Der letzte macht das Licht aus im Revier Helmstedt – ja und?!?

Alle hier dargestellten Dinge beruhen auf Veröffentlichungen des lokalen Zeitungsblatts, Internetseiten von Kreistagsmitgliedern und der Homepage des Landkreises Helmstedt. Und es steht jedem frei, seine eigenen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. So auch mir als Bürger eines kleinen Dorfes im Landkreis Helmstedt, das so und so meines Erachtens eines der schönsten im gesamten Elm-Lappwald-Gebiet ist.

Ich fokussiere hier auf „Reviergeschehnisse“. Ich lasse die Bundes- und Landesebene also einmal fast aussen vor, obwohl gerade die Bundesebene der eigentliche Veranlasser der kommunalen Schuldensituation ist, die bei dieser Betrachtung eine markante Rolle spielt, schränkt sie doch den Handlungsspielraum der „Revierkommunen“ spürbar ein. Was schreibe ich? Sie schränkt ihn nicht ein, Nein, sie verhindert ihn und das mit Absicht und seit Jahren sehenden Auges.

Seit Jahrzehnten wissen die gesellschaftlichen Entscheidungsträgerschaften im sog. Revier Helmstedt (Bergbaubetriebe, vor allem an Tagebau mit Braunkohlebergbau angrenzende Bergbaugemeinden, nennt man im Allgemeinen ein Revier), dass Braunkohle eine endliche Ressource ist. Sie sitzen größtenteils seit demselben Zeitraum in ihren durchgesessenen Ehrensitzen in den Räten und im Kreistag und schauen dabei zu, wie die Ressource von Jahr zu Jahr schwindet und immer mehr Bergleute ihren Job verlieren – ja und?!
Und nun ist es bereits in zwei Jahren soweit. Das Kraftwerk Buschhaus wird 2020 endgültig stillgelegt.

Ja und?!

Ich stelle meinen kleinen Essay unter das Thema „Ja und?!“, denn ich versuche darzulegen, dass in meinem Heimatgebiet ein besonderer Menschenschlag lebt, unter denen sich Menschen finden, die viel reden und solche, unter denen wiederum, die noch mehr reden. Und das Jahrzehnte lang, doch es passiert nicht wirklich etwas, um das eigentliche Problem des im Strukturwandel befindlichen Bergbaureviers zu lösen – den Ersatz der wegfallenden hochwertigen Arbeitsplätze im Bergbau resp. den Ersatz dieser Arbeitsplätze durch neue, hochwertige Arbeitsplätze. Bis, ja, bis dann alle Jahre wieder von mir so benannte „Heilsbringer“ im politischen Umfeld auftauchen und einen auf große Hose machen. Sie hauen dann so richtig hemdsärmelige Parolen ´raus oder tun so, dass nur weil sie viel reden, Arbeitsplätze entstehen würden. Schön wär´s, denn dann wäre der Landkreis Helmstedt seit ebenso langer Zeit DIE Boomregion in Deutschland, vielleicht sogar Europa. Bei den Wahlen gewinnen diese meist als „Macher“ bezeichneten Menschen. Ein für sich hochbrisantes gesellschaftliches Phänomen, das im Übrigen kein Problem dieses Landkreises alleine ist, sondern ein weltweites!

Ja und?!

Menschen mit herzlich wenig Ideen – von Visionen, Projekterarbeitungen und ähnlichem gar nicht zu sprechen –  aber umso mehr Geltungsdrang, haben sich in trauter Einigkeit gegenseitig dabei seit Jahren übertroffen, „etwas zu tun“. Bzw. oftmals verwendet diese Spezies die Begrifflichkeit „Da muss MAN etwas tun!“. Das bedeutet, Sie sagen, dass andere – eben MAN – etwas tun muss. Würde ich diesen MAN kennen, ich würde alles tun, ihn von meinen Vorstellungen zu meiner Heimat in Kenntnis zu setzen und würde mich freuen, mit MAN Projekte in die Wege zu leiten und externes Geld dafür heranholen. Aber ich kenne MAN leider nicht! Vielleicht Sie? oder Du ?!?

Ja und?!

 

Aktuelle Geschehnisse (Bericht in der lokalen Zeitung Anfang Februar 2018), die hier unbedingt genannt werden müssen! Das ansässige Pekinger Stadtunternehmen, das Eigentümer der gesamten Müllverbrennungsbetrieblichkeit geworden ist, hat beschlossen, auf dem Kraftwerksgelände von Buschhaus eine vierte Müllverbrennungslinie einzurichten. Hier sollen dann Klärschlämme verbrannt werden. Das stellt den gesamten unten geschilderten Verlauf und Essay auf den Kopf, denn nun benötigt man eigentlich kein Helmstedter Reviermanagement mehr, da der eigentliche Kraftwerksstandort damit eine sinnvolle Nachnutzung erfährt. Die Frage sei erlaubt, ob die Entscheidungsträgerschaften davon wussten und nur deshalb solange abgewartet haben? Wie dem auch sei, dennoch wird eine Müllverbrennungsanlage mit vier Linien und dazugehöriger Verwaltung sowie Technik im Fallkreis eines nicht mehr gewarteten Schornsteins mit 300 m lichter Höhe so einfach auch nicht sein. Die reine Sprengung dieses einstigen Prosperitätssysmbols und Ablegen des Bauwerks in Richtung Osten wird rein laienmäßig betrachtet relativ einfach sein, doch es gibt sicherlich viele Details, die das zu einem komplexen Vorgang werden lassen, einmal ganz abgesehen von der Finanzierung des Abrisses, sollte er denn vorgenommen werden.

 

 

Wohlgemerkt, es gab auch im Landkreis Helmstedt Zeiten, in denen wurde wirklich etwas getan, doch leider blieb das wegen der zeitlichen Vergänglichkeit – und dem Verkauf an die E.ON AG  und später dann der vollständigen Zerlegung des einst überragenden Bergbauunternehmens – ein Tropfen auf den heissen Stein (Bsp. Outsourcing der ehemaligen BKB AG in Form eines Call-Centers, Etablierung der Müllverbrennung und der Terracomp). Das waren echte und wahrnehmbare Projekte und sie schufen einen Ersatz für die wegbrechenden Arbeitsplätze im Bergbauunternehmen. Gewerkschaft und Unternehmensleitung arbeiteten zusammen und die öffentlichen Verwaltungen unterstützten diese positiven unternehmerischen Vorgehensweisen.

Ist seitdem etwas geschehen?

Ok, das Paläon! Ja, das Paläon! Wer kennt dieses aussergewöhnliche Projekt denn nicht?!
Doch leider ist es wirtschaftlich betrachtet ein Zuschussgeschäft und das trotz sehr teurer Wirtschaftlichkeits- und Machbarkeitsuntersuchungen im Vorfeld des Baus vor einigen Jahren, die nämlich etwas gänzlich anderes behaupteten. Sie behaupteten dreist und frech, das Paläon werde sich alsbald wirtschaftlich selbst tragen, weil ja mindestens 100.000 zahlende Besucher jedes Jahr Eintrittsgelder generieren würden.
Fakt ist heute und die vergangenen Jahre, dass es ohne die öffentlichen und finanziell erheblichen Zuschüsse seitens des Kreises und der direkt angrenzenden Stadt in Höhe von mehreren hunderttausend Euro pro Jahr sofort schliessen müsste. Nun mag man sagen, das ist bei allen anderen, ähnlich gelagerten Institutionen auch so. Ohne die öffentliche Hand geht es nicht. Ok, das ist eine gute Denkart, denn schliesslich sollen neben den Strukturwandlungen eines ehemaligen Bergbaureviers auch die Menschen im jeweiligen Bergbaurevier erkennen mögen, dass neue Wege beschritten werden, auch mit öffentlichen Mitteln. Doch was, wenn nicht genügend zahlende Besucher kommen?! Mag es daran liegen, dass die Eintrittspreise so happig sind, dass es sich eine durchschnittlich verdienende Familie kaum mehr leisten kann?! Mag es daran liegen, dass es eben eine sehr eingegrenzte Zielgruppe ist?! Es gibt sicher viele Gründe, dass die zahlenden Besucherströme einfach zu gering sind. Ist das der Strukturwandel, der gewünscht ist? Ich habe da meine Zweifel, Sorry! Es ist sicherlich ein Baustein für eine positive Wende, doch es ist ein echt teurer Baustein. Ein sehr teurer!
Und ich hege noch mehr Zweifel, wenn ich mir die finanzielle Situation der o.a. kommunalen Gebietskörperschaften einmal näher betrachte. Sie sind – ob nun selbst herbeigeführt oder nicht (letzteres ist der Fall) – bis über beide Ohren im Minus und müssen selbst weitere staatliche Mittel in Anspruch nehmen, um überhaupt genehmigungsfähige Haushalte beschliessen zu können. Das ist irgendwie eine recht fatale Situation, oder nicht?!
By the way, auch das ist ein Strukturwandel. Eben ein negativer Strukturwandel, der oftmals und das leider und auch richtig als Abwärtsspirale in der Fachliteratur beschrieben wird. Die eingesetzten Millionen für den Bau hätte man z. B. in Form einer Unternehmensförderung zur Erhaltung und Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen einsetzen können und so wären in den Jahren mehrere hundert neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse entstanden. Oder man hätte es kombinieren können mit einem Bergbauwandel mit Paläon usw. usw. usw..
Aber, was soll´s. Es ist nicht so gekommen, weil bestimmte Herrschaften sich anscheinend lieber Lorbeeren für wohlfeile Reden ins Haar setzen  lassen möchten und nicht an die wirklichen Problemstellungen herangehen wollten. Und nicht, dass sie die gesellschaftlichen Ist-Situationen in ihrem Umfeld  nicht hätten wissen könnten, als da wären Alterung der Bevölkerung, Wegzug der jungen Generation, Schlafdörfer, sozio-kulturelle Dissonanzen, ökologische Verarmung wegen Höchstintensiv-Landwirtschaft (Bördeböden) und Flächenbetonierung in oder direkt bei historischen Dörfern, Bestandsunternehmensnachfolgeproblematiken, hohe soziale Belastung des Kommunen und damit prekäre Verschuldungssituationen der Städte und Gemeinden im Landkreis Helmstedt usw.. Doch das wissen alle1 Ich, Du, Viele!
Und last not least haben diese Hau-ruck´s dann auch noch die notwendigen Mehrheiten der demokratisch Legitimierten hinter sich. So sei es denn. Es ist wie es ist und es kommt wie es kommt.

Ja und?!

Selbst der Bund und auch das Land Niedersachsen haben erkannt, dass wenn solche Dinge geschehen, also ein Bergbaurevier endgültig dicht gemacht werden soll, unbedingt „etwas getan werden muss“. Das Land selbst gefällt sich sehr darin, Fördermittel des Bundes und der Länder (die sog. Gemeinschaftsaufgaben) einzuwerben (immerhin!), doch selbst tut es finanziell betrachtet herzlich wenig dazu. MAN tut etwas. Zudem doch wiederum bekannt ist, dass der Landkreis Helmstedt, also die Verwaltung und alle kreisangehörigen Städte und Kommunen wegen der bestehenden Bundesgesetzgebung erhebliche, wenn nicht knebelnde Haushaltssituationen aufzuweisen haben. Folglich sind sog. Eigenanteile, die bei allen Fördermitteln als Gegenfinanzierung benötigt werden, Gegenstand hitzigster politischer Diskussionen. Und da haut man aufeinander ein statt sich geschlossen nach Berlin zu wenden, an die Verbände heranzutreten und sich mit allen anderen deutschen Kommunen, die eine ähnliche Ausgangslage haben, zusammenzutun, um diese gesetzlichen Vorgaben zu beenden. Denn  so wie sie momentan  sind, vernichten sie jegliche Zukunftsperspektive, da sie den Bewegungsspielraum schlicht und einfach zunichte machen.

Ja und?!

Für Südniedersachsen gibt es einen Sonderfonds des Landes Niedersachsen von über 50 Millionen Euro für ein paar Jahre, für den Landkreis Helmstedt gibt es lediglich ein freundliches Lächeln und er könne sich ja immerhin um die Fördermittel aus einer anderen Förderkulisse bewerben. Na tolle Wurst! Das Südniedersachsen-Programm ist eben auch dem zufälligen Wohnsitz eines Bundespolitikers zu verdanken. Er tut für seinen Heimatkreis wirklich etwas! Doch so richtig gut ist das nicht, denn es gibt nun einmal nicht nur den notleidenden Landkreis Goslar sondern noch andere.
Ach ja, da gibt es eine wunderbare Legendenbildung, die ich an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte. Sie ist so delikat, dass es mir beim ersten Hören fast die Tränen in die Augen trieb – vor Lachen. Da soll doch einer der sich ganz groß Fühlenden zu einem anderen sich noch größer Fühlenden gesagt haben, der Landkreis Helmstedt bekomme keine zusätzlichen Fördermittel weil es mich gäbe.  Hoppla! Gut, man sagt auch, dass der eine aus einer Institution stammt, die sich vorwiegend mit Menschen beschäftigt, die mit Gott reden resp. solchen die denken, er antworte ihnen, und der andere aus einer Institution, die zu gerne jedem Verdacht nachgeht, ob er nun stimmt oder auch nicht. Und manchmal ist er sogar zugegen ist, wenn irgendwelche Leute sagen, dass sie etwas wissen möchten, ob es stimmt oder auch nicht, um eine dritte Person endlich rechtlich angehen zu können. Kurz gesagt, wenn sich solche Menschen unterhalten,kann es zu Verwirrungen auf beiden Seiten kommen. Das mag solche Proklamationen in ihrer Sinnhaftigkeit erklären, doch geistig gesehen ist das ein Niveau, das eine geistig-intellektuelle Nulllinie belegt, sollte diese kleine Anekdote wirklich so geschehen sein. Ich denke, es kann eigentlich nicht sein, denn das ist Kinderkram und wenn erwachsene Männer so etwas lancieren sollten, dann könnte das ein erster Hinweis darauf sein, wie hilflos die betroffenen Personen im Grunde genommen sind und wie hoch der Grad der externen Hilfsbedürftigkeit ist.

Zurück zum Text.

Wer hilft dem Revier-Landkreis und den Revierkommunen im Landkreis wirklich ?! Natürlich gibt es seit Jahren Fördermittel für Unternehmen und es gab sogar einmal eine direkte Wirtschaftsförderung der Städte und Gemeinden UND des Landkreises Helmstedt, doch auch hier gab es solche, die gut mitmachten und einige mehr, die so taten, als sei es lästig, eigene Bestandsunternehmen direkt mit Fördermitteln zu unterstützen, wenn sie neue Arbeits- und Ausbildungsplätze aufbauen und bewahren. Und es gibt nach wie vor Fördermittel, doch die Kommunen sind VERSCHULDET. Was nützen da die schönsten Förderprogramme und die Tatkraft einiger Weniger, wenn sie Mehrheiten gegenüber stehen, die vorrangig die Erfüllung der jährlichen Haushaltsdaten bearbeiten!?! Was wenn eine zögerliche, unkreative und konservative Grundhaltung einer Meherheit überwiegt?! DAS ist Demokratie! Tatendurstige, Ungeduldige, Neugierige, Kreative, Neue-Wege-Suchende haben in so einem Umfeld keine Chance. Im Gegenteil, sie werden teilweise sogar angefeindet und verunglimpft. Und genau das ist das größte Manko jedweder Entwicklungsarbeit, ganz gleich auf welcher Ebene und ganz gleich wo auf der Welt. Dörfer, Gemeinden, Gemeindeverbände, Landkreise, Länder und Nationen leiden auf genau dieselbe Weise, wenn solche wie o.a. Konstellationen bei den Entscheidern anzutreffen sind. Wenn sich diese Handlungsletargie in Sachen Finanzen dann noch mit stumpfem Erfüllungsgehorsam vereint, dann passiert einfach nichts mehr, denn diese dröge Mischung macht jedwede Strategie zunichte.

Ja und?!

Der Bund selbst möchte dem Revier (wohlgemerkt, das Revier ist sowohl in Sachen Fördermittel Bund als auch Land geographisch abgegrenzt durch die Kommunalgrenzen der Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel sowie der Städte Braunschweig und Wolfsburg) insgesamt 400.000 EUR pro Jahr zur Verfügung stellen, um neue Impulse in Sachen Nachfolgenutzung zu entwickeln.

Ja und?!

Einmal abgesehen von dieser etwas seltsam anmutenden „Revier-Abgrenzung“, denn was haben die Autostadt Wolfsburg oder die Technologiestadt Braunschweig mit dem Braunkohlerevier zu tun, was sind schon 400.000 EUR pro Jahr, wenn hunderte Arbeitsplätze wegfallen, die einen Gegenwert von mindestens dem zig-fachen pro Jahr volkswirtschaftlich betrachtet hier im Landkreis an Steueraufkommen generieren?!
Aber gut, vielleicht hat man diese Abgrenzung des Reviers deswegen eingerichtet, weil man es mit einer deutschlandweit einzigartigen Situation zu tun hat. Das Revier Helmstedt ist eben sehr klein ist und Kleines kann nicht gefördert werden, weil wie sieht das denn aus?! Da muss man auf Teufel komm´heraus, eben einfach einmal größere Förderregionen konstruieren. Und dennoch bleibt es bei dem jährlichen Betrag von  marginalen 400.000 EUR. Das verstehe mal einer!

Ja und?!

Ich wiederhole mich, doch ich finde, das ist notwendig, damit es wirklich jeder versteht! Was sind schon 400.000 EUR pro Jahr, wenn hunderte Menschen keine Arbeit mehr haben bzw. in die Frührente gehen, Umschulen müssen und dadurch zur Steigerung der Soziallasten beitragen, vielleicht sogar Wegziehen, weil es andere gute Beschäftigungsmöglichkeiten gibt und die Kinder einen Umzug verkraften. Und die Einwohner trifft keinerlei Schuld, nur dass das klar zum Ausdruck gebracht wird. Doch so sind nun einmal die Zusammenhänge! Was sind 400.000 EUR pro Jahr, wenn keine Zulieferverbindungen mehr wirksam sind , weil einfach kein Strom mehr aus der Braunkohle gewonnen wird?! Andere Bergbaureviere, vornehmlich Braunkohlereviere, investieren seit Jahren in den sich abzeichnenden Strukturwandel und werden dabei intensivst von der Bundes- und den Landesregierungen finanziell und organisatorisch unterstützt, z. B. weil sie sich seit Jahren kooperativ zusammentun und mit Hilfe von Bundes- und Landes- und teils sogar EU-Mitteln neue Beschäftigungsinintiativen ins Leben rufen, Flächen neu bewerten und ganzheitlich und bedachte Flächennutzungspotenziale entwickeln. Das ist wohlgemerkt kein Königsweg, doch sie SIND AUF DEM WEG. Und das ist genau das Unterscheidungsmerkmal.
Kurz, sie setzen sich zusammen und damit nachweislich auseinander, wie der Strukturwandel bewerkstelligt werden kann.  Sie bekommen jeweils mehrere Millionen EUR pro Jahr vom Bund, von ihrem Bundesland, der EU und und und für genau dieselben Lösungsansätze wie sie zur Fördermittelbewilligung seitens des Landkreises Helmstedt als Antragsteller beim aktuellen Reviermanagement dargelegt wurden. Warum ist das so?!? Warum fängt man hier vor Ort nicht schon vor einem knappen Jahr damit an?! Auch wenn die Förderbeträge kritisch zu bewerten sind, doch wenn man eine Bewilligung für Steuergelder bekommt, dann ist es eine Frage der Ehre, diese auch umgehend anzuwenden und in konkrete Projekte zu investierten, oder verstehe ich die Welt nicht mehr?!?

Auch hier vor Ort war das Thema Reviernachnutzung in der Vergangenheit bei jedem Förderprojekt immer und immer wieder auf der Agenda, alleine es fehlte der politische und administrative Wille, sich ernsthaft darauf zu konzenrieren, denn sonst wäre man in Sachen Koordination und Nachnutzung z. B. (und das ist nur eines von Vielen) rekultivierter oder zu rekultivierender Tagebauflächen sicher deutlich konstruktiver vorgegangen und hätte nicht nur Land- und Forstwirtschaftsflächen zugelassen oder findet sich damit ab, dass eben nur solche entstehen.
Wer im Übrigen zu der aktuellen Förderkulisse des Bundes in Sachen „Unternehmen Revier“ mehr wissen möchte, der schaue einfach unter diesem LINK.

Insgesamt darf man zum jetzigen Zeitpunkt demnach konstatieren, dass ausser dass die jeweiligen Förderbeantragungen erfolgreich umgesetzt werden konnten, nichts oder nur wenig Sichtbares geschehen ist, wenn man der Presse Glauben schenken darf.

Ja und?!

Und diese Umsetzungen von Fördermittelbeantragungen beruhen nicht stringent darauf, dass ein neuer Landrat im Amt ist, sondern sie gründen sich auf den Vorarbeiten seiner Vorgänger sowie der fokussierten Arbeit der bestehenden Verwaltung in dieser Angelegenheit, die in Form der Kreis-Wirtschaftsförderung seit Jahrzehnten an dem Thema dran ist und versucht, die Förderimpulse in konkrete Projekte umzuwidmen. Doch leider fehlt es an konzertierter Aktion, denn die jeweiligen Räte und Parlamentäre kommen nicht so richtig aus den Puschen und haben sich zudem mit der existenziellen Fragestellung der jeweiligen kommunalen Haushalte herumzuschlagen, was jedwede Neuorientierung im Keim zu ersticken vermag, vor allem dann wenn man kreativen und erfahrenen Schiffslenkern immerdar nur hereinredet und sie für die Darstellung neuer Möglichkeiten als Spinner, Störer und Nestbeschmutzer verunglimpft.

Ja und?!.

Nun, man mag ja hoffen dürfen, dass z. B. so ein Führungswechsel befruchtend wirken mag, doch allein es stirbt die Hoffnung als letztes. Denn ausser den anscheinend auf die opportune Erfüllungshilfe ausgerichteten Neuorganisationen, deren Fördertatbestände aber seit Mai vergangenen Jahres auch nur mit einem spürbaren Quota erfüllt werden konnten, geschieht nichts Anmerkenswertes, Das kann ein jeder durch Studium der Presseveröffentlichungen zu diesem Thema selbst nachvollziehen. Man lasse es sich auf der Zunge zergehen. Da besteht die Chance, einen Förderbetrag von über einer Million Euro in zielweisende Nachnutzuungsprojekte resp. deren Vorbereitungen (wie z. B. die wichtige Fragestellung der aktuellen Eigentumsverhältnisse, der Baugrundbeschaffenheit u.v.m.)  zu investieren und es geschieht so gut wie NICHTS. Monate gehen ins Land und man beschäftigt sich auf vortreffliche Weise mit irgendwelchen mehr oder minder bunten Orga-Bildchen, statt in die Umsetzung und damit den längst ausstehenden Startschuss zu geben. So schön z. B. ein Eigenbetrieb sein mag, wenn alleine die formelle Vorarbeit Monate in Anspruch nimmt, dann könnte eine GmbH doch letztlich viel schneller organisiert werden, oder nicht?! Also ich habe schon bei Vereinsgründungen mitgemacht, da haben sich sieben Leute getroffen und zwei Monate später war die formelle Anerkennung da und wir konnten loslegen.

Und wenn MAN dann die Monate verrinnen läßt, ohne auch nur einen winzigen und zielführenden Schritt (Gründung, Personal, Projektstarts, Meetings, Übereinkünfte und so etwas) weiterzukommen, dann fragt man sich ernsthaft, ist der Buchstabe des Gesetzes und der Gestaltungswille Einzelner nur zum Selbstzweck da, oder geht es vielleicht auch anders, vielleicht bitte auch um eine euphemistische Zielsetzung, wirklich neue Arbeitsmöglichkeiten im ehemaligen Bergbaurevier zu schaffen?!? Ok, die Show ist inzwischen unterhaltsamer geworden, denn es werden eigene Leute hin- und hergeschoben, es kaprizieren sich andere Leute und zelebrieren einen Administrativpotpourri allerbester Convenience, doch so richtig voran geht es nur gaaanz laaangsam. Und das bei der bestehenden Dringlichkeit.

Ja und?!

Statt dessen werden nette Reden gehalten, bunte Bildchen gemalt und in selbstverherrlichender Kaprizierungsfestivalstimmung „Umorganisationen“ als scheinbarer Beginn der, fördertechnisch gesehen, genehmigten Projekte dargestellt. Doch das sind m. E. allenfalls Flickschustereien und führen bis dato nur dazu, dass der äussere Schein gewahrt wird. Man kann so ja durchaus behaupten, dass doch etwas geschehe. Die Wahrheit ist (so wurde es in der Presse zumindest dargestellt), dass lediglich bestehende Funktionen aus der Aufgabe der bestehenden Wirtschaftsförderung auf das Projekt verschoben werden und man zudem noch Mitarbeiter abzieht. Ok, mag sein, dass das alles ganz wichtig und bedeutsam ist, ich finde es ehrlich gesagt weniger zielführend!

Ja und?!

Versteht mich bitte nicht falsch! Wenn sich eine Kreispolitik und die Kreisverwaltung darin kaprizieren möchten,  spezielle Leute einer Karrierebehandlung zu unterziehen, dann sei es so. Doch so zu tun, als könne man auf jahrzehntelange Erfahrungen verzichten, vor allem im Bereich der Fördermittelakquise UND der dazugehörigen Projektumsetzungen, das ist schlichtweg fatal. Und man kann ja gerade sehr deutlich erkennen, wie ein sich selbst als der strahlendste aller Lorbeerträgerschaften Kaprizierender agiert, um sich in den Fokus des Geschehens zu rücken. Das sei ihm gegönnt und er möge sich darin selbst beweihräuchernd auch seine vollste Befriedigung finden. Doch es geht bei unserem Bergbaurevier nicht darum, Lorbeerkränze zu verteilen und Selbsthuldigungen zu generieren. Es geht auch nicht darum, neue Organisationen dahingehend auszurichten, dass sie direkt dem Lorbeerträger unterstehen, es geht eindeutig nur darum, Wege zu finden, eine wirtschaftliche Nachnutzung zu ermöglichen, die hunderte neuer und möglichst hochwertiger (also übertariflich bezahlter) Arbeitsplätze schaffen – und zwar eher Gestern als Heute! Und es gibt noch ganz viele andere Baustellen in unserem Landkreis! Sehr viele! Es gibt vor allem die Hauptbaustelle der anwachsenden Sozialleistungen, die die Kommunen finanziell an die Wand drücken. Es geht um Abwanderung, Veralterung und vieles mehr! Oder doch nicht? Vielleicht habe ich ja inzwischen einen völlig verstellten Blick ob der Sonderbehandlungen.

In so einer vielschichtigen Problemkonstellation geht es eben nur, wenn man auch erfahrene Querdenker an Bord hat, die die Untiefen und Strömungen sehr genau kennen, denn sonst erleidet man voraussichtlich Schiffbruch. Und wenn bestimmte Strandläuferscharen meinen, es gehe nur, wenn sie selbst eine „Gemeinsame Strandläuferorganisation“ gründeten, dann frage ich mich wirklich, ob das der richtige Weg ist, denn eigentlich geht es ums Schiff fahren und nicht darum, sich mit Strandläuferproblematiken herumzuärgern. Und diese Schiffe fahren los, um die eben geschilderten Zusammenhänge inhaltlich umzukehren,  Und da ist eine „Gemeinsame Strandläuferorganisation“ nur zweitrangig. Es sei denn, sie steht mit allen Ressourcen zur Verfügung, um neue Schiffe auf den Weg zu bringen! Aber ich sehe sie nicht. Sie vielleicht?

Ja und?!

Schauen wir also einmal aus Projektentwicklersicht auf das Geschehern. Ehrlich, es ist kaum etwas Konstruktives und Zielorientiertes geschehen bis zum heutigen Tage. Im Gegenteil, man schafft es sogar noch, dass sich profunde BewerberInnen für die ausgeschriebene Projektleitung mit Presseerklärungen konfrontiert sehen, die verlautbaren lassen, dass man so und so nur die zweite Garnitur als Bewerber für im Projekt benötigte Stellenbesetzungen bekomme. Und dann wird der dann nach Monaten des Hin und Her´s auserwählte Bewerber in einer großartig besetzten öffentlichen Runde vorgestellt und der zieht dann plötzlich zurück. Man darf mutmaßen, dass es vielleicht daran gelegen hat, dass dieser Mensch von Beginn an von dem nach Lorbeer Heischenden verbrannt worden ist, man kann es aber auch lassen. Es kann ja auch daran liegen, dass der werte Betroffene, von dem ich hier spreche, die Liebe seines Lebens gefunden hat. Was im im Übrigen von Herzen gegönnt sei! Und deswegen sagte er ab. Wie auch immer, er trat nicht an!

Ja und?!

Wer sich nur darin gefällt, seine offensichtliche Unerfahrenheit in jedweder Kommunalprojektierung als „DEN WEG“ zu deklarieren, der ist durchaus in der Lage, Menschen und ihre Kenntnisse zu verheizen, vielleicht auch nur, um mehr Lorbeer auf dem lichten Haarkleid tragen zu können, vielleicht aber auch, weil er wirklich denkt, er wisen wie es geht. Wer weiß das schon genau?! Sorry, nur so ein Gedanke, der meiner Blitzbirne gerade beim Schreiben aus den Fingern rutschte. Es können sich viel Ursachen finden, da bin ich sicher. Aber so richtig was Impulsgebendes ist nicht geschehen und dafür muss es wiederum Ursachen geben. Ich kenne sie einfach nicht genau!

Wie dem auch sei,  das sei denen überlassen, die in einer stillschweigenden Klein-Groko ihren vermeintlichen Heilsbringer unterstützen und in seinen Vorgehensweisen anscheinend voll und ganz unterstützen. Und es steht mir gerade auch nicht der Sinn danach, diese Geschehnisse weiter zu interpretieren, zudem das ja die Presse und einige Kreistagsmitglieder bereits ausgiebigst getan haben.

Letzteres gibt durchaus Anlass zur Hoffnung, denn es zeigt, dass der neue Kreistag auch Parlamentäre aufweist, die einen kritischen und aufrichtigen Geist haben und den Finger in die Wunde zu legen in der Lage zu sein scheinen. Und das ist auch gut so, denn wenn mit viel Pomp und lauten Fanfarensignalen zum Aufbruch geblasen wird und das Schiff aber weiter am Steg vertäut liegt, dann können noch so viele fleissige Ruderer sich ins Zeug legen. Solange das Tau fest verankert an der Mole ist, wird ausser einer immensen und dann auch sinnlosen Kraftanstrengung nichts geschehen in Sachen Aufbruch!

Ja und?!

Wichtig ist alleine, dass seit der Absage des ersten profunden Bewerbers und vermeintlichen Stelleninhabers erneut Monate vergingen und man sich darin gefiel, die Förderbank sowie die Fachleute sowie die Entscheidungsträgerschaften im betroffenen Umfeld NICHT unmittelbar und öffentlich über etwaige Alternativen zu informieren oder gar – und das ist wirklich notwendig – einen öffentlichen Diskurs dazu zu führen, um neue Wege der Personalbeschaffung gemeinsam zu eruieren. Mir fehlt einfach der gesellschaftliche Diskurs und e ist zu wenig Action! Sorry, ich bin so. Es muss auch ruhig mal Brummen dürfen und dazu bedarf es einfachster handwerklicher Fähigkeiten.

Nein, statt dessen wurden bestehende Stellen und deren Funktionen verlagert und mehr oder minder sinnfreie Gespräche  mit wem auch immer geführt, um u.a. die in den Bewilligungsdokumenten fixierte Lohndotierung aufzuweichen, weil man doch ernsthaft dachte, dass man für eine Entgeltgruppe 13 niemanden finde könne und unbedingt eine Entgeltgruppe 14 im Bewilligungsbescheid aufnehmen müsse. So zumindest wird es öffentlich diskutiert und alleine diese Tatsache spricht nicht gerade für eine professionelle Hintergrundarbeit, oder denken Sie, dass gewiefte und erfahrene Projektierer solche Dinge überhaupt zulassen würden?! Ich denke, dem wäre eindeutig nicht so. Aber ich kann mich ja auch täuschen, nicht wahr? Der neue Berliner Flughafen liegt in ….ok! Ist das eine deutsche Art, die nur wir Deutsche drauf haben?!

Dabei gibt es viele erfahrene Projektierer. Es gibt viele junge wissenschaftliche Kräfte,  die eine Anfangsstellung suchen. Doch das scheint so richtig niemanden zu interessieren. So hat man bei den aktuellen Stellenausschreibungen lediglich die Berufsbezeichnung geändert, mehr nicht. Das spricht im Grunde genommen Bände in Sachen Entwicklungsplanung oder eben Projektplanung.

Ja und?!

Was ist also aus öffentlicher Sicht demnach in dieser Sachlage geschehen? Wenig bis Nichts! So leid es mir tut, das Nichts kommt eindeutig freier über die Lippen als alles andere, denn es findet sich einfach nichts im direkten Umfeld, was als zielgerichtete und projektorientierte Vorgehensweise interpretiert werden könnte. Aber vielleicht habe ich auch nicht wirklich alles dazu Veröffentlichte gefunden, was ich aber bezweifle, denn ich beobachte das System seit Jahrzehnten sehr genau. Dennoch, auch mir kann etwas durch die Finger flutschen, denn auch ich bin nur ein Mensch. Die einfache und erneut monatelang sich hinziehende Etablierung eines Bürokomplexes, die Veränderung der inneren Struktur und damit verbundene Stellen- und Funktionsverlagerung sind nicht wirklich die Bringer in dieser Sache und belegen auf anschauliche Weise, mit welcher Unkreativität und mit welchem Grad an Wissen und Elan hier agiert wird. Sorry! War das jetzt zu ehrlich!?

Ja und?!

Natürlich wird ein Förderbescheid nicht dahingehend verändert, dass man gefixte Fördertatbestände, wie es z. B. Entgeltgruppen für geförderte Stellenbesetzungen sind,  verändert, denn ein bewilligter Förderantrag basiert für gewöhnlich auf Vorgaben anderer staatlicher Ebenen, die wiederum auf vorher ausgehandelten Freigaben der Europäischen Union fussen, um diese Fördermittel national anwenden zu dürfen, ohne bestehende Märkte zu beeinträchtigen. Oder es handelt sich direkt um europäische Fördermittel und das ist ein RIESENAKT für alle beteiligten staatlichen Ebenen. Zumindest hier bei uns in Deutschland.

Und das wusste der nach Lorbeeren Heischende, denn es wurde ihm mehrfach erklärt. Doch verstanden hat er es in seiner sich selbst als das Wohl der Menschheit kaprizierden Leidenschaft (ähm, vielleicht merkt er es auch nur einfach nicht und die Lorbeeren spielen eine untergeordnete Rolle) wohl leider nicht. Im Gegenteil. Er konsultierte Dritte und Vierte und Fünfte und auch Sechste und Siebente – ich habe bei über 10 aufgehört zu zählen. Tatsache ist, dass ausser dem durchaus gegönnten Bauchpinseleinheitenschmeichelgefühl wenig Konstruktives und Zeitnahes auf den Weg gebracht werden konnte. Das ist übrigens ein Phänomen, das alle Lorbeersuchtsysteme kennzeichnet, sowohl historisch betrachtet, als auch inhaltlich. Die vermeintlich Lorbeertragenden und danach Süchtigen organisieren sich immer eine Gefolgschaft von vermeintlichen Fachleuten, die mindestens ebenso süchtig sind – nach Lorbeeren. Und in dieser Sucht nach Lorbeeren und dem dazugehörigen Mechanismus liegt das vermeintliche Ende auch schon immer wieder von Beginn an verborgen. Und es tritt über kurz oder lang zu Tage und reisst dann viele, viele Andere mit in den Abgrund, wobei sich die Lorbeerfraktion meist vortrefflich darin versteht, die Schuld rechtzeitig stets auf Andere zu übertragen und sich den vermeintlich neuen Machtstrukturen Fähnchen in den Wind haltend – typisch für jedweden Opportunismus, ganz gleich wo und in welchem Land – erneut anzudienen, um diesen Teufelskreislauf aufs Neue zu starten. Sollte der Lorbeer keine so bedeutsame Rolle spielen, dann ist es eben irgendein anderes Kraut.

Ja und?!

Und genau das passiert hier vor Ort, denke ich. Leider! Leider deshalb, weil damit wahrlich große Chancen vergeudet werden und wertvollste Zeitbudgets ungenutzt verronnen sind . Schade, weil es ganz gleich wo und wann, es immer wert ist, an der Sache konzertiert und konzentriert zu arbeiten und alle Kräfte, die daran Interesse haben und sich einbringen können, wollen und müssen (z. B. der Eigentümer MIBRAG AG), umgehend und drängend zum öffentlichen Diskurs zu bitten und vortrefflich um Argumente zu streiten, um Wege zu finden, die dem Wohl Aller dienen. Vor allem dem Wohl der unmittelbar Betroffenen, also den vielen Menschen, die nur zum Wohle ihrer Angehörigen eine Einkommenquelle wollen, um die Ihren und sich selbst,sicher und wohlbedacht durchs Dasein zu bringen. Und das bitte nicht erst Gestern und Heute sondern schon Jahre zuvor! Wir brauchen hochwertige Arbeitsplätze und wir müssen mit dem Bund aushandeln, dass eine bestehende Sozialgesetzgebung viele Kommunen in unserer Heimat finanziell ruinieren.

Ja und?!

Was nützt es den Menschen, wenn sich nach was auch immer Süchtige darin kaprizieren, vermeintliche Fehlorganisationen zu etablieren, ohne dass auch nur ein einziger neuer Arbeitsplatz entstanden ist, gefördert wurde etc., geschweige denn Grundlagen erarbeitet wurden, um viele, neue und höher- bis hochwertige sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu ermöglichen!?! Wegweisende Grundlagenarbeiten (u.a. Klärung der Eigentumsverhältnisse in Sachen Bergbaufolgenutzung, Baugrunduntersuchungen, Planänderungen u.v.m.) getätigt worden wären, obwohl seit mindestens zwei Jahren bekannt ist, dass der Bergbau endgültig ab 2020 Vergangenheit sein wird und seit Jahrzehnten auch dem letzten Schulkind geläufig sein dürfte, dass Braunkohle eine ENDLICHE RESSOURCE darstellt. Statt dessen vergeht die Zeit, und Geld in Form von Fördermitteln, also Steuermitteln, fliesst auch kaum, vielleicht weil es nicht konsequent entsprechend dem Förderbescheid und damit dem eingereichten Förderkonzept, mit Handlungen unterlegt wird, für die dann die Fördermittel abgerufen werden können. Denn die Haushaltsplanungen und geschaffenen Tatsachen lassen das durchaus seit März vergangenen Jahres zu! Seit März 2017!

Ja und?!

Um dem vorzubeugen, dass alle kleingeistigen Hofberichterstatterstrukturen jetzt sofort zum Telefonhörer greifen, vielleicht um ein kleines Lorbeerblatt zu erheischen oder sich sonst irgendein Gemüse ins Harr zu stecken, ich schreibe dies, um mich als kritischer Zeitgeist zu den Geschehnissen zu äussern. Ich versuche, ein Bild zu zeichnen , auch um darzulegen, wie man hier vor Ort mit Menschen umgeht, die einfach nur als Fachleute dereinst angeworben wurden, wenn sie sich kritisch und gegen den ach so heimelig sich anfühlenden Nestbesatz darzulegen in der Lage fühlen, um Entwicklungsimpulse zu setzen. Und ich schreibe es auch, um gegen den seit 2011/2012 stattfindenden Femeprozess kritisch, teil satirisch unterlegt, anzugehen, denn ich bin auch ein freier und mündiger Bürger dieses Landkreises, der ein Recht auf freie Meinungsäusserung hat.  Ich nehme mir das Recht, in der Öffentlichkeit bereits bekannte Tatsachen zu beleuchten und zu interpretieren, aber eben auch Kritik zu üben an den Geschehnissen, die in der Öffentlichkeit dazu bekannt sind. Es handelt sich bei dem gesamten Vorgang immerhin auch um eine Angelegenheit, die im öffentlichen Raum stattfindet und von demokratisch Gewählten verantwortet wird und auch ich bin ein Bürger dieses Landkreises und nicht nur ein klemmendes Rädchen in einer öffentlichen Institution. Dass mir vorgehalten wird, ich äussere mich abwertend, gar diskreditierend, das ist eine Sache des jeweiligen Standpunktes. Dass sich Machthabende stets gegen jedwede Form der Kritik wehren, steht doch ausser Frage, oder nicht? Wenn sich aber Bürger gegen Vorgehensweisen der Mächtigen sträuben, sei es in Form von Berichten und Statements in irgendwelchen Medien ihrer Wahl, dann kommt es zu Dissonanzen und die Mächtigen versuchen alles in ihrer Verfügungsgewalt Stehende zu unternehmen, um diese Bürger dann mundtot zu machen. Statt sich der Kritik zu stellen, wird also (leider oftmals) mit scharfer Munition gearbeitet. Und das ist etwas, was für despotische und in die Despotie abgleitende Machtsysteme geradezu charakteritisch ist. Was aber, wenn sich Bürger wie ich dem stellen und dennoch nicht aufgeben werden, das freie Wort und auch die manchmal auch zwickende Kritik nicht einstellen?!

Ja und?!

Das ist Demokratie! So wie viele Mitstreitende ständig kritisiert, hinterrücks verraten und diskreditiert werden, sei es im Beruf oder manchmal auch im privaten Umfeld, so steht einjeder dennoch im Austausch mit der ihn umgebenden Gesellschaft und viele Geschehnisse sind es m. E. wirklich wert, öffentlich dargestellt zu werden. Vor allem, um einen Diskurs zu initiieren, denn nur wenn die Menschzen streiten und um Argumente miteinander kämpfen, entstehen Impulse, die dann zu konkreten Projektarbeiten führen.

So menschlich nachvollziehbar es ist, wenn sich ein Machtmensch und die ihn direkt umgebenden Mitsstreiter*innen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen verwahren, doch sie werden es in einer Demokratie wie der Unseren nur schwerlich hinbekommen, dass man jemandem die freie Meinungsäusserung verbieten kann.  Und schon gar nicht, wenn sie genau wissen, wer rechtlich angreift, bekommt rechtliche Gegenmaßnahmen. Und mit diesem „Pottbourie“ ist Lorbeeren zu sammeln auch nicht so leicht, das darf einmal gesagt werden.
Wer sein Spiegelbild als das größte Wohl der umgebenden Gemeinschaft  zelebriert und dies ihm dann vor Augen geführt wird – das ist ggf. kritisch zu bewerten- doch es ist keine Majestätsbeleidigung, denn die gibt es de fakt in unserem Land rechtlich gesehen nicht, da die Majestäten dazu fehlen.
Zum Glück leben wir in einem Rechtsstaat wie dem Unseren und in diesem gibt es  immer auch anzurufende Gerichte, um dort die dargelegten Tatsachenbeschreibungen hinsichtlich bestehenden Rechts bewerten = beurteilen zu lassen.

Doch leider vergeudet das nur unnütz die vorhandenen Ressourcen. Wirklich nutzbringend im Sinne der Reviernachfolge ist es eindeutig nicht! Im Gegenteil, es ist hinderlich, finde ich!

Ja und?!

Oftmals ist es besser, so denke ich,  miteinander in den Disput zu gehen, als unnötig Ressourcen zu verschwenden für fast bedeutungslose Rechtsangelegenheiten, vor allem, wenn es um gemeinsame Ziele geht und man die Kraftanstrengungen bündeln sollte. Leider neigen machthungrige Männer immer zu entsprechenden vehementen Reaktionen, weil sie denken, dass wenn sie nicht entsprechend vorgehen würden, keine Macht mehr hätten. Ein fataler Denkfehler. Es geht um Arbeitsplätze und zwar neue und hochwertige! Darum geht es doch alleine, oder nicht?

Ja und?!

Viele, für mich werte Zeitgeister, haben mir schon oftmals vorgeschlagen, geh´einfach weg. Ja, das ist eine mögliche und vor allem sicherlich meiner Gesundheit und dem persönlichen Wohlergehen viel zuträglichere Option, zweifelsohne. Dennoch habe ich mich dazu entschlossen, solange ich noch hier vor Ort bin, mir nicht das kritische Wort von denen verbieten zu lassen, die nachweislich nur an Gemüse- und Lorbeerblattsammeln denken und fachlich und erfahrungstechnisch betrachtet, nicht dazu in der Lage zu sein scheinen, mutige und dennoch professionelle Wege zu gehen. Mutige, professionelle Wege und damit verbundene Projekte sind aber genau das Salz in der Suppe, um der bestehenden sozio-ökonomischen Situation in meinem Heimatlandkreis entgegenzuwirken. Ja, so denke ich! Und das sage ich auch!

Ich wünsche den Beteiligten, ob Lorbeersammlern oder Beweihräucherungsexpertenschaften, Aufrichtigen, Judassen, Ambitionierten und Engagierten, wem auch immer, eine glückliche Hand und falls nicht, dann macht eben der Letzte das Licht aus! Vielleicht merkt es ja niemand.

Ja und?!

 

 

 

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Eintritt und Ausgang

Hallo! Gleich zum Einstieg,

Ich möchte gleich zu Beginn anmerken, dass dies ein Blog ist. Und ein Blog wird vor allem durch eines gekennzeichnet, insbesondere dann, wenn es ein privater Blog ist, er ändert sich von Tag zu Tag. Zumindest, was die Inhalte angeht. Was heute geschrieben wurde, kann morgen schon wieder ergänzt und redigiert worden sein. Blogs leben durch ihre Dynamik und mir macht es höchste Freude, mich schriftlich darzulegen. Insofern ändern sich meine Bloginhalte zeitweise täglich.

Transparenz ist ein zentrales Thema und eine Intention dieses Blogs. Ich persönlich halte Transparenz und Nachvollziehbarkeit (und damit auch eine indirekte Kontrolle) für DIE zentralen und unabdingbaren Voraussetzungen für eine funktionierende Demokratie, also Herrschaft des Volkes. Das sehen viele ganz anders. Auch davon berichtet mein Blog.

Und ich kann euch bestätigen, dass das schon immer ein Dorn, ach, was sage ich, ein Balken im Auge der Mächtigen war. In anderen Ländern hätte man mich schon längst „entsorgt“. Hier, in unserer noch freiheitlichen Demokratie, ist diese Entsorgung der auf den Zahnfühlenden deutlich schwieriger. Dafür sind die Instrumente der Macht auch perfider. Funktionsentzüge, Informationsabnabelung, disziplinarische Massnahmen, gesellschaftliche Feme und last but not least direkte Einflussnahmen auch im privaten Bereich sind an der Tagesordnung für die, die sich öffentlich und kritisch äussern. Und nun fragt man sich, weshalb macht dieser Mensch das denn? Warum nimmt er all dieses Ungemach auf sich?

Es begann im Jahr 2011, als ich mich entschloss, eine eigene Kandidatur für den Posten des Landrats im Landkreis Helmstedt auf den Weg zu bringen. Kaum hatte ich das ohne jedewede Unterstützung einer Partei – also als Parteiloser – bewerkstelligt, gingen auch schon die Angriffe des damaligen Kandidaten und seiner insgeheim oder ganz offen agierenden Verbündeten los und sie liessen keine Möglichkeit aus, mich dienstlich wie auch privat zu verunglimpfen und anzugreifen. Natürlich verstand es der später obsiegende Kandidat sehr wohl, sich niemals direkt zu exponieren, sondern bediente sich einer im Hintergrund agierenden politischen Parteimehrheit im damaligen Kreistag.

Es war somit eine für eine demokratische Gesellschaft ganz normaler Vorgang, die Kandidatur eines Bürgers um ein öffentliches Amt, das den Grundstein legte für diesen und andere Blogs. Ein besonderes Highlight und direkter Auslöser war eine schriftliche Ermahnung des dann obsiegenden Parteikandidaten auf dienstlicher Ebene Ende des Jahres 2011, worin er mich ermahnte, ich hätte auf einem Blog geschrieben, dass es sich mit amtierenden Parteimitgliedern in etwa so verhält wie mit allen Säugetieren, wenn sie jemanden Mobben wollen. Sie werfen mit Exkrementen. Hier tauchte der Begriff Blog für mich zum ersten mal, denn ich wusste bis dahin gar nicht, was ein Blog überhaupt ist. Ein werter Freund wies mich ein und so kam es zu meiner Blogarbeit, die ich also seit nunmehr sieben Jahren betreibe. Sehr zum Unwohlsein der parteilichen Organisationen auf Kreisebene und bis hinein in die gemeindlichen Unterorganisationen amtierender Parteien. Zumindest eines Teils dieser Gemeinschaften.

Hätte man einen ganz normalen Konfliktlösungsweg beschritten, also Konfliktgespräche geführt, mir dargelegt, wie genau man sich denn eine Änderung von Arbeitsinhalten und -vorgehensweisen vorstellt, ich hätte niemals begonnen, mich so kritisch darzulegen. Doch das ist anscheinend nicht gewollt. Ich war schon die Jahre zuvor stets auf der „Abschussliste“, doch ich verstand mich mit dem damaligen Chef der Kreisverwaltung fachlich sehr gut und er schütze mich vor den Angriffen, da er die bestehenden Organisationsformen und Arbeitsinhalte (also Projekte) für sehr gut befand. Das hörte schlagartig mit seiner Pensionierung im November 2011 auf und es folgten seitdem Angriffswelle auf Angriffswelle, um mich zu loszuwerden und zu schädigen. Doch diese werten Mitglieder unserer Gesellschaft machten die Rechnung ohne mein Wissen und ohne meine Widerständigkeit auf. Und so habe ich zumindest sieben Jahre bis heute durchgehalten, was, wenn man ständig unter Druck steht, eine sehr lange Zeit ist, vor allem wenn man alleine und vereinzelt ist, was u.a. darauf zurückzuführen ist, dass die Menschen einfach keinen Antrieb und somit keine Lust haben, sich in ihrem direkten Umfeld durch offene Kritik oder gar alternative Modelle von Projektumsetzungen einen Stress zu machen. Ich höre es selbst tagtäglich: “ Warum sollte ich das tun? Hast Du dazu schon einmal meinEn PartnerIn gefragt? Was bringt mir das?“
Nicht dass ihr das jetzt falsch versteht, ich mache niemandem einen Vorwurf. Soll einjedEr glücklich werden in seinem und ihrem Alltag. Ich will nur nachvollziehbar machen, was mir hier widerfährt und wie sich seitdem mein Leben verändert hat.

Und so kämpfe ich gegen Windmühlenflügel, gegen anonyme und verdeckte Angreifende oder gegen die von dieser dumpf-dunklen Seite instrumentalisierten opportunistischen Psychopathen. Ich kämpfe darum, dass in meiner Heimat nicht unsinnigerweise Gelder ausgegeben werden, weil es ein paar Kurzsichtige qua Funktion mal eben so verfügen wollen und können oder weil sie ansonsten keinerlei Plan haben und den freiwilligen Bereich einer Verwaltung okkupieren (der im Übrigen weniger als 0,5% des laufenden Geschäfts einer Kreisverwaltung ausmacht), um sich selbst zu kaprizieren.

 

Manche Freunde, Neider, Judasse aber auch Fans meiner Schreibe erliegen der Versuchung, jedes Wort, jedes Komma, einfach alles auf die Waagschale zu legen, weil sie im Auftrag oder manchmal auch aus eigenen Stücken hier Inhalte suchen, die sie gegen mich verwenden könnten. Einmal davon ab, dass ich mich natürlich über so viel Aufmerksamkeit freue, ein Blog ist keine Zeitschrift oder sonst ein Druckwerk. Es ist eine ganz dynamische Sache und selbst ein Screenshot ist nur eine Momentaufnahme. Im nächsten Moment kann sich etwas ändern. Zudem ist diese Spielplatzsandkastenkorngrößenzählerei ein Relikt alter Zeiten, denn nur weil ich die Spielplatzsandkastensandkorngröße eines Sandkorns kenne, kenne ich noch lange nicht den ganzen Spielplatz.
Ach ja, wenn ihr es nicht gewohnt seid, lange Texte zu lesen, dann geht lieber gleich weiter und sucht euch von mir aus ´nen Wolf im Netz der Netze :-).
Also, noch einmal zum Buchstabieren. DAS IST EIN PRIVATER BLOG. Was Du heute liest, kann morgen weg, verändert, variiert worden sein. Es kommt sogar vor, dass man heute diese Tendenz und beim Betrachten älterer Texte diese Tendenz erkennt. Oftmals bin ich müde, enttäuscht, frustriert oder auch mal enthusiastisch. Bsp.: Ich ärgere mich über berufliche Gemeinheiten heute, gestern war ich noch zuversichtlich zum selben Themenbereich.

Mein Blog – also dieser hier – setzt sich mit meinen Erlebnissen in meiner Heimat auseinander. Und demzufolge sind da auch Texte, die fies, satirisch, direkt, ehrlich, völlig verworren sind und wie o.a. z. B.  nach einem damit zusammenhängenden weiteren Erlebnis entsprechend in ihren Aussagen nach und nach variieren.
Mir dient mein Blog auch als eine Art Tagebuch und ich schreibe es sowohl für mich als auch für eine viel spätere Generation. Vielleicht schreibe ich es auch deswegen, um frei nach Franziskus mit dem kleinsten Licht das tiefste Dunkel zu erhellen. Welch´ ein heerer Gedanke. Vielleicht aber auch als so eine Art Zeitzeugnis und bevor ich wegen der Erlebnisse in bestimmten Bereichen völlig durchdrehe, ist es, last but not least, auch eine therapeutische Maßnahme. Schreiben befreit ungemein!
Ihr werdet bei der etwaigen Lektüre meine Geistes- und seelischen Zustände relativ leicht ablesen können, denn ich habe mich verändert im Laufe der Geschichte dieses Blogs. Folglich verändern sich die Aussagen oder werden durch aktuelle Artikel inhaltlich redigiert obwohl zeitlich zurückliegend vielleicht noch andere Aussagen getätigt wurden. In einem Blog wird das nicht immer sofort nach Aussen hin offensichtlich, dennoch geschieht es. Wer also immer nur das herausinterpretiert und sich die „Rosinen herauspickt“, um dann daraus das Mücken-Elefanten-Spiel abzuleiten, der ist, Sorry, etwas kurzsichtig.
Ein persönlicher Blog ist in der Form eines Tagebuchs immer auch emotional. Einige, ganz bestimmte äussere Umstände sind so auch in meinem Lebens existenzbestimmend! Und sie verändern mich! Seit einigen Jahren begleitet mich deswegen  ein dunkler Schatten, der sich vorübergehend einnistet und den ich dann an meiner Seite habe. Doch genau darum entstand u.a. meine Leidenschaft zum Dokumentieren der Geschehnisse in meinem Leben und meinem direkten oder weiteren Lebensumfeld aus meiner ganz individuellen Sichtweise. Ich nutze einfach nur die bestehenden Medien, um mich zum Ausdruck zu bringen. Internet und Blogarbeit sind dafür eine hervorragende und topp moderne Möglichkeit. Und es ist mir eigentlich völlig schnurps ob Du das nun gut oder schlecht findest, denn es geht – und das möchte ich noch sagen dürfen – um meine ganz persönliche Sicht der Dinge. Und diese erhebt keinerlei Anspruch darauf, etwas ganz besonderes zu sein. Sie ist eben einfach nur! Und wenn sie dich ärgert, dann sieh´es doch mal so! Wo wird denn sonst von Dir berichtet ;-)

Habt Spaß, seid gesegnet und jetzt geht es los!

Da jeder Blog einen Eintrittsbereich hat. Hier den Meinen:

Alle bisher denkbaren ethischen Begriffe blieben nicht vor des Menschen dunkler Seite verschont und wurden irgendwann nicht vergewaltigt. Seien es Begriffe wie humanistische Intellektualität, sei es soziale und gerechte Marktwirtschaft und und und.
Kein Volk dieser Erde, unendlich viele Familien und Freunde dieser Welt wurden durch Krieg, Seuchen, Rache, Misgunst, Machtgelüste und Neid für immer durch Mord, Totschlag, Blutrache, kriegerische Konflikte., Krankheiten voneinander getrennt und erlebten größten Schmerz.
Es ist also müßig, sich irgendeinem Denksystem zu verschreiben, denn Idealismus schützt in keiner Weise vor Ungemach. Vernunft und Inbrunst mit voller Hingabe ebenso wenig.
Du kannst nicht in die Menschen hineinblicken und ihre wahren Beweggründe sehen. Du kannst aber ihre Handlungen bewerten. Du kannst allerdings durch das Erlernen und hinterfragende Bewerten von Wissen, das von Millionen Büchern, wissenden Menschen erhalten und getragen wird, einige Entwicklungen für Dich und die Dich Umgebenden verstehen und folglich Initiativen ergreifen.

Du kennst Dich. Kämpfe diesen wirklich heiligen Krieg, wie ihn alle Glaubenssysteme in ihrem Kern als höchste seelische und geistige Vollendung des Daseins kennen. Kämpfe gegen Dich selbst, Deine Gier, Deine Gelüste.Fordere Dich dazu auf, zu Lernen! Sei´neugierig! Schaue genau hin bei allem, was Dir widerfährt.
Verharre stets einen kleinen Moment bevor Du handelst, damit Du Dich mit Deinem Gegenüber austauschen kannst und suche stets Vereinbarungen. Erst wenn diese nur zu Deinem Nachteil sind – DANN KÄMPFE und agiere.
Wenn Du Dich so orientierst, dann trägst Du zum Erhalt der Vielfalt des Lebens mehr bei als durch welches Denk- und Glaubenssystem auch immer.. Ich denke, das Leben dankt Dir.
Ich ganz sicher!
Und lass´nicht nach. Es ist wahrlich schmerzhaft, Du wirst Entsagungen erleben und Verluste. Doch Du wirst auch Siege einfahren, das Hochgefühl der Überwindung, der Freude und Zuversicht auskosten dürfen. Ich denke, dass dies Dich als Mensch in der Erinnerung vieler halten wird und Du von denen, die Dich umgeben, Respekt erfährst. Dieser Respekt verbindet verschiedene Kulturen, verschiedene Sozialisationen und die mit Respekt einhergehende Freundschaft bildet vielleicht eine Grundlage für Frieden miteinander und für Frieden mit Deiner und meiner Mitwelt.

Seid´ gesegnet!

P.S.: Du hast eine andere Art der Willkommensseite erwartet?! Klar habe ich eine. Die Zeiten ändern sich, so auch die Webseiten. Nichts ist beständiger als die Veränderung. Aber wenn Du nun unbedingt schauen möchtet, wie die alte Willkommensseite ausgesehen hat, dann schau doch.

 

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Tourismus lebt von Bewahrung und Erneuerung

Der regionale Tourismus im Elm-Lappwald, also auch dem Landkreis Helmstedt, ist gekennzeichnet von einer jahrzehntelangen Entwicklung von bestimmten Persönlichkeiten. Diese haben sich nach Kräften dafür engagiert, dass es überhaupt so etwas wie einen eigenen, wahrnehmbaren Tourismus in diesem Gebiet gibt.

Dereinst aus der Situation heraus, dass Berliner BürgerInnen entweder vor der Weiterreise nach Berlin durch die ehemalige DDR oder eben danach als erstem Stop nach der Grenze in Marienborn ein naturnahes Erholungsgebiet erreichten, entwickelten meine Vorgänger erstmals ein touristisches Marketing. Das bestand vor allem darin, dass man die klassischen Werbematerialien anfertigte, wie z. B. eine Informationsbroschüre und ein Gastgeberverzeichnis. Und man erkannte, dass es wichtig ist, den Berliner Markt verstärkt zu bearbeiten, indem man dort Verkaufsförderaktionen (u.a. Messebesuche) veranstaltete. Damit war der Grundstein gelegt für eine inzwischen über 35 Jahre andauernde Marketingsaktivität.

Ich selbst habe ab 1995 die Verantwortung übernommen und die Produktentwicklung sowie das Marketing im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten nach und nach ausgebaut und modernisiert. 1997 z. B. wurde das Projekt ROMANIK ins Leben gerufen, was sich vor allem durch die damalige DEUREGIO Ostfalen zu einem länderübergreifenden Feature entwickeln ließ. Im selben Jahr wurde die Tourismusgemeinschaft Mitglied in den Tourismusregion Braunschweiger Land. In dieser Zeit etablierte ich dann die Internetdomains helmstedt.de, romanik.de, grenzen-los.de, braunschweiger-land.de und natürlich elm-lappwald.de, damit sich ein umfassender Marketingsmix etablieren ließ, der aus Printmedien, Messebesuchen und Internetarbeit bestand.

Das ging alles seinen recht erfolgreichen Weg bis, ja, bis 2011 ein völlig schräger Typ den Posten des Landrats übernahm und die Kreispolitik plötzlich alle zuvor getätigten Arbeiten in Frage stellte, ohne auch nur ein winzig kleines bißchen zu reflektieren. Man versuchte, die Funktion Tourismus aus meiner Verantwortung zu trennen, weil man eben auch spürte, wie maßgeblich ich in meiner Verantwortung dafür sorgte, dass dieser Marketingmix beibehalten werden konnte. Letztlich dauerten die Arbeitsgerichtsverfahren bis Anfang 2016.
Heute ist der Tourismus eine Unterabteilung des Geschäftsbereichs Kultur und die dortige Geschäftsleitung hat im Grunde genommen Null Plan von dieser Arbeit, was sie aber auch nicht haben muss. Nun, ich habe an anderer Stelle bereits mehrmals von dieser Nulllinienaktion berichtet und möchte euch hier nicht langweilen. Fachlich gesehen ist es ein Desaster, was maßgeblich von der SPD/Bündnis90-Die GRÜNEN und ihren kleinstkarierten Möchtegern-Karrieristen (das betrifft wirklich nur deren Modeverständnis, nichts anderes!) veranstaltet wird. Und der Tourismus – so sagen eben jene pfeifenden Spatzenhirne – wird mißbraucht durch geistige tieffliegende Mickermännerchen und Puperzenkrauler, die sich nur selbst bereichern wollen, sei es auf die Weise, dass sie sich als Vorsitzende oder durch subbige Dienerleckereien an den Tourismus dranhängen, um sich vermeintlich zu profilieren. Leider haben sie nach Aussage vieler Spatzen, die bekanntlich von den Dächern pfeifen, keine tieferreichende Ahnung oder gar Wissen und sind geprägt von den individuellen, aber fachlich völlig unreflektierten und hirngespinstigen Leitlinien verschrobener Geistlichkeit (was auch wiederum die Spatzen pfeifenderweise von sich geben). Alles halb so schlimm, möchte man jetzt mutmaßen, dennoch schmerzt es professionell aufgestellte Fachleute wie mich, wenn sich Fach-Laien dazu anschicken so zu tun, als seien sie ausgebildete und erfahrene Fachmenschen. Manch klarer Geist mag dazu anmerken, dass das schon ein wenig dreist ist. Doch, wie schon engdeutet, das alles pfeifen jene Spatzenhirne von den Dachsimsen diverser Gebäude und ich sehe es denn gelassener als mancher dier Akteure. Vielleicht liegt es daran, dss mich Spatzenhirne nicht verstehen, vielleicht aber auch an anderen uslösefaktoren. Niemand weiß ds genau.

Und damit bin ich beim Thema: Der Landkreis Helmstedt äussert auf seiner Homepage mit einem Artikel vom 6.7.2016, dass er neue Schwerpunkte in der Zusammenarbeit im touristischen Marketing  setzen möchte. „Beispielhaft seien hier genannt: „Grünes Band“, Lappwaldsee, Zeitorte, Himmelswege, Rad- und Wandermöglichkeiten.“
So, da frage ich mich doch ernsthaft, welche Drogen diese Leute zu sich nehmen. Die längst etablierten und nach wie vor unterstützungswürdigen Produkte „UNESCO-Geopark, Romanik, Grenzenlos-Wege zum Nachbarn“ werden erst gar nicht mehr genannt. Man möge daran erkennen, wie tief die Tourismusarbeit gesunken ist, was u.a. daran liegen mag, dass die beiden Verantwortlichen keine stringente Führung mehr haben und sich ggf. lieber dem Alkohol und der selbstverstärkenden Krankheitszelebrierung hingeben. Wer weiß es schon genau ;-) ?! Ich weiß es ganz sicher nicht, denn ich fische ja bekanntlich so und so nur im Trüben. Wie auch anders, wenn die reinen Gewässer durch vielerlei Verschmutzungen fast ungenießbar geworden sind! Da wirst Du über kurz oder lanbg zum Spatzenhirn. Ups, Sorry. Nein, zum Im-Trüben-Fischer natürlich.

Und natürlich ist es ein eklatantes Führungsdesaster, denn ausgerechnet der 1. Kreisrat, der es seinerzeit auf vortrefflichste Weise verstand, als Samtgemeindedirektor und -bürgermeister des Samtgemeinde Velpke eben gerade aus der regionalen Tourismusarbeit auszusteigen, gerade dieser zelebriert sich jetzt als Kleinkarrierist  einmal mehr und propagiert auf der Grundlage schnöder Gutachten und Entwicklungspapiere, ohne Sinn und Verstand eine vermeintliche „Neue, netzwerkbasierte Zusammenarbeit“. Ich frage mich als Im-Trüben-Fischender ehrlich, woher er das alles weiß, da er es ja eigentlich gar nicht kennen kann, weil er als Fachlaie und ehemaliger Gegner von der jahrzehntelangen Zusammenarbeit wahrscheinlich wenig mitbekommen hat. Oder hat er doch?
Da ist es in Zeiten des Wahlkampfs doch deutlich einfacher, so zu tun, als wäre er jetzt der Superheld und große kleinste größte Macher vor dem allmächtigen Herrn. Sollte sich nun jemand aufgerufen fühlen, Kleinkarrieristen als Schmähruf zu verstehen, dann sei einfach einmal darauf hingewiesen, dass es auch vermeintlich Autos ohne Fahrer gibt und folglich gibt es auch Groß- und Kleinkarrieristen. Das ist doch wirklich kaum mißzuverstehen, oder? Und was ist schon dran, wenn sich jemand als größer gebiert als er eigentlich ist. Das ist das ganz normale Showprogramm, was wir täglich bei aufmerksamer Beobachtung der Natur, der Spatzen und ähnlicher Geschehnisse  lernen naxchzuvollziehen.

Aber nun kann man ja im Rahmen von LEADER II endlich wieder ein weiteres Papier hinzufügen. Nicht, dass es nicht sinnvoll wäre, solche Entwicklungskonzeptionen anzugehen, vor allem wenn sie ländergrenzübergreifend bestimmte Themen aufgreifen, die ggf. gemeinsam besser vermarktet werden können oder wenn einem solche Papiere dann zukünftig eine gehörig´Maß an Fördergeldern einbringt. Doch, ich frage allen Ernstes, warum hat man dann 2011 dem vermeintlichen Heilsbringer der SPD folgend die einzige ländergrenzübergreifende Institution platt gemacht? Toll, oder?! Das hat weder Hand noch Fuß, was aber bei einer bestimmten Schuhgröße auch nicht weiter ins Gewicht fällt. Und es soll sogar Fälle geben, da leben Kleinfüssige auf großem Fuß – aber selten umgekehrt. Verstanden? Nicht?! Dann fr4agt eineml denjenigen, der ach zu gerne den Klöten-Kontroll-Griff anwendet, um komplexe Sachzusammenhänge zu verdeutlichen.

Mir persönlich zeigt der gesamte Ablauf auf beispielhafteste Weise, wie einfältig die Handelnden vermeintlich sein müssen und welches Desaster sie anzurichten in der Lage sind. Ich habe wirklich versucht, dagegen zu halten, doch ich musste mich dann nach fünf Jahren dem Druck der Dunmmheit, Karrieregeilheit von Kleingeistern und Habenichtsen beugen. Das ist wirklich schade, denn ich arbeite sicher nicht, um meine Karriere voranzubringen. Dann wäre ich in der Privatwirtschaft und nicht beim Staat.Ich arbeite nur an der Sache und entwickle, und muss nun mit allen anderen neugierigen Geistern zusehen, wie jahrzehntelange Entwicklungsarbeit von Dummerjanen mit den Füssen getreten wird und sie sich dreist und frech noch selbst zelebrieren und ihren fachliche Diarrhoe als vermeintliche Erfolge darzustellen versuchen. Das war jetzt aber hart, oder? Ja, es findet ja auch alles im morgendlichen Delier statt und da hat man ab und an eine etwas ausgefeiltere Ausdrucksweise, als, von mir aus, Nachmittags. Man möge es mir nachsehen und vor allem die Tatsache berücksichtigen, dass ich morgens um 03:30 noch nicht so richtig wach bin. Aber das vereint mich mit eben jener Tatsache, dass hier der Tourismus momenten anscheinend auch von Leuten gemacht wird, die ebenfalls nicht so wirklich wach zu sein scheinen und in geistiger – vielleicht auch körperlicher – Umnachtung so tun, als wären sie überaus belichtet.

Selbst der wenig aufwendige Lehrsatz im Tourismusmarketing, dass eben diese von Bewahrung und Erneuerung lebt, wird nicht angewandt. Kultur ist immer ein Rückblick und ein Bewahren und darauf aufbauend dann eine Weiterentwicklung und Sicherung des Geschaffenen. Aber was sage ich? Ich könnte genauso gut mit einem Kuhfladen kommunizieren, wobei dieser sich im Laufe der Zeit freundlicherweise in den Kreislauf der Elemente einreiht und in Kompost umwandelt, um neues Leben zu ermöglichen. Im Gegensatz dazu wird statt des Auflösens hier ein einfältiges Sichselbst-Feiern, ein fachliches Desaster sondersgleichen an den Tag gelegt, dass es mich fast sprachlos macht.

In diesem Sinne…….

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Helmstedt – wach´auf und nutze Dein Glück-auf!

Helmstedt – wache auf!  Direkt vor der eigenen Haustür hat eine international tätige chinesische Holding, die Beijing Enterprises, die EEW GmbH gekauft.

Eine standortbezogene Betrachtung neuer Technologiefelder bezugnehmend auf den Kauf der EEW GmbH durch einen chinesischen Industriekonzern.

Wenn man den chinesischen Markt und die chinesische Wirtschaftspolitik beobachtet, so gibt es in vielerlei Hinsicht erkennbare Geschäftspotenziale für deutsche Unternehmen. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Nicht umsonst hat erst unlängst ein chinesischer Konzern in Helmstedt Umwelttechnologie eingekauft. Und das war – nur nebenbei bemerkt – der größte Deal in Deutschland mit einem chinesischen Konzern bis Mitte 2016. Dieser Deal steht für einen Paradigmenwechsel der chinesischen Wirtschaftspolitik und ich möchte darauf etwas vertiefend eingehen.

Zunächst aber schauen wir uns in einer Sparte in China um, die mit einem ganz aktuellen Problem im Landkreis Helmstedt zu tun hat – der Schließung von Kohlestandorten. China macht in den nächsten fünf Jahren  1.000 Kohlekraftwerke dicht! Sie haben richtig gelesen!
Nur ein Vergleich – in Deutschland sind es aktuell 7-8 Kraftwerksstandorte, die bald zugemacht werden. Ok, China ist eine ganz andere Liga, doch ich möchte ja auch nur für eine Sichtweise sensibilisieren, die den Blick vielleicht für die Absichten chinesischer Unternehmenskäufer noch mehr schärft. In China geht bei der Schliessung der 1000 Kohlekraftwerke gleich um ca. eine Million Arbeitsplätze, alleine nur aus der Bergarbeiterschaft, ohne die Zuliefererstrukturen gerechnet. Und die chinesische Führung weiss nur zu gut, dass dieses Potenzial an Arbeitslosen, vor allem aus dem Bergbau eine unter Umständen hochexplosive Gesellschaftsgruppe darstellt. Deshalb sind chinesische Vertretungen auf der ganzen Welt dazu aufgerufen worden, bestehende Unterstützungsprogramme zu studieren, die darauf abzielen Arbeitslose zu vermeiden, Arbeitslose umzuschulen und neu zu qualifizieren, um den avisierten Paradigmenwechsel in der chinesischen Wirtschaftspolitik erfolgreich zu bewerkstelligen, ohne dass es zu ernstzunehmenden gesellschaftlichen Verwerfungen kommt.

Hintergrund dieser Vorgehensweise ist folgender: Im März diesen Jahres verabschiedete Chinas Nationaler Volkskongress den neuen Fünfjahresplan. Die Entwicklungsziele sind wie immer sehr engagiert. Ein durchschnittliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von mindestens 6,5 Prozent soll dazu beitragen, bis 2020 die durchschnittlichen Einkommen und die Wirtschaftsleistung gegenüber 2010 zu verdoppeln!
Der neue Plan führt die bereits laufende Umstrukturierung des Wachstumsmodells weiter. Ineffektive Großbetriebe und marode Bergwerke sollen im Zuge dessen geschlossen werden. Vor allem der Binnenkonsum und die Innovationsfähigkeit sollen in China gestärkt werden. Doch die gesellschaftlichen Herausforderungen sind enorm.
Vor allem Hightech steht im Fokus der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung. Dies bietet besonders deutschen Unternehmen neue Geschäftschancen, denn ein wichtiges zukünftiges Geschäftsfeld liegt bei mehr und höherwertigen Innovationen. Dies birgt deutlich erkennbar neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit von deutschen und chinesischen Unternehmen. Natürlich haben die Fachleute das längst erkannt und es sind jeden Tag hunderte von ihnen in dieser Angelegenheit unterwegs, um neue Geschäfte anzubahnen oder sogar Verträge zu unterzeichnen.

Die Umstrukturierung der Montanindustrie ist ein Schwerpunkt deutsch-chinesischer Zusammenarbeit. Deutschland und China machen bereits Bergbauprojekte in Drittstaaten, wie Ausbildungsinitiativen in Afghanistan u.v.m.. Und China zeigt sich sehr interessiert an deutschen Qualitätsproduktionen, die sie in einer nie da gewesenen Einkaufsinitiative auch spürbar belegen. In diesem Bereich herrscht eine spürbare Aufbruchstimmung, denn Chinas technologischer Umbau gibt der deutschen Industrie und dem großen Mittelstand eine ganze Anzahl neuer  Geschäftsmöglichkeiten.

China bleibt demnach für die deutsche Wirtschaft und besonders für die Hightech-Industrie sehr spannend und Insider berichten davon, dass es um Milliardendeals geht. Doch nicht nur die innovationsorientierte Industrie, sondern auch die Innovationskerne der kleinen und mittleren Unternehmen gewinnen immer mehr an Bedeutung für chinesische Einkäufer. Nach Jahrzehnten des Mengenwachstums setzt das Reich der Mitte in seinem neuen 5-Jahresplan jetzt auf Hightech, Umwelttechnik und produktionsorientierte Zukunftskonzepte. Das neue chinesische Entwicklungskonzept verabschiedet sich damit von hohen Wachstumsraten mit gewaltigem Ressourcenverbrauch und setzt auf nachhaltige Wirtschaft und Umweltschutz. China ist damit nicht mehr die verlängerte Werkbank für Billigarbeit, sondern möchte sich zu einer Hightech-Nation mit Qualitätsproduktion entwickeln. Die Betonung liegt auf Qualitätsproduktion! Warum wohl will ein chinesisches Unternehmen den Roboterhersteller KUKA kaufen? Und das ist nur die Spitze vom Eisberg, doch es zeigt auf exemplarische Weise an, dass in diesem Qualitäts- und Hightech-Segment eine erhebliche Dynamik zu verzeichnen ist.

Im Grunde genommen verläuft die Entwicklung in China damit ähnlich wie in Deutschland vor einigen Jahrzehnten, in denen Stahlwerke und Bergwerke geschlossen wurden, die Textil- oder Schuhbranche weitgehend an Bedeutung verlor. Doch die Herausforderungen sind um ein Vielfaches größer, wenn man bedenkt, dass China mehr als doppelt so viele Einwohner wie die EU hat. Manche Kohleprovinz mit mehr Einwohnern als insgesamt in Deutschland wehrt sich vehement gegen diese Veränderungen, andere sehen eher die Chancen, welche sich durch die Neuorientierungen ergeben. Schon allein angesichts von Dauersmog oder vergifteten Flüssen ist dieses Umsteuern alternativlos, erklären chinesische Regierungsvertreter immer wieder. Die Bevölkerung akzeptiert nicht mehr die Schattenseiten einer zu schnellen Entwicklung und die wirtschaftlichen Folgekosten der gewaltigen Verschmutzung. Zweistellige Wachstumsraten beim Ressourcenverbrauch über weitere Jahrzehnte – das würde China, das würde die Welt nicht verkraften. Und deshalb ist u.a. die Umwelttechnologie sowie der Umgang mit den Abfällen von strategischem Interesse für China.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Robotertechnologie und Fabrikautomation. Nicht nur die Wirtschaft wuchs in China kontinuierlich über Jahrzehnte, sondern auch die Einkommen zeigten hohe Wachstumsraten. Jährlich zweistellig steigende Mindestlöhne und zunehmender Fachkräftemangel erfordern eine höhere Arbeitsproduktivität. Auf Basis der offiziellen Daten des National Bureau of Statistics (NBS) lagen die Zuwächse der Arbeitsproduktivität zwischen 2002 und 2012 in der Regel über den Lohnsteigerungen. Zudem soll der CO2-Ausstoß pro produzierter Ware drastisch reduziert werden, umweltfreundliche, effektive Verfahren sind gefragt und werden auf allen chinesischen politisch-administrativen Ebenen in die Welt getragen. Sie erkennen, welchen Stellenwert die Investition und der Kauf der EEW GmbH in Helmstedt hat?!
Zurück zur Robotik und der Fabrik 4.0. In China ist ein gewaltiger Bedarf an Industrierobotern vorhanden. Im Jahr 2014 wurden in China etwa 56.000 Industrieroboter verkauft, so die International Federation of Robotics (IFR). Das entspricht fast einem Viertel der Weltproduktion (zum Vergleich: 2013 – 36.860 Stück; rund ein Fünftel der Weltproduktion), meldet Germany Trade and Invest (gtai). Nach einer Hochrechnung der „2015 World Robotics Statistics“ soll bis 2018 mit 614.000 Einheiten ein Drittel aller Industrieroboter der Welt in China installiert sein. Gegenwärtig sind dies 262.900, berichtet China Daily im Januar 2016. Eine Massenarbeitslosigkeit erwarten die Wirtschaftspolitiker nicht. Eher im Gegenteil: Es wird in China immer schwieriger, Arbeitskräfte für einfache, stupide Tätigkeiten zu finden. Auch bei einer hohen Automatisierung entsteht ein wachsender Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern für Steuerungs- und Überwachungsaufgaben oder Wartung. Auch die Fabrik 4.0 kommt nicht ohne Menschen aus.
All diese automatischen Fertigungsverfahren müssen in der Produktion zusammenwirken. Doch im Produktionsprozess kommt es nicht auf die punktuelle Rationalisierung an, sondern auf das Zusammenwirken des Gesamtprozesses, erklärt Zhou Zhao Peng, Vice President der Shanghai STEP Electric Co., Ltd. „Wesentlich ist die Steuerungstechnik, die hinter einem Robotereinsatz steht. Wir haben beispielsweise eine Fertigungsline in der Automobilindustrie mit 140 unserer Industrieroboter bestückt, die in einer Minute gleichzeitig an einem Fahrzeug arbeiten. Da ist nicht der einzelne Roboter wichtig, sondern die Steuerung, die nur von Menschen gemacht werden kann. Ein Roboter kann im Endeffekt den Menschen nicht voll ersetzen, sondern nur menschlich vorgegebene Arbeitsschritte übernehmen“, schätzt Zhang. Und genau in diesem Bereich sind deutsche Produkte und deutsches Wissen sehr gefragt in China.

Der Maschinen- und Anlagenbau steht nicht nur in China vor neuen Herausforderungen, sondern in ganz Europa und insbesondere in Deutschland. Robotik, Firma 4.0, 3-D-Fertigung, Netzwerkorientierte Logistik und Beschaffung, E-Mobilität, Alternative Energie- und Wasserversorgung, hochmoderne Entsorgung – das sind auch im Deutschland der heutigen Zeit Technologiefelder, die eine strategische Wichtigkeit haben.

Nun, liebe Freunde der Zunft. Da ich ja seit Jahren nicht so darf, wie ich es als Wirtschaftsförderer gerne möchte, habe ich euch diese kleine Betrachtung angeboten. Wie ich aus dem politisch-administrativen Umfeld vernehme, streitet man sich immer noch, wer denn jetzt als erstes mit der Holding versucht zu kontakten. Ich selbst hätte schon lange ernsthaft versucht, einen engeren Kontakt herzustellen, doch mir sind die Hände wieder einmal gebunden worden. Das tut mir geradezu körperlich weh, denn ich bin mit ganzem Herzen Wirtschaftsförderer, doch es gibt hier im direkten Umfeld eben welche, die denken, Sie könnten das alles viel besser. Die Botschaft hör´ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Statt auf Messen und durch direkte Ansprachen die chinesischen Einkäufer zu akquirieren, wird sich hier immer noch geeinigt, ob es sinnvoll ist und wer es denn machen soll, statt einfach auf die Menschen zuzugehen!

Wohl denn, vielleicht ändert sich ja bald etwas, wenn die Bevölkerung in einer Direktwahl den neuen Landrat wählt. Ich persönlich wünsche es mir so sehr, glaubt mir.

Seid gesegnet!

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Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis

13.11.2015 und released am 23.12.2015 ganz früh am Morgen

Wie gehabt, meine werten LerserInnen, werde ich schlaglichtartig das aktuelle gesellschaftliche Geschehen im Landkreis Helmstedt betrachten. Dabei fokussiere ich auf spezielle Themen, ohne mir anzumaßen, dass ich hier die richtige Sicht der Dinge darstelle. Es ist eher ein informeller Habitus, der euch dazu animieren könnte, selbst nachzufragen. Insofern seht mir einige Seitenhiebe nach, die immer wieder durch die Zeilen dringen.

Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis….

Dieses Motto ist scheinbar zum Leitthema der Verwaltungsspitze des Landkreises Helmstedt geworden. In den vergangenen Monaten wurden mehr Arbeitskreise initiiert als in den vorangegangenen Jahren zusammen. Es scheint demnach ein Steckenpferd des ersten Kreisrats des Landkreises Helmstedt zu sein, Arbeitskreise ins Leben zu rufen oder zu reanimieren. Nun mag man der Meinung sein, dass ein erster Kreisrat anderes zu tun habe, als Arbeitskreise zu gründen, vielleicht weil einfach sehr viel dringendere Themen anstehen. Weit gefehlt. Es scheint ihm nichts lieber als regionale Gesprächsrunden, regionale Projektzirkel und eben diese ominösen Arbeitskreise zu bedienen. Da ist wohl ein Steckenpferd dieses Herrn. Steckenpferde sind, soweit ich mich recht erinnere, die Teile aus einem langen Stab mit einem Pferdekopf dran, die früher, als es noch keine Handies und Computer gab, von Kindern gerne zum Spielen von Reiterspielen verwendet wurden.

Warum eigentlich?! Also warum jetzt Arbeitskreise? Sie wollten jetzt nicht fragen, warum er Steckenpferde mag, oder?! Ok, kurzer Exkurs…Ponies sind ja für seinesgleichen ganz ok, auch andere Minipferde, aber echte Pferde…? Na ja, es gibt ja noch die vielen Steigbügelhalter und solche, die sich hingebungsvoll in den Modder knien, um die versagte Höhe auszugleichen. Einer heisst Pitter, ein anderer Ken. Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Zurück zu den Reiterspielen…

Wie schon der Leitsatz dieses kleinen Beitrags besagt, könnte einer der Beweggründe sein, dass er einfach nicht mehr weiter weiß und folglich gründet er einen Arbeitskreis. Arbeitskreise gibt es bekanntlich wie Sand am Meer und sie kennzeichnen sich meist dadurch, dass sich bei einem erhöhten organisatorischen, finanziellen und zeitlichen Aufwand sog. SpezialistInnen mehr oder minder regelmässig zusammenfinden, um miteinander ins Gespräch zu kommen oder, sollte sich der Arbeitskreis bereits in einer adulten Phase befinden, im Gespräch zu bleiben. Alles ganz nett und gut, doch bei Arbeitskreisen, die hier vor Ort gegründet werden, um z. B. zu einem Thema zu tagen, wo die, die sich zusammenfinden, überhaupt nichts beitragen können (wie z. B. der Abschaltung des Kraftwerks Buschhaus), da gelangt man doch schnell an die Grenze der Nachvollziehbarkeit, oder nicht?

Wenn sich also ein längst der zeitlichen und inhaltlichen Erosion anheim gefallener Arbeitskreis neu zusammenfindet, dann darf gefragt werden, warum soll das denn geschehen? Nehmen wir gleich das bereits angeführte Beispiel des Braunkohletagebaus und ganz aktuell die Schliessung des Kraftwerks Buschhaus, die wiederum auch das Ende  des Braunkohletagebaus im Revier Helmstedt bedeutet.
Einst – also vor einigen Jahren – gab es zwei solcher Arbeitskreise. Einmal das sog. Revierfrühstück, zu dem sich die Führungskräfte aus den kommunalen Verwaltungen mit der Führungsmannschaft der ehemaligen BKB und später der E:ON regelmässig vor Ort trafen. Dann gab es noch ein weiteres Treffen, das sich konkreteren Inhalten widmete, wie z. der Tagebaufolgenutzung u.ä..
Wenn Sie sich aus der heutigen Sicht bitte fragen wollen, was haben diese Arbeitskreise denn konkret gebracht, dann gehen Sie einmal tief in sich und reflektieren, ob es irgendwelche Erinnerungen in ihnen hervorruft, die mit diesen Arbeitskreisen etwas zu tun haben könnten?!
Ist die Antwort „da fällt mich nichts zu ein“, dann sind sie ganz sicher nicht alleine damit. Denn erstens fällt einem dazu so und so nichts mehr ein und zweitens sind sowohl das Revierfrühstück wie auch das Abendessentreffen nur hinsichtlich der Einnahme von Nahrungsmitteln mit einem gewissen Arbeitsaufwand für die TeilnehmerInnen verbunden gewesen. Insgesamt gesehen dienten sie beide dem diplomatischen Austausch des Konzerns mit seiner direkten Umgebung und waren dazu angetan, die kommunalen und regionalen Führungskräfte einzulullen, um den Konzernumbau möglichst ruhig über die Bühne zu bekommen. Das Ergebnis können Sie heute sehen: der Letzte macht dann 2016 resp. 2020 das Licht aus – ob nun mit einem gepflegten Menü für die VIP oder eben nur einfach Pommes Ketschup Majo. Licht aus ist Licht aus.
Und – Sorry, wenn ich jetzt diese blasphemische Frage stelle – seit wann wissen die regionalen politischen Akteure von der Endlichkeit des Kohleabbaus und dessen Folgen?! Was denken Sie? Erst seit Gestern?! Seit Vorgestern?! Nein, seit Anbeginn an und spätestens seit den 80-ern des vergangenen Jahrhunderts, als einschlägige planerische Texte veröffentlicht wurden, die ganz klar darauf hinwiesen, dass sich die regionale Politik unbedingt frühzeitig einem Braunkohletagebaufolge-Szenario widmen müsse… Noch Fragen?!

Und nun kommen wir kurz noch einmal zur Sinnhaftigkeit des reanimierten Arbeitskreises zu diesem Themenbereich Bergbau. Ich denke, dass es bei der Reanimation dieses Arbeitskreises um Aktionismus und die Verlagerung der Verantwortung geht, um nichts anderes. Aktionismus, um sich als „der Macher“ zu präsentieren und Verlagerung der Verantwortung, weil man zu der Tagebaufolgesituation ausser einem schnöden und zudem nicht bebadungsfähigen See und ein paar kleinen Wegen um das Gewässer herum so und so nichts auf dem Hut hat. So einfach ist das!
Es geht also sicher nicht darum, mit neuen Impulsen und Zielsetzungen in einen Arbeitskreis zu gehen, um neue Arbeitsplätze und Beschäftigungsalternativen zu generieren! Zudem lassen sich solche Beschäftigungsimpulse auch nur generieren, wenn man widerständig und kampferprobt ist, denn es gibt neben der Trägheit der politischen Akteure vor Ort auch einige planerische Herausforderungen zu überwinden, die nicht ohne sind. Und man braucht dazu etwas, was in diesem Landkreis kaum vorhanden ist, Mut!
Und siehe da, schon vermeldet die regionale Zeitung, dass man seitens dieses Arbeitskreises nun den Bund auffordern wolle, er solle gefälligst etwas tun und bitte schön Ausgleichszahlungen ins Revier pumpen, also Steuermittel. Das hat einen gewissen Charme, dieser Vorschlag. Schliesslich wurde und wird die Verstromung von Kohle mit Milliarden an Steuermitteln subventioniert und da darf doch ruhig auch einmal so ein Brosamen für die Revierkommunen abfallen, oder nicht?! Doch das Muster des Abweisens und auf die Anderen Zeigens nützt herzlich wenig, zudem man sich dann als Bittsteller und Herummoserer generiert und nicht als Forderer, der konkrete Ziele beim Umbau des Reviers vorlegt und diese umsetzen will.

Wer hat denn in diesem Landkreis Helmstedt wirklich herausgearbeitete Ziele, die der Bevölkerung etwas nützen? Gibt es z. B. eine bessere Schulaustattung (Labore, Experimentierflächen, Kreativausstattungen), gibt es ein besseres Wegesystem, eine intelligentere Abfallbehandlung, ein günstigeres und besser getaktetes ÖPNV-System?! Ich sehe es nicht. Vielleicht Sie?!

Der Umgang mit der Tagebaufolgenutzung oder sagen wir besser, die Ignoranz der verantwortlichen regionalen Politik im Landkreis Helmstedt mit diesem Thema, zeigt auf eklatante Weise, wie wenig Willen und Mut vorhanden ist, um eine Chance nutzbar für Viele zu machen. Dieses ständige Wegsehen, Delegieren auf Andere sowie die aktive Unterdrückung Andersdenkender kennzeichnen immer und immer wieder solche Verlierersituationen, sei es die im Landkreis Helmstedt oder an anderen Orten mit ähnlicher Problemkonstalltion.

Da ich schon dabei bin. Es wurde ja unlängst im Kreistag des Landkreises Helmstedt der Beschluss gefasst, an der sog. Gesundheitsregion zusammen mit der Allianz für die Region GmbH und dem Landkreis Wolfenbüttel teilzunehmen. Hier verhält es sich ähnlich, wobei dieser Arbeitskreis sich dadurch auszeichnet, dass er zudem noch immense Steuermittel verschlingt, da es sich dabei um ein vom Land Niedersachsen gefördertes Netzwerkprojekt handelt. Rechnen Sie getrost einmal mit mehreren hunderttausend EURO. Drunter macht es die Allianz für die Region GmbH so und so nicht und wenn dann Arbeitsplätze entstehen, dann nur in dieser GmbH selbst und sonst nirgends. Natürlich wäre das Geld viel besser vor Ort aufgehoben, doch daran denkt dieser exaltierte und snobbistische Club der Besserwissenden so und so nicht und es kritisiert ja auch niemand. Denn auch dabei gilt, wir sind doch voller Aktionismus und wenn wir ein paar bunte Papiere präsentieren können, dann ist das doch Ergebnis genug, oder nicht?! Dass diese Mache hervorragend funktioniert, erkennt man ja allenthalben und sie passt auch ganz hervorragend in das o.a. Muster des Delegierens, Meckerns und Motzens.

Nun, mir fällt gerade z. B. das wundervolle Projekt des Arztbusses für die Dörfer ein. Was gab es da nicht für eine Aufmerksamkeitswelle in den regionalen Medien!?! Oh ja, es wurde allenthalben über dieses SUPER-Projekt berichtet. Und was ist daraus geworden? Es wurde Ende 2014 dann eingestellt und der Praxisbus abgestellt. Hatte sich also ´was mit ärztlich mobiler Versorgung auf den Dörfern der Region.
Man hatte schlicht vergessen, die Bedarfe vorher zu analysieren und so kam es, dass sich die vielen kleinen Möchtegerngrössen der Region selbst feierten ob ihrer ach so tollen Idee, in den kleinen Dörfern zu bestimmten Zeiten einen mobile Arztpraxis anzubieten. Leider interessierte sich die Bevölkerung dafür gar nicht und das Projekt war sowohl organisatorisch wie auch finanziell ein Megaflopp! Nun mögen Sie denken, warum schauen die sich nicht vorher so etwas an und machen dann erst konkrete Realisierungsschritte? Das kann ich Ihnen leider auch nicht beantworten. Den einzigen Erklärungsansatz sehe ich darin, dass es den handelnden Personen herzlichst gleichgültig ist, ob es sinnführend ist, was sie tun, Hauptsache sie können ihre Grinsebacken einmal mehr in den Zeitungen sehen und einen auf wichtig machen. Denken scheint bei dieser Klientel nicht angesagt zu sein und da es sich so und so um Steuermittel handelt, ist es diesen Haltlosen auch schnuppe, ob dabei ein Nutzen entsteht oder nicht. Es gilt der schnöde Aktionismus mehr als eine sinnvolle und vernünftige Vorgehensweise. Leider. Leider, weil damit unnötig Steuermittel verbrannt werden und die Projekte anscheinend auch nur dafür da sind, damit sich irgendwelche Heiopeis öffentlich als die Superhelden darstellen können.

Und was ist mit dem Fahrzeug? Das steht herum und wird nicht genutzt! Und da platzt mir dann persönlich die Hutschnur, denn wir haben zur Zeit wahrlich genügend Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der stattfindenden Flüchtlingsströme, sei es auf den griechischen Inseln, entlang der Fluchtrouten oder an den Brennpunkten, also dort, wo sich die Flüchtlinge stauen oder eben kaserniert werden. Aber auch hier Fehlanzeige! Da lässt man ein zehntausende Euro teures Fahrzeug einfach irgendwo herumstehen, statt es zumindest zum jetzigen Zeitpunkt in den Brennpunkten dieser Welt zum Einsatz zu bringen!
Das ist in meinen Augen eine geradezu perverser Charakterzug vieler dieser Arbeitskreise, Gesundheitsregionen und Allianz für die Region -Projekte. Es werden nur Steuermittel verbrannt und den Menschen wird ob der fehlenden Erdung all der Handelnden zu den Realitäten des Alltags (Verarmung der eigenen Bevölkerung, Abschneiden der gesellschaftlichen Teilhabe durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Flüchtlingsproblematik u.e.m.) noch der Hintern abgewischt und sie feiern sich selbst. Sodumm und Camorra – oder so ähnlich….

Wie dem auch sei, seid gesegnet!

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Kraftwerk Buschhaus – Landkreis Helmstedt – Revier Helmstedt – und der Letzte macht das Licht aus

November 2016

Aus aktuellem Anlass. Das hier zu Lesende ist Vergangenheit. Seit September 2016 hat ein neuer Kapitän das Ruder und Schiff übernommen. Nun beginnt eine neue Ära. Vorüber ist die Zeit des Widerstands gegen alle Diffamierungen und vorüber ist auch der dazugehörige Kampf. Allerdings darf ich heute, nach über fünf Jahren Widerstand, eines konstatieren. Ich werde immer wieder kämpfen und alles geben, denn die Wahrheit ist ein so kostbares Gut, dass ich helfe, ihr den Weg zu bahnen. Und wer denn meint, man könne mich nun erneut vergiften und aufrichtige Menschen zum Zweifeln zu bringen, der möge meine Texte doch einmal genau lesen und dann reflektieren, was ich dort von mir gegeben habe. Die Wahrheit tut manchmal weh und die, die sich als Schuhlecker oder sogar als Giftmischer kaprizieren, sind oft genau die, die sich deswegen so verhalten, weil sie ihre eigene Inkompetenz erkennen, weil ich sie ihnen klar und deutlich aufzeige. Und all denen, die im täglichen Kampf stehen gegen solche perfiden Angriffstaktiken, wünsche ich von Herzen Kraft. Mögt ihr nicht solche schweren Verletzungen erleiden wie ich sie erlitt. Mögt ihr, falls es trotzdem so ist, bald wieder genesen und niemals aufgeben, gegen solche Widerlichkeiten mit aller Kraft und allem Wissen anzutreten. Meine Entscheidung war für mich richtig. Welche ihr wählt, das ist und bleibt eure jeweilige Freiheit.

Seid gesegnet!

Oktober/November 2015

Sicherlich liest eine überwiegende Zahl der BesucherInnen dieses Blogs die Ausgaben der ansässigen Braunschweiger Zeitung und findet dort zur Zeit Artikel zum Thema Stilllegung des Kraftwerks Buschhaus. Dieses Kraftwerk hat nun Jahrzehnte lang seinen guten Dienst geleistet und wurde zuletzt von der MIBRAG betrieben. Und nun wird es endgültig stillgelegt, weil im Rahmen der Energiewende und der Klimaschutzziele (also Verminderung des CO2-Ausstosses) die alten Braunkohlekraftwerke als CO2-Schleudern gelten. Darüber möchte ich mich hier nicht äußern, denn die Sinnhaftigkeit dieser Vorgehensweise ist allenthalben in den einschlägigen Veröffentlichungen dargelegt worden.

Es gibt allerdings zwei Themen, zu denen ich etwas vertiefend sagen möchte.

Thema 1: EU-Subventionen!

Das ist eines meiner absoluten Lieblingsthemen geworden, da die EU sich hier meiner Meinung nach ambivalent verhält. Ihre Regeln sind im Grunde genommen eindeutig, doch sie macht ständige Ausnahmen zu Gunsten ihrer eigenen neoliberalen Ausrichtung und damit ganz klar zu Gunsten der Industrie, die mit ihrer Lobby mit tausenden von SchosssitzerInnen, PuberzenkraulerInnen sowie blasphemischen DrohgebärdenverteilerInnen bei den ParlamentärInnen der EU tätig ist – und das, wie auch anders, sehr sehr erfolgreich (s. dazu das Thema TTIP, CETA, Grenzwertefeilschereien wie Dieselgate, Glyphosat, Quecksilber u.v.m.). Wenn hier also die Stromgiganten mit Subventionen erfreut werden, weil ein Gesetz sagt, eure Kraftwerke sind nicht mehr gesetzeskonform, dann muss dem die EU zustimmen, denn dadurch könnten deutsche oder ausländische Kraftwerksbetreibergesellschaften mit deutschen Standorten bevorteilt werden gegenüber anderen Standorten in der EU. Das werden sie auch ganz eindeutig, doch Schwamm drüber. Die EU wird schon spuren und es zulassen, dass wir BürgerInnen das Abschalten der längst abgeschriebenen Kraftwerke selbst bezahlen und dann der Bund eben jenen Kraftwerksgesellschaften den Ausstieg mit hunderten Millionen EURO noch vergoldet. Ist doch eigentlich ganz easy, denn aus neoliberaler Sicht sind es schließlich die BürgerInnen selbst, die ihnen die schönen Geschäfte vermasseln. Sollten sie also gefälligst dafür auch bezahlen, indem der Bund dann eine einseitige Subvention der Stromindustrie vornimmt. Ist doch geil, oder?! Und der Strompreis? Ach, was soll´s! Den können wir auch gleich noch erhöhen, weil wir haben ja eine Angebotsknappheit auf dem Strommarkt!? Haben wir?? Nein, haben wir gar nicht, aber die Stromkonzerne zocken eben gerne, weil sie nicht den Dienstleistungsauftrag als solches sehen, sondern den Shareholder-Value, also den Ertrag der AktieninhaberInnen. Und der muss befriedigt werden, denn schließlich hängen auch fette Gratifikationen für die Angestellten daran. Und seien wir doch mal ganz ehrlich! Es ist doch einfach geil, wenn man bei denen arbeitet und für steigende Gewinne dann auch seine Gratifikation kurz vor Weihnachten erhält, oder nicht?! Da freut man sich doch! Und was ist, wenn die Stromkonzerne die bezahlende Bürgerschaft nach Strich und Faden verarschen und die Strompreis künstlich erhöhen obwohl der Einkaufspreis so niedrig ist, dann nennt man das nach neoliberaler Scheisseargumentation – geil! Geil, weil billig einkaufen und teuerst verkaufen. So easy ist das. Und wenn man dann noch Subventionen einheimsen kann, na aber Hallo!?

Thema 2: Bergbaufolgeszenarien im Revier Helmstedt.

In den besagten Artikeln in der Braunschweiger Zeitung – Helmstedter Nachrichten finden Sie Aussagen von amtierenden KreistagspolitikerInnen sowie einem Gewerkschaftssekretär der IGBCE, der hier vor Ort seit Jahrzehnten tätig sind. Was als erstes ins Auge fällt, ist die fast Tränen treibende Delegierung der Problemstellung auf andere, bloß nicht auf die eigene Verantwortlichkeit im Revier Helmstedt. Da sollen andere die Vorteile haben und die Menschen hier vor Ort zahlten die Zeche. Dann solle doch bitte schön das Land die ländliche Entwicklung förderlich begleiten, wieder eine andere denkt, dass alles mit Solaranlagen zuzubauen das Heil sei und einer appelliert an eine Kreativität bei der Rekultivierungsplanung, die nicht vorhanden ist. Kurz und gut, hier vor Ort sind sich alle darin einig, dass andere jetzt an der Reihe seien, um die wegfallenden letzten 500 Arbeitsplätze durch Schließung des Kraftwerksbetriebs zu ersetzen.
Weit gefehlt, meine sehr geehrten Damen und Herren! Sie waren alle die letzten Jahrzehnte bereits in der Politik vor Ort oder in gewerkschaftlicher Funktion tätig und Sie haben allesamt die vorhandenen „kreativen“ Alternativen der Revierfolgenutzung belächelt und insgesamt gesehen im wahrsten Sinne „weggenickt“. Natürlich sind Sie damit nicht alleine! Sie haben eine Mehrheit in Ihren Fraktionen, die ebenso wenig getan hat wie Sie selbst! Die Schaffung alternativer Arbeitsplätze hat Sie ebenso wenig interessiert wie jedwede alternative Flächenplanung. Sie haben in der Ihnen anscheinend angeborenen Wegseh-Mentalität und Ihrer vermeintlich durch simple Trägheit induzierten Bergbau-Unterwürfigkeit jedes alternative Szenario bisher zunichte gemacht! Oder bestehen nicht seit mindestens 1992 an bereits Rekultivierungspläne, in die sie keinerlei „alternative“ Optionen eingebaut haben, so dass sich z. B. Ansiedlungsflächen hätten baurechtlich hätten vorbereiten lassen?!Nichts ist geschehen. Und seit spätestens 1994 wissen alle, was ich z. B. dazu veröffentlicht und darauf hingewiesen habe, wie man mit dieser einmaligen Chance der Rekultivierung des Reviers Helmstedt umgehen kann. Ich sage nur „Leuchtturm-Projekt“. Statt also jetzt herumzulamentieren, wäre es an der Zeit, die eigene Unfähigkeit zu akzeptieren und abzutreten! Ja, richtig gelesen! Abzutreten! Sie haben auf eklatanteste Weise die Verantwortung für Ihren Lebensbereich abgelehnt und gerade in Sachen Bergbaufolgenutzung NICHTS, gar NICHTS getan, um Beschäftigungsalternativen durchzusetzen gegenüber dem Bergbauunternehmen. Sie haben zugesehen, als es verschleudert wurde an die E.ON, sie haben zugesehen als MIBRAG die Reste kaufte und immer wieder mit derselben trägen Art jedwede Inspiration und Kreativität vermissen lassen. Statt dessen stürzen Sie sich auf mich, weil ich Ihnen genau das seit Jahrzehnten vorhalte und Sie das nicht mehr hören mögen! Sie verbauen mir und vor allem dem Revier jedwede Chance auf einen Neubeginn! Das ist das Einzige, was Sie zustande bringen! Mich disziplinarisch zu belangen und mundtot zu machen, sich den Argumenten zu verschließen und sogar, was noch viel weitreichendere negative Folgen hat, alle die Förderoptionen, die ich erarbeitet habe, schlicht in den Wind zu schießen! Herzlichen Glückwunsch! Und jetzt lamentieren Sie herum! Das schlägt dem Fass den Boden aus, denn gerade Sie müssten kleinlaut abtreten und oder sich endlich dazu bekennen, dass man gegenüber einem Bergbauunternehmen nicht kuscht und die Klappe hält, sondern klar und deutlich alternative Nutzungsszenarien bauplanungsrechtlich und über die Rekultivierungspläne, Randflächen betreffende Flächennutzungspläne u.ä. schon vor über 20 Jahren hätte beginnen können. Sagen Sie nie, Sie hätten die Alternativen nicht gekannt, denn Sie sind Ihnen sogar persönlich vorgestellt worden in den verschiedensten Projekten (z. B. beim REK, der Erarbeitung eines Radwegekonzeptes, dem OFT, ILEK sowie dem Regionalmanagement), wo sie sogar persönlich involviert waren, nicht wahr, Herr W. aus J.?!
Zum Thema Solaranlagen noch ein abschließendes Wort! Schaffen Solaranlagen vor Ort Arbeitsplätze, die die wegfallenden kompensieren könnten!? Nein! Also, was soll das?! Es ist die einfältigste und drögeste Idee, denn hier geht es nicht darum, eine Energiegewinnungslandschaft durch eine andere zu ersetzen, vor allem dann nicht, wenn damit nicht mindestens dieselbe Anzahl hochwertiger Arbeitsplätze verbunden ist, wie mit dem alten Szenario! Also liebe GRÜNEN, einfach mal Klappe halten und setzen, denn retardierter geht es kaum!
Das Revier Helmstedt hat – ich wiederhole es jetzt hier nicht mehr – einige einzigartige Merkmale aufzuweisen, die es für Freizeitintensivstnutzung, spezielle und alternative Wohnprojekte und als Ausgleichsflächenpool in Zusammenarbeit mit Zoos sowie NABU und ggf. BUND oder WWF durchaus interessant machen könnten. Nur, es nützt nichts, wenn man diese Ideen nicht mit Geld unterlegt, um die Entwicklung voranzutreiben, und sich statt dessen mit seinem dickbräsigen Hintern in den zugepfurzten Sessel lehnt und die Schuld wie immer bei allen anderen eher sucht als bei sich selbst!

Seid gesegnet!

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Das Muster Volkswagen – Konzern – Abgasskandal – Manipulation – Landkreis Helmstedt – Region – Bildung – Gesundheit – Fachkräftebündnis

Die Volkswagen AG in Wolfsburg steht momentan unter Dauerbeschuss wegen eines meines Empfindens nach gar nicht so weltbewegenden Fehlers in der Unternehmensausrichtung und dazugehörigen Qualitätssicherung oder auch nur wegen einer recht dreist durchgeführten Softwaremanipulation in Sachen Messung der Abgase. Natürlich, das steht außer Frage, ist es ein gewaltiger Betrug an den Kunden. Und genau diese sollten auch eine entsprechende Reaktion zeigen, denn es kann ja mal gar nicht angehen, dass Du Dir im Vertrauen auf die Werte, die das Unternehmen zu dem Fahrzeug veröffentlicht, eines erwirbst und dann eben diese Werte so arg daneben liegen, dass Du sogar Gefahr läufst, dass Dein Auto keine Betriebserlaubnis mehr ohne Nachrüstung bekommt.

Was hat das nun mit dem Titel dieses kleines Essays zu tun?

Ich will es euch in den nächsten paar Minuten etwas vertiefend erläutern. Die Projekte Bildungs- und Gesundheitsregion entstammen der Feder der Allianz für die Region GmbH, einer Gesellschaft, in der der industrielle Einfluss insbesondere des einen Fahrzeugbauers inzwischen so maßgeblich geworden ist, dass man ohne mit der Wimper zu zucken von einer Okkupation sprechen darf. So hat die Volkswagen AG in den vergangenen Jahren nach und nach diese Allianz für die Region GmbH, die zuvor unter Projekt Region Braunschweig GmbH firmierte, okkupiert und für die einseitigen Zielsetzungen der Volkswagen AG verwendet und manipuliert. Woran man das merkt?! Ganz einfach. Schauen Sie sich einfach die Besetzung der Schlüsselpositionen genauer an und sie werden schnell zu demselben Schluss kommen. Es sind alles „VW-Leute“!. Und warum sind dort überall Volkswagen-Angestellte zu finden?! Ganz einfach, weil die Volkswagen-AG bis vor knapp einer Woche (also vor dem inzwischen sich zum größten Industrieskandal der deutschen Geschichte ausweitenden Malheur)sehr daran gelegen war, neben dem Automobilbau, die diesem zuarbeitenden gesellschaftlichen Themenfelder zu belegen bzw. die Region so zu manipulieren, dass alle juchzend und frohlockend darin einstimmen, um die Ziele dieses Industriemolochs und seiner höchst bezahlten SklavenarbeiterInnen mit aller Macht durchzusetzen. Harte Worte – ja, doch die sind auch notwendig. Denn es geht gar nicht um eine Bildungsregion, sondern letzten Endes darum, neue SklavenarbeiterInnen zu finden für den Konzern. Es geht gar nicht um Gesundheit, sondern darum, den Krankenstand beim Industrieunternehmen zu senken. Es geht auch nicht um Fachkräftebündnisse für KMU, sondern darum, dass der Autobauer zuverlässige Zulieferstrukturen hat. Es ist deswegen so drastisch von mir dargestellt worden, weil die Allianz für die Region GmbH keine Volkswagen-GmbH ist, sondern von sämtlichen kreisfreien Städten und Landkreisen im alten Regierungsbezirk Braunschweig finanziell nachhaltigst unterstützt wird. Und gerade diese haben und hatten immer den Anspruch, dass Arbeitsplätze, Infrastrukturen und ähnlich konkret anfassbare Erfolge gerade für die kommunalen Gesellschafter generiert werden. Und genau das ist nicht der Fall!
Nun, alle, die dort arbeiten und sich ach so solidarisch zeigen, werden bei diesen Sätzen erzürnt wegklicken. Tut es, Freunde und seid gesegnet! Mir geht es darum, dass diese Region eine einzige Monostruktur darstellt und die Gefahrenmomente sind gigantisch für das sozioökonomische Leben der gesamten Region, wie sich jetzt wieder aufs Deutlichste zeigt.
Nun mag man darüber vortrefflich streiten können, wer so einen Schwachsinn wie eine solche dreiste Softwaremanipulation in diesem Konzern gut geheißen hat.Und vor allem, wer in diesem Konzern so blöde war und das dreist frech und mit klarer krimineller Energie dann auch noch hat einbauen lassen?!?
Doch ganz so einfach ist diese Geschichte nicht! Wer sich mit unserer bundesdeutschen Gesetzgebung in dieser Hinsicht etwas auskennt, wird schnell feststellen, dass diese Gesetzgebung in Sachen Abgaswertemessungen butterweich ist und geradezu dazu einlädt, um dort an mehreren Stellen zu tricksen. Und bitte jetzt bei diesem Gedankenspiel auch nicht außer Acht lassen, dass dieser Konzern es nicht nur versteht, eine Region zu manipulieren! Ach was, da lacht man im Getriebe dieses Autobauers doch drüber, eine Region wie die unsere, das sind „Peanuts“!
Kennt ihr es nicht, dieses abfällige Grinsen und Lächeln all derer, die sich das VW-Emblem in die Seele gebrannt haben?! Ich sehe und höre es seit gut 25 Jahren und vielleicht höre und sehe ich es auch nur, weil ich nichts mit den Gehirnwäscheabteilungen des Volkswagen-Konzerns zu tun habe, wohl aber mit seinen ganzen sublimen bis offen aggressiven SpeichelleckerInnen außerhalb und im direkten Umfeld.
Dieser VW-Konzern manipuliert europaweit, ja weltweit, die Gesetzgebungsabläufe zu seinen Gunsten. Und dabei werden unheilige Allianzen mit anderen Konzernen eingegangen, die dasselbe Ziel verfolgen: möglichst große Gewinne bei möglichst kleinstem Einsatz  zu bewerkstelligen. Und so kommt es, dass die deutschen Umweltgesetze in dieser Hinsicht geradezu lax und oberflächlich sind. Klar, sie wurden ja auch von der Konzernmafia in erheblichem Maße so geschrieben, dass sie insbesondere der Industrie nicht wehtun können. Und so überrascht es mich schon ein wenig, dass jetzt im Konzern die Köpfe rollen und sich die bundesdeutsche Gesetzgebung und die dafür verantwortlichen PolitikerInnen nur darauf beschränken, jene immer wieder gern gelesene Floskel der „umfassenden Aufklärung“ zu verwenden. Hat nicht gerade die Gesetzgebung in erheblichem Maße dazu beigetragen, dass so ein Vorgang überhaupt möglich geworden ist?! Ich sehe das so! Ja, die bundesdeutsche Gesetzgebung und auch die europäischen einschlägigen Gesetze zu Umweltwerten und der Messung eben dieser sind meiner Meinung nach industrieaffin! Und warum das so ist, das dürfen Sie sich, werte LeserInnenschaft, nun selbst einmal ableiten und ob Sie es gut finden, das auch!

Und nun, nur wegen des allheiligen Shareholder-Values, eben die zu entlassen (wohlgemerkt mit satten Abfindungen), die das falsch gemacht haben, das ist meiner Ansicht nach dumm. Denn wer wüsste besser, was wie zu ersetzen ist, als die, die es bewerkstelligt haben. Und wenn jemand einen solchen Fehler macht, nun, dann sollte er ihn erst geraderücken. Danach kann man dann über Positionswechsel sprechen. Das ist auf jeden Fall deutlichst kostengünstiger, als jetzt das Personalkarusell zu drehen, damit man im feist-fröhlichen Aktionismus die eigentlichen Ursachen im Konzern und seiner staatlichen Umgebung als „gesäubert“ proklamieren kann. Mir will doch niemand im ernst erzählen, dass dieser eklatante technische Vertrauensbruch nicht schon seit Jahren in allen damit befassten Ebenen klar war. Doch dürfte man ihn vermeintlich nicht artikulieren, da man ansonsten ein Bedenkenträger und Nestbeschmutzer gewesen wäre. Und in solchen Systemen, die sich erfolgreich im Sinne der Gewinnmaximierung einen in die Tasche lügen, wird die Wahrheit genauso getreten und misshandelt wie in allen anderen, auch staatlichen und politisch beeinflussten, Gesellschaftssystemen.
DAS, meine Freunde ist neoliberaler Kapitalismus in seiner widerlichsten und reinsten Form. Er kennt keine Rücksicht auf Nichts! Hauptsache der Gewinn wird gesteigert! Das ist der eigentliche Grund und jetzt versuchen alle Kapitalismus- und Neoliberalismus-Gläubigen schnell das sogenannte Kundenvertrauen wiederzugewinnen, indem sie Köpfe rollen lassen. Daran zeigt sich umso mehr, wie widerlich dieses Systeme sind! Und wer dort unwidersprochen teilnimmt, darf auch nicht jammern und bangen um seinen eigenen Kopf, denn solche Systeme kennen keine Gnade! Das ist fast wie im Königreich Saudi-Arabien…aber nur fast.

Jetzt aber zu den Vorhaben meines Heimatlandkreises in Sachen Bildungsregion und Gesundheitsregion, Fachkräftebündnisse, Mobilitätsregion und und und.
Ich habe oben bereits angeführt, dass diese Projekttitel samt und sonders aus der Feder der Volkswagen AG und ihrer Andienerschaft stammen. Und so kann es passieren, dass wenn jetzt etwas Unerwartetes dazwischen kommt – sind die menschliche Neugierde und der sogenannte Zufall nicht wundervolle wunderbare Elemente unseres Daseins!?! – das sublim, subalterne Gefüge der Dienerschaft und vorgegebenen kapitalistischen Rücksichtslosigkeit das gar nicht so schnell umsetzen können, wenn sich plötzlich die Ausrichtungen ändern und einfach so weitermachen wie gehabt!

Und so kommt es, dass jetzt auch der Landkreis Helmstedt – natürlich auch bedingt dadurch, dass die Landesebene so und so alles tut, um die kommunale Selbstverwaltung zu zerstören, indem sie im freiwilligen Handlungsbereich voll auf die „regionalen Heilsbringerschaften“ setzt und damit die Kommunen fördertechnisch im Regen stehen lässt – seine „regionale Einbindung“ mit der Teilnahme an dieser schon obskure Züge zeigenden Regionalmanie propagiert.

Nicht, dass solche akademischen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen nicht auch ihren Sinn haben?! Ganz und gar nicht! Sie sind als analytische, quantifizierende Diagnostik unabdingbar, doch hat die gesamte Region im Bereich der Standortentwicklung nicht Wichtigeres zu tun, als solche artifiziellen Regionsprojekte auf den Weg zu bringen?! Anscheinend nicht, denn sonst würde ja nicht der sich selbst widersprechende Kreisrat es nun öffentlich überall propagieren, dass die Bildungsregion,  die Gesundheitsregion und das Fachkräftebündnis und die Bündnisse mit egal wem, Hauptsache man steht in der Zeitung, das Non plus ultra darstellen in Sachen Standortentwicklung.
Widersprechend habe ich gesagt. Ja, stimmt! Er widerspricht sich selbst in einem damit verbundenen Kontext und zwar beim Thema Fusion! Es ist noch gar nicht lange her, da hat derselbe Mensch keine Gelegenheit ausgelassen und gesagt, dass Fusionsverhandlungen (vor allem der mit der Stadt Wolfsburg!) eine Neuwahl eines vom Volk direkt gewählten Landrats oder einer Landrätin nicht zulässig erscheinen lassen.
Und jetzt ist er plötzlich, wie von Gottes gnädiger Hand, völlig anderer Meinung, zumindest was das Scheitern der Fusionsverhandlungen angeht. Er hat das Fähnlein in den Wind geschwenkt und tut nun so, als hätte er nicht gerade ein paar Monate zuvor noch als DER Verfechter einer Fusion mit der Stadt Wolfsburg dagestanden. Nun soll das alles Schnee von gestern sein und über die rechtlichen Folgen, dass dann unmittelbar eine Neuwahl stattzufinden hat, schweigt der Meister der obskuren Volksmanipulation lieber.

Klar, denn das würde ja auch bedeuten, dass er zurück ins Glied muss, denn es sieht zur Zeit so aus, als hätte das bestehende Kreistagsbündnis von SPD/Bündnis 90-Die Grünen weniger Chancen, einen eigenen Kandidaten oder eine Kandidatin beim Volk durchzusetzen. Insofern sind all die jetzigen Bemühungen natürlich durch die Zielsetzungen in der persönlichen Karriereplanung getrieben, was ja im Grunde auch nichts verwerfliches darstellt.
Nun darf man aber durchaus kritisch sein, wenn es um Projekte der Allianz für die Region GmbH geht, denn diese haben in den vergangenen Jahren wenig bis gar keine Auswirkungen für die kommunalen Gesellschafter gehabt, wenn man einmal absieht von wohl vorbereiteten Informationsveranstaltungen mit Häppchen und schönen bunten Präsentationen. Natürlich werden alle kommunalen Gesellschafter resp. deren Vertretungen meistens das Gegenteil behaupten und ihre wundervolle Zusammenarbeit mit der Allianz für die Region GmbH als besonders positiv hervorheben. Logisch, oder?!? Es geht ja schließlich und letztendlich um den großen Autobauer und da sagt man doch nie etwas kritisches. Da lässt man lieber die Karre richtig in den Dreck fahren, um hernach dann unschuldig dreinblickend zu verkünden, das haben wir doch niemals geahnt! Und vor allem bedrängt man eben die, die es wagen unabhängig und frei von industriellen Vorbelastungen, kritische Anmerkungen zu machen.
Diese unheilige Allianz für die Region ist eine vom Land protegierter Fördermittelabsauger zu Lasten der kommunalen Gesellschafter, nicht mehr, nicht weniger! Auf den Arbeitsmärkten im Umfeld hat die Allianz für die Region GmbH überhaupt keine Effekte. Insofern gilt meine ganz besondere Kritik sowohl dem Aufsichtsrat wie auch der Geschäftsführung, die in den vergangenen Jahren stets VW-affin blieb und nur solche Projekte zur Förderung anmeldete, die direkt oder indirekt dem Autobauer Nutzen versprachen. Und das Land Niedersachsen hofiert und unterstützt das noch bei gleichzeitiger Austrocknung der Kommunen, was den Finanzausgleich angeht. Ja, dieses Land Niedersachsen trocknet seine Kommunen willentlich aus, indem es die Konnexität einfach fallen lässt. 99% der Aufgaben der Kommunen bestehen darin, Landes- und Bundesgesetze auszuführen und alle die dort entstehenden Kosten müssen laut Konnexitätsgesetz von eben dem Land und dem Bund auch vollständig ausgeglichen werden. Das Land bricht also vorsätzlich eigene Gesetze zu Gunsten des eigenen Haushalts. Es greift willentlich und diktatorisch die Bundesgelder ab, um sie dann erheblich vermindert an die Kommunen für die bei der Ausführung der Gesetze entstandenen Kosten durchzureichen.
Und hier schließen sich die Teufelskreisläufe resp. verstärken sich gegenseitig. Wenn Bund und Land so vorgehen, dann tun sie nichts anderes als der Volkswagen-Konzern. Sie manipulieren Geldströme so, dass sie wie Schmarotzer der schaffenden und werkenden Bevölkerung das von ihr geschaffene Wertpotenzial zu immer größer werdenden Anteilen schlicht wegnehmen und es für ganz eigene Zielsetzungen, die völlig losgelöst sind von der werte schaffenden Bevölkerung, einsetzen. Das nennt man schlicht Betrug!
Ich will hier erst einmal enden, denn sonst werden meine mir gewogenen Denunzianten sicher noch staatsfeindliche Äußerungen hier interpretieren und mich wieder mit Disziplinarmaßnahmen und Aufgabenentzügen behelligen. Ich bin es zwar schon gewohnt seit fast fünf Jahren, doch ich will hier auch niemanden überzeugen. ich stelle lediglich meine eigene Sichtweise dar und stelle sie durch diesen kleinen Blog in einen gesellschaftlichen Kontext. Denkt einfach selbst nach und redet miteinander ohne die aufgesetzte, verlogene Fratze der Selbstsucht. Vielleicht entdeckt ihr auch, dass ich hier Muster beschreibe, die uns allen schaden.

Seid gesegnet!

Veröffentlicht in Joerg Pohl kommentiert | Kommentare deaktiviert für Das Muster Volkswagen – Konzern – Abgasskandal – Manipulation – Landkreis Helmstedt – Region – Bildung – Gesundheit – Fachkräftebündnis

Der Lappwaldsee bei Helmstedt – ein neues LEADER – Projekt ?! Oder neue Tourismuskonzepte für alte Tourismusorganisationen wie die TG Elm-Lappwald, ein alter Hut?

Im April 2018

Einmal abgesehen davon, dass ich Ende des Jahres 2015 noch relativ wütend und enttäuscht war ob der jahrzehntelangen Untätigkeiten meines beruflichen Umfelds, hat sich an der Sache als solches – Lappwaldsee – kaum etwas nennenswertes getan. Bis auf die Nachricht, dass die Stadt Helmstedt nun doch eine Art Bürgerforum initiiert hat, um die möglichen Nutzungspotenziale des zukünftigen Gewässers des Lappwaldsees einmal zu eruieren.

Wir schreiben inzwischen das Jahr 2018. Der Lappwaldsee ist wieder einmal Thema weil es ein von der EU gefördertes Projekt (LEADER) gibt, das, man höre und staune, u.a. eine neue Tourismusregion zum Ziele hat. Als gäbe es nicht schon genug davon, und vor allem mehr oder minder funktionierende, hat sich ein Subalterner und relativ Opportuner es nicht nehmen lassen, „sein Baby“ die LEADER-Förderung dahingehend zu instrumentalisieren, die institutionelle Landschaft noch mehr zu segmentieren. Warum also plötzlich eine neue Tourismusinitiative auftaucht, hat seine Ursache einmal darin, dass einer aus dem Unterbau qua politischer Genehmheit noch einmal ganz groß werden möchte und seine überaus sublimen politischen Kontakte dazu nutzte, sich auf diese Weise zu profilieren. Es hat ihm durchaus einen karrieretechnischen Nutzen gebracht, denn jetzt hat er sich sogar vom neuen Lorbeerheischenden kaufen lassen und kann sich nun als der Macher deklarieren. Es ist prinzipiell also immer und immer wieder eine wichtige Fragestellung, die Beweggründe von Handelnden genauer zu untersuchen. Immer frei nach dem Prinzip, wem nützt es, wenn öffentlich propagiertes Vorgehen dargelegt wird?!

Da wird also eine neue Tourismusinstitution vorbereitet, die man höre und staune, „über“ die Landesgrenzen hinweg tätig sein soll. Es gibt zwar die TG Elm-Lappwald, die die älteste noch bestehende, über die Landesgrenzen hinweg tätige Tourismusorganisation im weiteren Umfeld ist, doch es trifft sich eben zeitlich gerade gut, wenn ein Sub sich von einem Aufstrebenden „führen lassen“ darf und kann und vermeintlich denkt, das nütze ihm noch einmal etwas in Sachen Karriere. Ich persönlich halte das für sehr niedrig. Doch das ist meine ganz persönliche Meinung, der niemand zu folgen gezwungen wird.

Dieser eben genannte Aufstrebende möchte ja laut seiner einschlägigen Verlautbarungen „aufräumen“, „entmüllen“, „alles umreissen“ etc.. Zum Anderen hat man ja sonst nichts zu tun, als sich ´mal wieder zusammen zu setzen, natürlich mit einer sog. plebiszitären Beteiligung (das schreibt die EU in ihren Förderprojekten vor und nennt sich Bürgerbeteiligung), um einmal mehr ein sog.  Brainstorming zu machen. Warum auch Profiplaner im Vorhinein beschäftigen, wo sich doch qua Bürgerbeteiligung fast für lau schnell einige Profilierungsaffine finden lassen, die ach so bürgernah und teils auch karrierebewusst diese Form der Darstellung aufzugreifen wissen. Nicht dass ihr mich falsch versteht, Bürgerbeteiligungen sind völlig ok. Doch in diesem speziellen Fall, wo war die Bürgerbeteiligung als man sinnigerweise am südexponierten Nordufer des Lappwaldsees ein Steilufer einbaute? Genau dieses Steilufer ist an der völlig falschen Stelle und ich bin mir fast sicher, dass hier eine Bürgerbeteiligung dieser Unsinnigkeit schnell einen Riegel vorgeschoben hätte, doch die gab es eben einfach nicht zur Zeit der Planung dieses Unsinnssteilufers.

In Sachen Bürgerbeteiligung: da ist z. B. die Radfahrwegausweiser-Hau-Ruck-Verfahren -Fraktion (bezeichnenderweise gibt es trotz einer hohen Autoaffinität der VW-Leute in dieser Fraktion solche, die ähnliche wie beim Hau-Ruck-Verfahren des Abgasskandals , bei dem hunderttausende Kunden als auch das Bundes-Kraftfahrt-Amt an der Nase herumgeführt werden, hier in entsprechendner Weise für neue Radwegeausweisungen sorgen).
Radfahrer, ihr wisst, das sind die, die nach oben buckeln und nach unten treten. Hier in unserer Heimatregion gibt es einige davon. Ergebnisse?!
Es gibt seit einiger Zeit ganz viele bunte neue Schilder mit Tourenhinweisen. Es gibt auch ein erwerbbares Büchlein mit Tourenbeschreibungen, eine Internetseite und viele nette Fotos von Menschen, die teilweise jetzt schon vorbauen, um dereinst in der ansässigen Verwaltung noch den ganz großen Karrieresprung ohne Jurastudium hinzubekommen. Doch gibt es auch mehr Radfahrer?! Ich wohne in einem Dorf im Landkreis Helmstedt. Hier gab es „vorher“ zwei entsprechende Schilder an einem Strassennamenschild, jetzt sind es fünf!  Schön bunt und etwas verwirrend, denn nicht alle diese Hinweisschilder finden sich in einem Kartenwerk wieder. Dafür kann man ja eines von privat erwerben!
Alleine es fehlen die Radfahrer. Ausser dss sich im Sommer die Radrennfahrer durch unsere schöne Landschaft bewegen, habe ich keinerlei bedeutsame Zunahme von radfahrenden Gästen feststellen können. Aber es gibt jetzt eben mehr bunte Hinweisschilder. Das ist doch etwas, nicht wahr?!

Überhaupt, wenn man ehrlich ist, dann wird in Sachen Tourismusorganisation einmal mehr und ganz aktuell im ersten Halbjahr 2018 eigentlich nur herumgeschustert von Leuten, die von Tourismusmarketing und dazugehöriger -organisation herzlich wenig Ahnung haben. Das ist fast wie beim Neubau des Berliner Flughafens! Jede Menge PolitikerInnen gerieren sich darin, jetzt das „Ruder in die Hand zu nehmen“, es gar „herumzureissen“. Und?! Was passiert?! Chaos allenthalben! Und warum? Weil PolitikerInnen und ihnen folgende Subs und Claps eben seltenst fundierte Fachkenntnisse haben, um solche Projekte sinnvoll auf den Weg zu bringen, umzusetzen und dann am Markt zu etablieren. Da werden bunte Bilder mit bunten Kullern als Charts fabriziert und was ist darauf zu lesen?! Alles ein alter Hut. Klar, für manche ist es das erste mal, dass sie so etwas überhaupt einmal zu Gesicht bekommen. Und manche dieser Manchen fühlen sich dann ganz wichtig, weil sie doch wirklich denken, dass sie gerade das Rad neu erfinden! Statt die bestehende TG (Tourismusgemeinschaft Elm-Lappwald) zu stärken, indem ganz simpel Projektetats zur Verfügung gestellt werde, wird herumgelabert, bunte Bildchen fabriziert und man will allen ernstes eine „neue“ und länderübergreifende Tourismusorganisation gründen, obwohl vom Zuschnitt her bereits eine seit Jahrzehnten existiert. Damit sequentiert man die bestehenden Organisation, wie z. B. die TG Elm-Lappwald oder den Tourismusverband Wolfenbütteler Land, nicht mehr nicht weniger. Und hier muss ich jetzt einmal ganz persönlich werden, denn dieser Unsinn basiert auf dem Engagement eines ehemaligen Mitarbeiters von mir. Lieber Kollege, du hast anscheinend gar nichts gelernt in über 17 Jahren intensiver Zusammenarbeit. Schade, denn ich dachte, ich könnte Dich intellektuell doch so weit aufbauen, dass Du diesen komplexen Zusammenhang inhaltlich zu werten weisst. Statt dessen zerschiesst Du mit Deiner einfältigen und unausgewognenen und vor allem fachlich ungenügenden Phrasenaktion die bestehenden Organisationen, die so und so schon viel zu gering ausgestattet sind. Du hast nichts verstanden, leider! Du bist ein Beispiel dafür, dass Parteibücher Leute hervorbringen, die von Tuten und Blasen keinerlei Plan haben, aber dann qua unterwürfiger und immer andienender Ausrichtung plötzlich kleine Machtanteile inne haben. Werde glücklich damit und lebe ewig. Ich weiß, wem dieser Schwachsinn, der jetzt in Sachen Neuorganisation im Tourismus gerade in unserer Heimat abläuft, zu verdanken ist. Und das alleine ist wichtig, denn es ist Dein Buch!

Und so werden wir noch einige Anekdoten mehr geniessen können, denn einigen  Handelnden ist herzlichst egal, ob es bereits institutionalisierte Organisationen gibt, die sich mit den von Ihnen öffentlichkeitswirksam in Szene gesetzten Themen auch inhaltlich beschäftigen. Sie, diese speziellen Handelnden, also vor allem die, die über ein hohes Maß an Selbstbeweihräucherungspotenzialen verfügen, wollen ja nur sich selbst in Szene setzen. Es geht ihnen nicht darum, arbeitsfähige Strukturen und damit auch direkt Menschen in diesen Strukturen zu fördern, es geht ihnen nur darum, ihr Zerrbild in der Tagesgazette zu sehen. Dann geht ihnen einer ab! Und das ist wichtig für diese Menschen. Sonst nichts!

Dass der Lappwaldsee und dessen Etablierung als „See“, also als ein halbwegs intaktes Gewässer, ein hoch komplexes Thema ist, das zunächst einmal darauf fokussieren muss, überhaupt einen Lebensraum See zu schaffen, das ist anscheinend kaum jemand bewusst. Und wenn, dann wird auf Zeit gesetzt, weil man in seiner fachlichen Schlichtheit verkennt, dass es anerkannte „Beschleunigungsinstrumente“ gibt. Diese aber kosten Geld und es gibt in diesem Spiele vor allem den Noch-Eigentümer, der überhaupt Null Interesse daran hat, irgendwelche kostenerzeugenden Maßnahmen auch nur ins GEspräch zu bringen. Und es gibt ein Umfeld dieses Noch-Eigentümers, das fast so trübe ist wie das aktuelle GEwässer und nur stillhält oder so einzigartige Gedanken von sich gibt, wie, da sind viel zu viel Bäume am zukünftigen Ufer, oder das Nordufer muss abgeflacht werden.

Wohl bekomm´s …

 

 

 

 

 

25.9.2015

Als ich heute Morgen des Nachbarn Braunschweiger Zeitung gelesen habe, war ich zutiefst berührt von diesem Stell-Dich-ein lokaler und regionaler Prominenz an einer neu errichteten Grillhütte am Lappwaldsee. Hui, eine Grillhütte wurde eingeweiht! Na aber, dachte ich, das ist doch jetzt mal ein echtes Highlight!

Merkt ihr meinen sarkastischen Unterton?!

Warum habe ich den? Lest dazu in den vielen Beiträgen meinerseits einfach ein wenig und ihr werdet es nachvollziehen können, warum ich lächle und etwas sarkastisch werde. Nicht dass ich Grillhütten nicht auch toll fände – im Gegenteil. Es gehört zu meinen liebsten Beschäftigungen mit einem wohlfeilen Weibe in einer kuschligen Grillhütte dem Feuer zuzusehen und ihre Hüften an den meinen….aber das will ich hier nicht weiter vertiefen.

Nun, da trifft sich die amtierende Prominenz und lässt sich ablichten, um allen zu zeigen – schaut her, was wir doch für obergeile Typen sind! Wir bauen für euch alle ´ne schnieke Grillhütte an den Lappwaldsee. Poa eyy! Dass aber ein Großteil dieser Prominenz seit Jahrzehnten ein umfassendes und an der Schaffung von Arbeitsplätzen orientiertes Tagebau-Nachnutzungs-Konzept verhindert, darüber reden wir lieber nicht. Ihr nicht – ich aber!

Wisst ihr was, Leute!?! Eure ach so feinen Wege- und Grillhüttenaktionen, das ist der niedrigste Level überhaupt, denn es ist schlicht eine Selbstverständlichkeit und wenn ihr wahlkampforientiert, karrieregeil und ach so bekümmert mit eurem gähnend langweiligem „Für mein Volk tue ich (fast) alles, solange ich ordentlich Kohle dafür einheimse-Getue“ denkt, das reisst es noch raus, dann liegt ihr in dieser Region wahrscheinlich bereits satt neben dem Mainstream. Denkt ihr echt, dass die Menschen nichts schon längst gerafft haben, dass ihr zu den Verhinderern gehört, weil ihr schlicht keinen Mut hattet in den vergangenen Jahrzehnten und euch selbstgefällig und sublim andienend dem sterbenden Bergbauriesen hingegeben habt. Ihr seid diejenigen, die zugesehen haben, wie aus einem einst grossen Unternehmen ein inzwischen verkauftes Subunternehmen geworden ist! Vergesst das nicht! Ich zumindestens vergesse das nie! Denn es gehört für mich zu dem grossen Versagen im Helmstedter Revier und das sage ich seit 1993 und komme bei euch damit nicht durch! Im Gegenteil, ihr versucht mich mundtot zu machen, weil ich euch kritisiere, denn ihr hört zu, lächelt dreist und wohlgenährt und macht weiter wie bisher. Und dabei gehen dann tausende Arbeitsplätze verloren, was den meisten von euch Abgelichteten ja völlig gleichgültig ist, denn ihr habt ja alle ein befriedigendes Einkommen, nicht wahr?! Dann aber labert ihr Dünnes, wenn die Bevölkerung abnimmt, wenn die Unternehmen immer weniger werden und unsere Landschaft zur Müll- und Energiererzeugungslandschaft degeneriert! Tolle Wurst! Widersprecht mir doch?! Das könnt ihr nicht, denn genau so läuft es hier seit Jahrzehnten ab!

Nun zum Lappwaldsee. Ich kann es nicht oft genug sagen, dass es KEINE abgestimmte und vor allem an der Schaffung neuer Arbeitsplätze orientierte Rekultivierung im Helmstedter Revier gibt. Da motscht jeder vor sich hin und man findet sich damit ab, dass wertvollste Bergbauflächen zugeschüttet und dann der schnöden Landwirtschaft überlassen werden, weil man ja – ländlich strukturiert wie man denkt – so zumindest noch ein wenig Pachteinnahmen generieren kann.

Das ist fast so öde wie der Lappwaldsee selbst. Ihr verarscht euch und die Bevölkerung und beweihräuchert euch dann beim Bratwürschtel selbst, um euch gegenseitig auf die Schulter zu klopfen und feist grinsend zuzuprosten, und gemeinsam darin einzustimmen, was ihr doch für tolle Hechte seid. Weiter so! :-)

Jetzt mal kurz zu den Wahrheiten! Ihr seid diejenigen, die seit Jahrzehnten stumpf und landlich mentalisiert an Grillbuden und Radwege um einen toten See ein hohes Lied singt. Ihr habt es veranlasst, dass zwischen Helmstedt und Esbeck ein totes, ausgeräumtes und nur unter hohem Aufwand zu bewirtschaftendes Landwirtschaftsareal entstanden ist.

Was hätte stattdessen entstehen können?

Ich wiederhole es hier noch einmal!

Angefangen bei dem höchsten Binnenland-Leuchtturm Europas (300 m Leuchtturm = 300 m Schornstein) hätte um diesen Leuchtturm eine Freizeitintensivnutzungszone entstehen können. Was ist bitte denn so schwer daran, das Wissen und die Erfahrungen der Bergleute dahin umzuschulen, dass sie eine gestaltbare Offroad- und Freizeitlandschaft bauen und dann damit für Jahrzehnte Geld verdienen können!? Die Freizeitparks wie Center Parks, Dorado u.v.m. suchen genau solche gestaltbaren und schnell zu bebauenden Flächen und wenn nebendran noch eine Müllverbrennung steht, umso besser, dann kann der ganze Müll direkt dort angeliefert werde.

Was ist bitte schön so schwer, aus einer synergetischen Planung Areale zu schaffen, die z. B. als Ausgleichsflächenpool genutzt werden können. Der Bergbau hat die Fläche devastiert und der Bergbau ist auch verantwortlich, Rückstellungen zu bilden, um hernach die Fläche so gut es geht eben wieder herzurichten. Und warum kommen die Kommunen dem Unternehmen nicht entgegen und kaufen die gesamte Fläche als Ausgleichsfläche. Die Gestaltung wird dann durch die Ausgleichsflächenzahlungen und teilweise durch die Rückbildungen bezahlt und zwar an den NABU, BUND u.a. Naturschutzverbände, die sich dann so richtig austoben können und uns allen zeigen, wie man mit einer völlig devastierten Fläche unter Zuhilfenahme der Bergbauer umgehen kann und in nur wenigen Jahren Sukzessions- und Initiationsflächen entstehen, die einer Vielzahl von Leben Schutz und Heimat bilden wird und für die Menschen vor Ort dann ein einzigartiges Naherholungsgebiet. Was ist daran so schwer, vor allem, wenn man bedenkt, dass für Gewerbe- und Industriebau immer Ausgleichsflächen benötigt werden, sowohl hier vor Ort als auch in der gesamten Region.

Was ist denn daran so unmöglich, hier beim Lappwaldsee eine Nachzuchtstation für Wildtiere (Bären, Wisente u.v.m.) einzurichten und damit einen zoologischen Park einzurichten, der an Zucht- und  Auswilderungsprogrammen teilnimmt und so groß ist, dass gelenkte Besucherströme die dort zur Zucht eingesetzten Tiere nicht stören und zudem neues Geld in die Region bringen?! Die ZoodirektorInnen singen euch ein Lied von den Anti-Baby-Pillen für Wildtiere und den Schäden, die diese bei diesen Wesen hervorrufen und sie werden garantiert gerne mitgestalten an so einer Aufzucht- und Zuchtstation, denn wenn die Tiere sich vermehren dürfen und in Ruhe gelassen werden – und das vor allem in eigens für sie gestalteten Großanlagen –  danken sie es den BesucherInnen mit unvergesslichen Ansichten. Zudem können diese Tiere dann wieder ausgewildert werden und auch dafür eignen sich solche Großanlagen mit Betreuungsprofis und Besucherlenkungen ganz hervorragend, denn auch dort, wo sie später dann leben, braucht es Leute, die im Umgang mit diesen Tieren geschult werden, damit sie in ihrer Heimat ein gedeihliches Miteinander gestalten können, was dann auch dort zu neuen Einkommensquellen führt. Und je eher die Tiere an den Umgang mit Menschen in einer gewissen Distanz und einem erlernten Respektabstand gewöhnt werden, desto eher kann dieses Wildgame-Farming zu einer auch öknomisch interessanten Alternative in der ursprünglichen Heimat der Tiere (z. B. Bären, Wisente, Wölfe, Luchse u.v.m.) werden.

Was ist daran so schwer, die weltgrösste Freiluftveranstaltungsfläche einzurichten, mit den weltgrössten Beschallungs- und Lichtshowinstallationen und dem weltgrössten Leuchtfeuer am, zumindest in europäischen Vergleichen, höchsten Leuchtturm und damit dann eine Mega-Eventfläche mitten in Europa und Deutschland zu gestalten, um damit neues Geld in die Region zu bringen?! Energie ist da, Know-how ist mehr als genug vor Ort, Maschinen sind da, Fachleute und Unternehmen, die das können sind vorhanden – ja, warum zum Teufel soll das nicht gehen!? 300.000 Watt-Anlagen, überdachte Tribünen, Platz genug ist vorhanden, und die geilste Lichtshow aller Zeiten und einen Leuchtturm, der dann ins Land strahlt, damit auch alle schnell und gut von der nahen Autobahn zu uns finden. Was ist daran bitte so ungewöhnlich und undenkbar?!?

Es gibt diese Märkte und man kann sich auf ihnen auch präsentieren, vorausgesetzt man gibt nicht hunderttausende EURO für irgendwelche hippen Planungsbüros aus sondern investiert in eine abgestimmte Planung miteinander und die entsprechenden Werbemassnahmen, um die Pläne bei etwaigen Investoren vorstellen zu können. Und man gibt auch nicht hunderttausende EURO für eine Allianz für die Region GmbH aus, damit diese sich immer mehr aufplustert und Fördermittel abgreift, die aber niemals vor Ort irgendetwas bewegen oder gar initiieren, ausser netten Häppchenrunden und Selbstbeweihräucherungsritualen.
Doch dafür muss man sich gegen den Strom der indischen FATAL-ERROR-Gemeinschaft stellen, man muss lernen, gegen den Strom zu schwimmen wie es alle lebendigen Fische tun, und man muss sich sich nicht, wie hier vor Ort immer wieder vortrefflichst praktiziert, der mentalen Einöde hingeben, um dann wohlgenährt und feist-frech zu sagen, schaut her, ich bin der tollste Hecht im trüben Wässerlein und es ist doch alles in bester Ordnung.
Wozu werden Millionen an Steuergeldern für irgendwelche Regionsprojekte ausgegeben, die nur zu einem schnöden Selbstverherrlichungsritual gemacht werden. Bildungs-, Sport-, Gesundheits-, Automobil- usw. usw. usw.-Region. Dadurch entsteht kein einziger Arbeitsplatz neu und oder es beschäftigen sich nur jede Menge mit Fördermitteln bezahlte AkademikerInnen damit und es entstehen riesige Informationssammlungen, aus der dann erneut Fördermitteljäger neue geförderte Informationsprojekte ableiten. Und?!
Natürlich hat das alles seinen Sinn und Zweck und man kann es nicht von der Hand weisen, dass es ab und zu auch mal ein paar Arbeitsplätze hier und ein paar dort generiert hat. Doch ich sehe diese nur bei der Allianz für die Region GmbH selbst, wo zudem dann die VW-abhängigen Gesellschaften ihre Leute platzieren und für die Kommunen gibt es dann die übrig bleibenden Brosamen. Diese sollen aber immer schön und frohlockend und vor allem mit erheblichen Geldmitteln zum Reigen beitragen…Arbeitsplätze?….Nulllinie!

Nein, Leute!! Hier ist Konzentration auf die eigene Heimat angezeigt! Fokussierung und die Ausbildung der Fähigkeit, die Dinge mit anderen Augen sehen zu lernen und dabei dann zu entdecken, ein Bergbauunternehmen kann eines richtig gut: es kann Landschaft gestalten, umgestalten, erschliessen, wieder von der Erschliessung abhängen und woanders neu aufbauen – schlicht, es hat Land, Leute und Wissen, das sich in hervorragender Weise für neue landschaftsgestalterische Aktionen eignet. Und dann schaut man mal etwas über den eigenen Tellerrand, auch wenn das zugegebenermaßen schon eine hochintellektuelle Leistung darstellt, und wird erkennen, aha, da gibt es Freizeitunternehmen, Veranstaltungsunternehmen, Sportunternehmen, die genau das händeringend suchen. Und dann zeigt man denen den höchsten Leuchtturm Europas und läst sie des Nachts das Laserspiel an diesem Teil bewundern und sagt: Ja, wir wollen mit euch völlig neue Wege gehen! Schaut, wir sind bereit dazu, denn wer schon malt einen schnöden Schornstein wie einen Leuchtturm an und baut dann noch die fettesten Laserfackeln dran?! Na?! Das machen nur Leute, die etwas Neues bewegen wollen und die keine Angst haben, sondern mutig sind und kampferprobt, um sich der ganzen dann folgenden langweilig-eifersüchtigen Lästerei zu stellen und sich durchzusetzen!

Ich will euch den eigentlichen Hauptverhinderungsgrund für all das Genannte nennen, weshalb das alles also nicht stattfindet und stattfinden wird?! Es seid ihr selbst! Ihr habt keinen Mut und kein Wissen und vor allem keine kreative Phantasie, um solche Visionen umzusetzen, weil ihr euch lieber beim Bratwürschtel-Essen in der lokalen Presse als die MacherInnen ablichten lasst und euch danach dann wohlgenährt und feist noch einen schönen Tag wünscht! Na Mahlzeit, sag ich! Wohl bekomms!

Ach ja, seid dennoch gesegnet!

5.6.2014

Bei der Stadt Helmstedt befindet sich ein ehemaliger Tagebau. Der ehemalige Braunkohle-Tagebau Grube Helmstedt. Dieser Tagebau ist schon seit Jahren in der Rekultivierungsphase. In einem Namenswettbewerb hat man den Namen “ Lappwaldsee“ ausgesucht.
Rekultivierungsphase bedeutet, man hat die Grundwasserpumpen abgestellt, die Hänge wurden abgeflacht und man überlässt das Areal jetzt einer natürlichen Sukzession mit einigen zwischengeschalteten Anpflanzungen, um diese Sukzession etwas zu beschleunigen. Der Lappwald-See bei Helmstedt soll nach Aussagen der Stadt Helmstedt zu einem Naherholungsgebiet werden. Bis der Tagebau Schöningen ausgekohlt ist, werden die dort tätigen Grundwasserentnahmen dem Lappwaldsee zugeführt.
Man hat zwischenzeitlich einen Wanderweg um das Areal angelegt mit einer netten Grillhütte, um eine schöne Aussicht auf den sich langsam füllenden See haben zu können. Der See soll seine laut Planvorgaben maximale Füllhöhe zwischen 2030 und 2080 erreicht haben.
Doch so kurz, möchte man jetzt meinen!? Ein Naherholungsgebiet also in knapp 10 bis 70 Jahren?! Ja, da haben Sie richtig gelesen. Man ist eben nachhaltig zukunftsorientiert in diesen Gefilden. Man denkt im Bergbau und den dazugehörigen Bergbaukommunen eben in anderen Zeitdimensionen. Aber mal im ernst. Diese Vorgehensweise zeugt davon, dass man in dieser Region keine weiterreichenden Ideen umsetzen möchte, dass man sich seit Jahrzehnten von einer begeisterungslosen, nicht inspirierenden Politik und Verwaltung lenken und leiten lässt, die zusammen kaum nennenswerte Entwicklungsimpulse setzen. Dieses Verschieben der Problemlösungen auf die nächste Generation kennzeichnet u.a. die Entwicklungsschwäche des gesamten Landkreises. Bereits 1995 habe ich in Schöningen versucht, die Politik der Stadt davon zu überzeugen, dass man eine kreative Nachfolgenutzung der Tagebauflächen hinsichtlich einer Freizeit-, Wohn- und Naturnutzung des gesamten Reviers avisieren sollte. Natürlich wurde ich belächelt und nichts geschah. 1997 dann habe ich dasselbe Vorhaben als Projekt „Leuchtturm“ in der Landkreispolitik und -verwaltung zu etablieren versucht. Hier wurde es durch den damals amtierenden Landrat als Thema für unerwünscht erklärt, da sich der damalige BKB-Vorstand bei ihm beschwert hatte, dass durch solche euphemistischen Vorhaben die normalen Planungsabläufe nur gestört werden würden. Und wieder geschah nichts.
Somit gehe ich 2015 in ein 20-jähriges Jubiläum des Scheiterns. Doch ich habe Hoffnung, denn im Themenbereich Radwanderwege und Wanderwege geschah erst unlängst ein gewaltiger Auf- und Durchbruch. Wo ich selbst noch gegen den BUND, NABU, die Forstverwaltungen, Feldmarksinteressentschaften u.v.a. richtiggehend kämpfen musste, um überhaupt ein Radwanderkonzept auf den Weg zu bringen,  wo Fachleute in der Landkreisverwaltung sich über Jahre mit den eben genannten streiten mussten, um bereits 1999 im Rahmen des Radwanderwegekonzeptes ausgearbeitete und entwickelte Themenradtouren auf den Weg zu bringen (Romanikrad, Femo-oder Geopark-Radtour, Grenzenlos-Tour, 4-Wälder-Tour (die letzten beiden konnten u.a. durch Widerstände in den angrenzenden kommunalen Gebietskörperschaften nicht umgesetzt werden), da konnte sich ein Team im Bereich der Agenda 21 schnell und konzentriert an die Umsetzung vieler verschiedener Wege machen. Das geschah in den Jahren 2012 bis 2014. Das lässt mich doch etwas hoffnungsvoller in die Zukunft blicken, denn es zeigt, dass sich jahrzehntelange Widerstände innerhalb kürzester Zeiträume in Nichts auflösen können und man endlich und schnell Planungen zur touristischen Nutzung unseres schönen Elm-Lappwalds in die Realität umsetzen kann. Dennoch ist es schon bedenklich, denn das Ganze hätte schon längst  in den Jahren 1998 – 2001 umgesetzt werden können, wären da nicht die vielen Reichsbedenkenträger gewesen. Das scheint in diesem Themenbereich endgültig der Vergangenheit anzugehören und wie man sieht, es ist richtig toll, was die Menschen um Frau Vorbrod, die Herren Kempernolte, Scheithauer u.v.a. hier bewerkstelligen! Kompliment! Wenn man dann noch über die Verstetigung der Pflege und des Erhalts der Radwanderwege eine Einigung erzielt, dann werden wir auch in 5 Jahren, in 10, 15 und 20 Jahren noch ein tolles Radwandernetz haben, das in dieser Dichte und Vielfalt seinesgleichen erst einmal finden muss.
Zur Zeit sieht ein Masterplan für den Lappwaldsee folgendes vor: „Es ist geplant, den Lappwaldsee nach und nach zu einem überregional bedeutsamen Tourismus- und Erholungsgebiet für wasserorientierte Freizeitnutzung auszubauen. Am Lappwaldsee werden Strandbereiche für den Badebetrieb entstehen. Darüber hinaus sind Anlegeplätze für Segel- und Motorboote geplant. Surfen, Wasserski und Regattasport sowie Drachen- und Gleitschirmfliegen werden zu den weiteren freizeitlichen Aktivitäten am See zählen. „Schwimmende Häuser“, touristische Anlagen am Wasser, Seepromenaden und möglicherweise auch ein Wasserlandeplatz für Flugzeuge werden am See auf die Besucher warten. Freizeitwohnen wird auf Campingplätzen sowie in Ferienhaus- und Wochenendhäusern nahe am See gelegen sind geplant (Homepage der Stadt Helmstedt vom 4.6.2012).“
Das klingt schön, nicht wahr!?
Schauen wir uns gemeinsam einmal aktuelle Bilder vom See-Areal an. Oder gehen Sie doch einfach einmal selbst zu den Aussichtspunkten und schauen sich das Ganze mit eigenen Augen an.
Was sehen Sie genau? Sie sehen eine große Wasserfläche, einige Büsche und Gehölze. Am Horizont, je nachdem von wo sie schauen, das Kraftwerk Buschhaus, die Müllverbrennungsanlage Buschhaus, diverse Windkraftanlagen, kleinere Waldflächen. So schön, so gut!
Sehen Sie auch Uferböschungen mit dem ganz normalen Bewuchs einer natürlichen Uferrandsukzession? Also Schilfgürtel, Binsengewächse, Erlen, Weiden? Sehen Sie Wasservögel? Hören Sie Gezwitscher von Vögeln?
Gut, dazu man man jetzt denken, was man will. Und Sie haben jetzt doch auch mal vor Ort nachgesehen oder sich aktuelle Bilder angesehen!?
Worum es mir geht, ist, dass anscheinend kaum eine öffentliche Stelle über den jetzigen ökologischen Zustand und die zukünftigen biogenen Ereignisse in und an diesem Lappwald-See nachdenkt und entsprechende Vorkehrungen trifft. Auf deinem Stück Papier oder einen Homepage hören sich die Pläne alle so nett an, doch wird die Natur dabei mitspielen? Wird es denn so sein können, dass man in diesem Gewässer baden können wird? Wird man sich in naher oder auch ferner Zukunft an einem Strand in der Nähe oder gar auf dem Gewässer aufhalten können?
Ich denke Nein!
Warum denke ich das?! Das Gewässer hat einen extrem lebensfeindlichen ph-Wert und wird diesen über Jahrzehnte noch beibehalten. Aus diesem Grund finden Sie so gut wie keine natürlichen pflanzlichen Uferrandsukzessionsgemeinschaften. Aus diesem Grund kehren auch kaum Wasservögel ein. Und sie können ganz sicher sein, dass Zugvögel solche Wasserflächen, so sie denn in einem halbwegs akzeptablen ökologischen Zustand sind, sofort annehmen und besiedeln. Erst recht machen das ansässige, vor Ort verbleibende Vogelarten.
Warum ist es denn so ruhig am See? Eben weil die Lebensgrundlagen für eine Vielzahl von wassergebundenen Tier- und Pflanzenarten sich nicht etablieren, genauer, weil die Wasserqualität lebensfeindlich ist ob ihrer aktuellen ph-Werte.
Wie kommt es denn zu solchen „schlechten“ ph-Werten? Es liegt am unter der Seefläche und an den Böschungen befindlichen Substrat. Ich nenne es mit Absicht Substrat, denn von Boden kann man hier kaum sprechen. Es handelt sich um bergbauliche Schüttflächen, also Asche und Abraum. Selbstverständlich hat man im Rahmen der Vorbereitung dieses Areals den Abraum und die Ascheschichten versucht so zu schichten, dass Asche in den tieferliegenden Schichten „abgesetzt“ wird und zuoberst dann die Abraummassen abgesetzt werden. Diese Mischung von Schüttgütern ist der eigentliche Grund des ökologischen Dilemmas. Die Bodenbildung findet kaum wahrnehmbar statt. Kratzen Sie doch einfach einmal auf den Hangflächen mit den Füssen?! Was sehen Sie dann? Boden kann man das niemals nennen und deshalb stehen auch nur ausgesprochene Pflanzenspezialisten auf diesen Hangflächen. Kräutergemeinschaften, Wiesen und ähnliches etablieren sich nicht auf solche Substraten, da ihnen das Bodenleben fehlt und es auch keiner Maßnahmen gibt, ein Bodenleben in Gang zu bringen.
Das zweite ökologische – hydrologische – Dilemma ergibt sich aus der Tatsache, dass der See weder einen Zu- noch einen Abfluss hat. Dadurch ergibt sich eine laminare Schichtung des Wasserkörpers. Das wiederum hat zur Folge, dass kein Wasseraustausch stattfindet, weil es keinerlei dynamische Komponente im Wasserkörper gibt. Selbst in den strengen Wintern der vergangenen Jahre fror das Seewasser nicht, noch nicht einmal an den Rändern. Warum eigentlich nicht? Zunächst hat der See als Wasserkörper eine sehr große Ausdehnung sowohl in horizontaler wie auch in vertikaler Richtung. Das verhindert zu einem gewissen Grad das Zufrieren. Doch ein laminare geschichteter Wasserkörper würde zumindest an den Rändern spürbar zufrieren. Warum geschieht das nicht. Und wieder sind wir bei der Wasserqualität. Die biochemische Zusammensetzung ist sehr kritisch. Bedingt durch die laminare Schichtung und das anstehende Substrat laufen einfachste biochemische Reaktionen ab, die zu einer graduellen Erwärmung des Wasserkörpers führen. Durch den nicht vorhandenen Austausch des Wasserkörpers laufen Methan bildende und Schwefelwasserstoff produzierende Ereignisse in der Tiefe des Wasserkörpers ab, die zur graduellen Erwärmung führen. Der wenige vorhanden Sauerstoff wird dadurch aufgebraucht und wir finden in der Tiefe eine extrem lebensfeindliche Situation an, die zudem noch Wärme produziert.
In Helmstedt oder bei Helmstedt wird also ein Gewässer entstehen, dass bedingt durch die bestehende Pflegesituation noch Jahrzehnte benötigen wird, um das Gewässer und die Randflächen in einen akzeptablen und besuchenswerten und vor allem nutzbaren See zu verwandeln. Im Gegenteil, es kann jetzt bereits prognostiziert werden, dass wenn dieses Ausbleiben pflegerischer Maßnahmen fortgesetzt wird, hier eine übelriechende Kloake entstehen wird, die zwar aus der Ferne nett anzusehen ist aber auf keinen Fall eine Annäherung auf weniger als zehn Meter Abstand von der Wasserfläche erlauben wird.
Was kann man dagegen unternehmen?
Bei der gegebenen Ausdehnung, den vorhandenen hydrologischen und pedologischen Verhältnissen fällt es gewiss schwer, eine adäquate Vorgehensweise zur Verbesserung der Wasserqualität zu eruieren.
Doch es lässt sich alles verbessern, vor allem in so einem Fall, wo die Ist-Situation als ungenügend bewertet werden kann.
Einer der wichtigsten Maßnahmen ist m. E. die Einleitung von Sauerstoff in das Gewässer und zwar möglichst am Grund des Sees sowie im oberflächennahen Bereich. Da das Gewässer am Nordufer wie auch am Ostufer mehr oder minder bewuchsfrei ist,  ließe sich ggf. sogar eine Photovoltaikanlage etablieren, die an sonnigen Tagen die Energie für Pumpen generieren könnte. Ansonsten ist natürlich das Kraftwerk Buschhaus nicht weit entfernt und dort hat man in ausreichender Menge Energie zur Verfügung, um ganzjährig eine entsprechende Stromversorgung zu gewährleisten und das in einer mehr als ausreichenden Menge und Stärke.
Da man den See sowie seine Rand- und Uferflächen sobald wie möglich touristisch nutzen möchte, was ja auch nahe liegt, könnte der Sauerstoffeintrag im oberflächennahen Bereich über große Wasserfontänen (Wasserspiele) bewerkstelligt werden. Große Wasserspiele sind eine sehr schöne und in dieser Region um Helmstedt sicher auch eine einzigartige Attraktion, die, wenn man sie zudem mit Farbspielen versieht. Optimierend könnte Musik dazu eingespielt werden, was zu bestimmten Veranstaltungen dann den visuellen Genuss noch um einen akkustischen erweitert.
Auf diese Weise hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Helmstedter Wasserspiele wären dann, neben einer im weiteren Umfeld einzigartigen touristischen Attraktion, gleichzeitig ein Baustein für  die ökologische Reanimierung einer durch Tagebau devastierten Landschaft. Denn sie schaffen die Grundlage für besuch- und damit bezahlbare Attraktionen (Wasserspiele mit Musik und Farben) und sie beschleunigen die Verbesserung der Wasserqualität in einem deutlich kürzeren Zeitraum als bei der bestehenden Situation. Wenn die Wasserspiele über eine Programmierung laufen (Fontänenhöhen, Frequenz der verschiedenen Düsen) dann haben die BürgerInnen des Elm-Lappwald zugleich eine hervorragende Naherholungsdestination, die durch ihre Einzigartigkeit im näheren Umfeld auch zu einer Identifikation der Bevölkerung beitragen dürfte.
Mit der Zuführung von Sauerstoff in der Tiefe des Sees würde man zudem die laminare Wasserschichtung aufheben und der Methan- und Schwefelwasserstoffbildung vorbeugen und sie nach und nach auf ein erträgliches Minimum zu verringern, so dass hyrologisch-ökologisch eine schnellere Belebung sowohl des Wassers als auch der Uferbereiche erreicht werden kann.
Und wenn das erst einmal zu wirken beginnt, werden sich auch deutlich schneller als jetzt ökologische Sukzessionsabläufe einstellen, also Uferbegrünungen. Mit dem zunehmenden Wasser- und Uferleben werden auch mehr und mehr Samen auf den Böschungen verteilt werden, denn die Vögel bringen dankenswerter Weise stets neues Leben in Form von ausgeschiedenen oder im Federkleid transportierten Samen auf die Flächen. Mit einer zunehmenden Begrünung wird sich eine deutlich höhere Artenzahl fast wie von selbst etablieren, wie z. B. Insekten, kleine Säugetiere und nicht zuletzt weiter Vogelarten.
Vielleicht nutzt die Stadt Helmstedt diese Idee im Rahmen der neuen LEADER – Initiative der EU und des Landes Niedersachsen. Ich  denke, es wäre ein nachhaltiges und zielführendes Projekt.
Seid gesegnet!

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Stabilisierungshilfe, Zukunftsvertrag und keine Fusion, Neuwahl des Landrats oder der Landrätin im Landkreis Helmstedt

22.9.2015

Seit gut zwei Monaten geistern im Landkreis Helmstedt in Sachen Fusion und Entschuldung diverse Meldungen herum, die einen kritischen Bürger ja durchaus nachdenklich werden lassen können.
Hieß es nicht bis kurz zuvor immer, der Landkreis Helmstedt könne keinen neuen Landrat bekommen, eben weil man doch noch in Fusionsverhandlungen sei!? Mir liegt sehr viel an dieser demokratisch wichtigen Thematik, denn schließlich gibt es Gesetze dazu und die besagen, dass, solange man in Fusionsverhandlungen als Kommune ist, eine eigentlich anstehende Neuwahl eines Landrats, einer Landrätin für gewisse Zeiträume verschoben werden darf.
Nun lässt am 28.7.2015 der amtierende Ersatz für einen nicht durchs Volk zu wählenden 1. Kreisrat offiziell verlauten, dass er schon seit dem Frühjahr 2015 wisse, dass es so und so keine Fusionen gäbe und er sich dann, wie auch sonst, vehement in den entsprechenden Institutionen dafür eingesetzt habe, dass der Landkreis Helmstedt und seine kreisangehörigen Städte und Gemeinden dann in den Genuss von 400 Millionen EURO (400 MILLIONEN !!) Stabilisierungshilfe kommen können. Ist es nicht ein ganz toller Hecht!?! Doch, ist er! Erst nörgelt er Jahrzehnte am Landkreis Helmstedt herum und findet auch nicht ein einziges positives Wort, dann lässt er sich qua Partei anheuern und verlässt seine Samtgemeinde, wo eben dieselbe Partei es aufs Vortrefflichste verstand, ihn ins Amt zu hieven und nun tut er nur noch Gutes für den zuvor vermaledeiten Landkreis Helmstedt! Vom Saulus zum Paulus – dass ich das noch erleben darf! Oder ist es einfach nur Söldnermentalität?! Egal, wisst ihr eigentlich, dass er seine Parteibeiträge seit langer Zeit nicht bezahlt?! Vielleicht hat er es übersehen?! Kann passieren bei ihm….als, dass man ihn übersieht, meine ich jetzt. Auch egal! Hauptsache die Karriere stimmt und man kann nun so richtig einen ´raushauen!
Zurück zum Thema…..Selbstverständlich wird dann trotzdem die Neuwahl ausgesetzt?!? Warum eigentlich? Wenn doch schon seit Frühjahr 2015 dem 1. Kreisrat klar ist, es gibt keine Fusion. Und wie immer bei allerfeinster Agitation und Manipulation der Massen liegen etwaige KritikerInnen immer falsch und haben nicht die notwendigen Informationen oder verwenden diese nur teilweise und gar falsch. Selbstverständlich! Es ist doch alles geregelt und solche Nasen wie ich es bin, haben doch so und so keine Ahnung! Stimmt :-) Doch ich suche ja auch nur die Zusammenhänge und beschreibe meine Konfusion. Hat er also im Frühjahr 2015 schon gewusst, dass es zu keiner Fusion seitens des Landkreises Helmstedt kommen wird, Ja oder Nein! Er sagt klar und deutlich, er habe es bereits im Frühjahr 2015 gewusst. Hmm, also….und weshalb wird seitdem eine Neuwahl verhindert.? Richtig! Sie haben es verstanden, die Neuwahl wird absichtlich dem Wahlvolk vorenthalten und zwar immer wieder mit der Argumentation, dass man ja noch in Fusionsverhandlungen sei. Also, da stimmt entweder meine Interpretation nicht oder ich verstehe die Argumentation der besagten Person nicht oder wir beide verstehen die Welt nicht mehr. Nun, da dieser Mensch 1. Kreisrat ist, hat er so und so immer recht….denkt er.
Und zudem – welche Rolle spielt denn noch eine demokratisch gewählte oberste Repräsentanz eines Landkreises, wo die Wahlbeteiligung auf unter 40% abrutscht und es anscheinend kein Halten mehr gibt. Danke liebe Parteien in unserem ach so demokratischen Land. Ihr habt es fein hinbekommen, dass sich die Bevölkerung immer weiter abwendet von der Demokratie und ihren Gepflogenheiten. DAS, meine werten Parteifreunde, Genossinnen und Genossen, DAS ist alleine eure Verantwortung gewesen und ihr habt mehr als verloren und durch eure Verhaltensweisen ganz klar belegbar zu einer Politikverdrossenheit auf der wichtigsten Ebene unseres Staates, der kommunalen Ebene, beigetragen. Denn in den Kommunen Deutschlands leben, wohnen und arbeiten die Menschen und damit das Wahlvolk. Dort wird all der Reichtum unseres Landes generiert und dort sollte auch die Demokratie in unserem Lande ihren stärksten Rückhalt finden. Ihr habt es hinbekommen, dass eine Kommunalwahl inzwischen mit unter 40% Wahlbeteiligung Menschen in Ämter hievt, die im Grunde genommen eben wegen der geringen Wahlbeteiligung gar kein wirkliches Mandat mehr auszuweisen haben. Aber wir haben ja zum Glück noch die durch eben diese Politik der verbrannten Demokratieerde gemachten Gesetze, die besagen, dass selbst wenn die Wahlbeteiligung bei unter 40%, unter 30%, unter 20 %, unter 10%, unter 1% liegen sollte, die Wahl als legitim anerkannt wird. DAS, meine lieben Demokratieverächter ist Blasphemie und es ist genau eure Verantwortung, dass ihr nichts, aber auch gar nichts dagegen unternehmt, sondern euch bräsig und wohlgenährt einfach mit dieser fiesen Unmöglichkeit abfindet. Und ihr schaut seit Ende des vergangene Jahrtausends zu, wie sich Bund und Länder am in den Kommunen entstehenden Wohlstand wie Parasiten laben und es sich wohl ergehen lassen. Die Menschen habt ihr schlicht verarscht und das genau ist euch als Parteien dieser Demokratie zuzuschreiben. Ihr habt zugelassen, dass die Menschen, die aus dem Arbeitsprozess und damit Lohn und Einkommen fallen, in der Armut enden bzw. ihre in ihrer Erwerbszeit angeschafften Reichtümer wieder verkaufen müssen, um überleben zu können und das obwohl sie zum überwiegenden Teil Jahrzehnte in das Sozialsystem Beiträge einbezahlt haben. Ihr habt das abgenickt! Und genau das ist der Punkt, der die Menschen sich von dieser Art der Politik abwenden lässt. Ihr gebt inzwischen mehr Geld aus für Menschen, die nie in unser Sozialsystem eingezahlt haben als für die, die Jahrzehnte lang ihre Beiträge brav und ordentlich einbezahlt haben! Was denkt ihr, wie das weitergehen wird?! Denkt ihr, man kann das Volk dermaßen verarschen?! Na, dann träumt mal schön weiter und ich wünsche euch, dass ihr es niemals erleben müsst, dass euch Menschen auf der Straße anspucken und in den Allerwertesten treten, weil ihr genau zu den Verantwortlichen gehört, die unser Land in der dargestellten Weise ruinieren! Ihr lasst zu, dass unser Land inzwischen wohlgemerkt aus den Steuermitteln, die das Volk generiert hat, ein Flüchtling mit mehr Geld und Zugeständnissen versorgt wird, als die deutsche Bevölkerung, die diese Steuermittel überhaupt erst geschaffen hat! Ihr schaut zu, wenn die eigenen Straßen, Schulen, Schwimmbäder und vieles andere, baufällig werden, für die Flüchtlinge aber baut ihr neue Häuser, nutzt die Turnhallen, versorgt sie mit Essen und Trinken und bei eurem eigenen Volk schaut ihr Weg!? Ihr lasst es zu, dass unsere Sicherheitskräfte nicht mehr ein noch aus wissen, um die Folgen dieses Politikversagens irgendwie in den Griff zu bekommen! Ihr verbrennt Menschen und ihre Kraft als sei es ganz normal, dass unsere Sicherheits- und Rettungskräfte keine Erholungszeiten mehr haben, weil IHR VERSAGT habt! Ihr schaut still zu, wie unser Land durch genau EUER Schweigen und bräsig-sattes Es-ist-doch-alles-Bestens und euren widerlichen vorauseilenden „doitschen“ Kadavergehorsam im Parteienapparat langsam aber sicher in eine Oligarchie der Industrie- und Neureichenfamilien abdriftet. Ihr schaut zu, wie diese das Volk verarschen und dem Volk Kosten aufbürden, die in vielen Fällen eben genau die Industrieverantwortlichen und vor allem deren Eigentümerfamilien zu tragen hätten! Das wird sich bitter böse rächen und dann sagt nie, wir wussten das Alles doch nicht! Doch, ihr wisst es ganz genau! Es steht jeden Tag in allen Medien und man muss nur lesen können!
Da liegt meiner Meinung nach der eigentliche Knackpunkt im Versagen der Politik im Jahre 2015.
Nun ja….
wenn ihr mehr wissen wollt über die Stabilisierungshilfe aus dem Zukunftsvertrag und seinem Fonds im Landkreis Helmstedt, dann schaut doch einfach auch mal hier. Dort habe ich noch etwas weiter ausgeholt.
Und wenn ihr dort nicht schaut, dann ist es auch völlig in Ordnung.
Seid gesegnet!

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Die größte sozialpolitische Herausforderung Deutschlands im Jahr 2015

2.9.2015

Seit den großen Flüchtlingswellen im Jugoslawienkrieg Ende der 80-er des vergangenen Jahrhunderts und zuvor zum Ende des zweiten Weltkriegs stand Deutschland noch nicht vor so einer gigantischen Herausforderung wie in diesen Tagen.
Hunderttausende Flüchtlinge haben ihre Chance erkannt und geben ganze Vermögen aus, verlieren ihr Zuhause, ihre Freunde, begeben sich in Gefahren, um in mein Land zu kommen. Das ist eigentlich schon außergewöhnlich genug, denn so eine Völkerwanderung habe ich in über 50 Jahren in meinem Land noch nicht erlebt. Und ich habe auch noch nie eine so große und wertvolle Solidarisierung weiter Teile meiner Gesellschaft erlebt, wie ich sie jetzt erlebe. Die Politik versagt meiner Meinung auf ganzer Breite, das Volk spaltet sich in die, die den Flüchtlingen helfen und die, die kritisch bis hin zu ablehnend eingestellt sind. Es ist eine sehr spannende Zeit.
Und ich bin der Überzeugung, dass wir in unserem Land eine Lösung dieses Problems finden werden. Das Problem ist die Lösung. Wenn wir also ein großes Plus an ausländischem Zuwachs bekommen, dann schauen wir doch als erstes nach denen, die wir gut in unsere Berufswelt integrieren können, ohne dass es gleich zu immensen Konkurrenzerscheinungen kommt. So haben wir z. B. ein eklatantes Manko an Ingenieuren, technischen Berufen, AltenpflegerInnen und LandärztInnen. Nun, es wird sicher einige hundert, wenn nicht sogar einige tausend ausländische Menschen geben, die dafür sehr gut geeignet sind und die nach erfolgreich bestandenen Sprachtests und deutlich unkomplizierteren als den jetzigen Berufsanerkennungsszenarien in diesen Berufsfeldern Fuß fassen könnten. Allerdings bedarf es auch hier der Entflechtung der Arbeitsmarktregelungen und Sozialgesetzgebungen, so dass z. B. die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und Kernfähigkeiten erheblich vereinfacht werden müssen. Es kann nicht sein, dass ausgebildete Ingenieure oder Ärzte ihre Berufsabschlüsse und zum Teil jahrzehntelange Praxiserfahrungen nicht anwenden dürfen, weil man ihnen hier eine formale Anerkennung versagt. Man kann ja Berufsbewährungspraktika dazwischen schieben, während dessen sich diese Menschen dann beweisen können im beruflichen Alltag. Doch nur wegzusehen und alles zu verkomplizieren, hilft weder diesen Menschen noch unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Und genau hier versagt die Politik auf allen Ebenen. Ja, sie versagt, denn das Problem ist längstens bekannt. Statt dessen werden mit Millionensummen an Steuermitteln irgendwelche Lulli-Heiti-Teiti-Willkommenskulturarbeitskreise, -kaffeekränzchen und ach-so-bedeutsamen-Handlungsempfhelungsszenarien bezuschusst. Dort besteht eine wahrlich feststellbare Realitätsverzerrung vor und die können wir vor allem im eigenen Land erfolgreich beheben.
Ich persönlich sage mir, dass wenn Deutschland für Milliardensummen Waffen kauft und auch verkauft, für Milliardensummen die deutsche Industrie sponsert und den eigenen Arbeitsmarkt subventioniert, dann kann dieses Geld auch gut und gerne teilweise für Flüchtlinge ausgegeben werden, die in unser Land kommen, um Schutz und vielleicht sogar ein neues Zuhause zu finden. Und wenn dann noch ein paar Zehntausend Menschen aus europäischen Ländern kommen und unser Sozialsystem ausnutzen, da sie hier mehr bekommen als sie zuhause in einem Monat verdienen, nun dann müssen wir die Gesetze und Regelungen ändern, so dass diese Menschen spüren, dass wenn sie unser Sozialsystem belasten, sie eben wieder in ihr Heimatland zurückmüssen. So ergeht es auch uns Deutschen, wenn wir auswandern wollen. Viele Länder haben da eindeutig bessere Regelungen getroffen als Deutschland. Dennoch, es liegen auch in Deutschland ähnliche Regeln vor, doch diese umzusetzen und auszuführen, dafür bedarf es des Personals. Zudem müssen in einem föderalen System wie dem Unsrigen auch die verschiedenen Staatseben zusammenarbeiten und es darf dann auch nicht sein, dass politische Ebenen dazwischen fuhrwerken, weil es ihrer Meinung nach kein gutes Bild auf sie selbst wirft, wenn deutsche Gesetze angewandt und umgesetzt werden. Das allerdings geschieht leider ständig.
Ich denke, dass diese Gesetzesänderungen nicht mehr lange auf sich warten lassen, denn der Handlungsdruck ist enorm gewachsen. Deutschland muss sich zu einem Einwanderungsland entwickeln und das auch ganz konsequent nach außen tragen. Wer an unsere Grenzen kommt und keine Papiere hat und somit seine Identität nicht feststellbar ist und nicht selbst nach Kräften dazu beiträgt, seine Identität offenzulegen, der steht auf der Abschiebeliste und bekommt allerhöchstens kurzzeitig befristet Sozialleistungen. Einer der wichtigsten Regelungen, finde ich! Und es trifft die Asylproblematik mitten ins Herz, denn die Identitätsfeststellung ist einer der Haupthinderungsgründe für die Verlangsamung der Bearbeitung eines Vollzugs. Glauben Sie mal nicht, dass ausländische Botschaften sich überschlagen, um bei der Identitätsfindung schnell und zuverlässig Unterstützung zu gewähren. Nach Aussagen der MitarbeiterInnen in den Ausländerbehörden ist das genaue Gegenteil der Fall.
Und anscheinend gibt es bei weiteren staatlichen wie auch halbstaatlichen Institutionen, die mit Flüchtlingen zu tun haben, auch eine Mentalität der Preisgebung von Tricks und Finten in diesem Rechtsbereich. So wird sogar von staatlichen Flüchtlingsbeauftragten ganz offiziell empfohlen, keine Identifikationspapiere auszuhändigen, damit eben eine Abschiebung sich verzögert. Das kann es ja nun auch nicht sein, auch wenn man sicher zwei Herzen in der Brust schlagen hört. Doch es gibt nun einmal auch viele „Flüchtlinge“, die gar nicht auf der Flucht sind sondern auf der Suche nach ihrem Glück! Und dafür ist das Asylrecht überhaupt nicht geeignet! Dann bedarf es umso mehr eines klaren Einwanderungsgesetzes, damit eben jene, die ihr Glück suchen, es ganz offiziell auch probieren und zumindest ohne weitere Komplikationen ein Visum erhalten können.
Zudem müssen wir im Zuge eines Einwanderungsgesetzes und des bestehenden Asylgesetzes natürlich auch dafür Sorge tragen, dass nicht immer neue Duldungsmöglichkeiten eingezogen werden. Für Menschen, die sich nachweislich einbringen und hier dann an Bildungsmaßnahmen (Sprache vor allem) darf es dann ruhig auch selbstverständlich werden, sich damit ein Bleibe- und Aufenthaltsrecht zu erarbeiten. Wer unsere Sprache partout nicht lernen möchte, hat in Deutschland auch nichts verloren und muss dann auch wieder das Land, und sei mit Druckmitteln unterlegt, verlassen. So ist das in allen anderen Einwanderungsländern dieser Welt auch oder zumindest ähnlich. Wer sich nicht integriert und nachweislich lediglich im Sozialsystem verbleibt, der muss damit rechnen, dass es Gegenmaßnahmen geben wird, um das zu verhindern oder eben auch ganz einzustellen. Ob diese dann erfolgreich sin, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Doch wo klare Regelungen sind und vor allem klare und konsequente Ausführungsmöglichkeiten an die Hand gegeben werden, da wird es für alle Beteiligten transparenter, nachvollziehbarer und damit vor allem auch verstehbar.
Insgesamt also sehe ich in der momentanen Situation eine sehr große Chance für uns, für Deutschland, unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft. Wir müssen uns nur konsequenter aufstellen und ernsthaft versuchen, die zu uns kommenden Menschen besser zu klassifizieren und es ihnen vor allem zu ermöglichen, in unseren deutschen Botschaften ganz gleich wo auf der Welt ein Visum zu erhalten und nicht so einen Abschottungszinnober zu veranstalten, wie es jetzt der Fall ist. Auf der einen Seite labern die Politik und auch die Wirtschaft ständig davon, dass nicht alle Lehrstellen besetzt werden können, dass qualifiziertes Fachpersonal an allen Ecken und Kanten fehlt und wenn dann tausende hochqualifizierter Flüchtlinge in unser Land kommen, wird einer auf auf Amnesie gemacht. Das ist das verlogene Element, was einen Gutteil des Volkes richtig erzürnt. Und zum Glück zeigen zehntausende deutscher BürgerInnen, dass sie darauf nichts geben, sondern erst einmal helfen. Und das ist die Geste der Stunde. Helfen u7nd dann mal schauen, wie es weitergeht. Und dass es weitergeht steht außer Frage. Schon meldet eine Hochschule, dass sie Studienplätze anbietet für Asylanten, die Schulen stellen sich um auf Integration von Anderssprachigen und wenn dann nicht dieses ewige litaneienhafte Herumgeheule der „VerliererInnen“ im eigenen Land wäre, dann könnten wir uns auf die Bewältigung dieser Herausforderungen auch stellen.
Natürlich ist es wichtig, dass unsere eigenen Leute ebenso versorgt werden, doch liebe HerumheulerInnen, was beschwert ihr euch denn?! Wer geht denn bitte zur Wahlurne und wählt die Klappsköpfe, die unser Sozialsystem zu einem Ausgrenzungssystem mache?! Irgendwoher müssen doch die bestehenden Mehrheiten kommen, oder nicht?!
Wohl denn, seid gesegnet!

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