Schwächen. Doch ich bin eben auch ein Analytiker, der den Dingen auf den Grund geht und versucht, sie in ihrer Systematik durch intensive Beobachtung zu verstehen.

Beginnen wir damit, dass sich seit dem Jahr 2011, genauer seit der Kommunalwahl im September 2011, mein berufliches Leben völlig verändert hat bzw. durch bestimmte Persönlichkeiten restriktiv und per direkter oder indirekter Maßnahmen moduliert wurde. Und das geschah nicht, weil ich es etwa ändern wollte, sondern weil mir seit dem Zeitpunkt eine in meinen Belangen stets hintergründig agierende, ausschnittsweise (also nicht alle, aber fast alle :-) )Kreistagspolitik auf den Fersen ist. Ich habe von 1995 bis zum Jahr 2011 recht erfolgreich überhaupt erst eine funktionsfähige Wirtschafts-und Tourismusförderung in meinem Landkreis aufgebaut, die sehr umfassend tätig wurde und u.a. viele Millionen DM und später EURO in den Landkreis Helmstedt zu den Unternehmen wie auch in meine Verwaltung brachte, um sowohl Arbeits- und Ausbildungsplätze wie auch neue Strukturen bei der Standortwerbung, den Infrastrukturen wie auch der Entwicklung von Organisationen zu schaffen. Das bestätigt auch ein Zwischenzeugnis von 2011. Überhaupt ist eines noch wichtig: ich habe von 1992 bis 1994 mit einem Kollegen aus der Sozialökonomie die einzige umfassende Standort- und Strukturanalyse für den Landkreis Helmstedt verfasst. Von 1994 bis Mitte 1995 war ich als Wirtschaftsreferent bei der Stadt Schöningen beschäftigt. Ab Mitte 1995 dann bis heute bin ich als Wirtschaftsförderer beim Landkreis Helmstedt beschäftigt.
Doch es scheint, als hätte ich mich seit Ende 2011, also genau nach der damaligen Kommunalwahl, grundlegend gewandelt, denn die mir auferlegten Sanktionen durch die dann tätigen Führungspersonen empfand und empfinde ich als Affront und Bestrafung, wofür auch immer. Und was ich persönlich als besonders delikat empfinde ist, dass die Handlungsergebnisse dieser Sanktionierenden in keinster Weise bessere Ergebnisse hervorbrachten als die der Jahre 1995 bis 2011. Im Gegenteil, seit 2011 wird alles kaputt gemacht, was zuvor in über 16-jähriger Tätigkeit von mir und meinen damaligen Mitarbeitern aufgebaut wurde, um z. B. neue Gäste oder Unternehmen in den Landkreis zu bringen. Wenn ja, rein objektiv betrachtet, die neuen Strukturen und Organisationen nachweislich bessere Ergebnisse hervorgebracht hätten, dann müsste ich ganz leise und beschämt sein. Doch das ist nicht der Fall. Perfide ist, dass eine politische Klientel und ihre Erfüllungsgehilfen mit Nachdruck daran arbeiten, die ehemaligen Ergebnisse nach wie vor zu diskreditieren und sogar zu eliminieren. Das meine ich z. B. wenn ich sage, mir wurde sowohl die Vergangenheit wie auch die Zukunft genommen. Aber dazu komme ich später noch einmal.

Vielleicht komme ich im Laufe dieses Textes dazu, euch ein wenig die von mir interpretierbaren Gründe für diese Art des Mobbings und aktuell sogar Bossings zu erläutern. Da fällt mir gleich etwas zu sein. Ich sagte ja, sie, die sequentielle, politische Kraft, agiert im Verborgenen und im Untergrund und schickt ihre Schergen ins Feld. Wer.sind dieses sogenannten Schergen, oder sagen wir besser Erfüllungsgehilfen? Das sind alles Menschen, die meine direkte und konsequente Arbeit nicht mögen, die lange Haare verabscheuen, die meinen lockeren Kleidungsstil als nicht adäquat empfinden und die mein offen gezeigtes Selbstbewusstsein als Angriff werten. Ok, bei 194 cm Körperlänge, 110 kg Lebendgewicht und vor allem einem sehr kampffähigen Geist und Körper, ist es zugegebenermaßen ab und zu beeindruckend. Das gebe ich zu. Ich habe Mut. Mut , der darauf basiert, dass ich meine Ängste kenne und sie in kritischen Situationen beherrschen kann. Und ich habe einen hervorragend ausgebildeten Geist, den ich nach wie vor schule und trainiere. Interessanterweise begegnen mir die meisten Menschen aufgeschlossen und freundlich und sogar sehr respektvoll. Ich tue ja auch niemanden etwas, doch wenn man mich angreift, dann reagiere ich. Und das schmeckt vor allem Neidern, Speichelleckern und Kleingeistern überhaupt nicht, vor allem dann nicht, wenn sie zusätzlich noch eine oftmals mit diesen genannten Charaktereigenschaften verbundene Unterwürfigkeitskomponente oder sogar eine Geltungskomponente ausgeprägt haben. Diese Zusammentreffen sind meist kritisch. Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass ich sehr viele Menschen kenne und schätze. Und sie schätzen mich. Umso vehementer ist meine Reaktion auf die nun geschilderten Geschehnisse. So etwas ist mir noch nie in meinem Leben begegnet. So viel Missgunst, Neid, Verachtung, verdeckte Angriffe. Das war ich bis 2011 nicht gewohnt. Und auch seitdem ist das beruflich induzierte Leiden nur dort alleine vorhanden. Im Umfeld dazu ist es ganz anders und ich werde für meine Persönlichkeit, meine Kenntnisse, meine Fähigkeiten und meine sehr ausgeprägte Empathie hoch angesehen und respektiert.
Doch zuvor noch ein bonmot. Der 2011 scheidende Landrat empfahl mir in einem kurzen, persönlichen Gespräch, mich woanders hin zu bewerben, denn er könne nicht mehr seine schützende Hand über mich und meine Arbeit halten, und warnte mich vor einer bestimmten Kreispolitik, indem er sagte, dass sie alles versuchen würde, um mich schlicht fertig zu machen. Ich antwortete ihm, dass ich nicht so einfach weggehen könnte, da ich zu diesem Zeitpunkt noch Unterhalt an meine beiden Kinder – das gilt bis heute – zu zahlen hätte und zudem würden meine Kinder in der Nähe wohnen und ich wollte diesen Kontakt, der absolut zuverlässig und regelmässig seitens meiner Person wäre, nicht gefährden wollen. Ich wusste also, was auf mich zukommt und hatte eine Warnung aus profundem Munde, doch ich entscheid mich aus den dargelegten Gründen, vor Ort zu bleiben. Ein Fehler?! Ja, karrieretechnisch schon, doch menschlich niemals. Um es vorwegzunehmen. Man hat bis zum heutigen Zeitpunkt meine Karriere fast gänzlich zerstört, indem man mir die Vergangenheit wie auch die Zukunft vollständig verbaut hat.  Das geschieht, indem man sich darin gefällt, alle bisherigen Ergebnisse,Projekte und Aktionen zu annihilieren resp. sie in Misskredit zu bringen, indem man dreist behauptet,das hätte alles ja nichts gebracht. Wobei dieses Nichts ja niemals mit Zahlen unterlegt wird, erstens weil es die entsprechenden WortführerInnen gar nicht können, und zweitens weil man dann, wenn man Zahlenwerke auflegen würde, ja zugestehen müsste, dass sich sehr wohl für das Gebiet des Landkreises Helmstedt aufgrund meiner Tätigkeiten positive Ergebnisse in den Zahlenwerken widerspiegeln.
Das betrifft die Vergangenheit. Die Zukunft zerstört man, indem man mich mit der Kreis-Reichsacht versieht und mir so auch den Weg verbaut, andere hochwertige Führungstätigkeiten an anderer Stelle oder einem anderen Ort übernehmen zu können. Und da das Ganze absichtlich geschieht und sogar von der Führungsspitze ausgeht (mit wohlwollender und schweigender Zustimmung einer wie auch immer gearteten Kreistagspolitik), nennt man das Mobbing, in diesem Fall dann sogar Bossing. Das mag einigen Menschen, vor allem, wenn sie die Agierenden in diesem Fall sind, nicht schmecken oder gar gefallen, doch die Tatsachen sprechen eine ganz eigene Sprache und welch´schöne Worte sie auch für ihre Massnahmen kreieren und sich auf das eindeutig bestehende Disziplinar-und Weisungsrecht beziehen oder ab und zu sich auch dahinter verbergen, Tatsache ist und bleibt, dass es seit 2011 nur Funktionswegnahmen gab und keinerlei adäquaten Ersatz. Letzteres ist eine sehr wichtige Tatsache, denn wollte man fair mit mir umgehen, dann bekäme ich adäquate Vorschläge, um etwaige Alternativen aufgezeigt zu bekommen. Der lapidare Satz: „Was mache ich nur mit Ihnen. Können Sie sich nicht eine andere Beschäftigung vorstellen. Suchen Sie sich doch etwas aus!“ ist leer und bedeutungslos, denn er zeigt sehr genau an, dass man gar nicht vor hat, eine alternative und adäquate Beschäftigung sowohl hinsichtlich der Gehaltsgruppe als auch der Führungsfunktion, wie sie vertraglich fixiert ist, aufzuzeigen. Und das sind nun einmal die typischen, in jedweder Literatur zu diesem Themenkomplex benannten Tatbeständevon Mobbing resp. Bossing. Sicherlich könnte ich sie nett umschreiben, doch aus welchem Grund denn?! Es ist wie es ist und ich versuche, es genau niederzuschreiben aus den bereits o,.a. Gründen.
Das alles ist wahrlich nicht schön und schon gar nicht fair. Nicht fair deswegen, weil eben diese Politik ja als Führungs- und Steuerungsgremium über viele Jahre hinweg in einem steten Austausch mit mir und dem damaligen Landrat bis 2011 stand. Und auch später- es sind übrigens zum überwiegenden Teil immer noch dieselben PolitikerInnen – hätte ja jederzeit die Möglichkeit bestanden, Projektwünsche aufzutragen, um sie für eine Umsetzungsprüfung vorzubereiten. Statt dessen strich der ab Ende 2011 gewählte Landrat, der bis 2013 Verantwortung hatte, einfach den entsprechenden Ausschuss, und so wurde mit Zustimmung eben dieser Kreispolitik auch eine wichtige Kommunikationsplattform obsolet. Ein geschickter Schachzug, der zudem auch belegt, wie dieser Mensch gespult ist und war. Durch die Streichung des Ausschusses nahm er nicht nur die politische Einflussnahme weg, natürlich unter der Vorgabe, es gäbe andere Gesprächszirkel und -ebenen, in denen man die anstehenden Themen entscheiden könnte, sondern er kappte damit auch elegant den direkten Zugang zur Kreispolitik für mich. Natürlich war das nicht sein eigenes Vorgehen, denn er deckte sich stets dadurch ab, dass er behauptete, das sei politischer Wille. Oder sagen wir treffender, der Wille einer bestimmten Teilgruppe der Kreispolitik, hier der damaligen Mehrheitsfraktion. Und dieser Wille ist fast wie Gottes Wort in mancher Leute Ohren, vor allem wenn sie sich dieser Klientel bedienen können, um eigene Karrierevorhaben in die Tat umzusetzen. Und so denken anscheinend viele dieser politischen Kräfte und ihrer Erfüllungsgehilfen. Dass sie nicht von Gott, sondern von den eigenen Parteien aufgrund eines Wahlergebnisses einer Kommunalwahl in den Kreistag entsandt worden sind (und somit noch nicht einmal direkt gewählt worden sind), scheint wohl gerne einmal in Vergessenheit bei einigen dieser Persönlichkeiten zu geraten. Ihre spezielle Handlungsweise in meinem Fall hat mir wirklich einen Schock versetzt und ich dachte an die Worte des Ende 2011 gerade pensionierten ehemaligen Landrats. Doch es sollte noch viel schlimmer kommen.

Für mich sind die o.a. politischen Erfüllungsgehilfen in meiner speziellen Angelegenheit, wie schon angedeutet, die letzten beiden oberen Führungsspitzen der Landkreisverwaltung, die bis 2016 tätig waren. Und es ist der amtierende Landrat, der von 2016 bis zum heutigen Zeitpunkt im Amt ist. Waren die Zeiten bis 2016 zur Kommunalwahl, sehr hart für mich, so eskalierte die Situation seitdem noch einmal auf für mich unerwartete und extreme Weise.

Der erste in dem dargestellten Zeitraum von 2011 bis 2013 war ein Mensch, der von einer damals noch vorhandenen SPD-Kreistagsmehrheit sowie einem ihm zugetanen Unterstützungschor, kurz einer Mehrheit der Wählerschaft, ins Amt gewählt wurde. Er blieb allerdings nur bis 2013 und verschwand, wie er es selbst einmal sagte, wieder „zurück ins Glied“ und wurde Leiter des Amtes für regionale Landesentwicklung, der ehemaligen Bezirksregierung, und ist seitdem dort tätig. Er hat im Grunde genommen nichts besonderes an Ergebnissen geschaffen. Ja, er hat Ämter in Geschäftsbereiche umbenannt. Super! Ja, er hat aus meinem Funktionsbereich den Tourismus der Kulturarbeit zugeordnet. Grosses Kino, denn dieser hatte und hat nur ganz wenig Erfahrung in touristischer Arbeit und vor allem Projektentwicklung. Doch wirklich spürbare Verbesserungen habe ich zunmindest keine beobachten können. Doch das ist durchs aubjektiv und vielleicht ist mir nur der Blick etwas verstellt,wer weiß das schon genau. Doch eines ist mir sehr bewusst und das ist meine Erfahrung in der touristisch relevanten Standortarbeit. Ich versuchte alles mir mögliche, um diese Loslösung zu verhindern, denn ich kannte ja den Kulturbereich der Verwaltung, und mit touristisch relevanter Projektierung hatte dieser keinerlei Erfahrungen. Das war vor allem in Anbetracht der etablierten VErmarktungsinstrumente (Messen, Printmedien, Internet, Sonderaktionen, Übernachtungsverzeichnis, Imagebroschüren u.v.m.), die nur durch die Unterstützung des gesamten Teams darstellbar waren, für mich ein schwerer Schlag, denn diese Abspaltung war absehbar zum Scheitern verurteilt. Doch es wurde durchgesetzt und selbst ein Arbeitsgericht beschloss, dass das ein disziplinarrechtlich machbarer Vorgang sei. Allerdings lehnte dasselbe Arbeitsgericht eine parallel laufende Änderungskündigung ab.
Die zweite oberste Führungskraft im Zeitraum von 2013 bis 2016 wurde dann erst gar nicht mehr vom Volk gewählt, sondern durch den Kreistag ernannt, wo ja zu dem Zeitpunkt immer noch die SPD die Mehrheit hatte.  Der vorgeschobene Grund für die Aussetzung einer ansonsten notwendigen demokratischen Wahl eines neuen Landrats oder einer neuen Landrätin war eine etwaige Fusion mit umliegenden Landkreisen und Oberzentren, was bereits der eben genannte Vorgänger verstärkt in die Debatte eingebracht hatte. Dieser sog. 1. Kreisrat wurde also unter Vorspiegelung kritischer, wenn nicht sogar im heutigen Kontext betrachtet, falscher Tatsachen ins Amt gehievt und widmete sich u.a. der Fusionsdebatte, obwohl rein sachlich betrachtet, eine Fusion mit einem Oberzentrum – er avisierte hierbei die Stadt Wolfsburg – schon rein rechtlich gar nicht möglich war und ist. Auch zu diesem Thema habe ich mich bereits im Wahlkampf 2011 intensiv ausgelassen. Neben dem Fall „Paläon“ war das Fusionsthema sicherlich durch meine Darlegungen dazu angetan, in den politischen Reihen für Aufregung zu sorgen. Und so habe ich mich vielleicht sogar selbst weggeschossen, denn eine angepasstere und alles politische Gehabe beklatschende und hochwohllobende Verhaltensweise hätte ggf. andere Ergebnisse für mich persönlich gezeitigt. Doch ich bin nun einmal kein angepasster Charakter, der nur um seiner Karriere Willen, anderen die Füsse küsst. Ich habe im Gegenteil, eine fachliche und professionelle Meinung und die habe ich bereits in meinen Texten zum Wahlkampf 2011 und 2016 ausführlich dargelegt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich zum Zeitpunkt 2011 noch recht unerfahren war in politischem Wahlkampf. Und ich habe deswegen sicherlich manches mal über die Stränge geschlagen, doch ich habe mit Absicht alle diese Texte frei zugänglich gehalten, weil es einfach auch eine beanspruchende Zeit war und ich der Authentizität halber beschloss, auch meine etwaigen Fehlleistungen zu dokumentieren.
Und das genau schmeckt vielen dieser „Tresenkräfte und Bierdeckelhalter“ aus dem politischen Raum, vor allem denen, die sich auf „höhere“ Würden, wie Bürgermeisterämter, Landratsämter, administrative Führungsposten durch eben diese Verhaltensweisen ins Geschehen einbringen, gar nicht. Kann ich nachvollziehen, doch ich denke nach wie vor, dass gerade diese Angepassten und Selbstverliebten mit ihrer servilen Andienung extremst gefährlich sind, denn ich habe die Erfahrung nicht nur einmal gemacht, dass wenn Du diesen zunächst als sog. Underdogs auftretenden Persönlichkeiten, dann eines Tages Macht gibst, sie zu richtigen Despoten werden und sich dann, ausgestattet mit Macht, völlig skrupellos generieren. Sicher sind nicht alle so, doch einige schon. Und da sie u.a. aus persönlichen Gründen lieber im Hintergrund agieren, ist es auch sehr schwer bis unmöglich, sie herauszuarbeiten und als Agitateure, Provokateure und Erfüllungsgehilfen festzumachen. Das war immer schon so und ist nichts besonderes. Wie sagte ein Ausschwitzüberlebender einmal :“Meine Familie wurde nicht durch Soldaten, Polizei, also Offizieren, Unteroffizieren u.ä. gefoltert und getötet, sondern von dem Milchmann, dem Postboten, dem Hausmeister, die eine braune Uniform angezogen haben.“ Dieses Prinzip gilt in etwa auch noch heute so – zumindest sinnbildlich –  wobei wir zum Glück in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat leben und wir unabhängige Gerichte haben. Dennoch ist dieser Mechanismus nach wie vor aktiv. Menschen, die einst ganz unscheinbar sind, weil sie einfach einem ganz normalen Job nachgehen, können bei Übernahme von Machtpositionen  zu widerlichen Despoten mutieren.

Dass ich bei meiner Argumentation während des Wahlkampfs 2011 bis heute auch immer wieder auf die Oberflächlichkeiten der politischen Absichten hingewiesen habe, dürfte nicht gerade zu einer freundlich-positiven Einstellung dieser Gesellschaftsgruppe gereicht haben. Ich kritisiere inhaltlich, wohlgemerkt sachlich fundiert und ausführlich, wie z. B. dass eine Fusion nur mit anderen Landkreisen möglich ist. Das bestätigte in diesem speziellen Fall zudem ein externes und vor allem teures Gutachten. Dieses hätte man meines Erachtens nicht gebraucht, denn erfahrene Verwaltungsleute vermeldeten exakt dieselben Ergebnisse wie das Gutachten zur Fusion des Landkreises mit dem Oberzentrum Wolfsburg und man hätte erhebliche Gelder einsparen können. Besonders pikant ist für mich, dass der Verfasser aktuell als Berater für das sog. Helmstedter Regionalmanagement tätig ist, was überhaupt erst ins Werk gesetzt werden konnte durch meine inhaltlichen, konzeptionellen und vor allem förderrelevanten Vorarbeiten. Es hat durchaus ein G´schmäckle. Auf der anderen Seite ist es völlig legitim, jemanden für Spezialaufgaben auszuwählen, der ein anerkannter Spezialist ist. Allerdings darf in diesem Kontext gefragt werden, gibt es auch andere? Wurden Angebote abgefragt? Gab es gar ein transparentes Auswahlverfahren?  Ich werde später darauf noch einmal zurückkommen.
Dieser 1. Kreisrat von 2013 bis 2016 war ein erfahrener und exzellenter Verwaltungskenner und Rechtsspezialist und hatte zuvor eine Samtgemeinde im Norden des Landkreises geleitet. Trotzdem er einen achtjährigen Vertrag bekam, verließ er 2019 aus Altersgründen die Verwaltung und ging in Pension. Ihm ist es allerdings zu verdanken, dass die innere Zerlegung meines Funktionsbereiches insofern eskalierte, als in der gemeinsamen Parteizugehörigkeit und dem jovialen Genossen-Du einer meiner Mitarbeiter zu ungeahnter Blüte gelangte hinsichtlich seiner subversiven  Tätigkeiten. Er war fortan nicht mehr zu bremsen und initiierte eigene Projekte und lief damit führungstechnisch betrachtet völlig aus dem Ruder. Ich wurde im selben Zeitraum erneut disziplinarisch angefasst und Ende 2014 war es dann soweit. Ich brannte still und leise mental durch. Folge war ein längerer Klinikaufenthalt. Dieser war ärztlich angeordnet worden und ich war selbst überrascht, denn man schätzt die Gefahrenmomente von psychisch-seelischen Indikationen selbst ganz anders ein als untersuchende ärztliche Berater.

Ich war damals zunächst sehr erfreut, dass der 2011 gewählte Landrat 2013 wieder ausschied. Was ich nicht nachvollziehen konnte und wollte, war das Verhalten der Kreispolitik, die dem Wahlvolk dann 2013 eine Wahlmöglichkeit schlicht entzog mit einem Argument, das aus heutiger Sicht, scheinheilig daherkommt. Dass es immer noch funktioniert, hat man erst unlängst in der nahen Stadt Wolfsburg gesehen. Dort wurde dem amtierenden Oberbürgermeister mit einer sehr ähnlichen Argumentation „Fusion“ seitens des Stadtrates eine zweijährige Verlängerung gewährt und eine Neuwahl durch das Wolfsburger Wahlvolk verhindert. Rechtlich gesehen ist das alles korrekt abgelaufen. Aus Sicht demokratischer Regelwerke ist es mindestens grenzwertig. Doch das scheint die amtierenden PolitikerInnen der „Altparteien“ schon lange nicht mehr zu stören. Im Gegenteil, sie sind fast so wie „Klerikale“ geworden, die selbst bei Vorliegen eindeutiger Vergehen alles behaupten und bezeugen, Hauptsache ist, dass ihre Pfründe und gewohnten Geschäftsabläufe erhalten bleiben. Bei dem Klerus ist es sogar noch perfider. Dieser hat sich eine eigene Gerichtsbarkeit geschaffen und wurde somit zum Staat im Staat, was auch erklärt, weshalb z. B. die unseeligen Missbrauchstatbestände bestenfalls darin enden, dass derjenige Täter einen wohlfeilen Landsitz erhält, bei vollen Bezügen und mit völlig abgesichertem Lebensstandard. Die Opfer werden, wenn sie Glück haben, anerkannt als Opfer und bekommen eine vergleichsweise lapidare finanzielle Abfindung dafür, dass ihnen von einem homoerotisch veranlagten Kleriker das ganze Leben versaut worden ist. So ist es, ich kann es leider nicht ändern. Es ist eben auch ein Charakteristikum sozialer Gruppen, sich abzugrenzen und ggf. abzusichern gegenüber anderen Gruppen. Dennoch ist es nicht nur Stoff für Romane, sondern beschäftigt tagtäglich tausende Gerichte, Staatsanwälte, Rechtsanwälte auf der Welt. Das wiederum belegt, dass es soziale Gruppen gibt, die es vortrefflichst verstehen, sich aus dem sie umgebenden sozialen Geflecht mit Sonderrechten herauszuarbeiten. Für mich ist es bemerkenswert, dass diese „besonderen sozialen Gemeinschaften“ zu nahezu 100% männlich zusammengesetzt sind.

Das zum kurzen Abriss in Sachen, mit denen ich qua Funktion zu tun hatte und habe, weil die Wirtschaftsförderung lange direkt an die Führungsspitze angebunden war, mit einer kleinen zeitlichen Unterbrechung von 2005 bis 2013, wo sie dem Baudezernat zugeordnet worden war. Ab 2013 war sie dann wieder dem Landrat resp. dem 1.Kreisrat zugeordnet worden, was nach der Kommunalwahl 2016 auch so blieb.

Ich finde es geradezu delikat, dass sich diese eben genannten Persönlichkeiten ohne jedwede inhaltliche und kritische Betrachtung zu Entscheidungen legitimieren liessen, die sowohl finanziellen wie auch organisatorischen Schaden, oder sagen wir kritische Momente, verursachten. Was ich als Schaden hier beschreibe, muss noch lange keiner sein, denn der Begriff „Schaden“ ist abhängig von der Matrix. Es kann demnach sein, dass ich die Verwendung von Steuermitteln als Schaden betrachte, da es z. B. zu einer  höheren Verschuldung führt. Diejenigen, die beschlossen haben, dass die Verschuldung ruhig erhöht werden kann, weil es die Sache wert ist, werden von Fortschritt oder Entwicklungserfolg oder oder oder sprechen. So unterschiedlich kann man die Verauslagung von finanziellen Mitteln und organisatorischen Ressourcen betrachten. Und das betrifft wirklich nahezu alle institutionell organisierten gesellschaftlichen Gruppen und es gibt keine erkennbare Abhängigkeit von Größe, gesamtgesellschaftlicher Aufhängung und Bewertung. Es ist sogar immer wieder dasselbe Handlungsmuster erkennbar. Im kommunalen Kontext spricht man, einmal abgesehen von rein individuell orientierten Bedienungsmustern, von der sog.demokratischen Legitimation.
Vorausgeschickt sei, dass selbst Landräte für bestimmte Entscheidungen schon rein gesetzlich gesehen, die Zustimmung des Kreistages, also eine sog. demokratische Legitimation benötigen. Und die Entscheidungen der Themen „Paläon“ und „Fusion“ sind ganz sicher politisch notwendige Zustimmungsentscheidungen. Und so beschloss das entscheidende politische Gremium zu diesen Punkten auch.
Nun, aus der heutigen Sicht darf ich behaupten, dass auch wenn meine Warnungen in den Wind geschossen wurden, sie dennoch eingetroffen sind. Das Paläon gibt es nicht mehr und es wurde vollständig vom Land, also erst recht vom Steuerzahler übernommen. Aber, und das muss man zugestehen, das Land Niedersachsen konzentriert sich ausschließlich auf den forschenden und weniger auf den musealen Bereich und will davon wohl auch nicht mehr abweichen. Und damit ist das Paläon, mit dem sich ein ehemaliger Bürgermeister der angrenzenden Kleinstadt und später Landrat des Landkreises Helmstedt seine Karriere ebnete, tot. Ja, es drohte kurz vor der Landesübernahme sogar die Insolvenz!
Das ist aber anscheinend noch lange kein Grund gewesen, dass die von seinem Nachfolger – jenem niemals vom Volk sondern qua unwahrer Vorgabe von Gründen für eine Nichtwahl (Stichpunkt Fusion) rein politisch ins Amt gehievten ehemaligen 1. Kreisrat – initiierte politische Mehrheit beschloss, dann auch noch den Landkreis Helmstedt als GmbH-Mitglied mit einer jährlichen Zuschusssumme von zuerst 250.000 EURO/Jahr, später dann 100.000 EURO (ab 2014/2015)/Jahr mit „ins Boot zu nehmen“. Also wohlwissend, dass die Wirtschaftlichkeit mehr als kritisch oder sogar letal war, hat die Kreispolitik mit ihrem ehemaligen 1. Kreisrat beschlossen, pro Jahr 250.000 EURO und später dann 100.000 EURO Steuermittel in die Paläon GmbH einzubringen. Und jetzt ist das gesamte Konstrukt zusammen gebrochen. Und man macht einfach weiter, als sei nichts geschehen. Ich habe sowohl im Wahlkampf 2011 und 2016 wie auch auf fachlicher Ebene diverse schriftliche Eingaben dazu gemacht, um auf die Fehlkonstruktion hinzuweisen und um mir niemals vorwerfen lassen zu müssen, dass ich nicht qua Amt und Zuständigkeit versucht hätte, Schaden abzuwenden vom Landkreis. Doch das wurde seitens dieses Menschen und der hinter ihm stehenden, damaligen Kreistagsmehrheit damit goutiert, dass er es nun einmal so entschieden hätte und ich müsse mich nicht weiter dazu äussern. Ich finde das zwar alles machbar, doch so richtig toll kann ich das alles nicht finden, denn m. E. werden die Augen vor Wirtschaftlichkeitsberechnungen verschlossen, die schon frühzeitig auf die dann später eintreffenden kritischen Momente bei der Liquidität verwiesen haben. Doch statt sich dem intensiv zu widmen und nachzuvollziehen, werde ich als der Böse abgestempelt und ertrage ständige Funktionsminderungen usw.. Das ist schlicht programmatisch und vor allem unsachlich.
Nun, ich dokumentiere das alles. Sowohl heute in diesem Text, als auch von 2011 an. Schaut einfach selbst nach. Niemals wird jemand behaupten dürfen, das hätten sie nicht gewusst. Doch, sie haben es gewusst. Und genau dafür hasst man mich. Man hasst und disst mich, weil ich die Wahrheit schreibe und sage und weil ich warne vor Fehlentwicklungen in den Bereichen Wirtschafts- und Tourismusförderung und -entwicklung. Fehlentwicklungen werden aber sehenden Auges sogar noch politisch abgesegnet und die, die davor ohne Rücksicht auf Standing und Renommée gewarnt haben, weil sie einen Schwur geleistet haben, Schaden abzuwenden und neue Entwicklungen zu ermöglichen, werden schlicht obsolet gemacht. Das ist schon bitter, aber es ist wie es ist.
Vielleicht interpretieren einige diese Zeilen auch als Herumgejammere, verletzten Stolz o.ä.. Leute, da liegt ihr falsch. Es ist zwar wirklich schmerzlich, wenn Dir nach und nach alle Funktionen und vor allem selbst geschaffene Instrumente für die Standortentwicklung (z. B. eine sehr gut funktionierende Existenzgründung) einfach entzogen werden und keinerlei Ersatz dafür angeboten wird, doch es ist viel wichtiger, zu dokumentieren, wie und was hier in diesem kleinen Tätigkeitsbereich passiert. Schliesslich gab es auch einmal Zeiten, da lief es alles gut und erfolgreich, was sich sogar durch Standortdaten verifizieren lässt. Und das war möglich,weil ich einige Mitarbeiter motivieren konnte, zusätzliche und wichtige Funktionen zu erlernen und dann sogar fast selbständig auszuführen. Dazu gehören u.a. die Fördermittelberatung für Gründer und Bestandsunternehmen und die Internetarbeit für die Kreisverwaltung zu einem sehr frühen Zeitpunkt und vergleichsweise zu heute geradezu marginalen Kosten.
Dazu gehört auch das sog. regionalisiert Teilbudget, die einzige jemals stattgefundene direkte Unternehmensförderung im Landkreis . Selbst heute noch wird ein ehemaliger und zwischenzeitlich abgeordneter oder schlicht verlagerter Kollege zu den wenigen, die dieses Métier sehr gut beherrschen. Doch er ist im Stadium eines Zuarbeiters verblieben und seine Fähigkeiten wurden und werden nicht entsprechend honoriert. Das ist zumindest mein Eindruck. Zum sog RTB habe ich noch ein kleines Schmankerl. Die Landkreisverwaltung hatte im Rahmen des RTB eine eigene Kofinanzierung von 400.000 EURO vorgesehen. DAs geht so: das regionalisierte Teilbudget ermöglichte eine Unternehmensförderung OHNE Branchenausschlüsse. Der ehemalige Landrat, der bis 2011 in Amt und Würden war, hatte politisch beschliessen lassen, dass die entsprechende Kofinanzierung (die etwaige Förderung sollte hälftig aus kommunalen und europäischen Mitteln aufgebracht werden; das Land hatte sich seinerzeit einmal aus der finanziellen Verantwortung empfohlen) durch die kreisangehörigen Städte und Gemeinden aufzubringen sei. Das hatte u.a. seinen Grund darin, dass diese – wie auch heute noch – ständig an der Wirtschaftsförderung herumkritisierten. Hier hatten sie nun zum ersten Mal in ihrer gesamten Geschichte die Möglichkeit, Unternehmen aus ihrem Zuständigkeitsbereich finanziell direkt zu unterstützen. Mein Zuständigkeitsbereich übernahm neben der organisatorischen auch die Abwicklungsarbeit und das BErichtswesen gegenüber der Landesförderbank. Zudem gingen wir nach meinem Konzept auch in finanzielle Vorleistung für die kreisangehörighen Städte und Gemeinden. Ich versuchte, die kreisangehörigen Städte und Gemeinden und den dazugehörigen Arbeitskreis dahingehend zu motivieren, doch einmal Zahlen zu den GEwerbetsuereinnahmen von langjährig ansässigen Unternehmen aufzulegen, damit sie erkennen könnten, dass ein einmaliger Zuschuss an ein Antrag stellendes Unternehmen, sich „rechnen“ würde. Das haben sie mit Verweis auf den Datenschutz abgelehnt, was natürlich nur ein recht schwaches Argument ist, denn es ging niemals darum, einzelne Steuerzahler und die von diesen gezahlten Gewerbesteuermittel darzustellen, sondern um eine abstrahierte und anonyme Darstellung dessen, was die ansässigen Unternehmen an Gewerbesteuer einbezahlen und wieviel davon im Laufe der Jahre bei der Standortkommune selbst „hängen bleibt“. Und dieses sollte dann ins Verhältnis gesetzt werden zu dem kommunalen Kofinanzierungsanteil der Förderung nach dem RTB-Programm. Nicht mehr, nicht weniger. Einige der Kreisangehörigen haben diese Chance genutzt und relativ hohe Mittel in ihre Haushalte eingestellt, andere gar keine. Soviel zur Wirtschaftsförderung vor Ort. Ausgerechnet die Gemeinde mit der höchsten Standortattraktivität im Westen ghefiel sich gera darin, den Eigenanteil zuerst vergleichsweise marginal zu halten, um dann sogar diesen noch einzustampfen. Doch ausgerechnet dort saß ein technologieführendes Unternehmen. Ähnliches geschah im Mittelzentrum. Deshalb legten wir einen Beschlussvorschlag vor, der eine hohe sechsstellige Summe zur Kofinanzierung seitens des Landkreises vorsah, um solche Fälle in der Förderperiode zukünftig zu vermeiden. Dann kam die Kommunalwahl 2011. Und der dort obsiegende Landrat hat dann im Rahmen der Verschuldungsdebatte eben diesen Betrag als Einsparung ins Feld geführt und somit die eigene Wirtschaftsförderung obsolet gestellt, obwohl auch die Landkreisverwaltung ja indirekt über die Kreisumlage an den Steuereinnahmen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden teil hat. Das habe ich nicht mehr verstehen können. Dennoch ist es natürlich legitim, doch eine inhaltlich-fachliche Diskussion fand erst gar nicht mehr statt dazu, denn es war mit dem neuen Landrat ja die Zeit angebrochen, mich nach und nach obsolet zu machen. Eigentlich schade, denn zusätzliche oder gesicherte sozialversicherungspflichtige Arbeits- und Ausbildungsplätze sichern ja erst das Steueraufkommen, von dem der Staat in allen Ebenen mit allen von ihm betriebenen Institutionen (z. B. Schulen, Kindergärten) finanziert wird. Und die Verschuldung des Landkreises und seiner kreisangehörigen Städte und Gemeinden hat seine Hauptursache darin, dass es die vermaledeiten Hartz-IV-Gesetze gibt, denn in diesem Rahmen wurde die ausführende und damit zunächst finanzierende Ebene die Kommunen vor Ort. Die Verschuldung hat ihre Ursache also nur z. T. in einer exaltierten Ausgabepolitik der Kommunen, weil sie vielleicht denken, dass es wichtig ist, im freiwilligen Bereich eine Ausgabensteigerung von mehreren hundert Prozent hinzulegen oder sich sonstige Luxusgüter zu leisten. Das kommt zweifelsohne vor und auch in meinem Landkreis hat der Bund der Steuerzahler immer wieder Beispiele angeführt. DAs ist nicht so nett und auch durchgängig begründbar, doch mal ehrlich, kümmert das irgendjemanden? Ich denke, es kümmert die Verantwortlichen überhaupt nicht.
Also trotz eines sog. Konnexitätsgesetzes (wer bestellt, bezahlt auch) wurde die Sozialgesetzgebung so geändert, dass die Schiffe der Kommunen zum Untergang verurteilt worden sind, insbesondere dann, wenn sie einen hohe Anzahl von Sozialgeldempfängerschaften aufzuweisen haben. Und die Vorausveranlagungen der Finanzmittel bedeutete fortan, immer höhere Kredite aufzunehmen und folglich die Verschuldung immer weiter nach oben zu treiben. In diesem Kontext wurde denn auch der Budgetansatz für die direkte Unternehmensförderung eingestampft. Auf den ersten Blick also nachvollziehbar, auf den zweiten mindestens kritisch, denn es ist damit fast so wie das Sinnbild des Absägens des Astes auf dem man sitzt. Doch es geht noch heftiger. Der unlängst ausgeschiedene 1. Kreisrat hat sich in seiner Eigenlaudatio bei seiner Verabschiedungsfeier gerühmt, er habe dem Landkreis einen Schuldenerlass von 70 Mio. EURO ermöglicht. Klingt wirklich super, doch dass dahinter auch ein Entschuldungsvertrag steckt, der die kommunale Freizügigkeit und damit die grundgesetzlich verankerte kommunale Selbstverwaltung auf Jahrzehnte einschränkt und beschneidet, das hat er nicht erwähnt. Es ist wie es ist Ich kann nur berichten und nichts daran ändern. Allerdings ist es auch nicht meine Verantwortung, worüber ich eigentlich ganz glücklich bin, denn es ist ein sehr müßiges Geschäft, sich gegen eine stumpfe Mehrheit mit noch so guten Argumenten zu stellen. Und wenn diese ihre Entscheidungen trifft, dann ist es wie es ist. Gut,manchmal werden rechtliche Schritte gegen die eine oder andere Entscheidung eingeleitet, und manchmal müssen diese dann auch zurückgenommen werden. So ist das in unserem Rechtsstaat und das ist auch gut so.

Zurück zu meinen direkten Erlebnissen, also Geschehnissen, die mir schwer zu schaffen gemacht haben, weil sie in meinem unmittelbaren und alltäglichen Umfeld geschahen und mich nachhaltig beeindruckt haben.

Ich habe ab dem Zeitpunkt der Wahl im Jahr 2011 erleben müssen, wie die mir zugeordneten Fachkräfte hinter meinem Rücken einige Hebel in Bewegung setzten, um sich von mir zu lösen. Das fand natürlich auch wieder im Verborgenen statt. So war es den touristischen Kräften sehr recht, als sie qua Anweisung dem Kulturbereich zugeordnet wurden, weil der damals gewählte Landrat  Großes darauf hielt, dass das ehemalige Paläon eindeutig dem Kuturtourismus zuzuordnen sei, weil es für ihn, der sich damit sogar persönlich profilierte, das Vorzeigeprojekt für den Landkreis Helmstedt war. Und da fingen schon die ersten Verwerfungen an, denn ich hatte bereits im Wahlkampf 2011 die Einstellung, dass dieses Paläon nur überleben konnte, weil zu dem Zeitpunkt noch eine Förderung seitens des Landes stattfand. Ich rechnete sogar vor, dass es sofort insolvent gehen würde, wenn diese Förderung ausläuft, denn die bei einem dazugehörigen Gefälligkeitsgutachten dargestellten Besucherzahlen (also Einnahmen) waren völlig realitätsfern. Und diese stellten als Einnahmegröße eine zentrale Rolle bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung dar. Allerdings durchschaute ich auch die perfide Strategie des Landratskandidaten der SPD, sich mit diesem und dem Fusionsthema zu „empfehlen“. Es ging ihm meines Erachtens weniger darum, messbare Größen für die Pro-Entscheidungen zu berücksichtigen, als viel mehr nach dem Prinzip“Augen zu und wählt alle mich“-Prinzip. Ich sage, das Projekt wurde in die Realität hineingelogen. Es sind mehr als 15 Mio EURO Steuermittel in das Projekt geflossen. Es sind dabei noch nicht die indirekten Steuermittelflüsse seitens der Stadt Schöningen, der heutigen Projekt Region Braunschweig sowie später dann des Landkreises Helmstedt eingerechnet! Und ich werde dafür funktional betrachtet weggeschossen. Das ist makaber, doch aus Sicht der vielen Fähnchenschwenker, einschliesslich eines Teils meiner ehemaligen Mitarbeiter, ist es nachvollziehbar.
Es muss schon ein gewisser Charakterzug vorliegen – nennen wir ihn den des sublim-suversiven-Fähnchenschwenkers – um vernunftorientierte Kritiken einfach auszublenden. Nicht umsonst hatte der bis 2011 amtierende Landrat jede Beteiligung des Landkreises an der Paläon GmbH ausgeschlossen. Interessanterweise hatte er dieselbe Argumentation wie ich und kam zu demselben Schluss – dieses Projekt ist so, wie es finanzorganisatorisch aufgestellt ist, zum Scheitern verurteilt. Doch die Welle der politisch induzierten Euphorie ist eben gerade dann gefährlich, wenn sie alle vernünftigen Betrachtungen zum Feindbild erklärt. Das ist hier vor Ort im Kleinen so, und beim Berliner Flughafen im Großen. Millionen und Abermillionen an Steuermitteln werden bei dieser politischen Euphorie im wahrsten Sinne verbrannt, doch das ist den Verantwortlichen anscheinend völlig gleichgültig. Und all ihren Mitläufern und kleinen Mittelsleuten ebenfalls. Das habe ich im Kleinen genauso erlebt und mit ansehen müssen, wie sich eine 9-er-Sachbearbeitung plötzlich von mir abwendete und hinter meinem Rücken das Fähnchen in den Wind hielt. War ja auch einfach, denn der ehemals amtierende Landrat bis 2011 war ein CDU-Mensch und die danach bis zur Kommunalwahl 2016 SPD-zugetan, so wie er selbst auch. Seine Aktivitäten haben einen Schaden in bemerkenswerter Höhe verursacht und ich konnte ihn nicht bremsen, denn er verstand es auf hervorragende Weise, sich anzudienen. Das betraf die Loslösung des Tourismus und Zuordnung zum Kulturbereich, das umfasste Auswahlverfahren, Neukonzeptionen im touristischen Sektor, die über Fördermittel zu unterlegen waren (Stichwort LEADER), es umfasste aber auch Auswahlverfahren im aktuellsten Entwicklungsprojekt, das ich vollständig alleine konzipierte und einer Förderung zuführte, wo es darum ging, einen Externen zu finden, der als sog. Regionalpartner fungieren sollte. Dieses, wie auch Jahre zuvor ein Auswahlverfahren bei der Breitbandinfrastrukturentwicklung, hat er auf seine sublime Art durchgesetzt und es kostete eine ganz erhebliche Mehrarbeit, weil die Ausgewählten fachlich gesehen erhebliche Fehler machten, die wir wieder geraderücken mussten. Zugute halten kann man ihm auf jeden Fall, dass er lernfähig war und alles gab, um die Fehlstellungen zu beseitigen,doch seit dem Jahr 2013 ließ auch das ganz erheblich und spürbar nach. Und dabei gingen Hunderttausende EURO mehr oder minder wirkungslos verloren. Insofern war ich nicht traurig, dass er 2017/2018 in das sogenannte Helmsteder Revier-Regional-Management abgeordnet wurde. Übrigens einer der letzten Akte des seit 2016 amtierenden Landrats, mich zu isolieren und funktional zu vernichten. Und ich schaue auf die Ergebnisse all dieser schrägen Entscheidungen und kann nur noch den Kopf schütteln, denn es ist nichts,aber auch gar nichts besser geworden. Weder von den Ergebnissen her noch von den strukturellen Gegebenheiten. Es ist alles nur noch ein einziges Chaos. Und ich denke, dass es keinen roten Faden mehr gibt,den ich selbst sehr wohl immer im Auge habe und mich daran orientierte, denn ich habe von Hause aus gelernt, multifunktionale und zwischenabhängige Systeme zu analysieren und damit zu verstehen, und Fehlentwicklungen als Schwachpunkte und Korrekturmomente aufzuzeigen. Ich habe mich niemals gerne in den Vordergrund gerückt, doch seit Ende 2016/Anfang 2017 spürte ich, dass es wichtig ist, diese Kenntnisse zu haben, sonst läuft man Gefahr, dass alle Maßnahmen verpuffen. Durch Fördermittel und auf diesen basierende Konzeptionen abzuarbeiten ist das Eine. Das Andere ist, diese Projekte in einen umfassenden Sachzusammenhang zu stellen und ständig die Ergebniswerte zu hinterfragen, um Fehlentwicklungen vorzubeugen. Daran mangelt es m. E. ganz erheblich zur Zeit. Ich benutze in einem solchen Kontext gerne folgendes Gleichnis: Vision ohne Handlungen ist ein Traum, Handlungen ohne Vision ein Alptraum!

Noch einmal etwas zu der menschlichen Komponente. Ich habe diesen hier beschriebenen Menschen niemals etwas böses getan. Im Gegenteil, ich habe nachweislich versucht, meine Konzeptionen und Pläne immer auch schriftlich zu unterlegen und habe diese auch versucht vorzustellen. Nun ist es auch das Recht eines Vorgesetzten, sich anders zu entscheiden, doch wenn dann, und so etwas habe ich mittlerweile dreimal hinter mir, nur auf die Schulterklappen gezeigt wird, also eine inhaltlicher Disput schlicht unterdrückt wird, dann kommt es ggf. zu Fehlstellungen, die ich bereits vorher erkannte. Diese wurden und werden aber einfach per Anweisung unterdrückt. Wenn ich dann zudem noch isoliert und obsolet gestellt werde, dann erreicht das irgendwann einen kritischen Zustand. Dieser ist bei mir eindeutig erreicht. Dieser scheint m. E. aber auch bei den aktuellsten Entwicklungsprojekten des HRM und des RIK erreicht worden zu sein. Ich frage mich so und so, gibt es eigentlich keine an der Sache und der Vernunft orientierten Fachkräfte mehr oder werden diese nur noch als Clackeure generiert und halten lieber den Mund,weil sie ihre Karriere nicht behindern wollen?! Wenn das so sein sollte, dann ergibt sich daraus bereits ein Hinweis, weshalb in unserem schönen Land Millionen und Abermillionen an Steuergeldern schlichtweg verpulvert werden. Und dafür gibt es hundertfache Belege und Beweise. Ich denke inzwischen wirklich, dass das eben Beschriebene so eine Art Muster ist, was projektbezogen betrachtet, ein Hauptgrund für Fehlentwicklungen darstellt. Und zu diesem Muster gehört meist eine im Hintergrund agierende politische Gruppe, die mehr oder minder sichtbar die Fäden in den Händen hält.
Ich habe also immerdar in der Sache kommunale Entwicklung, insbesondere wirtschaftliche sowie touristische Entwicklung des Landkreises Helmstedt gestritten. Vielleicht ist das einer der Gründe, weshalb die Mehrheitsfraktionen diesbezüglich im Hinter- und Untergrund in meiner Angelegenheit bleiben, denn fachlich ist es wirklich eine Herausforderung, sich mir direkt im Disput zu stellen. Doch vielleicht vergessen diese Damen und Herren auch, dass man mich 1995 mit einem einstimmigen Beschluss des Kreistages in die Funktion eines Amtsleiters für Wirtschaftsförderung, Fremdenverkehr und Statistik brachte. Der damals amtierende Landrat hat mit mir einen spezifischen Vertrag geschlossen, der genau diese Funktion und das dazugehörige Aufgabenspektrum grob zusammengefasst enthielt und bis heute Bestand hat. Ich habe ab 1995 mit wirklich viel Kraft und Engagement eine wahrnehmbare Funktion aufgebaut und mich dabei niemals selbst geschont. Ich baute neue Funktionen auf, wie die Existenzgründungs- und Unternehmensberatung. Ich baute die Standortwerbung so aus, dass sowohl persönliche Ansprachen, Printmedien, Internetaktionen in einen Einklang gebracht wurden und vor allem eines, sie waren sichtbar und für jeden einsehbar. Ich habe aber auch die mir zugeordneten Verwaltungsfachkräfte niemals geschont. Ihr könnt euch kaum eine Vorstellung davon machen, wie Bedienstete des öffentlichen Dienstes sein können, vor allem wenn sie ihr ganzes Berufsleben im öffentlichen Dienst waren und sind. Das ist richtig schwere Kost. Ich tauchte tief ab in diese Welt und verlor aber nie meine Ziele aus den Augen. Wir mussten Geld heranholen, also Steuermittel einwerben, um überhaupt eine funktionierende Grundstruktur in diese Art der regionalen Entwicklung zu bringen und sie auszuformen. Und das hat nachweislich funktioniert. Und was ist davon heute noch vorhanden? Macht euch selbst ein Bild davon.
Zu Beginn sind mir die MitarbeiterInnen sehr häufig sehr servil und untergeben begegnet. Der Grund ist heute für mich erkennbar. Damals nicht. Jeder sucht halt nur die für sich optimalste Ausgestaltung seines beruflichen und privaten Standings Kleine Geschenke, als Trauzeuge fungieren, stets einen Kaffee auf dem Tisch haben, sich immer servil kaprizierend, doch nur bedingt leistungsbereit und vor allem jammernd, wenn es einmal beanspruchender zur Sache geht. Leider musste ich diese Erfahrung machen und habe in der folgenden Zeit einige Führungsfehler begangen, die mir dann ab 2013 nach und nach vor die Füsse fielen. Oh ja, ich hätte diesen Speichelleckern vielleicht Honig ums Maul schmieren müssen. Schliesslich wird das ja in einschlägigen Fortbildungen immer wieder propagiert. Doch das lehne ich ab, denn dieses einseifen und dann über den Tisch ziehen ist widerlich. Doch meine Version der Motivation bei erkennbaren Stärken hatte ja auch keinen Erfolg, also könnte man durchaus anders vorgehen. Doch es ist wie es ist. Ich habe versagt und dennoch ich habe gelernt.
Ich bedankte mich aus heutiger Sicht gesehen wohl falsch, denn ich erhöhte den Handlungsdruck und delegierte Verantwortung in Projekthinsicht. Das schmeckte der Mehrheit ganz und gar nicht und so fielen sie mir im Laufe der Jahre sogar in den Rücken, denn der Arbeits- und Projektdruck ließ niemals nach. Plötzlich war ich der Böse, der die Leute nur zusammenfaltet und, ach ja, dieses Image wurde mit größter Freude seitens der Personalverwaltung noch verbreitet. Dass diese nur sublim wirksam war,möchte ich als einen der projekttechnisch gesehen störenden Effekt bezeichnen. Sublim insofern, als in keinster Weise Unterstützung gab als ich sie einforderte. Keine Gespräche, keine Mediationen,nichts. Das war keine Personalentwicklung sondern eine völlig anachronistiscvh ausgerichtete Personalverwaltung. Ich habe das einmal so abstrahiert: wenn Du mit dem Personalchef zusammen im Spielkasten gespielt hast, dann wird er niemals irgendetwas konstruktives unternehmen, wenn es einmal Stress mit Dir gibt.
Allerdings traute man sich bis 2011 nicht, diese fiese Art zutage treten zu lassen, da es einen Landrat gab, der einzig und alleine die Arbeitsergebnisse wertete. Und diese waren bemerkenswert. Doch es ändert sich alles, wenn ganz andere Persönlichkeiten als Nachfolger antreten und es ändert sich erst recht alles, wenn diese nicht so gespult sind, dass sie erst einmal die Ergebnisse und Ziele bewerten und analysieren, sondern schlicht durchgreifen so wie es ihnen seitens der Hintergrund-und Hinterzimmergespräche angedient wird oder einfach so wie es ihnen gerade in den Kram passt. So wurden z. B. im Laufe des Jahres 2012 die Ämter in Geschäftsbereiche umbenannt. Großes Kino. 2014 folgte dann eine weitere Umbenennung, zumindest teilweise, in Referate. Noch grösseres Kino. Und der damalige 1.Kreisrat wurde Vorgesetzter des Tourismusbereiches, obwohl er ein paar Jahre zuvor als Bürgermeister  und somit oberster Repräsentant und wohlgemerkt „natürlich“ mit einem wie auch immer gearteten politischen Auftrag seiner Handlungs- und Zuständigkeitsmatrix aus der einzigen regionalen Tourismusgemeinschaft austrat. Das hat doch Charme,nicht wahr. Dafür aber spielten einige meiner Mitarbeiter und er als wahrhaftig „unschlagbares Team“ dahingehend zusammen, als eine weitere EU-Förderung völlig neue Allianzen auf den Weg brachte und damit eine Splittung der Interessenlage innerhalb des Landkreises induzierte. Ein Novum nebenbei bemerkt, denn die Vermittlungs. und Abwicklungsorganisation durch mein Team und mich, hätte auf der Kreispolitik-Ebene und damit vermittelnd und arbeitserleichtern für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden gewirkt (so wie einige Jahre zuvor erfolgreich praktiziert, u.a beim sogenannten Regionalisierten Teilbudget),doch das spielte dank dieser Persönlichkeiten fortan keine Rolle mehr. Und damit ging auch die organisatorische wie auch politische Vermittlungs- und Projektebene verloren und gefährdet so bis heute die spür- und nachweisbare Tätigkeit im Sinne der BürgerInnen und Unternehmen.
Ich wollte mit meiner Arbeit bis 2011 alle Standardinstrumente einer funktionierenden Wirtschafts- und Tourismusförderung etablieren. Und das kostet viel Kraft und Schweiss,vor allem wenn man Mitarbeiter hat, die eigentlich einen ganz gemütlichen Arbeitsablauf gewohnt waren. Doch ich ließ nicht nach. Bereits 1997 habe ich eine Internetdomain gesichert und dann mit Leben gefüllt. Zudem organisierte ich bis 2005 weitere Domains. Hier hatte einer der Mitarbeiter eine hohe Affinität, die ich ihm qua Projektverantwortung belohnte. Das ging ein paar Jahre sehr gut, ließ dann aber erheblich nach, als er überheblich und getriggert durch parteipolitische Gunstwinde ab 2011/2012 plötzlich dachte, jetzt müsse er seine eigenen Dinge hinter meinem Rücken ins Werk setzen. Dieses Ensemble an Internetdomains habe ich sicherlich nicht ins Werk gesetzt, um mich irgendwie zu profilieren, sondern sie gehörten mindestens seit 1997 für mich zum Portfolio einer funktionierenden Standortwerbung in der Wirtschafts- und Tourismusförderung. Allerdings, und das muss ich zu Gunsten des betroffenen Mitarbeiters klar darlegen, er hat maßgeblich daran mitgewirkt, für den Landkreis ein Redaktionssystem für dessen Aussendarstellung einzurichten. Und wir beiden waren vertraglich wie auch technisch soweit gegangen, dass man das grottenschlechte Intranet mit demselben System MIT definierten Schnittstellen zur Internetdarstellung hätte bekommen können. Warum das nicht geklappt hat? Es ist ganz einfach. Animositäten und technisches sowie finanzielles und organisatorsiches Dilemma sowohl beim damaligen Landrat und erst recht bei der zuständigen technischen Stelle. Heute besorgt man nach und nach ähnliche Komponenten, doch die Preise sind locker einmal zehn bis zwanzig mal so hoch. Ganz grosses Kino. Dennoch hat dieser Mitarbeiter ohne Wehklagen und ohne zusätzliche Kosten für den Landkreis eigene, interne Schulungen durchgeführt, um das System mit Informationen für die Bürgerschaft interessanter zu machen. Es wurde ihm ausser von mir niemals gedankt. Daran mag man schon erkennen, welche überbordende Stoffeligkeit bei den bis heute Zuständigen im administrativen Umfeld bestand und besteht. Das ist fachlich gesehen ganz ganz bitter und es liegt einfach daran, dass sich Leute an den Schaltstellen bis heute befinden, die Null Inspiration, kaum Kostenbewusstsein und noch weniger Ahnung von den Materien haben.

Man darf nicht vergessen dabei, dass ich für z. B. internetrelevante Projekte nicht zehntausende oder gar wie heutzutage im Jahr 2019 hunderttausende EURO dafür ausgab, sondern so gut wie keine Budgetsteigerungen einsetzte, indem ich Fördermittel geschickt integrierte. Die hohe Kunst ist es nicht, mehr Geld auszugeben, sondern zu improvisieren und kreativ externe Gelder zu integrieren. Und genau das wurde ab 2011 nach und nach zerstört und zwar durch die obersten Vorgesetzten in Form amtierender Landräte, 1. Kreisrat und ab 2016 wieder durch einen gewählten Landrat. Die ganze Arbeit habe ich also völlig umsonst gemacht. Bitter vor allem, dass die eigenen Mitarbeiter bei dieser nachweislichen Zerlegung und später dann Zerstörung von einst etablierten und ins Werk gesetzten Funktionsinstrumenten tatkräftigst mitgewirkt haben. Ich habe also auch dort völlig versagt, denn ich dachte und handelte nach dem Prinzip, dass ich Verantwortung gab, weil ich dachte, wenn sie motiviert sind, weil sie verantwortlich sind, dann ist das zumindest ein kleines Trostpflaster. Parallel dazu versuchte ich, dass diese neuen Verantwortlichkeiten auch finanziell Wirkung entfalten konnten und exponierte mich dabei bis zum Äussersten. Leider war dieses Vorhaben nur bedingt erfolgreich. Heute im Jahre 2019 hat der neue Landrat ganz im Gegensatz zu seinen Vorgängern seine eigenen Spezies aufs Vortrefflichste mit höherdotierten Stellen versorgt. Es geht also, wenn ein oberster Chef es will. Das will ich damit aussagen, nicht mehr,nicht weniger. Allerdings ist das eine Auslese,die nur wenige betrifft.Und es liegt nicht immer daran, dass das besonders projekterfahrene und gewiefte Fachleute sind, sondern andere Gründe, wie wohlfeiles Lächeln, Schlechtreden Anderer, sich selbst Anpreisen und Lobhudeln spielen  anscheinend eine bedeutsamere Rolle bei dieser Auslese. Dass sich so dann Zirkel genannte Teams bilden, die dank ihrer „herausragenden“ Fachlichkeit die Schadensmomente noch um ein Vielfaches verstärken können, das stellt einen immensen Gefahrenmoment dar für jedes gesellschaftliche System. Wir haben es hier vor Ort im nahen Wolfsburg direkt vor Augen geführt bekommen und zwar beim Thema Motormanipulation. Da müssen ganze Gruppen gemeinsam und willentlich weggesehen haben und der Schaden ist aussergewöhnlich.

Zurück zu den neuen Internetdomains. Ich verband das sachgemäß mit den neu eingesetzten und gestalteten Printmedien für eine Angebotsentwicklung für am Landkreis Helmstedt und dem Tourismusgebiet Elm-Lappwald Interessierte. Wir bauten die Endkunden- und Zwischenhändlerbereiche stark aus und besuchten viele Messen und machten Medienaktionen. Dazu mussten erhebliche Widerstände auch im eigenen Haus und im eigenen Amt überwunden werden. Ich verfuhr irgendwann einsichtigerweise nach der Methode, die zu fordern, die noch „Hunger hatten“ und entwickelte deren Fähigkeiten so gut es eben ging, um die damals neuen Verantwortungsbereiche zu bearbeiten, denn es galt immer der Kostendeckel. Das scheint heute ganz anders zu sein, denn die freiwilligen Bereiche des Breitbandausbaus, des Helmstedter Regionalmanagements und des Regionalen-Innovations-Konzeptes werden geradezu wohlwollend mit neuem Personal und Finanzmitteln versehen. Man ist sogar geneigt, eine GmbH zu gründen, die man aus Rücksicht auf meine „miesen“ Abwehrübungen in meiner Sache lieber Wirtschafts-ENTWICKLUNGS-GmbH nennt. Überhaupt wird der Begriff der Wirtschaftsförderung tunlichst vermieden, auch um zu verhindern, dass hier Drittmittel in die Organisationsphase einfliessen, die nicht dafür gedacht waren, eine solche GmbH zu gründen, schon alleine aus dem Grund, weil es erstens seitens des Fördermittelgebers nicht gewünscht ist und war, eigenes Landkreispersonal für die Revierförderung abzustellen, zweitens nicht zu unterstützen, dass eigenes Personal wohlmöglich obsolet gemacht wird und drittens, dass, wenn schon neue Organisationsphasen geschaffen werden, diese dann zur Definition des Helmstedter Reviers passen müssen. Und dieses besteht nun einmal qua Definition aus den Landkreis Helmstedt und Wolfenbüttel SOWIE den Oberzentren Braunschweig und Wolfsburg. Eine Wirtschafts-ENTWICKLUNGS-GmbH,wie sie avisiert wird,umfasst aber nur den Landkreis Helmstedt, sie wird durch verlagertes Personal zumindest MIT-konzipiert und sie macht mich ganz persönlich obsolet.  Das ist schon echt grosses Kino.
Mit Geld ist übrigens alles möglich, doch die freiwillige Leistung der Wirtschafts- und Tourismusförderung stellt oder stellte nur einen verschwindend geringen Teil der gesetzlichen Kostensituation eines Landkreises dar. Also suchte ich damals umso mehr externe Gelder und verband sie mit den neuen Standortinstrumenten so gut es ging. Und da wir in der Folge vieles selbst bearbeiteten (Bsp.: Erstellung von Werbe- und Angebotsbroschüren) und externe Mittel bewilligt bekamen (Konzeption, Gespräche, Antragstellung, BEwilligung, Umsetzung und Abrechnung habe ich es selbst gemacht und in meine Hände gelegt, denn meine MitarbeiterInnen zeigten sich oftmals überfordert, bzw. waren es nur ein Teil der jungen Kräfte, eben die, die noch Hunger hatten und sich voll einbrachten) und so konnten wir sozusagen „zaubern“. Doch das betraf niemals mehr als die Hälfte des Teams. Ich tat das aber auch aus dem Grund, weil ich selbst wissen wollte, wie das alles funktioniert. Das unterstützend ermöglichte ich meinen Mitarbeitern einschlägige Fortbindungen, um die neuen Kenntnisse noch zu vertiefen. Dennoch ist es einem, vielleicht zwei und maximal drei Mitarbeitern zu verdanken, dass das über mehrere Jahre wirklich sehr gut lief. Will damit sagen, dass bei aller Kritik, wir es gemeinsam hinbekommen haben, neue Projekte zu initiieren und umzusetzen, ohne dass die freiwillige Leistung der Wirtschafts- und Tourismusentwicklung überdurchschnittliche Eigenmittelsteigerungen verschlang, die wir bis 2011 auch nicht genehmigt bekommen hätten, denn der damalige Landrat nahm das Diktat der Kostenersparnisse sehr ernst. Und das sind denn auch die sehr positiven Seiten der betreffenden Mitarbeiter, weswegen ich mich auch nachhaltig für sie einsetzte, auch wenn ich dabei nur marginale Erfolge hatte – leider. Das tut mir bis heute immer noch leid, denn ich sah ja ihre Arbeitsergebnisse und ihr Engagement. Übrigens spielt heute, im Jahr 2019/2020 Geld anscheinend keine Rolle mehr, denn der amtierende Landrat und seine Subs haben den dazugehörigen Etat um mehrere hundert Prozent gesteigert. Das ist zunächst ein mutiger Schritt, alleine es fehlen die nachweisbaren Ergebnisse und deshalb habe ich ja auch den Verdacht, dass diese mehrere hundert Prozent umfassenden Budgetsteigerungen letzlich nur proklamatorische Absichten zeigen und der diese initiierenden Etatsteigerungen Verantwortliche baut sich neben dem „ach so schönen Iniativimage noch einen personenbezogenen Schutzwall auf, den er, das wage ich zu behaupten,ohne auch nur mit der Wimper zu zucken wieder entlässt, wenn es Kritik gibt. Da wird auf dem Rücken von Fachleuten Selbsstbeweihräucherung und -schutz betrieben. Das ist zumindest mein Eindruck und vielleicht täusche ich mich ja. Im Sinne dieser neuen MitarbeiterInnen hoffe ich sehr, dass ich mit dieser Vermutung falsch liege.

Wir oder eher ich haben so Millionen DM und später EURO in den Landkreis geholt. Doch niemand freute sich, ausser dem damaligen Landrat Kilian. Er verstand sehr wohl, was da passierte. Doch diese externen Gelder fliessen nicht, weil Du lieb lächelst, sondern Du musst stringent und strategisch vorgehen lernen. Und vor allem, Du musst Dich gegen eine gigantische Wand an Neid und Widerstand durchsetzen, die den sonst gewohnten „politischen Gefälligkeitfördermechanismus“ gewöhnt ist. Im Gegensatz zu einer ganz aktuellen Verlautbarung eines Amtesleiters des Landesaamtes für regionale Landesentwicklung, war es bereits um die Jahrtausendwende nicht mehr üblich, sog. Gießkannenförderungen seitens der Landesförderinstitute auszusprechen. Das ist also erneut nur ein laue Aussage dieses Amtsleiters, denn bereits kurz vor der Jahrtausendwende mussten die NUTS-III-Ebenen (also Landkreise) regionale Entwicklungskonzepte vorlegen, um genau dieses Gießkannenprinzip fürderhin zu vermeiden. Und das gilt bis heute. Wenn sich also dieser Mensch dazu veranlasst sieht, eine zusätzliche Entscheidungsebene zwischen den Fördergebieten und dem Land zu propagieren und evt. einzuziehen, dann hat das sowohl politisch-organisatorische Fehlentwicklung der eigentlich demokratisch legitimierenden Institutionen zur Folge und dient meiner Meinung nach einmal mehr nur seinem karriereoptimierenden Ego. Einst nannte ich ihn einmal in Anlehnung an die Asterix und Obelix Comics, einen Tulius destructivus. Schaut euch den entsprechenden Band einfach mal an und vielleicht versteht ihr dann meinen damaligen Hinweis. Ich denke, er ist nach wie vor so drauf.
Es ist leider eine völlige Fehlannahme, dass Förder- und damit Steuermittel von jeder Institution beantragt werden können. Das ist ein Trugschluss und genau das meine ich mit der eben genannten Wand. Fördermittel sind politische Instrumente, um die eigenen Gefolgsleute gut dastehen zu lassen, sie also als Gönner und Förderer vor Ort zu installieren. Und dann kam ich. Für mich bestand die Aufgabe vor allem darin, die Regelwerke sehr gut zu kennen und es gehört auch dazu, dass man die Ministerien wachrüttelt, denn dort liegt die Stimmung in etwa so, wie ich sie bei den Altgedienten in meinem Funktionsbereich vorfand. Man hatte so seine Spezies, seine Abläufe hinter der politischen Kulisse und plötzlich taucht da jemand auf, der sich versucht im Sinne seines Landkreises gegen diese Seilschaften durchzusetzen. Also trat ich denen auf die Füsse, die allzu lasch und behäbig daher kamen. Diese Leute sind es bis heute gewohnt, dass man sich politisch abspricht und denen etwas zu Gute kommen lässt, die dasselbe Parteibuch haben. Leider ist diese eigentlich unsachgemäße und widerlich proklamatorische Art inzwischen wieder gang und gebe. Doch das kümmerte Jörg Pohl bis 2011 nicht. Ich vertraue darauf, Konzeptionen zu bauen, die zu den bestehenden Förderprogrammen kompatibel sind, und ziehe dann los, sie bis zur Antragsreife zu bekommen, um sie hernach dann auch ordnungsgemäß abzurechnen. Das ist richtig viel Arbeit. Vor allem, wenn Du Dich bereits zum damaligen Zeitpunkt ständigen Anfeindungen der umgebenden Politik ausgesetzt siehst. Zum Glück gabe es diesen Landrat Kilian, der seine schützende Hand über diesen jungen und ehrgeizigen Wirtschafts- und Tourusmusförderer hielt, sonst hätte ich schon viel früher den Reichachtzustand erfahren, der dann ab 2011/2012 über mich gelegt wurde. Ja, es gelang mir, Millionen an EURO in den Landkreis Helmstedt zu bringen, vor allem zu den ansässigen Unternehmen. Ich war mir dafür für nichts zu schade, sondern rang um jeden Euro als ginge es um mein eigenes Konto. Meine Identifikation als Wirtschafts- und Tourismusförderer des Landkreises Helmstedt betrug 100%. Und genau deswegen tat es mir so weh, als das alles zerschlagen wurde und bis heute zerlegt wird.  Und vor allem, die Ergebnisse der Zerschlagung sind eine Farce, denn es ist nur ein einziges Chaos entstanden, das sich aus servilem Andienen, Lügen, Selbstbeweihräucherung nährt  und zu keinerlei spürbarer Verbesserung geführt hat. Das genau schmerzt mich sehr. Dass man mich dabei verdeckt und hintergründig fertig macht, das habe ich akzeptieren gelernt. Dass aber die Ergebnisse so schlecht sind und niemand ausser mir das zu sehen und folglich in Worte wagt zu fassen, das ist bitterst enttäuschend. So macht man keine Entwicklung! So zerstört man jedwedes Standing gegenüber den Förderinstituten, so kompromitiert man Arbeits- und Entscheidungsstrukturen und so zerlegt man letztes Endes sogar einen Standort! Und da hilft auch kein Weglamentieren. Im Grunde genommen ist es eben wie es ist.Doch als Fachmann schmerzt es.

Bevor ich zum Ausklang komme, noch ein paar Worte zu der Zeit ab 2016. 2016 fand erneut eine Kommunalwahl statt. Natürlich stellte ich mich auch zur Wahl. So wie zuvor im Jahr 2011 wollte ich alternative Szenarien dar- und der Bürgerschaft vorstellen. Dieses mal allerdings war es mir sehr wichtig, dass durch meine Teilnahme und die eines Bürgers, der zur Partei der Linken gehört, die beiden Bewerber der Altparteien mindestens in eine Stichwahl zu bringen und ich hoffte, dass der damalige 1. Kreisrat nun erleben durfte, wie es gewesen wäre, hätte man dem Wahlvolk nicht bereits 2013 die demokratische Wahlmöglichkeit durch einen geschickten politischen Schachzug entzogen. Ihr erinnert euch, ich habe weiter oben das Thema Fusion erläutert. Zwar legitim, doch ohne weitere Inhalte, wurde hier ein geschickter Schachzug seitens der Altparteien der SPD und der GRÜNEN, die damals die Kreistagsmehrheit inne hatten, gemacht, so dass dieser 1. Kreisrat ins Amt gebracht wurde, ohne dass eine eigentlich notwendige demokratische Wahl durchgeführt worden wäre.  Das Ergebnis der Wahl 2016  konnte er sehr wohl spüren, denn die beiden Kandidaten der Altparteien lagen nur bei um die 40% und eine Stichwahl wurde notwendig.
Der Kandidat der CDU, damals noch einer der vielen „Parteilosen“ – es scheint in Mode gekommen zu sein, sich durch eine Partei zum Wahlvorschlag machen zu lassen, denn das erspart das eigene Sammeln von Unterstützungsunterschriften –  wurde professionell unterstützt und hatte einige gute Argumente, weshalb er gewählt werden sollte. Ich habe mich an ihm zum damaligen Zeitpunkt durchaus erfreut, denn seine Aussagen waren gegenüber dem SPD-Kandidaten geradezu ausführlich. Er lud mich nach der ersten Wahl und vor der notwendigen Stichwahl sogar ein zu sich nach Hause und machte einen auf ach so kumpelhaft. Es war ganz nett und aus seiner Sicht ging diese Show auch voll auf, denn ich tendierte eindeutig zu ihm. Was ich allerdings nicht sah, dass das Ganze ein Schauspiel sondersgleichen war. Doch erlaubt ist, was gefällt und ich fiel auch prompt darauf herein. Wie sich erst später herausstellte, hatte er mich auf der ganzen Linie hinters Licht geführt.
Kurzum gesagt, ich erkannte bereits Anfang 2017, dass er ganz genauso ´drauf war wie seine Vorgänger. Allerdings gibt es noch eine besondere Nuance, die ich so zuvor noch nicht erlebt hatte. Er ist wie ein Mini-Trump. Er weist fast dieselben Handlungsmuster auf, wie sie dieser eigenartige Präsident der Amerikaner aufzuweisen hat. So kümmert es ihn kaum spürbar, dass es Gesetze und oder gesetzliche Regelungen gibt, die bestimmte Handlungsweisen in einer Verwaltung vorschreiben. Um etwaigen Ärgernissen vorzubeugen, bedient er sich eines besonderen Personalzirkels, die er dafür sogar geschickt zu höheren Bezügen geführt hat. Diese für despotische Psychopathen typische Vorgehensweise dient nur Einem, dem Initiator. Und zwar in der Weise, dass er sich eine Art Schutzwall aufbaut. Dieses Delegieren von Verantwortlichkeiten funktioniert bei anderen Mitarbeitern also sehr gut, bei mir wendet er es in der genau umgekehrten Weise an und entzieht mir seit Jahren Verantwortungen. Dieses Metier beherrscht er wirklich gut und man muß es durchaus als positives Wissen seinerseits anerkennen. Fatal nur, wenn man, wie ich, nicht zu den Wohlgelittenen oder Spezies gehört. Da zeigt er dann sein Können in der Zerlegung funktionaler Persönlichkeiten. Ich bin inzwischen nicht mehr der Einzige, was einen kleinen, wenn auch schwachen Trost darstellt. Er sagte einmal so dramatische Sätze, wie „sie sollen mich kennenlernen“. Leider lernte ich nur seine negative Seite kennen, denn er mag als Mensch, Vater, Freund, Liebhaber sicherlich positive Aspekte aufweisen, doch ich lernte davon nichts kennen.
Er ist zwar Chef einer Verwaltung, sieht sich aber eher in der Funktion als Moderator. Woran das wohl liegen mag? Ich denke, es liegt daran, dass er wenig Erfahrungen und Wissen hat, um als echte Führungskraft einer Kommunalverwaltung aufzutreten. Es kümmert ihn auch nicht, was er anrichtet damit, im Gegenteil, mit eingeübter Selbstdarstellung saugt er Informationsgeber und Fachleute aus, und entsorgt sie dann erst recht, wenn sie seinen, im Übrigen niemals schriftlich niedergelegten Ideen und Vorstellungen, nicht genehm sind. Sein wahres Gesicht zeigte er in meinem Falle erst, als ich ihm alle Bewilligungen für das Helmstedter Regionalmanagement, das regionale Innovations-oder Investitions-Konzept sowie die Breitbandförderung herangeholt hatte (wohlgemerkt und im Falle des Breitbandprojektes mit einem Mitarbeiter, von dem ich weiter oben schon berichtete). Diese belaufen sich summa summarum auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag und es sind die höchsten Förderungen, die ich in meiner ganzen Karriere für den Landkreis erfolgreich bearbeiten konnte. Natürlich, und das habe ich ihm auch gesagt, wollte ich dieses Paket umsetzen und abarbeiten. Doch das versagte er mir auf ganzer Breite. Im Gegenteil, ich wurde fortan dermaßen gedisst, dass meine Enttäuschung umso größer wurde und mich so durchschüttelte, dass ich zeitweise keinerlei Sinn mehr in meinem Leben erkannte.
Ich erfand für ihn das Entwicklungsszenario „Barmke- Breitband – Buschhaus“ und unterlegte es für ihn mit entsprechenden Handlungskonzepten bis hin zur notwendigen Bürgerbeteiligung und Medieneinsätze. Das ist im Übrigen ein eklatanter Unterschied zwischen ihm und mir. Ich belege meine Konzepte, ich beschreibe sie und erkläre sie. Er hat bis zum heutigen Tag nicht ein einziges, eigenes Schriftstück veröffentlicht, in dem er seine Vorstellungen genauer darlegt. Ich denke inzwischen sogar, das kann er nicht. Dafür müsste er Ahnung von den Zusammenhängen haben und auch so etwas wie eine Entwicklungsvorstellung. Die hat er einfach nicht und so lamentiert er tagtäglich herum, bleibt stets unverbindlich und erfreut seine Mitmenschen mit hohlen Phrasen und Worthülsen, die keinerlei Verbindlichkeit erkennen lassen. Das ist für alle Beteiligten eine äusserst missliche Situation, denn diese „mal sehen“, „da müssen wir uns noch einmal zusammensetzen“ erzeugen keine VErlässlichkeit, die aber im professionellen Tagesgeschäft von grundlegend wichtiger Bedeutung ist.

Ich will damit nur exemplarisch aufzeigen, dass ich zeitweise sogar glücklich war und mein Wissen und meine Dienste anbot, doch ich sollte mich vollständig täuschen. Er nahm nur und gab Verachtung, Funktionsisolation und schmarotzt bis heute mit diesen Themen, von denen er keines auch nur annährend mit eigenen Fähigkeiten selbst erreicht und organisiert hat. Obwohl, Stop, er organisiert wie ein Wahnsinniger, doch seine Organisationsauswahlen sind vor allem gekennzeichnet durch eines: durch projektorientierte Unerfahrenheit. Und so kosten die neuen Organisationen und die neuen MitarbeiterInnen inzwischen mehrere hunderttausend Euro pro Jahr. Und das bei Vorhandensein eines erfahrenen und projekttechnisch ausgerichteten Spezialisten, wie mir UND einer desaströsen Verschuldung seines eigenen Hauses, der Landkreisverwaltung..
Und so erschien mir das wahre Gesicht hinter seiner vorgespielten Jovialität erst nach der Wahl und in der täglichen Auseinandersetzungmit ihm. Und ich musste erkennen, wie sehr ich mich doch getäuscht hatte in ihm. Er entzog zuerst die letzten verbliebenen Mitarbeiter für den Einsatz beim HRM, er schuf ein neues Referat Breitband, er generierte ein neues Beraterszenario und eine neue interne Organisationsstruktur zur Bearbeitung des sog. RIK und mich schob er nach und nach in die Isolation. Selbst das Projekt Barmke organisierte er so, dass es aus den Händen des Eigentümers – also des Landkreises Helmstedt – gegeben wurde und bis heute dort nichts bedeutsames passiert ist.
Auch hier scheint eine stille und verborgene Kreispolitik, dieses mal in Form einer informellen Groko der Altparteien der SPD und der CDU, eine positive und unterstützende Begleitung seiner Handlungsweisen aufzulegen.
Das eben Genannte stellt alles Geschehnisse dar, gegen die ich mich auch arbeitsgerichtlich versuchte zur Wehr zu setzen. Beim letzten mal ging es unentscheiden aus, was auch daran lag, dass eine Widerklage eingereicht wurde, deren Inhalt darauf abzielte, mich dahin delegieren zu können, wie es gerade gefällt. Beides wurde seitens des Arbeitsgerichtes abgelehnt, also sowohl meine Klage gegen Funktionsentzüge und damit vermeintliches Nichteinhalten meines Vertrages, als auch die Widerklage, die darauf abzielte, dass eine betriebsbedingte Delegation zu welchen Funktionen auch immer, rechtens sei.
Das alles eskalierte noch, indem mir inzwischen alle meine bis 2016/17 neu geschaffenen und im Einsatz befindlichen Instrumente, wie u.a. Unternehmens-und Gründerberatung, Entwicklungskonzeptionen, Fördermittelakquise, Förderungsideen und Erarbeitung entsprechender Konzepte, Internetarbeit u.v.m. durch die Verlagerung meiner Mitarbeiter entzogen worden sind.  Er negiert das alles und weist es weit von sich. Sei´ ja alles nicht wahr und es läge ja an mir, dass ich das so interpretiere, denn er würde ja nichts dergleichen tun, sondern mich eher sogar auffordern, tatkräftigst mitzuwirken. Ein Mini-Trump – das ist meine persönliche Ansicht zu den Geschehnissen. Und die kann, eben weil sie subjektiv ist, auch etwas verschroben und verschoben sein. Wie sonst ist es erklärbar, was dort geschieht?! Ich soll meinen Job machen. Doch wie, wenn zu über 85% alle ehemaligen Funktionen und von mir geschaffenen Instrumentierungen für die Wirtschafts- und Tourismusförderung verlagert wurden?! Man kann das Rad nicht mehrmals erfinden. Das ist einfach Blödsinn.
Wie dem auch sei, ich habe also seit 2016 noch eine Verstärkung in Sachen Bossing erfahren, die ich so noch nicht erlebt habe und schon gar nicht für möglich hielt. Es ist psychisch-seelisch betrachtet wirklich hart und ich bekomme häufiger Besuch meines dunklen Schattens. Doch ich lerne und ich arbeite an mir. Und so groß der Druck auch sein mag, ich versuche nach wie vor mich einzubringen. Erst zuletzt habe ich ein alternatives Konzept zu einer etwaigen Energielandschaft als Bergbaufolgeszenario eruiert und in groben Zügen ins System gegeben, in dem Fall über das HRM, um gemeinsam darüber zu diskutieren, ob und wie man vorgehen könnte. Ergebnis: Nichts! (ich habe in diesem Blog dazu das Grobkonzept dargelegt, falls ihr Interesse daran habt schaut einfach nach). Inzwischen wurde nachmehreren Wochen dann erneut entschieden, das HRM noch einmal zu konsultieren. Wir werden sehen. Es ist eben einfach nicht leicht, vor allem wenn ich mich mit den teils völlig irrationalen und stets unverbindlichen Lamenti auseinandersetzen muss. Doch eines ist gewiß, ich werde auch das überstehen und durchhalten. Ich habe dereinst sehr ausgiebigst und intensiv gelernt, durchzuhalten und auszuharren und das nützt mir heute umso mehr, als ich mir vorkomme, als sei ich nur vom Feind umgeben. Und so bleibe ich möglichst im Verborgenen, um meine Mission dann auszuführen, wenn der geeignete Zeitpunkt gekommen ist. Doch eine Mission, die mittlerweile acht Jahre andauert, ist ungewöhnlich lang. Im Jahr 201 werden es dann zehn Jahre.

2021 – dieses Datum ist noch sehr wichtig. 2021 findet eine erneute Kommunalwahl statt. Ich werde mich voll einsetzen, um bis dahin zu überleben, und ich werde dann erneut kandidieren. Insofern finde ich es durchaus gut, wenn ich, wie mir bereits avisiert wurde, näher an diesen Menschen rein räumlich heranrücken soll. Das ist sehr sehr nützlich für mein Vorhaben. Auch wenn er stets im Hause umhergeistert, um seine vorgegeben kreative Schaffenskraft jedem aufzubürden, weil er in seinem seltsam verschrobenen Denkmuster einmal mehr eine Idee aufleuchten sieht. Das ist zwar für alle Beteiligten extremst nervig, weil ausser heisser Ideenluft nichts dabei herumkommt und die für wirklich fähige und professionelle Köpfe kennzeichnende Verbindlichkeit fehlt, doch er hört sich zu gerne erzählen und denkt wirklich, seine Ideen und spontanen Lustempfindungen erfreuten die Mitwelt. Für mich sind das demnach wertvolle Informationen, die ich  gut einsetzen kann im späteren Wahlkampf. Ein Thema habe ich ja schon. Es wird der Umgang mit mir sein, den ich einer breiteren Öffentlichkeit gerne darlegen möchte, um zum Thema Umgang mit Andersdenkenden, Andersaussehenden, Anderslebenden eine höhere Sensibilität zu erzeugen.

Wie auch immer diese Geschichte diesbezüglich weitergeht, ich bereite jetzt schon meinen Wahlkampf vor und werde alle diese und andere Geschichten 2021 zum Wahlkampf einbringen. Ich denke wirklich, dass ich fachlich-inhaltlich besser geeignet bin als alle meine Vorgänger und der amtierende Landrat, da ich genau weiß, wie man kommunale Entwicklung mit Hilfe einschlägiger Förderprogramme macht und durchführt. Und was den gesetzlichen, also den Hauptteil der Verwaltung angeht, verfüge ich über fast dreissig Jahre Erfahrungen, da ich in dieser Zeit die verschiedensten Berührungspunkte zum gesetzlichen Teil einer Landkreisverwaltung hatte. Ein Unterscheidungsmerkmal halte ich persönlich für sehr wichtig. Es ist dies die Verbindlichkeit. Verbindlichkeit ist nicht eine Show, bei der ich mich gelernt posierend an irgendwelche Flipcharts stelle, um skuril anmutenden Zeichenungsabstraktionen aufzumalen, die ich dann zehn Minuten später selbst nicht mehr erläutern kann, weil ich sie nicht verstehe. Es ist auch nicht, mit einem schauspielerisch bemerkenswerten Lächeln der Männerwelt zum Telefon zu gehen und alle wissen zu lassen, da rede ich jetzt einmal mit DEM. Es ist viel mehr die Verlässlichkeit unter allen Fachleuten meines Umfelds, die ich selbst auch einfordere. Schleimtabletten und Möchtegerne sind dabei allerdings auf verlorenem Posten. Und erst recht sind diskriminierende, drohende, diffamierende Äusserungen nicht angesagt, schon gar wenn es kritisch wird in der einen oder anderen Situation. Hier bevorzuge ich stets mediative Gesprächszirkel, um vom Anderen zu lernen und selbst meine Position in ein konstruktives Umfeld einbringen zu können.
Mir wäre es aller Voraussicht nach nicht passiert, dass man im Rahmen des 40 Milliarden-Programms zur Überführung der Kohlereviere das Revier Helmstedt-Wolfenbüttel-Braunschweig-Wolfsburg nur mit 90 Millionen „abspeist“. Leider scheint dieser Zug bereits abgefahren zu sein und das liegt für mich persönlich daran, dass man mit kaum Wissen um zukunftsgerichtete kommunale Entwicklung ausgestattete Personen ins Spiel gebracht hat. Diese meines Erachtens fachlich mangelhaft ausgestatteten Fachpersönlichkeiten haben eine konstruktive, an sozialen und technologischen Innovationen ausgerichtete Konzeption niemals auch nur in Ansätzen auflegen können und meine Inputs wurden zerschossen bzw. wie gerade angeführt, werden sie schlicht ignoriert. Es wird sogar gemutmaßt, ich führte nur Schlechtes im Schilde. Und das kommt genau aus der Richtung, die einst gut hiess, dass man egal was gegen mich anführen solle, Hauptsache man könne daraus eine Kündigung machen. Wer hier schlechtes im Schilde führt, liegt für mich persönlich auf der Hand und ich kenne die Agitatoren. Und genau deshalb werde ich alles tun, um 2021 erneut für das Landratsamt zu kandidieren, denn die Wahlbevölkerung sollte wissen, was hier wer und wie spielt und sie sollte in Kenntnis gesetzt werden darüber, wie perfide und selbstsüchtig manche dieser Spielfiguren handeln, ohne dass sie wahrnehmbare, ggf. sogar bessere Ergebnisse zustande bringen als ich all die Jahre zuvor.

Ich weiß nicht, warum ich so leiden muss und warum sich eine bestimmte Klientel meines beruflichen Umfeldes derart daneben benimmt und die schrägsten, und wie o.a., sogar geldvernichtende Entscheidungen trifft. Vielleicht wird es einmal wichtig sein zu wissen, wie man einen Standort aufbaut und wie er dann wieder zerstört wird. Ich weiß es nicht. Ich erlebe es aber jeden Tag seit nunmehr acht Jahren und ich benenne die Verantwortlichen dafür. Vielleicht schreibe ich wirklich für die Zukunft, in der Hoffnung, dass dereinst die Vernunft wieder einkehren wird, um der Verlogenheit, den Psychopathen und all ihren Fähnchenschwenkern endlich eine Grenze zu setzen. Ich habe es längst aufgegeben, im Hier und Jetzt darauf zu hoffen. Es ist anscheinend noch nicht die Zeit reif dafür, obwohl ich viele eindeutige Hinweise darauf erkenne, dass die Zeit der Vernunft in den Startlöchern steht. Doch in der aktuellen Situation, in der ich mich befinde, ist das Dunkel übermächtig und damit die Kälte der Lügengespinste und Falschaussagen. Ich versuche, das kleine Licht im Dunkel am Leben zu erhalten und erwehre mich so gut ich kann, dass es von den mich umgebenden Nulllinienverliebten nicht zum Erlöschen gebracht wird. Man hat mir wie schon gesagt, sowohl die karrierbezogene Vergangenheit wie auch Zukunft zerstört. Ich kann hier nicht ohne weiteres weg und inzwischen will ich es auch nicht mehr. Es scheint mein Schicksal zu sein. Zudem muss ich sagen, dass mich dieses Marthyrium auf eine geradezu wundervolle Weise zu einem anderen Menschen gemacht hat. Eben gerade weil ich so widerlich behandelt werde, habe ich gelernt, wie man damit umgehen kann. Zudem begegnete ich einem Menschen, der von so aussergewöhnlicher Güte und Kraft ist, dass ich es als ein Wunder bezeichne.
Ich selbst bin sogar ohne Übertreibung, rein menschlich betrachtet, gereift. Gereift im Widerstand, in meiner Kreativität und meiner körperlichen Stärke. Ab und zu sehe ich sogar das Bild eines geschliffenen Diamanten vor mir und denke, je mehr ihr mir Leiden zufügt, desto stärker werde ich und umso vehementer fällt die energetische Reaktion zu euren Lasten aus. Will sagen, wenn bestimmte Menschen andere quälen, malträtieren oder gar sinnbildlich ermorden (wie z. B. funktional obsolet stellen), desto heftiger fällt die Reaktion der „Matrix“ aus. „Sie wissen nicht, was sie tun. Verzeih´ihnen bitte“. Diese Bitte eines ganz großen Menschen verhallte mit seinem qualvollen Tod, der durch Verrat, Missgunst, Neid, Machtintrigen u.v.m. verursacht wurde. Und dennoch, er blieb unvergessen, und all die, die ihn zu Tode brachten, verschwanden für immer in der Erinnerung der Menschheit. Doch wenn wir genau hinsehen und genauer recherchieren, dann weisen selbst vergessene Einzelschicksale eine so große und umfassende Energie auf, dass man das Schaudern bekommt. Ich will damit sagen, dass gerade die Menschen, die anderen Leid zufügen, selbst Lebensläufe aufweisen, dass man sich geradezu erschreckt. Wie sagen Polizisten gerne:“ich will gar nicht wissen, was hinter diesen Gardinen so alles geschieht!“. Nicht immer ist es so, dass die Leidzufügenden ohne weitere Beeinträchtigungen ihr Dasein fristen, sondern im Gegenteil, schwerste Schicksalsschläge erleiden. Wir wissen es nur nicht. Und vielleicht wollen wir es auch gar nicht wissen. Aber das ist eine ganz neue Geschichte.
Unverschuldetes Leid hat das Potenzial zur Vergebung und Erlösung. So oder so ähnlich hat es einmal Martin Luther King gesagt. Für mich wurde dieser Satz zu einer Art Leitsatz, denn das Leid, das mir hier vor Ort seit 2011 widerfährt, habe ich nur bedingt verschuldet.
Ich nehme mir verfassungsrechtlich geschützte  Rechte, zu berichten und vielleicht hier und jetzt auch eine Mahnung zur Vorsicht auszusprechen.
Stellt euch doch einmal vor, euer Leben endet und dennoch lebt ihr auf andere Weise weiter und müsst dann erfahren, welchen Schmerz und welches Leid ihr anderen angetan habt. Im Unterschied zum irdischen Dasein könnt ihr dann nicht mehr aussweichen oder gar durch korrigierende Handlungsweisen Änderungen herbeiführen, sondern seid dem voll und ganz ausgesetzt. Ohne jedwede Möglichkeit, wegzulaufen, sich abzulenken, oder gar aktiv eingreifen zu können und schon gar ohne jedwede Möglichkeit, andere vorzuschieben, erlebt ihr die glasklare Wahrheit der Folgen eurer Handlungen. Ihr fühlt es am eigenen „Leib“ und ihr werdet euch bewusst, dass es das Ergebnis eurer eigenen Handlungen gegenüber der Mitwelt ist bzw. war. Das genau bezeichne ich als die Hölle, von denen so viele Glaubensforschende berichten, die als Läuterung nach dem irdischen Dasein den Verstorbenen widerfährt. Ich habe dazu viel geforscht, also ein gehöriges Maß an Literatur verschlungen, und viele Gespräche mit Leuten geführt, die zu dem Thema forschen oder die es in ihrem Alltag tangiert. Ich kann nur jeden eindringlichst bitten, sei Dir dessen bewusst, dass alles gespeichert wird und alles wird Dir erneut begegnen, mit dem Unterschied, Du hast anscheinend dann keinerlei Option mehr, dieser Art von Läuterung zu entweichen, sondern Du durchlebst sie voll und ganz und erst dann endend, wenn Du „rein gewaschen“ bist. Ich habe das erst erkannt und gelernt durch die Qual, die mir andere Menschen antun. Das ist schon fast etwas schräg.  Dennoch habe ich die Chance genutzt und an mir gearbeitet. Ich erkannte meine eigene Fehlbarkeit, meine mentalen Verstellungen und meine Widerlichkeiten, die ich anderen Menschen angetan habe. Und so befinde ich mich auf einem Weg der Reinigung und bin glücklich darüber, dass ich das jetzt und hier und vor allem im Diesseits abarbeiten kann. Doch ich vollzog – das möchte ich gerne anmerken – all meine Verfehlungen nur zu einem sehr kleinen Anteil, um anderen Menschen willentlich zu schaden. Ich kann behaupten, dass ich das so niemals oder nur sehr sehr selten geplant oder gar gewollt habe. Ich hatte und habe nicht die Absicht, anderen Menschen Schmerzen zu bereiten, sondern ich gehöre eindeutig zur weissen Seite, deren Ziel aller Handlungen die Förderung und das Aufzeigen neuer und positiver Entwicklungen ist. Ja, ich habe Fehler gemacht und werde dafür bereits im Hier und Jetzt einer Läuterung unterworfen. Auch das habe ich niemals gewollt oder gar geplant. Doch ich habe mein Leid verstanden und mich tiefgreifend geändert und völlig neue Wege beschritten. Und genau das lässt mich ein tiefgreifende Liebe spüren und ein Lächeln, so als wäre ich auf einem guten Weg. Und das ist für mich schon etwas skuril, denn ich bekomme ungewollt die Möglichkeit, mich zu erkennen weil mir andere Personen (hier im Besonderen die o.a.) Qualen bereiten. Insofern vergebe ich diesen Menschen auch zu gerne, denn je mehr Leid sie mir zufügen, desto stärker wird meine Erkenntnis, dass es mir bei meiner Persönlichkeitsentwicklung sehr zum Nutzen wird.
Nun könnt ihr mich für verrückt erklären. Das ist in Ordnung und tangiert mich nicht weiter. Im Gegenteil, diese Form der Suche nach Antworten ist erst gewachsen durch die langjährige Qual. Und es bleibt euch überlassen, selbst zu forschen und Erkenntnisse zu gewinnen. Geht einfach euren Weg und vielleicht habt ihr dabei so viel Glück wie ich und dürft euch selbst erkennen und selbst entscheiden, wie ihr euren weiteren irdischen Weg wählt. Ich bezeichne das für mich persönlich als ein Wunder, das mir widerfährt und mich lächelnd in die Zukunft sehen lässt.  Ich bin ein freier Mensch- freier, als ich noch vor 2011 war. Ich fühle Dankbarkeit, auch wenn ich immer wieder Anwandlungen habe, die mich fast lähmen vor Traurigkeit über die Geschehnisse.

Seid´gesegnet

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Muster und Methodik der Unterdrückung von Innovationen

In diesem Aufsatz widme ich mich dem Thema Innovationen mit einer Gewichtung darauf, wie sie verhindert werden.  Dafür versuche ich, euch Muster und Methodik zu beschreiben,denn wie alles im Leben hat auch die Verhinderung von Innovationen bestimmte Muster und folgt einer erkennbaren Methodik.

Ich halte die Verhinderungsstrategien, die sich im Großen und Ganzen über die sozialen Gruppengrenzen gesellschaftlich relevanter Gemeinschaften sehr ähnlich sind, für sehr schädlich für eine Gesellschaft. Schon deshalb versuche ich deutlich herauszuarbeiten, welche gesellschaftlichen Gruppen sich hier besonders hervortun. Das geschieht einmal mehr, um euch, werte Leserschaft, die Methodik und ein Muster der Verhinderung darzulegen, damit ihr sie besser erkennen könnt. Ich wage dabei auch, immer wieder einen Bezug zu Dir als Individuum und Teilnehmenden in unserer postindustriellen Gesellschaft offenzulegen. Denn jedR ist ja auch ein Mitglied der Gesellschaft und diese kann zwar nicht als die Summe der Individuen betrachtet werden, die sie als Ganzes ausmachen, denn es gibt bekanntlich ganz eigene gruppenspezifische Phänomene, dennoch ist das Bezugssystem Individuum – soziale Gruppe nicht von der Hand zu weisen. Es gibt eine stete Wechselwirkung. Berühmt ist das Sinnbild:wenn Du auf andere zeigst, zeigt für gewöhnlich nur ein Finger auf die Anderen, vier zeigen auf Dich. Und deshalb weise ich Dir immer auch den Bezug Deiner Persönlichkeit zu den Dich umgebenden sozialen Gruppen auf, an denen Du teilnimmst oder zum Beispiel als BürgerIn schlicht dazu gehörst, ob es Dir zusagt oder nicht.

Wenn ihr weiterlesen wollt, dann verwendet doch bitte diesen link.

 

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Regionalentwicklung – Landkreis Helmstedt – HRM – Kohlenachfolgeszenarien

Sicher habt ihr schon davon gehört, dass die amtierende Führungsspitze der Landkreisverwaltung versucht, Regionalentwicklung zu machen.Es geht dabei in erster Linie um die Kohlenachfolge, denn die steht direkt vor der Tür. Mitte 2020 wird das bestehende Kraftwerk endgültig und schwer vergoldet durch den Steuerzahler abgeschaltet.
Da fiel mir ein, dass ich vor gar nicht allzu langer Zeit einen anregenden Brief an die für die Kohlenachfolgeszenarien Verantwortlichen (HRM und folglich auch den Landrat) geschrieben habe. Wohlgemerkt als Bürger, um erst einmal vorzuchecken, ob überhaupt ein Gesprächsbedarf auch fachlicher und projektbezogener Ausrichtung besteht.
Interessant, dass sich unlängst sowohl der Landtags-wie auch der Bundestagsabgeordnete über die lokale Zeitung dazu äusserten. Vielleicht haben sie ja Kontakt zu einem der MA im HRM, an die ich den u.a. Brief gesendet habe? Ist auch gleichgültig. Denn deren Äusserungen sind unvollständig und oberflächlich, so dass es keiner inhaltlichen Kritik bedarf.

Bevor ich hier loslege, noch ein paar Worte zum amtierenden LR. Er will mich wieder enger an sich heranholen. Das ist räumlich gemeint, denn inhaltlich liegen wir beide so weit voneinander entfernt wie der Nordpol vom Südpol entfernt ist. Doch ich freue mich darauf, denn dadurch habe ich einen deutlich erhöhten Informationsfluss und der Wahlkampf für 2021 hat für mich längst begonnen. Überhaupt befinde ich mich sozusagen in der Vorbereitungsphase für diese Landrats- und Kommunalwahl 2021, denn ich habe nur ein Ziel: die Vorstellung eines zum bestehenden überwiegend  komplementären Konzepts und dadurch auch die Herbeiführung einer Veränderung der Kreistagszusammensetzung. Ich halte die bestehende GroKo, die rein informell und nicht offiziell besteht, für inhaltlich gesehen zu wenig agil. Ok, was meine eigene Person angeht, bemühen sie sich seit Jahren redlich, mich aus dem System zu nehmen. Ich wünschte mir, sie würden dieselbe Kraft und denselben Aktionismus aufbringen, um sich um die aktuellen Geschehnisse in ihrem Verantwortungsbereich – dem Landkreis Helmstedt – intensiv zu kümmern. Wünsche darf man ja haben, nicht wahr?! Und sicherlich übersehe ich auch das Eine oder Andere. Sicher ist, die gegebenen Tatsachen hinsichtlich einer begreifbaren und halbwegs stringenten Regionalentwicklung sind zumindest für mich nicht erkennbar.

Hier der etwas zusammengefasste Wortlaut meines Briefes, den ich vor über einem Monat versandt habe:

Das grosse E. E wie Entsorgung, E wie Energie, E wie EEW
Die Strategie der Konkretisierung und hernach Kommunikation könnte man ggf. noch besprechen. Ich hatte es ja gestern angedeutet. Ich würde ein gemeinsames, informelles Gespräch mit den Verantwortlichen avisieren.
Eine Energielandschaft – typisch Geograph.  Es gibt dazu einige Papiere,  die meist durch Studiengruppen erarbeitet wurden. Man findet auch was im Netz dazu. Wenn das LROP sagt E- nun, dann nehmen wir das für bare Münze und machen E².
Grundlage des Konzepts ist die Verbindung auf der Grundlage der Verbrennung von Abfällen und einer -jetzt neu – Kombination der Verbrennung mit der GEwinnung eines der wichtigsten chemischen Grundstoffe- dem Methanol oder eben Ethanol
Man braucht für die Herstellung von Methanol zunächst einmal jede Menge Abfälle, ganz gleich welcher Art.Besonders geeignet sind sicherlich organische Abfälle, doch auch aus allem anderem Müll (z. B. Hausmüll) lässt sich Methanol gewinnen. Hier fällt sofort die Verbindung zur erworbenen Terracomp ins Auge sowie die Klärschlammverbrennung, nur dass man eine erkennbare Konversion einbaut. Nicht Kompost, nicht Phosphor, nicht Verbrennungsasche,sondern METHANOL.
Dazu braucht man Sauerstoff und Wasserstoff, was hier vor Ort noch fehlt, denn bisher hat niemand daran gedacht, dass man aus den hochenergetischen Abfällen eben auch solche grundlegenden Elemente herstellen kann, die dann für einen hochenergetischen Energieträger wie Methanol benötigt werden.
Produktionstechnisch ist die Methanolherstellung easy,vor allem,wenn man bedenkt, dass die EEW „noch“ einen guten Satz von Kenntnisträgern für die Aufrechterhaltung der Anlagen und die noch existierende HE-Revier ebenso Leute hat. Konversion! Erhalt von hochwertigen Arbeitsplätzen. Schulung für neue Anlagentechnik, wegen technischer Konversion. Du verstehst?!
Zum Tagebaunachnutzungsszenario. Wir benötigen für die Herstellung von Methanolen eben genannte Elemente O und H. Stellen wir uns vor, dass bestimmte Tagebauflächen inkl.Seeflächen, Uferflächen zu photovoltaischen Sonnenfallen umgebaut werden. Zusätzlich werden neue Windräder errichtet (die alten sind bald fällig und müssen so und so weg) und wir nutzen den Schornstein (Symbol der Konversion – Leuchtturm) als eigenes Kraftwerk (der Schornsteineffekt bekommt hier eine völlig neue Bedeutung). Und schon ist ausreichend Energie vorhanden, um sowohl Slurry, Methanol und die notwendigen Grundstoffe herzustellen. Es ist nach meiner Berechnung sogar soviel Energie vorhanden, dass zukünftige „Grüne Firmen“ versorgt werden können. Hier wird dieses Konzept zum Ansieldungsfaktor. Nicht E allein – Nein, grüne E!
Das erzeugte Methanol wird sowohl für etwaige Ansiedler zur Verfügung stehen als auch für die Brennstoffzellenjunkies, die ihre Karre mit eben diesen betreiben. Warum sollte nicht der LK hier zu einer Art Vorbereiter dafür werden und eigene Methanoltankstellen einrichten. Wir haben genügend Pendler, genügend eigene Fuhrparke, genügend Firmen, die eigene Fuhrparke unterhalten. Das dürfte insgesamt im Laufe von fünf Jahren für einen festen Kundenstamm von mehreren tausend Kunden gereichen. Zudem, ich sagte es bereits, Methanol ist ein hoch begehrter Stoff, der schnell in der chemischen Industrie Abnehmer findet.
Der Ansatz Power to Gas geht im Grunde genommen schon in die richtige Richtung, allerdings ist Methanol für mich noch viel besser zu verwenden und zu nutzen. Ergo wäre es Power to Synthesegas. Eine ganz einfache Technologie. Fast so einfach wie die Slurry-Produktion, die ja für sich auch geil ist. Doch wozu Slurry, wenn Methanol hier vor Ort hergestellt wird?!
Kurz einen Ausflug in die CO2-Debatte. Gehen wir davon aus, dass die EEW zusammen mit der Terrakomp an die 350.000 Tonnen Müll verwerten. Aus 350.000 Tonnen Müll kann man ca. 210.000 Tonnen umweltfreundliches Methanol herstellen (knapp unter 260.000 Liter). Das ist in etwa der Menge von ca. 700.000 Einwohnerwerten Müll gleichzusetzen und entspricht einer CO2-Einsparung von – festhalten – 300.000 Tonnen CO2. Noch Fragen?
Das genau ist dann der argumentative und technologische Kern des Konzepts, denn es weist nachweislich in die Richtung Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft und schon wird das LROP-E zu einem HE²
Allerdings wäre meine Voraussetzung, dass es jemand führt, der das auch kann, denn die bisherigen Akteure haben deutlichst bewiesen, dass sie herrlich gescheitert sind und mehr Flurschaden angerichtet haben als alle ihre Vorgänger in den vergangenen dreissig Jahren.

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Die globale Erwärmung

Falls ihr ausserhalb der städtischen Verdichtungsräume lebt, in letzteren aber arbeitet oder sonstigen Beschäftigungen nachgeht, dann kennt ihr das Phänomen eines deutlich spürbaren Temperaturunterschieds zwischen Stadt und Umland. Wie dieser zustande kommt,ist wohl jedem nachvollziehbar. Und nun schaut euch dazu die Zunahme der überbauten Flächen pro Jahr,pro Tag, pro Stunde an. Schaut in Deutschland, schaut im europäischen und bitte auch im internationalen Bereich.Es sind pro Tag ca. 800 Hektar und mehr, die überbaut werden. Alleine in Deutschland kommen jeden Tag fast 70 Hektar zusammen. Also 700.000 Quadratmeter werden versiegelt mit Teer, Beton u.ä. Materialien. Weltweit kommen also 8 Millionen Quadratmeter pro Tag zusammen. Und das sind nur die Flächen, die durch eine halbwegs gesicherte Planung versiegelt werden. Die Schwarzziffer wird von der UNO auf ein Hundertfaches mehr pro Tag angenommen. Also 800.000.000 oder achthundert Millionen Quadratmeter pro Tag durch Slumbildung, die durch eine exorbitante Landflucht verursacht wird. In diesen wilden Versiegelungen gibt es weder eine geordnete Stadtplanung, geschweige denn eine geregelte Ver- und Entsorgung, so daß mit Müll und Abwässern versiegelte oder unbrauchbare Flächen noch dazukommen. Und nun rechnet einmal selbst, welche Temperaturanstiege alleine durch des Menschen Siedlungsgeschehen da zusammen kommt?! Ich habe die Industrieflächen und vor allem den Verkehr noch nicht hinzugerechnet! Täte ich es, ihr wärt schockiert, glaubt mir das bitte.
Ich denke, ihr könnt jetzt verstehen, wie es zur „Globalen Erwärmung“ kommt. Und ihr könnt auch nachvollziehen, dass Geschehnisse wie Steppen- und Waldbrände, die globale Erwärmung der Ozeane und der Permafrostareale und Gletschergebiete sozusagen das I-Tüpfelchen sind, da hier unglaubliche Mengen an klimawirksamen Methan freigesetzt werden, ohne dass dieser Prozess noch aufzuhalten wäre. Oder anders gesagt, sie sind der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt Und die Menschen, also wir sind es, die das Fass tagtäglich weiter auffüllen.
Und nun schaut euch die Politik im direkten oder weiteren Umfeld an, also die Menschen, die wie auch immer sie in diese Positionen gelangt sind, und fragt euch einmal, was tun sie, um die globale Erwärmung vor Ort, in der Region, im Bundesland, in der Nation durch eine entsprechend angepasste Bauleitplanung oder entsprechende -regelungen anzugehen?
Na, wisst ihr jetzt, warum es von Jahr zu Jahr wärmer wird und sich daran nichts, aber auch gar nichts ändern wird, solange diese Verantwortlichen einfach wegsehen und die einfachen physikalischen Geschehnisse sogar in Abrede stellen.

Selbst denken, lesen, verstehen lernen und dann handeln, das sind die Gebote dieser Zeit und zwar für einen jeden Menschen, an ganz gleich welchem Ort er sein Leben lebt.

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Eine These zur Migrationsproblematik

Ich wage eine These zur Migrationsproblematik.
Stellen wir uns einmal vor, die ganzen Wanderungsströme bestünden zu 75% aus Frauen (ob mit oder ohne Kinder). Gäbe es in den vielen europäischen Zuwanderungsländern dann auch die vielen, teils sehr hässlichen Diskussionen? Kann es sein, dass diese europäische Diskussion im Grunde genommen eine von Neid und Angst um den eigenen Genpool, also eine männlich dominierte Diskussion ist?
Würde sich die Qualität der vielen auf den nationalen oder gar den persönlich weissen Genpool ausgerichteten Debatten ändern, wenn überwiegend Frauen zuwandern wollten? Was, wenn es gar eine Zuwanderungsfrauenquote gäbe? Schliesslich haben unsere PolitikerInnen den seit Jahren in Aussicht gestellt, warum also nicht eine Zuwanderungsfrauenquote? Stellen wir uns diesen immensen Zuwanderungsgewinn doch einmal vor unserem geistigen Auge vor? Gäbe es noch Probleme, Krankenschwestern und alle anderen Pflegerinnen zu finden? Man könnte direkt über die Botschaften in den Flucht-und Auswanderungsländern entsprechende Visa-Tätigkeiten eruieren und dort nach welchen Kriterien auch immer, Frauen dazu zu animieren versuchen, in die europäischen Länder zu kommen,ohne die widerlichen Bedrohungen und Gewalttaten der männlich dominierten Transferländer, wie z. B. in den nordsaharischen Bereichen, wo es nachweislich immense Gewalttaten vor allem gegenüber Frauen gibt?

Warum eigentlich werden in den Fluchtländern nicht bevorzugt Frauen und Kinder schon seitens unserer Botschaften bevorzugt behandelt, denn schliesslich sind sie die Gesellschaftsgruppe, die die meisten Gewalttaten ertragen muss, wohlgemerkt in den Ländern, aus denen anscheinend resp. nachweisbar nur männliche Flüchtende gezählt werden?
Ich habe darauf keine Antworten, ich beschäftige mich nur mit Etwaigkeiten und den sich darum herum ergebenden Fragestellungen. Nicht mehr, nicht weniger.
Also lautet meine These: Wenn es eine Zuwanderungsfrauenquote gäbe, würde innerhalb kurzer Zeit die männlich dominierte Neiddebatte in den nördlichen Zuwanderungsländern abflauen und sich zudem ein Großteil bestimmter Fachkräfte- und Nachwuchsprobleme wie von selbst erledigen.
Gegenthese: Die Neiddebatte würde sich durch diese Vorgehensweise gendern, weil die von Männern dominierte, stark auf die Bewahrung der eigenen Geninformation ausgerichtete Debatte,sich „befried(ig)en“ würde und die europäischen Frauen ggf. diese Debatte ablösen würden.

Fragen über Fragen…..
dennoch und wie immer
Seid´gesegnet!

Foto: Jörg Goernandt; Berlin,2018
Modell: meine Wenigkeit und eine zu Stein Erstarrte

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Von der parasitär induzierten Okkupation freier und unfreier gesellschaftlicher Systeme

Alle von mir beobachteten, modernen gesellschaftlichen Systeme leiden an einer gemeinsamen Krankheit: der politisch-parteilich-klerikal-lobbyistisch-ökonomischen Okkupation durch egoman zentrierte Habenichtse. Die Symptomatik ist klar diagnostizierbar. Psychopathisch induziertes Desaster bei gleichzeitiger mental verschrobener „Wir sind frohen Mutes – alles ist Bestens“-Phrasendogmatik.
Die fortschreitende Manifestation dieser parteilich-politisch-klerikal-lobbyistisch-ökonomischen Okkupation induziert einen parasitären Schutzmechanismus, der die Okkupierten zu lähmen, zu verlangsamen und abhängig zu machen versucht. Diagnostizierbar, weil gut herauszuarbeiten, sind die parasitären Schutzmechanismen an der Anzahl der sogenannten Spezi-Systeme, die den Okkupierenden im Krisenfall als Schutzwälle dienen, um nicht selbst eliminiert zu werden. So gelagerte, parasitär infizierte gesellschaftliche Systeme sind gekennzeichnet von die Gemeinschaft segregierenden und separatisierenden Aktionen und Netzwerken, denn es ist ein leichtes, die Menschen gegeneinander aufzubringen, um die eigenen perfiden Blutlecksysteme zu manifestieren und hernach abzusichern, um den Nachschub zu verstetigen und den eigentlichen Parasiten gegenüber allen möglichen Interventionen abzusichern. Ein sehr treffsicherer Indikator ist die gesellschaftliche Feme individueller und gesellschaftlicher Freiräume und das dazugehörende, diese möglichst vollständig eliminierende Kontrollinstrumentarium .
Und dann ist die parasitäre Diktatur fast perfekt, denn sie wird immer unangreifbarer und für die Okkupierten zum gelebten, alltagsumfassenden Normalfall. Die parasitäre Giftinjektion führt bei ausgereiften Schmarotzeruniversen bis auf die individuell existenzielle Ebene des okkupierten Gesellschaftssystems zu einer umfassenden Lethargie des Einzelnen wie der Gruppen und dazu, dass sie sich gegenseitig angreifen, statt den Parasiten.

Ich nenne keine Beispiele, denn ich appelliere an die geistige Kraft jedes Individuums, so sie denn ggf. vorhanden ist in den immer weniger anzutreffenden Freiräumen, sich die Luft zum Atmen und freien Denken zu schaffen, um das hier beschriebene, systemische Bild nachzuvollziehen.

Seid´gesegnet.

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Die sublim-subtile Zerstörung unserer bundesdeutschen Demokratie

 

EINLEITUNG

Hier soll es darum gehen, wie eine Demokratie von Innen heraus zerstört wird.

Wer gleich zur inhaltlichen Darstellung der von mir ausgesuchten Schwerpunkte gehen möchte, der kann das hier vornehmen.

Eine demokratische Gesellschaft hat im wesentlichen zwei große Herausforderungen zu bestehen. Da sind die Gefahrenmomente, die von Aussen auf sie wirken und die von Innen.
Von Innen bedeutet für mich in diesem Kontext, dass markanter Weise gerade demokratisch legitimierte Institutionen und die dort Tätigen Dinge tun, die ich für potenziell gefährlich halte für alle demokratischen Strukturen. Vor allem an der Schnittstelle zu den verwaltungsseitigen Dienstleistungen, sind vielerlei Möglichkeiten vorhanden, manipulierend einzugreifen, ohne dass das gleich auffällt. Diese Handlungen können m. E. sogar Ausmaße annehmen, die  einen wesentlich höheren Schaden anrichten als z. B. populistische Angriffe der einschlägigen Politszene. Sie verstecken sich sozusagen hinter dem Mantel der demokratischen Legitimation, also der direkten oder indirekten Auslese durch Wahlen durch die Wahlbevölkerung. Zudem werden die Wirkungen im demokratischen Entscheidungsalltag oder schon gar von einer breiteren Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Das mag daran liegen, dass die Okkupationssucht der amtierenden Parteien und ihr tagtägliches, plakatives und rein auf Wählerstimmen ausgerichtetes Kommunikationsverhalten zu einer Müdigkeit des Wahlvolkes geführt hat. Es kann auch seinen Grund darin haben, dass die Diskrepanz zwischen Wahrheit und Lüge inzwischen so groß geworden ist, dass ein Großteil des Wahlvolkes kein Verlangen mehr hat, diese ganzen Machtspiele zu verfolgen oder gar zu hinterfragen,  auch oder schon gar auf der kommunalen Ebene, die trotz der unmittelbaren Nähe zur Bürgerschaft anscheinend weiter entfernt ist, was das Interesse an den Geschehnissen auf dieser Ebene angeht, als die Landesebenen oder gar die Bundesebene. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Berichterstattung auf der lokalen Ebene vergleichsweise seicht und oberflächlich ist, zumindest im Vergleich zur Landes- und vor allem der Bundesebene,wo ja tagtäglich recht umfassend berichtet wird.

Dennoch sehe ich in bestimmten Geschehnissen im Entscheidungsalltag an der Schnittstelle von Politik zu Verwaltungen oder der Führung von Verwaltungen durch politische Ämter eine mindestens ebenso große Gefahr für unsere Demokratie wie in den Aktionen von ehrlichen oder weniger aufrichtigen Demokratiegegnern aus dem politischen Handlungsumfeld und deren Sympathieszenen. Und genau darüber möchte im Folgenden berichten resp. etwas detaillierter darauf eingehen.

Zunächst zu den Begrifflichkeiten.

Was ist eine sublime Botschaft? Was bedeutet sublim? Hier ein Beispiel.

Ich nehme einmal das Beispiel aus der Akkustik. Hier spricht man von einer subliminalen  (also unterliegenden) Botschaft, wenn Du neben einer hör-und damit wahrnehmbaren Botschaft, eine weitere – subliminale (unterliegende) Botschaft übermittelt bekommst, die Du aber nicht oder nur bedingt aktiv wahrnimmst. Obwohl Du sie nicht wahrnehmen kannst, ist sie technisch gesehen da. Sublim ist dieses Vorgehen deshalb, weil Du die Botschaft trotzdem Du sie rein akkustisch nicht hörst, dennoch wahrnehmen kannst. Das haben tausende Versuche mit Subliminal-Botschaften gezeigt. Es gibt Menschen, die reagieren gar nicht darauf, doch der überwiegende Teil reagiert, vor allem wenn ihm die Mechanismen dazu dargelegt werden. Du hörst zum Beispiel eine chillige Musik beim Einkaufen und denkst Dir nichts weiter dabei, ausser dass sie vielleicht eine angenehme Wirkung auf Dich hat. Wenn nun ein Akkustiker alle Frequenzen untersucht, entdeckt er bei Vorhandensein einer subliminalen Botschaft eine Sprechstimme, die Du nicht hören kannst, die Dein Gehirn aber dennoch wahrnehmen und auch verstehen kann. Hardcore,oder? Und wenn nach Extraktion dieser subliminalen Botschaft, dann zu hören ist:“Schön, dass Du hier bist. Hier gibt es alles, was Du Dir wünschst. Leiste es Dir und tue Dir und Deiner Familie damit Gutes und bereite Dir und den Deinen damit eine wundervolle Freude!“, dann ist die subliminale Botschaft sublim, denn Du merkst es nicht und reagierst dennoch in einer Richtung, diese unterliegende Botschaft zu spüren und Dich ggf. sogar entsprechend zu verhalten. Es wird demnach der sublime Versuch unternommen, Deinen Besuch z. B. in einem Einkaufsgeschäft sublim, also unterschwellig  zu manipulieren und Dich,wie in diesem Fall, dazu zu animieren, etwas zu kaufen, was Du vielleicht gar nicht vor hattest zu kaufen. Aber Du kaufst es, weil Du Dir denkst, hier ist ein tolles Angebot und ich möchte dem und dem noch eine kleine Freude bereiten. Das kann, muss aber nicht, das gewollte Ergebnis eine subliminalen Botschaft sein., die hier sublim eingesetzt wird, um Dich zu manipulieren. Sie sind nicht umsonst, zumindestens in Deutschland gesetzlich verboten worden.

Sublime Botschaften und Hinweise sind in weiten Teilen der Kommunikation und damit prinzipiell dem Austausch von Informationen stark verbreitet. Ganz Stäbe von Fachmenschen beschäftigen sich damit, wie man direkte und indirekte Botschaften gestaltet und anwenden kann. Und das u.a. mit dem Ziel, den Informationsempfänger „gefügig“ und damit manipulierbar zu machen.

Was ist eine subtile Handlungsweise oder Botschaft?

Eine subtile Botschaft ist im Unterschied zur subliminalen und unterschwelligen, deutlich offensichtlicher und dennoch nicht sofort und auf Anhieb erkennbar. Als Beispiel sei hier eine olfaktorische (also den Geruchssinn ansprechende) Botschaft angeführt. Dass Kaffee duftet, ist jedem bekannt. Und so verwundert es nicht, dass Du eigentlich Deinem Geruchssinn nachgehen kannst, um eine Kaffeeabteilung in einem Handelsgeschäft zu finden.  Die Kaffeeduftbotschaft ist eindeutig erkennbar, denn dort wo es nach Kaffee duftet, kannst Du Kaffee erwerben. Subtil ist eine Kaffeebotschaft dann, wenn Du den Kaffee nur riechst, aber nirgends eine Abteilung zu sehen ist. Vielleicht schaust Du beim Aufzug oder der Rolltreppe dann auf die Hinweise, um nach einem Restaurant oder Café Ausschau zu halten.
In der Werbung sind subtile Werbebotschaften ein wichtiges und grundlegendes Werkzeug. Bilder von einer Kaffeetasse an einem weiblichen Lippenmodell –  subtil –  also edel präsentiert wird Dir eine Kaffee anhimmelnde Person gezeigt, die gerade die Tasse ansetzt und Du siehst nur diese mit Duftschwaden verzierte Kaffeetasse und denkst, ja, jetzt eine Tasse Kaffee, das ist es. Eine erfolgreiche subtile Botschaft, nicht wahr?!

Sublim-subtil wird die (Musik- und Duft-)Botschaft, wenn sie also nur unterschwellig vorhanden ist aber so eingesetzt wird, dass Du manipuliert werden sollst bei Deiner Auswahl und somit Deinem Verhalten.
Subtil und gleichzeitig perfide sind u.a. die kleinen „Nettigkeiten“ im Kassenbereich vieler Verkaufsgeschäfte, um noch ein Beispiel zum Schluss dieses Kapitels anzuführen. Was denkst Du, warum sie sich dort befinden? Na klar, Du musst warten. Wohlmöglich mit Kindern, die genervt sind oder plötzlich Appetit auf einige dieser kleinen und wohl drappierten „Nettigkeiten“ verspüren.  Na? Wer kennt es nicht und hat es schon selbst erlebt!? Nicht umsonst herrscht unter den Markenanbietern ein Kampf um jedes Regal, was Höhe, Breite und Platzierung im Kassen- und Warenbereich angeht. Und die Verkäufer haben natürlich demzufolge auch recht unterschiedliche Preise für die jeweilige Platzierung.
Du begegnest bei aufmerksamer Beobachtung den subtilen Manipulationsversuchen ständig und überall, sei es im Handel, in Besprechungsräumen, Verhörräumen, Geruchs- und Hörerlebnissen von Fahrzeugen oder anderen technischen Geräten.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit dieser kurzen Begriffsbestimmung sublime und subtile Geschehnisse etwas näherbringen.

 

Welche Betrachtungsebene, also welche staatliche Ebene schaue ich hier in diesem Aufsatz und Kontext genauer an?

Ich widme mich der kommunalen Ebene und nur teilweise der Länder- und Bundesebene. Die kommunale Ebene ist die unterste staatliche Ebene und ist somit ganz nah an der Basis unserer demokratischen Gesellschaft, also direkt vor Ort mittendrin im deutschen Volk. Ich werde im Folgenden ohne Umschweife einige Beispiele der Thematik benennen und  sie ausführlicher beschreiben. Eine Bewertung nehme  ich schon alleine damit vor, dass ich in der Überschrift von sublim-subtiler Zerstörung unserer Demokratie spreche. Ich möchte Dich also ganz offen manipulieren, nicht sublim und auch nicht subtil. Dazu nenne ich Dir jetzt einige Musterbeispiele und möchte Dich dadurch vielleicht sogar dafür sensibiliseren, genauer hinzusehen, was in Deiner Gemeinde, Deiner Stadt, Deinem Landkreis politisch und verwaltungsseitig so von statten geht und ob die genannten exemplarischen Beispiele genau das sind, was ich hier konstatiere: potenzielle, sublim-subtile Zerstörungen unserer demokratischen Strukturen?!

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  1. Die Protokollierung von Ausschuss-, Gemeinde- und Stadtrats- und Kreistagssitzungen
  2. Die Stringenz von Vorlagenbeschlüssen
  3. Kommunikationsverhalten gegenüber kleinen und anderen Parteien seitens der hauptamtlichen, politischen Stelleninhaber wie z. B. eines
    Bürgermeisters, des 1. Stadtrats, eines Landrats und eines 1. Kreisrats
  4. Das Debattenverhalten (hier Störungen bei Redebeiträgen; Verschnupfung ganzer Fraktionen)
  5. Verhindern der Übernahme von proporzeäquivalenten Ämtern
  6. Etablierung eines „Spezisystems“ und Manipulation bei der Funktionsvergabe im administrativen Bereich
  7. Selbstbeweihräucherungszirkel

 

Zu 1. Die Protokollierung von Ausschuss-, Gemeinde- und Stadtrats- und Kreistagssitzungen

Obwohl wir heutzutage ja eine wirklich hervorragende technische Ausstattung aufzuweisen haben und über das Internet einen großen Teil der Bevölkerung erreichen können, werden auf der kommunalen Ebene zum überwiegenden Teil diese internetbasierten technischen Instrumente oder Infrastrukturen nicht umfassend angewandt. Vielmehr wird noch so vorgegangen als gäbe es das alles nicht. Im Speziellen bedeutet das: die interessierte, politisch ambitionierte Bevölkerung kann weder die Ausschusssitzungen miterleben oder eben irgendwann später ansehen und mithören, noch werden Wortprotokolle angefertigt.
Und damit haben wir ein erstes sublim-subtiles Instrument, das in der Ausführung oder durch Nicht-Anwendung ein markantes Zerstörungspotenzial unserer Demokratie darstellt. Bei Nichtvorliegen der o.a. Instrumente, wie z. B.  der Übertragung von Ausschusssitzungen sowie dazugehöriger Wortprotokolle, obliegt es der amtierenden Verwaltungsführung, ohne irgendwelche Kontrollausübungen Dritter Protokolle zu genehmigen und freizugeben. Und genau darin erkenne ich ein sublim-subtiles  Zerstörungspotenzial. Die „willkürliche Änderung“, also die Manipulation der im Ausschuss getätigten Aussagen durch Weglassen, unvollständige Wiedergabe des Gesagten oder gar gelenkte und für bestimmte Interessen förderliche Verfälschung des Gesagten, wird überall dort ohne Skrupel und Kontrolle angewendet, wo keine Wortprotokolle und/oder Aufzeichnungen der Sitzungen stattfinden. Selbst ein etwaiger Disput von Rats- und Kreistagsmitgliedern zu bestimmten Themen wird durch den genannten Mechanismus durch fehlende oder gar inhaltlich veränderte Wortbeiträge im Protokoll, zu einer einseitigen Interessen förderlichen Manipulationsoption. Da in einer Demokratie auch die Abgeordneten eines Stadtrats oder Kreistags, wenn auch indirekt, so doch gewählt werden, ist es eigentlich ein urdemokratisches Anliegen, dass die Wahlbevölkerung auch nachvollziehen kann, ob die von ihnen Gewählten ihren Wählerauftrag umsetzen oder versuchen zu artikulieren. Durch Protokollmanipulationen wird die Teilhabe der Wahlbevölkerung erheblich eingeschränkt und, was noch viel gefährlicher ist, zu Gunsten der Mehrheitsfraktionen oder der politischen Amtsinhaber verändert. Es gibt nicht umsonst in jeder Sitzung eines politischen Gremiums des Tagesordnungspunkt „Genehmigung der Niederschrift“. Meist meldet sich dazu niemand, denn wer liest schon die manchmal, bei Vorliegen umfangreicher Tagesordnungen, sehr langen Protokolltexte. Und so wird gerne legitimiert, was zuvor manipuliert worden ist und wird damit rechtlich wirksam. Selten und dennoch kommt es vor, melden sich gewissenhafte und redliche LeserInnen und monieren fehlende oder gar veränderte Inhalte des Protokolls. Und viel zu oft entscheiden die Gremien dann per Handzeichen, ob sie einer Änderung zustimmen oder nicht. Hier kann das demokratische Verfahren durchaus dazu führen, dass selbst echte Fehlleistungen „weggestimmt“ werden.
Ich sagte es bereits, läge eine Aufzeichnung vor, könnte das relativ einfacher zu einer inhaltlichen Debatte führen. So wird es gerne „weggestimmt“ und die etwaigen Manipulationen legitimiert. Ich halte diesen Punkt für eine potenziell subtil-sublime Zerstörung unserer Demokratie.

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Zu 2. Stringenz von Vorlagebeschlüssen

Damit ist gemeint, dass wenn ein demokratisch legitimiertes Gremium wie z. B. ein Verwaltungsausschuss oder Kreisausschuss einen Beschluss fasst, dieser auch 1:1 durch die Verwaltung umzusetzen ist. Das geschieht leider aber nicht immer und nur bedingt, obwohl diese politischen und demokratisch legitimierten Ausschüsse Kontrollfunktionen haben und deren Beschlüsse eine Weisungsbindung für die dazugehörige Verwaltung darstellen. Nicht umsonst wird eine schriftliche Vorlage angefertigt, die dann zu einem Beschluss, einer Vertagung oder eben auch zu einer Ablehnung seitens des demokratisch legitimierten Gremiums führen kann. Wenn also Beschlüsse nicht 1:1 umgesetzt werden, wie z. B. bei Stellenausschreibungen, um nur ein Beispiel zu nennen, dann ist auch dieses als ein potenziell subtil-sublimes Zerstörungspotenzial unserer Demokratie zu bewerten. Da sich bundesdeutsche Kommunen aber nach wie vor nur in einer Minderheit darum ernsthaft kümmern, dass internetbasierte und datenbankgebundene Informationen des Sitzungsalltags der demokratisch legitimierten Entscheidungsgremien für die Wahlbevölkerung zur Verfügung gestellt werden, wird die Informationsweitergabe  allzu leicht vorgefiltert, ggf. manipuliert und somit sogar durchaus verfälscht. Und was noch ein viel grösseres Gefahrenpotenzial darstellt, ist die einseitige, bestimmten Interessen, wie z. B. der politischen Amtsinhaber, dienende Ausführungsverfälschung. Wenn z. B. in einer Stellenausschreibung, um beim o.a. Beispiel zu bleiben, für eine Führungsposition durch einen lenkenden und kontrollierenden Ausschuss (wie z. B. Verwaltungsausschuss in einer Gemeinde oder Stadt) per Vorlagenbeschluss ein Text für die Ausschreibung „freigegeben“ wird, dann ist dieser 1:1 auch genau so durch die Verwaltung anzuwenden resp. zu veröffentlichen. Wenn dann aber ganze Satzteile weggelassen, verändert und somit manipuliert werden, dann ist das ein eklatantes Vergehen gegen die Kontroll- und Weisungsfunktion des politischen Gremiums. Leider finden sich dazu immer wieder genügend Beispiele, und wenn sich dann politische Kräfte dagegen verwehren, wird bedauerlicherweise oft genug, auch seitens der als Kontrollinstanz angerufenen Landesbehörden entschieden, es handle sich um keine rechtsrelevanten Verstösse, sondern läge im Ermessen der hauptamtlichen Verwaltungsführung. Das mag seinen Grund darin haben, dass die Landesaufsichtsbehörden noch viel stärker mit „politisch genehmen“ Stelleninhabern besetzt sind, so dass man durchaus von einer ggf. gewollten, politisch induzierten Vorteilnahme sprechen kann, diese aber so gut wie gar nicht nachhaltig kritisiert und folglich geahndet werden kann. Und gar zu gerne werden kleine Änderungen von Beschlussvorlagen als „kleinliche und nervige Korinthenkackerei“ abgetan. Ich hoffe, Du erkennst hier das subtil-sublime Zerstörungspotenzial unserer Demokratie und kannst es nachvollziehen. Und noch einmal, um wievieles einfacher wäre es, lägen Aufzeichnungen und (oder dazugehörige) Wortprotokolle vor. Vielleicht ist die Abwesenheit dieses Instruments ja von bestimmten Entscheidungsträgerschaften gewollt? Die Antwort darauf überlasse ich gerne der Leserschaft.

 

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Zu 3. Kommunikationsverhalten gegenüber kleinen und anderen Parteien seitens der hauptamtlichen, politischen Stelleninhaber wie z. B. eines Bürgermeisters, des 1. Stadtrats, eines Landrats und eines 1. Kreisrats

Ein politischer Wahlbeamter, wie z. B. ein Bürgermeister oder ein Landrat sind gesetzlich dazu verpflichtet (aus gutem Grund) alle Fraktionen resp. alle Fraktionsmitglieder gleich zu behandeln. Das betrifft sowohl das direkte Kommunikationsverhalten während der Tagung der entprechenden Gremien, aber vor allem das Kommunikationsverhalten bei entsprechenden schriftlichen oder mündlichen Anfragen seitens der einzelnen Fraktionen.
Es gibt einschlägige Vorschriften in jeder Landesgesetzgebung, die z. B. die Fristen für schriftliche Beantwortungen beinhalten. Nur, werden sie auch eingehalten? Ja und Nein.
Ja, sie werden meistens dann eingehalten, wenn es ein transparentes und öffentlich kontrollierbares Informationssystem gibt, wie z. B. eine funktionierende Presse- und Medienlandschaft, eine Live-Übertragung von Ratssitzungen, ein Wortprotokoll u.ä.. Was aber, wenn, wie wir erfahren haben, in der Mehrheit die Kommunen solche Instrumente nicht aufweisen? Es ist recht einfach zu beantworten. Nein, denn dann kommt es leider allzu oft vor, dass Anfragen einer Fraktion über Wochen und Monate unbeantwortet bleiben. Und das ist wirklich grenzwertig und respektlos gegenüber einem Parlament, sich so zu verhalten. Diese geradezu „diktatorische Ignoranz“ wäre bei einer technisch eingerichteten hohen Transparenz wohl so kaum möglich und würde seitens des wählenden Volkes entsprechend kritisch kommentiert werden.

Wir können also sagen, dass wenn so ein „abwertendes und respektloses Verhalten gegenüber einem Parlament stattfindet, dann erkennen wir ein weiteres subtil-sublimes Zerstörungspotenzial unserer Demokratie.

Wenn ein politischer Wahlbeamter, wie z. B. ein Bürgermeister oder ein Landrat, sich über Wochen nicht schriftlich äussert zu den Fraktionsanfragen oder einfach entscheidet, ich mache dazu eine Protokollanlage wann es mir passt oder ich sitze das erst einmal aus und dann sehen wir weiter, dann ist das eine der von mir hier dargestellten manipulativen Vorgehensweisen, die unsere Demokratie von Innen her aushöhlen können und meiner Meinung nach eine immense Zerstörungskraft demokratischer Strukturen aufweisen.
Es ist zugegebenermaßen nicht immer einfach in solchen Ausschüssen, die Containance zu bewahren, denn natürlich gibt es Fraktionen und Fraktionsmitglieder, die alles in Frage stellen und teils pedantisch das Haar in der Suppe suchen, um sich dann darüber intensiv auszulassen. Nicht von ungefähr berichten Teilnehmer oder Beobachter solcher Sitzungen, dass es heiß hergeht, wenn bestimmte Streitthemen aufgerufen werden. Gerne werden dabei Ausschussvorsitzende wie auch die teilnehmenden Politikerinnen auch unsachlich, da sie der emotional geführten Diskussion kaum mehr Herr werden resp. ihre Emotionen überkochen, und greifen zu drastischen Mitteln wie Redezeitbegrenzungen, Übergehen von Wortmeldungen und Unterbrechen der Sitzung bis hin zum Abschneiden des geführten (und freien) Wortes. Doch um wie vieles einfacher wäre es, wenn diese Sitzungen öffentlich gemacht werden würden, indem wie o.a. Live-Streams angeboten werden. Wenn erst einmal eine laufende Kamera im Raum ist, herrscht gleich eine ganz andere Stimmung, denn jedes Fraktionsmitglied weiß um die Möglichkeiten der Live-Streams und man wird sich meiner Meinung nach mehrheitlich etwas gesitteter benehmen, als würde keine Aufzeichnung stattfinden. Und das o.a. Missverhalten könnte damit ganz erheblich eingeschränkt werden, vor allem dann, wenn es zudem noch ein Wortprotokoll gäbe. Denn es steht einem gewählten Hauptverwaltungsbeamten, wie z. B. einem Bürgermeister oder Landrat, gar nicht gut zu Gesichte, wenn er schriftliche Anfragen von Fraktionen des Verwaltungsauschusses oder Kreisausschusses schlicht und einfach übergeht und sich über Wochen und Monate gar nicht dazu äussert. Und die Öffentlichkeit, also das wählende Volk kann durch die genannten Instrumente bei Interesse viel leichter erkennen, wie verhält sich der mehrheitlich auserkorene Bürgermeister oder Landrat.

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Zu 4. Das Debattenverhalten (hier absichtliche Störungen bei Redebeiträgen; Verschnupfung ganzer Fraktionen)

Wenn, wie wir unter 1. bis 3. erfahren haben, parteilich affine und seitens der enstprechenden politischen Wahlbeamten keine oder nur sehr eingeschränkte Kontrollmöglichkeiten zugelassen werden (Stichpunkt Internetübertragung der Ratssitzungen, Wortprotokolle), dann schlägt sich das unmittelbar in der Gesprächskultur des Rates oder Kreistages nieder. Der Umgang mit bei der Wahl unterlegenen Parteien, die nicht zum politischen Mainstream gehören (wie z. B. links- und rechtsgerichtete Parteien) ist immer wieder Streitpunkt in den politischen Gremien und z. T. auch in der Öffentlichkeit. Letzteres vor allem dann, wenn Fraktionsmitglieder eigene Blogs, Twitter, Whats App oder Telegram verwenden und sich dort dann u.a. zum Ablauf von politischen Sitzungen äussern. Wenn allerdings die Presse wie auch immer als sogenannte dritte Kraft der Gesellschaft durch Abwesenheit glänzt und somit keinen Eindruck von Sitzungen wiedergibt, dann sind die demokratisch Legitimierten irgendwann nur noch unter sich und lassen auf deutsch „richtig die Sau ´raus“. Das geht soweit, dass bei Redebeiträgen der „Kleinen“ durch geradezu epidemische Nies-und Hustenanfälle auftreten können,  und auch nur seitens dieser „Erkälteten“ dreist  feixend und schulterzuckend gutgeheissen werden. Das ist selbstverständlich ein gewollt störendes Verhalten, denn viele der Redebeiträge mögen ja bei Vertretern anderer politischer Meinungsbildern zu allergischen Reaktionen führen, doch man darf von erwachsenen Menschen gerade in solchen das Volk vertretenden Gremien durchaus verlangen, sich nicht wie nervige Gören zu verhalten und ruhig sitzen zu bleiben. Aufstehen und zu anderen Gleichgesinnten zu gehen,um sich dort hörbar und somit störend über andere Themen zu unterhalten, ist respektlos und ein Verhalten,was man noch nicht einmal in Schulen gut heisst. Dem Anderen oder Nächsten das Wort zu geben, um dann zuzuhören, gehört zu den demokratischen Grundregeln. Wir wissen aus den o.a. Äusserungen, dass in den wenigsten Fällen Live-Streams angeboten werden, die solch kindhaftes Rüpelverhalten offenzulegen in der Lage wären. Wenn aber noch nicht einmal im Protokoll etwaige Beschwerden über das Verhalten dokumentiert werden, dann zeigt das an, dass bestimmte Kräfte hier ungerechtfertigter Weise auf subtil-sublime Weise an der Zerstörung der demokratischen Meinungsfindung und -äusserung absichtlich arbeiten und sie dadurch auch zerstören können.

Und das geschieht nicht nur auf der kommunalen Ebene, wo es schon alleine durch das Ausbleiben der Live-Übertragungen oder die Abwesenheit von Presseorganen kaum mehr jemand mitbekommt, sondern das ist selbst vor laufender Kamera und bei Anwesenheit von Medienvertretern auf der Landes- und Bundesebene inzwischen gang und gebe. Man steht einfach auf, unterhält sich in Grüppchen, lacht, schnieft, hustet, um die Redebeiträge der „Kleinen“ zu stören. Und bei Hinweisen dieser, das doch im Protokoll zu vermerken, werden dann gesonderte Protokollhinweise wie Lacher, Schniefer, Huster seitens der Störenden verlangt, um das Anliegen doppelt zu konterkarieren. Diese Vorgehensweise ist leider nicht die irgendeiner Gesellschaftsgruppe sondern die der demokratisch Legitimierten und stellt für mich ein weiteres subtil-sublimes Zerstörungspotenzial unserer Demokratie dar. Und da wundert es einen auch nicht mehr, wenn in den sozialen Medien kritische bis verunglimpfende Äusserungen und Kritiken an den sich so Bennehmenden inzwischen an der Tagesordnung sind. Wenn sich aber genau die o.a. Klientel dann darüber echauffiert und sogar die Demokratie in Gefahr sieht, ihr eigenes abwertendes und diskreditierendes Verhalten aber in keinster Weise in Frage stellt und reflektiert, dann wundert es einen gar nicht mehr, dass die Politikverdrossenheit neue Rekordwerte erreicht, die Verrohung im gegenseitigen Umgang und Respektlosigkeiten zunehmen und aus einem subtil-sublimen Zerstörungspotenzial eine akute, reale und spürbare Gefahr für unsere demokratische Gesellschaft wird.

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Zu 5. Verhindern der Übernahme von proporzäquivalenten Ämtern

Zu den Gepflogenheiten eines funktionierenden demokratischen Gremiengeflechts gehört es, dass alle Fraktionen je nach Wahlergebnis, bestimmte Funktionen, wie z. B. Ausschussvorsitz u.ä., wahrnehmen können. Selbstverständlich gibt es zwischen den einzelnen Fraktionen dazu sehr unterschiedliche Einstellungen und auch öfters einmal Streit, das ist so in einer Demokratie. Doch es gilt seit Jahrzehnten das ungeschriebene Gesetz einer möglichst gerechten Teilnahmemöglichkeit und somit Teilhabe in Bezug auf die Wahrnehmung verantwortlicher Gremienfunktionen. Das hat sich meiner Ansicht nach grundlegend gewandelt, vor allem seitdem rechtsgerichtete Parteien an Zuwachs gewinnen und nun nach und nach auch entsprechende Funktionsverantwortungen einfordern. Und ob es nun gefällt oder nicht, wenn eine zugelassene Partei wahrnehmbare Stimmenanteile erhält, dann sollte man die eingespielten Abläufe bei der Funktionsvergabe nicht aufheben. Das aber geschieht immer öfters und dringt sogar bis in die Öffentlichkeit vor, da viele Politiker (auch ehrenamtliche) inzwischen eigene Darstellungen in den sog. „sozialen Medien“ pflegen und mit Informationen füllen.

Also nicht nur auf der Bundesebene werden neu ins Parlament kommenden Volksvertretern dies proporzäquivalenten Amtsträgerschaften verwehrt, sondern auf allen anderen Ebenen ebenfalls. Es werden die verschiedensten Kniffe angewandt, um die sogar teils gesetzlich verankerte Funktionsteilhabe hinauszuzögern oder gar zu verhindern. Das ist für mich persönlich ein „Schuss in den Ofen“, denn durch die Informationsweitergabe seitens der „Verhinderten“ wird zum einen die verständliche Wut der jeweiligen Parteimitglieder und -anhänger nicht gerade kleiner, sondern das Gegenteil passiert, und zum anderen wird dadurch auch das demokratische Spiel der Kräfte verhindert, was selbst bei mehr oder minder objektiv Beobachtenden zu Unverständnis führt. Wenn sich also die Etablierten so verhalten, und das tun sie nachweislich, dann wird jedes weitere Postengeschiebe eben dieser Etablierten zu einem weiteren Beweis für das Machtgehabe und die damit verbundene Eigensicherung von exponierten Funktionsträgern interpretierbar. Es ist für mich persönlich ein weiterer Mosaikstein für die subtil-sublime Zerstörung unserer bundesdeutschen Demokratie durch die etablierten politischen Machtgefüge.

 

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Zu 6. Etablierung eines „Spezisystems“ und Manipulation bei der Funktionsvergabe im administrativen Bereich

Damit kommen wir zu einem Themenbereich, der sich mit einem seit Jahrzehnten etablierten System beschäftigt, dem „Spezisystem“. Parteiliche Organisationen versuchen wie jedes andere Machtgefüge, zu wachsen, indem sie neue gesellschaftliche Bereiche okkupieren, um dort ihren Einfluss zu sichern, auszubauen und zu erweitern. Ich betone, dass es nicht nur Parteien sind, die das so ausüben, sondern jedes Machtgefüge okkupiert nach und nach jeden Winkel einer Institution, des Landes, der Gesellschaft und sogar der Nachbarnationen. Dieses wenn auch potenziell gefährliche Vorgehen, hat aus meiner Sicht damit zu tun,dass wir Menschen zu 98% unseres Erbgutes ein räuberisches Säugetier sind. Und wie diese sich verhalten, das kann uns jeder Zoologe und Biologe u.v.a. sofort anhand der bestehenden Beobachtungen und Untersuchungen bestätigen. Muss man sich deshalb damit abfinden? Müssen also die verbleibenden 2% sich dem Raubtier in uns unterstellen? Das sehe ich nicht so, denn sonst würde ich sicher nicht solche Aufsätze schreiben. Ich versuche hier an dieser Stelle, der Leserschaft kritische Situationen für unsere Demokratie darzustellen, um ggf.. darüber nachzudenken und etwaige eigene Schritte zu unternehmen.
Das machtgelenkte „Spezisystem“ zielt darauf ab, dem jeweiligen herrschenden Machtsystem Gewogene in allen nur möglichen gesellschaftlichen Führungsfunktionen einzusetzen. An der Schnittstelle zwischen Politik und Verwaltung findet sich da eine riesige Betätigungsfläche, um diese „Gewogenen“ mit Posten und Pöstchen zu versorgen. Eine Hand wäscht die andere.So könnte man dieses System auch nennen. Es geht also nicht mehr um Erfahrungen, Kenntnisse und anderweitige, ggf. universitäre und praktische Kenntnisse,sondern vor allem, ist gesichert, dass die Person die richtigen Parteileute kennt und ggf. sogar das richtige Parteibuch hat, oder, inzwischen auch in unserer Gesellschaft angekommen, aus welcher Blutlinie stammt der oder die Betreffende.
Und da die „Etablierten“, also die seit Jahrzehnten amtierenden großen Volksparteien,  inzwischen die Gesellschaft vollständig okkupiert und, meiner Meinung nach, auch nach und nach korrumpiert haben, und das auch gerne zugeben, um sich machtvoll und siegesgewiss zu zeigen, induzieren sie damit ein Verhalten, das ich als angepasst, enddarmorientiert und unterwürfig bezeichnen möchte. Darin unterscheiden sich die Parteien nur in kleinen Nuancen von mafiösen Gesellschaften, ja, von Diktaturen, denn dort sind solche „Spezisysteme“ seit Jahrhunderten in Aktion und unterscheiden sich nur in kleinen Abweichungen von unseren parteilich okkupierten Gesellschaftssystemen. Nämlich darin, dass es bei ersteren oftmals um Leben und Tod geht für die „Spezis“, was in einer Demokratie, bedingt durch die grundgesetzliche Gewaltenteilung, etwas weniger oft vorkommt. Ich sagte nicht, dass es nicht vorkommt. Ich sagte etwas weniger oft.
Dass so okkupierte und oftmals leider auch korrumpierte Gesellschaftssysteme wirtschaftlich, technologisch, ethisch, intellektuell nachweisbare Stagnationen aufzuweisen haben, ist den Okkupanten und Okkupierten oftmals völlig gleichgültig, denn den bereits gewonnen Machtzuwachs qua Patrionatssystem gibt man zugegebenermaßen nur allzu ungerne wieder ab. Schliesslich sind damit auch immer Ein-und vortreffliches Auskommen gesichert. Und ihr glaubt gar nicht, wie vielfältig man sich andient, um vielleicht sogar nur 100 Euro mehr im Monat zu verdienen. Schon für lächerliche Stundenlöhne singen Menschen das Lied des Brotgebers und plappern irgendeinen Müll daher, wo sie sonst noch nicht einmal den Mund aufbekommen und an Dir vorbei gehen, wenn Du sie ausserhalb des lohngebenden Bereichs antriffst.
Und so sorgen selbst in kommunalen Strukturen die jeweiligen Bürgermeister und Landräte nach Kräften dafür, dass nur die Ihnen Zugetanen und Gewogenen in den administrativen Führungsfunktionen und seitens der Kommune eingerichteten Gesellschaften und Betrieben meist attraktiv dotierte Funktionsstellen bekommen. In Krankenhäusern ist das schon eine richtige Tradition, dass ein neuer Chefarzt auch immer seine Oberärzte mitzieht und die bisherige Kräfte dann eben schauen müssen, wo sie bleiben. Das wird öffentlich kaum wahrgenommen, doch diese patriarchalische Vorgehensweise ist latent gefährlich für die jeweiligen Strukturen, denn sie gefährden den Fortschritt, das Allgemeinwohl und haben nachweislich sogar wirtschaftliche Schäden zur Folge, die dann die Allgemeinheit auszugleichen hat. Denn bevor so ein okkupiertes, patriarchalisches Machtgefüge auch nur eine winzige Machtverminderung hinnimmt, neigt es nachweislich dazu, all die Gegner irgendwie unschädlich zu machen. Dafür setzen die an der jeweiligen Spitze der Pyramide stehenden Herrscherschaften alle nur zur Verfügung stehenden Mittel und Wege ein. Das kann bis zur völligen Deformation der sie umgebenden Gesellschaft gereichen, denn es geht wie schon gesagt nicht um das All(gem)einwohl sondern ausschliesslich um das alleinige Wohl. Und man darf sich sicher wähnen, dass all die etablierten und abhängigen Heerscharen qua Befehl, diskreten Hinweises oder auch gerne aus vorauseilendem Gehorsam und sublimem Andienen eben jene „Ungleichgewichte“, „Gefährdungen“ u.ä. so behandeln, als wären sie für sie das Wichtigste und Bedeutsamste und als gelte es, dieses dann nachweislich und für die Herrschaft sichtbar „zu eliminieren“.  Letzten Endes sind die Abhängigkeiten und die diese Abhängigkeit kennzeichnenden Belohungen oder Sanktionen eklatant und ab einem bestimmten Grad der Saturierung der Zuarbeiterschaften (also auf Gedeih´und Verderb Abhängigen) auch überlebensnotwendig für die „Dienerschaft“. Doch was für eine feine Welt, wenn sich „Aufstrebende“ mit ganz welch´welchen fiesen und widerlichen Absichten und Verhaltensweisen solidarisieren, um auch nur 50 Euro mehr im Monat zu erhalten ?! Ich pointiere es etwas mit dem genannten BEtrag. Doch das Absicht. Denn ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass schon vergleichsweise kleinste Zugeständnisse bei einem Großteil der sich Andienenden als hoch attraktiv interpretiert wird.

Diese „Seilschaftenpatronate“ finden sich in jeder noch so kleinen Gemeinde, jeder Stadt und jedem Landkreis und sie nutzen unverhohlen und dreist alle finanziellen, personellen und informellen Ressourcen aus, um sich gebührend zu zelebrieren. Das heisst, selbst wenn „die Kacke so richtig am Dampfen ist“, wird alles unternommen, um Scheisse für Gold zu verkaufen. Und das funktioniert streckenweise über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, dank der „Spezisysteme“ und dazugehörigen Manipulation bei der Funktionsvergabe im administrativen, halbadministrativen oder durch die politischen Kräfte induzierten privatrechtlichen Bereich, wie z. B. bei Verwaltungsausgliederungen in privatrechtlich organisierte Unternehmen oder Verbände. Dass diese Systematiken immer ein Ausbluten der Gemeinschaften bedeutet, dass ist den so Vorgehenden herzlich gleichgültig, denn es gilt, ich sagte es bereits, in solch psychopathischen Machstrukturen nicht das Allgemeinwohl sondern das alleinige Wohl.
Und da in unserer Gesellschaft solche eben geschilderten Abläufe selten offensichtlich zelebriert werden, sondern meist unterschwellig und nicht direkt wahrnehmbar sind (zumindest zu Beginn der tyrannischen Machtokkupation, habe ich sie aufgenommen in diesen Reigen der sublim-subtilen Zerstörung unserer Demokratie.

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Zu 7. Selbstbeweihräucherungszirkel

Zunächst einmal Dank an einen Freund, der diesen Begriff eingebracht hat und den ich für sehr treffend halte.
Wir bleiben immer noch bei der kommunalen Ebene, also auf der Ebene der Gemeinden, Städte und Landkreise. Hier ist es geradezu signifikant, wie sich die demokratisch Legitimierten, vor allem aber die sog. Hauptverwaltungsbeamten (also direkt Gewählte,demnach Wahlbeamte) gerne kaprizieren und auch zelebrieren, um ihre vermeintlichen Erfolgsstories zu verbreiten. Das ist erst einmal völlig ok, da Eigenwerbung hier zum Geschäft gehört. Wenn diese Werbung in eigener Sache aber in Kombination mit den o.a. Einzelpunkten tritt, dann bekommt das Selbstbeweihräuchern einen schalen Geschmack, denn dann sind wir sehr nahe an einer propagandistischen Manipulation zugunsten des alleinigen Wohls eines solchen Menschen. So geartete Geschehnisse haben dann – wir bleiben beim Hauptanliegen dieses Textes – ein subtil-sublimes Zerstörungspotenzial für unsere Demokratie.
Gerne treten so Persönlichkeiten wie gerade beschrieben im Rudel auf. Also häufig in einer ganzen Schar von sich gerne selbst Darstellenden, und man frönt im Kanon der gegenseitigen Bestärkungen, dass man doch immer frohen Mutes sei, weil ja alles ach so toll laufe und alle an einem Strang zögen und ähnliche Platitüden. Erst unlängst hat eine ehemaliger Bürgermeister und Landrat und jetziger Amtsleiter eines Amtes für regionale Landesentwicklung in trauter Einigkeit mit einer ausgegliederten Projektmittelabgreif-GmbH in meiner Region in einem solchen Selbstbeweihräucherungszirkel von sich gegeben, dass das „gemeinsame Auftreten“ und die solidarische Schulterschlussmännergeste ein „Zeichen“ auf allen übergeordneten politischen Ebenen setzen müsse. Wenn sich also demokratisch Legiitimierte so zusammenraufen, dann sieht das auf den ersten Blick nach einer „tollen Geste der Gemeinsamkeit“ aus. Wenn sie aber, wie das in diesem Fall auch ist,sich zusammentun, um gemeinsam über die „wirklich wichtigen regionalen Förderprojekte“ zu entscheiden, dann ist das gar nicht mehr lustig. Demokratiepolitisch betrachtet ist das sogar ein Gefahrenmoment, denn die Entscheidung über „regional bedeutsame Förderprojekte“ obliegt bis dato dem fördernden Bundesland mit seiner Förderbank. Letztere versucht anhand von zugereichten prüffähigen Unterlagen, eine Förderbewilligung mit Richtlinien konformen Sachentscheidungen zu treffen. Natürlich wird dort auch gerne Einfluss geübt, doch dieses Verfahren erlaubt eine Vielzahl miteinander konkurrierender Förderanträge und, was viel bedeutsamer in diesem Kontext ist, eine Bewertung anhand von objektiven Förderkriterien, die sich aus den einschlägigen Förderrichtlinien ergeben. Wenn nun ein solcher, wie o.a. Selbstbeweihräucherungszirkel auf der regionalen Ebene etabliert, um eine Vorauswahl zu treffen- man spricht hier von einer regionalen Abstimmung – dann ist das unsauber. Diese Entscheidung hat im Grunde genommen rein formal betrachtet keinerlei Wert, denn sie ist weder demokratisch legitimiert, noch sind die sich in diesem Zirkel Kaprizierenden berufen, irgendeine regional bedeutsame Fördervorentscheidung zu treffen. Das obläge alleine und ausschliesslich einem Regionalparlament, das es in meiner Region aber nicht gibt. Und genau das ist der Gefahrenmoment einer Zerstörung der Demokratie von Innen heraus. Sauber wäre es, wenn sich die einzelnen Oberzentren und Landkreise einer wie auch immer definierten Region, in einem demokratisch legitimierten Regionalparlament träfen und dort dann der Disput eröffnet werden würde, über das Wohl und Wehe u.a. von eingereichten Förderanträgen. Das aber würde auch eine Erosion der Landesebene bedeuten in dieser speziellen Hinsicht zur Folge haben. Zur Zeit ist ein rein gesetzlich eindeutig geregelt, in dem das Bundesland in diesen Belangen das Sagen hat und die entsprechenden Entscheidungen über die Ministerien, das Landesparlament im Austausch mit seiner landeseigenen Förderbank trifft. Und der mit großem Tamtam und wunderschön klingenden Worten aufgelegte „regionale Konsensfindungszirkel“ hat in dieser Hinsicht keinerlei Befugnisse noch irgendeinen nachvollziehbaren,also demokratisch legitimierten“ Handlungsauftrag.
Bei genauerer Betrachtung darf man sogar konstatieren, dass je vermeintlich zuversichtlicher und fröhlicher das gegenseitige auf die Schultern klopfen ausfällt, desto seltener sind wirklich messbare Erfolge. Der kritischen Auseinandersetzung in politischen Gremien geht man dann gerne aus dem Weg oder bedient sich der o.a. Instrumente, um die „schöne,neue Welt“ aufrecht zu erhalten. Und, um sich wichtig zu tun, versäumen derart gelagerte Selbstdarsteller auch kaum einen Termin,wo sie nicht auf andere dem Weihrauch ums eigene Haupt Schwenkende treffen könnten. Auffällig ist auch, dass solche Selbstbeweihräucherungszirkel in aller Offenheit öffentlich zelebriert werden, denn hier geht es nur darum, jeder sagt seinen Spruch, alle sind frohen Mutes, man zeigt irgendwelche sinnlosen Fotogesten und läßt sich natürlich auch ablichten für Presse, eigene Internetseiten u.ä. und verschwindet dann wieder. Natürlich mit Chauffeur und immer dienstbeflissen, denn es gilt, ein umtriebig- geschäftiges Image zu wahren. Dass es bei diesen Zirkeln am Rande auch um Intrigen, persönlich wirksame Absprachen, denunziatorisch induzierten Informationsaustausch und die Aufrechterhaltung psychopathischer Zielsetzungen geht, steht wohl ausser Frage. Dass diese neuronalen Netze notwendig sind, steht aber ebenso ausser Frage. Tatsache ist, dass sie vor allem in der Kombination mit den Punkten 1-6 dieses Aufsatzes,  ein weiteres  Gefahrenmoment für jedwede demokratische Gesellschaft darstellen, da in den meisten Fällen diese Absprachen, Intrigen und psychopathisch veranlagten Zielsetzungen Einzelner kaum Eingang finden in den politischen Disput und Diskurs, der aber bei vielen Alltagsthemen einer Gemeinde, Stadt oder eines Landkreises dringend notwendig sind. Will sagen, die Fachlichkeit bleibt auf der Strecke und es verkommt nach und nach das so ausgelegte System zu einem  Aussen-Hui und Innen-Pfui-System. Und ich möchte die Gesellschaft oder Gemeinschaft erleben, die vom Personenkult und den damit verbundenen Selbstbeweihräucherungszirkeln irgendeinen spürbaren Fortschritt erfahren hat?! In demokratischen Strukturen, auch in der mich umgebenden Gesellschaft, hat sich seit 2010 in vielen Gemeinden, Städten und Landkreisen ein spürbare Veränderung hin zu solchen Selbstbeweihräucherungsgemeinschaften entwickelt. Ja, es ist sogar so, dass sich die einschlägige Beraterszene dahingehend aufgestellt hat und entsprechende Selbstbeweihräucherungsrituale und -instrumente versucht an die Kundschaft zu bringen. Ich halte das summa summarum für eine subtil-sublime Zerstörung unserer Demokratie.

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Wo es eine Einleitung gibt, ist eine Ausleitung meist sehr sinnvoll. Schliesslich möchte Autor hier ja niemanden einfach so sich selbst überlassen, schon gar nach so schwerer Kost wie dieser.
Und so hoffe ich, dass ich deutlich und eingehend beschreiben konnte, dass unsere bundesdeutsche Demokratie vor grossen Herausforderungen steht. Angriffe und Verunglimpfungen finden zweifelsfrei statt und finden für gewöhnlich von Aussen statt. Sie sind immer ein Gefahrenmoment für demokratische Strukturen. Seien es Menschen, die unser Rechtssystem nicht verstehen können oder wollen, seien es Menschen, die es am liebsten abschaffen würden. Immer sind diese Menschen mit ihrer zerstörerischen Absicht eine große Gefahr, vor allem für ein so komplexes Gesellschaftssystem wie unsere bundesdeutsche Demokratie.
Meine Absicht bestand aber darin, auf die Gefahren hinzuweisen, die von Innen, also aus dem System heraus stattfinden, wobei ich meinen Betrachtungsfokus auf die kommunale Ebene gelegt habe. Absicht war es auch, aufzuzeigen, wie gerade sogenannte demokratisch Legitimierte (also z. B. qua Wahl ernannte „Wahlbeamte und Beamte auf Zeit“ sowie die Mitglieder der Parlamente in den Stadträten, Kreistagen, Landtagen und Bundestag) und qua Ernennung (ob nun mit oder ohne Parteibuch) in die demokratischen Dienstleistungen der Verwaltungen Benannte, mehr oder minder „still, sublim und subtil“ die demokratischen Strukturen vor ganz eigene Herausforderungen stellen.

Wer sich z. B. der Literatur zum Thema Persönlichkeiten in der Geschichte widmet, wird sehr oft davon zu Lesen bekommen, dass die grössten Feinde eines Gesellschaftssystems nicht immer von Aussen, sondern mindestens in einer vergleichbaren Anzahl und Vehemenz von Innen heraus kommen. Diese Angriffe sind perfider, weil sie unter dem Schutzmäntelchen dienstbeflissener und engagierter Funktionserfüllung stattfinden und so nur schwerlich diagnostiziert werden können. Umso schlimmer, wenn es Führungsfunktionen angeht, die im Grunde genommen mit ihrem Verhalten ganz aktiv, wenn auch in einigen Fällen ungewollt, zur allmählichen Erosion demokratischer Gepflogenheiten beitragen, und sie die sinnvollen und guten Machtkontroll- und Teilhabesysteme durch ihr schädliches Verhalten sogar konterkarieren. Die Ergebnisse sind bei der Bevölkerung mit Politikverdrossenheit, stiller bis aggressiver Ablehnung bestehender Strukturen und sogar einer erkennbaren „Kündigung“ meiner Meinung nach treffend beschreibbar. Fatal wird es dann, wenn sich die Macher und Träger solcher Zerlegungspotenziale überhaupt nicht darum scheren, da sie sich innerhalb der politischen Strukturen, vor allem wenn sie demokratisch legitimiert sind, ein wahrlich umfassendes Schutzsystem erworben haben, was sie fast immun gegen jegliche Kontrollinstrumentierung macht.

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Umgeben von Monstern oder wie erkennst Du Menschenmonster

Aus gegebenem Anlass.

Wenn Du Dich fragst, ob es Monster wirklich gibt, dann sei ehrlich zu Dir. Du, ich, wir alle kennen sog. Menschenmonster. Sie sind keine Phantasiegebilde. Sie leben in unserem direkten Umfeld und teilweise hast Du sie jeden Tag zu ertragen und musst Dich gegen sie verwehren, oder, was echt richtig widerlich ist, sie finden ihre Freude an Dir, um Dich erlegen zu können.

Es ist ein schwacher Trost, wenn ich Dir sage, Du bist nicht alleine mit diesem Leidensweg, doch letzten Endes fühlst Du Dich sicherlich im Moment der direkten Konfrontation mit einem Menschenmonster recht einsam und manchmal schutzlos und ausgeliefert. Wenn sie und ihre Spezies (also Andienende und Handlanger) Dich immer und immer wieder quälen und malträtieren oder eben einfach nur zu schlachten versuchen, dann ist das Wissen um die Charakteristika von Menschenmonstern hilfreich.

Deswegen habe diese Handreichung für Dich. Sie ermöglicht Dir, Menschenmonster besser zu erkennen. Es ist (noch) keine Handreichung zum Umgang mit Menschenmonstern, sondern eher eine Art Bestimmungshandbuch. Ich denke, dass es immer erst einmal gut, eine Diagnose durchzuführen, denn daraus entwickelt sich ggf. dann eine treffsichere Medikation und damit Therapie.

 

Wie erkennst Du Menschenmonster?

  • Menschenmonster sind Carnivoren. Ihr einziges Ziel lautet Fressen und zwar Menschen. Dazu bedienen sie sich für gewöhnlich diverser Tarnungen, denn nicht alle Menschenmonster haben gleich die Macht, Dich einfach weil ihnen danach ist zu ihrer Schlachtbank zu führen. Also sind sie hervorragende Blender mit schnell erkennbarem oberflächlichem Charme. Menschenmonster umgarnen ihr Opfer mit raffiniertem Gehabe und geben sich gerne einnehmend und verbindlich, um Dich zu verführen und letzten Endes für ihre Fleischeslust gefügig zu machen.  DiesesVerhaltensmuster hilft ihnen, bestimmte Positionen zu erlangen und später zu sichern. Auffällig ist wie gesagt ihr pseudoverbindliches Herumgeschleime, was sie schnell zu unangenehmen Gesprächspartnern werden lässt.
  • Menschenmonster sind sehr darauf aus, in ihrem Jagdgebiet „perfekte“ Ausstattungen in Körpersprache, Kleidung und Habitus an den Tag zu legen, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass sie ein maßlos übersteigertes Selbstwertgefühl zum Ausdruck bringen müssen. Menschenmonster reagieren ausfallend und ärgerlich, wenn sie mit einem scheinbar arrogant agierenden Gesprächspartner zu tun haben. Prüfe es selbst. Ein Menschenmonster wird bei einem entsprechenden Test fast unmittelbar Deine arrogante Darstellung kritisieren und sich selbst versuchen, darüber zu stellen. Das hat seine Ursache vor allem darin, dass Menschenmonster ihre eigenen Fähigkeiten maßlos überschätzen.
  • Menschenmonster wirken oft so, als stünden sie unter Aufputschmitteln, denn sie vermitteln einen steten und meist sogar exzessiven Erlebnishunger. Menschenmonster sind immer hungrig auf Menschenopfer, lechzen nach der Vergötterung ihrer vermeintlichen Opfer wie auch ihrer unmittelbaren Umgebung im Alltagskontext. Sie suchen somit ständig nach Stimulationen. Einige dieser Monster gehen ab einem bestimmten Opferstadium, das sie gerne auf hintertriebene und perfide Art selbst gestalten, gerne große Risiken ein und haben keine Angst vor den Folgen. Sind es noch kleine Monsterchen, die zumeist in einem Rudel von sie Bewundernden auftreten oder sich im Job und der Familie diesen Bewunderungsraum (zwangsweise) mit Belobigungs- und Anerkennungsgesten gerne schaffen, dann lassen sich Menschenmonster allzu gerne feiern und huldigen, um hernach dann mit voller Lust ihre Opfer zu verspeisen.
  • Menschenmonster sagen NIE die Wahrheit. Sie sind pathologische Lügner, die ihre Opfer und -gemeinschaften ohne Skrupel in die Irre führen. Prüfe selbst und sprich sie direkt an auf ihre Dir wahrscheinlich über kurz oder lang auf den Zeiger gehende Art. Sie reagieren mit gestellter Unschuld und oder direkten Drohungen und Erpressungen, da sie sich ertappt fühlen. Dieses ambivalente Verhalten ist durchaus auch ein Kennzeichen für Menschenmonster.
  • Menschenmonster beherrschen die Klaviatur der Manipulation sehr gut. Rücksichtslos suchen sie nach ihrem eigenen Vorteil – ohne mit ihren Opfern mitzufühlen. Warum auch, sie leben vom Blut und dem Fleisch ihrer Opfer, denn sie sind eiskalte Killer.
  • Menschenmonster kennen keine Reue oder gar Scham. Menschenmonster sind unbarmherzig.  Bedürfnisse anderer interessieren sie nur beiläufig und ihr Verhalten ist hauptsächlich nur ein scheinheiliges Vorgaukeln und zum überwiegenden Teil gelogen. Im Schauspiel eines mitfühlenden Wesens fühlen sich Menschenmonster geradezu wohl, da sie sich daran weiden, wenn sie sehen, wie ihr Schauspiel wirkt und sie doch nur zu genau wissen, Dich fresse ich bald. Für ihre Opfer zeigen sie oft nur Verachtung, denn diese sind in ihren Augen allesamt Verlierer und Weicheier.
  • Menschenmonster spielen mit einem ganzen Spektrum an oftmals theatralisch in Szene gesetzten Gefühlen, doch es sind in Wahrheit nur gespielte und damit sehr oberflächliche Gefühle. Menschenmonster haben keinerlei wirkliche, zugewandte und kümmernde Gefühle, denn sie sehen in jedem und allem nur Opfer. Zu echten Emotionen sind sie nur fähig, um ihre Opfer „vorzubereiten“. Altruismus und Empathie verabscheuen sie von tiefstem Herzen, sind aber in ihrer schauspielerischen Ambition ehrgeizig und zielgerichtet angewendet, um Dich zu umgarnen. Sog. familiäre Angelegenheiten stellen sie geradezu plakativ und natürlich ach so gekonnt oftmals in den Vordergrund. Alles Show.
  • Parasitärer Lebensstil. Psychopathen nützen andere gerne aus, sind absichtlich finanziell abhängig von ihnen oder sorgen gar dafür, dass ihre Opfer unausweichlich von Ihnen abhängig werden. Sie nutzen dafür ihre ausgeprägten Lügengespinste, die sie ohne Skrupel zur Anwendung bringen und mit geradezu schauspielerischer Höchstleistung darbieten.
  • Menschenmonster haben ab einem gewissen Vollendungsgrad, der oft einhergeht mit ihrer gesellschaftlichen oder familiären Machtposition, eine signifikant schlechte Verhaltenskontrolle. Menschenmonster haben ab dieser überschrittenen Schwelle ihre Wut und ihre Aggression nur schwer unter Kontrolle und neigen zu gewaltigen Wortschwalltiraden bis hin zu exzessiven Gewalthandlungen. Prüfe selbst. Je lockerer Du Dich gibst, desto eher wirst Du hören, dass Du sie, die Menschenmonster, jetzt so „richtig“ kennenlernen wirst. Oftmals ist dieses Angebot verbunden mit einer eingeübten Machtpose und immer wieder lauter bis hin zu extrem lauter Stimme.
  • Menschenmonster lieben sich selbst am meisten und neigen deshalb auch zur Promiskuität. Menschenmonster haben gerne wechselnde Partner, zahlreiche Affären und versuchen häufig, andere zu sexuellen Handlungen zu zwingen, was geradezu ein Erkennungsmerkmal ist. Eine Dom-Sub-Beziehung ist häufig anzutreffen, was meist mit einer nach Aussen hin klar erkennbaren Rollenverteilung beginnt. Die Tarnung einer intakten Beziehung  basiert bei Menschenmonstern auf der häufig als für sie als „heilig“ Statuierung des Familienlebens. Sie tun ach so familiär und Du musst dann teilhaben an Ihrem Familienleben, das als perfekt inszenierte aber eben scheinheilige Show sogar im Berufsalltag zum Besten geboten wird. Sie lieben es, sich darin zu suhlen und diese theatralische Darbietung aufzufahren, ob Du Dich nun peinlich berührt fühlst oder nicht.
  • Menschenmonster haben wie alle anderen Menschen(monster) auch eine Kindheit und dort zeigen sie bereits recht früh Verhaltensauffälligkeiten. Sie lügen besonders häufig, legen gerne Feuer, quälen Tiere oder trinken exzessiv Alkohol und konsumieren schon in der Jugend bald auch andere Drogen.
  • Menschenmonster können bedingt durch ihre mentalen Disfunktionen wenig mit Strategien,  Zielen und Plänen anfangen. Langfristig planen ist ihnen schon alleine wegen ihrer mentalen Disfunktionalitäten oftmals ein Graus. Prüfe selbst. Oftmals neigen sie dazu, komplexe Sachverhalte durch vereinfachende, völlig schlampige Zeichnungen zu „versinnbildlichen“ mit dem Hinweis, sie seien eher die visuellen Typen. Dass sie meist auffällig ziellos durchs Leben gehen und nur scheinbar eine Ordnung vorspielen, die sie noch nicht einmal so darlegen können, dass andere Menschen sie nachvollziehen können, kennzeichnet MEnschenmonster geradezu. Hinterfrage diese Zeichnungen einmal oder gleich mehrmals. Du wirst sehen, nach nur 10 Minuten wissen Menschenmonster nicht mehr, was sie grafisch „vereinfacht“ haben. Es interessiert sie auch nicht, denn das ist alles nur eine seichte Show. Häufig wirst Du dann mehrmals den Hinweis bekommen, dass so eine „Visualisierung“ den Kern der Sache besser trifft als jede mündliche Erklärung.
  • Menschenmonster tendieren eindeutig zu Impulsivitäten, vor allem wenn sie sich in ihrer Opferjagd gefährdet sehen oder eben eine einlullende oder gar beeindruckende Szenerie für zukünftige Opfer aufbauen. Menschenmonster denken nicht an die Folgen ihrer Handlungen, sie sind oftmals launisch und unberechenbar und können kurzfristigem Verlangen schlecht widerstehen. Das kann sowohl ihre aufbrausende und vehemente Ablehnung irgendeines ihnen nicht liegenden Themas sein oder eben gerade ein schneller Themenwechsel sein,weil sie sich spontan an anderen Ideen begeistern, die aber nur sie sehen können. Und wenn Du sie dann festnagelst, wenden sie ein, dass sie sich eher als Moderator sehen und schon gar nicht als Entscheider, wobei ein Menschenmonster gerne einen bestimmenden Nebensatz verwendet, indem es Dich so ganz  nebenbei darauf hinweist, die Entscheidung so und so noch fällen zu können. Und wenn sie entscheiden, dann kann das schon kurze Zeit später wieder obsolet sein. Verlässlichkeit ist nur dann gut, wenn es dem Menschenmonster selbst dient. Und es kümmert ein Menschenmonster herzlich wenig, dass Du versucht hast, die vereinbarten Schritte auszuführen. „Die Dinge ändern sich eben manchmal recht schnell“ ist ein oft gehörte Aussage von Menschenmonstern.
  • Folglich sind Menschenmonster kennzeichnende Verhaltensauffälligkeiten die Ablehnung von Absprachen. das Nichteinhalten von Verabredungen und Vereinbarungen. Menschenmonster neigen auffällig oft dazu Rechnungen, Strafzettel oder sonstige Sanktionen verzögert oder gar nicht zu bezahlen und Verträge sind für sie nur unnütz beschriebenes Papier. Folglich ändern sie Vertragstexte, Protokolle, schriftliche Vereinbarungen nach ihrem Gutdünken und das im tiefsten Brustton der Überzeugung, denn Schuld am Bruch sind stets die Opfer nicht der Täter, also das Menschenmonster.
  • Menschenmonster weisen deshalb bei genauerem Hinsehen eine signifikante Verantwortungslosigkeit auf, die sie aber wunderbar dargestellt in ihrer Dramaturgie als „hierarchisch notwendige Delegation“ verkaufen. Diese Verantwortungslosigkeit ist deshalb nicht gleich zu erkennen, weil sie eine  vielseitige Show zum Besten geben, was man als das „Darum-kümmere-ich-mich-persönlich-Schauspiel“ bezeichnet. Telefone spielen dabei eine ganz herausragende Rolle, denn Menschenmonster können dazu Haltungen und Sprechweisen an den Tag legen, die ihre schaustellerischen Fähigkeiten belegen und sie gefallen sich darin, den „Kümmerer“ vorzuspielen.  Ähnliches gilt im Übrigen, wenn Menschenmonster einen Fotoapparat sehen, der auf sie gerichtet ist. Kaum sehen sie einen Fotoapparat, nehmen sie „Haltung an“.  Da sie meist viele dieser Posen einstudiert haben, kannst Du über kurz oder lang ihr „Posinggehabe“ erkennen und es als Indiz verwenden, dass Du ein Menschenmonster in Deinem Umfeld hast.
  • Menschenmonster weisen jedwede Verantwortung weit von sich und versuchen, andere zu manipulieren und sie sind wahre Meister darin, ihre Opfer völlig durcheinander zu bringen. Menschenmonster verstehen sich im offiziellen Sprachgebrauch gerne als Moderatoren. Davon abgesehen, dass sie zu mehr auch gar nicht fachlich in der Lage sind, sind sie umso vehementer darum bemüht, echte Verantwortung zu delegieren und sich dann als Richter, Unterstützer, Moderator, Regisseur zu gebährden, weil es ihnen eine diabolische Freude ist, jemanden zu schädigen und sich selbst dabei ins hellste Licht zu stellen. Das auf dem Rücken-anderer-Phänomen ist kennzeichnend für Menschenmonster.
  • Menschenmonster tendieren schon aus Gründen ihrer Gefrässigkeit nicht zu  langen Beziehungen. Bindungen sind ihnen suspekt, weil sie auch einfach zu sehr nach Menschenofpern gelüstet. Deshalb  wechseln sie auffällig häufig ihre Bezugspersonen und oder die Zusammensetzung ihrer Günstlingsstrukturen. Langzeitbeziehungen sind ihnen nicht wichtig. Wozu auch. Opfer sind zum Fressen da. Vielleicht noch zum Spielen. Doch das war es dann auch schon.

Ich wünsche Dir, dass Du nur wenigen Menschenmonstern begegnen magst in Deinem Dasein. Um sie rechtzeitig zu erkennen, dafür habe ich Dir diese kleine Handreichung aufgeschrieben.  Vielleicht nützt sie Dir etwas, wenn Du Begegnungen mit Menschenmonstern hast.

Bevor ich hier ende, Menschenmonster haben kein Problem damit, Dich über viele Jahre immer und immer wieder zu quälen. Teilweise erklären sie es zu ihrer Aufgabe und nutzen dabei gerne die Worte:“Was soll ich nur mit Ihnen anstellen?! Sie sind ein wirklich schwerer Fall und niemand möchte mit Ihnen zu tun haben!“ Zuerst das in Sicherheit wiegende Element, dann das diffamierende und zuletzt dann das „notwendige“ Schlachtprozedere. Und immer wird es garniert mit einem dreist-dummen und einstudierten „Ich kann nichts dafür, Du bist selbst schuld Blick“.

Vergiss´bitte nicht, dass Menschenmonster sich gerne in hierarchischen Strukturen tummeln und sich als „Vollstrecker“ anderer, Dir gegenüber abschlägig äussernder Mitmenschen kaprizieren. Solche verlogenen Strukturen findest Du überall in der Gesellschaft und es ist ein Tummelplatz für Menschenmonster.

Und zum Schluss noch ein Wort des Trostes. Du darfst Dir dessen gewiss sein, dass all die Qualen, die Dir durch Menschenmonster widerfahren, immer diese selbst treffen werden. Denn auch Menschenmonster stehen nicht ausserhalb des Lebens. Und somit ist auch ihr Dasein endlich. Und sie werden dereinst mit all den Qualen konfrontiert werden und sie selbst durchleben müssen, um sich zu reinigen von all dem Schmutz und all den Widerlichkeiten, die sie aufrichtigen, liebevollen und guten Menschen und dem Leben insgesamt angetan haben.

Seid´gesegnet!

 

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