Die nächste Kommunalwahl 2021

Sie rückt mit großen Schritten näher, auch hier in meinem Landkreis Helmstedt.

Ich schaue jetzt einmal in die Glaskugel oder spiele ein Glasperlenspiel.

Verzeiht mir das bitte, wo es doch eigentlich nicht so mein Ding ist, solche Glaskugelansichten darzulegen. Aber ich möchte euch meine Vision nicht vorenthalten, denn ich halte sie für sehr weitreichend.
Vielleicht ist es ja nur ein Hirngespinst. Habt ihr mit Hirngespinsten ein Problem, was mich betrifft? Ich bitte euch! Schaut euch dann lieber einmal die aktuellen Geschehnisse in unserem Heimatlandkreis an und fragt euch, ob nicht ganz andere etwas verschroben sind, wenn sie mit ihren Handlungen und Entscheidungen gedenken, spürbare und vermeintlich positive Projekte zu initiieren. Wie? Ihr kennt so gut wie keine!? Ihr fragt euch wie ich mich auch, was geschieht denn da? Ja, wo laufen sie denn?! Ich sehe sie gar nicht! Ja, wo laufen sie denn? Nun….

Was denkt ihr, wird hier in unserem Landkreis Helmstedt bei der nächsten Kommunalwahl 2021 in Sachen Wahl eines neuen Landrats oder einer neuen Landrätin wohl geschehen?

Aller Voraussicht nach werden die Etablierten frei nach dem Motto, wir haben so und so niemanden, der sich dafür besonders eignet, ihre Schergen ins Feld entsenden. Somit dürfte sich der amtierende Landrat erneut für die CDU bewerben. Dieses mal allerdings als ordentliches CDU-Mitglied – hoffe ich doch.  Seitens der SPD munkelt man, dass man den amtierenden Bürgermeister einer Kleinstadt nominieren möchte. Vielleicht den, der dereinst jenseits jeglicher Rechtskenntnis alleine eine Fusion mit dem Oberzentrum Wolfsburg anstrebte , wer weiß ?!? Ob er dazu bereit ist, man wird sehen. Von der AfD wird sicher auch ein Mitglied nominiert werden, alleine schon aus dem Grund, weil man der Bevölkerung aufweisen möchte, dass man „Alternativen“ darstellen kann und möchte. Von den anderen Parteien konnte man bisher nur Schützenhilfe erwarten, da sie rein nominell bisher nicht in der Lage waren, eigene Kandidaten und Kandidatinnen zu nominieren. Und ich selbst, na klar, ich werde aller Voraussicht nach einmal mehr kandidieren, weil ich viel zu erzählen habe. Da ich ja im Landkreis der bekannteste Parteilooser bin, werde ich wahrscheinlich auch wieder als einzig echter Parteiloser meinen Hut in den Ring werfen, schon alleine weil ich dann mein zehnjähriges Jubiläum als GvL (Gedisster vom Landkreis), VvL (Verpöhnter vom Landkreis) oder gar UvL (Unfähigster vom Landkreis) zelebrieren darf, so ich es erleben darf. Man weiss ja heutzutage nie, was die Zukunft bringt. Was heute noch gut und richtig erscheint, ist morgen schon kalter Kaffee. Die Zeiten ändern sich schnell und schlagartig in den letzten Jahren.

Nun aber zum Glaskugelspiel, oder wenn ihr wollt sogar einem Glasperlenspiel, frei nach Hesse´s Roman.

Zur Landratswahl 2021

Ich sehe eine Frau, also eine Kandidatin für diese Wahl im Jahr 2021. Und ich sehe, dass diese Frau eine ganz andere Denkrichtung vertreten wird als sie bisher üblich war für die Bewerber um diesen Posten. Sie wird eine konsequent ökologisch-nachhaltige Ausrichtung vorstellen. Das betrifft so wichtige Themen wie ÖPNV, Flächennutzung, also Bauleitplanung, Landschaftsplanung, Energieversorgung, Entsorgung, Ausrichtung auf unternehmerische und kreative Gestaltungskräfte u.ä.. Und sie wird aller Voraussicht nach Innen wie nach Aussen eine respektvollere, weil menschlichere Kommunikation üben. Sie wird völlig neue Schwerpunkte setzen, also zumindest im Kontext diesen kleinen Landkreises. Und sie wird eine ganz andere Vorgehensweise haben, als sie die bisherigen, an ihrer unverkennbaren Gangart Erkennbaren an den Tag legen.

Da bei den Kommunalwahlen auch 16-Jährige wählen dürfen, wird sie alleine schon aus diesem Bereich einen deutlichen Stimmenanteil erhalten, denn die Jugend ist zum überwiegenden Teil alles andere als konservativ christlich oder gar klassisch sozialdemokratisch oder gar ätzend neoliberal aufgestellt. Im Gegenteil, sie sucht händeringend und für jeden Menschen deutlich erkennbar nach wirklich wahrnehmbaren Alternativen sowohl in Sachen Industriepolitik und damit Ressourcenversorgung, Energieversorgung, der Erzeugung von Nahrungsmitteln, dem schonenden Umgang mit der Natur als Lebensgrundlage aller Lebewesen und und und. Und sie wird damit den Jungen und Junggebliebenen Hoffnung geben und, und das ist für mich persönlich bedeutsam, sie ist authentisch und labert keinen Mist und lügt dabei immer und immer wieder die Menschen nach Strich und Faden an. Sie ist demnach altruistisch und empathisch, dennoch aber fachlich routiniert und projekttechnisch professionell. Hat doch was, oder?

Vielleicht aber ist sie nur ein Traum, doch ich sehe sie. Und ich freue mich auf sie, wo immer wir uns begegnen, denn wir werden uns auf Anhieb respektieren und schätzen.

So, ich beende das in die Glaskugel Schauen hiermit. Das Glasperlenspiel beende ich nicht, was ja wohl klar ist, denn Glasperlenspieler spielen immer und ständig, so auch ich. Einmal involviert – immer am Spielen :-)

Schauen wir doch gemeinsam, was bis 2021 noch so alles passiert. Vielleicht leben einige von uns dann nicht mehr. Wie auch immer, ich hoffe sehr, dass ich selbst noch eine Weile teilnehmen darf am Spiel und wenn nicht, dann eben nicht. Ich freue mich sehr auf Zuhause und manches mal wünschte ich, ich wäre erlöst worden von dem Übel und Bösen, das mir in den letzten Jahren widerfuhr. Doch ich lebe und ich habe eine große und tiefe Verbindung geschenkt bekommen, weil ich kämpfte und dabei erkennen durfte, dass es es wert ist, gegen Verleumdung, Hass, Erniedrigung, Ungerechtigkeit und Diffamierungen aufzustehen und dabei völlig neue Lebensaspekte zu erarbeiten. Ich habe das sich seitdem zeigende Tier als meinen Partner respektieren gelernt und darf behaupten, dass es machbar ist, es zum überwiegenden Teil zu zähmen. Und selbst wenn es von Tierverbündeten immer und immer wieder gefüttert oder gar freigelassen wird, man kann auch damit lernen umzugehen und damit dann oftmals erneut leben lernen. Zum Schluss siegt so und so die Schwerkraft ;-)

Seid´gesegnet!

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Erinnerungen an den Beginn des Paläon in Schöningen, Landkreis Helmstedt

Erinnert ihr euch?

Es ist gerade einmal knapp siebeneinhalb Jahre her und es wurden nach meinen eigenen Berechnungen mehr als 20 Millionen EURO dafür an Steuermitteln verauslagt. 15 Mill. für den Bau und weitere Millionen an Steuermitteln von der Allianz für die Region GmbH, der Stadt Schöningen, dem Landkreis Helmstedt und a.m.. Und das Ergebnis ist verglichen mit dem Projekt Berliner Flughafen zwar vermeintlich klein und fast negierbar, doch auf jeden Fall bemerkenswert ähnlich. Der Unterschied besteht vielleicht nur darin, dass das Projekt Paläon zumindest wahrnehmbar am Besuchermarkt agierte.
Das Ergebnis meiner damals schon inhaltlichen Kritik war und ist, viel Geld für ein nicht zukunftsfähiges Vorhaben, das nur weitere laufende Kosten verursacht, die vor Ort nicht bezahlt werden können. Die damals erstellte, sehr teure Machbarkeitsstudie entbehrte jeglichen Realitätssinns und war ein Gefälligkeitsgutachten. Man ging u.a. davon aus, dass jährlich 100.000 bezahlende Gäste das Paläon aufsuchen würden. Leider war ich zum Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens schon in politische und damit auch verwaltungsleitende Ungnade gefallen, die bis zum heutigen Zeitpunkt anhält, was aber nicht nur an meiner Kritik am Projekt Paläon liegt.

Das Projekt Paläon ist ganz aktuell bankrott und soll dennoch weiter durch erhebliche Steuermittel künstlich am Leben erhalten werden – dieses mal unter der Leitung des Landes Niedersachsen. Ein weiteres Ergebnis, mehr persönlicher Natur und auch gar nicht fein,  ich wurde seit 2012 beruflich kalt gestellt.
Es gab einst einen Landrat, der sich bis zu seiner Pensionierung gegen eine Involvierung der Landkreisverwaltung in das Projekt verweigerte, doch dann kamen andere.

Einst hatte das Projekt ein ehemaliger Bundespräsident mit der kürzesten Amtszeit, die jemals ein Bundespräsident in der Bundesrepublik Deutschland aufwies, als damaliger amtierender Ministerpräsident von Niedersachsen finanziell ermöglicht. Natürlich gehören zu all diesen Persönlichkeiten, die in der Folge im Rahmen der Projektierung und Umsetzung auftraten, auch die entsprechenden parlamentarischen Mehrheiten, die diese Vorhaben absegnen. Man darf nicht denken, dass das ohne funktionieren würde.  Allerdings ist es schon merkwürdig, dass wenn man im Vorfeld eines solchen Projektes inhaltliche Kritik äussert, das dann als Nestbeschmutzerei mit erheblichen und spürbaren negativen Folgen für den oder die Kritik ÄusserndeN einhergeht. Und das liegt dann m. E. nicht etwa an den kritischen Argumenten, sondern viel mehr habe ich den unschönen Verdacht, dass bestimmte negative Persönlichkeitsmerkmale von sich Profilierenden in den Vordergrund treten. Als Beispiel wären hier zu nennen, Ab-, Be- und Verdrängen, disziplinarische Scheingefechte oder sogar ernsthafte und funktionswirksame Aufgaben- und Budgetverlagerungen kritischer „Elemente“.

So geschah es bei diesem Projekt auch. Und ich bin mir fast sicher, dass solche Festivale der Claqueure zum administrativ-politisch-gesellschaftlichen  Alltag in unserer Republik gehören. Sicherlich hat man diese Entscheidungsvorgänge als Demokrat einfach nur zu akzeptzieren, doch auffällig ist, dass alle die involvierten Ebenen keinerlei persönliche Haftungen haben und es darf darüber nachgedacht werden, dass wenn sie sie hätten, so eine Unternehmung aller Voraussicht wesentlich stringenter angefasst und durchgeführt worden wäre. Und ein wirklich auffälliges Merkmal unserer politisch kontrollierten Gemeinschaft ist, dass die, die solche Steuermittelmammutprojekte initiieren und sich damit dann als die Helden kaprizieren, sich gemeinsam mit Ihresgleichen soziale und finanzielle Sicherungssysteme schaffen, die ihnen selbst nach Rücktritten ein wundervoll angenehmes Alltagsleben garantieren. Als Beispiel dafür möge der o.a. ehemalige Bundespräsident dienen, doch wer denkt, dass nicht alle darunter liegenden politisch-administrativen Ebenen davon vetrschont bleiben, der irrt gewaltig. Einzig und alleine die Handlanger, so wie ich z. B., die werden sanktioniert und man versucht seitens dieser vermeintlichen Führungskräfte und ihrer sublimen und auf das egomane Wohltätigkeitsziel ausgerichteten Rosettenputzdienste genau diese Menschen dann „fertig zu machen“.

Nun, ihr seht auf jeden Fall, dass es anscheinend für einige wenige Persönlichkeiten doch sehr nützlich gewesen zu sein scheint, ausgenommen für meine eigene Persönlichkeit, denn meine immer noch bestehende Kritik hat zu einer einzigartigen Sonderbehandlung durch einige eben genannte Persönlichkeiten geführt, die bis zum heutigen Tage anhält. Mein Ratschlag in solchen Angelegenheiten lautet deshalb: Mach´es wie die meisten, klatsche Beifall, nicke zustimmend, tue immer so, als sei alles Bestens und erfreue Dich an Deiner Kleingeistigkeit, denn das verhindert das Schmerzempfinden, wenn Du ständig Deinen kleinen Hintern hinhälst.

Schade, dass ich inzwischen ganz alleine bin. Doch wem kann ich es verübeln, denn angenehm ist die Reaktion der vermeintlich Mächtigen ganz und gar nicht. Dennoch erhebe ich meine Stimme, auch wenn sie ganz leise geworden ist, und sage, das gesamte Projekt in seiner sichtbaren und unsichtbaren Auswirkung ist, wie von mir schon bis 2011/2012 dargelegt, ein Fass ohne Boden geworden. Und ihr dürft euch gerne einmal fragen, ob das Sinn der Sache ist?!?
Ich bin der Meinung, dass es anders organisiert hätte werden können, wie z. B. in einer Sonderabteilung des Landesmuseums oder gar der herausragenden Berliner Sammlung plus einer Schwerpunktausstellung vor Ort. Doch das sind gelutschte Kamellen. Es ist wie es ist und man darf deshalb weiter gespannt sein, was noch so alles kommen wird. Ausser Frage steht die Einzigartigkeit der Funde und daran gibt es rein fachlich betrachtet nichts herumzudeuten. Sie sind ein Glücksfall und man darf sich bei den Grabungsteams bedanken, dass sie bis zum heutige Tage alles versuchen, um diese Fundstelle weiter zu untersuchen und die entsprechenden Objekte zu sichern, aufzubereiten und damit in den Kontext der dazugehörigen internationalen Fachwelt zu stellen.

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Ein ehrwürdiges japanisches Sprichwort

Betrachtungen der Handlungs-, Denk-, und Wirkmatrix, die Deine Wahrheit dann zu beschreiben in der Lage sind, wenn Du das Denken nicht aufgibst, mögen manch´ lichtvolle Momente darstellen. Zeitweise sind sie aber auch voll düsterer und Dich depremierender Nuancen, vor allem dann, wenn Du aus dieser Beobachtung heraus feststellen musst, dass sich Dinge in Deiner Matrx immanentisieren, deren Konsequenzen Du als solches als depremierend empfinden magst.

Ich selbst betrachte dieses Wechselspiel auch als eine Immanentisierung, eben die der Wendezeit vom Zeitalter der Fische hin zum Zeitalter des Wassermanns. Und genau deshalb auch erhebe ich mich und lasse mir von niemandem das freie Wort verbieten. Erst heute haben Freunde von mir etwas von sich gegeben, was mir auf sehr deutliche Weise belegt, wie sich ein Selbstreinigungsprozess aller sozialen Gemeinschaften bemächtigt, ohne dass sich die einzelnen Mitglieder darüber im Klaren zu sein scheinen. Wir sprachen über den Mord an einem Politiker und die etwaige Verbindung des vermeintlichen Täters zur rechtsgerichteten politischen Gesinnung.  Ihre Aussage war:“Man muss sich schon darüber im Klaren sein, was man in welcher Umgebung von sich gibt!“ Sprechen so freie Menschen?

Ich überlasse es Dir, diese Frage für Dich  zu beantworten.

Nun aber zu dem in der Überschrift angezeigten Inhalt.

Wenn ich meine Matrix betrachte und vor allem die, die sie so nachhaltig von Aussen her gestaltet haben in den letzten Jahren, geht mir diese eine alte japanische Weisheit nicht mehr aus dem Sinn. Es heisst da: Vision ohne Aktion ist ein Traum; Aktion ohne Vision ist ein Alptraum.

Auch hier überlasse ich Dir selbst, dass Du den Kontext zu den Geschehnissen in Deiner Alltags- und Lebenszielmatrix herstellst oder es einfach nur beim Wirken des gerade Gelesenen belässt.
Ich persönlich lächle dabei, denn für mich ist dieser weise Spruch mit Leben erfüllt, erkenne ich doch jeden Tag mehr, dass Der und seine unseelige Gefolgschaft kaum einen Monat verrinnen lassen, ohne irgendwelche visionären Leitsätze zu streuen. Doch die Aktionen dazu sind asymptotische Nulllinienannäherungen resp. liegen sie völlig ausserhalb zielgerichteter Aktion, dass ich nur sagen kann: Träumer!

Und da das Kritikgeflecht von Tag zu Tag spürbarer wird für diese Unseeligen, preschte Der los und zeigte Aktion. Allerdings sind diese Aktionen ohne jegliche visionäre Basis und so kaprizieren sie sich nach und nach zum Albtraum für unsere gemeinsame Wirk- und Lebensmatrix.

Seid´gesegnet!

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Im Jahr 2021 könnte es viel zu erzählen geben – traumhaft.

Ich hatte einen wundervollen Traum. Das ist als solches ja nun wirklich nichts so besonderes, doch diesen möchte ich euch gerne schildern, da er mich tief ergriffen hat.

Einen Traum, wie ich ihn selten nur erleben darf – ja, doch. Ich träume viel und meistens lächle ich über die verqueren Energiestrukturen meines Gehirns, das es immer wieder bewerkstelligt, die seltsamsten Querverbindungen zu schaffen und die ich dann teilweise in Form von Erinnerungen an die Träume sogar bis ins Wachbewusstsein eingespielt bekomme.

Mir begegneten in diesem Traum die Göttinnen, die mich von Anbeginn meines kurzen Daseins in dieser merkwürdigen Dimension meines irdischen Daseins begleiten.

Sie sprachen zu mir, wie alle diese Wesen zu „sprechen“ pflegen – lautlos und doch sehr eindringlich und „spürbar“.

Ihr kennt es vielleicht, vorausgesetzt ihr könnt diesen Wesen noch lauschen.

Viele Menschen verlernen das oder vergessen gar, wie es ist, mit anderen Wesen zu kommunizieren. Die Alltage, das sogenannte Erwachsenwerden oder nur schlicht und einfach das Abstumpfen des Geistes durch den unsäglichen Materialismus des Hier und Jetzt, wie wir es wahrnehmen, sorgen bei einem Großteil der Menschen dafür, dass sie die Verbindungen verlieren zu den oftmals auch „innere Stimmen“ genannten Wesenheiten.

Sie tun sie ab als Hirngespinste, als Kinderkram, ja sogar als geistige Verwirrtheit. Das mag dann zutreffen, wenn Du durch diese Stimmen und Gespräche Dich völlig los löst vom Hier und Jetzt. Dann bist Du durchaus ein Fall für externe Hilfestellungen, denn es steht zweifelsfrei ausser Frage, dass Du immer wachen Geistes und unter vollständiger Kontrolle über Deine Sinne Deinen Lebensalltag meistern solltest, da Du ansonsten vielleicht von einem Bus überrollt wirst, weil Du gerade in ein vermeintlich interessantes „Gespräch“ vertieft bist. In der heutigen Zeit bedarf es dafür keiner geistigen Kommunikation mehr, es reicht, wenn Du auf Deinem Handy herumdaddelst während Du eigentlich lieber den Verkehr um Dich herum hättest beobachten sollen.

Wie dem auch sei. Diesen Traum schildere ich euch hier wegen seiner tiefgreifenden Eindringlichkeit, die mich erfasst hat.

„Es wird schon bald das Jahr 2021 eintreten und wenn Du das Glück hast, es erleben zu dürfen, so sei´  Dir dessen bewusst, dass Du in diesem Jahr eine besondere Geschichte zu den Menschen bringst“, sagte sie zu mir, während ich zunächst noch verwundert war über die Klarheit dieser Worte. Eigentlich wollte ich mich ja viel lieber den sphärischen Klängen  und farbenfrohen Bildern des Tanzes der Venus hingeben und einfach nur diesen eigenartigen, aber für diese Träume geradezu charakterisierenden Schwebezustand geniessen.

„Was für eine Geschichte meinst Du?“, fragte ich neugierig.

„Deine Geschichte von der Begegnung mit dem Bösen!“

„Ich bin dem Bösen durchaus begegnet, doch darüber möchte ich keine Worte verlieren. Es ist schlimm genug. Zudem halte ich es nicht für angezeigt, anderen Menschen davon zu berichten, denn ich will niemanden in eine negative Stimmung bringen“.

„Höre mir genau zu, denn Du weisst sehr wohl, dass ich Dir das nur das eine mal sagen werde. Und Du weisst, wie bedeutsam unsere bisherigen Begegnungen waren! Du bist ein besonderer Mensch, schon alleine deswegen, weil Du mir in Deinem Alter noch lauschst und weil Du von einer Kraft beseelt bist, die, ohne Zweifel, zu haben relativ selten anzutreffen ist unter den Menschen in Deinem Alter und aus Deinem Kulturkreis.“

„Ich weiß sehr wohl, welche Gaben ich im Laufe meiner Zeit hier entwickelt habe und ich weiß auch, dass sie meist auch aus der ständigen Bedrohung und Bearbeitung Dritter als eine Reaktion darauf hervorgegangen sind. Doch, verzeih´ mir meine Anmaßung, ist es nicht ein alltäglicher Vorgang im Reich der von Macht und Gier Verblendeten?! Und – bitte habe Nachsicht mit meiner dieser Erfahrung gezollten Interpretation – ist es nicht besser, sich dem zu entziehen, indem man versucht, sich ruhig zu verhalten und sich abwendet? Auch wenn mir das zugebenermaßen manchmal sehr schwer fällt. Du weißt, dass ich deswegen bereits mehrmals externe Hilfe in Anspruch genommen habe? Und, haben diese Berater und Beraterinnen nicht alle dafür plädiert, mich doch zu arrangieren und dem Druck nachzugeben, schon alleine, weil es mir dann besser gehen könnte?! Und nun erfahre ich durch Dich, dass mir möglicherweise weiteres Ungemach bevorsteht, denn wenn ich Geschichten erzähle, dann fühlen sich einige meiner werten Mitmenschen genötigt, mich, respektive meiner Äusserungen ,sogar von Anwaltskanzleien dahingehend überprüfen zu lassen, ob ich nicht denn gerichtlich Verwertbares von mir gebe?!“

„Du weißt sehr genau, dass ich ein Teil von Dir bin, oder?“

„Oh ja, dessen bin ich mir gewiß und ich danke Dir dafür von Herzen. Du hast es immerdar gut gemeint mit mir. Aber meinst Du nicht auch, dass es eine gewaltige Diskrepanz zwischen der allumfassenden Freundlichkeit und Liebe gibt, von der ich durch Dich und viele weitere Begegnungen berichten kann, und meinem irdischen Alltag? Es ist fast wie heiß und kalt. So empfinde ich es seit vielen Jahren. Dennoch, ich gebe es ja zu, ich werde nie mehr von diesem Weg abweichen, den ich unter anderem durch Dich aufgezeigt bekomme. Das spürst Du, oder? Dennoch, ich erlaube mir, skeptisch zu sein, selbst wenn Du es mir in so eindringlicher und zugegeben liebevoller Art und Weise vermittelst.“

Sie lächelte mich an.

„Du bist ein Guter, mein Lieber. Ich weiß das sehr genau, denn ich bin auf all Deinen Wegen und bei all Deinen Handlungen stets an Deiner Seite und sehe so, was Du tust und was nicht. Du weißt, dass wir niemals direkt eingreifen in euren Alltag, schon alleine weil Gott euch die Freiheit gab und ihr somit immerdar so handeln könnt, wie ihr es für richtig haltet. Und dennoch sind wir da. Viele verlieren den Kontakt zu uns und wenden sich dem Übel zu. Wir verhindern das nicht. Und dennoch warten wir geduldig auf die Stunde und den  Tag, wo sich Dein Körper von Deinem Geist trennt, um u.a. Dich dann zu unterstützen. Du hast meinen Hinweis erhalten. Es ist an Dir, ihn als Hinweis oder nur als eine für Deinen Alltag nicht relevante Nachricht zu bewerten.“

„ich bin so unfertig, so klein. Vor allem in Anbetracht dessen, wenn ich Dich sehe und fühle. Oft bin ich sehr traurig, denn ich mache so viele Fehler!“

„Sei´Dir dessen gewiss, ich bin nicht bei Dir, um Dich zu richten. Das steht mir nicht zu! Ich bin hier bei Dir, um Dir einen kurzen Ausblick zu schenken in die nahe Zukunft. Es ist nur ein Traum. Bitte berücksichtige das. Du kannst also wachen Geistes dann sehr wohl einfach und sehr wirksam dieses Erlebnis als einen Traum von vielen ab tun. Und ich kann Dir auch nicht zusagen, dass Du überhaupt diesen Zeitpunkt erleben wirst. Auch das steht mir nicht zu. Ich habe mein Betätigungsumfeld und meine Kompetenzen im Bereich der Perspektiven, sagen wir, der potenziell möglichen Entwicklungen, um es mit Deiner Sprach- und Geistessyntax zum Ausdruck zu bringen.“

„Du bist so voller Liebe und Freundlichkeit! Das betrachte ich als ein wunderbares Geschenk und bin Dir immer und immer wieder sehr dankbar dafür, dass Du mich nie verlassen hast.“

„Nicht ich verlasse Dich, sondern wenn immer Du. Du bist alleine verantwortlich für Dein Denken und Handeln. Vergiß´das bitte nicht. Dennoch empfinde ich Freude und Zuversicht, wenn Du so offen mit mir sprichst!“

„Ich danke Dir für Deine Offenheit und ich danke Dir von Herzen für die wohlige und ästhetische Umfelddarstellung dieser, Deiner Botschaft. Du weisst genau, was mir gefällt und wie man mich erreicht. Und nur zu genau bist Du Dir darüber im Klaren, dass mein kritischer Geist die hier und jetzt stattfindende Imagination auch als selbst induzierte Schöpfung interpretieren kann und Du somit letztendlich von mir selbst erzeugt worden bist. Und dennoch sehe ich Dich, spüre Deine Warmherzigkeit und vernehme Deine Botschaft als wäre sie nicht durch mich selbst erzeugt worden.“

Sie lächelte und ich schloss die Augen, weil mich ein sanft angehauchter Duft umgab und mich diesen geniessend wie in einem Meer voller Düfte und erfrischener Kühle umfliessend treiben ließ. Welch´eine Wohltat. Ich liebe die Begegnungen dieser Art. Sie sind so – ich finde kaum ein anderes Wort – sie sind so paradiesisch. Voller Frieden, freundlicher Zuneigung, allumfassenden Verständnisses.

Also ließ ich mich treiben und schwebte voller Zuversicht in einer mich vollständig umgebenden Liebe, die ich tief seufzend quittierte, so gut fühlte ich mich in diesem Moment.

„2021, warum ausgerechnet 2021?!“, fragte ich mich nach einer Weile. Es ist mir bis jetzt noch ein Rätsel. Aber ich denke bereits darüber nach, was ich alles zu erzählen hätte. Begegnung mit dem Bösen? Was soll das denn genau bedeuten? Wann ist es mir denn begegnet? Ich kann es nicht genau bestimmen zu diesem Zeitpunkt. Sicher ist mir das Übel vor allem in den vergangenen Jahren direkt zuteil geworden. Ich wurde verleumdet, diffamiert, verraten und degradiert, meine ganzen Werte wurden geschliffen, weil mich einige Menschen einfach nicht leiden mochten. Respekt widerfuhr mir seitdem zumindest im beruflichen Umfeld kaum mehr. Doch ist das das Böse? Sollte ich vielleicht meine Geschichte über diese vielfältigen und wahrlich tiefschürfenden Erlebnisse schildern? Nun, wir werden sehen, denn noch ist es ja eine gewisse Zeit bis dahin. Und jeden Tag kommt die eine oder andere Geschichte dazu, die ich dann erzählen könnte.

Das Leben ist doch so voller Überraschungen!

 

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This is the end, my friend

This is the end
Beautiful friend
This is the end
My only friend, the end
It hurts to set you free
But you’ll never follow me
The end of laughter and soft lies
The end of nights we tried to die
This is the end…(aus dem Song „The End“ of The Doors)

Nun, werte Freunde, es ist irgendwann einmal auch das Ende eines Wegs erreicht.  Dann bist Du am Ziel.

Genau das ist nun geschehen.

Manche mögen denken und sagen, endlich sieht er es ein. Was soll das Ganze und was bringt es denn? Andere mögen anmerken, dass sie nun endlich gesiegt haben. Wohl denn, ich freue mich für euch, für jedEn, der die einen vermeintlichen Sieg für sich fühlen mag. Ja, ich habe gekämpft und ich habe verloren. Die Schlacht ist vorüber und ich trete den Rückzug an.

Diese „Jörg Pohl kommentiert“ habe ich fast acht Jahre lang gehegt und gepflegt und es haben sich viele Menschen daran gerieben. Sie haben Anwaltskanzleien beauftragt, haben mich beruflich kalt gestellt und damit viele Schlachten mit mir geschlagen. Das ist eine wahrlich heftige Zeit gewesen, verlangte sie doch ständige Achtsamkeit und forderte viel Kraft, Durchhaltevermögen und den Mut dazu, immer und immer wieder das freie Wort zu verwenden. Gegen alle Widerstände, Schlachten und daraus folgende Verletzungen habe ich mich gestellt und gekämpft.

Ich bedanke mich deshalb bei meinen Feinden, den vielen Neidern und Verrätern, ihr habt teilweise sehr gut gekämpft. Meistens allerdings im Verborgenen und mit Lügen, Intrigen und Verrat. Dennoch habt ihr damit in mir etwas bewirkt, das ich als großes Geschenk betrachte. Es ist dies die Erkenntnis und das Wissen um den Wert des Widerstands gegen egomane, unaufrichtige, hintertriebene Kleingeisterei und gegen proklamatisches Nachgeplapper von unbedachten Oberflächlichkeiten.

Das Ende des Weges ist erreicht.

Seid gesegnet!

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Wenn die Unvernunft die Gesellschaft okkupiert

Wenn die Unvernunft die Gesellschaft okkupiert, wenn für das Allgemeinwohl arbeitende und funktionierende Strukturen zerstört werden, um das persönliche Heil einiger Weniger zu befördern (by the way, das sind kriminelle Strukturen charakterisierende Vorgänge), wenn der Ätna und der Akna Krakatau Feinstäube in die Atmosphäre pusten und sämtliche Messstationen verrückt spielen, wenn sich die politische und von der kapitaldiktatorischen Lobby vergewaltigte Kaste darum streiten, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre von 0,038% (wohlgemerkt 96% sind natürlich verursacht und satte 4% vom Menschen) alleine durch Deutschland mit einem bemerkenswerten Anteil von rechnerischen ca. 0,0005% gesenkt werden kann, dann wisst ihr, wir leben mitten in der Wendezeit. Die Unvernunft wird nicht obsiegen. Im Gegenteil, sie wird eingesperrt werden wie ein wildes und marodierendes Tier. Je schlimmer sie unsere Mitwelt in Mitleidenschaft zieht, desto klarer und unnachgiebiger wird die Vernunft sie niederzwingen. Und niemand hat je behauptet, dass uns diese sich bereits Weg bahnende Vernunft gut tun wird. Wir werden mit der Freiheit dafür bezahlen, dass mafiöse, ausbeutende und vergewaltigende Strukturen für lange, lange Zeit eliminiert und gebändigt werden. Doch unser aller Überleben und damit das Überleben unserer Mitwelt wird nicht ermöglicht, indem der widerlichen Unvernunft weiterhin ungehindert gewährt wird, das freie Leben aller Mitwesen zu zerstören, um ein paar wenigen Psychopathen das Ausleben ihrer wie auch immer entstandenen Psychosen zu sichern. Just say know! Widmet euch der Fragestellung, wer diejenigen kontrolliert, die die kontrollieren, die kontrollieren. Und schon extrahiert ihr die hier genannten Psychopathen und könnt sie der Allgemeinheit präsentieren. Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind die glasklaren Faktoren einer unnachgiebigen Vernunft. Ob es Dir gut tut oder mir gefällt, das spielt dabei keinerlei Rolle. Psychopathen hassen die Öffentlichkeit. Also tue Gutes, indem Du Dich mit anderen austauschst und mit denen solidarisierst, die offen gegen die Unvernunft antreten. Und rede darüber!

Seid gesegnet!

Foto: Oumou Nasri
Modell: Jörg Pohl
Text: Jörg Pohl

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Weisswesten gegen Gelbwesten – Sequentierung versus Solidarität

Dieser Tage sind die Proteste der gelbe Westen tragenden Bürger in Frankreich in allen Medien ein Toppthema. Für mich ist der wesentliche Grund für diese Protestbewegung und ihre aussergewöhnliche Kraft schlicht und einfach Wut. Wut gegenüber den Weisswesten, den White-collars, den sich selbst bedienenden und am Steueraufkommen geradezu schmarotzenden Polit-, Banken- Kirchen- und sonstigen Wirtschaftskadern, die im krassen Gegensatz zu der grossen Masse der prekär Lebenden oder zukünftig von Armut Bedrohten stehen. Wut über die, die immer nur sagen „Ich bin der festen Überzeugung, dass…“, die sich kaprizieren wie Clowns in einer mittelmässigen Zirkuskulisse und die Menschen hinters Licht führen, nur um selbst in den Olymp der Profischmarotzenden aufsteigen zu können. Sie würden alles tun, um dieses Privileg zu erlangen. Sie belügen Dich, sie posen in eingeübter Schauspielerart, lesen Biographien von den vermeintlich ganz Großen, umgeben sich allzu gerne mit den für sie als Vorbilder agierenden Erfolgreichen, nur um selbst einmal ein kleines Stückchen vom Kuchen abzubekommen. Zudem sorgen sie mit grösster Sorgfalt dafür, dass alle Kritiker mundtot gemacht werden, um zu beweisen, dass sie zum „System“ gehören. Opportunismus, psychopathische Aberrationen, mentale Sklerotisierungen – sie sind dort geradezu ein Charakteristikum.  Und Geld- und Machtgeilheit!

Und nun frage ich euch, habt ihr Wut auf diese Leute? Ich habe sie! Ich bin wütend und jeden Tag wird sie heftiger, denn es ist keine Zeit der Vernunft, des Widerstreits unterschiedlicher Ansichten, es ist vielmehr eine Zeit der Verunglimpfung, der meist verdeckt agierenden Verarschung von Aufrichtigen, von Menschen, die auf die Missstände hinweisen und sie durch Aktionen verhindern wollen. Und da soll man nicht wütend werden?! Oh doch, das macht einen sehr wütend. Und deshalb ziehen immer mehr Menschen die gelben Westen an, weil sie spüren, dass ohne klare Ansagen die ganzen Schmarotzer nicht aufhören mit ihrer blutsaugenden Vorgehensweise. Im Gegenteil, sie lassen die von ihnen manipulierten Medien mit aller Kraft sprechen und vermelden, Gewalt und Chaos verbreite sich. Oh ja, ihre Welt gerät ins Wanken. Und dann entsenden sie ihre Waffentragenden. Es ist immer dasselbe Spiel! Spürst Du es nicht selbst! Die eigentliche Gewalt geht nicht von den auf der Strasse aus. Sie ist nur die Reaktion auf seit vielen Jahren anhaltende Ausbeutung und damit die sublime aber sehr spürbare Gewalt der schmarotzend Herrschenden.

Und vielleicht werden es deswegen ja jeden Tag mehr. Denn die Gewalt geht nicht von den Gelbwesten aus. Sie geht eindeutig von den Weisswesten aus. Diese ganzen Weisswestenkuckucke sind es, die durch ihre Manipulationen zum Einen ihre Lebensquellen erhalten und sichern und zum Anderen es auf hervorragende Art und Weise verstehen, von ihrer sublimen und überall sichtbaren GEwalt gegenüber den Wirten ihres schäbigen Schmarotzertums abzulenken und sie zur Not mit purer Gewalt wieder ins Sklaventum zwingen. Sie wollen nichts abgeben. Sie wollen nur immer mehr und mehr! Sie werden niemals satt oder teilen gar! Nein! Sie wollen auf dem Buckel des verarmenden Volkes ihrer Orgien frönen. Und leider wird das niemals aufhören, es sei denn Du ziehst auch eine gelbe Weste an und zeigst damit Deine Solidarität. Und falls Du noch nicht der Indoktrinierung der Weisswesten anheim gefallen bist, was Du z. B. daran erkennst, dass Du in Dir eine Stimme vernimmst, die Dir sagt, das ist doch alles zwecklos, dann schaust Du gleich einmal nach, ob Deine gelbe Weste griffbereit ist.

Seid gesegnet!

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Es ist ein Akt der Höflichkeit…

Unlängst las ich auf einem Blog in diesem, meinem Heimatlandkreise, eine kurze Stellungnahme eines Kreistagspolitikers zu einem Fragenkatalog, den er der hiesigen Kreisverwaltung in seiner politischen Funktion zugestellt hatte. Es ging dabei um das Thema 60. Geburtstag und Feiern dieses Geburtstages in einem repräsentativen Gebäude – dem Juleum – das sich in der Hand des Landkreises befindet. Nicht irgendein 60. Geburtstag, denn dafür stünde bei allem Respekt dieses ehrwürdige Gebäude nicht so einfach zur Verfügung. Es muss schon ein 60. Jahrestag einer besonderen Person sein.

Und ich sah in der Stellungnahme zu dem Fragenkatalog einen Begriff, der mich sehr beeindruckt hat, den Begriff „ein Akt der Höflichkeit“.

Ein Akt der Höflichkeit – klingt das nicht unheimlich zärtlich?! Lasst es euch einmal so gaaanz laangsam durchs Gehirn sintern – ein Akt der Höflichkeit.

Und plötzlich durchfuhr mich die Freude der Erkenntnis. Kennt ihr das? Ihr sucht jahrelang nach Verständnis für komplizierte Zusammenhänge, forscht, fragt, verzweifelt gar. Und plötzlich! Da ist die Lösung!
Jetzt habe ich die Erklärung und die dazugehörige Begrifflichkeit gefunden für das, was mir seit sieben Jahren beruflich im Umfeld dieses ehrwürdigen Jubilars bis zum heutigen Tage widerfährt!
Alles ein Akt der Höflichkeit!
Ein Akt der Höflichkeit das langsame Austrocknen der Funktionen, ein Akt der Höflichkeit, mich ständig anzuzählen und mir nach und nach Personal wie auch Projekte wegzunehmen und ein Akt der Höflichkeit auch, dass ich bestimmte Personen die Ehre habe, „richtig kennenlernen“ zu dürfen. Ist das nicht einfach wundervoll?! Ein Akt der Höflichkeiten noch und nöcher. Auch ein Akt der zuvorkommendsten Höflichkeit, meine seit Jahrzehnten, mindestens aber seit Jahren vorbereiteten und mit Fördermitteln versehenen Projekte zu okkupieren, zu plagiatieren und für sich als ehrenvolle Aufgabenstellung wahrzunehmern. Alles ein Akt der Höflichkeit! Wundervoll!

Wie kommt es denn, dass ich so ausgesprochen höflich behandelt werde? Und warum? Einer der Gründe ist ganz sicher, dass ich es gewagt habe, zweimal für das Amt des ehrwürdigen Landrats zu kandidieren, um der Bevölkerung ein alternatives Szenario anzubieten und auch, weil ich es kaum ertragen konnte, welche Figuren sich da qua Parteienunterstützung präsentierten. Ich selbst trat und trete immer als wirklich Parteiloser an. Ich tue also nicht nur so, sondern bin es wirklich. Und genau das unterscheidet mich von den Figuren, die bisher antraten, denn sie sagten zwar, dass sie parteilos seien, waren es aber ganz und gar nicht. Und einer von Dreien musste zwischenzeitlich erst gar nicht offiziell kandidieren sondern wurde qua Parteienmehrheit ins wohlige Amt gehievt. Das ist von allen die coolste Version, denn Du musst eigentlich nichts tun sondern nur das richtige Parteibuch mitbringen, vorher in wahrnehmbaren Maße in der Partei positiv aufgefallen sein und schon geht die Karriere los. Das ist mitnichten nur in unserem Landkreis so, nein, das ist in allen staatlichen Institutionen so.  Oder schaut einmal gerade aktuell nach Wolfsburg, wo der amtierende Oberbürgermeister keinen Bock auf eine Wahl hat und um diese zu verhindern, die vermaledeiten Fusionsgespräche wieder anschieben möchte, um damit eine gesetzliche Möglichkeit auszunutzen, um noch zwei weitere Jahre Oberbürgermeister bleiben zu können. Das ist schon echt abgefuckt, finde ich.
Die Altvolksparteien, oder sollte ich lieber Volksaltparteien sagen, bedienen sich und okkupieren sämtliche Funktionen in der Gesellschaft, denn sie haben so viele hungrige und nach Macht sabbernde Mäuler zu stopfen, dass zur Not sogar ganz neue Posten und Pöstchen eingezogen werden, um auch ja jedEn bedienen zu können.

Gut, wie dem auch sei, und als dieser qua PArteibuch ins Amt Gehievte dann wirklich kandidieren musste, um in Amt und Würden bleiben zu können, unterlag er mit meiner wohlfeilen Unterstützung, was mir eine gewissen Genugtuung bescherte, hatte er mich doch drei ganze Jahre immer nur ausgesprochen „höflich“ behandelt. Hätte ich damals geahnt, wie höflich der Gewinner der letzten Wahl heute ist, dann hätte ich mich gar in die andere Richtung orientiert, doch das ist eine andere Story. So ist das eben und es obsiegte einer, der inzwischen meiner unwichtigen Meinung nach den ersten Rang beim Wettbewerb „Bester Plagiatus aller Zeiten zwischen Elm und Börde“ inne hat.

Er setzte sich wie ein Kuckuckskind ins gemachte Projektenest und okkupierte alle (u.a. meine)  Vorarbeiten, z.B. für das HRM. Selbst als es galt, eine Immobilie für das HRM zu finden, streubte er sich zunächst gar wie ein kleines Kind, wenn es zum ersten Mal eine komplizierte Rechenaufgabe lösen soll. Und heute? Schaut selbst! :-) Als wäre es nie anders gewesen.
Doch nicht nur das, er kann sich großartigst im Projektmanagement generieren, weil alle die für ihn wichtigen Projekte (Breitband, RIK, HRM) sind von mir detailliert und erfolgreich konzeptioniert und dann auch fördertechnisch zur Bewilligung geführt worden.  Klar ist das meine Aufgabe und klar auch, dass es gut und gerne eine Chefsache wird, das alles umzusetzen. Gar nicht klar aber der Dank dafür! Diese besonders höfliche Beandlung. Ein Akt der Höflichkeiten!
Ein Akt? Ach was, es ist ein ganzer Reigen von ausgesprochenen Höflichkeitsakten, die sich darin zum Ausdruck bringen, dass er ungeniert und dreist, wie so ein Kuckuckskind nun einmal ist, so tut, als sei er derjenige, der das alles in die Wege geleitet hat und mich zur selben Zeit ins berufliche Abseits schiebt, weil er einen politischen Auftrag zu erfüllen hat. Diese Kombination ist es, über die ich hier als Akt der Höflichkeiten schwadroniere. Sich als derjenige zu kaprizieren, der scheinbar das alles in die Wege leitete, das ist schon frech. So zu tun, als sei man geradezu geboren für diese Aufgabenstellung, ok, darf und kann man alles noch akzeptieren. Mich aber dann obsolet zu stellen, das ist schlicht fies.
Ok, ich habe das zu akzeptieren und dennoch lasse ich es mir nicht nehmen, es als Mensch und auch Bürger zu interpretieren. Und es geschehen Dinge, die mich nur mehr wundern, z. B.  was die übermäßigen Ausgabenpositionen angeht, denn schliesslich werden alle Förderprojekte ja auch über alle Maßen mit neuem Personal ausgestattet und ich werde tunlichst mit ausserordentlicher und hoheitlicher Aufmerksamkeit bedacht, indem ich ins Abseits befördert werde. Ich soll mich dem Schicksal ergeben und im Reigen der Höflichkeiten untergehen. Ich fühle mich wirklich geehrt, glaubt mir. Ich empfehle Jedem, das einmal für sich selbst nachzuempfinden. Es ist schon eine besondere Ehre, als Akt der Höflichkeit betrachtet zu werden und dann „abgeschaltet“ zu werden.
Doch das ist hier in diesem Kontext nur ein kleiner Exkurs, den ich wählte, um für mich selbst auch Klarheiten zu bekommen, weshalb ich so behandelt werde, wie es aktuell der Fall ist. Dass ich mir das nicht gefallen lasse, steht ausser Frage und ich werde immerdar gegen alle Schausteller vorgehen, die so tun als hätten sie es voll drauf und die sich auf Kosten anderer als die Besten aller Besten generieren, es aber gar nicht sind. Das war beim Verwunderlichten und dem Paläon so, das ist beim Kuckucksheime bauen und nutzen so, und es wird noch einige Jahre andauern, dass ich inhaltlich kritisch vorgehe und mich niemals vor Unwahrheiten, falschen Vorgaben und vermeintlichen Plagiaterien beuge und mich damit abfinde und seien sie noch so höfliche Akte einer besonderen Aufmerksamkeit.

So, zurück zur Ausgangssituation.

Ich nehme es in diesem kleinen Beitrag gleich vorweg, um allen Kritiker*innen meiner Ausführlichkeiten hier klar zu signalisieren, was ich im meinem tiefsten Inneren von solchen Fragestellungen an die lokalen Machtnetze halte.
Es könnte sich um Blasphemie handeln!?
Also die Fragestellung alleine könnte je nach Blickwinkel schon pure Blasphemie sein. Erst recht aber die Antwort auf die Fragestellungen.
Ups. Moment einmal. Ich ordne es neu und fange von vorne an.
Blasphemie hat nichts mit Blasen zu tun, weder Seifen- noch Luftblasen noch sonstiges Blasen. Vielmehr bezeichnet es das Verhöhnen oder Verfluchen bestimmter Glaubensinhalte einer Religion oder eines  weltanschaulichen Bekenntnisses. Und solche Fragestellungen wie die, um die es hier geht, aber erst recht die dazugehörigen Antworten sind meiner unwichtigen Meinung nach potenziell blasphemisch. Warum, das erläutere ich im Folgenden.

Zwischenspiel: Nun könnte man ja hoffen, dass wenn sich zwei Blasphemisten treffen, vielleicht sogar auf der Mitte ihrer jeweiligen Verballhornung der jeweils anderen Seite, dann heben sich die jeweiligen Intentionen auf?! Das wäre es doch, oder?! Blasphemisten aller Welt, trefft euch auf der Mitte eurer jeweils als zentral und richtig, gottgefällig, gesellschaftskonform oder sonst wie interpretierbaren Meinungsbilder und es heben sich eure jeweiligen gegenseitigen Verachtungen auf! Leicht gesagt und doch sehr schwer getan, denn es setzt eines grundlegend voraus, man muss aus seinem eigenen intellektuellen Gefängnis ausbrechen und von der eigenen, meist hohen Anschauung herunterkommen und mit den Augen des Gegenübers sehen lernen. Schwere Kost! Ganz schwere Kost!
Mit dem eigenen Gefängnis meine ich die mentale Beschränkung, die sich jeder selbst im Laufe seines intellektuellen Daseins ein- und errichtet hat und die so fest und undurchdringlich werden kann, dass jedwede andere Meinung und Darlegung unmittelbar als Blasphemie deklariert wird, wird sie doch zur Gefahr der eigenen Show des Allwissenden, Allmächtigen, des Alles und Jedes Manipulierenden.
Und wenn sich zwei der Blasphemie bezichtigen oder der eine den anderen (häufiger – aber das ist eine vielleicht unrichtige Beobachtung aus meiner eigenen Gefängniszelle –  sind es männliche Menschenwesen, die sich selbst mehr verehren als irgendjemand anderen), dann kann daraus durchaus eine blutige Auseinandersetzung werden. Das belegen millionenfache, historisch dokumentierte oder später rekapitulierte Vorgänge, in denen die eine Seite der anderen Blasphemie vorwarf und dann, je nach Gesellschaftssystem und seiner Repressionsinstrumente millionenfach gewaltsamen Tod von Mitmenschen herbeiführten. Immer im Grundton der Richtigkeit und Gesetzmäßigkeit des jeweiligen umgebenden Rechtssystems, wohlgemerkt. Geradezu exemplarisch sind die Inquisitionsprozesse, die auf der Grundlage des sog. Hexenhammers abgearbeitet wurden, von Männern! Oder die berühmten Prozessaussagen des Richters Freisler, der eigenhändig über 2.000 sog. „Reichsgegner“ dem gewaltsamen Tode zuführte und zuvor lautstark der Blasphemie bezichtigte und mit seinen „Gefängnisregeln“ überführte. Auch ein Mann, und was für einer! So ein richtiger Kerl!
Und neuerdings, es gibt auch ganz aktuelle Beispiele, da taucht in den U S und A ein Trump auf, der dieselben Charakteristika auszuweisen hat, wie hunderte großer und vermeintlicher Tyrannen-Vorbilder in der Geschichte vor ihm. Man vergnüge sich dazu mit einer recht neuen Veröffentlichung eines T.Snyder „Über Tyrannei: 20 Lektionen für den Widerstand“. Wenn ihr euch das zu Gemüte führt, dann werden euch ggf. meine eigenen Darlegungen etwas nachvollziehbarer. Tyrannei ist inzwischen allgegenwärtig. Mal vollzieht sie sich im Stillen, mal ist sie laut, plakativ, drohend und nicht mehr zu übersehen. Doch eines ist sie immer ganz sicher: sie zerstört friedfertige und friedliche Solidargemeinschaften, separatisiert und sequentiert Gesellschaften und führt mit freundlicher Regelmässigkeit in ein Desaster.
Ich habe nur zwei Beispiele ausgewählt, um grob zu skizzieren, was passiert, wenn die eine Seite der anderen Blasphemie vorhält und was in der Folge geschehen kann, wenn die eine Seite gerade das Sagen hat. Und by the way – alles Resultate völlig verkorkster und psychotischer Vorgänge mentaler Zerebralstrukturen, männlicher wohlgemerkt, die ich gerade weiter oben als selbstgemachte Gefängnisse beschrieben habe, und die ganz und gar nicht für wahr genommen werden müssen und dennoch existent sind und waren. Denn das Problem der Benennung solcher, meist männlicher Wahnvorstellungen, ist das, dass sie dazu neigen, die gesamte Gesellschaft zu okkupieren und dann ein System der Kontrolle, Überwachung und Gehirnwäsche etablieren, das selbst den Ansatz von Kritik als kriminell und gesellschaftsschädigend darstellt und die sich daraus ableitende Verfolgung und Vernichtung Andersdenkender durch diese Befundung nach und nach Weg bahnt und  legalisiert wird. Also so ähnlich wie gerade ganz aktuell die debattierten neuen Polizeigesetze. Du siehst, Du musst gar nicht groß nachdenken, es ist inzwischen wieder zum gesellschaftlichen Alltag geworden und Du brauchst noch nicht einmal in der Geschichte wühlen. Nein, ganz aktuell kannst du fündig werden.
Wohl aber kannst Du diese Abläufe inhaltlich überprüfen und Dir dann Deine eigenen Gedanken dazu machen, nicht wahr? Ok, tue es lieber nicht, denn Du wirst sehr schnell spüren, dass der aktuelle Neusprech Fuss fasst und es könnte sein, dass auch Du dann eine große Menge besonderer Akte der Höflichkeiten erlebst, so wie es mir seit sieben Jahren bis heute ergeht.
Als Quintessenz möchte ich Dich anregen, Dir eingehende Gedanken dazu zu machen, ob Du vielleicht erkennst, dass die Illusion Deiner eigenen und adaptierten Gedankenwelt auf eine schiefe Bahn geraten ist, wenn Du vielleicht sogar beginnst, andere Menschen aus anderen Ländern, mit einer anderen Hautfarbe, einem anderen Glauben, einer anderen politischen Einstellung als „überflüssig“, „die Unwahrheit verbreitend“ oder gar nur als „störende Elemente“ bezeichnest und die Dich in Folge dessen „richtig kennenlernen“ sollen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es richtige A-Geigen gibt, doch diese sind in allen gesellschaftlichen Bereichen zu finden und müssen demzufolge auch in allen gesellschaftlichen Bereichen bekämpft werden.
Oder gereicht Deine Gedankenwelt bereits dazu, schlicht Andersdenkende mit „Akten der Höflichkeiten“ zu versehen, nur weil du einen vermeintlichen Auftrage erfüllen möchtest, damit Deine Karriere gesichert wird?! Sitzt Du gar in irgendeinem sog. demokratisch legitimierten Zirkel, wie zum Beispiel einem Kommunalparlament, und hebst einfach die Hand oder eben gerade nicht, wenn Akte der Höflichkeiten zu legitimieren sind?! Oder initiierst Du sie gar selbst, indem Du hinter der Hand und in verstaubten Hinterzimmern zu Zirkeln gehörst, die gar nicht erst offizielle BEschlüsse anbahnen sondern sich absprechen, um andere zu verunglimpfen, deren Karrieren zu zerstören und gesellschaftlich auszugrenzen?! Aufpassen! Tue es Dir nicht an, denn Du wirst eines schönen Tages am eigenen Geiste erleben und vor allem spüren, was Du anderen mit diesen Akten der Höflichkeiten angetan hast. Sollte Dir das wumpe sein, was ich durchaus nachvollziehen kann, denn dieser Akt der nachsterblichen Erlebnisse ist nicht jedem geläufig, dann handle in vollem Besitze Deiner geistigen Kräfte wie Du möchtest. Aber sage niemals, ich hätte Dich nicht darauf hingewiesen, dass jede einzelne Deiner Handlungen, die guten wie die schlechten, Konsequenzen für Dich ganz persönlich haben werden, ok?!

Gut, so viel zu den Irritationen der jeweiligen Weltanschauung und den sich daraus ableitenden Aberationen und sich ergebendem Leid für die jeweils Betroffenen.  Darauf will ich hier nicht weiter eingehen, obwohl das Thema zu vertiefen, sicherlich eine hoch interessante  Angelegenheit ist, zumindest intellektuell betrachtet, denn alles was Du und ich tun, wirklich alles, wird wie in einem Buch niedergeschrieben und somit festgehalten und wir haben die Ehre, sie als einen Akt der Höflichkeit uns selbst gegenüber eines Tages erneut zu lesen oder vorgelesen zu bekommen, ob wir das nun schön finden oder auch nicht. Ich habe an anderer Stelle bereits einen Essay zu den Wahrheiten meines Daseins verfasst. Dort findest Du bei Interesse mehr zu den möglichen Konsequenzen solcher Handlungsszenarien.

U.a. fragte also der betreffende Kreistagspolitiker danach, ob der amtierende sich selbst am liebsten reden Hörende, nennen wir ihn hier in diesem Kontext den Landrat, seinen 60. Geburtstag im repräsentativen ehemaligen Universitätsgebäude der historischen Universität gar auf Steuerzahlers Kosten gefeiert habe?

Die Frage ist wirklich ganz und gar nicht belanglos oder abwegig, da z. B. die vom Kreisparlament beschlossenen Vermietungsregelwerke und dazugehörige Mietzinstabellen für eine etwaige Nutzung des Etablissements einzuhalten für normal Sterbliche oder auch normale Bedienstete – also das Fussvolk – reichlich zeitaufwenig und zudem kostenträchtig sind. Einst war das Juleum, so der Name dieser Destination, relativ einfach für eine funktionsbedingte Nutzung seitens der Orga-Einheiten der Kreisverwaltung oder sogar Aussenstehende anzufragen, zu genehmigen  und die angefragte Nutzung bewilligt zu bekommen. Ja, es gab Zeiten, da durften Bürger und oder gesellschaftliche Institutionen das Juleum mieten, um eigene Veranstaltungen durchzuführen. Doch dann kam die Kreispolitik irgendwann in den ersten Monaten nachdem der SPD-Heilsbringer 2011 die Landratswahl gewonnen hatte. Erinnern Sie sich an diesen Heilsbringer? Er war derjenige, der gekonnt opportunistisch und sublim die damalige Strömung der Errichtung des Paläon für seine eigene Karriere nutzte. Ich berichtete bereits damals, dass es ein Schmarr´n ist, denn die prognostizierten Besucherzahlen waren schlicht utopisch, aber egal. Also, diese damalige Kreispolitik zog einen Riegel für diese einfache Nutzungsbeantragung des Juleums vor, indem sie ein Verfahrenswerk (natürlich unter der Zuhilfenahme einschlägig erfahrener Reichsbedenkenträgerschaften innerhalb des Verwaltungskonstruktes) schufen, das seinesgleichen sucht. Und als dann die Partei der AFD das Juleum für eine Parteiveranstaltung mieten wollte, da lief beim Eigentümer anscheinend das Fass vollends über. Flugs wurde 2016 ein weiterer Passus in das Regelwerk eingefügt, der da lautete, dass dieses Gebäude und seine Aula nur für Veranstaltungen verwendet werden dürfen, die einen klaren Bezug zur Verwaltung und damit den politisch zu steuernden Interessen des Landkreises haben müssen.
Ergebnis ist: nun kann es schon einmal mehrere Wochen dauern bis alle zu beteiligenden Stellen ihr „Go“ gegeben haben. Warum einfach, wenn es auch komplizierter geht?! Was zuvor einfach war und eine Woche dauerte, das ist jetzt unter Beteiligung von mind. 10 verschiedenen Funktionseinheiten eine Angelegenheit von vielen Wochen. Und wie o.a. seit 2016 haben dann die damals politisch Verantwortlichen aus Angst vor einer Partei im demokratischen Spektrum – oder war es einfach Hass? – dafür Sorge getragen, dass bei jeder Vermietung zunächst einmal zu prüfen ist, ob es ein Interesses des Landkreises Helmstedt gibt. Und wer sanktioniert bzw. erlaubt es? Richtig, letzten Endes der Landrat selbst. Ist es nicht herrschaftlich herrlich? Klar, da gibt es auch noch einen Ausschuss. Oh, großes Kino! Ups, nein,  GROKO-Kino. Doppelte Böden waren schon immer besser. Dennoch legitim, denn jetzt kann niemand mehr einen Nutzungsantrag stellen, der nicht vollständig kontrollierbar, will sagen, absagbar wäre ohne grosses Tamtam.

Kurz zum Inhaltlichen: Will also ein Zuständigkeitsbereich im hochwürdigsten Umfelde administrativer Schreibtischmacht…nein…im von vor sublimer Andienung gekennzeichneten Lusthöhlenetablissement (oh weia – Blasphemie!) …nein, auch nicht…also in der Kreisverwaltung…jetzt passt es…verzeiht mir diese Ausrutscher, also will uws. usw. eine  dienstliche Veranstaltung durchführen, so durchläuft diese Anfrage schnell mal ein Verfahren unter Beteiligung mehrerer  Dienststellen (s.o.), um das Ansinnen gemäß aller Auflagen und Regeln zu prüfen, um dann natürlich auch für die jeweilige Mietdauer einen entsprechenden Mietzins zu verlangen, was noch viel kompliziertere Folgen zeitigt, weil ja im Zuge der internen Leistungsabrechnung sozusagen die eine Hand etwas in die andere legt. Und das ist richtig kompliziert, weil es wird im Grunde genommen ja nur die eine Zahl zur anderen Stelle verlagert, was dem Götzen der Kostenkontrolle huldigend der ganz große Wurf bei den Dokumentationsgötzenhuldigungen darstellt. Es wird also nicht Geldwert im eigentlichen Sinne transferiert sondern lediglich ein durch eine Zahl gesetzter virtueller Wert innerhalb eines relativ geschlossenen Systems von oben nach unten, von links nach rechts geschoben! Oh ja, ganz großes Kino! Es ist so und so die beste Übung für alle Bediensteten einer öffentlichen Hörigkeitsschule, weil hier unglaublich viele Vorgänge angetriggert werden, die samt und sonders auch ihre Richtigkeit haben müssen, denn wenn später auch nur z. B. 13 Cent fehlen oder falsch gebucht worden sind, das hausinterne Controlling eine entsprechende Sanktionierung anmelden und durchführen wird und ggf. sogar ein Ausschuss sich damit zu beschäftigen hat. Ja, es ist wirklich nicht einfach. Warum sollte es auch?!  Und es ist auch alles notwendig! Sehr notwendig, denn ohne Dokumentation auch des kleinsten Pfurzes und seiner Konsistenzdaten können all die Controllerdienerschaften nicht mehr Sabbern und Geifern, weil eben die interne Leistungsverrechnung ganze Stäbe zu beschäftigen vermag. In der Wirtschaft ist dieses Übel der internen Leistungsverrechnung überwiegend längst wieder abgeschafft worden, denn  es ist eine der dümmsten Veranstaltungen der Controlling-Götzen-Anbetung.

Nun aber kommt´s!

Fatal nur, wenn es Gleichere unter Gleichen gibt, die das gesamte System herzlichst wenig kümmert und die so und so machen, was sie wollen. Und noch übler, wenn ganze Stäbe von Dienerschaften dann geflissentlich wegsehen und sich lieber z. B. einem niedrigwertigsten Give-away widmen, das einer der Diener ggf. unerlaubter Weise entgegengenommen hat. Dann ist man sich nicht zu schade, die ganze Liga von Repressionsinstrumenten aufzufahren, also Staatsanwaltschaft, Büro- und Hausdurchsuchungen und und und. Hoch lebe die Schreibtischherrschaft. Ach wäre sie doch nur insofern gerecht, als sie jeden Fall mit derselben Intensität prüfen und abarbeiten würde! Doch leider ist das nicht immer so.
Man nennt solche Systeme, die von solchen „ich bin der Gleicheste unter den Gleichen-Typen“ okkupiert werden, manipulativ, korrumpiert. Das zur Nomenklatura der Tynranneien. Siehe dazu auch T. Snyder (s.o.).

Kommen wir zurück: Wohlgemerkt, nicht aus einem Akt der Höflichkeit heraus werden solche Verrechnungsszenarien eingerichtet, sondern schlicht und einfach weil Schreibtischherrschaften nichts mehr lieben als geregelte Verfahren und Dokumentationen, um dann entsprechende prüffähige Inhalten nachgehen zu können und last but not least dadurch ja auch eine Daseinsberechtigung bekommen. Da glüht der Stempel, so viel ist sicher. Und manchmal brennen auch ein paar Sicherungen durch. Es soll sogar vorkommen, dass Angestellte suizidale Anwandlungen entwickeln ob der Kompliziertheiten dieses Aktes deutscher Verwaltungsgründlichkeit und weil 13 Cent 13 Cent sind. Und wenn die fehlen, dann ist die Karriere bei den Meisten futsch, zumindest bei denen bis zu bestimmten Besoldungsgruppen.
Also nicht bei Allen, will ich damit sagen. Ich hatte es bereits angemerkt, die Gründlichkeit und Betriebsamkeit hängt ein wenig davon ab, ob z. B.  ein politisches Amt involviert ist. Dann, welcher politischen Farbe es zuordnenbar ist, und ob gar bestimmte Netzwerke bekannt sind, die dieses ggf. involvierte politische Amt zum Schwingen bringen, woraus sich ggf. Konfliktsituationen für das Prüfsystem ergeben könnten. Dieses gilt auch dann, wenn das verwaltungsseitige und durch Gesetze bestimmte Handlungsszenario ggf. absolut nachvollziehbar und ohne Rücksicht auf Posten und Positionen prüft und dann durch die Gleicheren der Gleichen maßgeblich beeinflusst oder gar manipuliert wird. So geschehen z. B. bei Steuerfahndern der hessischen Landesregierung vor einigen Jahren. Sie fanden sog. wirklich dicke Fische bei ihren Prüfungen und wurden dann durch die Gleicheren unter den Gleichen ins berufliche Abseits verbannt. Das ist keine Ausnahme sondern passiert immer wieder. Späterhin verdingte sich der dies veranlassende ehemalige Ministerpräsident dann bei einem Baukonzern und arbeitete diesen dann in reinstem Gewissen in Grund und Boden. Ausgleichende Gerechtigkeit? Vielleicht!?
Politische oder eben durch sublimste, subversiveste Andienung erreichte Ämter sind solche Ämter, die nach dem Verständnis der Auserwählten qua „Gottes Gnade“ oder – und das ist dem fast gleichzusetzen – durch Schmierenkomödien, Schleimspurverlegungen, Klingelspiele oder schlicht durch das – wohlgemerkt bildliche – Hinhalten des Allerwertesten ermöglicht wurden. Folgerichtig finden wir diese Spezies dann auch immer in Handlungsszenarien, die durchaus mittelalterlich klerikal geprägten Strukturen ähneln; männlichen Strukturen wohlgemerkt. Es hat sich vermeintlich seit dem frühen Mittelalter kaum etwas geändert in unserem Land. Ist das jetzt Blasphemie oder ist es Ausdruck meiner depressiv induzierten Traurigkeit, die sich qua Worten hier gerade den Weg bahnt?!?
Betrachtet es einmal selbst! Aber bitte wachen Geistes! Wenn also ein Regelwerk, so sinnvoll oder sinnlos es sein mag, nicht mehr angewendet wird, weil es ungeschriebene „Ausnahmen“ gibt, dann ist dieses Regelwerk rein proklamatorisch. Wenn es dann zudem noch selektiv angewandt wird, weil die ungeschriebenen Ausnahmen möglich sind, dann ist es korrumpiert. Und wenn jemand das dann von Aussen her kritisiert, und die Antwort plötzlich so Bezeichnungen wie „Akt der Höflichkeit“ als Begründung anführt, dann sind wir längst in einem durch und durch zerrütteten System angelangt, wobei ich ehrlich sagen muss, dass eine Kritik an dem okkupierten System der Akte der Höflichkeiten mir durchaus sympathischer ist, denn hier dürfte der Beweggrund ethischer sein als bei der Antwort des Systems der Akte der Höflichkeiten, was sich mit einer solchen Antwort ja, wie ich gerade ausführte, bereits als korrumpiert generiert zeigt, oder wie seht ihr das? Gut, man kann auch einfach nur die Klappe halten, sich anpassen und einfach im Spiel der Übelkeiten mitspielen und seine Karriere machen. Opportunistisch eben. Und selbst wenn Psychopathen an der Macht sind, die keinerlei Gefühlswelt aufzuweisen haben, und nur sich und ihre verquaste Karriere im Sinn haben, selbst dann mag die Stillhaltetaktik zielführend sein. Was schreibe ich hier? Soll doch einjeder machen, was ihm gefällt. Bei mir gibt es da eben einfach Schmerzgrenzen, die u.a. daher rühren, dass sich meine Gefühlswelt dann zu sträuben beginnt, wo ich zur Kenntnis nehmen muss, dass Menschen fies manipuliert und sogar ausgenutzt werden, ohne sich dagegen verwehren zu können.

Diese eben genannten pseudoklerikalen Strukturen sind ein eigenes Thema, doch es gibt dem sehr ähnliche Systeme, auch in Kreisverwaltungen. Manchmal, nicht immer. Auffällig ist für mich nur, dass sich diese pseudoklerikalen und eindeutig nachweisbar sogar personifizierten Ereignisse ähnlich denen in der Kirche sind, also der männlicherseits okkupierten Kirche. Ist es nicht auffällig, dass die Würdenträgerschaften, wie auch immer sie sich zur vermeintlichen Würde hingearbeitet haben, kaum sind sie in Amt und Würden, oftmals völlig losgelöst und machtbewusst (oder eher machtgeil) ihr Wirken und Schaffen als von Gott gegebene Selbstverständlichkeit betrachten?! Das kann soweit reichen, wie z. B. in unserem Land, dass sie sich eine eigene Gerichtsbarkeit schaffen und die Steuern auch nicht selbst eintreiben. Ja wirklich! Es ist genau  so. Somit verwundert es kaum, dass sich die Würdenträger als direkte Abkömmlinge himmlischer Gefilde interpretieren und folglich für unantastbar halten. Denken sie!
Können sie denken, denn es ist zigtausendfach bewiesen, dass es nach diesem hier beschriebenen Muster abläuft und gesellschaftlich so gut wie nie sanktioniert wird, eben weil sich dieser männliche Machtapparat gekonnt abisoliert hat und seine Repressionsinstrumentarien (z. B. und u.a. Verunglimpfung, sublime „Empfehlungen“ wie z. B. „meinen Sie, dass das die richtige Stellenbesetzung ist?!“, u.ä.) gekonnt einsetzt, um das störende Element und den Stein eines noch so kleinen Anstosses zu eliminieren. Und diese ach so göttlichen Vertretungen auf unserer unschuldigen Erde mögen zudem noch häufiger als man für gemeinhin denkt, kleine Jungs, weil nach deren Verständnis diese kleinen Ärsche ja schliesslich geboren wurden, um ihnen zu Diensten zu sein. Denken sie! Können sie denken, denn sie haben ja nichts zu befürchten. Hat doch einen richtigen Charme, oder nicht?! Ja, hat es! Den Charme der Bourgeoisie, so bezeichnete es einst ein kritisch-genialer Filmemacher. Und dieses Institution hat zum Glück auch Aufrichtige aufzuweisen, doch die haben einen ganz schweren Weg vor sich. Dennoch gibt es sie und das will ich hier auch ganz deutlich hervorheben. Korrumpierte Machtsysteme sind ganz schrecklich, weil sie jedewede friedliche Gemeinschaft auszuhöhlen in der Lage sind. Doch alle diese Systeme haben auch die Aufrichtigen, Ehrlichen und Unnachgiebigen, von denen man für gewöhnlich weniger hört, weil es z. B. unsere sog. freie Presse kaum interessiert, weil es ja kein Skandal ist. Und selbst bei der sog. freien Presse finden wir dasselbe Muster von Aufrichtigen und Proklamatischen, zumindest bei der TAZ und dem Spiegel, denn diese lese ich seit Jahrzehnten und erlaube mir, dort eine Einschätzung vornehmen zu können.
Ich verweise in diesem Kontext auch gerne auf einen Eugen Drewermann, der das System des Zölibats eingehend untersucht hat und dessen Veröffentlichung homoerotischer Ausrichtung zölibatär lebender Menschenwesen bis heute vom Papst und seiner Enddarmreinigungsgemeinschaft auf den sog. Index gehievt wurde, damit diese sehr spezialisierte Literatur eben nicht jedem zugänglich ist. Zudem wurde ihm sein Lehramt entzogen. Irgendwie sind wir uns ähnlich, dieser Eugen und ich. Also, nicht dass ihr denkt, ich könnte diesem Drewermann intellektuell auch nur ansatzweise das Wasser reichen, doch in der Sache sind wir uns ähnlich. Er wagte es, mit Veröffentlichungen auf eine Sache hinzuweisen und unterlegte das wissenschaftlich und sehr genau hinsehend, und -? Ja, und er wird gedisst, gemobbt, verunglimpft und es wird ihm das Leben schwer gemacht. Genau darin sind wir uns sehr ähnlich, denn ich wage es, die Akte der Höflichkeiten zu kritisieren, ich wage es, Projekte zu kritisieren und das Ergebnis ist dasselbe wie bei Drewermann. Man betrachtete es als einen Akt der Höflichkeit, solchen Menschen die berufliche Zukunft zu verbauen und sie ins gesellschaftliche Abseits zu stellen. Und ich erlebe es tagtäglich, diesen besonderen Akt der Höflichkeit!

Perfiderweise sind es nicht alleine die obersten Würdenträger, die zur Gefahr für ein Gemeinwesen und sein friedliches Miteinander werden können. Nein, es sind sehr viel häufiger die, die seiner Herrlichkeit auf Erden den Enddarm reinigen. Also die ganzen Nutzniesser, Trittbrettfahrer, andienenden Kleingeister, die sich mit den Akten der Höflichkeiten identifizieren und sich darin kaprizieren, das Heil der Akte der Höflichkeiten zu ihrem Götzen zu machen und folglich kollaborieren. Aus der Sicht eines solchen Profiopportunisten ist es geradezu eine Existenzfrage, denn schliesslich darf nicht jeder den Enddarm von seiner Hochwohlgeboren reinigen. Dieses System der Kollaboration kennen wir aus vielen partiarchalisch verquasten „Herr“schaftssystemen und es macht eigentlich nichts aus, welchen Akt der Höflichkeit sie als Götzen verehren, denn im grundlegenden Prinzipienmuster sind sie sich sehr sehr ähnlich. Kollaboration und den diese verursachender Opportunismus sind ein typisches säugetierhaftes Verhalten. Ach was sage ich, nein, selbst Schleimtiere sind Opportunisten. Kollaboration und Opportunismus sind ein universelles evolutionäres Programm. Und das einfach deswegen, weil es immer besser ist, mit möglichst wenig energetischem Aufwand, satt zu werden und sich zu vermehren. So simpel ist das. Und so überaus erfolgreich! Es wundert uns also nicht, dass von der schleimigsten Amöbe bis zum Homo sapiens sapiens dieses vermeintlich hervorragende Programm sich selbst verwirklicht und stets verfeinert, oder? Und wenn wir schon von Auswahl sprechen, die Kolonne der Enddarmreinigungsbeauftragten und Enddarmreinigungsdurchführenden ist einem der kompliziertesten Auswahlverfahren unterworfen, denn schliesslich bedarf es bei dieser hochpeinlichen und hoheitlichen Aufgabenstellung einer Standfestigkeit, selbst die größte Scheisse noch mit einem Lächeln und einem herzlich aufrichtigen Danke Master abzulecken, was zugegebenermaßen nur ganz spezielle Persönlichkeitsstrukturen zu Leisten in der Lage sind. Deshalb ja das Auswahlverfahren, nicht wahr?! Auswahlverfahren als solches haben nachweislich ihre eigene Entwicklung und es gibt Muster, die über alle konfessionellen, politischen und ethischen Grenzen hinweg, also universell, erkennbar sind. Ein sehr interessante Materie, finde ich. Denken wir doch an die hochpeinliche Auswahl in politischen Parteien, dem Militär, der Polizei, den staatlichen Institutionen, der Kirche, den Geheimdiensten, in Kreisverwaltungen und und und.

Zurück zum Vorgang.

Die Vereinfachung bestimmter Vorgänge gerade rekapitulierend, erkennen wir,  dass wenn aus einem Akt der Höflichkeit heraus, eine demokratisch legitimierte – also vermeintlich einzig und alleine qua göttlicher Fügung ausgewählte – Führungspersönlichkeit gedenkt, sich und ihren Geburtstag „standesgemäß“ zu zelebrieren, es diese Vorgehensweise begründende Enddarmreinigungsbeauftragte gibt, die das wortreich begründend darlegen können. Wozu sind sie auch sonst da?!

Aus diesem Akt der Höflichkeit gegenüber seinem Wahlvolk und deren wie auch immer zustande gekommenen Delegiertenschaften – die Enddarmbeauftragten bitte nicht vergessen – heraus, findet auch eine höfliche oder sollte ich „höfische“ Prüfung des Vorhabens statt, doch die ist interessanterweise viel weniger umfangreich, weil ja ein Akt der Höflichkeit, der das gesamte Prüfszenario erheblich und spürbar abzukürzen in der Lage ist. Höflichkeiten und insbesondere deren Akte können sehr sehr kurz sein, vor allem wenn es ums sonst sehr intensive Prüfvorgänge geht. Sie brauchen das alles nicht. Das dürfte der Schlüssel zur Kürze der dann getätigten Aussagen auf geradezu blasphemische Fragestellungen sein. ES ist eben einfach so! L´etat c´est moi! Da kann man auch einfach Antworten ganz weglassen.

Wir bekommen also nach all dem Dargelegten, den Eindruck,  dass es ein Akt der Höflichkeit ist, ein ansonsten geradezu sanktural versiegeltes öffentliches Gebäude selbstverständlich kostenfrei und ganz sublim und allerhöflichst ohne jedwedes, sonst übliches Prüfverfahren zur Verfügung zu stellen. Dass dieser Akt selektiv ist, mag ein weiteres Kennzeichen besonderer Höflichkeiten darstellen, denn Höflichkeiten sind nun wirklich nicht für jeden da, weisen sie doch nur Achtung und Respekt für eine ganz besondere Klientel auf und, ja und verkürzen sie doch jedes sonst übliche Prüfverfahren und dazugehörige Verwaltungsakte, wie z. B. einen Kostenbescheid.
Damit nicht genug, Akte der Höflichkeiten bedingen gewisse Zuarbeitsfunktionen. Allein schon um den Auserlesenen, BEsonderen in seiner Auslese und seiner Einzigartigkeit zu huldigen und damit herauszustellen, wie ganz besonders dieser welcher ist, werden sonstige Fachkräfte des Fussvolkes, also aus der Masse an Andienenden zu neuen Funktionen bestimmt, denn schliesslich hat man Untergebene ja auch, um sie als Lakaien, Luftwedler u.ä. einzusetzen zu können. Sonst wird peinlichst genau darauf geachtet, wer denn für was zuständig ist, doch es gibt eben auch Akte der Höflichkeiten, die das gesamte Zuständigkeitssystem, was ja durchaus seine Berechtigung in einer funktionierenden Verwaltung hat, zu einer Art Ordonanz-System umzumodeln, gerade so, wie es dem hohen „Herrn“ und seinen Ansprüchen eben geneigt sein soll.
Um die Unkosten für das Event, den Akt eines Jubiläums, was auch immer, findet in den hier beschriebenen Strukturen etwas aussergewöhnliches statt, was wir aus allen entglittenen „Herren“-Gesellschaften auf dieser, unserer schönen Weltkugel finden. Wer teilnehmen möchte am Akt der Höflichkeit wird um Spenden gebeten, sozusagen als Akt der Huldigung beim Akt der Höflichkeit. Wie sublim, ja fast verwegen! Also für diesen Akt der Höflichkeit können Geladene gerne spenden oder sagen wir so, man setzt es ungesagt und ungeschrieben einfach voraus.
Das hat zwei Gründe: 1. man kann gleich  Einnahmen verbuchen und so findet, wenn auch auf Umwegen, ein monetärer Ausgleich für den vorherigen Akt der Höflichkeit statt. Wie genial ist das denn? Fast klerikal, oder nicht? Also, Sie zahlen Kirchensteuer?! Ok, dann gehen Sie zur Zelebrierung göttlicher Botschaften und dann spenden Sie noch? Na? Erkannt?! Das nennt man in bestimmten Denkbereichen eine satte Doppelförderung. Wie genial, wenn sie sich dabei noch gut und ganz im Schoße des Geistlichen befinden und sich opportunistisch wie wir alle nun einmal sind, den Segen des Göttlichen erhoffend mit diesem korrumpierten System abfinden und es ggf. mit Leib und Leben verteidigen. Frei nach dem Motto „Gott will es!“. Grosses Kino, oder nicht? Und denken Sie mal nicht, dass das nur die Kirche könnte! Im Gegenteil, für ein Frühstück mit einigen Machthabern zahlen Lobbyisten gerne hunderttausende Euro und das auch in Deutschland. Vom Prinzip ist sich das sehr ähnlich.
2. Die „Spendenbereitschaft“ ist umso größer, je mehr der Akt der Huldigung als Höflichkeit deklariert zu einer etwaigen Verbesserung des Teilnehmenden führen könnte. Will sagen, je mehr Du Dir erhoffst, desto größer der „Spendenbeitrag“. Sowohl Kirchen wie auch ähnlich organisierte Institutionen verstehen es aufs Vortrefflichste, Dir ein gutes Gefühl zu geben. Da reicht vom Handküsschen irgendeines farbig und wertvoll Verkleideten, über das Bruderküsschen eine Oberwichtigst bis hin zum geneigten Lächeln und dem kurzen Nicken eines Alfas. Und immer geht es um Schutz, also ähnlich wie bei den mafiösen Strukturen. Da geht es auch immer um Schutz, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Wohlgemerkt, ich verstärke es hier noch einmal, das ist eine Kritik meinerseits an dem Blasphemisten! Ich gebe es hier nur wieder, um euch vor Augen zu führen, was Blasphemie genau ist! Es ist eine seitens der Machtsstrukturen speziell benannte Kritik am gegebenen Führungsprinzip!  Und das ist auch Gott gewollt! Was sonst? Irgendwer muss doch die Masse ausnutzen und parasitär aussaugen. Wenn man dabei ein System erfindet, dass diese Masse noch dankbar sein lässt, dann ist das aus evolutionärer Sicht ein ganz großer Wurf. Und all jene, die das kritisieren sind nun einmal Blasphemisten….

Sie spüren beim Lesen dieses Essays, dass ich die Fragestellung des blasphemisch veranlagten Kreistagspolitikers und die darauf erfolgten Antworten zumindest teilweise mit einem Lächeln goutiere, denn ich empfinde es als wahrhaftig gotteslästerlich, solche hochpeinlichen Fragen an die amtierenden Hoheiten zu stellen und deshalb auch völlig abwegig,  aus meinen Zeilen jedewede Form von Kritik abzuleiten. Und wenn Kritik, dann doch aber bitte nur an diesem blasphemischen Fragensteller und nicht etwa an den Hochwohlgeborenen und Selbstherrlichkeiten. Um Gottes Willen, niemals! Oder doch?!?

Und ich kann nur die Stellungnahme des ersten Kreisrates als lesenswertes Pamphlet eines Aktes der Höflichkeit proklamieren. Konstatiert er doch eben da, dass jedwede Veranstaltung und Durchführung von Empfängen im „üblichen und angemessenen Rahmen“ ein Geschäft der laufenden Verwaltung darstelle und es folglich keinerlei Beschlüsse noch Prüfverfahren bedarf, da die alleine Zuständigkeit seiner gottgleichen Organschaft des Landrats obliegt.
Das erinnert in seiner das Patriarchat verherrlichenden Grundstimmung an Geschehnisse wie u.a. im Dritten Reich. Ich sagte u.a.! Ihr könnt jedes „herr“schaftliche Obrigkeitssystem wählen, die Muster sind häugiger als zufällig immer wieder dieselben. Nehmen wir also jetzt als Beispiel das Dritte Reich. Da war die Argumentation recht ähnlich! Die VErfolgung, gesellschaftliche Obsoletstellung und spätere Deportation von Juden, Zigeunern, Linken, Schwulen, Lesben, Nichtangepassten war, wie auch anders, eine „Sache der laufenden Verwaltung“ und geschah im „angemessenen und üblichen Rahmen“ und gab dem ganzen einen legalen Touch, der allgemeingesellschaftlich akzeptiert wurde und die Ausführenden sozusagen von jedem Schuldverdacht freisprach. Dachten sie zumindestens, denn es zeigte sich in den der Naziherrschaft folgenden Gerichtsverfahren sehr deutlich, dass die Delinquenten im Brustton  weltbester Trittbrettfahrergemeinden verlautbaren liessen: Wir haben doch nur Befehle ausgeführt! Richtig! Deswegen wurden z. B. auch die gesamten Gefolgschaften im juristischen, administrativen, exekutiven Bereich nicht oder kaum belangt, deswegen auch wurden spätere Eingaben der Kirche ernst genommen, Verurteilte der Naziherrschaft doch bitte schön wieder zu begnadigen, denn sie hätten doch nur das Geschäft der laufenden Verwaltung ausgeführt. Nicht mehr und nicht weniger. Alles im üblichen und angemessenen Rahmen!  Jawohl! Alles Akte der Höflichkeiten!

Und es ist alleine dieser den Göttern Gleiche, dieser Lorbeerbekränzte, seiner Einzigartigkeit und vollendeten Erscheinung wegen auch seine Hoheitlichkeit zu Benennende, der darüber entscheidet, dass ein ansonsten kaum zugängliches öffentliches Gebäude für das Zelebrieren seiner Göttlichkeit und irdischen Inkarnation auf Erden selbstverständlich für lau zur Verfügung gestellt wird. Und all die Lakeien und sublim Andienenden dürften es natürlich als ganz besondere Ehre sehen, wohlgemerkt aber bezahlte Ehre, also von Steuergeldern entlohnte Dienerschaft seiner Allerhöflichkeit verstehen, an so einem Tag den Auserwählten den Kaffeeschaum vom Barte zu putzen. Jawohl!  Und wehe, wenn nicht. Ich denke, dass ein gestrenges Wort dieses Lorbeeren Bekränzten schon ausreicht, dass sie freiwilligst den Hintern hoch zum Himmel gestreckt (nackt.. wie denn sonst?!) und das Haupt zutiefst gesenkt still verharrend, ihre gottgefällige Höflichkeitsstrafe empfangen. Als Akt der Höflichkeit! Versteht sich doch von alleine, nicht wahr?! Da schliesst sich der Kreis zu den homoerektil induzierten  Gewandungsausstülpungen manch klerikalen Umfeldes. Und erst recht schliesst sich der Kreis, wenn wir uns darauf besinnen, dass es doch letzten Endes immer ein Akt der Höflichkeit ist, nicht wahr? Ganz gleich, was und wo und wie und wann. Ein Akt der Höflichkeit! Auch wenn es schmerzt, das ist unwichtig!

Also, dem Fragestellenden sei vielleicht verziehen, indem er seine obrigkeitslästerliche Vorgehensweise bei Wasser und Brot abarbeiten könnte, dem Antwortenden sei sicherlich klare Unterstützung für seine Beantwortung zu signalisieren, denn sie zeigt auf ganz hervorragende Weise und vor allem Deutlichkeit an, fick ´Dich Du Blasphemist. Und sei froh, dass ich Dich nicht teeren und federn lasse und Dich danach den Schweinen zum  Fraß vorwerfe! Schliesslich war es ein schönes Geburtstagsfest und es steht ausserhalb jedweder völkischen Kritik, die euch weder zusteht, noch dass ihr irgendein Recht dazu habt. Kniet gefälligst nieder und zeigt ihm, dem Besten aller Schönsten, als Akt der Höflichkeit eure Hinterteile. Oder soll ich es euch vormachen?!

Wohl denn, manchmal bin ich selbst irritiert über meine Darlegungen. Sicherlich haben mehrjährige Angriffe und Demoralisierungen  ihre Spuren hinterlassen und vielleicht sind auch erste sklerotische Veränderungen in meiner zerebralen Physis mit verantwortlich, doch eines ist nach wie vor sicher, denke ich: Akte der Höflichkeiten sind und bleiben mir suspekt. Vielleicht auch, weil mir dieselben Leute seit 2011 einen Akt nach dem anderen gewähren und ich immer noch etwas Probleme und Klemmer habe, sie als höflich zu verstehen. Wer weiß das schon genau?

In diesem Sinne, seid gesegnet!

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Post-Hessen, Post-Bayern….alte Post, neue Wirtschaftsentwicklung

Ich denke seit Jahren darüber nach, wie die repräsentative Demokratie ersetzt werden kann. Ich halte das von den Parteien okkupierte und verschmutzte repräsentative Demokratiesystem für nicht mehr in der Lage, die aktuellen gesellschaftlichen Probleme zu erkennen, im Streitgespräch die beste Lösung zu erkämpfen und zwar für das Volk und somit die Stabilität zu erzeugen, die die Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft – sprich unsere sich grundlegend ändernde post-industrielle und von globalen Zwischenabhängigkeiten geprägte Gesellschaft – unbedingt benötigen. Die Gesellschaft ist meiner Meinung nach nicht für die Parteiensysteme da, auch wenn eine Mehrheit an Groko-Opportunisten und Pöstchenklebern das zu gerne hätten, um ihre Doktrin „egal wie, Hauptsache regieren“ zu erhalten. Ich gehe deshalb der Frage nach, wer kontrolliert diejenigen, die die kontrollieren, die kontrollieren.

In meinem eigenen Landkreis existiert eine stillschweigende Groko, die es noch nicht einmal schafft, sich eine öffentliche Absichtserklärung anzufertigen, und die es nicht auf die Reihe bekommt, sich klare Ziele zu setzen. Immer frei nach dem Motto „Hauptsache regieren“!
Und man erfreut sich selbst mit der Initiierung einer neuen Wirtschaftsentwicklung, weil Wirtschaftsförderung soll man es nicht nennen, denn da gibt es einen Menschen, der einen Vertrag hat und den will man allzu gerne obsolet stellen. Man vergisst dabei, dass es genau dieser Mensch war, der all die nun in die Anwendung gehenden „Entwicklungsprojekte“ initiiert, die entsprechenden Förderanträge erfolgreich bearbeitet und damit den „Geldsegen“ überhaupt erst ermöglicht hat, der jetzt von dieser stillschweigenden Groko und ihrem großen, sich selbst am meisten Liebenden und in Szene Setzenden ins Werk gesetzt werden kann. Dass man dann aus rechtlichen Gründen, die nachvollziehbar perfide und sogar ehrabschneidend interpretiert werden können, eine Vorgehensweise lieber „Entwicklung“ als „Förderung“ nennt, ist letztlich nur die Spitze eines rapide abschmelzenden Eisberges.
Es wird also frei nach dem Motto, immer fleissig umbauen und schön klingende  institutionelle Organisationen ins Werk setzend vorgegangen, doch es ist herzlichst wenig bisher geschehen, was der diese Groko umgebenden Gesellschaft nützen könnte, wie z. B. die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Es wird allzu gerne – auch das ist ein Kennzeichen mentaler Absurditäten – darauf verwiesen, dass die blühenden Landschaften, die man allzu vollmundig und immerdar öffentlich propagiert, erst in ein paar Jahren entstehen würden. Anscheinend kann man nicht erkennen, dass die Landschaften bereits vorhanden sind und es viel zu wenig qualifizierte Arbeitskräfte gibt bzw. diese nicht zum Einsatz kommen können (wie z. B. Lehrkräfte, Facharbeitskräfte, Pflegekräfte) weil eine Groko-Politik auf allen politischen Ebenen nur an sich selbst und ihre Götzenkultur und das die eigenen Karrierechancen verbessernde „Hauptsache-Regieren“ denkt und sich daran ausrichtet.
Und genau damit öffnen die alten Volksparteien der CDU und der SPD Tür und Tor für abstrus rassistische, weltfremde und soziale Degradation und Segregation betreibende Radikalkräfte, die nachweislich weder die Menschenrechte noch den Schutz und die Bewahrung natürlicher Ressourcen kennen. Sorry, dass ich dafür nicht dankbar bin! Im Gegenteil, ich bin zornig und werde böse, denn ich erlebe es am eigenen Leib seit nunmehr sieben Jahren, wie die Vernunft, die Logik und das Wissen um Zusammenhänge schlicht degradiert, gemobbt, gedisst und geschwanzlutscht werden. Und was ich noch als viel ätzender empfinde, ist die Tatsache, dass die Millionen an eingeworbenen Fördermitteln NICHT oder eben nur teilweise zu den Menschen vor Ort gebracht werden, indem sie konkret FÜR die Menschen vor Ort zum Einsatz kommen. Stattdessen werden immer neue, schuldentreibende Institutionen gegründet, ein Arbeitskreis von Erlauchten wechselt den anderen der Verwelkten ab. Fachleute, die keine sind, werden in karriere- und einkommensteigernde Positionen gehievt, weil ihr opportunistisches Puperzenkraulpotenzial höher ist als das der fachlich kritischen Spezialist*innen. Kurz gesagt, es herrscht ein fast tyrannisch und partiarchalisch anachronistisches Regime vor, das mit Verlaub kaum mehr in der Lage zu sein scheint, die aktuellen Erfordernisse der Gesellschaft um sie herum aufzugreifen und kurzfristig zu entwickeln und zu fördern. Und genau da schliesst sich der Kreis zu einem Reigen der Weltentfremdung, Selbstbeweihräucherung und damit zu einem gesellschaftlich mehr als kritischen Momentum.

Und die Wahlergebnisse in Bayern, Hessen und schon bald auch wieder in meinem Landkreis und meinem Bundesland werden noch krassere Ergebnisse zeitigen, eben weil die Etablierten inzwischen nicht mehr FÜR ihr Volk, sondern NUR FÜR SICH selbst agieren. Und es darf die Frage erlaubt sein, ob es denn so viel wichtiger ist, sich selbst zu zelebrieren oder sich im Dienste am eigenen Volk zu verschwenden? Für mich persönlich steht es ausser Frage, dass es bedeutsmer ist, den Weg der Verschwendung des eigenen Ichs anzustreben, vor allem dann wenn ich in verantwortlicher gesellschaftlicher Position bin. Und diese wird eben nicht in der Anzahl gemessen, auf bunten Zeitungsbildchen eine eingeübte Geste ständig und immer wieder vorzuführen, sondern sie wird darin gemessen, wieviele neue Arbeitsplätze sind entstanden, wieviele Ausbildungsplätze werden geschaffen und besetzt, wieviele Schulen werden ausgebaut, gibt es einen freien Zugang zu Bildung und Weiterbildung, wie hoch oder wie niedrig wird die Bürgerschaft mit Abgaben belastet und in welchem Verhältnis steht das zu den frei zugänglichen Dienstleistungen (wie z. B. Bildung, Personentransport, Mediensammlungen (früher Büchereien) u.v.m.)?!

Und es mag mir übel genommen werden, doch ich sehe seit Jahrzehnten hier immer nur eine Verschlechterung und keine Verbesserung. Und gleichzeitig muss ich zur Kenntnis nehmen, dass sich die politische Klientel in einem dreisten Selbstbedienungs- und Selbstzelebrierungsmodus befindet und sich einem Theorem der freien Kräfte an einem freien Markt bedingungslos hingibt. Dieser widerwärtige Neoliberalismus ist zutiefst unmenschlich und zerstört die Lebensgemeinschaften sowohl der Menschen wie auch aller anderen natürlichen Wesen und devastiert die sie umgebenden Landschaften. Sorry, ich finde das zum Kotzen und deshalb mag ich diese rückgratlose Plagiaterie und nur das eigene Spiegelbild vergötternde Mentalität nicht!

In diesem Sinne, seid gesegnet!

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Zur Radikalisierung der Triplemania incontinentia oder von der Sache mit dem Hahn…

Ist euch, werte Leserschaft, schon einmal aufgefallen, dass die wahrlich interessanten Erscheinungen in unserer Lebenswelt oftmals beschrieben werden, zumindest rein mathematisch betrachtet,  mit einem Hoch. Auch wenn nicht alle einen hoch bekommen. Das meine ich jetzt nicht, obwohl es auch durchaus von Bedeutung ist, das steht ausser Frage. Ich meine hier und jetzt die  mathematischen Potenzen.

Eine der bekanntesten Potenzen, die dem gesellschaftlichen Umfeld relativ geläufig ist, ist die Quadratpotenz. Ohne tiefer in die Materie einzusteigen und sich z. B. den mathematischen Potenzierungssätzen zu widmen, was dann höhere Mathematik schon fast ist, gereichen schon die Beispiele der Zweierpotenzen, um junge und unerfahrene Mathematiklernende zum Staunen zu bringen. Nur allzu bekannt ist das historische Gleichnis von der Bezahlung eines  Gelehrten als Dank für die Einweisung eines tyrannischen Herrschers in die Kunst des Schachpiels. Der Gelehrte wünschte sich  als Dank Weizenkörner, die nach einem bestimmten Muster oder besser nach einer mathematischen Gleichung auf ein Schachbrett gelegt werden sollten.  Auf das erste Feld eines, auf das zweite das Doppelte – also zwei -, auf das Dritte folglich vier und so weiter. Das Spiel endet bei ca. 18,5 Trillionen Körnern. Das sind dann mal eben um die 700 Milliarden Tonnen Weizen, die selbst heutzutage nicht lieferbar wären. Schnell erkennt der neugierige Geist, poah, das ist ja cool. Stimmt. Ist es!

Da die höhere Mathematik nicht gerade ein Thema ist, das man in einer an Flachlinien gewohnten, larval geprägten Umgebung zu diskutieren wagt, begnügt sich der erfahrene Zeitenwanderer meist damit. zunächst die einfache Formel von 3x zu verwenden, statt sich über die evolutionär wirksame Macht der Potenzierungen auszulassen und sich z. B. dem x³ oder gar den xn zu widmen.
Einige Flatliner, also niedrige larvalen Stadien aus neuroevolutionärer Sicht betrachtet, rühmen sich u.a. darin, der  3F-Fraktion anzugehören.  Fressen-Ficken-Fernsehen – oder was dachtet ihr jetzt?! Andere fröhnen den 3B-Spielen. Brachial-Blöde-Baldrian. Wieder andere, und das zeigt schon der im Alphabet fortgeschrittene Faktor an, streben nach Höherem und widmen sich den 3M. So auch ich, der ich oftmals denke, wann endlich migriert mein Geist, verwandelt sich und mutiert zu neuen Ufern.

3M –  Migration-Metamorphose-Mutation.

Und schon sind wir beim Thema, der Radikalisierung der Triplemania incontinentia. Die Triplemania incontinentia ist zum Einen ein der Spieltheorie entlehntes Verhaltensmuster. Im Ursprung wurde die Triplemania als Titel für Wettkämpfe im Wrestling verwendet. Zum Anderen ist Triplemania ein letales physiologisches Muster. Incontinentia beschreibt lediglich einen, zugegebenermaßen etwas delikaten Zusatz, der sich dann ergibt, wenn die Radikalisierung eintritt. Eine Radikalisierung weist nämlich bei genauerem Hinsehen, eine Unterkategorie auf, die ich jetzt kurz ausholend einmal genauer darlege.
Radikalisierung beschreibt nach Wikipedia den Prozess, in dem ein Individuum oder eine Gruppe radikale oder extreme politische, soziale oder religiöse Einstellungen und Überzeugungen entwickelt oder übernimmt und sich gegebenenfalls eine dementsprechende Ideologie zu Eigen macht. Es handelt sich dabei nicht um eine einmalige, isolierte Entscheidung, sondern eine graduelle Entwicklung, die schrittweise und kumulativ zu Veränderungen des politischen, sozialen oder religiösen Denkens, des Handelns gegenüber Mitmenschen und gesellschaftlichen Institutionen, des sozialen Umfelds, der Lebensplanung sowie der Persönlichkeitsstruktur führen und im Ergebnis in Extremismus, Gesellschaftsfeindschaft und Befürwortung von oder sogar Beteiligung an verfassungsfeindlichen, revolutionären, kriegerischen oder terroristischen Akten münden kann.
Nun wurden erst unlängst, genauer Ende 2016 bis Anfang 2017, bei Feldstudien der 3B, 3F-usw-Geschehnisse einige Besonderheiten entdeckt. In bestimmten sozialen Umgebungen, meist ländlich geprägten Mitweltstrukturen, zeigte sich, dass die Radikalisierung eine Art Vorstufe auszuweisen hat. Ich deutete es bereits an. Man stellte fest, dass es für eine umfassende individuelle wie auch sozial begrenzt wirksame Radikalisierung, triggernde Faktoren gibt. Das können Personen sein, das können umgebungsrelevante Änderungen der Lebenswelt sein, es kann an der Nahrung liegen, es können aber auch spezfiische soziale und sogar umweltrelevante Faktorengefüge sein. Da die beobachteten Systeme teilweise auf dieser speziellen Vorstufe verharrten, ja geradezu erstarrten, ohne sich damit durchgreifend zu radikalisieren, benannte man dieses Tatsachengeschehnis der Einfachheit halber Radekalisierung. Warum Radekalisierung? Ganz einfach, das „e“ kommt im Alphabet vor dem „i“. Wir sagen in unserem allgemeinsprachlichen Gebrauch auch nicht Sartyre sondern Satire, weil das „i“ vor dem „y“ im Alphabet kommt, nicht wahr!?! Zudem sind Sartyre durch auch mythisch und mystisch benannte Wesen, also hier sogar im Plural, also gleich mehrere dieser Wesen. Ich erkläre das deshalb etwas ausführlicher, weil manchmal steht man auf der inzwischen kaum mehr vorhandenen Leitung und braucht etwas Bedenkzeit beim Lesen eines Textes.

Weiter im Kontext!

In der dazugehörigen wissenschaftlichen Literatur wird aktuell diskutiert, ob das „ei“ als geradezu wundersame Symbiose des e mit dem i  eher vorhanden war als die beiden solitären und nachweisbaren Eskalationsstufen hinsichtlich der Radikalisierung. Gab oder gibt es es also eine Radeikalisierung?!
Das ist m. E. das fast triviale Herantasten an die Lösung einer historischen Fragestellung, nämlich der, was eher da war, das Huhn oder das Ei? Insider wissen es längst, es war der Hahn! Semantisch betrachtet ist eine Radekal“ei“sierung durchaus möglich, denn es ist schon wegen der zu beobachtenden Herumeierei der Mitweltsituationen, die sich späterhin zunächst radekalisieren und dann radekalisieren, eine diskussionswürdige Steigerungsform- und -stufe der Radekalisierung.
Alles klar bis hier hin?! Oder soll ich es noch einmal langsamer schreiben?

Wenn also das i dem e vorgezogen wird, dann wird aus dem adi ein ade oder dem ei ein ie usw. usw. usw.. Das hat selbstverständlich, zumindest aus Sicht der diesen Problemen zugetanen Forscher*innengemeinde, tiefgreifende und gewaltige gesellschaftliche Folgen. Ei, ei, ei….

Zu 3F und 3B habe ich mich an anderen Stellen meines Blogs schon ausgelassen. Soweit ich es rekapitulieren kann, habe ich die 3M noch nicht angesprochen. Also tue ich das jetzt.
Es ist mir deswegen von Bedeutung, weil ich in meinem Umfeld eine Radekalisierung wahrnehme, die mich nachdenklich stimmt, basiert sie letzten Endes doch auf einfachen  Variablen und Faktoren, und bevor das mit dem Ei, dem Huhn und dem Hahn zu etwaigen intellektuellen Disparitäten führt, denke ich, habe ich die gesellschaftliche Verantwortung, hier erläuternde Worte darzulegen, um sowohl die Volatabilität des Vokals nachvollziehbar zu machen, als mich auch diesen ominösen 3M eingehender zu widmen.

Denn sie hängen zusammen. Ja, wirklich. Sie hängen also nicht nur einfach so in der Weltgeschichte herum, sondern die Triplemania incontinentia, und damit kommen wir zum bereits im Titel dieses Beitrags angesprochenen Begrifflichkeit,  hat tiefgehende gesellschaftliche Folgen.
Hoch, höher, am höchsten. Weit, weiter, am weitesten. Groß, größer, am größten. Wer kennt diese Triplemaniaks nicht?! Sie gehören zum aktuellen, gesellschaftlichen Weltbild, obwohl sie blöd, blöder, am saudümmsten sind, sollen sie doch stetes Wachstum triggern. Und das möglichst in der o.a. Version. Das allerdings ist mit Verlaub widernatürlich bzw. sogar – wenn es überhaupt vorkommt – letal. Das Beispiel der Krebskrankheiten sei nur exemplarisch benannt. Denn wenn der Mensch, der der Triplemania incontinentia anheim gefallen ist, denkt, alles könne exponentiell wachsen, und er folglich seine Mitwelt aus dieser Sicht durchaus sinngebend, radekalisiert, um sie dann zu radikalisieren, wird schnell feststellen, das so geartete Wachstumsziele erheblich schädigende Wirkungen zeitigen können.
Deswegen haben ja auch gesellschaftskritische und sportliche ambitionierte Mediziner Untersuchungen vorgenommen und dabei sind sie auf die undichteste, was sage ich, die allerundichteste Form der Triplemania gestoßen und haben sie wegen des Faktums der an Selbstbeherrschung verlustig gegangenen und somit in gewisser Weise undichtesten Nutzergemeinschaft mit dem Suffix „incontinentia“ bezeichnet. Und weil sie schon dabei waren, haben sie auch festgestellt, dass Vokale gerne einmal ausgetauscht werden und so die Radikalisierung zur Radekalisierung mutiert. Die Gründe der Volatibität im Sprachgebrauch füllen meterweise die Regale von Bibliotheken.
By the way – das Geschehnis, dass Du etwas genauer untersuchst und etwas anderes als erwartet findest, ist ein oftmals in der Wissenschaft stattfindender Prozess. Du suchst eigentlich nach etwas ganz anderem und plötzlich entdeckst Du Vorgänge, die immense Folgen zeitigen werden. Natürlich weiß das der Beobachtende und Forschende meist zum Zeitpunkt der Entdeckung noch nicht, doch was soll´s, wichtig ist doch alleine, dass es stattfindet, oder nicht?! Wir haben hier also eines der Grundprinzipien der Evolution vor Augen. Wenn Vokale migrieren, dann findet eine Metamorphose statt, um dann ggf. in einer sprachgebäuchlichen Mutation zu kulminieren. Das natürlich nur, wenn nicht irgendwelche Klappspaten dazwischenfunken, um alles das zu verhindern. Doch, werte Lesergemeinde, der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten und wir betrachten deshalb jetzt einmal Migration – Metamorphose – Mutation etwas intensiver. Und nicht, wie ihr jetzt vielleicht spasseshalber sagen könntet, der Mogrution, Motemurphuse, Matetoun. Das wäre, mit Verlaub, völlig sinnfrei und zeigt eher mental induzierte Migrationsprozesse an, die ggf. medizinischer Begleitung bedürfen.

Dieses 3M-Triple ist geradezu universell. Ihr merkt, ich möchte zum Thema zurückkommen. Ob die 3M kosmopolitische Dimensionen aufzuweisen hat, das erspare ich mir jetzt einmal, denn damit kämen wir in einen hochinteressanten Denkbereich, der larvalen Stadien aus neuroevolutionärer Sicht betrachtet sicherlich kaum zugänglich sein dürfte. Bleiben wir also mit den Beinen auf irdischem Boden und schauen uns einmal an, was diese 3M, wie hier angeführt, für alle Lebensgemeinschaften bedeuten.

Ganz gleich welche Migration wir betrachten – und ich bitte geradezu darum, es sich einmal selbst zu vergegenwärtigen – wo immer sie abläuft – und sie läuft ständig ab – alles ist in Bewegung. Migration ist ein das Leben charakterisierendes Phänomen. Nur im Blickfeld und der Beobachtungsfähigkeit Eingeschränkte nehmen sie nicht wahr oder blenden sie einfach aus oder, was ich geradezu heftig finde, sie wettern und zetern dagegen an. Ja, es neigt dieses gerade angegebene larvale Stadium dazu, jedwede Wanderbewegung als Bedrohung der eigenen chauvinistischen, konkurrenzbezogenen, imperialistischen und territorialen Kultur zu interpretieren. Oftmals ist diese Interpretation hervorgerufen durch eine tiefgreifende Demoralisierung technologieorientierter Wachstumsfetische und damit letztendlich einem sinn- und zwecklosen Materialismus. Hui! Was habe ich denn da geschrieben?! Diese Interpretation hat gesellschaftlichen Sprengstoff an Bord. Aber dazu dann später einmal, ok!?
Tatsache scheint zu sein, dass so befangene und orientierte Larvalstadien bei einer offensichtlichen und bemerkbaren Migrationserscheinung signifikant häufig einer abwertenden, verunglimpfenden, diskriminierenden Interpretation frönen, die sich darin abmasturbiert, indem sie daraus vermeintliche Bedrohungsszenarien ableitet und sucht, wie soll es anders sein in einer chauvinistischen, konkurrenzbezogenen Territorialmatrix, vermeintlich Schuldige für dieses Bedrohungsszenario. Statt also diesen universellen Evolutionsmotor freudig strahlend zu propagieren, wird sich bei Vertretern der larvalen Stadien eher darin kapriziert, sie mit Begriffsexkrementen zu bewerfen. Und damit nicht genug, es wird signifikant häufig nazistisches Masturbationvokabular wie Kamellen zu Karneval unters umgebende Volk geworfen.
Statt also die Hintergründe einer Migration zu beleuchten, denn nichts, aber auch wirklich gar nichts, bewegt sich ohne Ursache, frönt man zu gerne einer retardierten Ablehnungshaltung gegen die offensichtlichen Migrationsströme, und seien es Ameisenstrassen, der Wandervogelzug oder eben die Wanderungsströme von Humanoiden, die bekanntlich sehr unterschiedliche Hautfarben und Sozialisisationen aufzuweisen haben. Bei genauerem Hinsehen könnten wir gemeinsam ggf. darüber dieksutieren, welches die eigentlichen Gründe z. B. für Ameisenstrassen, den Wandervogelflug und die humanoiden Wanderungphänomene sind. Nicht immer ist es die Gier nach mehr-noch mehr-alles, sondern es können andere Faktoren wirksam sein, wie z. B. die Neugierde oder  gesellschaftliche und sonstige Mitweltveränderungen. Man denke vielleicht, dass Temperaturschwankungen vernachlässigbar sind wenn man die Ursachen von Migrationen betrachtet. Weit gefehlt. Schon kleinere Ausschläge eines Temperaturmixes können gewaltige Migrationsbewegungen verursachen, auf kleinster wie auch auf der Makroebene. Oftmals können auch soziale Disparitäten ein Ursachengefüge darstellen, dann nämlich, wenn die Gemeinschaften von korrumpierten, korrupten und und, wie o.a.,  chauvinistischen, konkurrenzbezogenen, imperialistischen und territorialen Kulturenkreisen zunächst radekalisiert und dann radikalisiert werden.
Doch hier geht es ja um das 3M und nicht um die Beleuchtung des Faktorengefüges.

Jene Geister allerdings, die feststellen, dass es ausserhalb der aktuellen und ggf. für das Individuum gemeinhin als prägend wirksamen gesellschaftlich konditionierten Realitätsmatrix, noch andere Ebenen von Wirklichkeiten gibt, tendieren bei der Erkenntnis einer ständig migrierenden Mitwelt dazu, zu erkennen, dass gerade diese Migrationserscheinungen etwas überaus Wunderbares erzeugen. Sie generieren Metamorphosen der durch die Migrationsphänomene beeinflussten Systeme. In der Wahrnehmung Eingeengte sehen diese Metamorphosen auch, doch sie neigen zu Interpretationen, die ihrem larvalen Stadium entsprechen. Die Migration wird als bedrohlich empfunden und die stattfindenden Metamorphosen werden folglich auch als letal empfunden. Ich habe es gerade erläutert. Doch es sind die induzierten Metamorphosen, die als Vorstufe zu den Mutationen, uns jetzt etwas mehr interessieren. So kann man sich z. B. bei der Interpretation des Wandervogelflugs fragen, machen die das, um die verschiedenen Nahrungsgebiete auszubeuten und, sprachlich und intellektuell grober dargestellt, flott zu machen? Oder nehmen sie lediglich ein Nahrungsdargebot wahr und durch ihr Weiterziehen zum Jahreswechsel bekommt das nun etwas geschröpfte Nahrungsgebiet Zeit zur Regeneration und – UND – die abertausende Tonnen von Guano erhöhen die Nährstoffsituation dermaßen, dass schon im nächsten Jahr ein Mehr an die Wanderer der Lüfte zugereicht werden kann. Zudem wird durch diese Migration der Bestand an nervenden Insekten, quakenden Fröschen, glibberigen Gewürm u.v.m. ganz erheblich dezimiert und auf diese Weise bleibt genügend Platz für andere Arten. Und nun kommt es, die so in Wert gesetzte Landschaft verändert sich, die in ihr lebenden Wesen ändern sich. Es findet also tatsächlich eine Metamorphose statt. Und diese weist – eben weil es eine diagnostizierbare Metamorphose ist – im Laufe der Zeit eine Steigerung des Artengemeinschaften, der Biomasse und auch der inter- und intraspezfischen Wechselbeziehungen auf. Also, wenn man eine Wanderungsphänomen betrachtet, sollte man es doch bitte nicht nur einseitig interpretieren sondern, das wollte ich mit diesem Beispiel darlegen, genauer hinsehen lernen.
Alles andere ist tendentiös und es wäre schön, wenn so geartete Denkmusterträgerschaften nicht, wie es leider sehr häufig vorkommt, immer zuerst davon berichten würden, wie eingeengt ihr Welt- und damit Beobachtungsbild ist, obwohl – und das hat dann auch seine gute Seite – damit der geneigte Beobachter der Szenerie dann selbst aus der etwas tendenziösen Interpretation einiger, die jeweiligen Sozietäten bestimmenden Individuen, seine eigenen Schlüsse daraus ziehen kann und einen Eindruck bekommt, weshalb diese oder jene Interpretation von systemisch Involvierten getätigt wird.
Ok, das ist viel verlangt von einem larvalen Mentalmuster, doch die neuroevolutionäre und -genetische Forschung zeigt eine eindeutige Tendenz, dass sich diese hier als larval benannten Stadien durch einen Paradigmenwechsel recht rasant entwickeln können.  Denn wie schwer fällt es chauvinistisch-imperialistisch-territorrialen Ausgerichteten, das Fremde, das Neue, das Unbekannte als die Kraft zu erkennen, die über die Metamorphosen hin zu Mutationen führen. Wenn sie aber deren evolutionäre Kraft erkennen, z. B. indem sie sich mit den Neuankömmlingen vermischen, was meist systemisch bedingt, denn die Evolution ist eine gar geschickte Fee, ein Akt von Freude, Lust und Liebe ist und folglich meist sehr positiv dargestellt wird, zumindest in der kurzen Zeit nach dem Austausch von Flüssigkeiten.
Und dass Mutationen evolutionär betrachtet der Motor jedweder Entwicklung sind, dürfte selbst diesen an sog. klaren Strukturen sich Begeisternden offensichtlich sein. Klaro, manche denken wirklich, sie seien der Endzustand jedweder Systementwicklung. Gerade diese Spezies ist oftmals charakterisiert durch eine penetrante Selbstbelobigung und Selbstbeweihräucherung, die typisch ist für ein niedriges larvales Stadium. Sie haben ob dieser Auslastung ihrer vergleichsweise eingeengten Beobachtungsfähigkeiten gar keinen Drang, sich aus dem sie versorgenden System zu lösen, und sei es erst einmal intellektuell abstrahierend, und so die grundlegenden Erkenntnisse von Migrationsphänomenen als ständig ablaufenden energetischen Fluss auch  nur ansatzweise zu bedenken oder gar zu respektieren oder noch besser, sich daran zu erfreuen. Denn wie das Wandervogelbeispiel ansatzweise betrachtet zeigt, sind die stattfindenden Prozesse aus energetischer Sicht gesehen, insgesamt sehr zum Vorteil des gesamten vom Wandervogelflug beeinflussten Lebenssystems.
Opportunistische, egozentrierte, territorial-chauvinistische Denkmatrices führen deswegen schon aus Gründen des Selbsterhalts und der materiallen Mehrung und Nährung ihrer Wabenkulturen oftmals einen Kampf gegen alles, was anders ist.
Wabenkulturen haben historisch betrachtet ihren Sinn und Zweck und sind als Charakteristikum  larvaler Stadien im Sinne einer neurogenetischen Evolution zu durchaus bemerkenswerten Leistungen fähig, stellen sie doch qua Leistungs- und Arbeitsteilung Dinge auf die Beine, die, individuell gesehen, niemals möglich wären. Dennoch sind sie für den Fortschritt, der sich selbst bei kleinsten Metamorphosen im Sinne einer Weiterentwicklung einstellt, überhaupt nicht geeignet. Sie reagieren in diesem beschriebenen Kontext geradezu anachronistisch, ja feindlich, zerstörerisch und wissen jedweden grösseren Durchbruch an Erkenntnissen und auch Fähigkeiten durch ihre zahlreichen  Heerscharen an entsprechend auf die Wabenkultur eingeschworenen Wissenschaftlern, Journalisten, Politikern zu verhindern und zu verzögern. Alles, was nicht in das Hexagon passt, wird als unsachgemäß, bezeichnet, ja sogar defätistisch abgeurteilt. Larval eben.
Und so verhindert eine an sechs oder auch acht Ecken definierte Waben- und Schachtelkategorisierung und -denkweise nach Kräften auch die Migration und die  der  Metamorphose folgende, weil induzierte Mutation. Und damit unterbricht oder verzögert den Fluss des Lebens und der neurogenetischen Evolution.
Dass dieser sich aber niemals davon aufhalten lässt, dass wollen die Kleinwabendenkergemeinschaften nicht wahrnehmen, denn ihr Universum besteht eben ausschliesslich aus der ach so schön geregelten und regelmässigen Wabengemeinschaft. Allerdings, und das beschreibe ich jetzt von einem neurogenetischen Standpunkt aus, hat diese durch eben dieses Charakeristikum der übergreifenden gesellschaftlichen Regelmässigkeit geradezu Wegbereiterfunktion für die weit wichtigeren neurogenetischen wichtigsten Entwicklungen. Fatale grande! Stell´Dir vor, Du bist so eine Wabinist und willst alles geben, nicht zum Webinisten zu werden. Radekalisierung! Wir hatten es weiter oben. Und dann must Du erkennen, dass Deine gesamte Verhinderungstrategie erst die Energien für Metamorphosen induziert und sich demzufolge in absehbaren Zeiträumen die ersten Mutationen einstellen werden. Nun kannst Du in die Tischkante beissen oder es auch lassen. Du kannst zetern, zittern, mit Exkrementen werfen oder sie vor lauter Enttäuschung an die Wände schmieren und Grafities des Hasses, der Misgunst, des Neids oder was auch immer an jeden Brückenpfeiler kritzeln, so diese Dir nicht einfach unter Deinem Hintern zusammenbrechen, Du musst irgendwann anerkennen, Du hälst diesen evolutionär wirksamen Ablauf einfach nicht auf auf. Selbst wenn Du der Triplemania incontinentia anheim gefallen bist und eine Radekalisierung Deinen opportunistischen Spielplan infiltriert hat, die 3M sind und bleiben der Garant für einen Fortschritt hoch drei!
Larvale Stadien sind für gewöhnlich nicht in der Lage, die nächste Stufe der neurogenetischen Entwicklung von alleine zu erreichen, denn sie sind meist in ihren eigenen und selbst errichteten Gefängnissen – Wabenstrukturen gefangen. Wobei, und das habe ich weiter oben schon angedeutet, sie das gar nicht merken. Im Gegenteil, sie zelebrieren ihre so gearteten Gefängnisse als das Schönste und Beste aller Zeiten oder noch schlimmer, sie nehmen das Alles gar nicht wahr, weil ihr Alltag ja auskömmlich sättigend und mental befriedigend ist. Und dass ausgerechnet die vehemente Abwehrreaktion dann das 3M-Szenario induziert, dürfte dem Großteil der so Be- und Gefangenen manch unruhige Nacht bereiten. Die Oberwabinisten neigen dann, wie o.a. zu heftigen Reaktionen, denn wenn die geregelte Wabenstruktur bedroht zu sein scheint, dann kennen diese larvalen Geisteszustände kein Halten mehr. Sie drohen, mobben, dissen, verunglimpfen, diskreditieren, ja, sie vernichten sogar Leben. Und das alles nur, weil ihr kleinkariertes, larvales Ist vermeintlich bedroht wird.

Und hier schliesst sich der Kreis vorerst. Vorerst, weil ich mich kenne. Schon in wenigen Minuten kann sich das Vokalpotpourri völlig neu aufstellen. Es migrieren dann nicht nur Vokale sondern ganze Satzstrukturen verändern sich. Metamorphisch betrachtet könnte dieses dann eine Textmutation auslösen, die das Potenzial hat, diese, unsere Welt, binnen kürzester Zeiträume auf den Kopf zu stellen. Deswegen vorerst.

In diesem Sinne – seid´gesegnet!

 

P.S.: Sicherlich ist dem Einen oder Anderen aufgefallen, dass ich viele der Veröffentlichungen eines der m. E. grössten Philosophen des vergangenen Jahrtausends, T.Leary, gelesen haben muss. Doch es gibt noch andere, wie z. B. R. Riedel, der sich mit der evolutionären Erkenntnistheorie auseinandergesetzt hat und die sog. autopoietischen Systemgeschehnisse bei der Wahrnehmung intensivst beschrieben hat. Anlehnungen meiner Texte an Maturana und Varela und deren Arbeiten zur Erkenntnis und Wahrnehmung sind sicher nicht zufällig. Ich könnte hier noch einige mehr benennen. Verzeiht mir, dass ich sie nicht zitiert habe, doch ich schreibe ja auch keine wissenschaftliche Abhandlung sondern eine Geschichte, einen Essay, der hin und wieder spürbare satirische Charakteristiken aufzuweisen hat.

Übereinstimmungen mit lebenden Personen mögen vorhanden sein, sind aber, wie häufiger in meinen Texten, rein zufälliger Natur. Dennoch gibt es Menschentiere in meiner aktuellen Lebensmatrix, die mich qua ihrer ganz eigenen Handlungsmuster zu Interpretationen inspirieren.

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Veröffentlicht in Joerg Pohl kommentiert | Kommentare deaktiviert für Zur Radikalisierung der Triplemania incontinentia oder von der Sache mit dem Hahn…